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Jüdische Rundschau · 1937-11-02 · Heft 87 (2.11.1937) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 87 (2.11.1937)
Date
1937-11-02
Page
– (sequence 10)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 87, 2. NOVEMBER »?37 Hamburger Chronik Von unseren Berichterstattern Jüdisches Kulturleben Das vom Kulturbund eingeführte System scheint sich zu bewähren. Die Darbietungen sind gut besucht, die Programme gehaltvoll und abwechslungsrtich. So kommen beide Teile, Publikum wie Kulturbund, auf ihre Kosten. Der letzte Monat brachte 7 Darbietungen, die jedem Bediirfnis und Geschmack etwas geben konnten. An ernster Musik hörten wir zunächst ein Konzert des Berliner Kulturbundorcheskrs unter Leitung von Rudolf Schwarz. Das Programm enthielt erlesene Stücke: die farbenreiche, dramatisch gehallte Sakmifala-Otivcrfüre von Carl Goldmark, die 5. Symphonie (Aus der neuen Welt) von Anton Dvorak mit ihren tschechischen und amerikanischen MotivankUngcn lind endlich das glanzvolle D-Moll-Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky. Solist war Erich Land e r e r, ein technisch und geistig hochstehender Pianist, musikantisch, voll innerer Spannungen. — Hermann S c h e v, von Erna Klein begleitet, brachte nebst Schumanns Dichterliebe zwei schöne, zarte Lieder (rach chinesischen T exten) unseres heimischen Komponisten Robert Müllcr-Hartmann, sowie einige interessante, farbige Pierrotlieder von Max Kowalski. Der Sänger, stark indisponiert, konnte durch technische Meisterschaft seine schöne Stimme dennoch zur Geltung bringen. Drei Vorträge hörten wir in diesem Zeitraum. Zuerst den Rezitator Otto Bernstein, dessen Abende in die Vcrdunkelungswoche fielen und daher nur schwachen Besuch aufwiesen. Und doch haften sie ein volles llaus verdient, denn Bernstein ist ein ernster, tiefschürfender Sprecher, der nur aus dem Worte gestaltet. Julius Hab sprach über: ״Fünf Generationell jüdischer .Schauspider*‘. Ls war einer der schönsten Abende, die der Kulturbund seinem Publikum jemals bot. Bab bestritt zunächst die Behauptung, daB Juden zur Schau- Spielerei deshalb begabt seien, weil ihre Fähigkeil, sich zu ״verstellen“ durch die ihnen aufge/wtingene Lebensform besonders ent wickelt sei. Der Schauspieler aber verstellt sich nicht, er verwandelt sich, und als ״Verwandelter“ spricht er in geradezu grauenvoller Weise die — Wahrheit,!diese These belegte Bab an fünf Generationen jüdischer Schau- Spieler: an der Rachel und Sara Bernhardt, an Bogumil Davison, Adolph Sonnenthal, Rudolph Schildkraut und Max Pallenborg. Neben diesen flauptrcprasentantcn ihrer Epochen waren noch andere Namen erwähnt (Granach, Kortner), andere verschwiegen (ifergner, Deutsch). Der Vortragende hielt seine Hörer volle zwei Stunden gefesselt, M. Max Os born sprach über ״Michelangelo als Bildner und Maler biblischer Gestalten und Szenen“. Auch er hatte eine aufmerksame und besonders durch die Darstellung der Gemälde in der Sixtina sein־ befriedigte Zuhörerschaft. Unser Tlieatorensembk■ konnte sich in der Kontödie ״Jean“ von Rus-Fekele nicht weniger als an sechs Abenden heraussteilen. Ueber die Vorzüge (fieses unterhaltsamett und dennoch hintergründigen Stuckes ist schon von anderer Seite berichtet worden. Die vorzügliche Regie von Dr. Bu x ha tim, das schöne Bühnenbild von Egon Al a r k u s und vor allem