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Jüdische Rundschau · 1937-11-05 · Heft 88 (5.11.1937) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 88 (5.11.1937)
Date
1937-11-05
Page
– (sequence 12)
Language
German
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jüdische Rundschau Triumphaler Erfolg der Hakoah Wien Die Parole des ״Internationalen“ hatte nicht nur das Breslauer Sportpublikum angezogcn, sondern auch viele Schlachtenbummler aus dem Reich! und Oesterreich auf die Beine gebracht. Der herrliche Empfang, den die beiden örtlichen Makkabivercine, der Sdnviirimverein und der Sportverein Bar Kochba, den Wiener Makkabim bereiteten, wird ihnen lange in Erinnerung bleiben. Einen Mißton bei dem feierlichen Auftakt der Veranstaltung rief die Tatsache hervor, daß es beim Absingen der ,,Hatikwah“ eine große Zahl der Zuschauer nicht fiir nötig hielt, sich von den Plätzen zu erheben. Die Wiener {Eiste, die bekanntlich begeisterte Anhänger des Zionismus sind, waren durch dieses Verhalten sichtlich deprimiert. In den Ansprachen der Wiener Mannschaftsführer kam neben dem Dank an die Veranstalter immer wieder zum Ausdruck, daß die Hakoah Wien in der großen nationalen Idee des jüdischen Volkes die Erfüllung der sportlichen und geistigen Erziehungsaufgabe sieht. Zu den sportlichen Leistungen darf man sagen, daß sich trotz der Erfolge der Wiener unsere hiesigen Sportler gut geschlagen haben. Unter den Wiener Teilnehmern zeigten Hedi Wertheimer, Kreimiler, Lustig, Haber, Kulka und Elbogen besonders schöne Leistungen. Die Vertreter des Deutschen Makkabikrcises und des Sportbuudes Schild wurden durch das Beispiel der Wiener (Liste zu bemerkenswerten Lcistungen angespornt und.!unterließen durchweg einen guten Eindruck. Die Veranstaltung, der vor ausverkauftem Hause der österreichische Konsul in Breslau beiwohnte, wurde ein großer Erfolg für den JSV. Breslau, der dieses Sehwimmfest zu einem der bedeutendsten jüdischen Sportereignisse ausgestalten konnte, I:r!5 tS)nisse; 20!■) m ii 1!3 0, M;:111er: 1.!■:!mjen (Ilnkoa .11 Wien) 2.57,4 M :n.; 2. '1; .. ii.uRr (J st ) <M;ii׳ik . 3.110 > Min. 100 . m Krau!, Manne r: 1. {1 i ■; *M -■ H . \v 4־1.0 ־.y Mu ,; 2. 1 O-olier (Hakoah W,״;) 1, ,08.4 .Min. l'UJ!11 Ru Wen. M a; im 1 : 1. 101 it-tnn (Hakoah Wien) 1 .21.7 M 1:1. 2 KO. (11.10■),!11 Wlua! 1.K0, 4 '11:1 . 400 ni Kr;,״:. ג la 1. Iv.'U (11.1 WO, w!('■:]) 5 .32 Mi 11.: 2. Feingold (HG״,. 0 1. Wo•:.) 5 ::1 5 M•*׳-. 3 mal 15 '0׳ Ml 1 ,na!'!: .!׳) 1:1.!- Männer: 1. )!.. 61 M it :1 U־.: ׳"1 .2 ׳1־10 Hi 4.1 1,6 Mü 4 .1׳ mal 50 m K1 ,! Hit’.! '׳,Uli; Mo 1; :;c; : 1. n.ikod: Wien 2.01.8 Min.; 2.!'IV, K<.m 10,3 Mir,. j;n-׳׳l 10 Uoi. ־:ז!.; 0!■ hc ״; Ju1 .״ .1 :1״ Sciiüko (IUG a’t Wk;.) 1 .21,0 \tn; 2. RR 6. er (Si ■HU F i aaUfur O 1.30,6 Min. ־׳1 ׳.,:m K סi M ־ r.jRe״a : 1. : (Ha kos h Wien) 1.06,2 '4 1:0: 2,!; 1p!W', -!■..l > ן) H.ili;.) 1.09,3 Mi: 3 mal 50 m Lay, 1.;...!ז ,!