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Jüdische Rundschau · 1937-08-06 · Heft 62 (6.8.1937) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 62 (6.8.1937)
Date
1937-08-06
Page
– (sequence 14)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 62, 6. AUGUST 1937 Makkabi - Meisterschaften 1937 Am komm enden Sonntag finden die diesjährigen Makkabi• Meisterschaften statt, denen eine besondere Bedeutung zu* kommt, da die besten Leichtathleten dazu auscrsehen sein werden, den Deutschen Kreis auf der Makkabiah im nächsten Frühjahr in Palästina zu vertreten. Die Meisterschaften haben jedenfalls eine ausgezeichnete Besetzung erfahren. Zwar ist die Tcilnehmerzahl gegen das Vorjahr etwas zurückgegangcn, da viele der besten Leichtathleten abgewandert sind; dafür ist eine ganze Reihe jugendlicher Leichtathleten am Start, von denen gewiß einige die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllen werden. Von den Leichtathleten, die den Deutschen Makkabikreis bereits auf der II. Makkabiah vertraten, sind noch Dr. L e w i n, S cti a 11 m a n n, Orgler, Blum, B1 a ti c k, der Werter Herrrnann, Elly Kendziorra und Selma Schulmann am Start. Sie werden unterstützt durch viele Leichtathleten, die inzwischen in den Vordergrund getreten sind, wie z. B. den Springer Münz (Köln), Mehrkämpfer Stern heim und Sieradzki (Leipzig), den Weitspringer B1 a n c k II, der mit 6,84 m in diesem Jahr die relativ beste Leistung au (stellte, sowie die vielseitige Annemarie Hadra (Hamburg). Besonders stark ist dieses Mal die Beteiligung der befreundeten Makkabim aus den benachbarten Ländern. Für <fie Hakoali Wien startet die ausgezeichnete öerda Gott• lieb (1,50 m im Hochsprung, K)0 m 12,6 Sek.), der in Deutsch* land wohlbekannte ß I <> d y und der 200 m Makkabiah-Sieger und 400 in österreichische Meister König, sowie der Lang* streckler Beck. Vom Hagibor Prag sind Fisch* man n, F r e 11 ri <j, G o 1 d s c h m i e d, Petschau. S c 11 w a r z und Weiß am Start. Die Wettkämpfe, die auf dem Ci rune vv a I d s p o r t p 1 a t z mit den Vorkämpf eil um 10 Uhr beginnen und mit den Hauptkampfen tim 1530 Uhr fortgesetzt werden, versprechen einen ausgezeichneten Sport, Die Siegerehrung wird der Vizepräsident des Makkabi, R.-A, Dr, R a b a ti, vorne 11 tuen. Bar Kochba Hakoah in Halen*! clce N'edlitzer Str., finden am;abend, 20.30 Uhr, Empfang und sehen Cl.iste und auswärtigen Maleausführliche Itt der Turnhilie d s e e, Kronprin/endainni, Sonnabend- und Sonnt;: Abschied für die;ukühh kabim statt. Platzmangel Vorbesprechung der eiii’/e verbietet uns eine neu Wettbewerbe. Tennisklub Bar Kochba schlägt Tennisklub Grunewald Am letzten Sonntag gelang es dem Tennisklub Bar Kochba, die bisher als spielstarkste geltende Mannschaft des weitaus stärksten Schild-Vereins, Tennisklub Grunewald, mit 5:4 Matches, 12:0 Sätzen und 06:S4 Spielen zu schlagen. Bei den Einzelspielen schlugen an zweiter und dritter Stelle Brück gegen Dr. Plaut, Jauch gegen Meyer. Die imte* ren Vereinsspiele verloren Schatzow gegen Gans, Goldstein gegen Gumpel und Wurm gegen Goldberg. Im Spitzenspiel schlug der alte Routinier Wolff Lieber mit dem knappen Ergebnis 6:8, 6:3, 6:4, hatte seinen Sieg jedoch entscheidend item Schiedsrichter zu verdanken, der es zuließ, daß Wolff bei seinen Aufschlägen weit in den Platz hinein vorging. Auf Verlangen des Oberschiedsrichters