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Jüdische Rundschau · 1937-11-19 · Heft 92 (19.11.1937) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 92 (19.11.1937)
Date
1937-11-19
Page
– (sequence 13)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 92, 19. NOVEMBER 1937 m M- Ein neues Kabarett ״Die Touristen" Es muH anerkannt werden, daß die jüdische Kleinkunst In dieser Saison eine außerordentliche Anstrengung macht, auf ein höheres Niveau und zugleich zu einem jüdischen Inhalt zu gelangen, nachdem lange Zeit hindurch die Dinge sehr im Argen gelegen haben. Wir erinnern uns noch des Versuches von Leo Hirsch, im ״Großen Bilderbogen‘• sich satirisch der jüdischen Situation zu bemächtigen. Der Versuch war in manchen Punkten durchaus beachtlich und würde bei einem weniger sorgenbelastcten Publikum auch Zweifellos zu einem vollen Erfolge geführt haben. Dieses Publikum fand freilich mehr Vergnügen in den Darbietungen der ״Tourisien“, die unter der künstlerischen Leitung von Lucian Schnell und Erich Low׳insky (EIow) den Ehrgeiz hatten, literarisch zu sein, ohne jedoch — wie es nun einmal im Wesen des Kabaretts liegt — die Schwächen des jijdisehen Lebens zu geißeln. Also (um im Bilde zu bleiben) wirklieh ״Touristen“, die von etwas berichten, und nicht ״Chaluzim“, die Neuland erobern. Ein Wort zun! Literarischen. Wir hörten an diesem Abend Gedichte, Chansons, kleine Szenen, und es gab nur ganz wenige, die nicht zündeten. Aber der literarische Wert erscheint doch sehr zweifelhaft. Da gibt es zunächst die heute beliebten Auswanderungs-Chansons, die alle merkwürdig auf einer! gleichen Ton gestimmt sind. Mala Laasers ״Abschied“ und Löwin skys ״Mein Bruder hat geschrieben“ sind wirkungsvoll, aber irgendein falscher Untertan läßt sich nicht fortlcugnen; und nur die Interpretation durch die begabte und reizende Steffi Rosenbaum gab der Sache ein Gesicht. Da gibt es ferner eine Reihe von Szenen, die hauptsächlich für die Entfaltung einer Darstcllcrpcrsönlichkeit geeignet sind, und zwar in diesem Fall Stella Ehrlich (Hay), die ihre reife Ocstaltnngskunst in zwei Szenen von Schnell zur Geltung brachte — und nicht zu vergessen Werner H i 11 z e 1 m ה n n, der voller Humor vier Temperamente um einen Regenschirm (von Schnell) sprühen ließ. Aber literarisch muß das nicht unbedingt gewertet werden. Be• sonderen Beifall hatten Lowinskys ״Gespräche um die Ehe', eine hübsche Plauderei, bei der Martin Rosen die Lachmuskcln zu kitzeln wußte und auch Ernst Nußbaum und Süßmann zwei saftige Tvpen auf die Bühne stellten. Aus der Reihe fiel Schneiis Szene ״Der Wanderrcbbe“, bei der sich wohl die meisten gefragt haben mögen, was sic eigentlich bedeute (Darsteller: Nußbaum und Süßmann), sowie Martha Wertheimers Song ״Das Schift und der Hafen“ ein Selmsuchtsschrd nach einem _ neuen jüdischen Schiff, voll glühender Zionslicbc, sehr wirkungsvoll durch Nußbaum, Süßmann