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Jüdische Rundschau · 1937-09-03 · Heft 70-71 (3.9.1937) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 70-71 (3.9.1937)
Date
1937-09-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 70/71. 3. IX. 1937 JODISCHE RUNDSCHAU SeH8 7 In einer brasilianischen Kleinstadt Null Qrad herabsinkt, offenbar nur für einen übernatürlichen Zufall halten. Diese eigentümliche Gruppe von polnisch- oder russischbrasilianischen luden (letztere verließen ihre Heimat nach der Revolution) nahm sich meiner, des Juden aus Deutschland, mit der größten Herzlichkeit an, und dank ihrer Betriebsamkeit fand ich nach zwei Tagen eine Stellung als ״ülustrador“, die mir zunächst ein ausreichendes Existenzminimum sichert. Während meine beiden Schicksalsgenossen aus Deutschland sehr bald in ihren Berufen, als Bäcker und Fleischer, Stellung fanden, brachten die Juden von Ponta Grossa, da dasselbe bei mir nicht möglich war, das Kunsfück fertig, mich in zwei Tagen ״umzuschichten״. Sitten und Gebrauche , Die Besitzer der Pension, in der ich wohne, sind Polen, die ihren Speiseraum mit Bildern von Pilsudski und Jan Kiepura geschmückt haben. Am frühen Sonntaginorgen sieht man sie, feiertäglich gekleidet, das Gebetbuch in der Hand, zusammen mit zahlreichen Landsleuten aus der Kirche kommen. Wie in ihrer Heimat schlingen sich die Polinnen ein Kopftuch um das Haar. In der Pension verkehren, neben zahlreichen ״Pans“ hauptsächlich jene Leute, deren Hüte fast nur aus Rand bestehen — ein einziger genügt, um einen ganzen Garderobenstiinder zu besetzen. Es sind dieselben Leute, die man zuweilen in tollem Galopp durch die holperigen Straßen reiten sieht, an der Seite ein Messer, in der Hand eine Peitsche. Sie tragen lange dunkle pelerinenartige Spaniermäntel, die mit buntgestreiftem Sammet gefüttert sind, pludrige, mit Perlmutterknöpfen bestickte Kniehosen und kurzschaffige Stiefel — manchmal auch den Fndianerponcho, einen bunten Woll- Überwurf, der statt der Aermel einen Schlitz hat, durch den man den Kopf steckt. Wenn sie auch die Gabel in der rechten Hand halten und mit dem Messer essen, benehmen sie sich doch mit jener inneren Liebenswürdigkeit, die einen in Brasilieti immer wieder bezaubert. Trinkt einer von ihnen bei Tisch Wein, so müssen alle, die in seiner Nähe sitzen, als seine Gäste mithalter!. Als einmal aus dem Lautsprecher des Rundfunks jiddische Lieder ertönten, fragte einer dieser ״Caboclas“ seinen Nachbarn, was für Lieder das seien, und als ich es ihm sagte, hörte er mit großer Aufmerksamkeit zu. Er tand sie sehr schön und begann ein Gespräch über die Juden und die Vielzahl der anderen Völker, die in Brasilien eine neue Heimat gefunden haben. Nicht was er sagte, sondern w i e er es sagte, war bemerkenswert. Ich kann mich nicht entsinnen, das Wort ״Jude“ jemals so neutral und ohne ״Nuance“ gehört zu haben. Der Begriff ״Jude“ war für ihn das Merk- Zeichen einer bestimmten Menschengruppe und nichts weiter, ebenso wie die Begriffe ״Francez“ und ״Alemao“ Merkzeichen für andere Menschengruppen sind. Nach Tisch vereinigen sich diese zumeist etwas dunkel getönten Gesellen häufig auf den Hof zu einem Kreise, um ihren ״Mate zu rauchen“, eine Sitte, die man ״Chimarao“ nennt und die darin besteht, daß aus dem pfeifenkopfähnlichen mit sehr ־viel Mateblättern und sehr wenig heißem Wasser gefüllten Gefäß der konzentrierte chininbittere Saft vermittels eines Röhrchens eingeschlürft wird. Das Gefäß wird, eine Art Friedenspfeife, von Mund zu Mund weitergereicht. Wenn Neger in der Pension erscheinen, so sitzen sie selbstverständlich mit den anderen zusammen. Es kommt zwar vor, daß gewisse Unterscheidungen zwischen den Rassen gemacht werden. So gibt es in Ponta Grossa mehrere Spielklubs — Spielen ist die große Leidenschaft der Brasilianer —, zu denen Neger keinen Zutritt haben. Auch die Mi schlinge scheinen das Eigenartige ihrer Stellung