Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 84 (22.10.1937)
- Date
- 1937-10-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 84 22.X 1937 JCJDISCHF RUNDSCHAU Seite 5 Um den Judenstaat Diskussionen im amerikanischen Judentum Oppenheim Das bekannte Spezialhaus für Kleiderstoffe Charlottenburg, V/ilmersdorfer Sfr. 115116־ Wollstoffe — Samt — Seidenstoffe Von unserem Korrespondenten New York, im Oktober Der Zionistenkongreß und die Jewish Agency haben ihre Entscheidungen bezüglich der in Zukunft zu führenden Verhandlungcn um die Form eines jüdischen Staates in Palästina getroffen. Aber die Anschauungen der amerikanischen Juden haben sich durch die Züricher Verhandlungen njeht iin geringsten gewandelt Wenn überhaupt, so sind aie Leidenschäften nur verstärkt worden. Es gibt eine Gruppe in der amerikanischen Judenheit, die jetzt die Gefühle gegen einen Judenstaat in jeder Form mobilisiert. Diese Gruppe besteht aus sogenannten ״Nicht- Zionisten“ und der überwiegenden Zahl der Antizionisten. Einer der Führer dieser Gruppe ist Arthur Hays Sulzberger, der Verleger der einflußreichen ״New York Times“. {Sulzberger, ein Schwiegersohn des Gründers der ״New York Times‘‘ Adolph Ochs, ist auch ein naher Verwandter von Dr. Cyrtis Adler, dem Ex-Präsidentcn des Administrative Committec der Jewish Agency. Sulzberger hat im vergangenen Jahre Palästina besucht. — A. d. R.) AU diese Leute glauben, daß die Errichtung eines jüdischen Staates verhängnisvoll für die Juden sein würde. Sie halten die Staatsbürgerschaft der Juden in Amerika und in anderen Ländern durch ihn für gefährdet. Kürzlich fand in New York eine Konferenz statt, bei der der ״Schlachtplrm“ entworfen wurde. Die Konferenz wurde von Nichtzionistcn unter der Führung von Felix Warburg einberufen. Auch mehrere bekannte Zionisten waren eingeladen worden, von denen bekannt ist, daß sie gegen die Teilung Palästinas sind, obgleich sie fraglos für einen jüdischeu Staat sind. Man muß betonen, daß die Masse der amerikanischen Juden innerlich mit der Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina herzlich sympathisiert, selbst wenn er durch Teilung des Landes erreicht werden muß. Es besteht ein allgemeines Verlangen, bessere Bedingungen fiir den Judenstaat zu schaffen, als sie ursprünglich von der Kgl. Kommission angeliofen worden sind. Aber nur eine relativ kleine, wenn auch sehr einflußreiche Gruppe ist durchaus gegen die Teilung. Sie besteht aus Zionisten, die ganz Palästina wollen und Antizionisten, die überhaupt kein e n Staat, sei es auch nur in einem Teil Palästinas, wünschen. Die erste Gruppe steht natürlich unter der Führung von Stephen W i s e, dem Präsidenten der Zionistischen Organisation Amerikas, Mit Rücksicht auf seine zionistischen Verdienste ist die Opposition, die gegen die von ihm angenommene Politik besteht, nictit so laut geworden, wie es sonst der Fall gewesen wäre. Es ist kein Geheimnis, daß Dr. Wises Widerstand gegen die Teilung weitgehend durch die Auffassungen des Richters am Obersten Gerichtshof, Louis B r a n d e i s, und des Btmdesrichters Julian Mack beeinflußt wird, die beide vor Jahren Präsidenten der Zionistischen Organisation in Amerika waren. Diese beiden Juristen glauben, daß die Rechtssicherheit der Juden und der endgültige Erfolg der zionistischen