Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 92 (19.11.1937)
- Date
- 1937-11-19
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Jüdische Rundschau Nr. 92, 19. NOVEMBER 1937 Ein Gast aus London Unsere fugend in Gefahr *Der Präsident des britischen Makkabikreises in Berlin Lieutenant-Colonel j. H. Levcy, der Präsident des britischen Makkabikreises. hielt sich, wie bereits in Nr. 90 mitgeteilt, zu einer Besicluigung der ״ORT“-Ausbi!du1!g <st;it',en in Berlin auf. Bei diesem Anlaß besiehtigfte er den S p o r 1 p I a t z der Jüdischen Gemeinde in Berlin sowie die Turnhalle des Bai K o c 11 ba-Hako a 11. Er nahm an verschiedenen T rain i n g s b e t r 1 e b e n der M akk a b i - V e r e ine in Berlin teil und äußerte sich sehr anerkennend über das von ihm Gesehene. Der Gast bemerkte U. a., daß vieles aus der hiesigen Makkabiarbeit großen Eindruck auf ihn gemacht habe und daß er bestrebt sein werde, manches von dem, was er hier beobachtet halte, auch in Tn!;- land zu verwerten. Das Präsidium ries ,Vuikkai Lieutenant-Colonel l.evey ein in einer großen Zahl von Photos, Arbeit des M.ikknbi und MakLu sportlichem wie auch auf dem G lunuiitmimuiiiiiMiimiiiitirii!nn11m]t1i111u!1m!111i11!11i11!1 m. Foto : J. Abrahttn 1i in Deutschland überreichte Leder gebundenes Album mit die eine Uebersicht über die .hi liazair in Deutschland auf ebiete der Hadischarah geben. ... muiimniMMiiimiinminmiiiii Rundblick auf die Sportplätze Berlin, hu (,»ball: llakoah II. Jgd. gegen JSK. 1. Jgtl. 2:2; iiakoah I gegen Ilagibor II 4:2; Hagibor 111. Sch. geaen Iiakoah IV Nah. 2:0, Hagibor IV. Srii. gegen Hakoah V.״Sch. 2:0; I Ingibor III. Jgd. gegen Hakoah III. Jgd. 4:2; JSK. III. Männer gegen JS(j.”V. Männer 1 :0. Mittwoch: Hagibor III gegen JSK. II 3: 1: JSK. III. Sch. gegen Hakoah V’’ Sch. 9:11: JSK. I. Sch. gegen Hagibor f. Sch. I :2; BK. I gegen Hagibor (7:!; Hagibor A. H. gegen JSG. IV 1 :0. — Hockey: BK. I gegen JSG. 17:0. Handball: Sonntag׳: JSK. I gegen JSO. I 6:7. BK. VI gegen Boxcitih III I :1; BK. III gegen JSO. I. jgd. 7:1; BK. IV gegen [SG. VI 7 :2; BK. Alte Herren I gegen JSG. IV 7 :4; Frauen |äü. I gegen JSK. 16:1; Kami I gegen JSG. II 1 :3; Undine'ו gegen Boxclub II 11 :4. — Mittwoch: BK. I gegen Hagibor 1 15:2; JSK.!1 gegen JSG. Alte Herren I 4:2; Boxclub III gegen BK. Alte Herren II 2:1; Frauen JSG. V gegen BK. VI 2:1; lugend BK. II gegen Boxclub 1 8 :2; Hagibor!1 gegen BK. V S :5; BK. I. jgd. gegen JSG. I. Jgd. 11 :5; Makkabi I gegen BK. III 11:3; JSG. I gegen Bk. II 10:3: krauen RK. V gegen JSG, IV 3:3; Knaben BK. II gegen BK. IV. Jgd. 0:15; Mädchen BK. IV gegen BK. III 5 :0; Mädchen BK. II gegen JSG. I 4:2. Makkabi gewinnt den Waldlauf Am Mittwoch fand im Grunewald eine Waldlaufveranstaltung statt, die von den beiden Vereinen Bar Kochba-Hakoah und JSG. gemeinsam durchgeführt wurde. Bis aut die Jugendkonkurrenz konnte der Makkabi sämtliche Mannschaftsläufe gewinnen. Die Veranstaltung wurde glatt abgewickelt und über 200 Teilnehmer legten' Beweis dafür ab, wie groß das Interesse für diesen Sport ist. Ergebnisse: Männer: 1. Wnähen (BK.): 2. Potzall <BK.); 3. Wienskowitz (JSG.); 4. Meier (JSG.); 5. l.askau (JSG.); 6. Hirsch (BK.); 7, Lew (BK.); S. Doinhrower (JSO.); 9. Lehmann (JSG.); 10. fuchs (JSG.); 11. Loschinski (BK.); 12. Berger (BK.); 13. (11 1־-!.