zu empfinden; jedenfalls hörte ich .zuweilen Mulatten davon sprechen, daß sic eine eigene Vereinigung von Mischlingen wünschten, von denen reinrassige Neger ausgeschlossen sein sollten, — Vereine nur Oppen heim Das bekannte Spezialhaus für Kleiderstoffe Berlin-Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 115-116 Wollstoffe — Samt — Seidenstoffe für ״Kaffee mit Milch“ bestimmt, wie mir einmal ein dunkel• brauner Arbeitskollege sagte. Große Bedeutung hat hier die integralistische Partei, die Be* wegung der ürünhemden. Der lntegralisinus hat in Paranä — im Gegensatz zu den meisten nördlicher gelegenen Staaten — eine beträchtliche Zahl von Anhängern. Er verfügt über eine straffe Organisation, hat eine lebhafte Propaganda und eine gut redigierte Parteizeitung, ״A’Offensiva“. Viele meiner Kölle• gen in der jüdischen Möbelfabrik sind Integralisten. Sie diskutieren schon jetzt lebhaft die anfangs des nächsten Jahres stattfindenden Präsidentenwahlen, sind sich aber darüber im klaren, daß der integralistische Kandidat kaum eine Chance hat. Im übrigen benehmen sie sich sehr liebenswürdig zu mir, und ich habe sogar einige geistige Berührungspunkte mit ihnen. Geselligkeit Und was macht der Ponta-Orossenser abends, nach• dem er gearbeitet, gehandelt und verdient hat? Er bummelt zuerst ein wenig auf der Rua Qui’nze de Novembro umher und geht dann ins Kino. Die Rua Qui’nze ist sozusagen der ״Kurfiirstendanim“ von Ponta Grossa. Ein unwahrscheinliches Gewimmel von Mädchen und Jünglingen treibt, während aus Lautsprechern brasilianische Chure und Tanze ertönen, fangsam durch die schmale kurze Straße, und auffallend sind besonders die vielen Uniformen, die grünen und graublauen der Soldaten, die khakifarbenen der Gymnasiasten und die rotrockigen der Schülerinnen, denen die einheitlichen großen Blusenschleifcn sehr gut stehen. Man ist überrascht von der Fülle außerordentlicher Miidcheiischünheiten. Thomas von Atjuino sagte einmal, die Engel seien durch die Tatsache charakterisiert, daß jeder seine eigene Gattung bilde. Nun, dann sind diese durchaus eigenartigen und einmaligen Schönheiten unbedingt Engel. Da gibt es jene mit dem blauschwarzen straffen Haar, denen man noch deutlich das indianische Blut ansieht, Mulattinnen, bräunlich und gelblich getönt, manche mit merkwürdig schrägen Augen, andere vom feurigsten spanisehen Typ, ein Band »der eine Blume im schwarzen Haar, und solche endlich, die ausseben wie polnische Bauernmädchen — alles durcheinander, anmutig, kuck, aber sehr streng von den Männern getrennt. Keinem Mann wird es einfallen, sich einem Mädchen auf gewagte Weise zu nähern. Ich nehme an, daß diese strenge Sitte noch auf dem maurischen Einfluß beruht, der durch die Portugiesen nach Brasilien übertragen worden ist. Punkt 8.30 Uhr leert sieh die Straße und die beiden Kinos füllen sich, ln Biasilien herrscht, meist׳ noch als in Europa, ein wahrer Kinotaumel. Es werden zu neunzig Prozent nordamerikanische Kriminal- und Wildwestfilme gespielt, in denen entweder Männer von Autos herunter mit Maschinenpistolen oder Cowboys, am Bauche ihres Hengstes hängend, ans vier Revolvern zugleich zu schießen pflegen. Auf die übrigen zehn Prozent verteilen sich deutsche, englische und französische Filme, während die brasilianische Filmproduktion, die schon bemerkenswerte Werke hervorgebracht hat, der Zahl nach noch unbedeutend ist. Ponta Grossa ist nur ein Beispiel. Ich habe die guten und die schlechten Seiten gezeigt. Städte ähnlicher Art gibt es viele in Brasilien, in vielen leben Juden, die bereit sind zu helfen. Man muß bescheiden sein, das ist gewiß; alles ist noch ein wenig primitiv. Aber cs ist leichter, dort emporzukormnen, wo man noch Menschen braucht. Herbert Rosenfeld Ponta Grossa, im Juli 1937 Als ich von Säo Paulo nach Ponta Grossa fuhr, wußte ich nicht, was ״illustrieren“ heißt. Dennoch illustriere (oder poliere) ich jetzt täglich neun Stunden