Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 81 (12.10.1937)
- Date
- 1937-10-12
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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jüdische Rundschau Nr. 81,12. OKTOBER 1937 AUS DEM REICH Dresdener Chronik Von unseren Berichterstattern Aus einer kleinen Gemeinde Oemelndelaben. Kurz vor den Feiertagen trat der Gemeinderat zusammen, um unter Leitung von Max Lesser über den Steuersatz von 1937 zu beraten, der, wie in den vorangegan!jenen Jahren, aut 20 »0 der Einkommensteuer festgesetzt werden konnte. Zu Beginn der Sitzung gedachte der Vorsitzende des dahingeschiedenen Rechtsanwalts Oberjustizrat Dr. Felix Popper, der als Jurist weithin großes Ansehen genoß und sich um die Gemeinde verdient gemacht hat. Die Feiertagsgottesdienste brachten insofern eine Neuerung, als der orthodoxe Gemeindegottesdienst ״Adass Je-, schurun“, dessen Ausbau und Ueberleitung in gemeindliche Verwaltung auf die Tätigkeit des früheren 4. O.-Vorsitzenden Dr. Max Schorn st e in zurückzuführen ist, nicht mehr in den früheren Räumen abgehalten werden konnte. — Der für den Gottesdienst bestellte Rabbiner Emanuel Königshöfer, der 1934 die Tätigkeit in Dresden als Leiter der Talmud Thora-Schule aufnahm, ist nach Hamburg übergesiedelt. Er folgte einer Bcrulung an die dortige ״Vereinigte alte und neue Klaus“. Das zweite Semester des Lehrhauses begann mit einer Vorlesung Rabbiner Dr. ,Wolfs über ״Jüdische Geschichte im Rahmen der Weltgeschichte“, der dieses Thema an acht Abenden behandeln wird. Zugleich laufen noch Zyklen über ״Einführung in die Chemie“ (Cand. chem. Levi) und über ״Die jüdischen Gebete“ (Eva Büttner). — Der vom hiesifen ,Jüdischen Gcmeindeblatt“ ausgeschriebene Photo-Wettewerb hat unter leidlich reger Beteiligung stattgefunden, Dem Preisi ichterkollcgium, das unter dem Vorsitz von Genja Jon aß seines Amtes gewaltet hatte, lagen 72 Bilder von 30 Einsendern vor. Vorwiegend waren Motive aus Prag, Palästina und dem Nahen Orient gewählt worden. Der Wett■ bewerb wird voraussichtlich zur Bildung• einer ״Jüdischen Photoarbeitsgemeinschaft“ führen. Eine Lichtbildschau ist für die nächste Zeit geplant. Zionistische Arbeit. Die Zionistische Ortsgruppe hat mit der Winterarbeif noch nicht begonnen. Während der vorangegangenen Monate gab es viel interne Arbeit. Nicht zuletzt galt es, eine ansehnliche Zahl von Chaluzim zu betreuen, Die Mitarbeiter des KKL hatte L>r. C a p e 11 (Berlin) zusammenberufen lassen, um mit ihnen über die ncutige Lage in Palästina zu sprechen. g. j. * Eine Simchas-Thora-Nachfeier von fesselnder Lebendigkeit war der Kindernachmittag im dichtgefüllten Henriett'c-Schie-Saal. Der Reiz der Aufführungen, die von den Kindern des Israelitischen Kinderhorts und der Jüdischcn Schule dargeboten wurden, lag in der anspruchslosen Kindertümlichkeit, die von der Hortleiterin Ruth Heilbronn allen Darbietungen gelassen wurde. Den Höhepunkt des ersten Teiles bildete Josef Haydns ״Kinder-Symphonie". Dann wurde Hindemiths Kinder-Oper ״Wir bauen eine Stadt“ aufgeführt, die auch in unserer Aufführung ihre Wirkung nicht versagte. Musiker aus unserer Dresdener Instrumental- Vereinigung unter Leitung von Kapellmeister Walter Goldmann und der 12jährige Fritz Meyer am Klavier, dazu der •Gesang der Kinder deuteten den musikalischen Teil an? sehr lebhaft gestaltete sich das Bühnenspiel: Aufzüge der bauenden