verwarnte der Schiedsrichter Wolff, ohne jedoch später Kon- Sequenzen aus seiner Verwarnung zu ziehen. Besonders peinlich berührte das Verhalten des Schiedsrichters, weit er dem Verein von Wolff angchörtc. fn den Doppelspielen gelang es den Bar Kochba-Paaren Brück •Plaut, Goldstern - Lieber und Wurm - Schatzow durch eindeutige Siege das Gesamtergebnis zugunsten des Bar Kochba herzustellen, _ Makkabi Haifa- Enfants de Neptune Beyrouth 4:0 Das erste internationale Meeting der Saison brachte dem Makkabi einen vollen Erfolg. Wieder fielen zwei neue Rekorde, der eine von Tinshemet (Makkabi Haifa), der seine eigene Bestleistung über l(!ü m Crawl auf 1:03.5 drucken konnte; den zweiten Rekord schuf die 4 mal 50-m-Staffel des Makkabi Haifa, die in der Aufstellung Erzi, Vago, Flesch und Tinshemet 1,515,4 erreichte, wobei auch die 11. Mann- Schaft (in der Aufstellung Großmann, Lazam, Arie, Rosenblatt) recht gut schwamm. Aber auch die anderen Bewerbe brachten guten Spart und vor allem scharfe Kämpfe, die die 2500 Zuschauer begeisterten. E. N. B., Beyroutb, Meister von Syrien und Libanon, kam *nit seiner Schwimm, und Wasserballmannschaft, die sich liier bald Achtung verschafften. Beim Wasserbai! spiel kämpften zuerst zwei englische Mannschaften, dann traten die Sieben des INB. gegen M:\kkai1is Team an, das sich aus folgenden Spielern zusammensetzte: Tor: Bigger: Verteidigerp Großmann, Lazam; Mitte: Vago, Erzi; Sturm: Maggi, Flesch (Kapitän). Vom Anpfiff weg gingen die Syrer in scharfem Tempo los und schon hat Bigger schwere Arbeit zu leisten. Langsam kann sich Makkabi von der Um klammerung befreien, es beginnt ein hartes Ringen um das erste Goal. Blitzschnell wechseln die Situationen. Maggi wirft den Ball zweimal an die Latte, Lieschs Bombenschüsse werden abgewehrt. Wieder greifen die beiden Gegner an, einmal scheint Bigger schon geschlagen, da rettet Großmann noch, geht übers ganze Feld durch, ein schneller Ballwechsel, Maggi täuscht den Tormann, Flesch erzielt das erste Tor für Haifa. Ungeheurer Jubel, Knapp danach Halbzeit, 4:0 für Makkabi. Anpfiff. ENB. greift heftig an, besonders Baz, der Centrestürmer, ist nicht zu halten, aber eisern stellt die Ver* teidigung, immer wieder werfen die Mittelspieler die Stürmer in den Kampf. Baz verschießt, Erzi kommt vor, Vago leitet den Angriff weiter, Flesch bekommt den Ball, das zweite Goal sitzt. Die Beyrouther selzeri nun alles ein, das Tempo wird noch gesteigert. Aber Makkabi ist jetzt klar besser und nach einem Corner kann Flesch das dritte Tor erzielen. Noch immer gibt sich ENB. nicht geschlagen und einige Bälle zwingen Bigger zur Aufbietung all seines Könnens. Lazam spielt Maggi frei, Erzi steht besser, er bekommt den Ball und schon sitzt das vierte Tor. Gleich darauf Schluß. Makkabi Haifa hat I NB. 4:0 geschlagen. Vor Beginn der S c 11 w i m m k ä m p f e traten die beiden Mannschaften an, und nachdem die syrische Hymne, die Hatikwah und God save the King verklungen waren, überreichte man sich die Wimpel. Ernst Weigler, Haifa Der Makkabiah entgegen Die großen Spiele beim Bar Kochba*Hakoah Am letzten Sonntag gab es auf dem Sportplatz Grünewald einen Spieltag, der fast zuviel des Guten bot. Von 10 Uhr morgens bis 7 Uhr abends wurden die Spiele abgewickelt, und jedes Spiel bot gute Leistungen und aufregende Momente. Am Vormittag wurden zunächst die Makkabiah-Kandidaten