und Hinzelmann vorgetragen und durch stürmischen Beifall belohnt. Von der gleichen Verfassern» brachte Stella Ehrlich den Song ״Im Blätterwald', den Stoß- Seufzer eines Redakteurs, der in den Manuskripten ^ertrinkt, weil unser Publikum lieber selber schreibt, als die jüdischen Blätter liest. Schließlich wäre noch die Eingangsszene zu nennen, in der Wilhelm Graff und Erich Lowinsky Gericht über das jüdische Publikum abhatten, weil es die jüdischen Veranstaltungen und Theater nicht genügend Desucht: der Freispruch des Publikums (das allerdings die Kosten des Abends zu tragen hat) erfolgt etwas überraschend; denn das Material des Anklägers war unserer Meinung nach gewichtiger als das des Verteidigers. Der Vorsitzende (Ernst Nußbaum) hörte sich zwar den Ankläger (Werner Hinzelmann) geduldig an, nahm aber offenkundig aus Galanterie Partei für die schöne Verteidigerin des Publikums (uiua Friedmann). Gegen das Urteil müßte Berufung eingelegt werden. , Als Gesamtresultat bleibt festzustcllen: ehrliche Bemühung und wohlverdienter Erfolg. Au ihm hatte einen nicht geringen Anteil Hildegard Lcwin, die die schmissige Musik für alle Chansons geschrieben hatte, und mit Lieselotte Jaffc an zwei Flügeln ihres Amtes waltete. Die Conference Erich Lowinskys bemühte sich um Niveau; aber etwas weniger Schärfe wäre zuweilen angebracht. N• * Eine Ausstellung. Das neue Kabarett nimmt mit seiner Ausstellung moderner junger Maler die französische Kabaretttradition auf. Die neuen Naturalisten: Frau Bursch-Dreyfuß, Anneliese Ratkowski-Braim und ihr Gatte Nicolaus Braun, auch eine neue Photographin Ruth Wert heim, sind die ausstellenden Künstler. Anneliese R a t k o w s k i - B r a u n ergänzt die Reihe ihrer bekannten vortrefflichen Stilleben um ein neues: ״Barches aut einer flachen Schale“. Auch die Orchideen vor dem festlichen dunkelgrünen Hintergrund waren bisher noch nicht gezeigt. Von Frau Bursch sehen wir außer den bekannten Gemälden, dein südlichen Cafegarten und Bildern aus Arosa, ein neues kleineres Gemälde: eine junge Frau im Park. Leuchtende Farbe und Exaktheit der Naturalisten vereinen sich mit der freieren Auffassung alter impressionistischer Tradition zu einem reizvollen Bild. Von Nicol. Braun ist zu sehen: ״Blick aus dem Fenster“. Die grünen Kakteen auf dem leuchtend grünen Fensterbrett bilden den Gegensatz zu den grauen Wänden der Hoffronten der westlichen Mietskaserne. Eine liehe, kühle Exaktheit preist die neu-naturalistische Schulung. Nicol. Braun zeigt daneben Photos. Wir sehen den Bettlernmsikanten neben den Säulen, entzückend ist der spielende kleine Knabe, ebenso wie die Landschaft ״Dämmerung“. — Ruth Wertheim ist eine Photographin besonders entzückender Kinderbilder. Am schönsten gelang ihr das Bildnis einer jungen Mutter mit einem zarten Lockenköpf auf dem Arm und einem kleinen schelmischen, klugen, reizenden Jungen an der Hand. Auch die