Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 62 (6.8.1937)
- Date
- 1937-08-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2651273-2653625-2653685--31080-2685669- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 62, 6. VIII. 1937 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 9 Weizmanns Eröffnungsrede Die Rede, die Dr, Weizmann bei der Eröffnungssitzung des Kongresses am 3, August abends hielt, hatte folgenden Wortlaut: Hoher Kongreß! Die zwei Jahre, die vergangen sind, seit wir uns in Luzern trafen, gehören zu den schwersten und kritischsten in der neueren jüdischen Geschichte, schwer und kritisch für den Jischuw in Palästina ebenso wie für die Judenheit als Ganzes. Wir versammeln uns in einer Zeit, wo die Situation des jüdischen Volkes in der ganzen Welt ohne Uebertreibung tragisch genannt werden kann. Selbst in der jüdischen Geschichte, die doch an tragischen Kapiteln reich ist, finden wir wenig Beispiele, die unserer heutigen Lage vergleichbar wären. Millionen von Juden in Mittel- und Osteuropa, die im Laufe des 19. Jahrhunderts eine gewisse bürgerliche Emanzipation erreicht hatten, haben jetzt zum Teil durch rechtliche Minderstellung ihre Bürgerschaft verloren, zum Teil sehen sie sich durch die Verwaltungspraxis ihrer Länder und durch objektive Umstände, die zu analysieren zu weit führen würde, außerstande, ihre volle verfassungsmäßige Gleichberechtigung zu realisieren, Millionen Juden haben keinen Lebensunterhalt und immer weniger wirtschaftliche Existenzmöglichkeit, obwohl sie bereit sind, hart zu arbeiten und sich mit wenigem zu begnügen. Die Lebensverhhltnisse zehntausender Juden in vielen Ländern spotten jeder Beschreibung. Nicht nur die äußeren Lebensmögüchkeiten schrumpfen zusammen, der Jude wird auch in seiner Ehre bedroht, die uns ebenso heilig ist wie irgendeinem anderen Volke. Der einzelne Jude, der diesen Angriffen gegenübersteht, ist wehrlos und machtlos. Aber er soll wissen, und von dieser Tribüne, auf die die Blicke aller Juden an diesem Abend gerichtet sind, soll er hören, daß die Gesamtheit des jüdischen Volkes nicht gleichgültig ist gegenüber seinem Schicksal und daß wir hier sind, um die Bedingungen seines Lebens zu ändern, indem wir dem jüdischen Volke (und damit potentiell auch jedem einzelnen Juden) eine Lebensgrundlage und einen neuen Status schaffen, durch den er in der menschlichen Gesellschaft als gleichberechtigt in einem höheren Sinne als bisher bestehen kann. Hoher Kongreß! Schon zur Zeit der Kongresse von Prag und Luzern mußten wir tms mit neuen Erscheinungsformen des Antisemitismus beschäftigen, und seit dieser Zeit hat nicht nur keine Verminderung ihres Umfanges stattgefunden, sondern sie haben noch mehr um sich gegriffen. Wir wollen hier nicht auf Einzelheiten eingehen und auch nicht Dinge besprechen, die aller Welt bekannt sind. Wir Zionisten stimmen keine Klagelieder an, wir suchen einen konstruktiven Weg aus dem Engpaß der Judenfrage. Das eine können wir sagen: Niemals bat sich die Wahrheit der wesentlichen zionistischen Thesen so klar und so bitter erwiesen wie im Laufe der letzten vier oder fünf fahre. Die Judenfrage ist heute anerkanntermaßen eine der brennendsten internationalen Fragen; wir haben gerade in den letzten Tagen bei Erörterungen, die uns auf diesem Kongreß noch in anderem Zusammenhänge beschäftigen