Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 94 (26.11.1937)
- Date
- 1937-11-26
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 94 26 XI 1937 J 0 DISCH F RUNDSCHAU Seife 5 Hinterglasmalerei /Ein •verschollenes jüdisches Hausgewerbe? Von Itahel Wischnitzcr ■ Bernstein Es war im September 1935, als der bekannte Judaica- Sammler Dr. Heinrich Feuchtwanger, damals in München, mir über ein Bild in seinem Besitz mitteilte, daß es, in Hinterglasmalerei ausgeführt, das Jephtamotiv behandle und init einer hebräischen Beischrift versehen sei. Das Bild stellt die aus dem Buche der Richter bekannte Szene der Heimkehr Jephtas dar. Die biblische Er- Zahlung von dem verhängnisvollen Gelübde Jephtas, dem die einzige Tochter zum Opfer fallen muß, stellt mit keinem Fest und keinem Brauch in Beziehung, so daß von einer sakral-jüdischen Bestimmung des Bildes keine Rede sein kann. Unser Bild dürfte aus dem 18. Jahrhundert, frühestens aus dem Ende des 17. Jahr- Inmderts stammen. Der Besitzer desselben datiert es um 1Ö90, Es bietet eine ins Volkskunstmäßige leicht abgewandelte, im Geschmack des großen Jahrhunderts aufgebaute theatralische Komposition, eine reizend« Mischung routinierter Fertigkeit und naiver Primitivität. Die hebräische Inschrift ist nicht auf das Glas selbst gemalt oder etwa graviert;, sondern auf einem unterlegten Pergaincntblättchen geschrieben. Für den jüdischen Ursprung würde eine gewisse Aehnlichkeit der Komposition mit einem Bildchen aus der Kupferstich-Estherrolle der Sammlung Berson (Warschau) sprechen. (Ein Exemplar besitzt auch das Jüdische Musetirn Berlin.) Das Jephtabild in Hinterglasmalcrci und das gestochene, handkolorierte Estherbild dürften auf einen gemeinsamen Ursprung hinweisen, sie mögen in einem Landstrich beheimatet sein, in dem westeuropäische Kultur und slawische, sowie türkische Art sich gekreuzt haben. Daher ist cs sicherlich kein Zufall, daß das Glasbild im Besitz Dr. Feuchtwangers in P r c ßb u r g, dem heutigen Bratislawa, aufgefnnden wurde. In ihrem Umkreis wird das Hinterglasbüd entstanden sein. Wenn Darstellungsstoff und Darstellungsweisc des Jephtaliildes im jüdischen Kunstbezirk Parallelen finden, so wird die Technik der Hinterglas־ m a 1 e r e i, in der es ausgeführt ist, bis jetzt als jüdische Kunstübung wohl kaum bekannt geworden sein. Es sei daher auf eine Mlsrachtafcl hingevviesen, die ich kürzlich im Jüdischen Laudesmuseum in Budapest sah. Das Stück ist von Misrachtafel in Hinterglasmalerei in dem 11 ngarisch-Jirdischen Landesmuseum m Budapest Bildarchiv : WischniU8t-Iier318tein y ווו5 recht derber, wenig reizvoller Ausführung, die seine Vernachlässigung vollauf erklärt. Es ist aber, wie ich feststellen konnte, in Hintcrglastechnik gemalt. Es stammt, nach Auskunft des Leiters des Museums Ur. E. Munkacsi, aus Preßburg und wird ins 18. Jahrhundert datiert. Nach der stark abgeschleiften, summarischen Behandlung des BI 11• menwerks und der dunklen Bemalung dürfte es jedoch bereits dem 19. Jahrhundert zugesprochen werden. Hinterglasmalerei im Besitz von Dr.H. Fcuchhvanger, München Foto: 11. Hir«chb*rg Wesentlich ist der durch dieses Bild erbrachte Nachweis der Existenz jüdischer Hinterglasbilder, insbesondere eines solchen aus jüdischem sakralen Gebrauch. Daß die Spur auch hier wieder nach Preßburg führt, ist beachtenswert. Tafeln zur Bezeichnung der östliehen Gebdsrichtung sind uns in Glasmalerei nicht bekannt, sie sind gewöhnlich aut Papier gemalt oder in Scherenschnitt aus Papier gefertigt. Es ist aber kaum anzunehmen, daß das Budapestcr Exemplar das einzige seiner Art geblieben ist, vielmehr dürfen wir vermuten, daß es sich hier um eine gewerblich organisierte Erzeugung gehandelt hat. Das Ländergebiet, das unter dem Namen der Slowakei zusammengefaßt ist, gehört zu den Pflegestätfen der Hinterglasmaierei, ln der Slowakischen Ausstellung dieses Sommers in Prag konnte man nahezu 30 Hinterglasbilder zählen. Das älteste