Porträts, unter ihnen eine Reihe bekannter Persönlichkeiten, zeichneten sich durch eindringliche Charakterisierung aus R, M. Tanzabend Elsa Caro. Elsa Caro tanzte l!n Briidervcreinshaus zugunsten des Damenkomitees der Künstlerhilfe. Wie im vergangenen Winter, als wir sie zum ersten Male sahen, geilt von dieser Tänzerin eine eigenartige Wirkung aus. Man ist jedesmal von ihrer schönen Erscheinung fasziniert. Der Eindruck wird durch die seltene Farbenschönheit ihrer Kostüme gesteigert. Ibr vollendet schöner durchtrainierter Körper verbindet Kraft und Anmut. Von ihren neuen Tänzen fiel besonders der Tanz ״S p i e 1 mit den goldenen Aepfeln“ auf (Musik von Strawinsky), der mit bezaubernder Anmut und mit spielerischer Ausgelassenheit von ihr getanzt wurde. Der ״Z i g eu n e rt a n z“ (Liszt) zeigte ebenfalls ihr ganzes Konneu; er war tänzerisch am stärksten, da er sich, wenn er sich auch inhaltlich an das Thema anlehnte, doch von ihm löste und nicht so programmatisch wirkte, wie die Tänze ״Wieg c n 1 i e d“ (W. Schönberg) und ״Sehnsucht“ (Mac Dowell). Die ״Slawischen Tänze“ (Teitschewich) gefielen besonders gut. Großen Erfolg brachten der Tänzerin auch wieder ihre exotischen Tänze; auf diesem Gebiete scheint ihre besondere Begabung zu liegen. Der Beifall des sehr interessierten Publikums war stark. Auch die Begleitung von Rudi Lehmann sowie seine pianistischen Darbietungen ernteten großen Beifall. _ —chs. Die Jüdische Winterhilfe teilt mit: Ausgabe der Kartoffelgutscheine. Die Zuteilung der Kartoffeln erfolgt in nachstehenden Rationen: 1 Person 25 kg, 2—3 Personen 50 kg, 4—5 Personen 100 kg, ()—7 Personen 150 kg, 8 und mehr Personen 200 kg. Die Kartoffeln werden den Betreuten von den hierzu beauftragten Fuhrleuten ins Haus gefahren. Als Fuhrlohn ist für die Fahrer ein Einheitsbetrag von 0,20 RM. je 25 kg festgesetzt. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 934 46. Familien - Nachrichten Herr Albert Brandt, Pension Joarliiniahal, Spandauer Brücke 11, begeht am 20. November den 60. Geburtstag. Herr Paul Salomon und Frau Johanne, geh. Carparius (11 iiher Mrolsrhcn), Alter-hcim, Lu-tzmannsir. 20, begehen am 29. November die goldene Hochzeit. Manfred Sturmann liest eigeneWerke Im Kulturbund las Manfred Sturmann eigene Dichtungen. Er schickte eine kurze Einleitung voraus über Aufgaben und Grenzen des jüdischen Dichters im deutschen Sprachraum. Erst in Palästina könnte eine jüdische Dichtung geschaffen werden. Die ersten Gedichte, die er las, entsprachen seinem Programm, daß der jüdische Dichter eine politische Aufgabe hat, der das Leid des Volkes wie sein eigenes fühlt und es überwindend neue Ziele aufstellt. Wir hörten das Bekenntnis: ״Die Wunder der Erde, wie sie uns segnen, lösten die Zunge mir“ ... aber von der Schönheit der Welt fort, heißt es weiter: ״aber die Stille ist überrast von den Stürmen der Zeit“ und er schließt: ״Kettengiieder (sind wir) in der langen Reihe der Ahnen“, in den Gedichten ״Die Saat“ — dieses ist eines seiner besten und formvollsten, in den bekannten Gedichten ״Hachscharah“ und ״Nacht lin Emek“ führt Sturmanns Weg von dem Bekenntnis zum ״Basalt des Stolzes“, zum Arbeitsstolz des Chaluz und zum diesmal lyrischen Erlebnis der Wacht im Emek. Eines seiner besten und begeisterndsten Gedichte ist das gleichfalls bekannte ״Die Siedler“. Es ist erfüllt von heutigern Erlebnis des Aufbaus. Groß gesehen ist das Gedicht Jerusalem. Aus dem ״Palästina-Tagebuch" las Sturmann ebenfalls das Erlebnis Jerusalem, ״die Krone der Berge“ und die bunte Altstadt, die ״Fahrt zum Toten Meer“ ... Der Schluß jedoch entgleitet, da ist die Form nicht durchgehalten. Die legendenhafte Dichtung von den Versuchungen lind der Liebe des Rabbi Amram zeigt jedoch, daß Sturmann in der dichterischen Prosa eine erhebliche Gestaltungskraft und Reife besitzt. Der Kampf utn seine Frau, die in Wirklichkeit Lilith, in der Gestalt einer jüdischen Magd seine Liebe gewinnt, steigert sich zur Höhe epischer Dichtung. H a n 11 a Schlesinger (Ruth Morold) Ankündigungen Frauen-Arheit&ßemeinschaf! für Palästina.!)er <!-• nächsten Wizo-N'a liiuiita^cs wird jiggIi Ihm!. HiNü-urunu!r Leitung von Kal»h. Dr. ]0ןי>e. am £5. \׳>m״l>t r, 17 Uhr. i.n Hcun, Rügensburm'T Straße 26. Hcbräisclie Kurse der BZV. .Wut- Anian:.u׳rkur-v: Kant■■■!!■. 54 {Dr. M. Broser), Meinckcstr. 10 {(711. Ü. Lowij,!v>.-cnUi.!b r Sir. 44 (I). Kantor) br׳^ innen den: 11a« h-1. Y<> 1־.!nnm■ Li!!r־tm :! an die kul'urdbt 1‘iluurr der!י,ZV. — Kurse tdr A:!!hh^<t und 1״ ׳! Lu1!! •-׳ utrni: (Leilut'fr: Leisner, Dr. Fis« herb jccj<-n Montag- 20 L'hr, I leim, Brücken* Atrutic 9- — Neuer A manoor kur., ÜZY.-Ilciin, L.intLiiei^rr Sn87 .־ (Leihm!־*: P. Srliiirhter), Monta19.30 .״ Ll!r: Kurs für Fortgcschrit• tene, LanrLbcrpor Sir. 87 (Lbtum׳: P. Schudder). Mittwoch, 20.15 Uhr. — Kurs für \W!Lon^<^r•!mit1*ne mit Stihilum״en und Lektüre von n!hLko׳n1nentarrn (Leitun״: J. D. Bom-Uiin), BZW ׳ Heim, RcNcmhnlcr Sir. 44. Montag umi Mittwoch. 20.30 I hr. — Kurse für Anfänger und Fortgc^'hriifone jeden Montag (20 Uhr), BZV'.-Ii'eifn, Neukölln, Jägers!r. 6 (Leitung: Dr. E. Stern). — Konversniionsnrkcl Dr. Broser: Teilnehmer können nicht mehr aufgenommen werden. Interessenten für einen neuen Zirkel werden um Voranmeldung ge• Loten. Tn dem Montag, 19.30 Uhr, Kants!r. 54. stmtfindenden Kurs für Wcitfortges־־׳hrittene (Kaleko) werden noch Teilnehmer auigenonnnen. Hebräische Ssicha. Im BZV.-lleim. Landsberger St r. 87, sollen regelrnäBige S.-ichoth für Schüler, die schon etwa* Sprechkenntnis besitzen, eingerichtet werden, Interessenten wollen sich bei der Kultur* nbteilung der BZV. melden. Junggruppen der BZV. Mozaeh-Sdiabhat-Feier am 27. November, 20.30 1.7hr. Große Hamburger Sir. 27, Aufführung: de- Dmmns ״Kain“, von Fr. Koffka, Singechöre, Rezitationen, Ansprache von Dr. Adler. Karten m Büro der Junggnjppen, Meinekestr. 