mit Ausnahme der Spider des Bar Kochba-Hakoih Berlin, die wegen ihres anschließenden Klubkampfes gegen die Hakoah Wien nicht zur Verfügung standen, erprobt. Bei diesen Spielen kam es nicht so sehr auf Sieg und Niederlage an Spandau (Bar Kochba-Hakoah Berlin) wirft Foto : Abraham als darauf, die Spielweise der einzelnen Spieler zu erproben. Als Trainingspartner hatte sich die Hakoah Wien zur Verfügung gestellt, obwohl sie am Nachmittag nochmals schwere Spiele gegen den Bir Kochba-Hakoah zu absolvieren hatte. Zunächst gab es das torreiche Handballspiel der Auswahlmannschaft gegen die Hakoah Wien (8:7). Die Hakoah Wien stellte eine sichere, technisch gute, tapfer kämpfende Mannschaft, der nur das genügend taktische Verständnis fehlt, um eine wirklich gute Mannschaft zu sein. Bei der Auswahl-Mannschaft zeigte es sich, daß die Spielstärke der Makkabi-Händballspieler in Deutschland kaum nachgelassen hat, besonders im Sturm gab es ausgezeichnete Leistungen zu sehen. Blauck II (Hamburg), Czopek tmd Sieradzki (Leipzig) sind Spider, die bei großem technischem Können über einen scharfen Schuß, taktisches Verständnis und Entschlossenheit im Angriff verfügen. Ausgezeichnet kann auch der Posten des Torwarts werden, Blanck 1 (Hannover) und Hecht (Frankfurt), die je für eine Halbzeit eingesetzt wurden, zeigten beide ausgezeichnetes Können. Die große Ruhe und Eleganz Blaricks machten ihn uni ein Weniges stärker. Etwas schwächer ist die Defensive der Handbalicr. fn der Läuferreihe überzeugte niemand so recht. Der Leipziger Ncbenzahl, ein sicherer Zerstörungsspieler, ließ die nötige Uebersicht in den Abgängen vermissen, am besten hielt sich noch der Frankfurter Wcllwarth, obwohl er auch nie zu einem konstruktiven Aufbauspiel kam und insbesondere zum Schluß erheblich nachließ. Auch die bisher ausgezeichnete Verteidigung Flörsheim -- Schließer warschwäeher als gewöhnlich. Die Mannschaft wurde zu Beginnt des Nachmittags nochmals in einem Spiel gegen die zur Zeit vielleicht stärkste jüdische Vereins-Handballmannschaft in Deutschland, des JSK. Berlin, erprobt. Die Auswahl-Mannschaft hatte sich nun aufeinander eingespielt. Einige Umstellungen innerhalb der Mann- Schaft hatten das Gefühl lind das taktische Verständnis ge• stärkt. Aber auch der JSK. zeigte Ausgezeichnetes. Der Stürmer Siegel zeigte sich seinen Auswahlkollegen völlig ebenbürtig. Das Ergebnis von 11:9 hat die Auswahlmann- Schaft vor allem ihrem starken Torwächter zu verdanken. Im Fußball stand gleichfalls die Auswahl-Mannschaft am Vormittag den Wienern gegenüber. Es gelang ihr, mit 2; 1 zu siegen. Torwart, Verteidigung und Läuferreihe hatten durchaus Sieger-Format, fm Sturm zeigte der noch sehr junge May eine ansprechende Veranlagung. Der Mittelläufer Herrsch ist immer noch der stärkste Mann der Mannschaft. Am Nachmittag stand die Auswahl-Mannschaft einer kombinierten Mannschaft, JSK. und Hagibor, gegenüber. Auch hier setzte sich die Auswahl-Mannschaft 1:0 durch. Auch in den Reihen der Berliner Spieler befanden sich einige begabte Spieler, die in engere Wahl für die Makkabiah gezogen werden sollen. Anschließend wurde dann im Handball, Fußball und Hockey 11er Klubkampf Bar Kochba-Hakoah Berlin gegen Hakoah Wien ausgetragen. Zunächst stand eine Hockey- Mannschaft des Berliner Vereins, die sich durch einige Spieler des Tenniskiubs verstärkt hatte, der