Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 80 (8.10.1937)
- Date
- 1937-10-08
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 80 8.X. 1937 JOD iS CHE RUNDSCHAU Seife 3 An die Judenheil Deutschlands! Das neue jüdische Jahr hat vor kurzem begonnen. Mit ihm ist uns die Aufgabe, die Jüdische Winterhilfe innerhalb unserer Gemeinschaft durchzuführen, aufs neue gestellt worden. Im letzten Jahr konnten wir fast 82 000 Menschen vor Hot und Bedrängnis bewahren, ln den größeren Gemeinden war jeder fünfte Jude hilfsbedürftig, in den kleineren Gemeinden brauchte schon jeder vierte unsere Hilfe. Die Zahl der jüdischen Bevölkerung ist im Vergleich zum Jahr vorher um etwa 20 000 Menschen, die Zahl der Hilfsbedürftigen aber nur um knapp 1000 gesunken. Das aber heißt Zunahme der Not, Anwachsen des Anteils der Hilfsbedürftigen. Seit dem Abschluß der letzten Aktion für die Jüdische Winterhilfe hat die Zahl der Opferfähigen unter uns sich wieder um Tausende vermindert. Wir müßten an unserer Aufgabe verzweifeln, wüßten wir nicht, daß die Zurilckblvibendcn sich auch dem erhöhten Anspruch nicht entziehen werden. Aermer sind wir geworden, doch wir haben immer erfahren, daß auch unser Besitz uns nur dann ein Segen sein kann, wenn er auch anderen zum Segen wird. Wir rufen die Judcnheit Deutschlands auf, die Jüdische Winterhilfe, in der jeder an seiner Stelle seine Pflicht erfüllt, zu einem lebendigen, schützenden Walle zu machen gegen die Not des Winters! REICIISVERTHETUNG OER JUDEN IN DEUTSCHLAND Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin — Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden — Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden — Oberrat der Israeliten Badens — Sächsischer Israelitischer Gemeindeverband — Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs — Landesverbände israclitischer Rcligionsgemeindcn Hessens — Landesorganisation der Agudas Jisroel in Deutschland — Allgemeiner Rahbinerverband in Deutschland — Jüdischer Central-Verein — Jüdischer Frauenbund — Reichsausschuß der jüdischen Jugendverbände — Reichsbund jüdischer Frontsoldaten — Heuhsverband der jüdischen Kultur■ bände in Deutschland — Reichsverband der jüdischen Lehrervercine — Staatszionistische Organisation «. V. — Vereinigung für das religiös-liberale Judentum — Vertretung der unabhängigen jüdischen Orthodoxie Deutschlands — Zentralverband jüdischer Handwerker Deutschlands — Zionistische Vereinigung für Deutschland. Not und Leistung Jüdische Winterhilfe gibt Rechenschaft Zum Beginn des neuen Arbeitsabschnitts der Jüdischen Winterhilfe legt die Zentrahvohlfahrtsstelle bei der Reichs- Vertretung wiederum einen Rechenschaftsbericht für das Jahr 1936/37 vor, dessen Ziffern wesentliche Einblicke in die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der jüdischen Gemeinschaff gestatten. Das Aufkommen der letzten Winterhilfsaktion war gegenüber dem des Jahres 1935/36 um 13 "1 geringer; aber der Bericht bemerkt hierzu: ״Diese Mirnlerung bleibt hinter der tatsächlichen Verringerung der wirtschaftlichen Kraft der jüdischen Bevölkerung in Deutschland wahrscheinlich zurück. Darin zeigt sich, daß die Vcrpfiichtung zur Leistung für die Jüdische Winterhilfe als eine Selbstverständlichkeit in das jüdische Bewußtsein eingedrungen ist.