das vorzügliche Zusamtnenspiel der Darsteller, verhalten zu einem vollen Erfolg. Als Träger der Titelrolle zeichnete sich unser heimischer Hans Heinz. Friedeberg aus, neben ihm Julius Köhler, der einen vollsaftigen Menschen mit den humorigsten Schrullen aut die Bane stellte. Ruth Mannheimer konnte mit ihrem intelligenten Spiel manche schwierige Situation glaubhaft machen, Ganz der Heiterkeit war der bunte Abend von Leo Raphaeli (Willy Hagen) gewidmet. Er vermittelte dem vollbesetzten Hause als Höftepunkte die charmante, witzige, kluge und fein-diskrete Conference des Veranstalters, die entzückenden Tänze von Ncllv Hirsch und Ruth Con- «teil, endlich ein nettes Chanson von Edith Hersslik. Paul Schwarz, wie Willy Hagen ein alter Liebling der Hamburger, Fand mit seinen Gesängen viel Beifall. Leon K 0 rrt i t z e r Gemelnrfelebert. Vor kurzem stand auf der Tages- Ordnung des Repräsentanteu-Kollegiums der Deutsch■Isrealitiselten Gcnu׳i!nlc das neue Gern eindestatut zur Beratung, durch welches die Beziehungen der Groß-Hamburger Gemeinden neu geregelt werden sollten. Damit wurde ein Rechtsakt von historischer Bedeutung vollzogen, da diese VereiiilH'itiichung der bis lsl I schon einmal zusammengefaßten drei Gemeinden den jetzigen Notwendigkeiten entsprach. Bei der Besonderheit der Hamburger Gettueindeverfassung entstanden hinsichtlich der Eingliederung der Gemcinden Altona, Wandsbek und Harburg besondere Schwierigketten. Der liiniguiigsvcrtraß sieht vor, daß aus der bisherigen Altonaer Gemeinde ein selbständiger Kultusverband — ״Synagogvnvcrband Altona“ — gebildet wird. Dieser Vertrag wurde von der Altonaer Hochdeutschen• Israeliten- Gemeinde in der von Hamburg bereits angenommener! Form ebenfalls gebilligt. Das Kaschnitlnvesen wird durch eine mit größter Autonomie ausgestatteten Kommission, die von den orthodoxen Synagogen verbünden beschickt wird, durcligefiihrt werden. Der Anschluß der Oemeinden Wandsbek und Harburg-Wilhelmsburg erfolgte durch einen besonderen Vertrag, den der ״Syuagogenverband Hamburg“ als Kultusverband mit dieser, bisher selbständigen Gemeinden schloß. Als Nachfolger von Rabbiner Dr. Bambergen s. A. wurde in der Vereinigten Alten und Netten Klaus Rabbiner lEmanuel Königs höf er in sein Amt eingeführt. Der Landesausschuß der jüdischen Jugend-Organisationen hat gemeinsam mit dem Jugendamt der Gemeinde, dem Bildungs-Ausschuß der Deutsch-Israelitischen Gemeinde und der Franz Roscnzweig-Stiftung seine Winterarbeit mit einem Semi* nar vom 15. bis zum 17. Oktober in Wilhelminenhöhe begönnen. Die Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung hatte Martin B u b e r und Karl Adler entsandt. Aus arbeitsmäßigen und Raumgründen konnte man nur ca. 100 — die Hälfte der Anmeldungen — berücksichtigen. Mit außerordentlieh an Geschick verstand es Karl Adler, diesen heterogenen Kreis von Menschen zu einer Gemeinschaft zu verwandeln. Martin Buber nahm in den Lernstunden ״Mischte Schlomo“ durch. Die jüdischen Begriffe von Gemeinschaft, über die Beziehungen von Mensch zu Mensch aus diesen Quellen zu erarbeiten, hatte sich Huber als Aufgabe gestellt. Am 1. November waren es 25 Jahre, dal) Herr Kallmann Rothschild in den Lehrkörper der Talmud Thora-Realschule eingetreten ist. In unermüdlicher Arbeit hat er ein neuartiges Programm für künstlerische lind handwerkliche Erziehungsarbeit aufgcstellt lind in der