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Jüdische Rundschau · 1937-11-30 · Heft 95 (30.11.1937) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 95 (30.11.1937)
Date
1937-11-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Selfs 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 95, 30. XI. 1937 Öurcl den Akt der Anerkennung einer Nationalen Heim• Stätte des jüdischen Volkes in Palästina die Rechte und äie politische Stellung der Juden in anderen Ländern (nicht nur denen der Entente!) nicht beeinträchtigt wer- Öen sollen. Die große Bedeutung der Balfour-Dekiaration entstand im eigentlichen Sinne erst, als 11/2 Jahre nach Kriegsende d ie Regierung mit dein Mandat beauftragt wurde, in deren faktischen Besitz sich damals Palästina befand. Zur Zeit ihrer Entstehung war sie nur eine Sympathie-Erklärung einer Regierung, wenn auch eine sehr bedeutsame, die von allen Regierungen zu erreichen immer das Ziel von Hcrzls Politik gewesen ist. Schon am 16. November 1917 sprach daher das Organ 'der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, die ״jüdische Rundschau‘/ die Hoffnung aus, daß nicht nur die Vereinigten Staaten, Frankreich und Italien sich dieser englischen Erklärung anschließen würden, sondern daß auch die Mittelmächte den gleichen Standpunkt vertreten würden. Diese Hoffnung wurde nicht getäuscht. Am 19. November desselben Jahres sagte der damalige österreichische Minister des Aeußern, Graf Czernin, dem Vertreter des Zionistischen Aktions- Comitt'S die Unterstützung der österreichisch-ungarigehen Regierung für die zionistischen Bestrebungen zu. Im Dezember des gleichen Jahres gab der Groß wesir Talaat Pascha als Vertreter der türki-c';ח Regierung eine Erklärung ab, die getragen war von de יי Wohlwollen für die Entstehung des jüdischen K״!o;rsarions- Werkes in Palästina, und in dem er in Aussicht stellte, daß nach Kriegsende die Beschränkungen, die bisher der Ausbreitung dieses Werkes in Palästina entgegenstanden, aufgehoben werden sollten. Talaat Pascha bekannte sich zu dem Grundsatz jüdischer Einwanderung, die nur durch die Aufnahmefähigkeit des Landes begrenzt werden sollte. Volle Freiheit in der kulturellen Autonomie und weitgehende Selbständigkeit in der Verwaltung waren weitere Bestandteile der Zusagen des Vertreters der türkischen Regierung. Am 5. Januar 1918 folgte dann eine Erklärung der Kaiserlich-deutschen Regierung durch den Stelivertretenden Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Freih er t von dem Jß 1! s c h e -11 a d d e n 11 au s en, in der die Erklärung der türkischen Regierung bezüglich des zionistischen Werkes in Palästina begrüßt wurde und die wohlwollende Unterstützung der zionistischen Bcstrebungen durch die deutsche Regierung zu gesagt wurde. Es war nicht das erstemal, daß die deutsche Regierung das zionistische Aufbauwerk unterstützt hatte. Wiederholt hatte die Zionistische Vereinigung für Deutschland während des Krieges Ursache, der deutschen Regierung ihren Dank für Hilfsinannnhnien, die den zionistischen Kolo• nien in Palästina geleistet wurden, auszusprechen. Eine Resolution der Zionistischen Vereinigung vom 23. Dezember 1917 erkannte dankbar den Wert dieser Hilfe für die Aufrecliterhaltung des jüdischen Kolonisations- Werkes in Palästina während des Krieges an. Es war von größter Bedeutung, daß nach Kriegsende die reorganisierte Zionistische Weltorganisation bei der Uebernahme des britischen Mandats über Palästina und dem raschen Wachstum des Jüdischen Nationalheims