Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 88 (5.11.1937)
- Date
- 1937-11-05
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU BERLI Nr. 88, 5. NOVEMBER 193/' Abraham Löb| Am Mittwochmittag ist der Vorsteher der Repräsentanten- Versammlung der Berliner jüdischen Gemeinde, Dr. Abraham Löb, im Alter von 52 Jahren nach schwerer Krankheit gesforben. Mit Abraham Löb schwindet aus dem Berliner jiidischen Leben eine Persönlichkeit, die in Wort und Schritt jahrzehntelang bemüht war, jüdisches Wissen und jüdisches Ethos zu vermitteln. Abraham Löb stammt aus einer alten Rabbinerfamilie, einer seiner Großväter war ein berühmter Talmudist, sein Vater war Rabbiner in Emden. Diese Familientradition ist in ihm lebendig geblieben: er war ein Mann von timfassendem wissen, der auch durch einige Publikationen, hauptsächlich auf dem Gebiete des jüdischen Rechtes, hervorgetreten ist, der aber hauptsächlich durch seine gewinncnde Persönlichkeit, die Kunst seines Vortrags und die Gediegenheit seiner Belehrting wirkte. Zahlreiche Mensehen haben in den vielen Arbeitsgemeinschaften, die er in seinem Leben veranstaltet hat, eine entscheidende Bereicherung ihres jüdischen Weltbildes durch ihn erfahren. (Die ״Jüdische Rundschau‘• hat wiederholt Beiträge von ihm veröffentlicht, zuletzt in Nr. 60 d. Jahres über Vorgeschichte des Zionismus.) Man kann sagen, daß Abraharn Löb im Grunde seines Wesens eine unpolitische Natur war, abhold allem Parteiwesen und allem Kampf. Dennoch hat er schon frühzeitig seinen Standort itn jüdischen Leben gefunden: schon als junger Mann trat er der zionistischen Bewegung bei und gehörte zu den Gründern des Misrachi in Deutschland. Nach dem Kriege ist er besonders in der G emc i n d e - arbeit hervorgetreten. 1920 wurde er in die Berliner Repräsentantenversanimlung gewählt, in der er als der beste Etatsredner galt. Seine ausgleichende Natur half oftmals mit, Schwierigkeiten sachlicher oder persönlicher Art zu überwinden, und die allgemeine Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wurde, fand ihren Ausdruck in der Wahl zum Vor st eher der Repräsentantenversammlung, die im Mai d. J. erfolgte. Er war auch Mitglied des Vor- Standes der Synagoge Münchener Straße. Die jüdische Oeffcntiiclikeit Berlins betrauert den Tod Abraham Lobs, der ein vornehmer und frommer Mann war und dessen Leben im Dienste des Wiederaufbaus jüdischen Lebens, jüdischer Kultur und jüdischen Volkstums stand. Herber», Sannen ״Was Frauen von Palästina wissen müssen“, lautete das Thema, über das Frau Henriette Al b ach, die Leiterin der Lehrküche auf Palästina - Herden, in der BZV. sprach. Sie behandelte die zweckmäßigste Einrichtung einer palästinensischeu Kleinwohnung sowie die möglichen Erleichterurigcn durch praktische Koch- und Waschvorrichtungen und erläuterte ihren Vortrag durch eine Wandtafel mit originellen Zeichnungen. Besonders ging sic aut die richtige Ernährung und Kleidung ein und wies aut die unterschiedlichen Pflichten der Hausfrau aut dem Lande und in der Stadt hin. 35 Jahre Misrachi Die Unabhängige Misrachi-Landesorganisation Deutschlands feierte in schlichtem Rahmen ihr 35jähriges Bestehen. Rabbiner