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Jüdische Rundschau · 1937-09-17 · Heft 74-75 (17.9.1937) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 74-75 (17.9.1937)
Date
1937-09-17
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU SUKKOTH-BEILAGE Nr. 74/75, 17. SEPTEMBER 1937 Erben und Gründer Sukkoth an der Tempelmauer Eine Erinnerung aus dem Jahre 1927 Ein hervorragender Kopt unserer Zeit hat vor ein paar Jahren einen Begriff der Generationen entwickelt, der, aut unsere jüdische Gemeinschaft bezogen, interessante Perspektiven gewährt. Jeder Generation wird ein bestimmtes, nur ihr eigenes Lebensgefühl zugeschrieben, das von einer ״erlauchten Minderheit“ geprägt, aus zwei Faktoren, dem aus der Vergangenheit Ueberkoinroenen und aus der eigenen Schöpferkraft, sich entwickele. Von dem Gleichgewicht dieser beiden Faktoren hänge der Geist jeder Generation ab. Die Geschichte zeige nur selten eine Harmonie dieser beiden Kräfte in einer Generation, meist herrsche ein Wechsei zwischen Epochen, in denen die Tradition und solchen, in denen die einer Generation eigene Schöpferkraft überwiege. Diese sind die ״Jünglingszeiten“, während jene als ״Greisen- Zeiten“ bezeichnet werden. Versucht man diesen Rhythmus d״er Epochen in Unserer jüdischen Geschichte festzustellen, so wehrt sie sich gegen einen solchen Schematismus. Hier haben die schöpferischen Kräfte innerhalb der Tradition und die Tradition innerhalb der schöpferischen Kräfte gewirkt. Hier war die Harmonie zwischen dem Ueberkommenen und dem Spontanen zum Gesetz der Gene• rationen geworden. Erst seit rund hundertj ahren ist diese Harmonie gestört. Der Einbruch des westeuropäischen Geistes in das Judentum hat Tradition und Spontaneität auseinandergerissen. Seitdem ist die These vom Rhythmus der Epochen auch auf das Judentum zutreffend. Die ersten Generationen in der Epoche der Emanzipation trugen das Kennzeichen der ״Junglingszeiten“, ein Aufbegehren der eigenen Kräfte gegen das Ueberkoinmene, die neue selbständige Formung des Lebens nach idealen, die Kinder der neuen Zeit waren. — Die letzten Generationen in der Epoche der Emanzipation hatten nichts Kämpferisches an sich. Sie haben das vorhandene Lebensgefiihl übernommen. Sie sind zu Erben ihrer Väter geworden. Das gilt in der ganzen Weise ihrer Lebensgestaftung. Vom Wirtschaftlichen bis zum Geistigen war es eine ״anhäufende Epoche“. Die ״Erben“ haben in dem Bewußtsein gelebt, Fortsetzer zu sein. Sie haben die Unternehmen ausgebaut und die kulturellen Ideale weiter gepflegt und vertieft. Das Bewahrende war ihre spezifische Begabung. Daß dabei der Anspruch an ihre eigene schöpferische Initiative gering war und deshalb diese Fähigkeit stark verkümmerte, entsprach gerade dem Gesetz ihrer Zeit. Heute ist das Erbe der Väter unbrauchbar geworden: jene wirtschaftliche Lebensform ist nicht mehr möglich, jene Ziele sind unerreichbar, jene Wertmaßstäbe unverwendbar geworden. Die neue Generation ist, ob sie will oder nicht, auch auf einen neuen Weg verwiesen: Sie muß neuen Lebensraum, neue Lebensformen, neue Lebensziele und neue Lebensmaßstäbe suchen. Sie muß sich ihr gesamtes Leben neu begründen. Sie muß wieder eine Generation von Gründern sein. Die Zeit selbst stellt den Anspruch an ihre schöpferische Initiative und verlangt von ihr Härte, Wagnis und Planung. So sehr nun diese Generation die Aufgabe des berufliehen und gesellschaftlichen Neuaufbaus begriffen hat, so wenig hat noch die Erkenntnis der Notwendigkeit des inneren Neuaufbaus zu allgemeinen, klaren Vorstellungen über die hierbei einzuschlagenden Wege geführt. Man glaubt häufig, durch die Abkehr von äußerlichen, falschen Bildungsidealen die Aufgabe bereits gelöst zu haben. Indem man erkannt hat, daß Bildung nur allzu oft ein äußerlicher Luxus war, der eine innere Lebensuntüchtigkeit verbarg, glaubt man heute oft überhaupt auf geistige Güter als auf einen entbehrlichen und verweichlichenden