ihr Werk in dem Bewußtsein führen konnte, daß es von dem Wohlwollen sowohl der Staaten der Entente als auch der Mittelmächte getragen war. Die zionistische Bewegung ist England zu tiefsten! Dank verpflichtet. Alle Schwierigkeiten, die auf die Unzulänglichkeit der Mandats-Venvaltung in Palästina zurückzuführen sind, und die so häufige Enttäuschung über das Versagen dieser Verwaltung werden nicht vergessen lassen können, daß es England gewesen ist, das den Grundstein zu einem jüdischen Staatswesen hat legen helfen. Dennoch ist es wichtig, daß wir gerade in einem Moment, in dem wir daran gehen, mit britischer Unter- Stützung die Grundlage für ein jüdisches Staatswc cn in Palästina zu schaffen, der zionistischen Welt deutlich vor Augen führen, daß die Hcrzlsche Konzeption von der Neutralität der /ionistischen Bewegung nichts von ihrer Bede itung verloren hat. Das jüdische Volk, das 11 eute noch in seiner groben ,Mehrheit verstreut unter den Völkern der Erde lebt, kann nur dann einen Mittelpunkt seines Lebens im jüdischen Staat sehen, wenn die Politik dieses Sta stes so geführt wird, daß keine Kollision der Pflic!1 teil irgendeines Teiles des jüdischen Volkes mit dem Staate erfolgt, in dem dieser Teil lebt. Unter diesem Signum! wird die Außenpolitik eines jüdischeu Staates der Zukunft steilen müssen. Es wird der staatsmännischeii Weisheit der besten Köpfe, die das jüdische Volk hat, bedürfen, um das jüdische Schiff durch die Klippen und Brandungen politischen Weltgeschcliens zu steuern. Hierbei ist klar, daß eine echte zionistische Politik unabhängig sein muß vom Ressentiment. Heute wie zu Hcrzls Zeiten bedarf unser Werk in Palästina der Zustimmung der judenfreundlichen und der jvde!neind!k1!׳en Regierungen. Diese zu erreichen, ist permanente Aufgabe einer wohlverstandenen zionistischen Außenpolitik• und erst recht einer Außenpolitik des Judenstaates. Daneben werden wir zu zeigen haben, wie wir mit den in den Grenzen des Judcnstaates verblei ־enden nichtjüdfcchcn Minoritäten Zusammenleben werden. Von diesen we Jen zwei von Bedeutung sein: vor allen und in erster Reihe wird auf jüdischem Territorium eine starke arabische Minorität leben. Die Regelung unserer Beziehung zu dieser wird in weitem Maße auch unsere Beziehung zu den arabischen Staaten des Vorderen Orients beeinflusseil. Sie wird ein Prüfstein für die politische Reife unseres Volkes sein. Außer der arabischen Minorität wird es auf dem jüdischen Territorium nur noch eine Frankreich und Palästina Von unserem B > K. Paris, im November ln einer Erklärung, die er dem Chefredakteur des ,,Univers lsraelite“ abgab, hat der Gelehrte Dr. Wcill-Hallc, der vor kurzem das Präsidium des französischen ״Keren Hajessod‘־ übernahm, auf die Möglichkeiten hingewiesen, die die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina fiir die Verbreitung der französischen Kultur im Vorderen Orient r!1 sich schließt. In je höherem Grade die französischen Juden am Aufbau Palästinas mitvvirken, um so mehr wird auch das Prestige Frankreichs im Orient gestärkt werden. Im Interesse seiner politischen und kulturellen Stellung in der Levante darf Frankreich und insbesondere das französische Judentum den Augenblick der politischen Neugestaltung des Jüdischen Nationalheims nicht verpassen. Es sei unter diesen Gesichtspunkten ganz besonders zu begrüßen, daß die französische Regierung sich zur Gründung eines Lehrstuhles der französischen Zivilisation an der Universität Jerusalem entschlossen hat. — Irn Zusammenhang mit