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Jüdische Rundschau · 1937-11-12 · Heft 90 (12.11.1937) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 90 (12.11.1937)
Date
1937-11-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 90, 12. XI, 1937 Büchern über Frauen, besonders den ״Jüdischen Müttern•‘ von Jacobsohn und Hirsch (Vortrupp-Verlag), kommt demnächst ein Band ״Jüdinnen'1 von Bertha Badt-Strauß (bei öoldstcin). In diesem Zusammenliang ist auch zu erwähnen ״Ein Ruch für unsere;Mütter“ von Müller (Philo Verlag) und ״Mutter und Kind im ahbiblfcchcu Schrifttum“ von Margolins (Berthold Lew Verlag). Ferner nennen wir das Buch von Proskauer ״Hiob‘׳ (Brandussehe Verlagsbuchhandlung). Franz Rosen zweigs ״Kleinere Schriften" ץ und ״Die Schrift und Luther“ (bei Schocken) und Bialiks ״Essays“ (Jüdischer Verlag) sind im Rahmen dieses Schrifttums in Stoff und Stil klassisch. h. Die Lyrik ist in diesem Zusammenhänge besonderer Beachtung würdig; die Stimme und Stimmung der Zeit, das Schicksal der jüdischen Menschen findet im Gedicht vielleicht seinen knappsten und nervigsten Ausdruck, die Lyrik gibt unser Erleben, auf der höchstgestimmten Saite gespielt. Es mögen in den letzten Jahren kaum zwanzig Versbiielicr solcher Art erschienen sein, wie ja überhaupt Gedichte weit mehr geschrieben als gedruckt zu werden pflegen, und doch kennzeichnen die veröffentlichten so ziemlich alle Schiebten derer, die überhaupt Hang und Sinn für das dichterisch gestaltete innerste Erlebnis haben. Hier ist zuerst und mit bedeutendem Abstand Karl Wolfskehl zu nennen, dessen Buch ״Die Stimme spricht“ (Schocken Verlag) zugleich die höchste dichterische Vollendung hat und die jüdisch legitime Gestaltung des inneren Umschwungs gib!. Der junge George A. Q 0 1 d s c 111 a g starb, als dieser Umschwung begann, der in seine schlichten, kirnst- und glanzvollen' ״Gedichte“ (Vortrupp-Verlag) hinein schon weiterleuchtet. Arthur Silbergleit spiegelt das Zeitgeschehen zeitlos in seiner formschön feinen und stillen Gläubigkeit (.,Der ewige Tag“, Berthold Levy Verlag). Manfred Sturmann geht über die Grenzen der reinen Lyrik mit dem Elan der Jugend für Volk und Land und Umschichtung hinaus zu ״Herkunft und Gesinnung“ (Erich Reih Verlag). Fritz ,Ros ent ha! (Ben Chorin) erlebt das Judentum im ״Mal der Sendung“ und im ״Messiasspiel“ (beide B. Heller Verlag) vornehmlich in den klassischen Gestalten der Bibel. Die ״Worte am Wege“ (von Friedländer -Riegner, Philo Verlag) geben lied- und spruchhaft wie im Volkston das Erlebnis bewußter Jugend wieder. Vor! den dichtenden Frauen ist vor allem die Rachel zu nennen, auch in der deutschen Ausgabe ihrer ״Gedichte“ (Hcchahiz. Verlag) ist der Atem der hebräischen Poesie und ihres Landes. Ans unserem Sprachgebiet ist Hilde M a r x mit ihrem Bändchen ״Dreiklang“, Verse um Gott, Liehe und Zeit (Philo Verlag) zu erwähnen, ferner Frieda Me hier, deren ״Gedichte״ der Verlag Berthold Levy ankündigt, der auch ein Büchlein ״Stille Stunde“ von Fritz Nauenberg lierausgebracht hat. Heben den Versen vom Tage und für den Tag, die, wenn sie unser Eigentlichstes sagen, weit mehr als Zeitdokumente sind, bleibt die zcitungebundene Dichtung unvergessen. Alfred Momberts großer Mythos ״Sfaira der Alte“ (bei Schocken) ist auf neue und eigene Weise wieder die in Worten wiedertönende Musik der Welt, Ludwig Strauß’ ״Nachtwache“ gehämmerte, gedankenvolle reine Lyrik eines Dichters, dem