Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 63 (10.8.1937)
- Date
- 1937-08-10
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63, 10. AUGUST 1937 A-BLATT Arbeitsbeschaffung und öffentliche Investitionen Welt der Vergangenheit Das erste Geschäftsjahr der ״Bizur״ Ueberall in der Welt gewinnt in Zeiten, in denen die frivate Initiative aus irgendwelchen Gründen in ihrer vollen ntfaltung beeinträchtigt ist, die Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand eine erhöhte Bedeutung für das Wirtschaftsleben. Seit annähernd Jahresfrist be* findet sich auch die jüdische Wirtschaft Palästinas in einer solchen Periode. Diese Periode fällt zeitlich beinahe zusammen mit dem ersten Arbeitsjahr der ״Bizur“ Liinited, für das jetzt Bericht und Abschluß vorgelegt werden. Die Bizur ist eine Finanzierungsgescllschaft für öffentliehe Arbeiten. Ihre Gründer und alleinigen Aktionäre sind die Arbeiterorganisation und der Keren Hajessod. An der Beschaffung zusätzlicher Mittel für die Arbeit des Unternehmens hat sich auch die Anglo Palestine Bank in erheblichem Umfang beteiligt. Der cigentliehe GründungsheschluB erfolgte bereits gegen Ende des Jahres 1935, als der italicnisch-abcssinisclie Krieg eine Spannung auf dem palästinensischen Arbeitsrnarkt hervorrief. Aber erst am 22. Mai 1936 konnte die Gesellschaft ihre Tätigkeit endgültig aufnehmen. Der nunmehr vorliegende Abschluß per 30. Juni d. J. umfaßt also einen Zeitraum von etwas mehr als dreizehn Monaten. Bis zur Gründung der Bizur hatte die jüdische Wirt- Schaft Palästinas kein Spezialinstitut, das Kredite für öffentliehe Arbeiten zur Verfügung stellte. Die Finanzierung durch private Interessenten war zumeist kurzfristig und teuer, bedeutete also für den Schuldner, etwa die an einem Straßenbau beteiligte Siedlung, eine empfindliche Belastung. Hinzu kam, daß es bei solchen unorganisierten Methoden der Kreditbeschaffung oft eine Sache des Zufalls wurde, ob wichtige und produktive Arbeiten durchgeführt werden konnten oder nicht. Dadurch gingen nicht nur dem Arbeitsmarkt Beschäftigungsrnöglichkeiten verloren, sondern es mußten auch Vorhaben zurückgestellt werden, die für die Konsolidierung und Entwicklung der jüdischen Wirtschaft von Bedeutung waren. Derartige Lücken bemüht sich die Bizur auszufüllen. Sie gewährt mittelfristige gesicherte Kredite für zwei Gruppen von Projekten: Einmal finanziert sie die Schaffung von Verbindungswegen zwischen bereits bestehenden Siedlungen, welche geeignet sind, die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der betreffenden Ortschaften zu erhöhen, oder sie gewährt Kredite für Erschließ ungsarbeiten und Straßenbau ten, welche die Anlage neuer Siedlungen ermöglichen. Daneben beteiligt sich die Gesellschaft an dem Bau gemeinnütziger Wohn- Siedlungen, indem sie die erforderlichen Ergänzungskredite zu den Darlehen der Hypothekeninstitute beschafft. Im ersten Jahre ihres Bestehens hat die Gesellschaft insgesamt für knapp LP 120000 Kredite bewilligt; am Bilanzstichtag waren mehr als LP 83 (100 ausgezahlt. Der Bilanzstichtag waren davon bereits etwas mehr als LP 85 000 ausgczahlt. Der Umfang der Arbeiten, die durch die Finanzhilfe der Bizur ermöglicht wurden, geht aber weit über diese Summen hinaus, und da, entsprechend dem Gründlingszweck der Gesellschaft, ״arbeitsintensive11 Projekte bevorzugt werden, ist der Lohnanteil an den durch die Bizur finan- *i*rten Projekten sehr hoch. ' f Opffentlirh« Arbeiten Bizur-Kredite LP 83 931 Gesamtwert der Objekte LP 165 400 Davon Löhne . LP 107 885 Das heißt Arbeitstage 327 000 Bau £P 35 010 £P 251 065 £P 112 980 265 835 Intjfcsemt £P 119 841 LP 416 465 LP 220 865 592 835 Mit ihren knapp LP 120 000 Darlehen hat die Bizur also öffentliche Arbeiten im Werte von mehr als LP 400 000 in Gang gebracht. Da wahrscheinlich ein wesentlicher Teil dieser Projekte ohne die Finanzhilfe der Bizur gar nicht zur Durchführung gelangt wäre, so darf man die beinahe 600 000 Arbeitstage, die auf diese Weise geschaffen worden sind, als zusätzliche Entlastung des Arbeitsniarktes werten. 