Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 90 (12.11.1937)
- Date
- 1937-11-12
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2651273-2653625-2653710--31494-2686108- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 90, 12. XL 1937 ausweichen kann, so groß auch die Schwierigkeiten sprachlicher und sonstiger Natur sind, die auf diesem Wege zu überwinden sind. Damit muß man zeitig beginnen, am besten in der Jugend im Rahmen der Schule, aber es ist nie zu spät, und es gibt auf diesem Gebiete nur eine Gefahr, nämlich die des Verschiebens auf eine ״bessere Zeit“, die — so fürchten wir — für den, der so spricht, doch kein Anlaß wäre, nun endlich den Weg zu den großen jüdischen Geistesgütern zu suchen. Man hat mit einer banalen und abgegriffenen Redens- Bit die Juden das ״Volk des Buches“ genannt. Man hat Buch oft genug darüber diskutiert, ob sie es wirklich sind, und hat viele Argumente dafür und dagegen angeführt. Dabei neigt man vielfach dazu, die Gegenwart mit ihrer loseren Beziehung zu den speziellen jüdischen Literaturerzeugnissen in Gegensatz zu einer auch auf diesem Gebiete konstruierten ״guten alten Zeit“ zu setzen, und man wünscht diese verklärte Vergangenheit wieder herbei. Uns scheint, daß hier wie anderswo eine solche romantisierende Betrachtungsart nicht viel mehr ist als eine bequeme Ausrede für die eigene Unwilligkeit oder Unfähigkeit, und man sollte demgegenüber wissen, daß auch in vergangenen Zeiten der Kampf um die Erhaltung der geistigen Werte ausgefochten werden mußte, daß auch damals die Spannkraft vieler Menschen nachließ und daß wir, wenn wir an sie denken, jene Gruppe im Auge haben, die trotz allen Schwierigkeiten den Weg zu jüdischen geistigen Werten fand. Auch heute ist es nicht anders, auch heute können wir, jeder an seiner Stelle, sehr viel tun, um in einem tieferen Sinne Jude zu werden und die Verbindung m den Schätzen des jüdischen Geisteslebens zu erlangen. In ihnen, die einen Wert darstellen, der über den Tag־ hinausgreift, haben unzählige Geschlechter des jüdischen Volkes gerad e in den peinvollsten Augenblicken der Geschichte Trost und Kraft gefunden, und wir glauben, daß die Juden von heute, die wahrlich wieder die Last der Sorgen jüdischen Schicksals zu tragen haben, dieses Trostes nicht weniger bedürfen! ln uns soll durch das jüdische Buch das Große lebendig werden, das in uns ruht und dessen Erweckung uns erst wirklich zu Juden machen kann. Der Weg zu den Quellen wird es am besten tun, daneben aber auch vieles, was, ohne diesen Rang zu besitzen, uns allmählich an sie heranführt und uns wenigstens ‘die Vorhöfe des jüdischen Geisteslebens schauen läßt. Dieses große Erbgut soll gewiß nicht in uns isoliert bleiben. Wenn wir die Erneuerung der jüdischen Kräfte in uns anstreben, so wissen wir, daß dieser Entschluß nir'ht möglich wäre, wenn wir nicht durch die Schule Europas gegangen wären, aus der wir die Antriebskraft zu dieser Renaissance bezogen, und wir wisse«, daß gerade ein Judentum, das in seiner Art innerlich gefestigt ist, sich dem Blick nach außen auf die großen Kulturen der Welt nicht verschließen wird. Das jüdische Volk und die jüdische Kultur sollen in der Welt existieren als ein eigenartiger und wertvoller Bestandteil, dessen Ewigkeit darauf beruht, daß er nicht nur einmal, sondern in vielen Epochen seines Wirkens Kulturgüter produziert hat, die aus dem Bestand der Weltkultur nicht wegzudenken sind. Die Renaissance dieser Kultur in unseren Tagen bezweckt ja nicht allein, die innere Kraft unseres Volkes wieder zu stärken, die zerstreuten Trümmer des Volkskörpers und des jüdischen Geistes wieder zu sammeln, sondern der Menschheit einen Faktor geistiger Art zu erhalten, der seiner Vergangenheit würdig auch in Zukunft einen Beitrag zum Bau menschlicher Kultur und Gesittung leisten kann. In dieser Welt gilt es zu leben, in dieser Welt aber auch einen eigenen Standpunkt auszuprägen, der von den Strömen des jüdischen Geistes befruchtet wird, wie sie sich nicht zuletzt im Buch, das unser Volk geschaffen hat, offenbaren. An diesem Prozeß teilzuhaben, ist nicht nur die Pflicht