Idee von dem Festhalten am gegenwärtigen Völkerbunds Mandat abhängen. Dr. Wise ist noch immer fest überzeugt, daß Teilung Palästinas eine unkluge Politik ist und verbündet sich daher;mit Non-Zionists, die der jüdischen Staatsidee aus ganz anderen Gründen widersprechen. Weichet! Einfluß dies auf die scliließlichen Entscheidungen der Jewish Agency haben wird, kann nur die Zeit lehren. Es wäre jedoch unrecht, daraus zu schließen, daß Dr. Wise für keinen jüdischen Staat zu haben ist. Wenn die Einzelheiten genau ausgearbeitet und ihre Annahme unvermeidlich ist, wird er sich als der loyale Zionist erweisen, der er immer war. Aber die Nichtzionisten und die Antizionisten sind etwas anderes. Sie versuchen, die Zionisten einzuschachtern, indem sie mit Boykott und Störung aller Palästina-Sammlungen drohen, falls nicht die Erörterung des Judcnstaats-Projcktes abgebrochen wird. Einer der schärfsten Wortführer dieser Gruppe, der — seltsam genug — früher ein Mitglied der Zionistischen Organisation war, hat öffentlich gesagt, daß er von einen! Ende des Landes bis zum anderen gehen würde, um die Gemeinden aufzurufen, keine Gelder für Palästina zu geben, solange ein jüdischer Staat in Sicht ist. Das Joint Distribution Committee versucht, aus der äugenblicklichen Verwirrung Nutzen zu schlagen. Rabbiner Jonah Wise, der Vorsitzende, hat an die verschiedenen Gemeinden Briete geschrieben, in denen er sagt, daß es unnötig sei, jetzt viel Geld für Palästina zu geben, wobei die Tatsache, daß die Einwanderung auf 1000 pro Monat festgesetzt ist, besonders hervorgehoben wird. Auch wurde versucht, die Gemeinden zu überreden, im Jahre 1038 90 ° « ihrer Gelder dem Joint und nur 10 »0 für Palästina zu geben. Das tatsächliche Ergebnis wird freilich durch die Kraft entschieden werden, mit der die Zionisten diese Art von Propaganda bekämpfen. Daß sie in dieser Zeit unglücklicherweise gespalten sind, ist jedem unparteiischen Beobachter klar. Nur infolge dieser Spaltung sind die Nichtzionisten und die Antizionisten in der Lage, so stark mit ihrer Propaganda gegen einen jüdischen Staat in jeder Form und zu jeder Zeit voranzukommen. Zum Ableben Edward Filene’s Ueber den amerikanischen Wirtschaftsführer, Philanthrop und Sozialpolitik er Edward Eilen c, der kürzlich in Boston gestorben ist, wird uns berichtet: Filene war als Kind jüdischer Eltern 1S60 in Salem (Massachusetts) geboren, Nachdem er das berühmte Waren* haus in Boston gegründet hatte, wandte er sich sofort sozialen Arbeiten zu, gründete eine große Reihe von Wohifahrtsinstitrrtionen zunächst fiir seine Arbeiter und widmete sich dann darüber hinaus verschiedenen humanitären Bestrebungen. Erfüllt von der Ucberzeugung einer Reformbedürftigkeit des Wirtschaftssystems bildete er eine Kooperative seiner Arbeiter, denen er Mitbestirninuugsredite in allen Fragen des Geschäfts einräumte. Im Jahre 1919 gründete er den 20״. jahrluindert-Fonds“, für den er mehr als eine Million Dollar spendete und dem er später mindestens 100 000 Dollar jährlich zuführte. Der Fonds war dazu bestimmt, Arbeitern Kredite zu geben und ökonomische Forschungsarbeiten durchziifiihre«. Eine Reihe seiner Schriften und auch seiner praktischen Arbeiten galt der Durchführung eines reformierten Kapitalismus, in dessen System insbesondere die Hebung