wer* den, deutlich erfahren, daß die Welt die Tragik der Judenfrage und die Unhaltbarkeit der heutigen Verhältnisse erkannt hat; wir lesen das in dem Bericht der Kgl. Kornmission, wir hörten es im englischen Parlament, und nicht nur von den Rednern, die Freunde• des Zionismus sind. Die Diagnose, die der Zionismus der Judenfrage gestellt hat, hat sich — fast möchten wir sagen’, leider — als richtig erwiesen, Nur in den großen Demokratien Westeuropas und Amerikas und in wenigen der kleineren Länder Europas — wobei ich u. a. mit großer Freude auf das uns liebe und freundliche Land hinwcisc, dessen Gäste wir heute sind, und das uns eine großzügige Gastfreundschaft bei so vielen Gelegenheiten in der Vergangenheit, seit den ersten Anfängen unserer Bewegung dargeboten hat — können Juden ver- ־trauensvoll ihrer Zukunft entgegensehen. Meine Damen und Herren! Wir blicken bei diesem XX. Kongreß auf 40 Jahre politischen Zionismus zurück. Es drängt sich der Gedanke an die 40jährige Wüstenwanderung auf. Ist sie zu Ende? — so fragen wir. Wir glauben, es ist noch ein harter Weg vor uns, wenn wir auch sagen können: wir sind ein gutes Stück weitergekommen. Das jüdische Volk hat in diesen 40 Jahren einen Vebergang vollzogen. Große innere und äußere Wandlungen gingen vor sich. ‘Vor der Zeit der Emanzipation lebte das jüdische Volk ein umhegtes Leben, die innerste Heiligkeit seines Glaubens war wohlhehütct durch die traditionellen iciigiäsen Formen. Mit dem Beginn der Emanzipation begann diese Zitadelle abzubröckeln, zuerst in den Ländern des Westens, aber später überall in Europa, und wir hatten vor uns ein seltsames Phänomen — wenn es auch in der jüdischen Geschichte ein nicht unbekanntes ist —, nämlich, daß einzelne Juden eine größere Rolle denn je auf verschiedenen Gebieten innerhalb des Lebens der Völker, besonders in der Wirtschaft-und in der Wissenschaft, spiellen, während das jüdische Volk immer schwächer wurde. Wäre nicht das Bollwerk der in kompakten Massen und in ihren eigenen kulturellen Formen lebenden russischen judenheit gewesen (die sich heute vom Weltjudentum abgeschnitten findet und an der gemeinsamen Aufgabe, eine Lösung für unser nationales Problem zu finden, nicht mitwirken kann, die aber zu jener Zeit, obgleich sie schwere Verfolgungen durchmachte, immer noch jüdisch lebte und dachte), wer weiß, wie weit dieser Prozeß der Desintegration noch hätte gehen können. Freilich, wir können annehmen, er wäre nicht viel weiter gegangen, denn Aktion erzeugt Reaktion. War doch der unmittelbare Anlaß des Erwachens des politischen Zionismus in einem Lande mit der emanzipiertesten und assimiliertesten Judenheit der Weit zu suchen — in Frankreich, wo der Fall Dreyfus in Herzl, dem vorher völlig der Assimilation zuneigenden Westjuden, die prophetische Inspiration hervorrief, die sich in seinem Buch der ״Judenstaat“ ausdrückte — einem Werke, das, wie wir wissen, das Antlitz des Judentums grundlegend geändert hat, Es ist vielleicht nicht überflüssig, sich zu fragen, wie das jüdische Lehen wohl heute ausgesehen hätte, wäre diese kleine Broschüre nicht geschrieben worden. Wir haben das Vergnügen, heute abend einige Männer unter uns willkommen zu heißen — es sind nicht viele —, die das Glück hatten, am I. Zionislenkongreß in Basel im Jahre 1897 teilzunehmen.!Dies ist nicht der Augenblick, der grollen