ausgestellte Stück war 1700 datiert, die meisten gehören schon der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an. Uebcr die Organisation dieses Hausgewerbes erfahren wir, daß die Erzeuger der Hinterglasbildcr häufig Schreiner, Maurer und Maler in einer Person waren, die in der Ausführung der Bilder durch Familienmitglieder unterstützt wurden. Wir werden wohl annehmen dürfen, daß auch das Landjudentutn, insbesondere in Glashüttengebieten, Pflegestätten der Hinterglasmalerei besaß, wie bescheiden deren Umfang gewesen sein mochte. Der Anteil der Juden an dieser Kunstübung wird um so beachtenswerter erscheinen, als sie in naher technischer Beziehung zur üoldzwisehengiaserzeugung der Spätantike stellt, die uns schöne Beispiele jiidisener Sakralmalerei!unterlassen hat. . %ויו^*י0ms, V V,' ’NT׳־' *1■* masmm Lg?'׳* Heimkehr Jephtas. Ein ״Tiberius“ - Drama von Ludwig Strauß Wenn Ludwig Strauß ein ״Tiberius“-Drama schreibt, so kann man von vornherein erwarten, *laß es keine der üblichen Rörncrtragödien wird. Jetzt, da der Schocken Verlag das Werk dieses repräsentativen jüdischen Lyrikers unserer Tage vereinigt und auch dies 1924 in einer numerierten Auflage von 200 Exemplaren erschienene Werk übernommen hat, kann man seine 11011c dichterische Schönheit bewundern und begreift, daß ihr Verfasser, der seitdem andere Wege gegangen ist, an ihm hängt und sich zu ihm bekennt. Das Bild, das die Nachwelt sich von Tiberius gemacht hat, ist im wesentlichen von der haßverzerrten Darstellung des Tacitus bestimmt und um so dunkler, als er der Nachfolger, der Epigone eines Größeren, der Lichtgestalt des Augustus, wurde und als einer, der Volksgunst zu erringen weder willens noch fähig war, im Schatten von Volkslieblingeil wie Drusus und Germanictis stand... die enttäuschten Erwartungen, die man an Caligula knüpfte, kommen ja von der Düsternis, die Tiberius ״ausstrahlte‘‘ (möchte man paradoxerweise sagen). Das Drama von Ludwig Strauß ist eine dichterische Vorwegnahme der neuen Gcschichtsstudien in englischer und französischer Sprache, die sich um die Aufhellung dieses rätselhaften Cäsareri-Charaliters mühten: F. I) Marsh (1931) und J. C. Tarver (1934) — auch in dem englischen Claudius- Roman von Ranke Graves nimmt Tiberius einen bedeutenden Raum ein. Ludwig Strauß weiß von den Ausschweifungen und Untaten, welche die Fama von Tiberius vermeldete, aber er weiß auch, daß man dem •Tiberius das Wort nachsagte — das Wort dieses ״guten Hirten“ bezieht sich auf die Einkünfte aus den Provinzen —, man dürfe seine Schafe wohl scheren, ihnen aber nicht das Fell abziehen. In diesem doppelten Licht modelliert ihn der Dichter Ludwig Strauß, verleiht einer Gestalt, deren Charakterbild in der Geschichte schwankt, innere Dramatik, Als einen, dem beide Möglichkeiten innewohnen, ganz böse oder ganz gut zu sein, sieht Ludwig Strauß in seinem Drama den Tiberius. Für ihn spricht ja, daß er sich der unwürdigen Rolle, die Augustus ihm zugedacht hatte, als er ihn zwang, die Gattin, die er liebte, zu verstoßen, die sittenlose Kaiserstochter Julia zu heiraten und als Regent den Lückenbüßer zu spielen, bis der Enkel des Augustus herangewachsen wäre, durch freiwillige Verbannung entzog. Es ist charakteristisch, wie der Dichter mit diesen historischen Fakten schaltet: sein Tiberius verläßt Oktavia weniger aus äußerem Zwang, als von Ehrgeiz verführt. Und er läßt ihn Rom mit Rhodos vertauschen, um dort ein philosophisches Dasein zu führen, von neuer Philosophie und Religion, die das Zeitalter uniformen, angehaucht. Aus der inneren Abneigung des Augustus gegen diesen einzig möglichen Thronfolger, dessen. Nachfolge er aber als Vater des Vaterlaneles betreibt, gewinnt der Dramatiker eine große Szene: der Stief- und Adoptivsohn und Eidam des Augustus verschiebt seinen Entschluß, die Nachfolge des Augustus nicht anzutreten und dem Agrippa Posthumus zu überlassen und statt dessen mit Oktavia fern von Rom ein neues