■)! : i.W 1.136 1. Hain, .0; \\ i Hl 1.48 .4 Min. : 2. JSV. JSrcO.n 2.00 1; Mi, 1. Kl;::;':. י! .11.1011: 1. Tick (1 i ako; ah Wie n) 1.20,4 Min.: 2. Ij.h k (1 i di W 1 1.22,0 Min. 200 m Dam<1־\: 1. Wo 1׳t! icinior {11 nk״..h W U'U) 3.19,8 ö! in.; 2. Ilrier (Schi M Wiesbaden) 100 m Ri. •. ko״, I!., 1!:C; :; 1. Ka •in.!!er (llako. di Wien). 3 mal 50 m K l'.iu'u.ltfU, D,n!1i:n: 1. Haku.lh Wien 1.50,7 Min.; 2. JSV. Breslau 4.10,6 Min. 3 mal 100 m BiuO-MiOel, Damen: 1. Hakoah Wien 4.53,9 Min.; 2. |Sf i. IOr'lu 5.20.8 Min. 100 m Brust, wcibl. Jugend: 1. I.uoi111., 11.16) ״ Wie1.35 (״.G Man; 2. Preßburg (Hakoah Wien) 1.40,2 Min. 50 m Krau', wcibliehe Jugend: 1. Strautl (Hakoah Wien) 0.35,9 Mm.; 2. C<ihn (JSG. lieriin) 0.44 Min. 4 mal 50 m Bruststalfcl, weibliche Jugend: 1. JSV. Breslau I 3.24.2 Mm. Wasserball: Hakoah Wien g1־j׳«a komb. Sportbuad-Mannschaft 18:1 (11:0), Rundblick auf die Sportplätze Ergebnisse i:n Fußball, Berlin: Hagibor I gegen JSK. 13:1; Hakoah IV gegen JSG. IV 1:0; Hakoah A. H. gegen JSK. II 4:3; Hakoah I. Schüler gegen JSK. I. Schüler 8:1; Hakoah 11 gegen Hagibor 7:0; JSG. II. Jugend gegen Hakoah III. Jugend 0:3; JSK. I. Jugend gegen Hakoah i. Jugend 1:6; JSG. III. Schüler gegen Hagibor IV. Schüler 0:0; JSK. III. Schüler gegen Hrikoah III. Schüler 1:0. Ergebnisse im tl a 1111 b a 11: Bar Kochba V gegen JSO. VII 7 :6; Hagibor II gegen Triton II 7; 1; Bar Kochba VI gegen Bar Kochba A. II. 11 € : 2; JSG. III. Jgd. gegen Bar Kochba U. Jgd. '2 H); Bar Kochba Ili gegen Bar Kochba 1. Jgd. 4 :8; Bar Kochba A. H. I gegen Triton I 6:0; Kanu 1 gegen Bar Kochba II 1 :1; JSG. Vi gegen Undine I 2 : 10; Hagibor I gegen JSK. 1 1 :13; 1:31׳ Kochba I gegen JSG. II 6:0. Ergebnisse in: Hockey, Berlin : Bar Kochba I gegen TC. Bar Kochba I 2:1 (1:1); JSG. Frauen gegen Bar Kochba Frauen 0:0. * Der Ringernac!!wuchs des Jüdischen Rox-Cluhs ״Maccabi“ Berlin stellte sich am ER, Ukt. einem dicht besetzten Hause vor. Es gab folgende Ergebnisse: Schüler: Engel siegte 15 Sckünden vor Ablauf der Zeit über Koppel; Hirsch verlor gegen Cininwurzel nach Punkten. Sturm kam durch Unachtsamkeit schon in 5S Sekunden durch Benjamin auf die Schulter; Ci las siegte über Sabor in 2 Minuten. — Jugend: Friedman« siegte über Behrendt in 4 Minuten; Heinz Deutsch über Appel in 5,30 Minuten; F.Kenkrämer gab in 13,30 Minuten wegen Verki/uiuy auf. Sieger Roscnfried, — Sen ioren: Hermann Schott bezwang Sclnnalzbach in 4,45 Minuten und Dago Lewy und Herbert Wolff trennten sich ״un* entschieden“. <1 Im Frankfurter M a k k a b i herrschte reger Sportbetrieb. Im Fußball hatte der Bar Kochba Frankfurt den Makkabi München-Gladbach zu Gast. Man sah einen schör!en, fairen Kampf, den die Frankfurter mit 3:1 (1:0) Toren gewannen, obwohl sie mehrere Spieler der ersten Mannschaft ersetzen mußte. F u JS ball. Hakoah Frankfurt f. Schüler gegen Philanthropin Frankfurt I. Schüler 3:1 (2:0); Hakoah Frankfurt II. Schiller gegen Philanthropin Frankfurt II. Schüler 6:0 (2:0); Bar Kochba Frankfurt Jugend gegen IJB. Hanau Jugend 2:0 (1:0); Bar Kochba Frankfurt 1. Schüler gegen Schild Frankfurt I. Schüler 1:0 (1:0). Im Tischtennis gab es zwei glänzende Siege der Frankturter Makkabim. Der Jugend der Hakoah Frankfurt gelang es, in 26:21 Sätzen den Schild