Dr. Harry Lcvy gab in grollen Zügen einen Rückblick über die Entwicklung des Misrachi und kam dann aut die Wendepunkt und Höhepunkte zu sprechen. Bcrcits 1927 begann der Misrachi neben der Propaganda des Wortes die Propaganda der Tat mit der Gründung des ersten Lchrgutes. Während 1932 der □an der Bewegung nicht groß genug war, um die rückkelireudcn Juden in ihren Reihen aufnehmen zu können, hat der Misrachi in den nächstfolgenden Jahren immer mehr Stellung zu sozialen Fragen genommen und ein vitaleres Leben in seinen Gruppen entwickelt. Dr. Lcvy wies dann aut das Ereignis der Balfour-Deklaration hin, das vor 20 Jahren im Judentum noch nicht von allen vollkommen gewürdigt wurde und dank der Politik Chaim Weizmanns ein Erfolg wurde. Dr. Lcvy schloß mit dem Bekenntnis, daß der Misrachi die Zionistische Vereinigung, die aut politischem, wirtschaftlichem, soziologischem und kulturellem Wege viele Anforderungen zu erfüllen hat, unterstützen wird. Die Zionistische Vereinigung wird ihrerseits die Organisation thoratreuer Juden im Misrachi fördern, auch dadurch, daß diese neben dem Beitrag für den AAisrachi, nur einen geringen Anerkenmingsbeitrag in der Zionistischen Vereinigung zu entrichten brauche. Für die Jüdische Gemeinde sprach Rechtsanwalt K o - zower. Er brachte in seinen Ausführungen die Entwick- Iung der Jüdischen Gemeinde von de. Religionsgemeindc zur Voiksgemeinde zum Ausdruck. Als Vertreter ftir die Tcnunt Thora wa’Awoda, für die misrachistische Jugend bekräftigte Dr. Spangenthal, daß die misrachistische Jugend siel: ganz für die Verwirklichung der misrachistischcn Ideen einzusetzen bereit ist. Rabbiner Klappholz machte auf das wichtige Moment aufmerksam, daß die AAisrachim das messianische Element in die zionistische Bewegung hineinbringen. Es gibt in Erez Israel bereits 15 000 organisierte religiöse Arbeiter, die sich vorbildliche Kibbuzim geschaffen haben. Der religiöse Chaluz bestimmt im Lande mit das religiöse reale Leben. Für die Berliner Zionistische Vereinigung hob Herr Po Hak den Einheitsgedanken hervor, der in der Zionistischen Vereinigung Deutschlands seine Verwirklichung gefunden hat. Vom Misrachi wird eine Vcrtiefung jüdischen Lebens erwartet. Frau Rabbiner Dr. Lcvy überbrachte die Grüße der Frauengruppe des Misrachi. Sie kennzeichneie den Aufgabenkrcis der Misraehi-Frauen. Mit dem gemeinsamen Gesang der Hatikwah schloß die eindrucksvolle schlichte Feier. EI ly Ludwig Dreijähriges Bestehen der Berliner Wfzo-Nähsfube. Am 1. November kann die Berliner Wizo-Nähstubc aut ihr dreijähriges Bestehen zuriickblicke!1. Unter der Leitung von Frau Eise Schaef er haben in dieser Zeit Wizo-Fraueu eine große Anzahl von Kleidungs- und Wäschestücken angefertigt, die zur Ausrüstung von Chawerim und Chaweroth dienten. Ebenso sind die etwa 250 Mädchen, die aut Wizo-Zertifikat zur Alijah kamen, zum großen Teil durch die V/izo-Nähstube ausgestattet worden. Die Wizo-Nähstubc, in der etwa 25 Frauen zweimal wöchentlich arbeiten, fertigt aus gespendeten Stoffen sämtliche Bekleidtingsgcgcnstände, insbesondere Arbeitskleider, Arbeitshosen, Blusen, Schürzen und Arbeitshemden an und macht auch altes Material wieder