Leben zu beginnen, mit Rücksicht auf den Sterbenden; des Sterbenden Herrschergroße, der ihm Ratschlüsse erteilt wie weiland König David seinem Sohne Salomo, zieht ihn in seinen Bann und, ehe er sein Leben aushaucht, bekennt Augustus dem Tiberius seinen Haß. Mit der Thronübernahme wird Tiberius ein ganzer Mann — im Bösen. Sehr fein zeichnet Strauß die von den Historikern beobachtete Wendung, den Bruch in seinem Charakter nach, der als Regent tüchtig war und vorsichtig das Erbe des Augustus wahrte. Auch dies eine Szene von Renaissance-Pracht: auf einem Bacchanal will Tiberius den stärksten Trinker unter seinem Gefolge außer Fassung brinen. Er^ läßt e'inen Anhänger des ermordeten Agrippa, den ejan, einem ausgesprochenen Wunsche des Tiberius zuvorkommend, beseitigte, gefesselt am Bacchanal teilnehmen und ... stößt ihm selbst das Schwert in den Leih, als die Stirnmung am höchsten ist — um zu beweisen, daß auch er den Mord als Herrscher-Waffe nicht scheue. Des Tiberius besseres Selbst verkörpert Oktavia. Sie empfing, als Tiberius sie verlassen hatte, die Tröstungen der Juden in Rom, der Sekte der Essäer, der greise Joel lehrt sie, den Garten zu bebauen und die Ideale beschaulieber Gemeinschaft. Tiberius mag die Juden nicht, aber er nimmt an diesen Essäern in Rom als Freunden der Oktavia Anteil — die Weltgeschichte verändernde Möglichkeiten däinmern auf. Aber: gut sein konnte Tiberius der Philosoph, Tiberius der Herrscher betrat den Weg des Bösen. Er stößt mit den Juden feindlich zusammen, die sich weigern, die Kaiserbilder des zum Gott erhobenen Augustus anzubeten. Unter den Verklagten befindet sich auch Oktavia, die ihren Glauben tapfer bekennt. Man erwartet, obgleich sie die Gnade verschmäht und dem Bekennermut des Joel nicht nachsteht, daß der Kaiser die einstige Gattin begnadigen werde. Aber er bricht auch über sic den Stab und erntet, der Unbeliebte, wegen solcher ״Römertugend“ beim Volke Bewunderung. Ludwig Strauß schließt mit der Erscheinung der toten Oktavia, die dem Tiberius zuraunt, daß er ihr immer gchören werde. Bei etwas besserer Oekonamie hätte der Dichter sein Stück dreigeteilt: der Philosoph — der Herrscher — der Oppenheim Das bekannte Speziaihaus für Kleiderstoffe Charlottenburg, Wilmersdorf er Str. 115-116 Wollstoffe — Samt — Seidenstoffe Menschenhasser auf Capri. Der Weg bis zur Thronbesteigung ist zu lang, die Handlung verläuft ein wenig zu sehr im Zickzack kleiner Szenen, der Autor hat nicht den großen Atem des Racine, an dessen edlen Tragödienstil dieser ״Tiberius“ — mit Ausnahme der nicht benutzten drei Einheiten des klassischen französischen Dramas — von ferne gemahnt. Als Buclidrama wünscht man sich, diesen ,.Tiberius“, über dem Sejans künftiger Verrat wetterleuchtet, in keiner Zeile anders. Aber er ist aufführbar, wenn man ihn frei mit kühnem Zugriff bearbeitet und durch Umstellungen, Zusammenziehungen und Striche konzentriert. Auch wenn wir weniger arm an gutem jüdischem Repertoire wären, müßte der Versuch lohnen, aus diesem an szenischen Stimmungsreizen reichen Werk eines jüdischen Lyrikers, das noch dazu jüdische Inhalte birgt, ein fesselndes Theaterstück zu machen. Lutz Weltmann Philipp von Laszlo Der Maler Philipp v. Laszlo, der Montag in London gestorben ist, hat eine fast romantisch ammitende Laufbahn hinter sich. Gehören als Philipp Laub, ein kleiner, armer uden junge in Budapest, entwickelte er schon in rühen Jahren nicht mir malerisches Talent, sondern eine ungewöhnliche Energie, die auf seine künftige Laufbahn gerichtet war. Es wird erzählt, daß er, obwohl in kümmerlichsten Verhältnissen lebend, bei einem französischen Sprachlelirer teure Stunden nahm. Als er gefragt wurde, warum er das tue, sagte er: ״Weil ich große Herren malen will, auch dran- Den in der Fremde, und dazu rmiß man Französisch kör!- nen.