Kinder, Fremdenbesuche in der kinderstadt, Eisenbahnspieie, Einkäufe, die schlafende Stadt bei Mondschein, dazu ein Räuberüberfall und schließlich der Verkehrsschutz־ mann — all das spielte sich vor einem wirklich kindlichphantastisch gemalten Bühnenhintergrund ab, auf dem Kinderhört, Gemeindeamt, Kulturbund und allerhand Läden, sowie der Bahnhot ״Tel Aviv“ in farbenfreudiger Malerei zu sehen waren. Man hörte mit Vergnügen, daß diese Kinder-Oper zu Chanukkah nochmals zur Aufführung kommen soll. E. B, Leipziger Chronik Von unserem Berichterstatter Künstlerische Veranstaltungen. Die letzte Veranstaltung der Sommerspielzeit des Kullurbundes war ein Arien- und Liederabend von Paula Salamon-Lindberg und Julius Peissachowitsch, mit Erna Klein am Flügel. Die Vortragsfolge umfaßte neben Arien und Duetten eine Anzahl guter jüdischer Nummern in mehr oder minder felungcrien Bearbeitungen. Der schöne gepflegte Alt und er gute, wenn auch stellenweise etwas kühle Vortrag der Sängerin gefielen sehr; dem Sänger ist anzuraten, sich um Auflockerung der noch starren und unpersönlichen Manier des Vortrags zu bemühen. — Frau Lindberg-Saiomon wirkte auch an dem Werbeabend des Kulturbundes mit, an dem das Mendelssohn-Trio Tschaikowsky spielte und Max Koninski ganz vorzüglich Episches und Lyrisches und — mit größtem Charme und stürmisch bejubelt — heitere jiddische Kleinigkeiten sprach. Der Erfolg der Werbeaktion war ein überaus guter. Dann begann die Winterspielzeit: unter Kurt Singers Stabführung brachte das Berliner Kulturbund-Orchester von Mendelssohn die Athalia-Ouvertüre und die Schottische Symphonie, sowie ein der gemäßigten Moderne angehörendes Orchesterstück von vornehmer Haltung ,,In memoriam“ von Karl Wiener (unter Leitung des Komponisten); inmitten stand, ein funkelndes Juwel, Tschaikowskys Klavierkonzert B-Moll mit Rita Storch als Solistin, die das gewaltige Werk mit höchster Meisterschaft technisch und musikalisch untadelig spielte. — Ebenso gelungen war das Gastspiel des Berliner Schauspiel-Ensembles mit dem feingearbeiteten und geistreichen Gescilschaftsstiick ״Jean“ von Bus-Fekcte, velches in jeder Beziehung befriedigte und mit großem Behagen genossen wurde. — Der ״Bunte Karren“, die Leipziger Jüdisch« Kleinkunstbühne, stellte sich mit neuem Programm vor, welches sein Schwergewicht auf leichte dramatische Szenen verlagert. Von den mehr oder weniger guten Sketches gefiel besonders das ״Gespräch in der Eisenbahn“, welche nach Süden zum Einschiffungsbafen nach F.rez Israel fährt und worin ein angeforderter Vater aus dem Osten mit einer Es war schon immer ruhig in der kleinen Gemeinde. Dabei haben sich die Menschen gar nicht sehr nach einem anderen Tempo gesehnt. Aber jetzt ist es auch ihnen zu ruhig geworden. Die Ruhe ist zur Oedc geworden. Jetzt, nach dem großen Aufbruch der letzten Jahre, geschieht wenig mehr bei den Zurückgebliebenen. Was soll man arn Abend tun, wenn der kleine Laden geschlossen ist? Das ist gar nicht einfach; denn ein jüdisches Lokal gibt es nicht und wer kann immer spazieren gehen oder lesen, der das nicht gewohnt ist? So holt einer seine Briefmarken heraus, die seit langen Jahren im Schub verstaubt sind, ein zweiter kramt die englischen Schulbücher wieder hervor. (״Man kann nie wissen, wozu das noch gut ist.