Verluste zu gedenken, die die Bewegung seit dem letzten Kongreß erlitten hat, aber ich fühle, daß ich diesen Augenblick nicht vorübergehen lassen kann, ohne eine Reverenz, wenn auch kurz und unzureichend, vor dem großen hi amen NahumSokolows. Zum erstenmal tritt ein Zionisteukongreß ohne seine führende und leitende Afit- Wirkung zusammen. Wir werden heute abend seinem Andenken gebührenden Tribut zollen. Aber für mich persönlich ist es unmöglich, bei der Eröffnung des Kongresses nicht dieses Mannes zu gedenken, der so viele Jahre lang der Inbegriff jüdischer Bildung und Gelehrsamkeit und zugleich moderner Kultur war, wie kein anderer Jude unserer Generation. Hier war ein Mann, der sich auszcichnete auf dem Gebiete der Literatur und vor allem auf dem Gebiete der hebräischen Literatur, wie als politischer Führer — ein Mann, der seit den Anfängen der zionistischen Bewegung in der ersten Reihe derer stand, die für sie arbeiteten und kämpften und der, wie wir alle hier wissen, eine entscheidende Rolle in vielen politischen Aktionen und Disknssionen spielte. Viele Jahre hindurch war er der Vorsitzende der Zionistischen Exekutive und verschiedene Male Präsident des Kongresses. Seine Weisheit, die Weite seines Horizonts, sein unerreichter Schatz jüdischer Bildung machteil ihn zu einem Führer, dessen Tod ein nicht wieder gutzumachender Verlust für das jüdische Volk ist. Sein Name wird für immer in die Tafeln jüdischer Geschichte eingegraben bleiben. Ich werde hier keinen Versuch machen, im einzelnen auf alle die Stationen einzugellen, die wir in diesen 40 Jahreu des Wanderns seit dem 1. Kongreß haben passieren müssen — Sie kennen sie ebensogut wie ich. Es gab Jahre der Fülle und Jahre der Hungersnot, große Hoffnungen und große Enttäuschungen, aber Immer sind wir unerbittlich an die Räder unseres Schicksals gebunden geblieben — abhängig vom Schicksal anderer Nationen: Niemals sind wir Herren unseres eigenen Geschickes gewesen. Wer ha! derlei vernommen, Wer solches gesehn? Krel&t sldi ein Land an einem Tag, Wie? Ward ein Volk gekoren eines Schlags? Nun denn, gekreißt hat, schon geboren Zljon ihre Kinder. Laß ich, der Durchbruch schafft, Es nicht gehören? Spricht der Ewige, Idi, der Gebären gibt. Sollt ich verschließen? Spricht dein Gott. Aus der Haftarah für Schabbat, 7. August Jesdtajahu, 66, 3-9. Uebers.v. Harry Torczyner ln diesen 40 Jahren haben wir große politische und soziale Erhebungen miterlebt: Wir haben gesehen, wie große Staaten verschwinden und kleine Nationen auferstehen, wie ganze Gebiete von ihren Einwohnern entleert, und wie Einwohner aus ihren Ländern, wie ganze Völker von einem Staat in einen anderen verpflanzt wurden. Große politische Dynastien sind gestürzt, soziale und politische Formen wurden in den Schmclztopf geworfen, neue Formen sozialer und politischer Experimente bilden sich vor unseren Augen. Und in diesem ganzen Prozeß von Erschütterungen und Umformungen sind auch wir hineingezogen. Die Welt aber wird immer uuempfindlicher und kälter gegenüber menschlichen l eiden, weil die Menschen ratlos sind und sich, ohnmächtig fühlen gegenüber den Aufgaben und Pflichten der Humanität. Und wenn «ine Generation härter und selbstsüchtiger wird, so wirkt sich dies unvermeidlich auf die Stellung der Juden aus, denn wir sind überall in der Minderheit und abhängig von der Gnade