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Jüdische Rundschau · 1937-08-06 · Heft 62 (6.8.1937) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 62 (6.8.1937)
Date
1937-08-06
Page
– (sequence 15)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 62, 6. AUGUST 1937 BERLINER Nach den Ferien ... In die Schulen ist der, Alltag wieder eingekehrt. Die großeti Ferien, das Sehnsuchtsziel eines langen Jahres, sind zu Ende, und die Schüler sind wieder in ihre Klassen gegangen, um in gemeinsamer Arbeit das zweite Vierteljahr des Sommersemesters in seinem Pensum zu bewältigen. Allzu lange bis zum Seincstcrscliluß ist cs nicht mehr, besonders wenn man bedenkt, daß in einem Monat bereits die Hohen Feiertage sind und auch Sukkoth mehr zum Feiern als zum Lernen da sein wird. Wer Gelegenheit hatte, wälirend der Ferien jüdische Schulkinder in einem der Erholungsheime der Jüdischen Gemeinde Berlins zu sehen, der weiß, daß Ferien für sie mehr sind als eine Unterbrechung des Unterrichts. Ein großer Teil der jüdischen Schuljugend, besonders im Norden und Osten Berlins, ist in einem körperlichen Zustand, den die Schulärzte schon lange mit großer Besorgnis betraeliten. Unterernährung, Nervosität, Bleichsucht, Blutarmut und in ihrem Gefolge leider sehr häufig geistige und seelische Störungen sind die Erscheinungen, denen sich der Schularzt täglich gegenübersieht, und wer in letzter Zeit solchen Unter- Stichlingen einige Stunden mit beigewohnt hat, der konnte sich selbst davon überzeugen, daß es mit der jüdischen Schuljugend keineswegs so steht, wie man es wünschen würde. Es nedarf keiner Ausführungen darüber, daß die bedenkliche soziale Lage weiter jüdischer Schichten — einschließlich des immer mehr verarmenden Mittelstandes — die Ursache für diese Entwicklung vieler Jugendlicher ist. Hinzu kommen in lausenden von Fällen die Schwierigkeiten, die sich aus dem Auseinamlerbrechen der Familien ergeben, deren Mitglieder sich über die Welt zerstreuen, so daß sehr oft die leitende Hand, das geschwisterliche Zusammensein und manche arideren Faktoren, die zur Entwicklung eines Kindes notwendig sind, fehlen. In den Ferien, die die Schuljugend nun hinter sich hat, konnten sich viele Knaben und Mädchen körperlich kräftifen; wie aus der letzten Statistik des Wohlfahrtsamts der erliner Jüdischen Gemeinde hervorgeht, konnte diese Stelle fast 2100 Kinder ־während der Ferien in Erholungsstätten unterbringen. Es ist aber anzunehmen, daß von den insgesamt 6000 jüdischen Schulkindern Berlins ein nicht unbeträchtlicher Teil auch diesmal ohne Erholung geblieben sein wird. Die Problematik des jüdischen Schulwesens muß gerade auch ,von dieser Seite einmal betrachtet werden. In einer Zeit, in der wir darauf angewiesen sind, ein besonders hochwertiges und gut ausgcbildetes Geschlecht heranzuziehen, das mit einem Leben nie dagewesener Schwierigkeiten zu kämpfen haben wird, ergibt sich die erschütternde Tatsache, daß zahlreiche Kinder der jüdischen Schulen — mehr, als dem normalen Prozentsatz entspricht — den Anforderungen nicht zu folgen vermögen, so daß die Klagen der Lehrer immer häufiger werden, daß