der Kaufkraft der Arbeiter,schichten eine große Rolle spielte. Es würde zu weit führen, alle die sozialen und ökonomischen Bestrebungeri, in denen Filene eine Rolle gespielt hat, aufzuführen. Sein Einfluß reichte auch nach Europa, wo er u. a. verschiedene Forschungen «!!stellen ließ und wissenschaftliche Arbeiten unterstützte. Filene war ein bewußter Jude. Seine verschiedenen ökonomischen Reforrnpläne betrachtete er unter dem Gesichtspunkt eines Gesamtprogramms sozialer Ge* rechtigkeit, für die, wie er in einem Artikel einmal sagte, gerade ein Jude prädisponiert sei. Der Verstorbene nahm an vielen jüdischen Angelegenheiten Anteil und hat den jüdisch-philanthropischen Einrichtungen in Amerika häufig Beiträge gespendet. Filene war auch ein überzeugter Anhänger der Reforiiipläne von Präsident Roosevclt, in denen er einen praktischen Ausweg aus den überaus komplizierten Wirtschaftsprobleinen unserer Zeit sah. Keine Palästina - Sonderaktion der Nichtzionisten in USA Auf einer in Pittsburgh abgehaltenen Kreiskonferenz der jüdischen Wohlfahrtsfonds erklärte der Exekutivedirektor des American Jewish Joint Distribution Committee, Joseph C. Hy man, der Joint habe nicht die Absicht, in der Palästinaarbeit mit andere« Organisationen zu konkurrieren. Hyman wandte sich auch gegen die von dem Ver* band polnischer Juden in Amerika unternommene Aktion. Er bezeichnete diese als ״unklug und unerwünscht“, da durch sie im Ausland unbegründete Hoffnungen erweckt würden. Die Aeußerungen Direktor Hymans über die Palästina- Arbeit werden als eine Antwort auf die in letzter Zeit verbreiteten Gerüchte autgefaßt, daß infolge von Mcinungs- Verschiedenheiten zwischen Zionisten und Nichtzionisten in der Jewish Agency von den amerikanischen Nichtzionisten eine Sonderaktion für Paläsfina außerhalb des United Palestine Appeal ׳ geplant werde. Nathan Straus amerikanischer Wohnbau-Kommissar Präsident Roosevclt hat den ehemaligen Schatzmeister des vom Joint Distribution Committee und dem American Palestine Campaign durchgef!Hirten United Jewish Appeal, Nathan Straus, zum Leiter der staatlichen Woh bau-Aktion ernannt. Als Chef der zu diesem Zweck eingesetzter! Behörde (United States Housing Authority) wird Nathan Straus den Plan der Regierung, mit einem Kostenaufwand von 526 Millionen Dollar die Elendsviertel zu beseitigen und ein großzügiges Programm der Schaffung billiger Mietswohnungerl zu verwirklichen, durchzuführen haben. Nathan Straus war früher Direktor der NRA. für den Staat New York. Straus ist der Sohn des berühmten Philanthropen Nathan Straus, der 11. a. das ״Gesundheits - Zentruni“ in Jerusalem und ander« Wohlfahrtsinstitutionen stiftete. Auaiitiiüiiulb Satire auf Roosevelt. Wie aus Amerika gemeldet wird, fand in Boston die Erstaufführung־ einer musikalischen Satire von Georges Kaufma nn und Moss Hart statt, deren Gegenstand der ״New Deal“ des Präsidenten Roosevelt ist. Das Stück wird beschrieben als ״die kühnste Satire attt regierende Staatsmänner, die noch jemals auf der Bühne gezeigt wurde“. Es wird aber allgemein bestätigt, daß das Stück so witzig und im Grunde gutmütig und harmlos ist, daß es in keiner Weise Anstoß erregt und nur mit herz- Iichetn Lachen auf genommen wird, Die Figur des Präsidenten Roosevclt spielt der Schauspieler George M. Colian, und