׳e 111 ‘BK.). - Mannschaftssieger: Bar Kocbna- Hakoah. — Alte Herren unter 40 Jahre: 1. Unger (BK.); 2. Solomon (BK.); 3. Ostrowski (BK.); 4. Leo Meyer (RK.). Mannschaft-sieger: Bar Kochba. . Alte Herren über 10 Jahre: 1. Fluß (BK.): 2. Rose (BK.',: 3. Frost (BK.). Mannschaftssieger: Bar Kothba. — jagend: 1. Wall (Makknbikreis); 2. Oorke (JSG.); 3. Girat (JnU); 4. Mandelbäum (JSG,). .Mannschaftssieger: JSG. — Knaben: 1. Putz* rath (BK.); 2. Wienskowitz (JSG.); 3. Polkowski (BK.); 4. Wartenberg (BK,). Mamischalbssb ger: Bar Kochba. — Frauen: 1. Ilse l.evv (JSG.); 2. Ruth I!irschberg (BK.); 3, Gerda .Meier (|S(j ); 4. Sack (BK.); 5, S. Oliven (BK.); 6. Evi Blumentbaf (BK.): '7. Lisi Falk (BK.); S. Ruth Paechter (BK.). A'aiitis׳.!;aftssieger: Bar Kochba. Vereinsmeisterschafte 1t des Makkabi. Am kommenden Sonntag linder! in Berlin und Leipzig die Vorschlußrunden der Handball• und |,ul>b:1l!-Ve1Tin-u11cKter$chaften des Deutsehen Makkabikreises statt. In Berlin spielt die Fußball- Mannschaft de? Bar Kochha-Hakoah Berlin gegen die Elf des Bar Kochba Königsberg, während im Handball der JSK. spielfrei in die Schlußrunde kommt. — Rar Kochba Leipzig wird die Hand- und Fußballmannschaften des Bar Kochba Frankfurt hei sich zu Gast haben, und es wird dort schöne Und harte Kämpfe zu sehen geben, die darüber entscheiden, wer an den Endkämpfen, die am 5. Dezember in Berlin stattfinden werden, teilnehmen kann. lieber die Handball-, Hockey- und Fußballspiele am Buß* tag geben wir in der nächsten Ausgabe genaue Berichte. Breslau. Handball: BK. Breslau gegen BK.-Hakoah Berlin 4 :5. Fußball: BK. Breslau Jgd. gegen BK.-Hakoah Berlin Igd. 2:1; BK. Breslau Männer gegen BK.-Hakoah Berlin Mannet2:4 ׳, Essen. Fußball: Makkabi Düsseldorf!gegen Hakoah Essen I 6:0; Hakoah Essen I. Jgd. gegen Schild Gelsenkirchen I. Jgd. 3 :0. Leipzig. Handball: BK. Leipzig gegen RK. Dresden 11 : 1; BK. Leipzig 1. Jgd. gegen Makkabi Magdeburg I. Jgd. 3:1; BK. Leipzig II. Jgd. gegen Makkabi Magdeburg II. Jgd. 0:3; BK. Leipzig Mädchen gegen Makkabi Magdeburg Mädchen 1:1. Fußball: BK. Leipzig gegen BK. Dresden 5:2. Rostock. Fußball: Makkabi Rostock I gegen Makkabi Altona I 6:5; Makkabi Rostock II gegen Makkabi Altona II 0:5. Stuttgart. Fußball: Vorentscheidung um den Pokal der Vereinigung jüdischer Sportverbände Süddeutschlands. Hakoah Stuttgart I gegen Schild Stuttgart! 1:1; Hakoah Stuttgart II gegen Schild Stuttgart II 6:1. Zwei Sportlehrer antworten /n Nr. SS wurde an dieser Stelle auf Gefahren hingewiesen, die sich aus bestimmten Gründen im Sporthetrieb für die Gesundheit unserer Jugend ergehen. 