eines jeden Juden, es ist auch ein Ausdruck des tiefsten Wesens jüdischer Ehre, deren Schild seiner! Glanz von den großen Leistungen, von den unvergänglichen Werten jüdischen Geistes bezieht. K. L. Amerikanische Nichtzionisten. und Teilungsplan Dr. Maurice Karpf, einer der Vertreter der amerikani- Scheit Nichtzionisten der Exekutive der Jewish Agency, benutzte den Anlaß einer Konferenz von Wohifahrtsorganisationen im amerikanischen mittleren Westen, um dort Ausführungen zur Palästinafrage zu machen. Dr. Karpf bekannte sich entsprechend der in Zürich auch von Felix Warburg eingenommenen Haltung als ein Gegner des Feilurtgsvor Schlages und erklärte, daß Felix War bürg einen Gegenvorschlag ausgearbeitet habe, der jetzt nach Warburgs Tode in Amerika studiert wird. Dr. Karpf brachte eine Reihe von Argumenten gegen die Gründung eines Juden- Staates vor, und zwar sowohl Argumente, die sich auf das konkrete Projekt mit seinen wirtschaftlichen, finanziellen und militärischen Schwierigkeiten beziehen, als auch Argumente grundsätzlicher Art, die die Nichtzionisten Amerikas gegen die Gründung eines Judenstaates cinzuwenden haben. Wir haben uns schon gelegentlich früherer Berichte mit diesen Argumenten auseinandergesetzt. Anerkennenswert ist Jedenfalls der Standpunkt Dr. Karpfs, daß es keinen Zweck habe, ttur negative Gesichtspunkte vorzubringen, wenn man keine Alternative wisse. Unter diesem Gesichtspunkt wird man dem von den amerikanischen Nichtzionisten gemäß der Mitteilung Dr. Karpfs vorbereiteten Gegenvorschlag auch ki zionistischen Kreisen mit Interesse entgegensehen. Bei einer im Londoner Anglo Palestin e-Cfu b «:ranstalteten Gedenkfeier für Avinoam Yellin sprachen r*. Perlzw eig und Prof. Y abuda über di* jüdischarabischen Beziehungen. Fortschritt des Aufbaus Ein Aufruf Weizmanns Ke politische und wirtschaftliche Situation Palästinas ist in vieler Hinsicht noch ungeklärt Es zeigt sich in dieser Zeit mit verdoppelter Klarheit, in welchem Umfange der Fortschritt des Palästina-Werkes eine Funktion unserer eigenen Kraft ist. Unsere Leser finden an anderer Stelle der heutigen Ausgabe einen Bericht unseres palästinensischen Korrespondenten, der sich nach der wirtschaftlichen Seite hin ausführlich mit dieser Frage auseinandersetzt und in sehr eindrucksvoller Weise auf die Bedeutung hinweist, die gerade in der gegenwärtigen schweren Situation die planende Hand der Jewish Agency und die nationalen Fonds besitzen. Unter diesem Gesichtspunkt muß es ganz besonders begrüßt werden, daß sich die Jewish Agency 'in Deutschland dazu entschlossen hat, das Gedenken an die 20 Jahre seit der Verkündung der Balfour-Deklaration nicht durch Feiern zu begehen, sondern in den Dienst ernster Arbeit für Palästina zu stellen. Wir berichteten bereits darüber, daß eine Reihe von Veranstaltungen zentraler Art in Berlin bei dieser Gelegenheit stattfinden. Gestern abend sprachen im Rahmen einer sehr stark besuchten Veranstaltung unter dem Vorsitz Dr. Leo Baecks, des Präsidenten der Reichs- Vertretung und des Keren Hajessod, der Vorsitzende des Jüdischen Central-Vereins, Dr.. Her2f eld, Essen, Dr. Alfred Hirschberg von der C.V.-Zcitung, sowie von zionistischer Seite Rechtsanwalt Benno Cohn und Dr. Michael Tr a u b. Die Veranstaltung, die einen sehr repräsentativen Rahtnen besaß, nahm einen eindrucksvollen Verlauf, ln einer weiteren Veranstaltung am Sonnabend abend wird u. a. der Sonnabend, 13. November, 2030 Uhr, GEMEINDE-ABEND in der Synagoge Pnnzregentenstraße Von der Balfour - Deklaration zum Judenstaat Kundgebung aus Anlaß des 20. Jahrestages der Balfour-Deklaration Rabbiner Dr. Leo Baeck Direktor Heinrich Stahl Dr. Michael Tranb Begrüßungs- Ansprachen von Vertretern der Landesverbände Musikalische Umrahmung durdt das Orchester des Jüdischen Kulturbundes, Berlin, unter Leitung von Kapellmeister Rudolf Schwarz Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Jewish Agency for Palestine Das Präsidium des Keren Hajessod Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Direktor Heinrieh Stahl, zu Worte kommen, während bei einer Konferenz des Beirates der Jewish