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Jüdische Rundschau · 1937-10-26 · Heft 85 (26.10.1937) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 85 (26.10.1937)
Date
1937-10-26
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 85, 26. OKTOBER 1937 PA T ע3י Fi. ׳ Das ״politische Maximum“ Vollmachten für den Im Nebel der Politik Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel Aviv, 17. Oktober 4ltt zweites Kampfstadium Wenn man einmal die Vorgänge des 1. Oktober epigrammatisch charakterisieren will, so könnte man von einer Machtergreifung der Palästinaregierung bei sich selbst sprechen. Sie bereitete in allen Einzelheiten und im Geheimen eine Art Staatssueicli vor, setzte das arabische Komitee, den ״Staat im Staate“, ab und machte den Versuch, jetzt wieder einmal allen Ernstes nach ihrem eigenen Kopfe zu regieren. Daß diese Wendung mit einer Durchsuchung des Regierungsgebäudes in Haifa verbunden war, gibt den Ereignissen die spezielle und besondere ernste Note. Es scheint, Übereinstirninend nach allen Berichten, daß die Terroristen sich in de!) letzten Sommermonaten in ihrer Herrschaft in stärkstem Maße befestigt hatten, nach Belieben Abgaben einzogen und jeden, der sich nicht fügen wollte, mit ihrer Gewalt in Schach hielten. Sie erzwangen über ihre Anhänger und ihre Gegner im arabischen Lager eine unbeherrschte Gewalt. Wenn die Regierung diesen Terror nicht mit einem vollen Eingehen auf alle seine Forderungen besänftigen wollte, so blieb ihr nur der Weg, ihn zu brechen. Damit wurde am 1. Oktober der Anfang gemacht. Ob nur die Raschheit des Regierungszugriffs die Terroristenorganisationen von einer sofortigen Reaktion zurückhielt, ist schwer festzustellcn. Sicher ist jedoch, daß sich in den vergangenen zwei Wochen die umliegenden Länder tu Zentren der Propaganda und Organisation entwickelten. Syrien mit seiner unübersichtlichen Grenze nach Nardpalästina war für die Konzentration dieser Aktionen besonders geeignet. Es gab wohl keinen in Palästina, der optimistisch genug war, sich mit der Ruhe der zwei ersten auf den Schlag vom 1, Oktober folgenden Wochen zu beruhigen und anzunehmen, daß mit der Absetzung des arabischen Rates das Kapitel des Terrorismus abgeschlossen sei. Schließlich waren die Terroizeniren nicht ausgehoben und nicht entwaffnet, sie mußten sich wieder regen und zeigen, daß ihre Richtung sich keineswegs geschlagen gäbe. So ist die umfassende Terrorwelle der letzten Tage eine logische Ent- Wicklung der Ereignisse. Behält England seine am 1. Oktober eingeschlagene Richtung bei — und das wird hier von niemandem bezweifelt —, so wird erst jetzt die eigentliche Liquidation des Terrors beginnen. Die Regierung hat im Verlauf der letzten zwei Wochen ihre Aktion konsequent weitergeführt. Mit der Verbannung und der ״Flucht“ der politischen Führer büßten die Araber ihre Leitung ein, die Uebernahme des Wakf in Regierungs* Verwaltung sperrt wirksamen materiellen Einflüssen den Weg. Um die Aktion abzuschließen, fehlt, wie oben gezeigt, die Niederschlagung des Terrors, die nur durch Einschüchterung, evtl, gründliche Entwaffnung, durchzuführen sein wird. Werten und Kombinationen Unter den bestehenden Verhältnissen ist das politische Interesse im Publikum natürlich sehr groß. Die politischen Aussichten aber sind völlig nebelhaft. Insbesondere wirkt «ich das dauernde Hinauszögern der politischen Schritte von London und Genf dahin aus, politisches Denken und Han* dein abzuschwächen. Sechs Monate wartete Palästina auf das Abbrechcn des Streiks von!936. Weiter Monate auf die Ankunft der Königlichen Kommission. Dann wartete man bis in den Sommer hinein auf das Erscheinen ihres Berichtes und jetzt spekuliert man über den Ankunftstermin der neuen Kommission, die dein Teilungsplan reale Gestalt geben soll. Dieses Warten ist für die Juden nicht nur deshalb deprimierend, weil der ungeklärte Zustand nachteilig auf die Wirtschaff wirkt, sondern auch weil die Unterlagen für eine Beurteiiung der Lage fehlen. Es gibt allerhand Kombinationen, die zum Teil von Wünschen beeinflußt werden. Die gangbarste kann ungefähr folgendermaßen Umrissen werden: Mit der neuen Wendung in der Regierungspolitik wird den radikalen und terroristischen Elementen unter der! Arabern das Wasser abgegraben. Sie verlieren mit ihrer von den Engländern geduldeten und begünstigten Stellung, ihrer Aus- Schaltung aus der aktiven Politik einen großen Teil ihrer passiven ode!