lang Möbel und lebe davon. Als ich Säo Paulo verließ, hätte ich, statt 22 Stunden weit südlich, ebensogut 22 Stunden weit nördlich fahreu können. Es gibt viele kleine Städte in Brasilien. Es war ein Zufall, daß ich in Ponta Grossa ausstieg. Ponta Grossa ist ein Städtchen mit etwa 30000 Einwohitem, im Staate Paranä, also in subtropischer Zone gelegen, aber infolge der Höhe —■ etwa 1000 m — klimatisch recht angenehm und gesund. Ponta Grossa ist ein Bauerndorf, das emporgekommen ist, dem man aber an allen Ecken und Enden noch seine ungepflasferte Herkunft ansieht. Aut den Höfen krähen die Hähne und auf den Gehsteigen wandeln Pferde wie brave Bürger grasrupfend umher. Häufig werde ich von fremden Leuten nach dörflicher Sitte mit einem freundlichen ״bon dia“ oder ״Sim, Senhor“ begrüßt. Eine kleine ״Industrie‘ ist vorhanden, bestehend aus Sägewerken, die den ungeheuren Holzreichtum Paranas (sogar die Bahnen werden mit Holz geheizt) zubereiten, und aus Möbelfabriken, die ihn verarbeiten. Es gibt eine Oelfabrik, eine Bierbrauerei und endlich einen lebhaften Handel, der den ״Caboclas“ der umliegenden Dörfer und Kolonien die Waren Säo Paulos vermittelt. Einwohner-Typen Was die Einwohnerschaft aiigeht, so kann man sich kein größeres Tohuwabohu von Völkern und Rassen denkcn. Neben Russen, Spaniern, Juden, Türken, Deutschen gibt es —- im Gegensatz, zu Säo Paulo, wo der italienische Einfluß vorherrscht — hauptsächlich Polen. Das bunte Gemisch des brasilianischen Volkes scheint neben dem europäischen Eiement fast zu verschwinden. Die jüdische Gruppe besteht aus etwa 30 kinderreichen Familien, deren Einwanderung zehn bis zwanzig Jahre zuriickliegt und die fast ohne Ausnahme aus dem Osten Europas gekommen sind. Sie fingen als Arbeiter oder Hausierer (״Klapper“) an und sind jetzt zumeist Besitzer von gutgehenden Bekleidungsgeschäften, Möbeltischlereien, Eiskonditoreien usw. Jedenfalls scheinen sie vernünftiger gehandelt zu haben als die aus Deutschland kommenden Juden, die großenteils in Säo Paulo oder Rio hängen bleiben, während z. B. in Ponta Grossa bis jetzt außer mir nur zwei Juden leben, die im Jahre 1937 aus Deutschland eingewandert sind — und dies, obwohl der Hilfsverein in Säo Paulo und Rio sich unaufhörlich bemüht, den •Strom der jüdischen Einwanderung aus Deutschland in das riesige Gebiet des inneren Brasilien zu leiten, wo unerschöpfliche Möglichkeiten vorhanden sind. Viele jüdische Handwerker — Schlosser, Bäcker, Tischler, Meehaniker, Polsterer usw. die in Säo Paulo auf Arbeit warten, könnten im Innern leicht Arbeit finden, zu schweigen von denen die mit Kapital ins Land kommen und in Säo Paulo auf zahlreiche Schwierigkeilen stoßen. Jüdisches Leben Die Juden von Ponta Grossa führen ein in höherem Grade airgesondertes Gruppenleben als die anderen Gruppen der Polen, Türken Deutschen. Obwohl sie äußerlich völlig assimiliert erscheinen und die Landessprache zumeist gut beherrschen, kann man beobachten, daß sie im Familienleben die jiddische Sprache bevorzugen und sich mit Erfolg bemühen, dieses mit seltener Treue über die Zeiten und über den Ozean hinweg _ bewahrte Idiom ihren Kindern zu überliefern. Die Kinder besuchen natürlich die brasilianischen Schnlen! in denen der Einfluß der französischen Kultur vorherrscht. Die kleine jüdische Kolonie hat bereits einen jungen 24jährigen Kinderarzt und eine ebenso junge Lehrerin, die am hiesigen Gymnasium unterrichtet, hervorgebracht. Ein Bethaus gibt es nicht, ebensowenig wie ein snezifisch-religiöses oder jüdisch-geistiges Leben. Dennoch hatte ich das Glück, bei einem der wenigen gesetzestreuen Juden eine streng rituelle Peßaclifeier nützumachen, wobei mitten in Brasilien, gleichfalls am Rande des Urwalds, die winzigsten Vorschriften mit der größten Pedanterie eingehalten wurden. Die Lebensweise ist im allgemeinen etwas primitiv. Eine liebenswürdige Geselligkeit fehlt fast völlig, und die Wohnkultur