Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 82 (15.10.1937)
- Date
- 1937-10-15
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 82, 15. X. 1937 KKL-Konferenz in Amerika Botschaft Rooscvelts - Radioansprache Welz inanes Eine Rede von Joachim Prinz Illusionen), kann ich dies nicht glauben. Man kaum dies nachprüfen, wenn man untersucht, wo die Schwierigkeiten wirklieh liegen. Bei den letzten Sitzungen der Mandatskommission wurden Zweitel geäußert, ob die "jüdische Bevölkerung Palästinas, ungeachtet der bemerkenswerten Eigenschaften, die sie bewiesen hat, in diesem Augenblick reif sei nicht nur für eine interne Autonomie, sondern auch für die Uebernahme der vollen Verantwortlichkeiten eines unabhängigen Staatsgebildes, Ohne diesen Punkt überbetonen zu wollen, glaube ich nicht, daß er übergangen werden kann. Die jüdische Bevölkcrinig Palästinas ist noch keineswegs homogen; sie muß ersten ein einheitliches Ganze rusammengcsclnvcißt werden. Obgleich sie organisatorische Fähigkeiten hohen Grades gezeigt hat, hat sie keine praktische Erfahrung in den komplizierteren Problemen des Regieren« und keine gemeinsame Beziehung zu ihnen. Die Parteileidenschaftcit toben, und es fehlt auch nicht an unruhigen Elementen. Die inneren Schwierigkeiten eines solchen Staates würden ernsthaft genug sein, selbst wenn er nicht, w ie es der Fall sein würde, von nicht zu freundliehen Nachbarn umgeben und gezwungen wäre, seinen Weg zwischen den Riffen und Untiefen in den stürmischen Gewässern der Politik des östlichen Mittelmeergebietes zu suchen. Der kleine jüdische Staat würde in jedem Fall ein zerbrechliebes Fahrzeug sein, das in der gefahrvollen See einer geschickten Führung bedürfte. Aus diesen Gründen glaube ich wohl sagen zu können, daß die Juden unvorsichtig wären, wenn sie sich zu der sofortigen Errichtung eines unabhängigen jüdischen Staates drängen ließen. Nichtsdestoweniger: wenn dies alles wäre, könnte die Antwort die sein, daß, obgleich das Unternehmen gefährlich ist, der Einsatz hoch und das Risiko nicht unüberwindlich sei. Aber «las ist nicht alles. Die Frage ist nicht nur, ob die ludet! sich selbst regieren können, sondern ob sie einen Staat verwalten können, der von Anfang an 71t mehr als -10 סי׳ aus Arabern bestellt, mit der Alternative, diesen Prozentsatz dadurch zu verkleinern, daß die Juden an einer <i r o ß - E v ה k u i c r u 11 g> a r a b i s c h e r B auern aus ihrem Heim beteiligt sind. Die Zugeständnisse, auf die man hofft, würden, wem, s!e erreichbar sind, keineswegs diese Sehvvieligkeiten beseitigen; im liegenteil, wenn Haifa und die anderen .,vorbehaltenen‘‘ Städte sofort in den Machtbereich des jüdischen Staates gebracht ־würden, würde das Minoritätenproblern noch schwerer. Ebensowenig würden selbst die m a x j* malen Zugeständnisse, die die größten Optimisten erwarteil, die anderen 1 iauptsriiwiengkeiteii beseili«gen. Wenn, wie ausgeführt wurde, die Grenzen überaus verwtindbar sind, dann würde die Uinzufüjrnng des Ncgew sie noch phantastischer machen. Wenn der jüdische Staat wahrscheinlich eine arabische Irredenta erzeugen und eine Verlockung für einen arabischen Angriff sein wird, darin würde in dieser Hinsicht die Situation in keiner Weise verbessert werden. Wenn die Gefahr besteht, daß der jüdische Staat