־ gezwungenen Mitläufer. Wenn der Terror aufhört, alle arabischen Kreise, auch die gemäßigten oder bauptsächlich von ökonomischen Argumenten bestimmten Kreise, zu verängstigen, muß sieb eine neue arabische verhandlungsfähige Richtung herauskristallisieren. Als Haupt dieser Fraktion wird natürlich der Emir Abd u 11 a h genannt, der unter den neuen Umständen dazu gelangen soll, sich eine entsprechende Rückendeckung in Westpalästina zu schaffen. Mit dieser — heute noch völlig unterirdischen — Richtung werden dann England Und die Juden zu einem Arrangement gelangen, sei es auf Grund des Teilungsplanes oder anderer Vorschläge. Es ist offensichtlich, daß in dieser Kombination etliche unbekannte Faktoren stecken, die die gesamte Rechnung über den Haufen werfen können. Es ist heute außerordentlich schwer, ein richtiges Bild über die herrschende Stimmung, sowohl unter den englischen Kreisen im Lande wie unter den Arabern zu bekommen. Das schon immer i n Gruppen gespaltene Land ist heute wie in fast wasserdicht abgeschlossene Kammern geteilt; ein Araber wird sich nur schwer einem Juden gegenüber über seine wahren Ansichten äußern, und wer unter den Engländern eine offizielle Stellung hat, wird nach außen hin den offiziellen Standpunkt vertreten oder — schweigen. Die immer noch stark spürbare Zensur macht die Landespresse weniger als sonst zu einem Spiegel der Stimmungen. Es ist charakteristisch für die Situation, daß eine der jüdischen Zeitungen die Nachrieht von der Flucht des Mufti unter der Rubrik brachte: ״bei! hajozim“, d. h. also an der Stelle, wo die Namen der ins Ausland reisenden Personen abgedruckt werden! Eine Klärung der Lage wird sich erst nach der jetzt begonnenen Auseinander- Setzung mit dem Terror und nach den Arbeiten der im November her erwarteten englischen Kommission ergeben. Sollte freilieh — wie die letzten Nachrichten aus London befürchten lassen, die Ankunft dieser Kommission sich wieder verzögern, dann wird die Ungewißheit weiter über dem Lande lasten und die strenge Zensur kann dazu beitragen, Gerüchten Nahnmg zu geben, die von Mund zu Mund wandern. Entwurf einer neuen Einwanderungsverordnung In der ״Palestine Gazette“ ist der Entwurf einer neuen Einwanderungsverordnung veröffentlicht worden. Nach dieser Verordnung wird der High Commissioner bevollmächtigt, die Höchstzahl der zur Ein- Wanderung und zum Aufenthalt zugelassenen Ausländer für jeden Zeitraum fcstzusetzen. Ferner erhält der High Commissioner das Recht, eine Höchstzahl für je de Ein w a n d e re r k at« go rie zu bestimmen, sowie anzuordnen, ein wie großer Prozentsatz der Gesamtheit der Einwanderer und jeder einzelnen Einwandererkategorie J u ־ den sein können. Der Direktor des Einwanderungsdepartements erhält das Recht, in strittigen Fällen zu entscheiden, ob ein Einwanderer als Jude (״person of Jewish race“) anzusehen ist oder nicht. Enipf'ndliche Strafen werden denjenigen anged'oht, die illegale Einwanderer bei sich aufnehmen, verbergen oder unterstützen. Das gleiche gilt auch für den Versuch, illegale Einwanderer auf Schiffen ans Land zu bringen. Der neue Entwurf stellt die Durchführung der Vor- Schläge der Kgl. Komnr'ssion über die Festsetzung einer politischen Höchstgrenze der Einwanderung dar. Die gesamte jüdische Presse Palästinas nimmt gegen die Festsetzung eines politischen Eiinvanderungsmaxiimnns und die Ankündigung drakonischer Maßnahmen gegen ״Illegale“ in scharfen Artikeln Stellung. ״Haarcz" schreibt, die Verordnung sei ein Hohn aut das Prinzip der Wirtschaftliehen Aufnahmefähigkeit des Landes, das für die Regelung der jüdischen Einwanderung nach dein Mandat allein maßgebend zu sein habe. Die neire Verordnung führe zu einer Diskriminierung, mit der die Juden niemals sich einverstanden erklären würden. ״Palest ine Post“ erklärt, die neue Verordnung habe alle Kreise erschüttert, die gehofft haben, das Mandat werde solange praktisch in Geltung bleiben, bis es nicht durch ein anderes gerechtes und wirksames Regime ersetzt