Mannschaft der Hakoah Wien, die die österreichische Landes-Meistersehaft hält! gegenüber. Die Berliner Hockeycr hielten sich über Erwarten gut. Sie zeigten schnelle Läufe und sichere Kombinationen. Nur dem weit besseren Torwart, dem internationalen Haspel, hatten die Wiener ihren 2:0-Sieg zu ver* danken. Im Handball siegten anschließend die Wiener obwohl sie vom Vormittagsspiel ermüdet waren, 8:7. Die Berliner Mannschaft, deren sicherster Läufer, Hans Samuel, fehlte, hat an Spielstarke gegen früher erheblich verloren. Sie versuchte, das Spiel oft durch sehr große Härte offen zu halten. Einen technisch wie taktisch überragenden Eindruck hinterließ wieder Werner Spandau, der ebenfalls in seinem linken Nebenmann, Schlesinger, gute Unterstützung fand. Bei den Oesterreichern glänzte Dr, Schiffrcs, der am Vormittag im Tor gestanden hatte, als Linksaußen durch großartige Einzelgänge. Im Fußball litt das Spiel, das wiederum die Oesterreicher 3:2 gewannen, unter der Unsicherheit des Schiedsrichters, der das Spiel zerpfiff und sich auf Reklamationen der Spieler eiuließ. Bei den Berlinern zeigte Sperber noch immer eine große Sicherheit als Verteidiger, und der neue Stürmer des Bar Kochba-Hakoah, Hilkowitz, zeigte verschiedentlich sehr schnelle Durchbrüche. In Hamburg 7:4 und 13:7 Wie wir erfahren, hat die Hakoah Wien auch In Hamburg gegen den Bar Kochba Hamburg Erfolge davongetragen. Die Wiener Makkabi-Amateur-Mannschaft Hasmonea siegte iir* Fußball 7:4; die Handballer von Hakoah Wien siegten gegen den Bar Kochba Hamburg 43:7. Es stehen jetzt noch die Spiele am 5. August in Leipzig und am 8. August in Frankfurt aus. Makkabi Erez Israel - Planung und Verwirklichung Von unserem Berichterstatter. fl. Haifa, 1m Juli Die Arbeit des Makkabi Erez Israel ist in den letzten Monaten Gegenstand zahlreicher Betrachtungen kritischer Natur gewesen. Unser fl,-Mitarbeiter nahm Gelegenheit, mit dem Generalsekretär des Makknbi-Präsidiums von Erez Israel, Georg F l e s c h, eine Unterhaltung über die Arbeit des Mer• kas zu führen. (Red.) 1. In manchen Kreisen des Makkabi außerhalb Erez Israels ist keine restlose Klarheit über die ideologische Haltung des Makkabi im Lande vorhanden; was Kann über sie gesagt werden? Der Makkabi in Erez Israel hat sich stets als eine nationale Bewegung befrachtet, die, parteimäßig gesehen, unpolitisch ist. Von diesem Grundsatz ist der Makkabi nie abgewichen; er kann aber seinem Charakter nach nicht apolitisch sein. Im Zuge seiner Entwicklung, die ihn weit über rein sportliche Aufgaben hinaus geführt hat, muß und wird er immer zu Fragen bfcllung nehmen müssen,, die als politische Probleme zu betrachten sind. Darunter sind in erster Linie Fragen der Jugenderziehung, insbesondere der Aufbau der Schulen des Landes, zu versieben. Der Makkabi bemüht sich um die Schaffung eines Rates für körperliche Erziehung. 2. Nach welchen Gesichtspunkten ist die sportliche Arbeit aufgebaut worden? Die Angst, die heute noch in weitesten Kreisen des Jischuw vor dem Wort ״Sport“ herrscht, und das Unverstandnis wichtiger Institutionen, hat den Aufbau einer sportlichen Arbeit erschwert. Der hinreichend bekannte Mangel an Sportstatten stellt bei Durchführung von Veranstaltungen große Anforderungen an den Enthusiasmus von Aktiven un<f Funktionären. Der Aufbau kann nicht planmäßig vor sieh gehen, da z. B. Leichtathletikfeste fast