Frankfurt mit 11:9 Punkten zu schlagen, während Makkabi München-Gladbach gegen Bar Kochba Frankfurt mit 1:14 Punkten in 5:42 Sätzen unterlag. Im Boxen errangen die Frankfurter Makkabim auf einer Veranstaltung des Schild Frankfurt, an der Kämpfer des Bar Kochba-Hakoah, Philanthropin und Schild Franklurt, Schild Darmstadt und Wiesbaden teilnahmen, glänzende Erfolge. Zwei Kämpfe wurden wegen allzu großer Ueberlegenheit der Hakoahner über ihre Gegner abgebrochen: Griinebaiira gewann durch technischen k.o. gegen Weiser (Schild Wiesbaden) und Oppenheimer durch technischen ic.o. über Keh (Schild Wiesbaden). Den schönsten Kampf des Abends lieferte Hirschberg (Bar Kochba Frankfurt), der gegen den Schiid-Reichsmcister Eisenberg hervorragende Technik und große Kampfzähigkeit bewies. ♦ Der Hauptkampf des Großspieltages war das Fuß- |>alltreffen, das sich Bar Kochba Dresden und Bar Kochba Nr. 88, 5. NOVEMBER 1937 Unsere Jugend in Gefahr! Ein Mahnruf an die Vereine Es ist ein Erfordernis unserer Zeit, die Jugend durch Spiel und Sport zu erziehen, sowie sie für die Auswanderung leistungsfähig zu machen. Auf unseren Sportplätzen können wir jedoch feststcllen, daß hier in der Praxis noch viel gesündigt wird: Die Jugendlichen starten und spielen gemeinsam mit Senioren, wodurch — abgesehen von dein falschen erzieherischen Standpunkt — diese Jugend durch Ueberanstrengung zu körperlichen Schäden kommt. Die Erfahrungen haben gelehrt, daß es im Interesse der Gesundheit gut ist, die Jugendlichen in besondere Jahrgänge einzuteilen, um die 14jährigen nicht mit den 18jährigen zusainmen starten zu lassen und vor allem die ältesten Jugendklassen vor einer für ihren Körper zu frühen Bcanspmehung in den Männer-Mannschaften zu schützen, so daß Jugendliche in der Regel nicht vor Beendigung des 18. Le• bensjahres in den Wettkampfbetrieb mit Erwachsenen treten sollen. Nun ist man allmählich dazu flhergegangen, die Jugendliehen mit Senioren zusammenzuziehen. Vom erzieherischen Standpunkt ist dies falsch. Denn der Jugendliche, der davon betroffen ist, war meist Stütze und Kapitän seiner Mann- Schaft. Meistens freilich brennt er darauf, in eine höhere Mannschaft versetzt zu werden. Hier muß einmal Abhilfe geschaffen werden. ״Jugendliche zu Jugendlichen, Senioren zu Senioren!“ Dieser Grundsatz ist wesentlich, um das Er- Ziehungsproblem der Jugend zu lösen. Die Verquickung von Jugendlichen mit Senioren ist ein Schaden für die Jugendliehen. Die Stadien der körperlichen Entwicklung, die der Jugendliche bei Eintritt eines solchen Falles durchmacht, sind Frühreife, das Streben, Sprache und Gebühren der Aelteren nachzuahmcn und nach (eingebildeten oder tatsächliehen) Erfolgen Entwicklung von Stolz und überspanntem Sclbstbcwußtscin. Die Folgen dieser falschen Erziehung sind: Rückgang der sportlichen Leistungen und in manchen Fällen auch Schädigungen infolge von allzu großem körperliehen Einsatz bei dem Versuch, die Aelteren im Wettkampf zu überbieten. Die Klasseneinteilung der Jugendlichen, von der oben die Rede war, ist nicht nur geschaffen worden, um einem erzieherischen