Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 84 (22.10.1937)
- Date
- 1937-10-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2651273-2653625-2653704--31408-2686016- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sette 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 84, 22. X. 1937 * t Proteststreik der polnischen Juden Gegen Einführung der Ghettobänke Von unserem Berichterstatter Warschau, 19. Oktober Am Dienstag■ von 8-42 Uhr haben in Polen alle Juden ohne Ausnahme ihre Berufsarbeit und sonstige Beschäftigung niedergclegt, um deni Rufe sämtlicher jüdischer Parteien fob gend, auf diese Art gegen die Einführung des Ghettos an den Hochschulen zu protestieren. Die Protestkundgebung verlief Im ganzen Lande sehr imposant. Die Schulkinder blieben dem Unterricht fern, die Arbeiter und Angestellten gingen nicht in die Fabriken und Büros, und Werkstätten der Handwerker blieben still, •Ile jüdischen Läden, Handelsunternehmungen und Bankhäuser waren geschlossen. Der heutige Proteststreik wurde noch strenger durchgeführt als der nach den Pogromen in Przytyk und Brest. Wenn auch der polnische Bildungsminister den jüdischen Parlamentariern gegenüber die neuen Vorschriften an den Hochschulen nur als Aendenmg in der Hausordnung erklärt haben wollte, hat aber sowohl die jüdische Bevölkerung, als auch der Großteil der polnischen Gesellschaft diese Ver- Ordnung als den ersten Schritt zur Aufhebung der bürgerlichen Gleichberechtigung der Juden im Staate begriffen. Viele Anzeichen bewiesen, daß die Befürchtungen der Juden begründet sind. Den Ghettobänken an den Universitäten werden Ghettoplätze an den Märkten und in den Eisenbahnen, in Parkanlagen, in Volks- und Mittelschulen Usw. folgen. Dieses Gefühl beherrscht die jüdische Masse, nicht nur die jüdischen Intellektuellen. Man versteht, daß der gegenwärtige Kampf nicht nur um das Schicksal des jüdischen Hochschülers geführt wird. Die jüdische Gesellschaft beurteilt richtig die Rolle ihrer akademischen Jugend. Es ist in diesem Zusammenhang sehr bemerkenswert, aaß auf dem Meeting ln Warschau, an welehern Vertreter sämtlicher jüdischer bürgerlichen Parteien auftraten, u. a. der Repräsentant der Agudah. Senator Tr oc k e n h ei m, feierlich erklärte, daß seine Ricfrtung, obwohl sie keine engeren Beziehungen zur akademischen Jugend hat, trotzdem in dieser Stunde' der Gefahr einig mit dem ganzen Volke ist und die jüdische akademische Jugend als Vorkämpfer für unsere Rechte betrachtet. Bei derselben Ver- Sammlung hielt Senator Schorr eine hebräische Anspräche im Namen der jüdischen Unlversitäfsprofessoren und feilte mit, daß nicht nur diese entrüstet, sondern auch ein bedeutender Teil polnischer Professoren, die demnächst eine f” ■ Morgen beginnt die ״Woche des jüdischen Studenten“. Die jüdische Bevölkerung wurde aufgefordert, während dieser Woche keine Theater-, Konzert- und Kino- Vorstellungen zu besuchen und Spenden für die Selbsthilfs- Organisationen der jüdischen Studentenschaft zu leisten. Es wird erwartet, daß diese Aktion von großem moralischen und materiellen Erfolg begleitet sein wird. Arierparagraph Int Aerzteverbaad Wie ernst die Situation sei, bezeugt auch der am 17. Oktober beim Delegierte 11 tag des Acrzteverbandes in. Posen gefaßte Beschluß, den Arierparagraphen im Statute des Verbandes