10 (91 90 31, App. 19). Misrachl. Am 25. November, 20.30 Uhr, Ca £6 Leon, Kurfürsten* dämm 155156־, Kundgebung: ״Vor einer neuen Wirklichkeit“. Es sprechen: Kabh, Dr. A. Altrnan-n. Ermt EürUenth:!! und Levy-Stcin. Gedenkfeier für Felix M. Warburg. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland veranstaltet fn Gemeinschaft mit der Jewish Agency for Palestine, dein Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin und dem Hilfsverein der Juden in Deutschland am 27. November, 20.15 Uhr, in der Synagoge Oranienburger Straße eine Gedenkfeier für Felix M, Warburg. Zur Aufführung gelangt die Felix M. Warburg gewidmete Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV SetiOnebara u. Wittenbergpl. Sonnabend, 20■ Novembert 2030 Uhr BZV.-Heim, Ooltzstr, 2t Oney-Sdiabbat, Es spricht: Rabb. J. Broch Zentrum-Nord Sonnabend, 20. November RZV-heim, Rosenihaler Str. 44 20.30 Uhr OiMg Schabbai de, Janffen Aktivkreiae« Fanny Klappholu Jehuda Halevy « Uhr •חוג עפרי ניזד חיים הסופדים העברים בארץ ישראל• ניאס: מאיר מוהר Zentrum-Nord (The.ttr-tbendl Sonnabend, 20. November Musiker-Ve*rinshaus, Kaiser-Wilheltn-Str■ 31 Siehe Anz. Charlottenburg Sonnabend, 20. November, 20.30 Uhr BZV-Heim, Kanistr. 54 Kleinkunst-Absud (s. Anzeige) Tempelhot- Kreuzberg Dienstag, 23. November,'20.30 U/tr Mussehlstr. 22 ..... Dr0 ״*c*r Adler: Judensteat u. jüdische Vergangenheit Steglitz- Schmargendorf Mittwoch, 24. November, 20.30 Uhr Friedenau, Maselstr. 4 Kurt Klappholz: Kulturprobleme des Judenstaates Henea Mittwoch, 24. November, 20.30 Uhr Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Georg Joel! Judenstaatsprojekte u. künftig er Judenstaat Wilmartdorf Mittwoch, 24■ November, 2030 Uhr Meinekestr, 10 .... Rudolf MehHtii Dl« Tätigkeit der Wend-AUJah, Vorftlhrung des neuen Juger.d-AllJah-Bildatrelfena Frledrlchahaln Mittwoch, 24. November, 2030 Uhr BZV-Heitn. Landsberger Str. S7 Kurt LBwen.teln: Paläatinawlrttehaft am Wendepunkt JÜDISCHER KU&TURBUND BIRIIN I.V. SON DERVERANSTALTIIN6 Sonntag, |21.| Novaml»•», |2־ÖÜhrj VORTRAG im Kult urbnndtheater, Kammandantenstrsfie57 rr: NUSSBAUM ״Krisis der Religion“ Gutschein» zur Verlosung׳ *um Frei»» von RM 1,— in den V orverkaufsi teilen' Mitgliederböro, Kommandantenstr. 571 Zahlstelle Aschaff•nhurger Str. 18; Hirschfsld, 1»g0wgtr.44; Buchhandlg. Poppelaws׳, Neue Friedrlchstr. 59! Kedem, Dahl mann str, 8; Philo-Verlag, Pariser Str, 44, u. a. d. Abendkasse. Eintritt Butt f. Mitglieder, Abwechsler und Abonnenten des Kulturbünde« geg*n Vorzeigung de* gültigen Mitgliedskarte. Jüdischer Kulturbund Berlin ' «.v. Sonnabend, dien 20. November, BZV.Helm, Kantstraße 54 20.30 Vhr.!jüdischer Kulturbund Berlin KinderuorsiGiiuDgen zu Chanukkah nachmittag■ 4 Uhr im Kulturbund-Theater Kommandantenstr. 