“ Der junge Maler leinte in Budapest, München und Paris inid wurde schließlich durch seine Bildnisse weltberühmt. Er wurde der Porträtmaler der Aristokratie, für die er in einer verblüffend treffsicheren Weise einen eigenen Stil fand, so daß man ihn (wohl etwas übertrieben) den ״van Dvtk des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts“ nannte. Laszlö, der iin Jahre 1912 von Kaiser Franz Joseph geadelt wurde und ■seitdem Philipp Alexius von Laszlö de Lombos hieß, ist von Erfolg zu Erfolg gesellschaftlich immer höher gestiegen. Sein Weg führte ihn nach England, wo er 1914 eine Iriänderin heiratete und sich taufen ließ. In demselben Jahre wurde er naturalisiert, trotzdem ist er im Kriege in England zunächst interniert gewesen, später aber befreit worden. Laszlö war Ehrenmitglied der Kgl. Gesell- Schaft Britischer Künstler und eine Zeitlang deren Präsident. Es ist unmöglich, seine Porträts aufzuzählen, die in die Zehntausende zahlen. Unter den von ihm gemalten Personen vor dem Kriege waren u, a. König Eduard VII. und Königin Alexandra, Präsident Theodore Roosevelt, General Roberts, Lord Haldane; in der Nachkriegszeit malte er 11. a. Mussolini, den Erzbischof von Canterbury, mehrere Mitglieder des englischen Königshauses usw. Er erhielt unzählige Orden, und noch in der vorigen Woche, während er schon im Sterben lag, hat — wie unser Budapestcr Korrespondent in der letzten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ mitteilte — der ungarische Ministerpräsident Daranyi ihn geehrt. Er erhielt auf dem Sterbebett den höchsten ungarischen Orden und aus diesem Anlaß Glückwunschtelegramme clcs ungarischen Regenten Hortliy und des Ministerpräsidenten Daranyi. Trotz dieser unvergleichlichen Erfolge und Ehrungen stimmen die künstlerischen Nachrufe darin uberein, daß seine Kunst in vieler Hinsicht zeitbedingt war und mehr gesellschaftliche Wirkung als dauernden künstlerischen Wert hntfe. Daß Laszlö sich taufen ließ, ist vielleicht begreiflich, da er als Kind des 19. Jahrhunderts dies wohl für eine Formalität hielt. Gerade in England haben auch ungetaufte Juden sich durcligesetzt. Man hätte, wäre er Jude geblieben, gewiß vor seinem Charakter Respekt gehabt. Archiv Lord Robert Cecil, der soeben den Nohel-Friedeiisprei* erhielt, war ein Mitglied des englischen Kabinetts, das die Balfour-Deklaration beschlossen hat, und ist seitdem ein treuer Freund und Förderer des Zionismus geblieben. Von Lord Cecil stammt das unmittelbar nach Kriegsende gesprochene Wort, daß von allen Resultaten des Krieges nur zwei von weltgeschichtlicher Bedeutung seien, nämlich die Schaffung des Völkerbundes und die Gründung des Jüdischen National* heims auf Grund der Balfour-Deklaration. Diese Meinung hat Cecil bis heute nicht geändert. Er hat sie hei einem Bankett genau vor einem Jahre hei der Eröffnung des Anglo Palestinian Club in London wiederholt. Lord Cecil, der Friedenspreisträger, bekannte sich in dieser Rede zu dem Gedanken, daß der Weltfriede mit der Wiedererstehung des hebräischen Volkes eng verknüpft sei. Wenn — so sagte er u. a. — es heute Leute gehen könne, die zweifeln, ob der Völkerbund noch lebensfähig sei, so könne doch niemand zweifeln, daß der Zionismus lebe; sein Enderfolg sei klarer als jemals. Aus ״JÜDISCHE RUNDSCHAU“ v. 22. 1t. 19121 ■ 0 0 •t # Für das Judentum der Türkei, das in den letzten Mo• naten durch Erdbeben und Feuersbrünste besonders heimgesucht wurde, bedeuten die kriegerischen Ereig• nisse eine neue schwere Prüfung. Vor einigen Tagen wußten Berliner Blätler über eine geheimnisvolle Reise des berühmten Berliner Chirurgen (Professor Dr. Israe l) nach Rußland zu berichten. Das Ziel der Reise wurde streng geheim gehalten. Nunmehr ist das Geheimnis gelüftet. Laut einer Meldung der Preß-Cmtrale erfuhr die ״Dailv Mail“ aus Petersburg, daß Professor Israel an das Krankenlager des russisehen Thronfolgers berufen worden ist. Berlin. Hier trat vor einigen Tagen eine Anzahl Berliner jüdischer Oberlehrer unter bekannter Aegidc zusammen, um über Schritte zur Abwehr des Zionismus xu beraten.