“ Die Mittel für die Jüdische Winterhilfe flössen wiederum aus den Quellen der monatlichen und einmaligen Spenden, die 82,2 «0 des Gesamtaufkommens darstellten. Der Anteil der Eintopfspende war 14,7 «,0 höher als im Vorjahre. Der Bericht erwähnt, daß auch zahlreiche ausgewanderte Juden vom Ausland her durch Spenden ihre Verbundenheit bekundet haben. 35,77 סי aller jüdischen Hilfsbedürftigen im Reich befanden sich in Berlin. In vielen Gegenden war der Prozentsatz der Hilfsbedürftigen größer als der Anteil der Juden an der jüdischen Qcsamtbevölkerung; so hat z. B. Westfalen 3,48 ״ der jüdischen Bevölkerung des Reiches, während 4,03 aller Juden in Deutschland dort Unterstützung durch die Jüdische Winterhilfe brauchten. In Berlin wurden 29 610 Personen (20,21 ס/י) betreut. Die höchste Ziffer weist das Saarland auf, wo von insgesamt 856 Juden 327 (38,2 ״») hilfsbedürftig waren. Die niedrigste Ziffer hatte Württemberg, wo nur 1258 Personen (14,97 <>/0) betreut zu werden brauch• teil. Insgesamt erfaßte die Jüdische Winterhilfe im letzten Winter 82818 Personen, d. i, 21,4 00 der jüdischen Gesamtbevölkerung. Aus der Analyse der im Rechenschaftsbericht gegebenen Zahlen ergibt sich: 1. Gegenüber 1935/36 ist zahlenmäßig ein Rückgang der Sitzung der Exekutive in London Die erste Sitzung der neuen Zionistischen Exe• kutive in London fand am 29. September unter dem Vorsitz von Dr. W e i z m a n n statt. Anwesend waren Pro• fessor S. Brodetsky, I). Ben-Gurion, Dr. üoldrnann, Reve• rend M. L. Perlzweig und M. Schert-ok. Nach Erledigung einer Reihe administrativer Fragen wurde die politische Lage eingehend besprochen. Die Exekutive traf sodann Arrangements für die politische Tätigkeit in den nächsten Monaten. Es wurde beschlossen, der Aguidah mitzuteilcn, daß die Exekutive gern bereit ist, über die Fortsetzung der politischen Zusammenarbeit zu verhandeln, und zwar auf der Grundlage, die sich bereits als erfolgreich erwiesen hat. Ferner wurde beschlossen, die Neue Zionistische O rga n is atio r! zu verständigen, daß die Exekutive nach wie vor gewillt ist, mit den Vertretern dieser Organisation zu einer Besprechung zusammenzutreifen. Die vom Council der Jewish Agency eingesetzte Po 11• tische Kommission hielt eine gemeinsame Sitzung mit der Exekutive ab. Dr. Weizinann eröffnete die Sitzung mit einer Ansprache, in der er eine Uebersicht der politischen Lage gab. Später trat die Politische Kommission zu einer separaten Sitzung zusammen und wählte Marquis R e a d i n g! und Lord Melchett zu Vorsitzenden. A. Lourie, Po!itischer Sekretär der Jewish Agency in London, wurde zum Sekretär der Kommission bestellt. Auswandererfrage im Völkerbund Die Völkerbunds Versammlung hat die ihr vorgelegte Entschließung, durch die der Völkerbundsrat aufgefordert wird, Pläne für den weiteren Auswandererschutz auszuarbeiten, angenommen. Die zweite Kommission des Völkerbundes hat beschlossen, sich in ihrer nächsten Sitzung mit den Problemen der Aus- Wanderung zu befassen. Die Abordnung der christlichen Araber Palästinas, die eine Propaganda-Tournee durch die Balkan-!ander absolviert, hat sich einige Tage in Jugoslawien aufgehalten. Die von Emil Ghori geführte Abordnung wurde von Vertretern der griechisch-orthodoxen Kirche empfangen. Hilfsbedürftigen um 943 Personen festzustellen; beriicksichtigt man die Verminderung der jüdischen Gesamtbevölkerung um etwa 2001X) Köpfe, so zeigt sich, daß wir es mit einer Zunahme der Not zu tun haben. 