“) Aber es ist nicht leicht, in seinen Jahren noch HAMBURG Sonnabend, 16. Oktober, 20.30 Uhr, Aula der Talmud •Tora-Realachule, Grindelhof 30 Dr. DAVID SCHLOSSBERG ZÜRICH und GENF Etappen auf dem Was zum 3ud«n!taat HAMBURGER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG E.V. Wörter und Grammatik zu pauken. Ein paar andere flüchten sich zu den Karten. Die atten hier bereits aufgelockerte häusliehe Geselligkeit entsteht wieder. Ein vierter — in welcher kleinen Gemeinde ist er nicht anzutreffen? — hat sich der Statistik verschworen. Mit manischem Pessimismus beweist er jedem immer und immer wieder, wie lange der große Aderlaß noch auszulialten ist. Kein Gespräch, das er nicrit auf dieses Thema bringt. Seine Zahlen sind hart und klar, aber manche glauben ihnen doch nicht ganz. ״Und wo bleibt das ,Massel‘?" denken sie; aber damit läßt sich nicht rechnen, und so schweigen sie. Aber sie denken weiter an das ״Massel“ und trauen den Zahlen doch nicht recht. Wenn es nur die Abende wären, die leer sind, dann wäre es noch keine so schwierige Frage, sie auszufüllen, aber es sind auch oft die Tage! Und da sind Menschen, die noch kräftig und zuzupacken gewohnt sind. Was sollen sie jetzt mit soviel Zeit tun? Der eine, der seinen Laden vermietet hat, aber auch der andere, der noch auf Kundschaft wartet. Ucberhaupt das Warten. Worauf wartet man hier nicht? Der eine wartet auf Kunden, der zweite wartet auf Besucher, er will doch auch wieder Neues hören lind Anregung bekommen und ein anderes Gesicht sehen —, ein anderer wartet auf die jüdische Zeitung — sie erfüllt hier geradem eine segensreiche Funktion —, aber die meisten warten auf Post: Post von Verwandten, Post von Bekannten, Post vom Palästina-Amt, Post vom Hilfsvcrcin, am sehnlichsten aber wartet man auf Auslandspost. Jeder Ausländsbrief ist ein Ereignis in der kleinen Gemeinde. Er geht von Hand zu Hand. Jeder sucht ihn durch, ob da nichts für ihn zu finden wäre, eine Möglichkeit, eine Chance, eine Hoffnung? Juden haben immer viele Briefe geschrieben. Aber jetzt hat sich das Briefeschreiben bei uns vervielfacht. Die Fahrgelder sind zu teuer geworden. Da bleibt nur der Brief, wenn man Verbindungen finden oder erhalten will. ״Verbindungen“, das ist hier das große Zauber• wort. Was für Verwandtschaften und Verbindungen werden nicht ausgekramt? Die ״Mischpochologie“ war schon immer eine wichtige Wissenschaft bei den Juden, aber jetzt ist ihre Bedeutung ungleich gestiegen; denn wer ״Verbindungen“ hat, setzt sich durch, so meinen sie. Nur manchmal hört einer, was ״Verbindungen“ oft wert sind: Ein Dinner, ein Lunch und eine bittere Erfahrung mehr. Beneidet werden alle, die irgendeinen Angehörige!! draußen haben, und wenn es nur die Jungen sind, die zur Ausbildung fern von zu Hause leben und manchmal in den Ferien oder an den Feiertagen kommen. Es ist schon ein Ereignis in der kleinen Geincinde; denn sie ist arm an freudigen Ereignissen. Aber sie haben so merkwürdige Ideen, diese Jungen! Sie erzählen von Streit um Ideologien. Hier schüttelt man den Kopf. Da ist einer von den Jungen auf Hachscharah mit einem Mädel und sie wollen heiraten, bevor sic eine ״Existenz“ haben. Hat man so etwas schon einmal gehört? Eine verdrehte Zeit! Alle spüren sie es: Aus den Briefen, die ankommen, aus den Jungen, die zu Bestich sind, und aus den paar Tagen, die sie in den Großstädten verbringen, um eine Erkundigung oder einen Rat einzuholen. Plötzlich spüren sie, die früher hinter dem eigenen Schreibtisch gesessen oder hinter dem eigenen Ladentisch