7.11 dieser Frage nehmen im folgenden zwei Sportlehrer das Wort, (lled.) Hans Samuel: Es ist selbstverständlich, daß ein Sportlehrer es ablehnen muß, unsere Jugend in den Wettkampf mit den Männern zu stellen. Wenn auch der Jugendliche Leistungen vollbringt, die über das Durchschnittskönnen hinausgehen, so ist damit noch keine Gewähr gegeben, daß dies ungestraft bleibt. Der Organismus ist noch nicht so stark gefestigt, und sicher nicht genug harmonisch ausgebildet, daß die noch nicht konsolidierten Organe dem standhalten könnten. Ich lehne auch das Lcistungsschema des Wiener Arztes ab, das in dem Aufsatz ״Jugend in Gefahr‘' angegeben war. Vom gesundheitliehen Standpunkt aus kann man nach einer guten sportärztlichen Untersuchung bedenkenlos den Jugendlichen freigeben. Nie aber darf man das auf Grund besonders erzielter Leistungen, da das kein Maßstab für eine körper• liehe Untersuchung sein kann. Der Jugendliche soll daran gewöhnt werden, ein nützliehes und stützendes Glied seiner Gemeinschaft zu sein. Er soll lernen, sich eine Gemeinschaft zu bauen, sich ein• 7!!ordnen, imeigennützig und rühmlos. Aus diesem Grunde darf er nicht aus einer Mannschaft genommen werden, in der er überragt, aber gerade darum wichtige Dinge zu lernen hätte: Kameradschaftlichkeit und nicht überheblich zu sein. Dem Jugendlichen soll klar sein, daß er trotz seiner Begabung in erster Linie noch eine harmonische Körper• erziehung durchmachen muß. Wenn dies befolgt werden würde, werden wir Mißstände, wie sie bisher an der Tagesordnung waren, leicht beseitigen können. Herbert Hecht: Während ich in der Leichtathletik das ״Erwachsen-seinwollen“ der Jugendlichen als eine hundertprozentige körperliehe Gefahr ansehe, sehe ich für den Jugendlichen, der im Hand- oder Fußballspiel gemeinsam mit den Senioren spielt, bei gut durchdachter Führung nicht immer eine unbedingte körperliche Gefahr. Anders ist es mit der erzieherischen Gefahr, in welche sich der Jugendliche begibt oder in welche er von der Vereinsführung begeben wird, wenn er seine Kräfte mit denen der Senioren messen darf. Der Jugendliehe wird bald, durch seine ״eingebildeten oder tatsäehliehen Erfolge“ ermuntert, aus dem Kreise seiner Kameraden und Freunde herauswachsen, da er ja in der ״Ersten“ spielt. Wir werden bald beobachten können, daß diese Jugendlichen ihrer Freunde beraubt, durch den seelischen Schaden auch in ihren sportlichen Leistungen zurückgehen. Ich ziehe hier keinen Unterscheidungsstrien zwischen Leichtathletik und Rasensport. Es ist deshalb sehr zu begrüßen, daß einmal in aller Offenheit darüber gesprochen worden ist, doch sollte das nicht nur ein Mahnruf an die Vereine sein, sondern auch ein Mahnruf an die Eltern. Selbst diese begeben ihren Stolz oft unbewußt in die Gefahr einer körperlichen Schädigung. Es ist ein beglückendes Gefühl für die Eltern, wenn