das Leben in Ercz Israel neue Verve zu «len ״Kleinen Nachtwachen“ (beide bei Schocken) gegeben 11,1t, und Arno Nadels ״Gedichte“ (hei Keilern) bezeugen das lyrische Talent des vielseitigen Künstlers. — Von früheren, klassischen Werken nennen wir Sachs’ ״Die religiöse Poesie der Juden in Spanien“ (Poppclanor) und Rosenzweigs Ucbeitragung des Jeliuda llalevi (Schocken). ch. Der Umschwung im jüdischen fühlen und Denken hat nicht nur den Anfang einer neuen Belletristik zur Folge gehabt, man hat auch und mit gutem Recht das gute Alte neu entdeckt und aut die früheren Versuche Jüdischer Lrzählungskunst zurückgegriffen. Es war eine Ehrensache, Heines ״Rabbi von Bacharach“ (Schocken), den ersten Versuch in deutscher Sprache, gesondert von neuem vorzulegcn, und auch die jüdischen Erzählungen von Franzos, dessen Gesmntweike der Brandus-Verlag verbreitet, haben eine neue Aktualität. Mit besonderer Freude greift man auch wieder zu den ostjüdischen Klassikern, von denen vieles in guten Ueber- Setzungen vorliegt. Neben den sechs Memlelc-Känden des Jüdischen Verlags kündigt Schocken eine Ausgabe des ״Benjamin III.“ an. Von J, L. Percz liegen ״Die Zeit“ und ״Adam Und Eva“ (bei Benjamin Harz) und die ״Musikalischen Noveilen“ und ״Gleichnisse“ (bei Kedem) vor, und von Scho- I c nt Alejcliem sind vor allem ״Tewjc“ und ״Stempelt ju“ (bei Benjamin Harz) zu erwähnen. Von den neueren jidcjischen Autoren ist besonders Salman S c 11 n c u r mit seinem 8aft- und kraftvollen Roman ״Noah Pandre“ (bei Brandus) glänzend vertreten. Der erste jüdische Roman ans unserem eigenen Kreise in dieser Zeit ist Hermann S i 11 s 11 e i m e r s .,Maria N'unnez“ (Philo Verlag), ein historischer Roman wie auch Gcrson Sterns ״V'cg ohne!:!;de“ (Erich Reiß Verlag), der dieser Art von Literatur gleicimaift das Stichwort gab. Soma Morg e n s t e r 11 s ,,Su'.iu des verlorenen Sohnes“ (Erich Reiß Verlag) spielt bereits in die Gegenwart hinein, Samtcrs Novellen ״Dir Gast״ (Philo Verlag) und ״Das Erdbeben“ (Vortrupp-Ved.1g) sind indirekte, II. F r i e d e 11111 a 1 s ״Unsiclif 15a! 1: Kelle“ (im Atid-Veilag, der auch ein neues Buch dis Autors, ,,! in Schiff unterwegs“ ankündigt) ist eine direkte ctY.ikh 1 i-che Auseiiniukrset/ung mit der Gegenwart. Martha Vi‘ c 1' 111 e i :11 e r s ״Dien-t auf den Höllen" (bei Löwe) spielt im judi-wha! Altertum, W 0 1 1 i k s ,,Lahnenrtiter von Prag“ i«J Ghetto. Aus der Fülle der Er/.ihhmgsliteratur erwähnen wir ferner: ״Libanon״ und ״Saronsroseu" von Georg Hirschfehl (hei I’:>ppelancr), ,,Eva״ von Josefa Motz (Berthold Lew), ״Morger,leuchten iiher dem Mittühnrci “ von Philipp (Atid-Veihi;;). Alice I. a 11 d s b e r g s ,,Neue Stadt hei Tel Aviv" und Kauf 11! :1 11 11 s ״Vmi Nissan zu Nissan“ (J. Goldstein \V1 i.ig), ,.Eicht aus d!:ו Westen und Macht in die Heimat" von S 1 h ,! c h n o \v i 1 / (I Icrmou-Yorlag), Lunan Sch iiells ,.Van.iiioiH'U in Moll“!,hei Altorthimi), Karl Esehcrs ״/.wi'.chcii Gestein und Heute", das Löwe ankündigt, Bn! i; Kaders ״Lachen und Weinen“ (Berthold Levy), Kurtzigs .,Liebes- und Irrfahrten" (bei Löwe), F. M e 11 I e r s ,,1 'eimaesmarclien״ (bei Berthold Lew) und, mit Absiaml, denn d!