61X1000 Arbeitstage aber bedeuten, daß rund 2 0 00 Arbeiter für ein Jahr Beschäftigung gefunden haben. Berücksichtigt man, daß nach einer neueren Statistik der Histadruth Anfang 1937 die Gesamtzahl der im Bauwesen und bei öffentlichen Arbeiten beschäftigten Mitglieder etwa 12 000 betragen hat, so erkennt man die Bedeutung dieser Tätigkeit für den Arbeitsrnarkt. Gleichzeitig zeigt aber die obige Tabelle auch, daß die Bizur immer nur eine Finanzhilfe — in vielen Fällen freilich eine ausschlaggebende Hilfe — geleistet, aber nicht die alleinige Finanzierung übernommen hat. Fier Anteil des Bizur-Kredits am Gesamtwert der finanzierten öffentlichen Arbeiten betrug nur etwas mehr als 50 0״, der Anteil an den Bauarbeiten sogar nur 14,3 ״,'<>.• Sie hat also finanzielle Engagements stets nur gemeinsam mit anderen Stellen übernommen. Von den Kreditnehmern wurden als Sicherheiten in den meisten Fällen Hypotheken auf Häuser, genossenschaftliehe Wasserwerke oder auf wertvollen Grundbesitz gefordert, in anderen Fällen Bürgschaften von Banken oder kapitalkräftigen Finanzinstituten. Eine weitere Sicherheit besteht darin, daß bei aller Rücksicht auf die Tendenz der Arbeitsbeschaffung keine sogenannten ״Notstandsarbeiten“ finanziert wurden, sondern nur solche Vorhaben, die tatsächlich die wirtschaftliche Basis und die Ertragsfähigkeff des Schuldners, etwa der Siedlungsgenossenschaft, stärken. Die Fälligkeiten der ausgegebenen Darlehen verteilen sich in annähernd gleichen Raten im wesentlichen auf die nächsten fünf Jahre, nur kleinere Summen werden nach dem 1. Januar 1941 fällig. Die bisherigen Fälligkeiten an Zins- und Rückzahlungen sind zum ־weitaus größten Teil pünktlich und vollständig eingegangen. Nur in zwei Fällen, in denen die dem Kredit zugrunde liegenden Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind, sind die Schuldner mit Teilbeträgen ihrer Verpflichtungen im Rückstand geblieben. Die Frage der Kreditsicherheit ist für die Bizur auch deshalb von Bedeutung, weil auch in ihrem Geschäftsbereich öffentliche Arbeiten nicht ausschließlich von öffentlichem Kapital finanziert werden können. Die Gesellschaft hat sich mit Erfolg an den privaten Kapitalmarkt gewandt und sechsprozentige Obligationen, die innerhalb von sechs Jahren einzulöscn sind, herausgebracht. Von der ersten Serie dieser Obligationen hat seinerzeit die Anglo Palestinc Bank einen Betrag von LP 50 000 übernommen. In der Bilanz wird der Gesamtumlauf an diesen Papieren mit LP 94 000 ausgewiesen, wobei aber zu berücksichtigen ist, daß die Gesellschaft auf der einen Seite bereits £P 5000 zwecks Anrechnung auf den am 1. Januar 1938 einzulösenden Betrag zurückgekauft hat, daß auf der anderen Seite LP 5000 Obligationen gezeichnet, am Bilanz- Stichtag aber noch nicht zugeteilt worden waren. Die Verwaltung hat beschlossen, den Verkauf der ersten Serie bei einer Gesamtemission von LP 103 500 zu schließen Mea Schearim Der alte Jisehuw ist eines der merkwürdigsten Phänomene, denen man in Palästina begegnet. Es gibt Meinungen, nach denen er nur als eine Kuriosität, als ein stehengebliebencr Ueberrest einer vergangenen Zeit zu bewerten ist. Aber je länger man über seine Eindrücke in Erez Israel nachdenkt, um so mehr kommt man zu der Ueberzeugung, daß die Frage des alten Jisehuw nicht mit Schlagworten und einer Handbewegung abgetan ist. Mögen seine historischen Ver- Eine Schule in Mea Schearim, in der Mitte eine Sonnenuhr ... IMiS» dienste in der Tat nur gering sein und mag auch seine Existenz heute wie ein Anachronismus in Palästina wirken — auf der anderen Seite ist doch das Vorhandensein dieses alten Jischuws ein lebendiger Beweis für die Eigenart des jüdischen Charakters und zugleich der jüdischen Geschichte. An ihm können wir