ihr Kind selbst in den älteren Jahrgängen groß abschneidet. Sie können aber nicht wissen, welch ungeheure Energie zu einer solchen Leistung notwendig ist. Wenn auch der Körper eines Kindes einmal eine große Leistung vollbringen kann, so ist die Gefahr, •daß seinem Organismus die wertvollsten Stoffe entzogen werden, zu groß, als daß man sic übersehen könnte. In beiden Sportarten ist also eine Harmonie zwischen Körper und m leistender körperlicher Arbeit notwendig. Wie oft schon habe ich Kinder 10 und 15 Runden über die Bahn laufen sehen, habe gehört, wie sie für diese Heldentat belohnt worden sind. Wie oft habe ich aber dann auch beobachten können, wie dieselben Kinder vollkommen erschöpft nach Hause gewankt sind. Hier sollte unbedingt Einhalt geboten werden. Die Eltern sollten sich rechtzeitig mit den verantwörtlichen Stellen der Vereine in Verbindung setzen, um zu verhüten, daß die Kräfte ihres Kindes unnütz verbraucht werden. In Gemeinschaft mit den Eltern sollte der Verein eine Gewähr dafür geben, daß der Spieltrieb des Kindes nicht schon in den jungen und jüngsten Jahren zum Kampftrieb des Mannes wird. Haben wir das erreicht, so wird die Gefahr, in welcher sich unsere Jugend im Augenblick zu befinden scheint, bald zum Wohlc des gesamten jüdischen Sports behoben sein. Jüdischer Sport in Oesterreich (Schluß aus Nr. 90) Bei den Schwimmern läßt sich eine genau entgegengesetzte Erscheinung feststellen, hier hat mit ganz wenigen Ausnahmen die Jugend die alte Generation überholt. Nur die noch immer junge Hedy Wertheimer hat weder Nachfolgerin noch Konkurrenz gefunden. Ja, nach einer über 10 Jahre währenden Laufbahn als Sportschwimmerin stellte sic in Graz mit 1:26,6 Min. einen neuen Rekord über H)0-m-Brust aut und schwamm die 200 m in 3:12,4 Min. Diese Zeit verbesserte sic aber kurz nachher in Pörtschach auf 3:07 Min. Die schnelleren Zeiten sind darauf zurückzuführen, daß sie die Hälfte der Strecke im Schmetterlingsstil zurücklcgt. ihr zunächst kommen zwei junge Mädchen, Lustig und Preßburg, beide noch nicht 14 Jahre alt. Die erstere schwamm die 100 m in 1:37 Min., die 200 m sogar in 3:24 Min., die andere nur um wenige Sekunden schlechter. Bei den Crawlerinnen ist nach wie vor Judith Deutsch weitaus die Beste. International sind die 100 הו in 1:14 Mir. noch verhältnismäßig schwach, 200 m in 2:39 Min. ziemlich gut, die 400-rri-Zeit von 5:48,5 Min. reiht sie unter die besten 10 Schwimmerinnen der Welt ein, Ruth Langer schwamm in Pörtschach die 100 m ebenfalls in 1 : 14 Min. und die 400 m in 5:55 .Min., also ebenfalls international beachtenswert. Als dritte ist Back zu erwähnen, eine typische Langstrecken- Schwimmerin ^400 m in 6: 15,6 Min.). Die beste des Nach* Wuchses ist die 14jährige Strauß, die im Trainingslager die 100 m in 1 r 17,6 Min. durchcrawite und sich auch sonst als die beste Oesterreicherin in der Jungmädchenklasse erwksen hat. Sehr gut sind die beiden