das Lehrpensum nur mit Mühe, wenn, überhaupt f;cschafft werden kann. Die jüdische Oeffentlichkeit beobachet mit besonderer Anteilnahme die Entwicklung der heran• wachsenden Generation; und es wäre vielleicht an der Zeit, daß die maßgebenden Stellen zusammen mit der jüdischen Elternschaft ernsthafte Erwägungen darüber ansteljen, wie man rechtzeitig den körperlichen und seelischen Schäden befegnen könnte, die unsere Jugend bedrohen. Die Oeffentiicheit scheint sich der Gefahren noch nicht hinreichend bewußt 2u sein, die einen großen Teil unserer Jugend bereits er• griffen und geschädigt haben. Ergreifen wir Maßnahmen, ehe es zu spät ist! _ N. Die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde, Charlottenburg, Kanf. Straße 159 (Tel.: 91 6023), sucht für eine jüdische Künstlerin, die nicht in der Lage ist, sich ein Instrument zu beschaffen, kostenlos ein Klavier, das evtl, auch leihweise zu überlassen ist. Barmizwah-Termin. Am 7. Auguo (30. Aw): Horst Jacob« s, Sohn von Isidor Jacobus, TW 7, Maiienstr. 21. Ankündigungen Frauen-Arbeitsgemelnschaft für Palästina. Am 10. August fällt der Wizo-Nachmittag aus. Nächster Wizo-Nachmittag am 17. August Näheres wird noch bekanntgegeben. Neue hebräische Kurse der BZV. Mitte August beginnen Anfängerkurse im Westen und itrt Zentrum der Stadt. Anmeldungen werden erbeten an die Kultutabtcilimg der BZV., W 15, Mcinckcstr. 10 (Tel. 91 90 31, Apparat 79). Hebräischer Kurs für Fortgeschrittene! Der Kurs von I)r. Joseph Heiler für Fortgeschrittene wind demnächst wieder aufgenomnicn (zweimal wöchentlich Mcinekeslr. 10). Es können noch Teilnehmer aufgenommen werden. Anmeldung an die Kulturabteilung der li/.V’, Fotogruppe T'munah. Am 10. August, 20.30 Uhr, Kantstr. 54, Dr. Walter Großmann: Unsystematische Bemerkungen über Aufnahmen auf Reisen (mit Lichtbildern). Kulturbund-Kalender. Am 9. August ,,Csardasfürstin“ (Abteilung 4, 14); am 10. August ״C.-ardastürstin“ (Abteilung 5, 15); Jo.-epli ■Lch• ERS1ANER - MÄ'NTEI» Modelle ttasondsr• günstige• Angebot 1 PELZE alter Fe Harten, enorm• Auswahl, billige Preise! Max uieissier. Berlin «״״• Kteiststr.12 u. Nollenioitpialr mann-Selmle: Vortrag I>r, Eioesser; am 11. August 1״ lolfntnig“ (Abteilung 25, 35); am 12. August ,.HoHiiung'1 (Abteilung 26, 3b); Brüderverein: Vortrag Julius Bab; am 14. August (21 Uhr) ״lloi fnung“ (Abteilung 27, 37); atn 15. Augn.-t ״Iloll'mir.g“ (Abt. 28,38). Konservativer Gottesdienst Friedenau, Steglitz und Umgebung, Ifedwigstraße 4. Liberaler Gottesdienst. Kartenverkauf: Stierst!211 .־: Sonntags von 10—12 Uhr. Familien-Nachrichten Frau Fanny B c r 1 0 w i t z, Charlottenburg, Roscherstr. 5 (zur Ich frei Dr. Isahowitz, London NW 3, 26 Lvnclliurst Road, Hempstcad;, he• geht am 13. August den 75. Geburtstag. Herr Adolf Ruß, Berlin NW 87, Flotcnvstr. 