einzuführen. Diesem Dckgiertcntag blieb die e s a m f e Aerzteschaft Kleinpolens fern. Die Kreise emberg und Krakau, die sowohl polnische wie jüdische Aerzte umfassen, beschlossen nämlich, aus dein Verbände auszutreten und eine neue auf den bisherigen Prinzipien basierende Acrztevercinigung ins Leben zu rufen. Auch die überwältigende Mehrheit der Aerzte in Warschau, Lodz lind Wilna hat sich gegen die Einführung des Aricrparagraphen ausgesprochen. Trotzdem faßte man in Posen einen gegen die Juden gerichteten Beschluß, weicher weitgehende Konsequenzen nach sich ziehen muß. Es ist im Augenblick noch nicht bekannt, ob die Regierung diesen Beschluß approbieren wird. Es scheint aber sicher, daß in der Berufsorganisation der Aerzte eine weit* gehende Spaltung eintreten wird. Beim Delegicrtcntag in Posen wurden weiterhin folgende Postulate aufgestellt: Numerus null 11s an den medizinisehen Fakultäten, nuinertis ntiiltis für jüdische Professoren, Dozenten und Assistenten an den medizinischen Fakultäten, Kliniken und Spitälern, vollständige Eliminierung der Juden vom Sanitätswesen in der Armee, Ausstoßung der Juden aus der pharmazeutischen Industrie und den Apotheken. Abschaffung der Nosfrifizierung, Entfernung der Juden von den ärztlichen Stellen in den Staats- und Kommunaläintern. Auch in den Gymnasien. Nach einer Warschauer Meldang vom Donnerstag, 21. d. M,, wurden jetzt auch an einigen Warschauer Gymnasien und Mittelschulen Sonderlätze für jüdische Schüler eingeführt, in mehreren Schulen aben daraufhin die jüdischen Schüler die Schulgebäude verlassen. So ist auch Warburg frühzeitig in die Kreise der jüdisehen Philanthropie Amerikas hindingezogen worden und hat sich auf diesem Gebiete nicht nur durtfh persönliche Spenden für Wohlfahrtszwecke aller Art, sondern auch als Organisator des Wohlfahrtswesens hervorgetan. In den Vordergrund des jüdischen öffentlichen Lebens trat Felix Warburg wahrend des Weltkrieges, als die amerikanische Judenheit sich mit einem Schlage vor viel größeren jüdischen Aufgaben sah als zuvor, weil sie als die einzige große jüdische Gruppe in einem Lande, das zunächst vom Krieg verschont war, die Ver* pflichttmg fühlte, das jüdische Elend in arideren Teilen der Welt zu lindern. Warburg wurde Vorsitzender des ״Joint Distribution Committee“, jenes großen Hilfs- Werkes für die jüdischen Kriegsopfer in Osteuropa, dessen Schöpfer damals nicht ahnten, daß die Not, die sie bekämpfen wollten, so um sich greifen wird, daß das Joint Distribution Committee seine Tätigkeit auch nach dein Kriege und bis auf den heutigen Tag fortführen muß. Aus diesem Werk des J. D. C. ist die Gestalt von Warburg nicht wegzudenken. Als Angehöriger der assimilierten westjüdischen Schicht stand Warburg dem Zionismus ablehnend gegenüber und hatte zunächst auch zum Palästinawerk keine Beziehungen. Dies änderte sich aber nach dem Kriege, als Palästina anfing, eine reale Wirklichkeit zu werden. Unter dein Einfluß von Dr. Wcizmann, der damals alljährlich Amerika besuchte, wurde das ganze amerikanische Judentum von einer starken Palästina-Bewegung erfaßt. Auch die Füllrer der Nicht/ionisten in Amerika wurden allmählich für ein Interesse an Palästina gewonnen. An diesem Prozeß der Umgruppierung nahm Felix Warburg besonders entscheidenden Anteil. Er entschloß sich, nach Palästina zu