den Erklärungen Dr. Weiß- Hallfs ist darauf hinznweisen, daß einer der führenden franzäsisehen Gelehrten, Andre Siegfried, zur Zeit eine Reise nach Palästina unternommen und bei dieser Gelegenheit die jüdischen Kolonien, das David-Sieff-Iristitut in Rechowoth und die Universität Jerusalem besucht hat. An der Universität hielt Professor Siegfried einen Vortrag über das Thema: ״Die Entwicklung der Industrie im Verhältnis zur Evolution der Gesellschaft“, und in dem neu gegründeten Zentrum der französischen Kultur über: ״Die Gegensätze zwischen Europa und Amerika“. Ein R01igionagesp1׳äch Anfang Dezember findet in Paris eine öffentliche Religionsdisputation über das Thema ״Kirche und Synagoge“ statt, Der besondere Reiz dieser Diskussion liegt in der Person der beiden Vortragenden. Die Idee der christlichen Kirche wird von Rend Schwöb vertreten, der jüdischer Abkunft ist und sich, vor einiger Zeit zum Katholizismus betrichterstatter kehrte. Schwöb hat mehrfach in literarischer Form in leidenschaftlicher Weise fiir seine neue Religion Stellung genommen. Der jüdische Standpunkt dagegen wird von Aime Pa liiere verteidigt, der ursprünglich katholischer Geistlicher war, aus Gewissensbedenken aber auf die Weihen verzichtete und zum jüdischen Glauben iibertrat. Aimö Pallifere hat siöh auch zum Zionismus bekannt und hat in der französischen Oeffentüchkcit sowie in seinen Schriften den zionistisches ׳ Gedanken vertreten. Aus dem Kunstleben Der aus Deutschland stammende jüdische Maler Phi- 1 i p p, der zur Zeit in Palästina lebt, hat eine Anzahl von Arbeiten in der Pariser Galerie Bonaparte ausgestellt. Werner Philipp gehört zur Gruppe der realistischen Maler. Die Stärke des Malers ist vor allem auf dem Gebiet des Porträts zu suchen, von dem die Ausstellung einige gelungene Beispiele enthält. Wir finden dort einige charakteristische und färbenschöne Darstellungen bekannter jüdischer Persönlichkeiten und verschiedene Studien palästinensischer Typen. Wo der Künstler allerdings den Boden der Wirklichkeit verläßt wie z. B. in seinem großen Moses-Bild, ist seine Darstellung von einer schwer erträglichen Theatralik. Mit dem Abschluß der Pariser Weltausstellung sind auch einige der wichtigsten Preise für die künstlerischen _ Darbietungem verteilt worden, Der große Preis des Films wurde den beiden französisch-jüdischen Regisseuren Jean Benoit-L6vy und Marie Epstein zugesprochen, die schon lange zu der Spitzengruppe der französischen Filmregisseure gehören. Der ausgezeichnete Film ״La Mort du Cygne“ schildert das Schicksal einer Tänzerin, deren große Karriere durch den Haß eines Kindes unterbrochen wird. Die Tanzaufnahmen des Films geben den Regisseuren Gelegenheit, eine neue Version des ״Mort du Cygne“ zu zeigen, den die große russische Tänzerin Anna Pawlowna unsterblich gemacht hat. Eine zionistische Ausstellung Von unserem Berichterstatter Prag, 28. November In Prag wurde, wie bereits gemeldet, in de? vergangene!1 Woche eine Ausstellung eröffnet, die sich eine Darstellung der Entwicklung und des Umfanges der Zionistischen Weltorganisation zur Aufgabe gestellt hat. Dies ist dem Initiator der Ausstellung, Dr. Walter K 0 h n e r, Karlsbad, der sich schon seit Jahren intensiv mit den Organisationsplänen der zionistischen Bewegung beschäftigt, auch vollauf gelungen. Eine an sich trockene und nicht immer interessante Materie wird so lebendig und einprägsam dargestellt — das künstlerische Arrangement lag in den Händen des jungen zionistischen Graphikers Leo Meller, der