auch der gegenwärtige Finanzsekretär Henry Morgenthau erscheint auf der Bühne. Eine große Rolle spielt natürlich der Konflikt um das Oberste Bundesgericht und die sonstigen aktuellen Fragen der amerikanischen Politik. Das Stück fand in Boston eine begeisterte Aufnahme. Kleine Nachrichten ans USA Za Ehren der Gattin des amerikanischen Staatspräsidenten Roosevelt veranstaltete die Pro-Palästina -Liga amerika irisch er Frauen ein Bankett, bei dem die Aktion zur Sammlung von 150 000 Dollar für die Errichtung eines Einwandererheims für Mädchen in Palästina eröffnet wurde. Die ״Jüdische Rundschau" ist eine Rundschau über das jüdische Leben in allen Teilen der Well Nehmt teil am jüdischen Leben Lest die ״Jüdische Rundschau" Ein Saal in dem Heim ־rird den Namen von Mrs. Eleanor Roosevelt tragen. Frau Roosevelt hielt ein« Ansprache, in der sie die bei der Ausbildung von Chaluzioth geleistete Erzielmngsarbeit hervorhob. Der Verband zionistischer Frauen Amerikas Hadassah hat bekanntgegeben, daß auf den Namen der Begründerin und ersten Präsidentin des Weltverbandes jüdischer Frauen, Rebekka K o h u i, anläßlich des 50!ährige11 Jubiläums ihrer Arbeit auf dem Gebiet der sozialen Fürsorge i!1 Piiliistina auf Nationolfondsboden ein Wald gepflanzt werden soll. Der Einwanderungskoinmissar der Vereinigten Staaten, James Houghterling, empfing eine Abordnung des Verband es der polnischen Juden in Amerika unter der Führung des Mitgliedes des Repräsentantenhauses Emanuel Geller. Die Abordnung verlangte, daß die amerikanischen Konsulate in Polen bei der , Gewährung von Einwanderungs- Visen an Juden großzügiger vergehen mögen. Einwanderungskommissar Houghterling antwortete, er werde sein Möglichstes in dieser Sache tun. Keine Diskriminierung der österreichischen Juden Erklärung des Bundeskanzlers Schuschnigg Von unserem Berichterstatter JR. Wien, 20. Oktober In einem an den Chefredakteur der ״LT 11 d e ין e 11 d a!1 ce Beige“ gewährten Interview erklärte Bundeskanzler Dr. Schuschnigg auf die (־rage über die Stellung der Juden in Oesterreich und ob es in Oesterreich einen Antisemitismus gebe, folgendes: Man müsse unterscheiden /wischen den in Oesterreich ansässigen und den fremden Juden, die 7. uge wandert seien. Das sei aber so wie überall ein Problem der Nationalität bezüglich der zugewanderlen Juden und keinesfalls ein so'dies der Rasse oder der Konfession. Der Kanzler wandte sich mit großer Entschiedenheit gegen dm Antisemitismus und hob die Staatstrcue der jüdi-clien Oesterreicher hervor. Die in Oesterreich ansässigen Juden unterlägen keiner Diskriminierung. _ Prozeß gegea ״Sensen - Kreuzler“ ln Budapest fand cm l’rozcß fgeggen Dr. Zoltan Bäszörmenyi und weitere 88 S e 11 s e n k 1 e uzte r statt. Die Angeklagten werden beschuldigt, den gewaltsamen Umsturz der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung angestrebt zu haben. Es sei beabsichtigt gewesen, bevaifnete Sturmabteiluiigen auizustellen, die die Kasernen der Polizei und des Militärs in Debrecen, Kecskcmet, Szeged und S/olnek hesetzen, die Waffcnvorrätc beschlagnahmen und nach Budapest marschieren sollten. Der Reichsverweser sollte zur Abdankung gezwungen, die Militärdiktatur eingeführt und die jüdische Bevölkerung intern iert werden. Dern zweiten Hauptarigcklagten Peter Cs. Szabo