gestanden haben, die Luft der Vorzimmer, wo die kahlen Stühle stehen und die Petenten einander unangenehm überrascht, hier getroffen zu werden, wieder treffen. Fremd, die Geschäftigkeit, mit der man hier zum ,,Fall“ wird. Oft kehren sie enttäuscht in die doch wenigstens vertraute kleine Weit zurück! Dort will jeder hören, was bei den Reisen herausgekommen ist. Sie wollen Sachliebes hören. Sie brauchen nicht allgemeine Phrasen. Sic brauchen Trost — durch Sachlichkeit und ein paar menschliche Worte aufrichtenden Trost. Das müssen all die wissen, auf denen heute die schwere Verantwortung ruht, Juden aus der kleinen Gemeinde Rat und Antwort zu sagen. Reinhola Herz gleichfalls angeforderten vvestjudischen Dame in einen höchst amüsanten Dialog gerät. Als ostjüdischer Oleh stellt F r y d - wald wieder eine sehr gelungene jiddische Type. Dr. Rabinowitz Künstlerisches und geistiges Lehen Mannheim. Zu Beginn des Winterhalbjahrs kann das jüdische Lehrhatis unter Leitung von Professor Dr. Billigheim er die erfreuliche Tatsache fcststelicn, daß trotz erheblichen Rückganges der Mitglieder der Gemeinde die Hörerzahl mit ca. (130 Hörern fast völlig konstant geblieben ist. Unter den 52 Kursen nimmt das Englische den weitaus stärksten Platz ein, während, eine höchst unerfreuliche Tat- Sache, trotz zahlreicher Bünde Hebräisch ganz stabil bleibt. Es sind Vorlesungen aus allen Gebieten, besonders des jüdisch - aktuellen Lebens, sowie die Freitagabend-Feiern für die Jugend vorgesehen. Dr. O. S. Wiesbaden. Das Winterprogramm des Jüdischen Lehrhauses bringt eine Vortragsreihe ״Führende Geister des zeitgenössischen Judentums“. In dieser Vortragsreihe werden behandelt: ״Abraham-Isaak-Kuk, der Rabbi von Erez Israel“ (Dr. Eschelbacher, Düsseldorf), ״Claude Montefiore, der Aufklärer“ (Dr. Salzberger, Frankfurt a. M.), ״Chaj'im Wcizmann, der Staatsmann“ (Dr. Pomeranz, Frankfurt a. M.), ״Martin Bubcr, der Erzieher“ (Dr. Eduard Strauß, Frankfurt a. M.), ״Leo Baeek, der Philosoph“ (Dr. Dienemann, Offenbach a. M.L Schlußvortrag ״Volk und Persönlichkeit“ (Dr. Paul Lazarus, Wiesbaden). Aus der Reihe der Arbeitsgemeinschaften seien hervorgehoben ein Lehrgang unter Leitung von Dr. Galliner (Frankfurt a. M.) über ״Jüdische Maler und ihre künstlerische Umw'elf“, ״Israelitische Königsgeschichte im Rahmen der Weltpolitik“ (M. Rosenhusch), ״Der Jude in der Welt“ (Dr. Dicnernann, Offenbach), ״Das Zeitalter des Barock“ (Dr. Meyer, Wiesbaden), ״Falsche Messiasse im jüdischen Volk“ (S. Lilicnthal, Wiesbaden). _ Zionistisches und Gemeindelehen Aachen. Aus Anlaß des 75jährigen Bestehens der Aachener Synagogc fand am Vorabend des Sukkothfestes ein Fe.tgottcsdiensl statt. Vor dem Kitlduseh ergriff der Vorsitzende der Aachener Gemeinde, Rei htsnnwalt Karl L ö \v e n s t e i n. das Wort, um die vollzählig ',ersammelte Gemeinde zu begrüßen. In eindrucksvollen Worten gab er einen Ueberblirk über die Entstehung des stilistisch formschönen, in mauriseheni Stil erbauten Gotteshauses und über die Entwicklung, Aufgabenwatuiltmg und-Weitung der Gemeinde in den letzten 75 Jahren. Rabbiner Dr. •Schönberger hielt die Fest predigt, in der er die Entwicklung de• jüdischen Gotteshauses im Laufe der vicltauscndjährigen Geschichte des Judentums mifzeigte. Den Schluß der Leier bildete ein groß angelegtes Chorwerk, das von dem Synagogenchor unter der Leitung seines Dirigenten R. Heidelberg mit großem Können und