gebrauchsfähig. Von Zeit zu Zeit werden Flick- und Nähkurse für die Chaiuzoth deT Berliner Bäte Chaluz. eingerichtet. Die Nühsfube befindet sich im Wizo-Heim, Regensburger Straße 26. Interessenten wenden sich zwecks Mitarbeit, Spenden, Besichtigung oder sonstiger Auskünfte an das Büro der Wizo, Meiuekestraße 10, oder an Frau Schacfer, Dahlem, Thielallee 14. Ausstellung bei Grünfeld Wir haben bereits über das 75jährige Jubiläum der Firma F. V. Grünfeld berichtet. Anläßlich des Jubiläums hat die Firma eine Ausstellung eröffnet, die besondere Erwähnung und Würdigung verdient. Die Jubiläums-Sonderschau in dem Geschäftshaus Leipziger Straße zeigt 11. a. eine getreue Nachbiidung des alten Grunfeid-Ladeiis in Landesliut, dem Stamm• sitz der Firma. Mit Interesse steht man vor der Ausstel* Iung ״Moden in sieben Jahrzehnten“ und ergötzt sich an den Baacmodcn von 1870 80. Lehrreich sind die Dokumente und Bilder aus der Firmengeschichte. So ist das Kinder• Fitzchen, ein heute allgemein benutzter Artikel, von der Firma End« der 80er Jahre eingeführt worden. Werkaufnahmen aus der Landcshuter Fabrik, die besonders intcressante alte Katalogsammlimg der Firma, die sie im Laufe der Jahre fierausgebracht hat, schließen sich an. Im Mittel• punkt der Ausstellung stehen aber die mit sicherem kirnst• ierischen Geschmack ausgefiihrtcn 75״ gutgedeckten Tische“. Jeder einzelne Tisch ein kleines Gemälde, färblieh und in der Form genau aufeinander abgestimmt. Die wunderschönen handgearbeiteten Tischdecken wiederholen in der Art ihrer_ Musterung den Gebrauchszweck, ob es sich da um den Tiscli ״Grüne Hochzeit“, bei dem alles aut das Symbol der Myrte abgcstinimt ist, oder um den Tisch ״Krebsessen“, ganz in leuchtend roten Farben, handelt. Mau könnte aus der Fülle des liier Geltotcnen noch viel mehr aiiführen, so gelungen und schön ist die Ausstellung. Erwähnenswert ist noch besonders die Gruppe ״Garten“, die an einzelnen Tischen Fruchfgedecke zeigt. —chs, ״Ungehflrfe Stimmen.“ Erna Leonhard (Feld) und Leo Merten (Meuter) veranstalten im Rahmen der Künstler• liilfe der Jüdischen Gemeinde gemeinsam einen Zyklus von Dichtcrabcndcn mit dem Titel ״Ungehörte Sti 111 men“."Ihr erster Abend galt den beiden Lyrikern Frau Chodzicsner und Jakob Picard und Proben aus Frau Martha Werth ei• הו e r s Drama ״Channa“. Erna Leonhards phantasiebeschwing• ter intuitiver Vortragsart liegen die phantastischen Gedichte von Gertrud Chodzicsner besonders gut. Das stärkste üc• dicht Gertrud Chodziesners ist ״Die Landstreicherin“. Bildhaftigkeit und Rhythmus und schwingender, freier Ton sind 71t einem einheitlichen meisterhaften Kunstwerk gesteigert. Das ebenfalls groll gesehene (jedicht ״Der Göt/e Dagoii spricht zur (heiligen) Lade“ wurde von Leo Meuter im Disput und den Schlu(Geilen in dramatischer Gedrängtheit wirkungsvoll gestaltet. Die Gedichte Jakob Picards wurden von Leo Merten gesprochen, Picards Lyrik ist. gemessen an der Bildhaftigkeit von Frau Chodzicsner, eher von (jedanken, Gefüllten, Erin• nerungen beeinflußt, aber die menschliche Nähe in den Ge« dichten ״Trost“ oder ״Ein Vater an das Kind im fernen Land" oder die Gedichte von der seelischen Not des Kirnst« lers