Luxus verzichten zu können. Die Folge ist jedoch eine Primitivierung, bei der die Menschen innerlich verarmen, geistig wurzellos und daher in Urteil und Haltung dogmatisch oder schwankend werden. — Die Generationen der Gründer, die ״Jünglingszeiten“, sind immer in der Gefahr, so radikal von vorne anzufangen, d aß sie alles verdammen, was vor ihnen war. So klar unsere ״Generation der Gründer“ ihre neue beruflich-gesellschaftliche Aufgabe erkannt hat, der Verzicht auf überkommene Geistesgüter bedroht sie mit einer inneren Barbarisierung, vor der sie gewarnt werden muß. Es geht um die Weite des Gesichtskreises, um die Verantwortlichkeit des Urteils, um nur ein paar Teilstücke dieser inneren Aufgabe zu nennen. Diese Eigenschaften sind in der Regel nur zu entwickeln aus der Konfrontation mit geistigen Gütern. Und gerade diese Konfrontation steht heute in Frage! Es wäre primitiv angesichts jener Gefahren nun zu fordern, die Jugend müsse einfach die geistige Tradition, die ״Weisheit der Greise“, ohne innere Auseinandersetzung mit ihrem Giiltigkeitswert gehorsam übernehmen. Eine solche Parole hätte wenig Aassicht auf Erfolg. Die Haltung des Erben, einfach zu übernehmen, liegt einer Generation von Gründern nicht. Ihr ist zu viel fragwürdig geavorden. Man muß schon etwas bescheidener sein! Sie möge die überkommenen Kulturgüter wenigstens nach ihrer Geltung gerade für die neue Ordnung befragen! Schon darin, im Wählen und Verwerfen des Ueberkommenen vor geistige Entscheidungen gestellt zu sein, kann eine Abwehr gegen die von der Primitivität des nur wirtschaftenden und animalischen Daseins her drohende innere Barbarisierung bestehen. Aber sie ist nur dann möglich, wenn man sich dieser Konfrontation trotz der Dringlichkeit der gesellschaftlichen Aufgaben nicht entzieht und — wenn man sie nicht auf wirfschaftlich bessere Zeiten vertagt; denn es geht ja nicht um eine entbehrliche und vertagbare Luxusbildung, sondern um Charakterformung. Entzieht sie sich ihr, indem sie nur der sozialen Not- Wendigkeit gehorcht, so verfällt sie der Primitivierung. Sie macht dann ihr Leben allein abhängig von dem äußeren Ge- Mein erster Besuch an der Tempelmauer Jerusalems fiel auf einen Morgen des Laubhüttenfestes. Als ich, auf dem Wege in die Altstadt, das Jaffa-Tor passierte, fiel mir in einer Passage, der Zitadelle Zion gegenüber, eine Standsäuie mit einer ärmlichen Laterne auf. Wie die römische Inschrift lehrt, ist dies die Standsäuie der X. Legion des Titus aus der Zeit der Belagerung. O stolzer Titus, dachte ich! Die du für ailllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIimillllllllllllllimillllllllllllimilllllllllllllllMIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIHIIIIIIIIIIimilllllllllll Chor der Erzengel VON AR THUR SILBERGLEIT Gewaltig Hungersnot, Gewaltiger der Tod, Gewaltigster bist Du! Dein Werk der Rache tun Vulkanwut und Taifun Und Samum. Immerzu. Rauscht Schwüre Dir das Meer, Dein Wolkenahasver Aar findet keine Ruh. Breit hast Du aufgerollt Der Steppe Teppich. Gold Blinkt unterm Pilgerschuh. Oft weint ein Berg vor Schmerz Aus Quellen, daß sein Erz Den 11 'cg von Fclsentruh Zum Schwert gefunden hat. Auf Deinem Sonnenrad Rollt Tag um Tag uns zu. Gewaltig Hungersnot, Gewaltiger der Tod, Gewaltigster bist Du! Sukkoth-Mosaik Warum heißt Sukkoth SmanSimchatenu, Fest unserer Freude? Diese Frage wird im Osten gern scherzhaft beantwortet: weil man ja ohne die Frauen in der Sukkah sitzt. In Wirklichkeit ist Sukkoth auch für die Frauen, die nicht verpflichtet, sind, in der Laubhütte zu ״wohnen“, und besonders bei den Kindern ein ungemein populäres Fest. Das ganze Jahr hindurch sagt man, um irgendeinen unbestimmten Zeitpunkt, meistens hoffnungsvoll, wenn auch nicht erfüllungssicher, auszudrücken: ״Zu Sukkoth zu Gesund“, und wenn Sukkoth dann endlich kommt, dann feiert man es auch freudig ״zu Gesundem“. Zu Sukkoth beginnt für die kleinen Kinder eine neue Zeit: Der Lehrer geht von Haus zu Haus und ״sammelt“ die Kinder für seinen Cheder. Zu Sukkoth fangen die Wintersorgen der Hausfrauen an; wie oft schon hatte man, besonders im Norden, in Litauen und Kurland, ganz Sukkoth das prächtigste milde Herbstwetter, und daun am letzten Tage, am Simchat Thora, fiel Reif oder gar der erste Schnee. Und nun wird also dies Sukkothfcst, an dem sich die Somtncrsonne ״noch einmal leuchtend emporhebt“, auch in vollen Zügen genossen. Hier wird die tiefste und freudigste Verbindung mit der Natur sichtbarste Erscheinung, und nicht zum wenigsten durch die Hand der Kinder. Von der Aster bis zur Kastanie und Vogelbeere oder Eberesche gibt es keine herbstliche Frucht oder Blume, die nicht zur Ausschmückung der Laubhätte verwendet wird, in den Wäldern schneidet man Birken-, Buchen-, Ahorn- oder Tannen/weige für das Laubdach, an den Teichen Binsen, Lind emsig hocken die Kleinen da und vergolden Nüsse und ziehen Beeren oder Kastanien oder Früchte auf Schnüre zu Guirlanden, und kunstvolle Ketten aus buntem, glänzendem Papier verschönern noch das Bild. * Die verschiedenen Arten, Sukkoth zu bauen, sind ein Kapitel für sich. Die Großstadt hat zu den früheren setz dieser geschichtlichen Stunde, und es muß in einem radikalen Maß heute bereits vor der Aufgabe des inneren Neuaufbaus und erst recht dann versagen, wenn die Stunde geschlagen hat, in der wir ganz die Verantwortung für unsere Gemeinschaftsform zu tragen haben. Stellt sie sich ihr aber, ohne durch die Gegenüberstellung mit der ״Weisheit der Greise“ die eigene Spontanität und schöpferische Initiative zu verlieren, so wird sie «ine Generation der Gründer in einem tieferen Sinne sein. In einem solchen nämlich, daß sie uns aus dem nur reaktiven Verhalten gegenüber der jeweiligen Epoche erlöst und wieder zu begründen beginnt die Harmonie zwischen dem Ueberkommenen und dem Spontanen, die ein Signum des legitimen Judentums ist. Rein hold Herz vernichtet glaubtest, erwachen hier zu neuem Leben, während von deinen Legionen nur Standsäule und Triumphbogen zeugen! Durch die Davidstraße und den engen Bazar, immer tiefer treppenabwärts, gelangte ich vor die Quadern der Mauer. Große rauchgeschwärzte Löcher erinnern an all die Geschlechter, die hier bei Kerzenflämmchen ihr Herz vor Gott ausschütteten und um Erlösung flehten. Aschkenasim, Sefardim, Jemeniten, bucharische und grusinische Juden, beteten zu gleicher Zeit das Schachrith und Mussaphgebet. Schwarze Kaftane und Zobelmützen, gestreifte Seidengewänder und pelzverbrämte Sainthiite, Frack und Zylinder, Straßenanzug und Strohhut, verliehen dieser Stätte ein selten buntes orientalisch-europäisches Gepräge. Besonders rührend war cs oft allzusehen, wie von After und Leiden gebeugte Greisinnen sich an den Ecken drängten, um einen Blick nach den vermaüerten Teilen der Wand zu werfen, während ihnen abwehrend die Stimme einer tätowierten arabischen Frau entgegcnschrie: ״Muschiasim!“ (Verboten!) Zu .Mincha wieder ein ganz anderes Bild. Ein junger orthodoxer Doktor aus Frankfurt las den betreffenden Thora- Abschnitt und ein Jerusalemer Cbassid!111 farbigen Kaftan stand zu seiner Rechten. Line Amerikanerin mit funkelnden Ringen betete allein das Minchagebet und küßte die kalten Steine. Alte Jemenitinnen kauerten auf dem Pflaster, Störten den Gebeten zu und murmelten jedesmal ,,Atrien“. Nach dem Gebet hüllte ein Jude die Thoraroll(■ eiligst in eine Decke ein, um sie itt ein benachbartes Beet haus zu bringen; aus seinen unruhigen Augen konnte man deutlich das Gefühl der U:1- Sicherheit lesen, feine junge Jemenitin mit schwarzbraunctn Gesicht, fierabliängendcn Haaren und einem zerfetzten langen Kleid konnte nicht mehr rechtzeitig die Thora küssen und üet dem Thoraträger mit aller Kraft nach, ohne ihn zu erreichen. Unzählige Male streckte sie die Hände gegen die Thora aus, fing sie wieder ein und bedeckte sie mit Küssen; dabei stöhnte dieses Weib, das nicht beten