damit sein erstaunlich weitreichendes Können unter Beweis gestellt hat —, daß die vielen hundert Besucher der ersten Woche mit großem Interesse in viele Spezialgebiete unserer Organisation und Propaganda cingedrungen sind. Bei dem Reichtum der Ausstellung ist es schwer, über Einzelheiten zu berichten. Nachdem man einen Rauin mit den Büsten Masaryks und Benes’ durchschritten hat, gelangt man in ein Zimmer, das Theodor Herzl gewidmet ist. Ein unbekanntes, lebensgroßes, von der üblichen Schablone abweichendes Bild Theodor Herzls ist hier zu sehen, sowie eine Herzl-Biiste des Prager Amateur-Bildhauers Ernst Schick. In einem nächsten Raume sehen wir eine große Weltkarte, eine Holzplastik, aus deren Anordnung die Zahl der Juden und die Zahl der Schekelzahler der einzelnen Staaten zu ersehen ist. In der Nähe ist die Entwicklung der zwanzig Zionistenkongresse graphisch dargesteilt. Ein großes Bauwerk mit vielen Terrassen und Tafeln zeigt den Aufbau der Zionistischen Organisation, ein ähnliches die Jewish Agency, ln äußerst interessanter Weise wird die innere Entwicklung der Zionistischen Organisation dargestellt. Dann gibt es fesselnde Darstellungen der einzelnen Parteien und ihrer Stärke hei den verschiedenen Kongressen. Eine ״Schekelsäule“ belehrt über den Schekel. In den nächsten Räumen finden wir lebendige Darstellungen der Palästinabewegung, Bilder der Kongress-Technik, eine anschauliche Uebersicht über die zionistische Presse in aller Welt, die Leistungen des KKL und des KH. Eine sehr feinsinnige Montage zeigt, wie das private Kapital auf den Säulen des nationalen Kapitals ruht, alles dies mit deutlicher Veranschaulichung der Zalilcnverlüiltnisse. Einen eigenen Raum nimmt die Darstellung der zionistischen Bewegung in der Tschecho- Slowakei ein. Im Rahmen der Ausstellung finden fast täglich Vortragsabeude statt, so sprach Dr. Elias Auerbach an zwei Abenden zu den Themen ״Persönliche Erinnerungen an Herzl“ und ״Dreißig Jahre Arzt in Erez Israel“, Hans Rosenkranz über ״Wachestehen in Palästina“, Frau Marie S c 11 m 01 k a über ״Probleme der Sozialarbeit“ u. a. m. Die Ausstellung mußte infolge des großen Zuspruchs, den sie gefunden hat, um eine Woche verlängert werden und wird dann als Wanderausstellung in den größeren Orten der Tschechoslowakei gezeigt werden. Eine Werkjeschiwa. In Hlohovec (Slowakei) ist, wie uns von dort geschrieben wird, unter Leitung des Oherrabbiners Moses Schwarcz eine Werkjeschiwa mit dem Namen Jeschivva Thora wa Aivoda ins Leben gerufen worden. Ziel derselben ist, der jüdischen Jugend die Mittel und Möglichkeiten einer produktiven Ausbildung, nebst national-religiöser Erziehung zu geben. Der Lehrbetrieb ist aufgebaut auf den Prinzipien der modernen Pädagogik, indem sämtliche Zöglinge in einem der Anstalt angeschlossenen Internat untergebracht sind. Der geistige Unterricht wird von zwei orthodoxen Rabbinen, einem hebräischen Lehrer und einem Pädagogen geleitet. Die fachliehe Ausbildung erfolgt in landwirtschaftlichen Großgütern und in Werkstätten von Handwerkern. Minorität von Bedeutung geben: die Gruppe der deutsehen Siedler, von denen über 2500 in die Grenzen des jüdischen Staates fallen werden. Achtung vor fremdem Volkstum, Respekt vor der Leistung dieser Siedler und die Herstellung gutnachbarlicher Beziehungen werden der Regierung des jüdischen Staates Gelegenheit geben zu beweisen, daß Herzls Lehren unvergessen sind. Man hört, daß in den Kreisen dieser Siedler Befiirchtungen bestehen, die ihre Zukunft im jüdischen