hielt der Präsident vor, daß er beantragt habe, die für die Juden vorgesehenen Konzentrationslager zu unterminiere!1. Der Angeklagte erwiderte darauf, dies sei für den Fall eines Angriffes durch einen äußeren Feind geplant gewesen. Es wurden noch weitere Angeklagte vernommen, von denen einer die Proldan ierung eines ״nationalen Senscnkrcuzlerkönigtums“ als das Ziel der Bewegung bezeichnete. Dr. Zoltan Böszöriticnyi erhielt zwei Jahre zwei Monate Zuchthaus, seine beiden Unterführer liatvani und Karolyfi wurden zu je zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt, weitere vier Angeklagte zu Freiheitsstrafen von fünf M o!raten bis a 11 11 c 1 t 11 a! 1) J a 11 r e 11, gegen die übrigen Angeklagten wurde auf Gefängnis von drei Tagen bis 7.11 zwei Monaten erkannt. Gegen das Urteil appellierten der Staatsanwalt um Erhöhung der Strafen, die Verteidiger um Milderung der Strafen bzw. um Frei- Sprüche. Session des Board oi Deputies Die offizielle Repräsentanz der britischen Judenheit, der Jewish Board o t Deputies, ist /u seiner ersten Sitzung in der neuen Session zusaminengctreten. Den Vor• sitz führte Präsident Neville L a s k i. Er erstattete den Be• rieht des zur Dnrchfiilining der Aufklärung.•;,■iktiou in Eng■ land eingesetzten Koortfi 11 icr 11 ngskoniitees und wies aut' die enge Zusammenarbeit zwischen der Judenheit im Vereinigten Königreich und ihren Glaubensgenossen in den über• stoischen Dominions bei dieser Aktion hin. Ls, sind bisher fast eine Million Broschüren verbreitet worden. Ueber die Arbeit des Joint k o r c i 11 Committee referierte der Präsident der Anglo-Jewish Awociaticm, Leo• nard Montetiore. Das Komitee war auch wahrend der Ferien bemüht, sich durch Berichte aus erster Hand ein zuverlässiges Bild von der Lage der Juden i:1 den einzelnen Ländern zu machen. Die anglikanischen Kirchenbehörden sind im Hinblick aut die zwischen der anglikanischen und der griechisch-orthodoxen Kirche in Rumänien bestehenden freundschaftlichen Beziehungen auf die Altgriffe aufmerksam gemacht worden, die in letzter Zeit in Rumänien von hoher kirchlicher Seite fegen die Juden gerichtet worden sind, Der Vorsitzende des Komitees für Anslandssatmniungen, Joseph Meller, berichtete über die Hilfsaktion zugunsten der Juden in Polen. _ Zulassung im jüdischen Pressewesen Das Reichsministeriuin für VolksauikLirung und Propa• ganda gibt bekannt, dal! auf Grund der zahlreichen Anrncl■ dringen zur Zulassung als Redakteur bzv. Mitarbeiter im jüdischen Pressewesen die Bearbeitung der emgcrcichten A11■ träge noch einige Zeit erfordert und daher Ausweise bzw׳, Bescheinigungen erst zum 1. Januar 1938 ausgestclü werden können. Bis zu diesem Termin dürfen alle Antrag• steiler auch ohne besonderen Zulassimgsbesclurd in der jüdischen Presse tätig sein. Auf dem 40. Delegiertentag der sc h w e i z e r i s c h e a Zionisten wurde eine Verständigung zwischen allen Parteien erzielt. Das auf Grund einer Einheitsliste gewählte neue Zentralkomitee wird seinen Sitz in Zürich haben. Dem neuen Zentralkomitee gehören an: Dr. J, Zucker als Vorsitzender, ferner Dr. Ai. Stern, Frau Apotlr, R. Finkler (Arbeitendes Palästina), Dr. Schwabacher, Pr. J. Kratzenstein, Dr. Langsam und Dir. Kady (Allgemeiiic Zionisten), Dr, J. Rom, Dr, Strumpf und M. Bcrlovvitz (Misrachi).