Bedürfnis Genüge zu tun, sondern vor allem zum Zwecke des gesundheitlichen Schutzes. Das Training des Jugendlichen darf nicht in Leistungen bestehen, die das Herz übermäßig belasten; denn die Organe des Jugendlichen sind nicht nur durch die Ueheranstrengung gefährdet, sondern auch dadurch, daß er dieser Schädigung meist ohne subjektive Empfindung ausgesetzt ist, während der Erwachsene beim Eintritt dieser Veränderungen durch deutliche Beschwerden gewarnt wird. Hinzu kommt, daß der jugendliche Organismus solchen Beanspruchungen nicht gewachsen ist und zu Leistungen gezwungen wird, die meist über seine Kraft gehen; denn der ״Ehrgeiz“ verlangt, hinter den Leistungen der Senioren nicht zuriiekzustehen. Eine vernunftgemäße Körperdurchbildung des Jugendliehen wird im wesentlichen durch die Einhaltung der geltenden Wettka in pfbestimni ungen gewährleistet. Wir wissen genau, wie schwer es heute ist (in Berlin und in großen Provinzstädten fällt dies infolge des Massenbetriehes fort), in den kleinen Gemeinden die Mannschaften spielfähig zu erhalten, ohne einige Jugendliche einzureihen. Hier muß man unter allen Umständen den größten Wert aut die ärztliche Untersuchung lege«. Neben dieser ärztlichen Beurteilung ist selbstverständlich auch eine sportliche Leistungs prüfung ahzulegen. Erreicht der Geprüfte bestimmte vorgeschriebenc Leistungen, so hat er damit die Leistungsfähigkeit seiner Organe bewiesen. — Dr. Felix Deutsch, Wien, hat dafür folgende Leistungen als Kriterium aufgcstcllt: 1500 m unter 6 Minuten, Weitspringen über 4,70 in, 10 km unter 50 Minuten, 300 m Schwimmen nicht mehr als 9 Minuten, 60 ףö seines Körpergewichts einarmig reißen und sein Gesamtkürpergew’icht beidarmig stoßen. Wir sind unseren Jugendlichen schuldig, sie so zu füllren, daß sie ihre Kräfte nicht unnütz vergeuden und sie tm Interesse einer gesunden geistiger! und körperlichen Ent- Wicklung gut verteilen lernen. Und wir sind es nicht nur ihnen schuldig, sondern uns allen, die wir Interesse haben an einem Nachwuchs, der gesund ist an Körper und Geist. Vor den Boxmeisterschaften des Makkabi Am 6. und 7. November werden in Köln die Boxmeisterschäften des Deutschen Makkabikrcises zur Durchführung gelangen. Westdeutschland hat sich in den letzten Monaten zu einer Hochburg dieser Sparte entwickelt. Der Boxclub ״Maccabi“ Berlin, der auf der letzten Makkabiah die erfolgreiche Vertretung des Makkabikrcises übernommen hatte, wird mit einer großen Anzahl von Nennungen fiir schöne und spannende Kämpfe sorgen. Aber auch aus den anderen Makkabibezirken werden routinierte und altbewährte Kräfte erscheinen. Im Fliegengewicht starten Erwin Hevmann (Essen), Frischkr (Breslau) und Schindler (Köln). Im Bantam: Rüben (Berlin), Barlerer (Köln). Im Federgewicht: Eskanazi (Berlin), Heymann (Essen), Bruno Waag (Essen), Ehrlich (Düsseldorf) und Hermann Reit (Köln). Im Leichtgewicht: Neumann (Berlin), Pflanzer und Fritz Reif (Köln). Im Weiter: Schott, Joel (Berlin), Hauser (Essen), Hochhäuser (Breslau), Klinger (Köln). Im Mittelgewicht: Lewkowitz, Belfer (Berlin), Klinger (Köln). Im Halbschwergewicht