Praxis verwirklicht. Er hat die Notwendigkeit handwerklicher Vorbildung als Berulsgrundlagc im Interesse der Berufsumschichtung unter den Juden rechtzeitig erkannt. Die hierzu erforderlichen Aushildungsmöglichkeitcn wurden durch seine Initiative geschaffen. Zionistische Arbeit. Als Auftakt zur Winterarbeit sprach in der Zionistischen Ortsgruppe Dr. David Schloßberg (Berlin) über das Thema ״Zürich und Genf — Etappen aut ilein Weg zum Judenstaat“. Die stark besuchte Veranstaltung bedeutet einen guten Gewinn für die Winterarbeit. — Die Arbeitsgemeinschaft der ״Zist“ setzte ihre Arbeit fort und behandelte folgende Themen: Fragen der Mittelstands- Kolonisation; Peel-Bericht; Leistung der Deutschen Alijah; Bildbericht ״Hagali'ah“; jüdische Volksmusik auf Schallplatten (Oberkantor Leon Kornitzer); Religiöser Zionismus u. a. Eröffnung e־nef jüdischen Bez.irksvolksschule In Oldenbürg. Zum Beginn des Wintersemesters ist die Jüdische Berirksvolkssehiile in Oldenburg eröffnet worden. Die Schule, die von rund 50 Kindern besucht wird, besitzt öffentliehen Gharaktcr. An der zweiklassigen Anstalt sind der Lehrer M. K a t z e n be r g als Leiter und Lehrer A. Freund tätig. Die Aufsicht über den Religionsunterricht ist dem L.anctesrahbiner Dr. Trepp, Oldenburg, übertragen. Der Besuch der Schule ist für die jüdischen Volksschulkinder in Oldenburg obligatorisch. Die Gründung dieser Schule ist auf Anregung des' Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeiticien »riolgt. Am 24. Oktober fand in Oldenburg anläßlieh der Eröffnung eine Feier statt. Der Preußische Landesverband war durch Rabbiner Dr. G a 11 i n e r und Max B i r nbäum vertreten. Die Gemeinde Bremen hatte Rabbiner Dr. Aber und Dr. Heß, die Gemeinde Emden Vorsteher Louis Wolf! entsandt, ferner waren zahlreiche Lelirer aus Oldenbürg und Hannover erschienen. Die Feierlichkeit wurde von Rechtsanwalt Löwen st ein mit Begrüßungsworten eröffnet. l.andcsrahbiner Dr. Trepp wies aut die Verdienste hin, die Dr. Galüner sich um die Schaffung der Schule erworben habe. Dr. G a 11 i n e r betonte die Verbundenheit des Landesverhatides mit dieser neuen Schule und unterstrich die Notwendigkeit, die Jugend zu einem lebendigen Judentum und zum Verständnis der Quellen zu führen. Di« Konferenz der religiös-zionistischen Jugend in Deutschhnd (,,Tora wa Awoda“) im September, über die wir bereits berichteten, hat eine Reihe von Resolutionen gefaßt, die uns jetzt übermittelt werden. Außer einer Beglückwünschung der Siedlung Tirat Zwi ist eine Resolution hervorzuheben, die fordert, daß in den Vordergrund der Arbeit nicht die Diskussion über die Teilungsfrage trete, sondern die erzieherische und kulturelle Funktion des Zionismus, ln diesem Sinne wird an die Zionistische Vereinigung für Deutschfand appelliert, die Winferarbeit durcbzufiihren. Weitere Resolutionen betreffen die Pflicht der Chawerim, in den Ortsgrupnen der Zionistischen Vereinigung mitzuarbeiten, ferner die Förderung des ״Keren Tora wa-Awoda“ und einen Hinweis auf die Bedeutung des Jeschiwabesuches, verbunden mit dem Annefl an die jüdischen Instanzen, die Ausbildungszeit der Mittleren-Hachscharah und Jugend-Alijah auf drei Jahre auszudehnen. Zum Andenken Rabbi Akiba Egers, in der Jüdischen Gemeinde M ä r k i s c 11 -F r i e d 1 a n d, in der Rabbi Akiba Fger vor seiner Ernennung zum Oberrabbiner in Posen etwa 23 Jahre lang gewirkt hat, veranstaltete der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden gemeinsam mit der Gemeinde Friedland eine Gedächtnisfeier. In der geschmückten alten Synagoge mit ihren berühmten kunstvollen Schnitzereien waren die Mitglieder der Gemeinde und eine große Anzahl von Lehrern, Vorstehern und Gemeindemitgliedern jüdischer Gemeinden aus Pommern und der Grenzmark anwesend, im Namen des Preußischen Landesverbandes begrüßte dessen Vizepräsident R.