hilflos in den Wirbel des vorderasiatischen politischen Intriguensoic.s btnemgenssen wird, dann würde auch diese Gefahr bestehen bleiben. Mit diK'111 Worte, wenn man die Aussichten mit dem festen Willen, realistisch 7 ti bleib e n, betrachtet, dann muß, glaube ich, anerkannt werden, daß hier nicht die Frage eines unbefriedigenden Angebotes, das durch Detailvcrbcsser u 11 gen befriedigend gemacht werden kann, vorliegt; die wahre Lage ist vielmehr die, daß es nach der ganzen Natur der Dinge unmöglich Ist, irgendein Projekt der sofortigen Errichtung eines jüdischen Staates zu ersinnen, das nicht notwendigerweise ein größeres Risiko einschließt, als von uns akzeptiert werden dürfte — es sei denn unter tmausweichlichem Zwang. Der Gegenvorschlag Es sind also rein praktische Erwägungen, die es mir wünschenswerterscheinen lassen, irgendeine Alt e r n a t i v e zu suchen, die mit dem Prinzip der Teilung vereinbar ist; denn, wie bereits ausgeführt, halte ich in der gegenwärtigen Lage die Teilung in irgendeiner Form für unvermeidlich. Gegen das unten skizzierte Projekt lassen sich gewiß Einwendungen machen, die ich selbst voll anerkenne, aber cs scheint mir gewisse praktische Vorteile sowohl vorn zionistischen als auch vom britischen Standpunkt zu bieten: 1. Die Hauptoperation würde darin bestehen, daß aus dem Mandatsgebiet der Block des fast ausschließlich arabischen Territoriums, der im Peel-Berieht für den arabischen Staat vorgesehen ist, unter Abzug des Negew, herausgeschnitten wird (ebenso wie Transjordanien 1922 abgetrennt wurde). 2. Der Rest des gegenwärtigen Mandatsgebietes, also der vorgeschlagene Judenstaat, das vorgeschlagene britische Mandatsgebiet und der Negew, sollen unter britischem Mandat bleiben. 3. Besondere Vorkehrungen sind zu treffen a) im Interesse des arabischen Staates I. bezüglich der Verwaltung von Jaffa und 2. bezüglich des Zuganges zum Meer; b) im Interesse des Mandatsgebietes bezüglich der Min e r a I w erkc a nt T o t e n Meer und des E1 e k ־ trizitäts Werkes der Palestine Electric Corporation. Was diese Sonderpunkte betrifft, würden zugegebenermaßen die Details einige ScMvierigkciten bieten, aber auch die gegenwärtig im Vordergrund stehenden Vorschläge bieten in ihren Details Schwicrigkeiten, und gewiß nicht geringere. 4. Das Mandat soll auf Grund einer unzweideutigen Verpflichtung in bezug au? folgende Punkte ausgeübt werden: a) Die jüdische Einwanderung wird bis zum vollen Ausmaß der ökonomischen Fassungskraft des Gebietes erleichtert werden. b) Es wird eine ständige Entwicklung zu voller verantwortlicherSeibstregierung vorgesehen, wobei gewisse Vorbehalte und Sicherungen für den ln Detroit (Michigan) wurde vorn 9.—11. Oktober die 35. Jahreskonferenz des Jüdischen Nationallonds in Amerika abgehalten. 1500 Delegierte und Gäste nahmen an der Tagung teil. Es wurde beschlossen, ein Budget von zwei Millionen Dollar aufzubringen. Außerdem sollen iunerliall) von drei Monaten 2 5 000 0 D o 1 1 a r durch den Verkauf von ,,II ule-Schenkungso b 1 i g a t i o n e n“ aufgebracht werden. Die zionistischen Arbeitergruppen haben eine Entschließung gefaßt, derzufolge bis zum Neujahr der größte Teil der zur Errichtung einer Leon B 1 u m - K o 1 o 11 i e in Palästina notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden soll. Dtr Präsident der Vereinigten Staaten Franklin G. Roos e v e i t, hat an die Konferenz eine Begrüßung gerichtet, in der er die Anerkennung für die ״wesentlichen bisherigen Leistungen“ des Nationalfonds ausspricht. Weitere Begrüßungsschreiben sind von Lord S n c 11, dem früheren Kolonienministcr Colonel Leopold S. A m e 1־ v, dem Gouverneiir des Staates New Vork Herbert H. Lehman und anderen hervorragenden Persönlichkeiten eingetrofien. Aut die außerordentliche Bedeutung der Hulc-Aktion wies Dr. Joachim Prinz, der bereits vor einiger Zeit durch den Rundfunk einen zündenden Appell an die anierikanischen Juden zu verstärkter Mitarbeit am Palästina-Aufbau gerichtet hat, in seiner Ansprache hin. Hule, so erklärte Dr. Prinz in seinen eindrucksvollen Ausführungen, müsse ״Israels Stolz“ werden. Schutz der Minderheiten wie in der neuen Indischen Verfassung gemacht werden; dabei besteht Klarheit darüber, daß als Endziel das Territorium als eine völlig In sich selbst regierende Einheit hervorgehen soll. c) Wenn dieses Stadium erreicht ist, wird die Altstadt von Jerusalem, Bethlehem und Nazareth für eine Sonderbeh'nJlung abßelöst und unter ein Regime gestellt, das den Gefühlen der christlichen und moskmischen Welt genügt. 5. Besondere Vorkehrungen sind für die Verwal- 11111 ״ des Negew zu treffen, der jedenfalls eine bcstimmte Periode unter direkte britische Kontrolle zu stellen ist. Dabei sind den Juden volle Freiheiten zur Entwicklung und Erschließung der natürlichen Bodenschätze zu gewähren, um später dort Juden anzusiedein und auch solche Araber, die nach der Er- Schließung dieses Gebietes sich zur Ueberführting aus anderen Teilen des Mandatsgebietes bereit erklären. 6. In der britischen Verwaltung sind solche Veränderungen durchzufiihren, die erforderlich sein mögen, um die wirksame Durchführung des Mandates in seiner abgeänderten Form zu sichern. Verwaltungsposten, einschließlich der höchsten Stellen, jedoch mit Ausnahme der des Gouverneurs, sollen schrittweise, aber so beschleunigt wie möglich in die Hände der Einwohner des Gebietes gelegt werden, mit dem Ziele, ein Personal zu schaffen, das qualifiziert ist, den ganzen Verwaltungsapparat zu übernehmen, wenn das Stadium der Autonoinie erreicht ist. 7. Für die Entwicklung von Transjordanien soll finanzielle Beihilfe geleistet werden, und die Erweiterutig Transjordaniens durch Hinzufügung des aus dem Mandatsgebiet herausgeschnittenen arabischen Gebietes soll abhängig gemacht werden von einer Verpflichtun g des Emir, diese Entwicklung in Transjordanien durchzuführen und das erschlossene Gebiet für arabische Einwanderung aus dem Mandatsgebiet zu öffnen. Wenn ein hinreichendes Gebiet tatsächlich für Siedlungszwccke verfügbar geworden ist, sollen den Arabern im Mandatsgebiet günstige Bedingungen für freiwillige Um- Siedlung nach dem erweiterten Transjordanien angeboten werden. Statt einer hastigen und teilweise zwangsweisen Evakuierung in einer Atmosphäre der Eile und Erregung, wie sie der Peel-Bericht vorschlägt׳, geht mein Vorschlag dahin, Verlockungen zu schaffen, durch die die Araber aus dem Mandatsgebiet allmählich in eine Umgebung hineingezogen werden, die sie seihst ihnen entspreehender betrachten mögen. Nach dem Vorschlag der Peel-Kommission wird die schnelle und