schwungvoller Dynamik gesungen wurde. Auch Organist Hans Dusch machte sich um die musikalische Ausgestaltung der Feier durch Ausführung eines größeren Orgelsolos verdient. Anläßlich des Jubiläums wird die Aachener Gemeinde in Kürze eine Festschrift herausgeben. Aurkh (Ostfriesland). Die Zionistische Ortsgruppe wurde dtitcli den Tod des Herrn Levi A. W 01 f f in Trauer versetzt. Der Ver• storbene war der Gründer der Ortsgruppe und hat sich für die ziorustisclic Bewegung in einer Zeit eingesetzt, in der nur wenige in der Gemeinde sich ihr aiüchlosscn. Augsburg. Die Israelitische Kultusgemeindc hat ein zentrsl gelegenes Haiti, nüt großem Garten erworben und zu einem Altersheim uingestaltct, das am 1. Oktober eröffnet wird. Die Zimmernachfrage war bereits so groß, daß nur mehr wenige Zimmer frei sind. Anmcldungen an die Verwaltung der Isr. Kultusgezneinde Augsburg. Beuthen (Oberschles.). Arn 30. August fand in der Zionistischen Ortsgruppe eine Berich(sversammlung über den XX. Zionistenkongroß statt. Arnold Wiener entwü keite den Standpunkt der Neinsagcr, während Iiezirk.ssckrctär Fritz Lau den Standpunkt der Jasafer vertrat. RA. Dr. Ehrlich beteiligte sich ebenfalls an der Diskussion. Es wird in den nächsten Wochen noch eine zweite Berichtsversammlung ״stattfinden, welche als CeraciudcversammUng vorgesehen ist. Bochum. Am 16. September sprach Dr. Neuberger in der 7.0('!. außerordentlich wirkungsvoll über <ias Thema.• ,,Der jüdische Staat, — Linie einer lilu-ion — oder neue Wirklichkeit? Nach den Tagen von Zürich''. Die Veian.-tahung war au-gczcichnoi besucht. Ankündigungen Forst (Lausitz)! ZOfi. "Vortrag Dr. Di!ist I3rr<mt am 13. Ok’loberS ,.Von der BäHour-Dekhii.ui-m zum Ju<ien־-t«ur*. im Gemeindehaus. Anlang um 20.30 Dhr. Guben: ZOG. Yoi trag Dr, Krast Berent, Berlin: ..Aut dem Wrgv vim hidenmuir׳. am 14, Oktober, 20.30 l.'hr, im GemeiiKiczimmet. ־— Remscheid: ZOG. Am 12. Oktober, 20.30 Uhr, im Hein!. Ihtnkoj. 2. Di. \euUe! •_vr. Dii -^!dni f: ,,Der jiidi* m;1u‘ Suiut — Lade einer 10.1-10:! oder neu׳' HAdkÜchkrir? Nach d«n Tagen von Xiitmh״. . Wanne-Eickel: Zoo. Am 12. Oktober, 20.30 Uhr, Yojtj'.ig )Dich Trank, Dortmund: ..An einem Wendepunkt jiidischer Gc'.chiuh'e“. -- WuppertaTElberfeld: ZOO, Am 13. Oktober,?0.30 l'hr, ArbciNger1M׳iaH')10t Dr. ikenherg, I )ümelden: ,,Der Peel- Bericht'־. Familien-Nachrichten Die Eheleute Lazarus Falk und Frau Eva. geh. Mever, Krefeld, (.'orneliuss.tr. 43. begehen am 19. Oktober die goldene Hochzeit. —י Herr Falk feiert am 27. Oktober seinen 85. Geburtstag. Herr Samuel Krell, Schulleiter i. R., Dresden, Nürnberger Str. 15, begeht am 15. Oktober den 70. Geburtstag. Der Vorsitzende der Synagogengemeinde Woldenberg (IV.•M), Willy Rose tib erg, begeht am 22. Oktober mit seiner Frau Ella, geb. Engel, die silberne Hochzeit. Frau Jos ebne Ster״, Frankfurt a. M., Hanauer Landstr. 32, begeht am 16. Oktober den 80, Geburtstag. Frau Berta ״Stern, Dwen-Borbcck, begeht am 18. Oktober den 70. Geburtstag. Barmlzwih-Termlnet Am 16. Oktober (11. Marcheschwan): Walt« S almon, Sohn von Eduard Salmon, Rheydt, Bahnhofstr. 84. — Am 23. Oktober (18. Marcheschwan): Max Bier. Sohn von Josef Bier, Chemnitz, Annenstr. 23. — Arn 8. November (2. Kistew): Karl Lehmann, Sohn von Julius Lehmann, Bad Kreuznach. FRANKFURT a. M. « IKronprinzenatr. Neue Krim« H ftN8ERSBACH Korb-, Bürstenu. 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