ausschließlich pur in Rechowoth, und Schwimmwettkämpfe nur in Haifa durchgeführt werden können. Es ist geradezu als beschämend anzusehen, daß eine Stadt wie Tel Aviv nicht eine einzige Sportstätte aufzuweisen hat, die der ersten jüdischen Stadt der Welt würdig ist. Die Aufgabe, Sportplätze lind Schwimmbahnen zu schaffen, ist eine Pflicht der nationalen Institutionen, Regierungsstellen und Stadtverwaltungen. Die Sportvereine werden mit allen Kräften bereit sein, bei der Schaffung von Sportstätten mitzuhelfen. Trotz dieser Schwierigkeiten hat der Makkabi Erez Israel in den letzten 2 Jahren seine Organisation in erheblichem Umfange ausgebaut und in den kleinsten Plätzen des Landes Stützpunkt« geschaffen. In den Mittelpunkt seiner Arbeit hat der Makkabi die Makkabiah-Vorbercitiingen und die westasiatischen Spiele gestellt. 3. Besteht in den Fragen körperlicher Erziehung eine Verbindung zum Turnunterricht wie überhaupt zur Pflege der Leibesübungen in den Schulen? Der Makkabi bemüht sich seit Jahren, zu einer Zusammenarbeit mit den Schulen auf dem Gebiet der Leibesübungen zu gelangen. Er hat hier mit großen Widerständen m kämpfen, da in vielen Schulen des Landes den Schülern verboten ist, Sportvereinen anzngchörcn. Für die Entwicklung des Makkabi ist die Lösung dieser Frage von Bedeutung, da die sportliche Zukunft des Jischuw sowohl in den Spitzenleistungen als auch in der Breitenarheit einerseits von gut vor- und ausgebildeten Lehrkräften, anderseits von der Grundlage körperlicher Er- Ziehung der Schuljugend abhängig sein wird. 4. Wie ist das Verhältnis der Spitzenleistungen Im Makkabl zu seiner Arbeit auf breitester sportlicher Basis? Es ist dem Makkabi vorgeworfen worden, daß er sich fn erster Linie der Erreichung von Spitzenleistungen zugewandt hat, und daß es um die Breitenarbeit schlecht bestellt sei. Diese Behauptung ist grundfalsch; jeder Kenner derMaterie weiß, daß cs nur durch Massensport möglich ist, eine Anzahl von Spitzenkönnern heranzuhilden. Die großen Sportländer der Welt, die auf Olympiaden Weltruum errungen haben, beweisen, daß Leistungen von außergewöhnlichem Format nur auf dem Wege einer Arbeit auf breitester Grundlage zu erreichen sind. Die Spitzenleistungen des Makkabi in Erez Israel, die noch keinen Anspruch einer besonderen Erwähnung im Vergleich zu anderen Ländern erheben, sind das Ergebnis einer natürlichen Entwicklung des Sports. 5. Was läßt sich über die Arbeit der nächsten Zeit Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der III. Makkabiah sagen? Die Durchführung der II. Makkabiah ist in organisatorischer und technischer Beziehung kritisiert worden. Es kann festestellt werden, daß der Makkabi aus seinen Fehlern gelernt at, daß ferner in den letzten 2 Jahren eine Reihe von Fachleuten ins Land gekommen sind, die mit der Makkabiarbeit eng verbunden sind. Damit dürften die Voraussetzungen für eine bessere Vorbereitung gegeben sein. £ Sonntag, 8. August, Grunewaid-Sportplatz der Jüdischen Gemeinde, Vorkämpfe 10 Uhr, Hauptkämpfe 15.30 Uhr 16. J&xJUtatidetitdrt Am Start: Hagibor Prag, Hakoah Wien, u.a. Blödy, Gerda Gottlieb, König, Petschau, sowie die basten Leichtathleten des Makkabi in Deutschland Eintrittskarten von 75 Rpf. bis RM 2,50, im Vorverkauf 50 Rpf. bis RM 2.—. Gegen Mas Hamakka bi-Ausweis nur Vorv« rkaufspreise

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