7. Inhairer der Linnen B. Feder, Berlin, und N. Blumenreich, Stettin,!regeln am 6. August den 70. Geburtstag. Herr Ruß gehört u. a. zu den aktiven Förderern der Toynbec-IlaUc. Gottesdienst - Nachrichten Schabbat: (Rausch Chaudesch) לאה Schabbat• Ausgang 20.34 Abkürzungen: Frsa Freitagabend, hrSp^KFreitag-SpStgottesciiertit. SchF Schabhat. Fruhgottesdienst SchH =3 Sdhabbsl-HauptgoUesdienst. M =* Schabbatmincha. J=sJugendgottesdienst. Pr Predigt. Sehr =דל Schrifterklärung. L •=* Lehrvortrag, OSch «=» Anschließend Ooeg Schabbai. Wa — Wochentag■״Abend. Wm Wochentag-Mor gen Gemeinde-Synagogen nach neuem Ritus Neue Synagoge: Fr 19 Pr van der Zyl / SchH 10 Fasanenstraße: Fr 19 Pr Gsüiner / SchH 11' / M 20 / Wa 19.30 / Wm 7.30 LüUowstraßc: Fr 19 Pr Löwenthal / SchH 10 / M 20 / Wa 19.30 I Wm 7.30 Lindenatrnße: Fr 19 / SchH 10 Pr Salomonski / M 20 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Leretzowstraße: Fr 19 Pr Lewkowitz / SchH 10 / M 20 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Friedenstempel: Fr 19 Pr Hnmburger / SchH 10 / M 20 / Wa 1950/ Wm 7.30 Prinzregentenstraße! Fr 1<U5 Pr Brasch / SchH 10 / M 20 / Wa 19.15/ Wm 7.30 Schmargendorf: Fr 19 / SchH 10 Ge meinde-Synagogen nach altem Ritus Alte Synagoge 1 Fr 1930/ SchH 8.30 Pr Freier / M!9.45 / Wa 19.30 / Wm «.30 Kaisers!»«« 1 Fr 19.30 J SchH 9 Pr Ohn-nstem / M 19.45 / Wa 19.30 1 Wm 6.30 Rykestraße! Fr 19.30 / SchH 9 Pr Lcvy / M 19.15 / Wa 19.3,3 / Wm 6.30 MUnchener Straße: Fr 19.10 t SchH 9 Pr Altmann / J 16.30 / M 19.45/ Wa 19.30/ Wm 7 Grunewald: Fr 19.30 / SchH י / M 19.45 / Wa 19.30 / Wm 7 Kottbusser Ufer: Fr 19,30 / SchH 9 Sehr Jckobovits / J 15.30 / M 19.45 / Wa 19.30 / Wm 7 Pestalozzlstraße: Fr 19.30 / SchH 9 / M 19.45 / Wa 19.30 / Wm 7 Vereins-Synagogen BethScholaum (MinjanMtndcUohn), Markgraf-Albrecht-Straße 11-V2 sFr 19-30 f SchF 7 / Srhfl 9 Pr AmoUki Beth Zion, ßrunnenstr. 33t Fr ]3.30 / SchH 8.30 / J 17.30 OSch Land«« / M 19.30 £ Landen / Wa 19.30 / ־Wm f>.45 Lippmann -Taus», Golln < wslr. 12 Fr 19.30 / SchH 8.15 Pr Singe rmnnn / J 15.45 / M 19,50 / / Wa 19.30 / Wm 0.30 Matmiach Jrschuah, Drag• «nerstr. 3335־: Fr 19.30 / SchF 7 / SchH 9 J M 19 / Wa 20 / Wm 7 Ohel Jizrhok, Liesenslr. 3: Fr 19.30/SchH 9 Sehr H. Meyer/M!9.45 / Wa 19.15/ Wm i Syn. Gesundbrunnen, Prinzenallee 87; Fr 19.30/ SchH 9 Pr Alexander / M 20 / Wa 19,30/ Wm 7 Sephardische Synagoge, Ldtrowstr. 111 : Fr 19 / SchF 9,30 Syn. Passauer Str.'2! Fr 19.30 / SchH 9 Pr Bruch / M 19.50 L / Wa 19230 Wm 7 Reiigionsgem. Chbg., Schulstr. 7: Fr 18.10 / SchH 9.30 Jüd. Religionsverein der »firdl, Vororte, Hermsdorf, Albrechlstr. 10 : Fr 18.30 £ Klein / SchH 10 Pr K!f׳in Religionsverein Friedenau-Steglitz, Stierstr. 21: Fr 19,80 / SchH 9 Pr Winter/ M 16.30 OSch L Winter Rellgionsverem Neu-Tempelhof, MussehUtr. 22: Fr 19.30/ SchH 10 PrWreszvnski/ M 20 L Syn.-Verein Lew Jehudoh, Schönhauser Allee 31: Fr 19.30/ SchF6.45 / SchH 8.30/ M 19.30 l. Knufnmn / Wa 19.45 / Wm 9.45 Syn.*Verein Moabit und Hansabezirk, Lessingstr. 19 t Fr 19.30 / SchF 6.45 Synagogenverein Weiflemee. Lothringenstr. 22: Fr 19 / SchH 10 OSch Jüdische Farmer in Kanada Die Nachrichten über die jüdischen Landwirte in Kanada, besonders in Saskatchewan, sind nicht günstig. Weihrend es den Farmern in den Vereinigten Staaten im allgemeinen gut geht, ist das Gegenteil von den kanadischen Siedlern festzustellen, die überhaupt seit Jahrzehnten mit viel größeren Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Es handelt sich besonders um Ostjuden, die in den letzten zwanzig Jahren eingewandert sind und von denen etwa 5000 bis 6000 angesiedelt wurden. Aber schon die ersten Lamlsiedhingen konnten sich nicht halten, und erst später wurde der Versuch mit größerer organisatorischer Erfahrung und mehr Geld wiederholt; 1907 wurde die Verwaltung von der Ica übernommen. 