fahren, und die erste Palästinareise, die Felix Warburg mit seiner Frau Frieda unternommen hat, war ein entscheidender Wendepunkt in seinem Leben. Seit dieser Zeit konnten sich die beiden nicht mehr der Teilnahme am Paliistinawerk entziehen. Sie haben davon vielfach Zeugnis abgelegt, und es ist unmöglich, in diesem Moment alle Leistungen Warbtirgs für Palästina, die die jüdische Presse im Laufe der letzten zehn oder zwölf Jahre zu registrieren Gelegenheit hatte, hier aufztizählen. Nur eines soll hervorgehoben werden: Warburgs Interesse galt von allem Anfang an dem Aufbau der Hebräischen Universität Jerusalem. Er hat der Universität eine Stiftung von 500000 Dollar gemacht, und dem Kanzler der Universität, Dr. Magnes, der übrigens mit Warburg verwandt ist und dessen Anschauungen über Palästinafragen Warburg häufig beeinflußt haben, auch sonst seine Mitarbeit in großzügiger Weise zur Verfügung gestellt. Felix Warburg hatte auch großen Anteil an dem Zustandekommen der erweiterten J e wish Agency irn Jahre 1029. Bei der Gründungsver- Sammlung in Zürich wurde er zum Präsidenten des ersten Administrative Committee der Jewish Agency gewählt, hat jedoch diese Stellung im Herbst 1930 zugleich mit Dr. Weizmann zum Zeichen des Protestes gegen das damalige Weißbuch der englischen Regierung (Passfield-Weißbuch) niedergelegt. Er hat damals der Palästinasache wertvolle Dienste geleistet und bei Ueber- Windung der Krise mitgeholfen. Warburg ist auch später in verschiedenen Positionen mit der Agency verblinden geblieben, und ob mit einem offiziellen Amt oder ohne ein solches, galt er nach Marshalls Tod als die prominenteste und wichtigste Figur des nichtzionistischen Teils der Agency. Die Agency war von Anfang an von Unglück verfolgt: Die bedeutendsten und aktivsten Träger dieses Gedankens sind kurz nach der Gründung gestorben, Louis Mars ha 11, Lord Melchctt, Lee Frankel, Oscar Wassermann; nun schied auch Felix Warburg. Felix Warburg war Ins zum Schluß im inncrjiklischen Leben eine prononcierte Figur. In den letzten zwei Jahren hatten sich gewisse Meinungsverschiedenheiten zwisehen ihm und der Leitung der Jewish Agency über die Führung der Politik in Palästina herausgebiklct. Warburg war der Meinung, daß die Zionistische Exekutive nicht genug getan habe, um eine Verständigung mit den Arabern zu versuchen. Die Notwendigkeit einer Verständigung mit den Arabern ist bekanntlich eine Forderung, die auch von vielen Zionisten seit langem vertreten wird, aber Warburg glaubte zu empfinden, daß der Einfluß der nichtzionistischen Agencv-Hälfte nicht zur Geltung komme und spielte mit dem Gedanken, sich von der aktiven Mitarbeit ztirück/uziehen. Vor der letzten Züricher Tagung war dieser Konflikt akut geworden. Warburg war unzufrieden mit der Art und Weise, wie im Laufe der letzten acht Jahre die Agency funktionierte: daß der Zionistenkongreß über alle Fragen Beschlüsse faßt und der Council der Agency nachher nichts anderes tun kann, als diese Beschlüsse bestätigen. Seine Drohung, nicht nach Zürich zu kommen, hat Warburg nicht währgemacht; er ist gekommen, obwohl es ihm bei seiner angegriffenen Gesundheit nicht leicht fiel. Im Council hielt er seine letzte große Rede — es war eine Rede gegen die Vorschläge des Peel-Berichtes, gegen das bekannte Judenstaatsprojekt. Durch die darauffolgende