ariderer. Wenn ich all das bedenke und wenn ich dann sehe, daß wir uns jetzt nach diesen schweren und turbulenten 40 Jahreu zu einem Kongreß versammeln, und zwar mit einer größeren numerischen Stärke als jemals vorher, und mit unverminderter Energie und mit unerschütterlichem Willen, dann, so glaube ich, sind wir als Volk berechtigt, unseren alten ehrwürdigen Segetissprnch zu sagen, das Sehehechejonu: Gelobt seist Du, o Gott, der Du uns bewahrt hast und uns am Lehen erhalten hast und uns bis zu diesem Tage gebracht hast..., und zwar, so möchten wir hinzufügen, uns gebracht hast zu diesem Tage nicht als Ruinen, als Gedemiitigtc und Zermürbte, auch nicht in Selbstauflösung, sondern als die Avantgarde — eigentlich viel mehr als bloß die Avantgarde — einer Nation, die sich ihrer großen Vergangenheit und der gewaltigen Verantwortung ihrer Zukunft voll bewußt ist. Meine Damen und Herren, der XX. Zionisteukongreß tritt zusammen zu einer Zeit, die int höchsten Grade kritisch ist und die sich doch erweisen kann als der Anfang einer neuen A e r a In der Ent- Wicklung des Nationalheims und In der Erfüllung der Hoffnung des jüdischen Volkes. Es ist sterblichen Menschen nicht gegeben, in die ttnerforschlichen Geheimnisse der Zukunft einzttdringeu oder die Ratschlüsse zu entziffern, die die Vorsehung in der Fidle der Zeit enthüllen wird, aber ich denke, es ist nicht zuviel gewagt, wenn wir sagen, daß wir heute au einem entscheidenden Wendepunkt stehen, wo sich eine große neue Chance für uns bieten kann. Ich brauche nicht auf die bitteren Enttäuschungen und Sorgen einzugehen, die wir alle wegen der Ereignisse der vergangenen Jahre in Palästina durchgemacht haben. Als vor zwei Jahren der Kongreß zus.inimcntrat, stand die Bewegung, wie Sie sich erinnern werden, vor einer sehr schwie« Die Stellungnahme Ussischkins fn der Mittwoch-Nachmitiagssitzung vertrat der Präsident des Aktions-Comites, M. M. U s s i s c 11 k i n, den Standpunkt der absoluten Teilungsgegner. Fr erklärte, er werde sein Möglichstes tun, um den Kongreß zu bewegen, daß er die neugewählte Exekutive nicht zu irgendwelchen Verhandlungen iiber den Teilutigsplan ermächtige. Dr. Weizmanns Rede, sagte Ussischkin, sei ein heftiges ״J’accuse“ gegen die Palästinarcgienmg wegen ihrer Politik in den letzten zwanzig Jahren gewesen. Der Kongreß solle darum aus der Vergangenheit die Lehre für die Zukunft ziehen. Das Ziel des jüdischen Volkes sei es, ganz Palästina zu erlangen. Niemals werde es auf irgendeinen Teil des Landes verzichten, das ihm durch das Mandat versprochen wurde, und das ihm kraft historischen Rechtes gehört. Der. Welt, und besonders den Arabern, müsse offen die Wahrheit gesagt werden. Es sei ein unsittlicher Zustand, daß die arabische Weit über Millionen Acres Boden verfügt, der gar nicht bebaut wird, und die Juden, die in so vielen Ländern in Not sind, nichts haben sollen. Im weiteren Verlauf seiner Rede erklärte Ussischkin, er akzeptiere grundsätzlich die Schaffung eines Juden- Staates in Palästina. Im Namen vieler aber stelle er fest, Politische Debatte in camera XL \V., Zürich, Donnerstag-Nachmittag (telephonisch) Die Frage, ob der Kongreß den Antrag des A.