Agency für Deutschland, die am Sonntag in Berlin stattfindet, eine Reihe grundlegender Referate der Erörterung der gegenwärtigen Lage Palästinas dienen werden. In der Tat ist es erforderlich, die Kräfte des jüdischen Volkes in dieser ernsten Stunde erneut zusammenzufassen, sehen wir doch, wie das bisher schon Geschaffene in den Vorschlägen, die über die Zukunft Palästinas gemacht worden sind, zur Bas» der Zukunft wurde. Es kommt jetzt daraut an, nicht nur das Vorhandene zu stützen und zu konsolidieren, sondern darüber hinaus den Fortschritt des Aufbauwerkes zu sichern. In ernsten Worten hat sich erst vor kurzem der Direktor des Keren Hajessod Leib J a f f e an die Judenheit der Welt gewandt und das Ziel proklamiert, eine Summe von 600 000 Pfund durch eine große Aktion aufzubringen. Nunmehr hat sich auch Dr. Weizmann diesem Aufruf angeschlossen und sagt hierzu u. a. folgendes: ״Das Jahr 1937 ist ein schicksalvolles Jahr für die Juden geworden. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für Palästina und das jüdische Volk sind getroffen worden und sind noch zu treffen, und die Zukunft ist noch unklar. Aber wir hoffen mit Zuversicht, daß dieses Jahr sich als der Beginn eines großen Kapitels in der Geschichte unseres Volkes erweisen möge, — ein Kapitel, welches den wahrhaften Beginn eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina aufzeichnen wird. Aber Hoffnung, die verwirklicht werden soll, muß von festem Willen unterbaut sein. Wenn etwas heutzutage gewiß ist, dann ist es letzten Endes dieses, daß wir die Gestalter unseres eigenen Qeschiekes sind. Bei uns, bei uns allein, liegt die Zukunft, und Palästina hat schon erwiesen, daß Großes vollbracht werden kann, wenn es uns ernst ist. Die schwerste Oe fahr, der — unter vielen schweren Gefahren — wir heute gegenüberstehen, ist die, daß die politische Ungewißheit zur Untätigkeit führt. Nichts wir• verhängnisvoller für alle unsere Hoffnungen 1 Die Situation erfordert .verdoppelt« Baergie uad unaufhörliche Anstrengung. Denn je schneller, Je sicherer unser Werk ln Palästina fortschreitct, um so gewisser ist, daß die Zukunft unseres Landes unseren Wünschen entsprechen wird. Die dringendste Aufgabe ist die Beschleunigung unserer Siedlungsarbeit auf dem Lande, und auf sie müssen wir unsere Anstrengungen in den kommenden Monaten konzentrieren. Tausende von Chaluzim warten in Palästina und in der Golah sehnlichst auf die Möglichkeit, den Boden zu besiedeln, den der Keren Kajemeth Lejisrael schon erworben hat. Aber sie können es nicht tun, solange nicht die Mittel aufgebracht sind, die notwendig sind, um sie über die Anfangszeit hinwegzubringen. Diese Mittel muß der Keren Hajessod zur Verfügung stellen, aber der Keren Hajessod wird durch den Mangel an Mitteln schwer gehemmt. Brunnen müssen gebohrt, Sümpfe getrocknet, das Fieber muß ausgerottet werden, und alles dieses muß getan sein, ehe die Bearbeitung des Bodens beginnen kann, wenn nicht großzügige Hilfe gebracht wird, müssen weite Landstrecken öde und unbewohnt bleiben, obwohl sie uns gehören. Wenn auch der Zionismus seine Ansprüche nicht lediglich auf bloße Eigentumsrechte und auf die Bearbeitung von Boden stützt, so hat doch die Erfahrung in den letzten Jahren erwiesen, um wieviel stärker die Ansprüche sind, welche in der bestehenden Kolonisation tatsächlich schon eine feste Grundlage haben. In dieser kritischen Stunde ist es die Pflicht eines jeden von uns, eine äußerste Anstrengung für die nationalen Fonds zu machen. Nur auf diesem Wege können wir die schnelle und wirkungsvolle Besiediung jedes Zolls jüdischen Bodens möglich machen. Im besonderen stehen wir vor dem Problem, die 19 neuen Siedlungspunkte zu festigen, die seit den Unruhen des vergangenen Jahres begründet worden sind. Diese Siedlungen liegen fast alle in entlegenen Bezirken, vereinzelt und Angriffen ausgesetzt. Ihre Konsolidierung wird über eine halbe Million Pfund erfordern, von denen 100 000 Pfund brennend gebraucht werden. Unsere Arbeit verträgt aus zweifachen Gründen keinen Aufschub: Mittel sind notwendig, um den neuangesiedelten Gruppen schnellstens zur Hilfe zu kommen, aber auch, um die Ansiedlung von Tausenden ausgebildeter Chaluriin zu ermöglichen, die auf die Gelegenheit warten, sich aus unerträglichen Lebensbedingungen zu befreien, um ihrer! Beitrag zum Aufbau des Nationalheims in Palästina zu leisten. Dieses Heim kann zu einem starken Beitrag gegen die Not des jüdischen Volkes werden, wenn wir sicherstellen, daß der in unserem Besitz befindliche Boden in Palästina nützlich verwendet wird. Heute mehr denn je ist die alte Formel gültig! Das Opfer muß heute und aus vollem Herzen gebracht werden. Schon morgen kann es zu spät sein!