׳׳s ist eine Welt für sich. Ff. B. Cohns ,,Legenden“ (Scholen!), und ,,Das Buch Tobias“, gezeichnet von L, Schwerin (Löwe). Demnächst erscheint ״Der heilige Löwe“ von Ren Chor in (hei Öoldstcin). In unserer dramatischen Literatur Ist vornehmlieh das Sammelwerk ״Das ostjudisehe Theater“ (Benjamin Harz Verlag) zu nennen, von neueren Versuchen Auerbachs ״Bühnenspicle für Feierstunden“ (Kauffmann). Essays David Baii ragardts Darstellung von ,,Spinoza und Mendelssohn•• ist unter den essayistischen Publikationen hervor/nlieben. da 11 eben Julius H a b's ״Rembrandt und Spinoza“ (neide int Phi!״-Verlag). Th. Simons nachgelassene ״Essays“ behandeln gemütvoll Erlebnisse' des Alltags. Gorelik schildert ,,Jüdische Kopfe“ (beide bei Kedem). Zu den vorhandenen mm Die jüdische Renaissancebewegung ist eine historisch gcrichtete Bewegung. Aus der Kenntnis der jüdischen Geschichte zieht sie die Kraft, die dazu notwendig ist, um eine neue, bessere Zukunft für das jüdische Volk anzustreben und durch die Tat ihre Grundlagen zu schaffen. Die Kenntnis der jiidisehen Geschichte steht daher mit Recht im Mittelpunkt aller Jüdischen Erziehung unserer Zeit, können wir doch nur aus ihr die Fähigkeit erwerben, die not tut, um auch schwere Schicksalsschläge zu überstehen. Die Werke allgemeiner und spezieller Natur, die Ober die fiidisclie Geschichte geschrieben worden sind, können natürlieh hier auch nicht annähernd genannt werden. Es bleibt nur fibrig^einige wenige hervorzuheben, von denen wir glauben, daß sie besonderes Interesse erwecken werden. Zunächst ist die Weltgeschichte des jüdischen Volkes von Dubnow zu nennen (Jüdischer Verlag), das Hauptwerk jüdischer Geschichtsforschung unserer Zeit, das einen wirkliehen Ueberhlick über die verschiedenen Perioden jüdischer Vergangenheit gibt. Es ist zu begrüßen, daß von diesem großen r.ehnbämligeti Werk jetzt eine dreibändige Ausgabe erscheint, die bis zum zweiten Bande gediehen ist (Jiidi• scher Verlag). Von dem gleichen Autor liegt die Geschichte des Chassidismus vor (Jüdischer Verlag), einem Gebiet, dem er viele Jahre seiner Forschungen gewidmet hat. Neben diesem Standardwerk müssen wir eine Reihe von bedeutsamen Erscheinungen erwähnen, die Spezial fragen der jüdischen Geschichte gewidmet sind. Für die klassische Zeit erwähnen wir in erster Linie Auerbachs ״Wüste und gelobtes Land“, 2 Bände (Schocken Verlag), eine großartige Darstellung der jüdischen klassischen Geschichte. Gleichfall* der jüdischen Antike gewidmet ist da« soeben erschienene Buch von Bickermann ״Der Gott der Makkabäer“ (Schocken Verlag). Wichtig ist auch die Ausgabe der Werke des Flavius Jose plius in deutscher Ucbcrsetzung (Benjamin Harz Verlag). Diese Geschichtswerke werden ergänzt durch das Bilderwerk von Soloweitschik ״Die Welt der Bibel“ (Jüdischer Verlag). Die spanische Epoche wird von Baer in seiner Darstellung ״Die Juden im christlichen Spanien“ (Schocken Verlag) geschildert, dessen 2. Baud angekündigt ist; von dem gleichen Autor ist ״Das Protokollhuch der Landjudenschaft Kleve“ (Schocken Verlag) erschienen. Andere Abschnitte der Geschichte der Juden in Deutschland bchandein Menczel in seiner ״Geschichte der Jiideri von!Mainz im 15. Jahrhundert“ (Verlag Rubin Maass), Tänzer in dem Buch ״Die Juden in Württemberg“ (Verlag J. Kauffmann), Selina Stern in ״Der preußische Staat und die Juden“, dessen 2. Band angekiindigt ist. sowie ״Jud Süß“ (beide Schocken Verlag). Ferner erwähnen wir Zuckers Werk über ״Die jüdische Selbstverwaltung im Altertum“ (Schocken Verlag) undKarpelcs ״Geschichte der jüdischen Literatur“ (Verlag M. Poppelauer).' Interessanten Problemen der jüdischen Vergangenheit sind die Bücher von Berger ״Gemeinschaft und Gesellschaft