steht, von einigen Ausnahmen abgesehen, auf einer noch ziemlich niedrigen Stufe. Bekanntlich gibt es in Brasilien keim; Mietshäuser nach unserem System, sondern — wenn man von den in den Großstädten hie und da vorhandenen ״Appartement“-! Jäusern absieht — zumeist nur Einfamilien- Häuser. Die Juden leben hier durchweg in den ihnen vielfach gehörenden einstöckigen Häuschen, in denen sich auch ihre Geschäftslokale befinden. Tapeten und Teppiche, die sich wohl auch durch das Klima verbieten, sind unbekannte Dinge, die Türen sind roh gefügt und auch die Decken bestehen zumeist aus einfachem Balkenwerk, von dem au einem langen Kabel die Glühbirne hcrabhängt. Ocfen sind nicht eingebaut, da die Brasiliancr den Winter, dessen Temperatur zuweilen fast bis aut Jüdische Selbstverwaltung im Altertum Hans Zucker: Studien zur jüdischen Selbstverwaltung Im Altertum. — Schocken Verlag, Berlin 1936. Die Studie von Zucker gibt ein reichhaltig belegtes Material zum Problem des jüdischen Verfassungsrechtes. Die Verfassung der vor-exilischen Zeit wird in einer Einleitung nur kurz gestreift. Die eigentliche Darstellung beginnt mit einer Skizzierurig der persischen und der hellenistisehen Reichsverwaltung und der sich in ihrem Rahmen aufbauenden jüdischen Autonomie. Es folgen sodann Kapitel über die Zeit der Makkabäer, über die römische Reichs- Verwaltung und die jüdische Selbstverwaltung im Rahmen des Römischen Reiches, über den großen Gerichtshof von Jerusalem, über die Akademie in Jawne, das Patriarchat und schließlich die Aeltesten, die ursprünglichen Schriftgelehrten, deren Bedeutung seit der Herrschaft des Herodes immer größer wurde. In einem Schlußkapitel wird das Recht der Zukunft, wie es in der Mischna im Prinzip niedergelegt ist für den Fall, daß ganz Israel wieder seine Selb• ständigkeit erhalten würde, kurz skizziert. Obwohl naturgemäß eine direkte Beziehung zm dem aktuellen Problem unserer Zeit nicht herstellbar ist und es sich hier um eine rein iiLstorbehe Darstellung handelt, ge• wir!nt sie gerade im gegenwärtigen Moment, ei: eti besonderen Reiz, beleuchtet sie ja ein Problem unserer allen Geschichte, das in seinem Wesen in unseren Tagen wieder erneute Bedeutung zu gewinnen scheint. oe, Bibliographie der Schriften Prof. Dr. Samuel Krauß־, ISST bis 1937. Von Dr. Eli Strauß, Wien!')37. Als etwas verspätete Festgabe zum 70. Geburtstage von Prof. Krauß — Februar 1Q36 -- erscheint diese Bibliographie, die 1315 Nummern, selbständige Schriften, Aufsätze, Bücherbesprechungen usw. enthält. Die Arbeiten sind in den ver« schiedeiusten Sprachen geschrieben, oft die Aufsätze in ungarisch, deutsch und hebräisch. Rabbiner Dr. A, Postier, Jerusalem PALÄSTINA-REISEN Studien-Reise des KEREN HAJESSOD ab Berlin 4. Oktober ab Trieste 6. Oktober Rückreise innerhalb 60 Tagen nach Belieben BERLIN bis BERLIN RM 88S,— Preis einschließl. Bahnfahrt 2. Klasse und Schiffsreise 1. Klasse, 14 tägiger Rundreise in Palästina unter besonderer Berücksichtigung der nationalen und privaten Wirtschaft (mit Unterkunft, Verpflegung, Führungen, Fahrspesen, Trinkgelder usw.) Auf Wunsch zusätzlich Informations-Reise der Berliner Zionistischen Vereinigung lind des Jüdischen Kulturbundes ab Berlin 11. Oktober abTrieste 13• Oktober Rückreise innerhalb 60 Tagen nach Belieben BERLIN bis BERLIN RM 500,— Preis einschließl. Bahnfahrt 3. Klasse und SchiffsreiseTouristenklasse, 10 tägiger Rundreise in Palästina (mit Unterkunft, Verpflegung, Führungen, Fahrspesen usw.) rief / Bordgeld Palästina-Kreditb PALESTINE EXPRESS CO. Berlin NW 7, Friedrichstraße 100 Fernruf: 16 29 16 / Telegramme: Talatta Auskünfte und Buchungen durch PALESTINE & ORIENT LLOYD Berlin W15, Meinekestraße 2 Fernruf: 9173 03 / Telegramme: Palestlloyd DEUTSCHLAND - PALÄSTINA Verkehrsgesellschaft m. b. H., Berlin W 15, Kurfürstendämm 222/Fernruf; 913123/25 /Telagramme: Palconnex I

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