2. Fast alle Gebiete im Reiche weisen eine Steigerung des Anteils der H i 1 f s b e d ii rf ti gen gegenüber dein Vorjahr auf. 3. 40 ויי der von der Jüdischen Winterhilfe unterstützten Parteien bestanden nur aus einer Person. In Sachsen waren 46 11 ״, in Berlin 45 in Sachsen-Anhalt 44 ״/!> der Hilfsbedürftigen alleinstehend. Im Durchschnitt kamen im Reich auf eine unterstützte Partei 2,17 Personen, Die Vereinsamung der jüdischen Menschen ist also in gewaltigem Maße gestiegen! 4. 77 ׳.״ der unterstützten Parteien zählten keine K i 11 d e r, in Württemberg sogar 84 ״״, in Bayern 82״׳׳. Drei und mehr Kinder hatten insgesamt 3,38 «0 der von der Jüdischen Winterhilfe Betreuten. Die Auswanderung hat also die jiidische Familiensituation völlig neu gestaltet. 5. 54 ״״ der Unterstützten waren weiblichen, 46 «/(l männlichen Geschlechts. 46 ׳ . der männlichen Personen waren ledig, ebenso 40׳ ״ der weiblichen Personen. Es ist erschütternd zu lesen, daß die Statistik den Kreis der hilfsbedürftigen Alten bereits mit dem 45. Lebensjahr beginnt. ״Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus“, so sagt der Bericht, ״von der Frage der Aussicht auf Wiedercinordnung in das Wirtschaftsleben, ist die Einbeziehung auch der Hilfsbedürftigen vom 45. Lebensjahr ab in die Ältcrsfürsorge leider nicht zu umgehen.“ Von den hilfsbedürftigen Männern waren 32 »0 zwischen 45 und 65 Jahren, 12 »b über 65 Jahre; von den hilfsbedürftigen Frauen 34 ׳״« zwischen 45 und 65 Jahren, 16 ״',״ über 65 Jahre alt. 6. Wahrend in den Groß- und Mittclgemeinden nur etwa jeder fünfte Jude hilfsbedürftig ist, ist es in den Kleingcitieinden schon jeder vierte. Die Gesamtausgaben der Jüdischen Winterhilfe betrugen 3 630 353 M. Der Einzelne hat daher durchschnittlich einen Betrag von etwa 40 M. erhalten. Die Beträge wurden verwendet für Lebensmittel, Kohlen und Kleidung. Der Bericht der Zentrahvohlfahrtsstelle zeigt nicht nur die ganze Schwierigkeit der Lage, sondern auch zugleich das positive Ergebnis, daß die jüdische Gemeinschaft sich in der Not fester zusammengeschlossen und alle Kräfte zusainrnengcnommen hat, uin ihre Pflichten zu erfüllen. In Amerika läuft gegenwärtig ein Film ״Das Leben Emile Zolas“, in welchem der bekannte jüdische Filmschauspie• ler Paul Muni die Hauptrolle des Zola spielt, ln dem Film Irclcn Gestalten aus 7.0• las 1Verkett auf, ferner Figuren wie Anatalc France und natürlich Kapitän Drevfus, der von Joseph Schildkraut, dem Sohne Rudolf Schildkrauts, gespielt wird. Das Bild zeigt Paul Muni als Emile Zola. Der Film halte großen Erfolg. l11111111111)111111111n111111111111111111111111111111t111111111111111111111111111i11111111111M11u11M111!1111mu11n11111111111m1111M111mn11{11111111 Neuer Plan erst im Frükfahr Professor Brodetsky über die Zukunft Palästinas Ueber die Aufgaben der Jewish Agency im Hinblick auf die geplante politische Neugestaltung in Palästina sprach am Cionnerstagabend das Mitglied der Exekutive Prof. Selig Brodetsky in einer stark besuchten Versammlung des Anglo-Palestine Club in London. Er wies darauf hin, daß der