Staat be״ treffen. Diese Befürchtungen sind unbegründet Die veränderte Situation der Juden im neuen Deutschland kann und wird keinen Einfluß ausüben können auf die Haltung der Juden gegenüber der deutschon Siedlergruppe in Erez Israel. Der Zionismus geht davon aus, daß mit der Lösung der Judenfrage auch das Verhältnis der Völker zum jüdischen Volk auf andere und bessere Grundlagen gestellt werden wird. Er ist zutiefst davon überzeugt, daß mit der nationalen Konsolidierung des jüdischen Volkes durch den Prozeß der nationalen Renaissance und dein Aufbau von Erez Israel eine Epoche eingeleilet wird, die die Beziehung der Juden zu den Völkern der Erde normalisiert. Am 16. Novetnber 1917, wenige Tage nach der Balfour-Deklaration, schrieb die ״Jüdische Rundschau“: ״Der Zionismus hat nur dieses eine Ziel: mit Zustimmung der gesamten Kulturwelt ungehindert und in Sicherheit in Palästina ein Werk friedlicher Kulturarbeit zu vollbringen, dem Judentum und der ganzen Menschheit zum Nutzen.“ Frei von Gefühlen der Bitterkeit und der Enttäuschung, gefestigt in ihrem Glauben an das Gdingen des großen Werkes kämpft die zionistische Bewegung um jüdische Ehre und Freiheit und um eine neue lichtvolle Zukunft für das jüdische Volk. Jlebzie SpwUuiQtUsM. An dieser Stelle veröffentlichen wir in Zukunft in jeder Dienstag-Nummer die wichtigsten jüdischen SportmeU düngen, insbesondere die Hauptergebnisse vom Sonntag. Berlin. Handball: BK. II gegen JSK. I 1:4; Hagl bor 1 gegen JSG. I 2:16; JSK. I. Jgd, gegen Boxclub 11 6:1; BK. Alte Herren gegen JSG. T, Jgd. 1 :5; JSK. II gegen Undine I 3 :2. — F 11II b n 11: JSK. I gegen Hakoah IB 2:0; Hagibor l gegen JSG.! ':3; Hakoah 11. Jgd. gegen JSG. I. Jgd. 1:1; Hagibor II. jgd. gegen JSG. II. Jgd. 2:1. Westdeutschland. Makkabi München - Gladbach I gegen Makkabi Düsseldorf I 2:2. Im Verlaufe der westdeutschen Meisterrunde gelang es dem Makkabi München-Gladbach, gegen den westdeutschen Meister ein verdientes ״Unentschieden“ zu erzwingen. Prag. Baderle (Bar Kochba Bratislava) erzielte im 100-m- Rückcn-Schwimmen mit 71 Sek. eine Zeit, die besser ist, als der von ihm selbst gehaltene offizielle tschechoslowakische Rekord. Bar Kochba Bratislava besiegte die Wiener Hakoah in einem Klubkampf mit 69:67 Punkten, wobei Bar Kochba nur einen Herren-Bcwerb und die Hakoah nur einer! Frauen- Bewerb verlor. Die Lagen-Staifel der Bar Kochba stellte über 3X100 in mit 3:36,2 Min. einen neuen Rekord auf. (Baderle 71 Sek., Abeies 1:21,4 Min., Dr. Steiner 62,3 Sek.) Im Wasserball gewann Bai Kochba mit 9:2, Tripolis. Das Wasserball - Turnier der vier führenden Vereine von Tripolis gewann Makkabi vor G. U. F., U.S. Tripolina und S. C. Bolaffi. Makkabi Tripolis spielte mit folgender Mannschaft: Baranes-Musci, Hluna Meghenagi, Hlena Hamera, Baranes Felice, Fadlon Sion, Arbib Raffaele, Cohea lusef. Palästina. Der Fußball-I.ändcrkamnf zwischen Erez Israel und Griechenland ist auf den 11. Dezember verschoben worden. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Robert Welt sch, Berlin-Charl. ® (auch verantwortlich fiir die Aufnahme von Bildern). Stellvertreters Kuit I-oewcnstein, Berlin W 15. Anieigcnleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann Fi n n, Berlin W 15. Gültig Ameigen ■ Preisliste 5 vom 1. April 1935, Verlag und Anzeigenverwiltung! Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinekestr. 10. D.A. III71037 28 804. — Druck: Siegfried Scholerm, Berlin-Schöneberg.

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