wird. Die von der Regierung entworfene Novelle zum Einwandcrungsgesetz führe ein politisches Maximum ein, das ein ungesetzliches und ungerechtfertigtes Abweichen vom Mandat bedeutet. Nun könne der arabische Hetzer seinen Sieg über England feiern. Die Verordnung stelle einen brutalen Bruch der Das 13. akademische Jahr der Hebräischen Uni- V e rs it ä t Jerusalem wurde am 20. Oktober als ״Barmizwalijahr“ der Universität von ihrem Präsidenten, Dr. Juda L. M agn es, feierlich eröffnet. Dr. Magnes begann seine Ansprache mit einem Nachruf für den verstorbenen ersten Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik, Prof. Thomas Proj. Mordechai M, Kaplan Archiv Prof, Martin Buber O. Masaryk, der dem jüdischen Aufbauwerk in Palästina und insbesondere der Kulturarbeit der Universität stets seine volle Sympathie bewiesen hat. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungeri gab Präsident Dr. Magnes bekannt, daß Prof. Dr. Martin Buber und Prof. M. M. Kaplan, einer der Gründer der Gesellschaft zur Förderung des Judentums in Amerika und Mitglied der Exekutive der Rabbinical Assembiy of the United States, die wissenschaftliche Arbeit an der HebrMischen Universität auf genommen haben. Für die nächste Zeit werde von den Universitätskreisen die Schaffung einer Hebräischen Akademie der Wissenschaften geplant. Weiter gab Dr. Magnes bekannt, daß die französische Regierung Mitte! zur Errichtung eines Lehrstuhles f ü r f r a 11 - zösische Kultur an der Hebräischen Universität sowie zwei Preise zur Verfügung gestellt hat. Die Polizeistation in Abugosch bei Jerusalem ist von einer bewaffneten Bande angegriffen worden. Polizei, die bei Bab cl Wad eine Barrikade entfernte, wurde beschossen. Die Angreifer wurden nach kurzem Feuergefecht zerstreut. Die Polizei hat keine Verluste erlitten. Fünf Meilen von Jerusalem wurde ein jüdischer Autobus auf der Straße nach Tel Aviv beschossen. Drei Passagiere wurden leicht verletzt. Nach Gaza wurde strafweise eia Polizeiposten von 25 Mann gelegt, weil in der Nähe der Stadt vor kurzem ein Sprengstoffanschlag auf die Eisenbahn versucht worden, war. Der Distriktsbeamte Hat bekanntgegeben, daß zehn Häuser arabischer Notabein in die Luft gesprengt werden würden, faik derartige Sabotageakte sich wiederholen sollten. in einer der Hauptstraßen von Jerusalem, der King George Street, ist am Freitag ein arabischer Passant durch Revolver,Schüsse getötet worden- Im Herzlia-Viertel High Commissioner Versprechungen Edens in Genf dar, der erklärt habe,- die Einschränkung der jüdischen Einwanderung aut 8000 Personen in den acht Monaten bis Ende März 1938 trage nur provisorischen Charakter. * Die Veröffentlichung dieses Entwurfes einer neuen Ein- Wanderungsverordnung hat in Palästina selbst wie in den Ländern der Diaspora, insbesondere in den hauptsächlich in Frage kommenden Emigrationsgebieten, Aufsehen und starkes Befremden hervorgerufen. Ihre Durchführung würde bedeuten, daß auch nach dein 31. März 1938 die Einwanderung auf Grund des gegenwärtig angewandten Prinzips des ״p o f i - tischen Maxi m u m s“ reguliert würde, was um so erstaunlieber ist, als Eden und O r in s bv -Gor e während der Genfer Völkerbunds-Verhand'ungen gegenüber der in dieser Frage geübten scharfen Kritik mit allem Nachdruck erklärte, daß noch nichts über die künftige Regulierung der Einwanderung entschieden sei, und daß diese Entscheidung weitgehend davon abhanden werde, wie weit bis zum Frühjahr die Verbandiungen über den Teilungsplan gediehen seien. Es ist nicht einzusehen, welche Umstände die Palästina-Regierung bewogen haben können, entgegen dieser Erklärung schon jetzt einen Entwurf der neuen Verordnung zu publizieren, der das vom jüdischen Standpunkt aus abzulehncrtde Prinzip des ״politischen Maximums“ für eine vorerst in ihrer Djuer nicht abzmncssendc Zeitspanne fcstlegen will. Hierzu kommt noch die neue Erschwerung, daß auch die nichtjüdische Einwanderung (d. h. also in erster Linie die arabische) in der jeweiligen Quote erfafSt werden soll, so daß also nur ein Teil der ("iesamtquote auf Juden entfällt — ein Gedanke, der sich, in Zukunft 11. U. sehr nachteilig für uns auswirken kann. Schließlich ist die Definition der jüdischen Einwanderer als ״persnn! of Jewish raee" z. B. von der Folge begleitet, daß Christen von indischer Abstammung unter die jüdische Quote fallen würden. Schließlich ist es doch der ausgesprochene Zweck und Sinn des noch immer geltenden Mandates, die Einwanderung von Juden zu fördern. Die einmütige Ablehnung des jetziger! Entwurfes durch alle jüdischen Inslan/en wird der Regierung — so hoffen wir — zeigen, daß es sich hei der geplanten Verordnung; nicht nur um eine voreilige, sondern auch um eine sachlich unberechtigte Maßnahme handelt, die nicht effektiv werden darf. Der Vorsitzende de* Verwaltungsrates der Hebräischen Universität, Salmann Schockes, sprach über die finanziellen und technischen Grundlagen des Universitätsbetriebes und erklärte, da* Budget der Universität für das kommende Studienjahr sei ausbai,meiert, Die geplante Sitzung des Kuratoriums fiel im Hinblick auf die gespannte politische Lage in Palästina aus. Einen Bericht über den wissenschaftlichen Ausbau der Universität in letzter Zeit erstattete der Rektor Prof. Dr. Hugo Bergmann. Im Anschluß daran begrüßte er die neu immatrikulierten Hörer. Schließlich hielt Prof. Kaplan seine Antrittsvorlesung. * Mordechai M. Kaplan ist fSSI in Litauen geboren. Er wurde Rabbiner und Seminsrdozent, später Direktor der jüdischen Lehrerbildungsanstalt in New York sowie Dozent für Homiletik am dortigen Jewish Theological Seminary. Im Jahre 1922 gründete er die ״Society for the Advanccment ot Judaism“, die siel! nun Ziel setzte, das traditionelle Judentum mit Geist und ästhetischer Form zu erfüllen. Die Bewegung gibt eine Zeitschrift ״The Reconstructionist“ heraus. ber zionistischen Bewegung Amerikas gehörte er füllrerid an und stand seit 1928 an der Spitze der Verwaltung der amerikanischen zionistischen Organisation, im Mai 1937 erfolgte seine Berufung an die Jerusalemer Hebräische Universität als Leiter der pädagogischen Fakultät. Martin Buber ist 187S in Wien als Enkel des berühmten Historikers und Literaturgeschichtlers Salomon Buber geboren. Er studierte Philosophie und Kunstgeschichte, war schon in jungen Jahren zionistisch-publizistisch tätig und trat auf dem V. Zionistenkongreß im Rahmen der demokratischzionistischen Fraktion und in der gleichen Zeit als Mitbegrümler des Jüdischen Verlages in den Vordergrund. Seit 1906 arbeitete er in der Hauptsache auf dem Gebiete der Religionswissenschaft, lebte zunächst in Berlin und seit dem Kriege in Heppenheim a. d, Bergstraße. 1916—1924 gab er die Zeitschrift ״Der Jude‘‘ heraus. Im Jahre 1930 erhielt er einen Lehrauftrag für jüdische Religionswissenschaft und Ethik an der Universität Frankfurt a. M. Anfang 1937 wurde er an die Universität Jerusalem, deren Kuratorium er angehört, als Professor für Religionswissenschaft berufen. Bubers Bedeutung als. zionistischer und jüdischer Erzäeher wie als Wissenschaftler und insbesondere auch durch seine Bibelüber- Setzung ist — nicht zuletzt durch seine zahlreichen Beiträge, die er in der ״jüdischen Rundschau“ veröffentlicht hat — unseren Lesern bekannt. in Haifa haben Unbekannte zwei Araber durch Schüsse verwundet. In dem Befinden des schwerverletzten Avi* noam Yellin ist eine Richte Besserung eingetreten. Für Anaben, die zum Ergreifen des Urhebers des Anschlages auf vinoarn Yellin führen, hat die Palästina-Regierung einen Preis von 1000 P f u n d ausgesetzt. Nachdem die Telephonieitung zwischen Ras el Ain und Kalkilie durchschnitten worden war, hat die Polizei in Kalkilie eine Durchsuchung vorgenommen. Mehrere Notabein wurden verhaftet. Ein christlicher Araber ist beim Betreten eines Hauses im Schneller - Viertel in Jerusalem durch einen Schuß leicht verletzt worden. Die Irak-Petroieum-Leitung wurde bei Endof beschädigt. Benzintanks der Shell Company auf dem Jerusalcmer Balinhot wurden beschossen. Schaden wurde nicht angerichtet. Einer Meldung des ״Felestin״ zufolge hat die Palästina* Regierung die Einfuhr aller syrischen und liba* nesisenen Zeitungen für 3—6 Monate verboten Semester-Eröffnung an der Jerusalemer Universität Professor Buber und Professor Kaplan im Lehrkörper Plan einer ״Hebräischen Akademie der Wissenschaften1* Ute-. SiiS Vereinzelte Terror-Akte

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