Antwort Welzmanns wurden die beiden Standpunkte klar herausgearbeitet. Es war ein Höhepunkt der Züricher Tagungen, aber auch ein kritischer Moment für den Bestand der Agency. Durch tagelange und nächtelange Verhandlungen gelang es, die entgegengesetzten Meintrngen einander anzunähern; die Resolution der Jewish Agency-Tagung trug Warburgs Wünschen insofern Rechnung, j§Js sie zu der Resolution des Kongresses noch die Förderung hinzufügte, es solle eine Round Table- Konferenz zwischen Juden und Arabern angestrebt werden, und erst im Falle der Vergeblichkeit dieser Bemülumgcri sollen die Verhandlungen über das Peel- Projekt fortgesetzt werden. Warburg war ein entschic• dener Gegner des Judcnstaats-Projektes; man darf wohl annehmen, daß diese Gegnerschaft, die von einem ganzen Kreise amerikanischer Juden ausgeht, nicht nur auf der Ueberzeugung von der Notwendigkeit einer Verständigurig mit den Arabern beruht, sondern viel tiefer geht; es ist der Widerstand, den seit den Anfänge« des Zionismus prominente Westjuden der Idee des Judenstaates entgegensetzte«. In der Tat haben sich nach Zürich diese Abneigungen noch verdichtet. Gerade in der heutigen Nummer berichtet unser New-Yorker Korrespondent von verschiedenen Aktionen in Amerika, an denen auch Felix Warburg führend beteiligt war. Sein Ableben in diesem Augenblick ist um so mehr zu bedauern, als gerade er infolge seiner überlegenen, über dem Parteistreit stellenden Art wahrscheinlich der rechte Mann gewesen wäre, um bei der Beilegung dieser innerjüdischen Konflikte, deren Ausdehnung niemand wünschen kann, mitzmvirken. In den letzten Jahren hat Warburg auch den Juden aus Deutschland seine Hilfsbereitschaft erwiesen und er stand bei allen großen Hilfsaktionen, die in Amerika für Juden aus Deutschland unternommen wurden, an erster Stelle. Daß sich auch dabei zuweilen Meinungsverschiedenheiten mit anderen über organisatorische Fragen ergaben, z. B. anläßlich der Gründung des Council for German Jewry, gehört auf ein anderes Blatt. Das amerikanische Judentum hat einen Führer verloren, die Judenheit der Welt, die Palästina-Bewegung, die Jewish Agency sind eines ihrer bedeutendsten Mitglieder beraubt worden. In diesem Moment schweigen alle kleinen Differenzen, über die Parteischeidungen hinweg ehren alle gemeinsam das Andenken eines Mannes, der sich in den Dienst der jüdischen Sache stellte. Frieda Warburg, die in allen jüdischen Bestrebungen die treue Genossin und Mitarbeiterin ihres Mannes war, sowie den anderen Mitgliedern der Familie Warburg — Felix’ Bruder Max ist bekanntlich eine führende Gestalt der Juden in Deutschland — wendet sich die aufrichtige Teilnahme der gesamten Judenheit zu. Warburgs Leben Felix M. War bürg wurde 1871 in Hamburg geboren, wanderte 1894 nach Amerika aus und erwarb 1900 die amerlkanische Staatsangehörigkeit. Durch seine Heirat mit Frieda Schiff, der Tochter des Philanthropen Jacob H. Schiff, wurde er Mitinhaber des Bankhauses Kulm Loeb & Co. Warburg wurde bald zu einer führenden Persönlichkeit der New-Yorker Bankweit und gehörte der Leitung mehrerer großer Gesell- Schäften an. In den führenden Wirtscliaftskrcisen genoß er großes Ansehen. Im jüdischen Leben hat sich Warburg als Philanthrop betätigt und wurde Vorsitzender der ״Federatiöti ot Jewish Charities“, der Organisation, die