Rückenschwimmerinnen Kreindler und Ehrenreich, ebenfalls die besten ihrer Altersklasse. Beide schwimmen durchschnittlich um 1:28 Min. ln der Herrenabteihing ist ausschließlich die Jugend vorn. Die Hakoah gewann die österreichische Jugend meist erschaff überlegen vor Vereinen, die man für viel kampfstarker gehaften hafte. Der beste Crawfer ist der 17jänrige KuJka, 100 m in 1:03 Min., 400 m in 5:30 Min. Nach ihm der gleichaltrige Haber, 100 m in 4:05 Min. Wien, der allerdings schon älter ist, schwamm auch im Durchschnitt 1:05 Min. Die Rückenschwimmer sind schwächer, Klug und Blutstein erreichten beide über 100 m 1:20 Min. Der 16jährige Orlik, interessanterweise der Sohn eines oftmaligen österreichisclien Schwimmeisters, schwamm ebenfalls schon die 100-m-Riickcn in 1 :24 Min. Bei den Brustschwimmern ist der Nachwuchs zahlenmäßig am stärksten. Ellbogen und Selinko, die besten österreichisehen Jungmanncn, schwammen beide die 100 m unter 1:20 Min. (Selinko sogar 1:17,5 Min.), Ellbogen die 200 m in 2:58,6 Min., Selinko knapp unter 3 Minuten. In den letzten Wochen tauchte ein neuer Name auf, Weinberger, ein sehr kräftig gebauter junger Mann mit der typischen Brustschwimmergestalt, und erreichte 1:21 Min. Was bringt der Sonntag? Berlin. Grunewald. 14.15 Uhr: Hakoah I gegen BK. Königsberg!. — Schäfersee. 9 Uhr: Hagibor IV gegen JSK. III; 10.40 Uhr: JSG. A. H. gegen Hagibor III; 12.30 Uhr: JSG. i. Jgtl. gegen Hagibor I. Jgd.; 14.15 Uhr: JSG. I gegen Hagibor II. 9 Uhr: JSG. 11. Jgd. gegen Hagibor IV. Jgd.; 10.30 Uhr: Hagibor III. Jgd. gegen Halcoah IV. Jgd.; 12 Uhr: Hagibor IV. Sch. gegen Hakoah IV. Sch.; 13.20 Uhr: JSK. IV, Sch. gegen Hakoah III. Sch.; 14.30 Uhr: Hagibor!. Sch. gegen JSK. II. Sch. — Grunewald. 13 Uhr: Männer Bar Kochba 1 gegen JSK. 1; 9 Uhr: Manner JSO. IV gegen Bar Kochba I. Jgd.; 10.15 Uhr: Männer Kanu!1 gegen Boxclub HI; 11.30 Uhr: Franc« Bar Kochba I gegen JSG. I; 13.30 Uhr: Kanu I gegen Bar Kochba IV; 9 Uhr: Männer Hagibor I gegen Kanu I; 11.30 Uhr: Rar Kochba III gegen Triton i; 12.45 Uhr: Undine I gegen JSG. V; 14 Uhr: Triton II gegen Bar Kochba VI; 14 Unr: Mädchen Bar Kochba I gegen Bar Kochba IV. Hockey: 9 Uhr; Bar Kochba II gegen JSO, Jg.; 10.15 Uhr: JSG. I gegen Tennis Bar Kochba I; 11.30 Uhr: Bar Kochba I gegen JSG. fl; 12.45 Uhr: Tennis Bar Kochba Damen gegen JSG. Damen. Sportplatz Mariendorf. Dresden, Fußball: Bar Kochba Dresden I gegen Makkabi Chemnitz I, 14.30 Uhr; Bar Kochba Dresden Knaben egen Makkabi Chemnitz Knaben, 13.30 Uhr; Dresden, portplatz Radrennbahn Reick. — Handball: Bar Kochba Dresden Frauen gegen Makkabi Chemnitz Frauen, 11 Uhr; Dresden, Sportplatz Radrennbahn Reick. Frankfurt am Main. Sportplatz Sondershauser Straße, Freundschaftsspiele; Fußball: 9.30 Uhr: Hakoah Frankfurt I. Sch. gegen Bar Kochba Offenbach L Sch.; 11.30 Uhr: Hakoah Frankfurt I. Jgd. gegen Bar Kochba Offenbach I. Jgd. Hanau• Freundschaftsspiel, Fußball: 14.15 