die jüdischen Eigenschaften, die guten und die schlechten, ablesen, an seinem gekrümmten Rücken sehen wir im Geiste die Gewichte der Jahrhunderte der Galuth hängen, in seine zerfalteten Gesichter sind die Leidenswege des jüdischen Volkes eingetragen. So ist der alte Jisehuw zumindest eine stete Mahnung an das nationale Ich. Den ״alten Jisehuw“ in Jerusalem kennenzulernen, ist etwas umständlicher als in Tibcrias, Safed usw., weil der alte Jisehuw׳ in Jerusalem sich landsmannschaftlich aufgliedert und über die Stadt verteilt. Ihm in der Altstadt oder im bucharischen Viertel zu begegnen, ist aber nicht schwer. Sehr malerisch ist er in dem Viertel ״Mea Schearim“ — aber wie in allen alten Städten verbindet sich auch hier das Malerische mit dem Unhygienischen, das Romantische mit dem Unsozialen. Nicht nur fehlen vielfach die primitivsten sanitären Anlagen, auch diese engen, verwinkelten Häuser sind eine unvorstellbar unsoziale, ja antisoziale Einrichtung. Man lebt in vielen dieser Häuser wie in Höhlen, Luft und Licht kommen nicht hinein, inan schläft vielfach auf dem Fußboden, die Kinder spielen auf zusammengcdrücktcn und von Ausdünstungen erfüllten Höfen, und fast in jeder Haustür sieht man rößere Kinder auf den Schwellen hocken, die sich mit den leineren Geschwistern abgeben. Wo man hinblickt, scheint alles in sich zusammenzusinken: Häuser und Menschen. (Abbild der Geschichte.) Aber durch ihre religiöse Glut und Zähigkeit sterben diese Menschen nicht, sondern scheinen mit dem Haupt den Himmel zu berühren. (Abbild des Charakiers.) Wer nur einmal durch Mea Schearim gegangen ist, der wird verstehen, warum hier Dasein und Haltung der Mensehen in geschichtlichen Perspektiven gesehen werden. Und wer an einem Schahbat hier miteriebt hat, wie eine merkwürdige Galuth-Vergangenheit, ein Spukgespenst sich plötzlieh aufreckt und eine neue Wirklichkeit schafft, der wird begreifen, warum das Phänomen ״Alter Jisehuw“ nicht so einfach abzuftin ist. Die Dunkelheit naht, Erew-Schabbat- Stimmung breitet sich aus, die Geschäfte nehmen eiligst ihre Auslagen hin^n, die Händler hasten mit ihren Karren heimwärts, noch ist alles in geschäftigem Durcheinander, noch ist nicht Schabbat; aber dennoch eilen schon bizarr gekleidete Gestalten mit Gebetbüchern zum Gottesdienst. _ Betrachtet man sie näher, so bemerkt man, daß sie einen samtenen Kaftan tragen, in den schönsten Farben und mit den kostbarsten Verzierungen, etwas speckig und abgetragen, aber doch ein Zeichen der Würde und der Fcstesstimmung. Auf dem Kopf sitzt der ״Streimel“, die bekannte Pelzmütze, unter der die gerollten Löckchen (Pajes) hcrabfallen. Gürtel, Schuhwerk — alles wie einst im Ghetto Galiziens oder der Slowakei. Man ist nicht in Jerusalem, sondern in einem ostjüdischen Städtchen. Die Tracht des kalten Ostens, durch die Jahrhunderte im Bewußtsein der Juden zur ״jüdischen Tracht“ geworden, wurde mit hiiüibergenomnien ins subtropische Klima des Landes der Väter, ohne daß rnan einen Widerspruch fühlte. Wer sich von der Tracht löst, wird sich auch vom Glauben lösen — so ist der Gedankengang; alles was ist, muß festgehaltcn werden, weil die erste Lockerung die Auflösung des Ganzen bedeuten könnte. Die Psvchoiogie des Konservativismus der Juden wird hier durch das Leben selbst gelehrt. Mea Schearim ist ausgezeichnet durch sehr viele Talmud- Thora-Schulen und ״Stiiblach“. Geht man am Freitagabend oder am Sonnabend durch diese Straßen, wird mail ständig angerufen: ״Kimmen Sic dawtien! Kimmen Sie dawnenl“, obwohl es den ״Stiiblach“ gewiß nicht an Minjimim mangelt. Die Sprache von Mea Schearim ist ebenso konsequent jiddisch, wie der Gottesdienst der typische Gottesdienst des Ostens ist, mit all seinen Schönheiten und seiner Innerlichkcit, wie auch mit seinen Absonderlichkeiten und seiner Lhigeordnetheit. Licht und Schatten treten bei dieser künstlich erhaltenen Lebcnsordnung viel stärker hervor als unter