1932 brach die große Agrarkrise aus, unter der die noch nicht so eingewurzelten Juden mehr zu leiden halten als die anderen Landwirte. Die meisten mußten einen Nebenerwarb suchen, um sich überhaupt auf ihrem Lande zu halten. Jetzt ist eine neue Krise attsgebrochen, und besonders die Ica-Kolonien sind Opfer der Trockenheit, die die Ernten, vor allem in Saskatchewan, vernichtet. Das Schlimme ist, daß die Trockenheit bereits in den letzten sechs Jahren zu Mißernten geführt hat. Die Folge ist vielfach Landflucht, denn es ist manchem Siedler auch seelisch nicht möglich, auf bessere Jahre zu warten. Dieser Tage mußte ,,Das jüdische Wort“ in Winnipeg sich mit einem Aufruf gegen die Landflucht an die Siedler wenden, sie sollten trotz allem den heroischen Kampf mit der Natur nicht anfgeben« Tatsächlich erhallen jetzt die verarmten Farmer v-on West- Kanada U n t e r s t ti t z u n g von der Regier u!1 g, die sie mit den notwendigsten Lebensmitteln unterstützt und auch dafür sorgt, daß sie ihr Vieh nicht müssen eingehen lassen, während, wer sein Land verläßt, ohne Unterstützung bleibt. Vielleicht gelingt es auf diese Weise, auch die judische Kolonisation in Kanada zu retten. Reifeprüfung!m Landschulheim Florenz. Am Landsehul* heim Florenz, das zahlreiche jüdische Schüler aus Deutschland, Oesterreich, Ungarn und Polen besuchen, haben jetzt die ersten Reifeprüfungen für das italienische Abiturientenexamen und das englische sehooi certificate stattgclnnden, Wie die italienische Prüfungskommission mitteilt, bat die Examenskandidatin — eine Jüdin aus Deutschland, die seit zwei Jahren das Landschulheim besucht hat das Examen mit Erfolg bestanden. Die englischen Examensergebnisse stehen noch aus. In dem Somnterbkal ״Waklfrieden“ am Sakrower Sei sind Juden unerwünscht. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Zentrum-Nord Sonnabend, 7. August, 20 Uhr BZV-Hmm, Rasenthaler Str. 44 מסף יעקגזון: הבדיחה חיזזודית כהומר להיסטוריה זזיעראליו* Hermannplatz Dienstag,!0. Auettst, 20.30 Uhr BZV-Heim, Neukölln, Jägerstr. 6 Rudolf fiteiiti: Nach einer Pal4stinfurel0*| Vorführung der neuen Pstästinamonatsschau Zentrum-Nord Pmtstag, 10. August, 20.30 Uhr RZV-tfeim, Rose nt Haler Str, 44 Dr. Artur Prinz ז Palästina Wanderung־ — Ueberseewinderung; Dr. Alexander Besser: Genf-Zürich — ein Zwischenbericht; Adolf Locker: GemelndepoHtlk SUdost Dienstag, 10, August, 20.30 Uhr BZV-lfcitn, Briickenstr. 9 Dr. Emst Berentj Zwischenbericht ▼om XX. Kongreß; Rudolf Abraham j Die Wirtschaft»- und Arbeitstage in Palästina; Dr. Kurt Semmel! Aufgaben unserer Arbeit prledrlchahaln Mittwoch, II. August, 20.30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Str. 87 Besprechung de* Verlaufs de* XX. Kongresses (mit Vorlesung der Originniberichle der JTA) Hansa Mittwoch, 11. August, 20.30 Uhr Konditorei Hansa, Flensburger Str, 19 Dr. Ernst Berent: Kämpfe in der ie!aml*chen Welt Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Misrachi an den hohen Feiertagen in den Raumen der ZVfD Melnekeslr. IO Karlen zum Preise von JUC 1.50, 2.50, 4.