“ Wir glauben, daß die Judenheit Deutschlands den Ruf dieser Stunde verstehen und zu ihrem Teil dazu beitragen wird, die Kraft des jüdischen Aufbanwillens in Palästina zu stärken und damit auch die Möglichkeit zur Fortführung und Erweiterung der Einwanderung zu schaffen, die ja für uns selbst von so entscheidender Wichtigkeit ist. Die Tagung der Mandats-Kommission Die 33. Tagung der Ständigen Mandatskommission ist am 8. November in Genf unter dem Vorsitz ihres Vizepräsidenten, Prof. William R a p p a r d, eröffnet worden. Prof. Rappard behandelte in seinen einleitenden Worten auch die Lage in Palästina. Er gab einet! genauen Ueberblick über den gegenwärtigen Stand in der Behandlung des Palästinaproblems auf Grund der Debatten im Völkerbundsrat, in der Völkerbundsversammlung und in den Kornmissionen des Völkerbundes. Die Mandatskommission hat beschlossen, die für die jetzige Tagung vorgesehene Behandlung einer Reihe von Petitionen, die sich auf Palästina beziehen, bis zum nächsten Frühjahr zu verschieben. Unter diesen Petitionen befindet sich auch eine, die der jetzt verbannte Vorsitzend« des Obersten Arabischen Komitees, Dschemal el Hussein!, dem Völkerbund unterbreitet hat. Diese Petition beschäftigt sich u. a. mit einer Rede, die der Vorsitzende der Zionistischen Organisation Amerikas, Dr. Stephen S.Wise, auf dem letzten Zionistenkongreß gehalten hat. Judenfrage in Oesterreich Von unserem Berichterstatter J. R., Wie n, 10. November Nachdem eine Zeitlang die Judenfrage in Oesterreich zumindest in der öffentlichen Diskussion einigermaßen Ln den Hintergrund gerückt war, kann man in den letzten Wochen eine rührige Aktivität beobachten, im offenkundigen Bestreben, die Judenfrage wieder aufzurollen, sei es in reim theoretisehen Erörterungen oder aber in durchaus praktischer Weise, die in Bovkottparolen und anderen Forderungen ihren Ausdruck findet. Die Parolen und Schlagworte der antisemitisehen Gruppen färben in ihrer rein psychologischen Wirkung auch auf jene Kreise ab, denen man auf Grund ihres bisherigen Verhaltens gegenüber dein Judenproblem eine verstänanisvolle Haltung zubilligen muß. Der österreichische Antisemitenbund •Mitfaltet in der letzten Zeit eine sehr rege Tätigkeit. In einer seiner letzten Versa mmlungen erhob ein Bundeswerbeleiter die Forderungen nach Entfernung der Juden aus dem Staatsdienst, insbesondere aus der Justiz und den Schulen, aus den öffentliehen Körperschaften, wie Krankenkassen, Versicherung»- wesen und schließlich die Eliminierung der Juden aus der Presse und aus dem Kulturleben überhaupt. Audi sollen Aufträge für Lieferungen an öffentliche Anstalten und an das Bundesheer nicht an Juden vergeben werden. In einer anderen Versammlung des antisemitisch eingestellten österreichischen Oewerbehttndes wandte sich der Stadtgewerberat Knotzer gegen ״die Ueberfremdung des Gewerbebundes“, obwohl er zugleich rühmte, daß derselbe Gewerbebund es zuwegegebracht habe, seine Reihen von Juden reinzuhalten. Seine Ausführungen gipfelten in der Forderung, daß es ,,Christenpflicht sei, beim Christen zu kaufen“. Verantwortlicher Redakteur! Dr. Robert Wel t*ch, Berlin-C&arL (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter! Kurt Loewenstein, Berlin W 15. Anzeigenleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann Finn, Berlin Vf 15. Gültig Anzeigen - Preisliste 5 vom 1. Aprü 1038. Verlag und Anzeigenverwahung: Jüdische Rundschau Berlin W16, Meintkeet*. 10. Di, III/1M7 *8 004. — Drockt Siegfried Sehet«•) B®rlin-Scb5n«b«rg,