konnte, jedesmal denselben unverständlichen Laut. Ihre Haare und Kleiderfetzen webten im Abendwinde hin und her und soweit mein Auge reichte, folgte ich diesen! Schauspiel, bis das Weib sich im Dunkel der Altstadt verlor. Ls fällt schwer, diesen Eindruck zu verwischen, und unwillkürlich denkt man an Perez’• berühmte Erzählung vom ״fforljungen״, der auch nicht beten konnte und plötzlich am Jom Kippur im Angesichte der versammelten Kol Nidre-Gcmeiiide einen schrillen Pfiff ausstieß und davonrannte. Simon M e!1 c z e r, Tel Aviv Formen noch neue hitmigcschaffen, und so gibt es nun für eine Woche in der steinernen Wüste der Mietskasernen diese leichten Bretterhütteil mit Dächern, die grüne Oasen sind. Wie und wo wird die Sukkah am praktischsten gebaut? Hat man eine Parterrewohnung und baut die Sukkah auf dem Hof, so spart man eine Bretterwand, wenn man die Hausmauer dafür nimmt, und baut man gar noch ans Küchenfenster, so ist auch das Problem des warmen Essens gelöst. Kann man einen rechten Winkel der Hausmauern im Hofe ausnutzen, so spart man zwei Bretterwände und hat der! denkbar besten Windschutz. Fiat man einen nach oben freien Balkon, so kann man darauf die Sukkah in luftiger Höhe thronen lassen. In manchen Häusern wird die Sukkah auch gleich im Dachgeschoß eingebaut, mit abhebbarem Dach, Während hier und anderswo die Sukkoth meist Gelegenheitsarbeiten von Dilettanten sind, gibt es in Nordpolen und Litauen, wo die Mehrzahl der Handwerker noch Juden sind, Spezialisten für den Sukkothbau. Es dauert kaum eine Stunde, so haben die zwei oder drei Mann ein Prachtstück von Sukkah zusammengefugt, ohne sich oder die späteren Insassen durch einen schiefen, rostigen Nage! oder durch Holzsplitter zu gefährden. Und haben obendrein noch zwei Dachfliigcl kunstgerecht angebracht, die bei schönem Wetter senkrecht stehen und bei Regen geschlossen werden. Der Regen ist überhaupt die große Sorge. Das Dach aus Laub muß so dicht sein, daß es mehr Schatten als Sonne durchläßt, doch so, daß man die großen Sterne erkennen kann. Also hat der Regen freie Balm, und wenn er zu schlimm wird, darf man ja auch ins Zimmer essen gehen. Aber die Vor- Ordnungen darüber sind vielfältig und kompliziert, und vor allein verliert man ja durch den Regen die Erfüllung einer Mizwah, und so muß man, wenn man schon die Sukkah verläßt, ״sehr traurig ins Haus gehen“. Das alles ist aber nur desto besser geeignet, den eigent« liehen Sinn des Wohnens in Laubhütten nicht vergessen zu lassen. Man wird an diesem Feste wieder einmal wie einst während der Wüstenwanderung zum Zeltbewohncr und hat, jedes Jahr von neuem, das Schicksal des Wanderers auf sich zu nehmen. Und man erfuhrt gewissermaßen am eigenen Leibe, wie sehr man Gottes Schutz und seiner freien Natur anheimgegeben ist, frei von Haus und Gut und Sorge dafür und, ein wenig, vogelfrei. t Audi das andere Symbol des Festes entstammt der Natur und hat seine schöne sinnfällige Moral. Der Fest« Strauß enthält vier Pflanzenarten, Palme, Paradiesapfel, Myrte und Bachweide. Was bedeuten sie? Die beliebtesten Erklärungen besagen, sie bedeuten den Menschen: Rückgrat mit Rippen, Herz, und Lippen. Oder: sie bedeuten, daß vor Gott alle gleich seien. Der vornehme Lulaw, der König der Bäume, und die geringe Bach weide, die an jedem Sumpfe rünt. So sei Sukkoth das Fest der Eintracht und Verträglichcit, die Zeit unserer Freude, deren letzter Ausklang dann bis zur Ausgelassenheit des Simchat-Thora aufsteigt. h, 1 In jedes jüdische Haus gehört der PALÄSTINA-KALEN DER Vorwort: Joachim Prinz Umschlag: Heinz Condell Herausgeber: Zionistische Vereinigung für Deutschland Verlag: Jüdische Rundschau G.m.b.H», Buchverlag u. Buchvertrieb Berlin W15, Melnekestralto 10 Postscheckkonto: Berlin 71576 Erhältlich Im jüdischen Buchhandel Auslieferung nur an Juden 0676437477008452201346966327673687535173408586977007676161026737

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