bzw. Schwergewicht: Kronfeld bzw. Lewkowitz (Berlin), Stern (Essen). Unter diesen Nennungen sind von besonderem Interesse die Boxer Neumann, der im Leichtgewicht startet una zahlreiche internationale Erfolge für sich buchen kann, sowie Hochhäuser und Barterer. Die Begegnung zwischen Neumann und Fritz Reif erweckt starkes Interesse. Man muß gespannt sein, wie Reif sich mit dem erfahrenen, viel erprobten Neumann abfinden wird. Ebenso verspricht der Kampf itn Weltergewicht zwischen Joel, Schott und Hochhäuser interessant zu werden, wobei bei der Ausgeglichenheit dieser drei Kämpfer eine Voraussage schwierig ist. Auch in den anderen Klassen svird es spannende Kämpfe geben. Die Veranstaltung findet im Gemeindehaus Köln, Cäcilienstraße 18—22, statt. Leipzig lieferten. In der zweiten Halbzeit brachte ein Elfmeter Leipzig in Front, aus der es sich ungeachtet aller Angriffe des Dresdner Innensturms nicht mehr verdrängen ließ. So konnte Leipzig mit 1 :0 (0:0) den Sieg für sich buchen. — Das Damen-Handbalispiei, das Bar Kochba Dresden gegen Bar Kochba Leipzig anstrug, sah die Dresdnerinnen in der zweiten Halbzeit überlegen: Ergebnis: 2:2. — Im Herren-Handballspiel standen sich Bar Kochba Dresden und Bar Kochba Leipzig gegenüber. Ergebnis: 6:4 (3:0) für Leipzig. Bar Kochba Leipzig weilte mit drei Mannschaften in Chemnitz. Das Spiel der Knaben-Fußhallmannschaften wurde flott durchgeführt; es zeigte von Anfang bis Ende die Ueberlegenhcit der Chemnitzer. Ergebnis 4:0 fiir Chemnitz. Der Kampf der Hcrren-Fußballmannschaftcn zeigte im Anfang eine Ueberlegenhcit der Leipziger, da Chemnitz mit Ersatz spielte. Nach Halbzeit fand sich clie Chemnitzer Mannschaft zusammen und konnte mit 4:3 für Leipzig das Spiel beenden. « Von den Vereinsmeistersehaften des Makkabi Chernnitz sollen der Weitsprung eines 12jährigen Mädchens mit 3,67 111 und der Horhsprung eines 16jährigen Jungen mit 1,50 m erwähnt werden. Gesamtsieger im Dreikanipf wurden Hermann Zudkoivitz und Ellen Rubinstein. * Makkabi Altona gegen Schild Hamburg Lu. II. komb. 6 :4. Makkabi drängte von Anfang an. Von den vier Schildtoren sind zwei verwandelte Strafstöße, ein Tor ein Elfmeter. Schild spielte fast mit der ganzen I. Mannschaft. Fußball ln Erez Israel Hapoel Tel Aviv schlfigf Makkabi Petach Tlkwati In dem fälligen Ligaspiel gelang es der Hapoel-Mannschalt nach einem schönen una fairen Karnnf, die Elf des Abschaiom Petach Tikwah mit 4:1 zu schlagen. Nachdem die erste Halbzeit ziemlich ausgeglichen verlaufen war und beide Mannschaften ein Tor erlangen konnten, machte sich in der zweiten Halbzeit eine drückende Uebcrlegeoheit der Tcl-Avivcr bemerkbar, Hakoan Tel Aviv In Haifa Die Mannschaft des Hapoei Haifa mußte sich auf eigenem Sportplatz eine Niederlage von Hakoah Tel Aviv gefallen lassen, die ihr Rundenspiel 3:1 gewinnen konnte. Die Mann- Schaft der Hakoah Tel Aviv besteht bekanntlich aus vielen ehemaligen Spielern des Bar Kochba-Hakoah Berlin. Der Erfolg ist um so bemerkenswerter, als die Hapoel-Mannschaff für sehr stark galt und vielfach als Favorit angesehen worden ist. * Die