57 LliSEL SIMON mit ihrem Kasperl- Theater Kasperl u. die Wunderlampe PUr Kinder von 4—14 Jahren Mittw. iDonntg. Gutscheine *ur Platz-Verlosung RM 1,— für Kinde!׳ und Erwachsene (Erwachsene müssen Kulturbund - Mit* glieder oder Im Besitze einer Reichsverbandskarte sein) in den bekannten Zahlstellen, Karten recht,eitl* hesors.nl KLEINKUNSTABEND Rezitation! Alfred Llchtetisteln (jiidL Kulturbund, Berlin) G « i? « : Han *Jürgen itonis Klavier: Gustav Sabel Szenen und H o r r a, aufgeführt von der Gruppe Charlottenburg der BZV Leitung des Abends; Fred Coldberg Karten zu 40 u. GORpf. sind erh&ltlieh im BZV-Heim,Kant1tr.54, u. an der Abendkasse Sonnabend, 27. November, 20.30 Uhr Große Hamburger Straß« 27 (Aula) MOSAS SCHABBAT - FEIER Chöre /׳ Rezitationen / Instrumentainnusik ״Kain" Drama von F. KoHka An.prach.: Rabb. Dr. Oscar Adlar Karten nur noch zu RM 1,—, Meinekcstrafie 10, Zimmer IS (Junggruppen) 91 90 31, Apparat IS I nv Vorraum der Aula: Aufstellung von Werk• und Bastelarbeiten unserer Jüngerengruppen JUNGGRUPPEN OER BZV (Agudath Hanoar) Th«aterato«nd d.Kiainkunstgruppa d.Bez.Zentrum-Nord Wiederholung Sonnaband, 90. Novambsr, 90.4sUhr Mu.lk.rvtr.lnKh.ut, Kiinr-Wilh.lm-Slr.s. 31 Ber Traum Her Braut von ßoldfirb / Musik! W* Weintriub / Leitung! F. Finder / Regie; W. Witteleohn Karten zu RM 0,75, 1,—, 1,25 und 1,50 im Vorverkauf: Adlerstein, Alte Schonhauser Str. 58; Konditorei Dobrin, An der Spandauer Brücke 7; Buchdruckerei Lacher, Lothringer Str. 34; Wiener C&f£, Alte Schönhauser Str. II; Buchhandlung Salles, Grenadierstr. 30; Restaurant Kimelfeid, Rosenihaler Str. 32 Der Jüdische Ruderklub im Deutschen Makkabikreis nimmt wieder Mitglieder auf (männi. ab 15 J. IVRIA Bootshaus: Bariln-Friedrichshag.n Hahnsmühle 16 Wlntartrainlng: Kait.nrudorn und Gymnastik in d.r Sportakad.mi. Sand, Cuxhav.n.r SfraBe 17a Waldlauf Fritz Engel, Berlin C2, Molkenmarkt 12/13 Ruf: 52 37 02 KLEINKUNST-BUHNE im neuen Kulturbund-Saal Kommandantenstr. 58-50 neben dem Theater Fährverbindung; U-Bahn: Spitleb markt,Moritzpl., Autobus: 8,11,12,16 Straßenb.! 76,62, 92, 27,47,93, 98 Künstler. Le itg.: Max Ehrlich WIEDERERÖFFNUNG zu Chanukkah Premiere Wiederholung Mltt- 2 De!. *»* Lid 193/ Premiere ausuerhautt Sonn• abend Sonntag 4. 20,15 Uhr Die neue REVUE Von ROMEO bis STREICHQUARTETT von Max Ehrlich und Willi Rosen Musik; WILLI Rosen mit MAX EHRLICH ro&l gerstel RUTH LEHNBERG, FRITZ TACHAUER, NORA WEIHRAUCH, BERT BAER, HANS LOPSCHOTZ, ERICH WOLF. Regie: MAX EHRLICH Preise der Pllitze: RM 1,10-3,30. Vorverkauf: Palästina & Orient Lloyd, Mcinekestr. 2 (Ruf 91 7303)1 Konditorei Schneider, Kleiststraße 13 (Ruf 25 36 43); Philo- Verlag, Pariser Straße 44 (Ruf 92 13 75); Kulturbund (Vorderbaus, 3. Stock, I- Ruf 17 11 35) Cafe Reh, Spandauer Straße 24. Eintritt auch für Nichtmitglieder des Kulturbundes mit der neuen (orange) Reichsverbaridskartc (R-KaHen geg. Ausweis auch an der Abendkasse).

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