teilweise Zwangsweise Ueberfiihrung der Araber für wesentlich gehalten, um zu verhindern, daß ein jüdischer Staat seine Existenz gleich mit fast 50 »/<> Arabern beginnen muß. Unter dem hier vorgeschlagenen Projekt würde sich das Problem nicht in dieser Form daistellen. Die Vorteile Die Vorteile der hier gemachten Vorschläge, die natürlich nur kurz skizziert werden konnten, bestehen nach meiner Meinung in folgendem: a) Die ״Teilung“ würde auf die Lostrennung des vorgeschlagenen arabischen Gebietes mit Abzug des Negew beschränkt bleiben. Der Rest von West-ralästina würde eine Einheit bilden, nur beschränkt durch Sonderbestimmungen für die Verwallang des Negew und durch die schließlich« Im Stadium der vollen Autonomie zu treffende Sonderregelung be-?llglich der Altstadt von Jerusalem, Bethlehem und Nazareth. Eine weitere Ansprache hielt der an der Tagung als Gast teilnehmende englische Abgeordnete Morgan Jones. Er verurteilte den Teilungsplan und erklärte, es würde ein Verbrechen sein, wenn die großen Nationen es zuließen, daß das Werk der jüdischen Erlösung in Palästina aufgehalten lind zum Stillstand gebracht wird. Mit grober Begeisterung wurde von der Konferenz die Ansprache des Präsidenten der Jevvish Agency und der Zionistischer* Organisation angenommen, die von London aus radiopho nisch übertragen worden war. Dr. W e i z mann führte aus: ״Was i!»1111 er das Ergebnis der gegenwärtigen politischen Krise in Palästina sein sollte, es ist wichtig,' daß das jetzige Uebcrgangsstadium, das wir durchmachen, so kurz wie möglich ist; ebenso wichtig ist cs, daß die Struktur des Gebäudes, das wir in Palästina mit so vielen Opfern errichtet haben, keinerlei Schwächung oder Verschlechterung ertahre. Wir haben sogar in dem letzten schwierigen Jahr oder in den letzten anderthalb Jahren Fortschritte gemacht. Es genügt, den Hafen von Tel Aviv zu erwähnen, die Organisierung eines Verteidigungskorps, den Bau neuer Straßen und die Errichtung neuer Siedlungen im Jordantal. Diese Arbeiten müssen fortgesetzt werden, lind zwar in ständig steifendem Maße. Darum appellieren wir an die amerikanische Judenheit, die nach Zahl und Mitteln die größte und wichtigste jüdische.Gemeinschaft ist, an der Arbeit in Palästina mitzuwirken.“ b) Es würde eine schrittweise Entwicklung (wobei schrittweise nicht notwendig auch langsam bedeuten muß) zur vollen Autonomie für ein überwiegend jüdlsches Gebiet von halbwegs wesentlicher Ausdehnung Platz greifen, statt des plötzlichen Sprunges ln das Risiko sofortiger souveräner Unabhängigkeit für einen winzigen und mühsam balancierten jüdischen Staat. c) Es würde keine künstliche Beschränkung der jüdischen Einwanderung stattfinden und auch kein Vorwand für eine solch» bestehen, zugleich aber würde der Widerstand gegen den Druck einer übermäßigen Einwanderung nicht so ernste Schwierigkeiten bereiten, wie dies im Falle der sofortigen Errichtung eines völlig unabhängigen jüdischen Staates der Fall sein kann. d) Der britische Schutz gegen Angriffe von außen würde den Charakter einer normalen Verteidlgung eines innerhalb des britischen Machtbereiches gelegenen Gebietes haben. e) Es würden die Risiken vermieden werden, die von der Führung einer unabhängigen Außenpolitik seitens eines völlig souveränen jüdischen Staates untrennbar