englische Fußballmannschaft ״Corinthians״ wird ln den. nächsten Wochen eine Tournee durch Palästina unternehmen und gegen mehrere Makkabivercine antreten. Vorher bestreitet diese Mannschaft mehrere Wettkämpfe in Aegypten, Was bringt der Sonntag? Berlin. Handball: 10.15 Uhr: Männer Boxclub II gegen JSK. II; 12.30 Uhr: Frauen Kanu I gegen Bar Kochba VI; 14.45 Uhr: Bar Kochba VI gegen Bar Kochba V; 10 Uhr: Männer Triton I gegen Makkabi I; 11.15 Uhr: Manuer Undine I gegen Taubstummen I; 12.30 Uhr: Männer Boxclub I gegen Kanu I; 15.15 Uhr: Mädchen Bar Kochba II gegen Bar Kochba III. — Fußball: Sportplatz Schäiersee. 9 Uhr: JSG. V gegen Hagibor A.H.; 10.40 Uhr: JSü. A.H< gegen Hakoah A. H.; 12.30 Uhr: Hagibor 1. Jgd. gegen Hakoah I. Jgd.; 14.15 Uhr: Hagibor I gegen Hakoah 11. — 9 Uhr: Hakoah 111, Jgd. gegen Hagibor IV. Jgd.: 10.30 Uhr: JSK. I. Jgd. gegen JSG. I. Jgd.; 12 Uhr: Hagibor III. Sch. gegen Hakoah III. Sch.; 13.10 Uhr; JSK. IV. Sch. gegen JSü. III. Sch.; 14.20 Uhr: JSK. II. Sch. gegen JSG. I. SEch.j 15.20 Uhr: Hakoah II. Sch. gegen Hagibor I. Sch. — Hockey: 11.30 Uhr: JSG. II gegen Bar Kochba I; 12.43 Uhr: Tennis Bar Kochba I gegen Bar Kochba II. Frankfurt a. Main. Sportplatz Sondershauser Straße: Freundschaftsspiel, Fußball: 14.30 Uhr: Bar Kochba Frankturt I gegen Hakoah Karlsruhe I. — Tischtennis-Kasino, Neue Mainzer Str. 23: nachmittags: Klubkampf Bar Kochba Frankfurt und Hakoah Karlsruhe. Leipzig. JSK. Berlin I gegen Bar Kochba Leipzig 1 (Fußball); JSK. Berlin I gegen Bar Kochba Leipzig 1 (Handball); Bar Kochba-Hakoah Berlin A.H. gegen Bar Kochba Leipzig A.H. (Handhall): Bar Kochba-Hakoah Berlin Damen gegen Bar Kochba Leipzig Damen (Handball). Ottenbach. Sportplatz des VfR. Offenbach, Fußball! 9.30 Uhr: Bar Kochba Offenbach Sch. I gegen Hakoah Frankfurl Sch. I; 10.30 Uhr: Bar Kochba Offenbach Jgd. A gegen Hakoah Frankfurt Jgd. B. — Handball: 11.30 Uhr: Bar Kochba Offenbach Damen gegen Hakoah Frankfurt Damen. — Fußhall: Abschicdsspici der jüdischen Fußhaller von Langenselbold: Bar Kochba Offenbach gegen JSpV. Langenselbold. Stuttgart. Freundschaftsspiele, Faustball: Hakoah Stuftgart 1 und II gegen Bar Kochba Frankfurt I und II. — Handball: Hakoah Stuttgart Herren und Damen gegen Bar Kochba Frankfurt Herren und Damen, Nächste Veranstaltungen des Jüdischen Box-Clubs ״Maccabi“. 15. November: Jugendboxen in der Sportschule Sand, Cuxhavener Str. 17a (18 Uhr); 25 November: Klubmeister• schalten im Ringen, Kaiserstr. 29/30 (20 Uhr). Die Tischtennlsabteflungen der Vereine Hagibor und Bar Kochba-Hakoah haben ihr Wintertraining aufgenoinmen. Die Abteilung des JSC. Hagibor trainiert Mittwochs von 20 bis 24 Uhr in den Berolina-Sälen, Schönhauser Allee 28; Bar, Kochba-Hakoah Dienstags von 19 bis 23 Uhr (Kampfmann, schäften) und Donnerstags von 19 bis 23 Uhr (Anfänger) in der Turnhalle Halensee, Ncdlitzer Straße Ecke Krön« prinzendamm. Der JSC. Hagibor beabsichtigt, eine Damen-Hand• ballmannschaft zu gründen. Meldungen an die Ge* schäftsstelle W, Kurz, Berlin NO 55, Jablonskistr. 25.

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