bringen die F’ersönlichkeit des Dichters dem Zuhörer nahe. Eines der schönsten Gedichte ist das bildhaft gesehene Gedicht ״Ernte“, man sieht ״Das Aehrenfcld", man sieht ״wiT mähen stumm das Brot“ mit dem dramatischen Schluß: das Schicksal will nicht mehr den Frieden der Natur, und der Engel zerschlägt das Korn. Picards Prosastück von dem kleinen Juden Mendele erinnert an die Mentalität ostjüdischer Dich• tungen. Erna Leonhard hat es gut nachgestaitet. Die vier Bilder aus dem Drama ״Channa“ von Martha Wertheimer lasen Erna Leonhard und Leo Merten (Meuter) gemeinsam. Erna Leonhard zeigte als Channa die sclunerzgebeugte, leidende Frau, wußte sie im zweiten Bild in der Schilderung des jungen patriotischen Elijaliu zu steigern zur Dramatik der letzten beiden Bilder, als sie Elkana sein Unglück schildert. Leo Menter gab dem klugen, weisen Pelisehterfürsten Güte und Verstehen und ergriff als Elkana. Beide Künstler sind als Mittler junger Dichter überaus geeignet. H a n n a Schlesinger (Ruth Morold) Veranstaltungen ScHöneberg Wlttenbergplatx Sonnabend, 6. November, 20,30 Uhr BZV-Heim, Ooltzstr. 21 Feier zum einjährigen Bestehen de• Helms. Ansprachen: Benno Cohn, Dr.Dav. Schloßberg Zentrum-Mord Sonnabend, 6. November BZV-hcim, Rosenthaler Str. 44 16 Uhr! Kindernachmittag (mit Spielen und Liedern) 21 Uhr: חרג עבדי Charlottenburg Sonnabend, 6, November, 20.30 Uhr BZV-Heim, Kantstr. 54 אריה יליבנזן: המצב הכלכלי בארץ Oberaprae Mittwoch, 10. November, 20,30 Uhr Oberschöneweide, Wiihctminenhofstr. t Dr. Ernst Berent! Der Weg zum Judenstaat. Vorführung der Palästina-Monataichau Hansa Mittwoch, IQ. November, 20,30 Uhr Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Dr. Hans Capcllt Die wirtschaftlichen Grundlagen des künftigen Judenstaates Frledrlchshaln Mittwoch, 10. November, 20.30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Str. 87 Dr. Kurt Stillschweig: Dir jüdische Minderheit in Polen Steglitz- Schmargendorf Mittwoch, IO. November, 2030 Uhr Friedenau. Moselstr. 4 Dr. David Schloßbergt Judenstaat — Illusion oder neue Wirklichkeit? Frledrlchshaln Sonnabend, 13. November, 20,30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Str. 87 Oneg Sdhabbat. Frl. Rabb. Regina Tonast Gedanken zur Sldra und Haftara. Mitwirkende: Hans Jürgen Ranis (Geige), Erna Fenchel (Klavigr) Sonnabend, den 13, November 1937 GESELLSCHAFTSABEND DES JTSC BAR KOCHBA-HAKOAH in den Geaamträumen de» Brttdervereinshauses, Kurfiirrtenstraße 115-116 3 KAPELLEN OSCHITZKI KARTEN an der Abendkasse RM 2,S0, im Vorverkauf RM 2,—, Klub-Sekretariat, Berlin W15, Meinekestraße 10, Ruf 91 19 36, Paleatine A Orient Lloyd, W15, MeimkestraSe 2, Ruf 91 *7103, Stoffhaus Engländer, $4 א, Alte Schönhauser Str. 2, Ruf 42 05 86, Max Srebnik, Berlin C 25, Ksiaer-Wilhalm-Str. 34, Ruf 42 94 92, Gebr. Mandelbaum, Berlin W 8, Jägerstraße 17, Ruf 11 44 54, Jüdisch• Rundschau, Berlin W 15, Meinekestra&e 10 (Laden) BEGINN 20.30 UHR EINLASS 20.15 UHR Klavierstimmer PEREZ / Ruf: 7219 20 JOtflsclter Kulturbund Barlis e. V, KLEINKUNST-BUHNE im neuen Kulturbund-Saal Kommandantenstr. 58-58 neben dem Theater Künstler. Leitg.: Max Ehrlich WIEDERERÖFFNUNG zu Chanukkah Prämier* Wiederholung t- (TI Dez. |41 Sonn- * LÜJ 5937 ir-lUD obend p.