sind, Schlußfolgerung Die hier gemachten Vorschläge sind, wie man sieht, keineswegs mit dem Ziel der Errichtung eines autonomen jüdischen Gemeinwesens in Palästina unvereinbar. Im Gegenteil, sie werden hier vorgetragen, um der Gefahr einer übereilten Schaffung eines Judenstaatcs zubegegnen unter Bedingungen,die wenig Aussichten für seine gesunde Entwichlung bieten, und sogar Zweifel über seine bloße Existenzmöglichkeit aufsteigen lassen. Ich werde in meinen An- Schaltungen bestärkt durch den Bericht der Permanenten Mandatskommission, in dem es heißt: ״Obwohl die Kommission sich im Prinzip für eine Priifung einer auf der Teilung Palästinas beruhenden Lösung ausspricht, ist sie dennoch gegen den Gedanken der sofortigen Gründung zweier neuer unabhängiger Staaten.“ Die Kommission gibt für ihr Bedenken Gründe an, die manchen der oben dargelegten Gründe nicht unähnlich sind, und erklärt weiter, daß sie ״der Meinung ist, daß eine Verlängerung der Periode politischer Lehrzeit, die durch das Mandat begründet war, absolut erforderlich wäre.“ Ich habe mich hier weniger mit dem künftigen Schicksal desjenigen Landestciis beschäftigt, der nach meinem Vorschläge aus dem gegenwärtigen Mandatsgebiet herausgeschnitten werden soll; aber was die für den Rest des Gebietes cinzuschlagcnde Richtung betrifft, ergibt sich, daß meine Vorschläge zwar nicht präzise identisch mit «lenen der Mandatskommission sind, aber der allgemeinen Tendenz ihres Berichtes entsprechen. Professe» Dr« Adolf Büchler, ein gebürtiger Ungar, beendet am 18. Oktober sein 70. Lebensjahr. Zögling des Budapester» dann Breslauer Rabbinerseminars, versuchte er es erst mit einer ungarischen Rabbinerstclle, um sich dann vollständig der jüdischen Wissenschaft zu widmen, die in ihm einen ihrer unermüdlichsten, gewissenhaftesten Forscher feiert. Sch*on seine Dissertationsarbeit, erschienen in den Sitzungsberichten der Wiener Kaiserlichen Akademie, über die Entstehung der hebräischen Akzente (Neginoth) bearbeitete Brachfeld; später wendete er sich mit besonderem Erfolge der kulturellen und religionsgcschichtliclien Erforschung des I. und II. Jahrhunderts zu, über deren Synhedrion, Pricster und Kultus, über deren ״Frömmigkeit“ und ״Am haarez“, aber auch ökonomische, politische und soziale Verhältnisse er in deutscher und englischer Sprache grundlegende Werke veröffentlichte. Büchler war seit 1893 Dozent an der Wiener Israelitische« Lehranstalt, seit 190h ist er Rektor des Londoner J ew’s College. Seit Gründung der Hebräischen Universität in Jerusalem, deren Eröffnung er beiwohnte, gehört er ihrem Kuratorium an. Dr. A. F. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Robert Welt sek, Bcrlin-Charl. 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewrnstein, Berlin W 15. Anzeigenleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann Finn, Berlin VV 16. Gültig Ante igen - Preisliste 5 vom 1. April 1938. Verlag und Anzeigenverwalt ung: Jüdische Rundschau, Berlin W15, Mcinekestr. 10. D.A. III/1939 28604. — Druck: Siegfried Schülern, ]terlin-Schöneberg. BANK DES JÜDISCHEN MITTELSTANDES KREDITVEREIN FM HANDEL UND OEWIRIC t. 9. M. 1. H. Ausführung sämtlicher bankmäßigen Geschäfte BERLIN C 2, ORANIENBURGER STRASSE 3 - -==--- —־—־——־־— ----I=I-——־־£־־־Li־Ji־1£־־JSHii™ ~—— U i"Hü" '!■11