sämtliche Wohlfahrtsinstitutionen New Yorks vereinigt und koordiniert. Außer seiner Tätigkeit im Joint, auf die bereits an anderer Stelle hingewiesen wurde, War er Vorsitzender, Ehrenpräsident odert Ausschußmitgiied einer großen Zahl von Wohltätigkeit»- vereinen und kulturellen jüdischen Institutionen Amerikas. T rauer kundgebungen Die Nachricht von dem Ableben Warburgs verbreitete sich blitzschnell in Amerika und weckte in weitesten Kreisen lebhaftes Mitgefühl. Insbesondere ist die ganze amerikanische J u d e n h e i t, wie uns aus New York gemeldet wird, von tiefer Trauer erfüllt, und zahlreiche jüdische Per- «Örtlichkeiten veröffentlichen Nachrufe. Auch in Palästina hat die Nachricht erschütternd gewirkt. In Jerusalem hat Donnerstag früh im Gebäude der Jewish Agency eine Trauerfeier stattgefunden, bei der folgende Mitglieder der Exekutive Ansprachen gehalten haben: Mexter, Senator, Kaplan und Scherte k. Die beiden nichtzionistischen Mit* glieder der Exekutive, Hcxter und Senator, standen Warburg persönlich besonders nahe und haben schon früher außerhalb der Palästina-Arbeit mit ihm zusamm «»gearbeitet. Auch an der Universität Jerusalem, um die sich Warburg solche Verdienste erworben hat, fand eine Trauerfeier statt, bei der Dr. Magnes die Hauptrede hielt. In London veranstaltet die Exekutive der Jewish Agency eine groß« Trailerfeier am heutigen Freitag. Auch die jüdischen Organisationen und Institutionen itl Deutschland haben aus Anlaß des Todes von Warbürg Trauerkundgebungen erlassen, insbesondere haben alle großen Verbände und Institutionen dem Bruder des Verewigten, Max Warburg in Hamburg, in herzliehen Schreiben und Telegrammen ihr Beileid ausgesprochen. Auch die Z i 0 n i s t i sc 11 e Vereinig ungfür Deutschland hat an Max Warburg ein Kondolenzschreiben gerichtet, in dem zum Ausdruck gebracht wird, daß nicht nur die Familie, sondern das ganze jüdische Volk einen großen Verlust erlitten hat. Im Namen der Jewish Agency und des Keren Hajessod in Deutschland wurde ein von Dr. Leo Baeck und Dr. Michael Traub Unterzeichnete» Telegramm an Max Warburg abgesandt, Die Reichsverlretung der Juden in Deutschland hat der Familie eine Kondolenz« kundgebung übermittelt. In! Namen des Preußischen. Landes- Verbandes Jüdischer Gern finden hat Dr. Alfred Klee in einem Telegramm der Trauer Ausdruck gegeben. Verantwortlicher Redakteur: Dr, Robert VV e i t 5 c h, Berlin-Charl. 8 (auch verantwortlich Für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewenstein, Beilin W 15. Ameigertkiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin VY 18. Gültig Anzeigen - Preisliste 5 vom 1. April 1936. Verlag und Anzeigenverwaitung: jüdische Rundschau, BerlinW 15, Meinekestr. 10. D.A. III/1937 28 604. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schönebefg. HEBRÄISCH LERNEN NACH DER METHODE KALEKO עברית לכל איש * hebräisch für jedermann ta:!::! z i:;S - Aill&fDAflT LESESTÜCKE FÜR SCHULE UND SELBSTUNTERRICHT Prei.d« Heftet 4 1 l»S * 1*11 I Ausles• aus dar Hebräischen Beilage der Jüdischen Rundschau RM —,00 Zu beziehen durch all» Jüdischen Buehhlndler oder gegen Voreinsendung zuzüglich Porto direkt vom Verlag JÜDISCHE RUNDSCHAU Buchverlag und Buch vertrieb, BERLIN W15 Meinekestrafie 10 Farnruf: 919031 Postscheckkonto Berlin TI# 78 ■ >ftl oauoeijaoiAMaaaii *akat*aiehft