—, 5.—. Vorverkauf ln der Anzelgenannahm* der Jüdischen Rundschau, MeineKesfraße 10, von 0—13 und lO—lö Uhr Ferner veranstaltet die BZV Gottesdienste noch allem Rlfus in ihren Helmen Kantsir. 54 BrUcRenftlr. 9 Rosenlhaler Sir. 44 Creme ln Tuben zu 3.- M. t.28Muna 50 W. Fest- Meinungen ikiusll — individual) vsrfsßt I. Sandale, Bcrlln-Charlbg. 4 WattsatraB• 20 Tsl.1 96 23 18 Klauitrsiimmgr Perez Ruf: 7218 20 Theaterabend der־ Kielnkunstgruppe das Bezirks Zentrum-Nord Sonnabend, 21. August, 20.45 Uhr Kt)ter«Wllhelm-8tr. 31 CMusikervereinthaus) Der Traum der Braut von Goldfarb / Musik; W.Weintraub Leitung! F. Finder / Regie: M, Wltteleohn Karten zu RMt 0.75, 1,1.25 ,—־ und 1.50 im Vorverkauf: Adlersleln, Alte SchonhauMr Str. 55; Konditorei Dohrin, An der Spandauer drücke 7; Buchdruckerei Lädier, Lothringer Str. 34; Wiener Cafe, Alte Schönhauser Str. 11; Buchhandlung Salle«, Grenadieritr. 30; Restaurant Kimelfeid, Rostnlhaler Str. 32 9 Restaurant Gorodecki בשר Berlin, Frledrichetrafie IBS gegenüb. Cafe Imperator * Ruf :11 3420 Grolmanstr. 42 ■7ahM's■ la Prlvat-Mittagsu. Abendtisclt Gedeck von RM 1.20 an lotiontiauter All•• * (*. Schönh. Tor) Bolle’• Hauahaltungshilfe Bttlowatrafie 84, Ecke Potsdamer Str. Gegrttndet 191• / Ruft 21 27 57 Vielseitige Aushilfen f. Haushalt, Geschäftsräume usw. Keine StcUenvermiltlunj. ן Litt« gratie ARKEN An■ u. Verkauf PHIl. KOSACKACo. BERLIN, Burgitr. 13 &ueirs נשר!m- und menM K u r f fi r 1t aod 1 m m 22, Nihe Zoo Ausrichtung von FostHehkolton. / Ruf! 91 22 45 Aufsicht Katcfer.-KoBMW. Jfldisdie Gemeinde BeHia Arbeit u.Sport loh.: Ueveathel Berlin-OiarloHenba. KtI«er-frle411(A*8kfeAe 40• Laden tuid L Etage Palästina- Ausrüstungar t. Ciiaiuant u.Tounnin Sportand BerufskekleldiiBg jedsr Art Zw. Kürfllrsfendsinm u. Ssslgnjrpl. Mittagu. Absndgsdscks RM t.20 fübonn. t.OS) Inkl. Bsdisng, — Rudolf aoidnann Stammesssn 9Q Rpf. I -- ü Sie speisen gut in dem jüdischen Ca/6 u. Restaurant am Neuen Marki IsUClIlillS Bischofstraße 17 Ruft 51*036 1TAFELFERTIOE1 EISBOMBEN hygienisch IM KARTON verpackt Mein• Neuheit D.R.Q.M. Stets grofier Vorrat zum eofort. Mitnehm. Ab 3 RM (elneehl.Verpafik.) In Berlin fr. Haue lief. BALSAM-EIS CAFl UNO KONDITOREI Berkel 8 Sdiwoelte WIELANDBTR. (AM OLIVAER PLATZ) Ruf: •103 s« ■,IUI»«M,MHSitnsHHM> Konditorei Adler Wittenbergplatz Orig. Karlsbader Kaffee Orig. Wiener Kuchen Warfne Küche. UebeMOO inu. auelSnd.Zoitungen 11M,ssim>s<1>,s(*1s,Ke,MM,ss<M,>,,״ss,n,ss,s,,״s1Hn,s<nHMsnn>s<1{mm,>n1n Ob spät Charly ob früh erwartet Sie in seiner neueingerichteten Bar ■ Eli I I HOLLAND am Kurfürstendamm 61 Eingang Leibnlzstr. / Ruf 311636 Die bekannte Tanzbar HerifOfragend• Stlmmung■•Kapsli r In allen jüdischen Blättern dürfen, soweit es sich um deutsche Staatsangehörige handelt, nur Juden inserieren

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