Völkerbund England ermächtigt hat, einen neuen Plan vorzulegen, nachdem eine Kommission in Palästina mit Juden und Arabern verhandelt haben wird. Es sei zu erwarten, daß im Frühling oder Friilisammer ein neuer politischer Plan vorliegen wird und dann der Zionistenkongreß und der Council der Jewish Agency endgültig zu dem Plan Stellung nehmen werden. Inzwischen müßten die Zionisten und alle Juden, die dieses Problem sorgsam studieren, versuchen, sich von der Vorstellung freizumachen, daß Politik mit Schlagworten geführt werden könne, und zu erkennen, daß das jüdische Volk vor einer der schwierigsten Entscheidungen steht, die ein Volk jemals zu treffen hatte. Zum Schluß wies Prof. Brodetsky auf die Gefahr hin, daß man über den politischen Fragen die Lage in Palästina selbst vergessen könnte, das Probl-eni. der Sicherheit und der jetzt dort herrschenden Anarchie. Man müsse Die Lüge und der Fluch Ab der Herr Noah befahl, je ein Paar von allen Arten zu nehmen, kamen alle Geschöpfe herbei. Da erschien auch die Löge und wollte mit hinein In den Kasten. Noah spradi zur Löge: du darfst nicht In den Kasten, es sei denn, du findest einen Genossen. Die Lüge ging davon und suchle einen Genossen, Ihr begegnete der Fluch und der fragte sie: wo kommst du her? Die Lüge sprach: Ich komme von Noah; ich wollte In seinem Kasten Aufnahme finden, er aber sagte: du darfst nicht hinein, du muH einen Genossen haben. Und die Lüge sprach zu dem Fluch: willst du mein Genosse sein? Der Fluch sagte: was gibst du mir dafür? Die Lüge antwortete: alles, was ich gewinne, soll dein sein. Da willigte der Fluch darein und sie kamen zusammen in Noahs Kasien. Als nach der Sintflut die beiden draußen waren, übten sie es auch so: was die Lüge einnahm, das erhob der Fludi. Da sprich die Lüge zuin Fluch: wo ist denn alles, was ich erworben habe? Der Fluch gab zur Antwort: war es nicht unter uns vereinbart, daß Ich alles behalte, was du gewinnst? Da hatte die Lüge nichts zu erwidern. Das Sprichwort sagt; was die Lüge gesät hat, der Fluch heimst es ein. Mldrasdi Tchillim 7, 11 (Aus: Bin Gorion, ,,Sagen der luden“, Schocken Verlag, Berlin.) Palästina auch die Mittel zur Verfügung stellen, um die wirtschaftliche Struktur des Landes aufrechtzucrlialten und aus/ubaucn, dcim ein wirtschaftlicher Niederbrucli in den nächsten Monaten mußte sich verhängnisvoll ausvvirken. Die Vorgänge in Bielitz Von unserem Berichterstatter 'V' a r s c h a u, 5. Oktober Vas in Bi eis ko (BieWz)-fliala vorgefallen war (siehe ״Jüdische Rundschau‘‘ Nr. 7:! und 79), ist an־• der Erklärung ersichtlich, die in der S t a d t v c r o r d n e l e n v c 1 s a in m - hing in Bielitz im Namen des jüdischen Klubs der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Ar/t vor einigen Tagen abgegeben hat. Er schilderte die Vorfälle, die vom 17. bis 24. September sieh abspielten und die in einen Pogrom ausarteten. Eine Woche lang dauerten die antijiidischrn Exzesse in diesem wichtigen Industriezentrum, wobei uiiiii sogar jüdische Betstiitten profanierte. An diesen laten haben auch leider manche der sogenannten Intelligenz angehörende Elemente und, was noch bedauernswerter ist, (iruppen polnischer Schuljugen 11 teilgenominen. Schuld an den Ereignissen träft in großem Maße die Tagespresse, welche