in der Geiitesgeschichte des Judentums“ (Kedem Verlag) und Breger ״Handelsgeschichte der Juden in Polen im 17. Jahrhundert“ (Verlag Rubin Maass) gewidmet, Besonders für Unterrichtszwecke wichtig sind Höxters ״Zeittafeln“ und sein ״Quellenbuch zur jüdischen Geschichte und Literatur“ (beides J. Kauff• mann Verlag). Weiterhin erwähnen wir als Quelle historischer Erkenntnis das Mendelssohii-Gedenkhuch (Verlag M. Poppelauer), das Buch ״Jüdische Gestalten und ihre Zeit“ (Philo• Verlag) und schließlich als eine erste Einführung in den Ab• lauf der jüdischen Geschichte das beliebte Buch von Joachim Prinz ״Illustrierte jüdische Geschichte“ (Brandussehe Ver• lagsbuchhandlung) und ״Das Leben im Ghetto“ vom gleichen Verfasser (Verlag Erwin Locwc). ot, m■ In den meisten großen Weltliteraturen gibt es Verlage, die ieniiauömle Büchereien geschaffen haben, in denen in gleicher Aus-timm g und zu einem billigen Preis Schriften eitlem bmtu: Pt1b!i!,!1m ziii.mi1!׳lieh gern acht 'werden, bei den ei! cm :ißgcmciiics inteumsc: für ihren Inhalt angenommen wird. l.N ist eifieulirh. daß a!!t 11 in unserem jüdischen bezirk di!artige Iinclicicii'11 in den let/ten Jahren entstanden sind. Am 1hkaiiiitisien und bedeutendsten ist in diesem Zusammenlisuge dir Bücherei des Schocken Verlages, die bisher 7ב Nummern umfaßt und in der Auswahl dessen, was sie gibt, niißrror.li'iilüch glücklich geführt ist. Es erscheinen sowohl auder alten liebruischeil Literatur Ueberset/ungen, die titr du!!.cm■r uiim׳rt Zeit besonders interessant sind bzw. dicM’111 durch yv.iNprachige Ausgaben zugänglich gemacht werden und auf der anderen Nute aus den! heutigen jüdischen Schi ifttum sowohl belletristische wie geisteswissen- Bb 1EFMARKEN » fmil lEWIN lUtzowstrdBIA schädliche Arbeiten. Die Räude der Schocken Bücherei stellen dadurch eine Schatzkammer jüdischen Wissens und jüdischen Erlebens dar, deren Bedeutung gar nicht hoch genug angeschlagen werden kann. Daneben gibt cs bisher in kleinerem Umfange mit 7 Nummern die Bücherei ״Gestern und Heute“ (Brandussehe Verlagsbuchhandlung), die gleichfalls einige wertvolle Bändchen umfaßt. Ferner nennen wir die Philo Bücherei mit bisher 8 Nummern ausschließlich dichterischen und erzählenden Charakters. Schließlich sind die Jüdischen Leseheft« zu erwähnen, die im Auttrage der Reirhsvcrtretung im Schocken Verlag lieraiisgegeben werden und bisher 23 Nummern umfassen. Sie sollen teilweise den! jüdischen Schiller, teilweise dem Lehrer und all denjettigen, die an der Unterweisung der lugend interessiert sind, dienlich sein und bringen wertvolle Quellen und Darstellungen über verschiedene Gebiete des jüdischen Lehens und Wissens. Die Bändchen dieser verschiedenen Büchereien stellen einen besonders belichten Geschenkgegeimtand dar, Liefen sie doch jedem Geschmack etwas; sie werden daher 2u Chanukkali gern ausgewählt werden! u. o. Mit der Ausbreitung der hebräischen Sprachbevvegung unter den Juden Deutschlands ist naturgemäß der Kreis derer, die für hebräische Literatur Interesse!iahen, gewachsen. Wir müssen hierbei die eigentlichen literarischen Erscheimmgen von den Hilfsmitteln der Sprachcrlcrnttng und Sprachkcnntnis unterscheiden. Wenn wir zunächst mit letztcrem beginnen, so erwähnen wir hier die beiden Bände ״Hehräisch für jedermann“ von Kak'ko, sowie die hebräischen Lcsestiicke ״Mikraotli“ des gleichen Verfassers (Verlag ״Jüdische Rundschau“), sowie einige Leseliefte von Dr, Kalcko, die