Uhr: JJB. Hanau 1 gegen Bar Kochba Frankfurt la. Leipzig. Zwischenrundenspiele im Fußball und Handball um die Vereinsmeisterschaften des Deutschen Makkabikreises: Bar Kochba Leipzig gegen Bar Kochba Frankfurt. Tischtennis-Turnier des Bar Kochba-Hakoah. Am Sonnabend und Sonntag, Halle des Bar Kochba-Hakoah in Halensee (Nedlitzer Str. Ecke Kronprinzendamm), Eröffnungs-Tischtennis-Turnier, bei dem neben einer Hcrrcn-Einzcl- und Doppelklasse erstmalig eine Jugendkonkurrenz ausgeschrieben ist. Beginn am Sonnabend 19 Uhr, am Sonntag 10 Uhr und ab 19 Uhr. Makkabi - Sport aus aller Welt Die Mannschaftsmeisterschaft von Wien im Ringen steht vor der Entscheidung. In der Tabelle führt derzeit die Hakoa 11 mit zwei Punkten vor Bundesbahn und mit vier vor der Polizeisportvereinigung, dem vorjährigen Meister. In Preßburg findet eine internationale Veranstaltung des dortigen Bar Kochba statt, in dessen Reihen auch Spitzen- Schwimmer der Tschechoslowakei zu finden sind. A11 diesem Meeting nimmt auch die Wiener Hakoah teil, die außer in einigen Konkurrenzen auch zu einem Wasserballspiel mit einer Fünfermannschaft antritt. Waldlauf in der CSR. Bei einem schwierigen Geländelauf über 6 km am Barrandow konnte der Prager Hagibor-Mattn Schwarz den zweiten Platz belegen, während sich Blödy und Goldschmidt an 16. bzw. 29. Stelle placieren konnten. In der Mannschaftswertung belegte Hagibor Prag den zweiten Platz. Tereba schlug Weltmeister Bergmann in der Prager Tischtennis-Meisterschaft 19:21, 21:17, 21:19, 17:21, 21:18. Hakoah-Schwimmer erfolgreich. In Wien führte der EWASC ein internationales Schwinunfcst durch, hei dem der Hakoahugendliche Ei bogen (der auch vorige Woche in Breslau ieger wurde) die 200 m Brust in 2:58,1 Min. gegen stärkste Konkurrenz gewann. Im Wasserballcup siegte ate Mannschaft der Hakoah gegen ״Donau“ mit 6:1. Zwei neue tschechische Rekorde wurden bei den Klubmeisterschaften des Bar Kochba Bratislava aufgcstellt. Frucht schwamm 200 m Freistil in 2:20,3 Min., fast eine Sekunde unter Getreuers Rekord, und die junge Schwimmerin Singer erreichte mit 40,9 Sek. über 50 m Brustschwimmen eine neue Marke. Bei den Boxmeisterschaften des Deutschen Makkabikrelses am 6, und 7. November ging Schindler aus dem Kampf Frisehler- Schindler als Sieger hervor. Der Kampf endete nicht, wie in der vorigen Nummer irrtümlich berichtet wurde, unentschieden. _ Um die Fußball-Welfmeisterschaft. Das Vorrundenspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Griechenland und Erez Israel findet am 27. November auf dem Platz des Maccabi Tel Aviv statt. Der palästinensische Fußballverband hat unter Leitung von Egon Poliak 22 Spieler nominiert, die zu einem intensiven Training zusammengezogen werden. Der Platz des Maccabi Tel A,viv wird einer Enveiterung ■unterzogen, so daß er 8000 Zuschauern Platz bieten kann. Dem bedeutenden Ereignis wird im ganzen Lande mit großem Interesse entgegengesehen.