die Volksmasse gegen die Juden geheizt hat. Obwohl diese Erklärung des Präsidenten Arzt sich auf Tatsachen stützte, die auch von den Stadt- und Regierungs- Organen bestätigt wurden, fanden sich doch im Stadtrat Mitglieder, welche die Schuld an den Unruhen den Juden zuschrciben wollten. Ihnen antwortete der Vertreter der Zionisten, Dr. Grünstein. Minderheitenfeindliche Arbeitspolitik in Rumänien abgestoppt Die rumänische Regierung ist von ihrem Außenminister Victor An ton es cu aus Genf davon in Kenntnis gesetzt worden, daß das Rundschreiben des Handels- und Industrieministers Vater Pop, in dem die Betriebsiniiaher in den neuen Provinzen aufgefordert werden, die den Minderheilen angehörenden Angestellten zu entlassen und durch Personal rumänischer Volkszugehörigkeit zu ersetzen, in den Völkerbundskreisen einen sehr ungünstigen Eindruck gemacht und Mißstimmung ausgvlöst hat. i ),araufhin trat der Ministerrat zusammen und bescliloli, wie verlautet, das Rundschrei b 1־ n P o p s z u r 11 c f, zu z i e I; e 11. Fs kam während der Sitzung zu stürmischen Au-ein.indersetZungen, (legen Minister Pop wurden von einigen seiner Kollegen schwere Vorwürfe erhoben. Notizen aus Holland Voll unserem Berichterstatter R. L., Den Haag, 5. Oktober Die Holl a n d sehe B a n k 1' n i e, die in Haifa eine Zweigstelle unterhalt, behandelt in ihrem Jahresbericht auch die Lage in Palästina. Wahrend die Industrie bei sinkenden Umsätzen eine geringere Tätigkeit entfaltete und eine ziemlieh große Anzahl von Arbeitern keine Arbeit mehr fand, konnten diese Arbeitskräfte in der Landwirtschaft und hei der Ausführung öffentlicher Arbeiten zum größten Teil wieder Beschäftigung finden. Die Iinportseite der passiven Handelsbilanz zeigt eine absteigende Kurve, während der Export stieg. Da das inländische Preisniveau stieg, das Lohnniveau aber sank, waren die Realeinkommen im allgemeinen niedriger, was sich in der Verminderung der Kaufkraft und dem Rückgang des Binnenhandels zeigte. Infolge des unsicheren politischeu und wirtschaftlichen Zustandes habe die Haiiaer Filiale eine zurückhaltende Geschäftspolitik befolgt, konnte jedoch nichtsdestoweniger im abgclaufcncn Geschäftsjahr den Kreis ihrer Geschäftsverbindungen weiter ausbreiten. I n Antwerpen fand die Gründung eines Internat io« n al en Verbandes des Di a m a ntgewerbes statt, dem die Organisationen der Arbeiter, Unternehmer und Handler angehören. Daß das Amsterdamer Diamantgewcrbe, ohwohl cs inzwischen vom Antwcrpcncr überflügelt ist, noch immer einen bedeutenden Platz einnimmt, zeigt die Tatsache, daß der Vorsitz in diesem Verbände zwischen dem Vertreter des Antwcrpcncr Diamantgewerbes, 1s. Lipschütz, und dem der Amsterdamer Betriebe, A. Dresden, geteilt wurde, während auch Dr. Henri Polak, der seihst aus dem Diamantarbeiter- Stande hervorgegangene Vertreter der holländischen Diamantarbeitet, Mitglied der Leitung des neuen Verbandes ist. Amiamisfoto *י* rt.tf.J.G, jtÄdem hl) GustavI m11 PriPiinttriB« 48 Eckt SebastianstraBe Fnnkfurter Alte« 304 Ander Gabelsbergerstr. WllnitrtdorfarStr.138 ad der Bismarcksirafie ßetlfedcrn־ßetten-Jnlett?Mwäs£hc-Sti?ppff.PaunendF(kcn Bdtst<?l len * Ma traton;?RA־Kl APP- Patent-Schiafmöbc 11 1 Seit■ isst grösstes &<!-tfwar-9nhaus Deutschlands- Grösste Auswahl.