unter dem Titel ״Sofrenu“ (Verlag Kedem) herausgegeben worden sind. Als weiteres Lehrbuch nennen wir Einii Cohns ״Neuhebräisch schnell gelernt“ (Verlag Siegfried Scholcm). Hieran schließen sich die verschiedenen Wörterbücher an. ln erster Linie ist das hebräisch-deutsche Wörterbuch von Lasar-Torczvner (Benjamin Harz Verlag) zu erwähnen, ferner das Wörterbuch von Grünberg-Silbermann (Verlag M, Poppelauer), das deutsch-hebräische Wörterbuch von Herlitz, das hebräisch-deutsche Wörterbuch von Briiude (beides Verlag Kedem), das hebräisch-deutsche Wörterbuch von Wiesen (Verlag Benjamin Harz), das Werk von Xrupnik- Silbermann ״Milon Schimuschi letalmud“ (Rubin Maaß), das tahmidisehe Wörterbuch von Levy (Verlag Benjamin Harz), die hebräischen Redewendungen von Abraham (Verlag J. Kauffmann), die hebräische Phraseologie von Krupnlk (Verlag Rubin Maaß) und die hebräischen Redewendungen von Adler (Verlag J. Kauffmann). Eine hebräische Grammatik ist geplant von Bornstein (Verlag Rubin Maaß). Der Lektüre des Lernenden dienen die Hefte Giljonot (Verlag Rubin Maaß). Für Kinder ist die Fibel ״Dan und Gad" von Neier (Verlag Siegfried Scholcm) bestimmt. Schließlich erwähnen wir als Hilfsmittel für den, der wissenschaftlich an der Bibel arbeitet, die große ״Bibeikonkordanz“ von Mandelkern (Schocken Verlag). Gehen wir nun zu den hebräischen Original ausgaben über, so erwähnen wir in diesem Zusammenhänge die Mischna-Atisgabe des Schocken Verlages; im gleichen Verläge erschien ein Pentateuch. 11־;t Rasehi. Eine Mischna mit arabischen Glossen von Frau’: erschien bei Rubin Maaß. Es schließen sich an die Psalmenansgabe von Hirsch (Hermon Verlag), die Piutim des Schimon bar Jlzchak (Schocken Verlag), Ihn Esras ״Schire hach01“ (Schocken Verlag). Schlief)• lieh erwähnen wir Adlers ״Niv Sefafaiini“ (Verlag J. Kauf(- mann), das Gebetbuch von Baer (Schocken Verlag), die Haggadah-Ausgabcn des Kedem-Verlages und das Buch von Abraham-Levy ״Thora w'chajim“ (J. Kauffmann Verlag). Ans der neueren hebräischen Literatur soll an dieser Stelle nur einiges wenige genannt werden, Im Vordergrund steht Achad Haams ״AI paraschath deradiini“ (Jüdischer Ver• lag), Bialiks ״Scfcr Hadcwarim“ (Rubin Maaß) und eine vier• bändige Ausgabe Biaükschcr Gedichte, Aufsätze und Ucber• Setzungen (Verlag Kedem). Von Agnon seien ״Jamirn Noraim“ und seine ״Gesammelten Schriften“ in 6 Bänden (beide Schock ca Verlag) genannt. Schließlich ist aut die Ausgabe der Werke Schneurs in drei Bänden hinzuweisen (Verlag Rubin Maaß). Dieser kleine Ausschnitt zeigt, wie vielseitig die Mögliclikeiterj sind, aus der hebräischen Literatur Geschenke au»- zuwählcn, die den, der hierfür als Empfänger in Frage kommt, stets besonders erfreuen werden. si, WEG OHNE ENDE Der berühmte Roman von GertOU Stern, der bereits in zehnter Auflage vorliegt. Umfang 480 Seiten. Preis: kart. RM 5.50 Leinen RM 6.80 DIE JUDEN IN DER WELT Ein unentbehrliches Standard-Werk aus der Feder von Msrk WIscfcnltMr, das zum «raten Male «ine vollständige Uebersicht über Gegenwart, Geschichte und Möglichkeiten der Juden in den meisten («a, 150) Ländern der Welt bringt. Umfang 432 Seiten. Vierte Auflage. Preis: kart. RM 5.50 Leinen RM 6.80 WtH.fiezua cfuirh den jadt»chen׳BÜdthandel\1 MAIMONIDES Die meisterliche Biographie, verfaßt von Abraham Hnchtl. Dritte Auflage• Umfang 300 Seiten. Preis: kart. RM 3.80 Leinen RM 4.80 1

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