| Sonntag 20.15 Uhr Mittwoch Die neue REVUE vo״ ROMEO bi. STREICHQUARTETT von Mo* Ehrlich und Willi Roien Musik: WILLI Roten mit MAX EHRLICH ROSBL 8ERSTEL RUTH LEHN SERO, FRITZ TACHAUER, NORA WEIHRAUCH, BERT BAER, HANS LOPSCHQTZ, ERICH WOLF. Regle < MAX EHRLICH Pr•!»• der Plitz•: RM 1,10-3,30. Vorverkauf ab 10. November* Palestine & Orient Lloyd, Meintke.tr, 1 (Ruf 91 73 03): Konditorei Schneider, Klei.utr.ee 13 (Ruf 22 36 48); Philo- Verlag, Pariser Straße 44 (Ruf 92 13 75); Kulturbund (Vorderhaus, 3. Stock, 1. Ruf 17 77 35). Eintritt auch für Nichtmit- Glieder doi Kulturbundes mit der neuen (onnye) Ruidirverbandskarte (R.Karten £eg, Auaweia auch an der Abendkasse). 20!7 SS ver tilgt "11•* ohne Gift u, Gat du rch DETMOUN Inn. 5 Std. unauffällig I Stadt• u. lond-Hyglsns G. nt. b. H., Berlln-Schönoberg, Grunewaldtlr. 20 Donntg Jüdischer Kulturbund Berlin •e. V; ■׳ Kinder-Vorsfellungen zu Chanukkah nachmittag! 4 Uhr Im Kulturbund Theatar, KommandantenitraSa 37 HESEL SIMON mit ihrem Kasperl-Theater Kasperl u. dieWunderlampe {für Kinder von 4 Jahren 0n) Gutscheine zur Platz-Verlosung RM 1,־— für Kinder und Erwachsene (Erwachsene müssen Kulturbund• Mitglieder oder im Besitze einer Reichsverbandskarte sein) in den bekannten Zahlstellen. Karten rechtzeitig besorgen! Die JteUa Rolleiflex Contax 8tc. G 01 fl ח h •Itaklufe Portraitaufnehman — Paßbilder OTO 0,1906 .״ Q W0LFF4 LEONNARDT Wilmer8d.,BerlinerStr.l29 86 29 44 F Leica. Rolleiflex Priimen-atiser / MmrosMps ׳׳ tf«rgrOBerunst Apparats. Rat: s» 15 6s scM8singtr&&%£?& Festdicimingen aktuell — individuell verfaßt E. Sandftk, Berlln-Charlbg. 4 Wititzstraßo 210 Tel.j 96 23 18 Kurfürsten* dämm 205 Ruf! 9! 3716 ELEKTRO-KÜHLSC HRXNKE RADIO Verein für jüdische Oeschichte und Literatur E. V. Mitglied des Reichsverbandes der Jüdischen Kulturbund« in Deutschland Fernspr. 41 3$ 15 C 2, Spandauer Straße 4t Einladung zum Vortrag Professor Dr. Franz Oppenheimer ״Von meinen Reisen nach Palästina" am Donnerstag, 11, November 1937, pünktlich 20.30 Uhr, im Schulgebäude, Joachimsthaler str. 13 Eintrilt Gegen Mitq'Iadד־Hמ drs, Vcre'■ זיח, Mit^V;dt,k,vt<e oder R-Karte des Jüdischen Kulturbünde» oder Ausweis dos J.".disr.h8n Lonrluiuses [Liefe j gratis AR KEN An. u. Verkauf PHIL. KOSACK & Co. BERLIN, Burgitr. 13 Kultiv. Jüdin, mittt- Alters, mittl. Spielstarke, mochte distinjf. kl, Briflge-Zlrhel (kein Klub) beitr. Mogl. ausföhrl Mitteil;, erb. uut T 539 Anz.-Akt. derJüd. Rundsch., Berin Klauierslimmer Konzertatimmer sait 1SD9. EIBENE REPARATURWERKSTATT. ADAM, Ambecher StraBa 19. 24 Ö2 25. der Jüd. Gemeinde. Kaufe •täiullg gebrauchte Piano* Ing. 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Speisehaus ■ GrolmanstraQ* 42 (Nähe KurfOretendaimn) Sfommessen —,90; Gedecke (mittag v. abend) ab 1,20 U. a. folgende Spezialitäten: Freitagst Korpfen!polnisch; Huhn mit Reis Sonnabendn Schalet mit geräwdierfer Rmderbrui!; Ungar. Gansegoutosch Sonntags: Ung. Paprikahuhn Täglich: Gänsebraten - Brathuhn Rudolf Qoidmann mmmmmm HOLLAND KurfürsFendamm 61 Eingang Leibnlzstr. / Ruf 31 litt Dl• bekannt« Tanzbar Hervorragande Stlmmunge-Kapall•