-A. Dr. Alfred Klee aus Berlin die Erschienenen. ßezirksrabbiner Dr. Plotke (Schncidemiihl) zeichnete die Charaktereigenschaften Rabbi Akiba Egers, die den .,Friedländer Raw“ ohne Rücksicht auf Wandlungen in der Anschauung zu einer dauernd lebendig wirkenden Kraft auch noch im heutigen Judentum machen. Rabbiner Dr. Harry Levy (Berlin), durch Familientradition mit der Friedländer Gemeinde und Rabbi Akiba Eger eng verbunden, zeichnete den großen Halachistcn, charakterisierte seine Werke und zeigte sein Fortwirken aa dem Bilde der für das Judentum des vorigen Jahrhunderts führenden Schüler Rabbi Akiba Egers. _____ . Barmizu-ih-Termine: Am 27. November (23. Kislew): Ernst Kunstlinger. Sohn von Leo Kiinstlinger, Waldenburg (Schlesien). — Am 8. November (2. Kislew): Sigmund S c h i d I o w, Sohn von Heinrich Schidlaw (früher Leipzig), Antwerpen, Mercatorstraat 40. Künstlerisches und geistiges Leben Baden-Baden. Otto Bernstein hat auch in diesem Jahre die Mitglieder des Jüdischen Kulturbundes durch sein überragendes Können begeistert. Mannheim, Nach der wie immer stürmisch applaudierten Dela Lipinskaja gastierte im Kulturbund das Ensemble des Hamburger Jüdischen Kulturbundes mit dem amüsante« Lustspiel ,,Jean“ von Bus-Fekete. Es errang unter der nuancenreichen Regie Dr. Buxbau ns nachhaltigen Erfolg, der vor allem dem Jean von Hans Heinz Friedeberg, dem alten Grälen Julius Koblers und Ruth Mannbeim er als temperamentvoller Katinka zu danken war. —nn. Offenbach. Das Konzert, das die Jüdische Winterhilfe am 16. Oktober veranstaltete, stand aut hohem Niveau. Das Programm wurde von Ludwig Guggenheim (Gesang), Ericli H. Meier (Violoncello) und Kapellmeister Max Meier (Klavier) ausgcfiihrt. Der junge, kaum 16 Jahre alte Violon- Cellist verspricht Gutes für die Zukunft. Der gesangliche Teil ab eine Probe der kultivierten Stimmittel und starke! iinstlerischen Persönlichkeit von Herrn Guggenheim. Kapellmcister Meier war ein zuverlässiger Begleiter und musiKalischer Gestalter am Klavier. H. F u I d 1 Kunst bei Chaiuzim. Der Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde setzt gemeinsam mit dem Reichsausschuß der Jüdischen Jugendverbände seine Bemühungen fort, die jii• dische Jugend aut den Umschichtungsgütern in der Umgebung Berlins mit musikalischen und literarischen Werken bekannt• zumachen und sie zu eigener künstlerischer Betätigung anzu• regen. So fand in Gut Winkel ein künstlerischer Abend statt, der von einem Streichquartett und Rezitationen be■ stritten wurde. Die Herren London, Ronis, Burch• liardt, Heß spielten Dvorak und Mendelssohn, Max Ko. ninski sprach ein gut ausgewähltcs jüdisches Programm, Die jungen Zuhörer dankten mit vielem Beifall. Der Jüdische Kulturbund für Ostwestfalen und angren• zende Gebiete (Sitz Herford) eröffnete in Bielefeld, Detmold. Hamm, Herford, Minden, Münster, Osnabrück, Paderborn unti Göttingen die Spielzeit mit einem Vortrag ״Offenbach und die Operette“ von Dr. Anneliese Landau. Mascha Ben• jakonski und Max Kuttner brachten die musikalisehen Beispiele wirksam zum Vortrag. Kapellmeister W. Alt• mann war ein sorgfältiger Begleiter. Eine Münchener Festschrift. Anläßlich des 50jährigen Bestehens der Münchener Hauptsynagoge, über das seinerzeit an dieser Stelle berichtet wurde, gibt die Münchener Gemeinde soeben eine Festschrift heraus, die Dr. Leo Baersv a 1 d und Dr. Ludwig F euchtwanger bearbeitet haben. In neun Kapiteln wird ein erschöpfender Ueberblick über die Entwicklung der Münchener Gemeinde gegeben und dabei manche bisher unbekannte Urkunde ans Licht gezogen. Wie es im Wesen der Sache liegt, werden zahlreiche Persönlich- Seiten, besonders der letzten Generationen, gewürdigt, und eine Reihe vorzüglicher Bilder geben der Darstellung eine farbige Auflockerung. Lehrwerkstätten des Bayerischen Landesverbandes• Ende Oktober fand die Einweihungsfeier der Lehrwerkstätten des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden in M ü n - che» statt. Oberstlandesgerichtsrat 1. R. Dr. Neumeyer begrüßte die Vertreter von Verband und Gemeinde und andere Ehrengäste. Er beglückwünschte Dr. Weiler zum erfolgreichen Gelingen der Werkstätten und versicherte besonderen Dankes die Herren Dr.-Ing. Cahn, welcher ehre«- amtlich den Aufbau betreute, Architekt Le brecht, den Leiter der Werkstätte, Dipl.-Ing. Rosenthal, die Meister und Instruktoren. Dipl.-Ing. Roscnthal erläuterte anschließend Entstehung und Aufgabe der Ausbildungsstätte. Die Lehrwerkstätte enthält eine Tischlerei mit 30 Arbeitsplatzen, eine Werkzeugausgabe, ein Zimmer für die Meister und die Schlosserei. Der Hilfsverein (Ortsgruppe Frankfurt am Main) veransfaltet am 16. November, 20.30 Uhr, im Saalbau, eine Kundgebung unter dem Vorsitz von Max War bürg, Hamburg, dem Vorsitzenden des Kuratoriums des Hiifsvereins. Das Hauptreferat über jüdische Auswanderung und die Arbeit des Hilfsvereins hält Dr. Mark Wischnitzer, dessen Ausfiihrungen von Rabbiner Dr, Es c h e 1 b a c h e r, Düsseldorf, ergänzt werden. Ankündigungen Breslau: Zion. Vereinigung. Am 4. November. 20,30 Uhr, Bericht über das Lehnitzer Seminar der ZVfD. Referenten: Adolf Mandowsky, Dr. Hans Prinz. — Hebräischer Sprachverein. Nächster Abend am 2. November, 20.30 Uhr, Restaurant Glogowski. — Essen! ZOG. Am 4. November, 20.30 Uhr. Intensivkreis. Saarbrücker Str. 2, Dr. Fritz Ikenberg (Düsseldorf): ״Ausgcwählte Kapitel aus dem Peel- Bericht“. Frankfurt am Main! Im November beginnen folgende Lehrgänge: Am 2. November, Rabb. Neuhass: Aberglaube, im Judentum; Westendsynagoge; am 0. November, Lcsrhnitzer: Eltern und Schule, Unterlindau 21; am 11. November, Merzbach: Jüdische Medi!in, Unterlindau 21; am 13. November, Franz Rosenzweig-Lernstunde, Leitung: Strauß, Unterlindau 21; am 20. November, Lubinski: Berufsausbildung, Unterlindau 21; am 23. November, Matzdorff: Wanderung, Westendsynngogc. Geschäftsstelle: Unterlindau 47. — Kassel: Am 7. November, 20.15 Uhr. Hauptsynagoge, Dr. Schloßberg (Berlin): ״Der Judenstaat — das Ende einer Illusion oder neue Wirklichkeit?“ FRANKFURT a. M. Spezialgeschäft fflr Wäsche und Ufollwaren «einecisatr. 3, Hanauer unostr. 87 Geschwister Gatnann Zell 99 Lieblraaenberg 3) Damenhfite RADIO EHRENFELD Frankfurt a. M., Zell 104 wr men sie Heutig! 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