normalen Bedingungen. In geordneten Gruppen und walirschein• lieh verabredeten Zeiträumen zieht Mea Schearim am Schabbat nach der Klagcmaucr, und jede Gruppe beginnt von neuem Mussaf zu sagen. In die Steine weinen sie ihren Schmerz, und ihre Wünsche hinein, beten an der Tempdmaucr um die Wiedererrichtung des Tempels ׳ und haben, haben, habet! nicht das Gefühl, in der Heimat der Juden zu sein. Die Fremde liegt noch auf ihrer Seele. Wie steht es um die lugend? Von Kennern wird be״ richtet, daß ein gewisser Teil, ein nicht zu großer, abwandert, sich normalisiert, aufs Land geht. Die Jugend, der man in Mea Schearim begegnet -. und es ist nicht wenig — sieht keineswegs glücklich aus. Ihre Augen suchen etwas — vielleicht sich selbst. Die Kleidung, die Haltung, der Ausdruck dieser Jugend ist genau wie Kleidung, Haltung und Ausdruck des Alters. Sind diese jungen Menschen ganz unberührt von allem, was in Palästina vor sich gellt? Haben sie schon einmal einen Kibbuz gesehen? Was lernen sic in ihren Schulen? Welche Lebensziele schweben ihnen vor? Welche Wirklichkeit von Erez. Israel erträumen sie sich? All dies möchte der vorübergehende Tourist gern wissen und erfahrt cs doch nicht, weil man durch diese Augen in Abgründe schaut — und der Abgrund schweigt. Mea Schearim —- das heißt nicht, wie man zuerst unwillkürlich glaubt, ״hundert Tore“; sondern der Stadtteil schreibt diesen Namen von dem Bibeivers her: ״Jizcliak säte in jenem Land und erntete in jenem Jahr hundert Torm a a s s e, so segnete Er ihn.“ (1, Buch Mose, Kap. 26,12.) Es ist in der Tat eine Welt, die um den Segen ringt, wie einmal Jakob um ihn rang. Aber immer wieder kehrt man doch zu der Ucbcrsetzung ״hundert Tore“ zurück. Wenn nicht hundert, so führen doch viele Tore von Mea Schearim Juden am Schabbat in der typischen ostjüdischen Tr acht.i 1010־»; Ücfbert bonnenfel in die Stadt und in die Welt hinaus. Eines Tages wird der alte Jisehuw diese Wege zur Neuwerdung und zum Umiernen beschreiten müssen, wenn er nicht zum Museumsstück herabsinken will. Und vielleicht wird sich dann auch ein Tor finden, das zu seinem Herzen führt. Gerhardt Neumann und eine neue Serie von CP 50 000 herauszubringen, die ebenfalls 6 °,0 Zinsen tragen werden, aber in einem Zeitraum von j ehn Jahren einlösbar sein sollen. Die Verwaltung will sich durch diesen Typ die Möglichkeit schaffen, gegebenenfalls auch etwas langfristigere Finanzierungen übernehmen zu können. Die Anglo Palestinc Bank hat sich wiederum bereit erklärt, von dieser neuen Serie einen Betrag von LP 15 000 zu übernehmen. Seit Mitte vorigen Jahres werden die Obligationen der Bizur an der Tel Aviver Börse notiert; sie haben seit diesem Tage ohne jede Veränderung ihren Kursstand von 99 °/0 behauptet. Abgesehen von ihrer Sicherung durch die Haftung des gesamten Gesellschaftsvermögens sind die Obligationen der Bizur durch die Vorhaftung des eingezahlten Aktienkapitals von LP 40(XX), neben dem bereits im ersten Arbeitsjahr ein kleiner Reservefonds von LP 400 geschaffen werden konnte, gedeckt. Die Verwaltung hat sich darauf fcstgelegt, daß der Obligationenutnlauf das Vierfache des eingezahlten Aktienkapitals nicht übersteigen darf; gegenwärtig ist das Deckungsverhältnis sogar noch günstiger. Außerdem wurde beschlossen, die Hälfte des eingezahlten Aktienkapitals stets als liquide Reserve zur Sicherung des Zinsen- und Tilgungsdienstes der Obligationen bereitzuhaltcn. In der Bilanz, erscheinen die flüssigen Mittel sogar mit mehr als dem Doppelten dieses vorgesehenen Betrages, nämlich mit rund LP 45 000, wovon knapp LP 1000Q in Pfandbriefen der General Mortgage Bank angelegt sind. Infolge sehr sparsamer Wirtschaft konnten nach LP 1534 (d. s. mehr als 39 «>) Abschreibung auf die Emissionsspesen für die Ausgabe der Obligationen LP 200 dem Reservefonds zugeführt und ein Restgewinn von LP 80 auf neue Rechnung vorgetragen werden. W. Düsterwald, Tel Aviv