-C., den ganzen Kongreß zur politischen Kommission zu erklären und somit die politische Debatte über den Peel- Bericht in geschlossener Sitzung zu führen, annehmen wird, war gestern wieder unsicher geworden, da sich gewichtige Bedenken dagegen erhoben. Daß diese Idee überhaupt aufgetaucht ist, kann man wohl nur dann verstehen, wenn man sich klar macht, welche Scheit sehr viele Menschen davor haben, ihre Meinungen öffentlich zu äußern. Man möchte die Dinge, so lange es irgendwie geht, im Dunkeln lassen und dann erst mit einem Beschluß hervortreten, der nach dem Wunsche Vieler so verklausuliert sein soll, daß sich die Oefientiichkeit kein klares Bild machen kann. Besonders die großen Parteien sind für eine geschlossene Sitzung, weil sie anscheinend Bedenken haben, die inneren Spaltungen, die es in dieser Frage bei ihnen gibt, vor aller Augen nufzudecken. Der Kampf um diese Frage tobt seit gestern in den Fraktionen, und auch heute vormittag wurde der Beginn der Plenarsitzung immer wieder verschoben, weil die größte Fraktion des Kongresses, der Arbeiter- Flügel, noch nicht mit ihren Beratungen fertig war. Als dann die Sitzung eröffnet wurde, sprach eine Anzahl Redner daß dem Vorschlag Weizmanns, die Exekutive solle ermächtigt werden, Verhandlungen mit der Mamlatannacht auf der Basis der zwei Punkte Weizmanns zu führen, ein festes Nein entgegengesetzt werden wird. Was man uns anbietet, fuhr Ussischkin fort, ist ein Judenstaat dem Namen nach, nicht aber irr Wirklichkeit. Unsere Grenzer! müssen von Dan bis Beer Schewa reichen. Wir verlangen, daß das Mandat in vollem Umfang durchgcfiilirt wird und diejenigen bestraft werden, die an der Verhinderung seiner Durchführung schuld sind. Zum Schluß versicherte der Redner, daß keine Mehr« heit ihn und seine Anhänger zwingen werde, ihre Ansichten zu ändern, Sie würden es nicht /.iilassen, daß Palästina in zwei Teile zerrissen wird und wurden jeglichem Kompromiß die Zustimmung versagen. Der Schwur, den die Juden vor zweitausend Jahren an den Wassern Babylons geleistet haben: ״Wenn ich dein vergesse, Jerusalem, verdorre meine Rechte“, könne an dem Ufer der Themse nicht in dem Sinne entkräftet werden, daß die Juden nur in der Jerusalemer Vorstadt Betli Hakcrem bleiben sollen. Nach der Rede Ussischkins wurde die öffentliche Kor• greßsitzung geschlossen. für und gegen. Die Befürworter des Antrags erklärten, nmd in einer geschlossenen Sitzung seien die Gefahren der Demagogie nach außen zu vermeiden und auch die Vorlage und Erörterung politischer Dokumente seien in öffentlicher Sitzung unmöglich. Demgegenüber brachte Mcir Grossmann das unseres Erachtens durchschlagende Argument, daß eine geschlossern Sitzung, an der etwa <500 Personen teilnehmen, doch nicht vertraulich bleiben könne, und es sei viel bedenklieber, wenn die in den Couloirs wartenden Journalisten auf private Mitteilungen von einzelnen Personen angewiesen sind und diese natürlich zu erhaschen suchen, als wenn man ihnen die Teilnahme mit Schweigepflicht gestatte. Was für ״Geheimnisse“ in dieser Debatte noch enthüllt werden können! ist schlechthin unausdenkbar. Die einzige Erklärung ist die, daß viele Leute es vorziehen, ihre Meinung* nicht vor der Ocffentlichkeit zu sagen. Nach .Abschluß der Debatte über diesen Antrag wurde mit 285 za 115 Stimmen beschlossen, den Kongreß zur geschlossenen politischen Kommission zu erklären. Somit ist von dieser Debatte» die heute Nachmittag 5 Uhr beginnt, die Ocffentlichkeit ausgeschlossen, und es werden offizielle Pressebulletins ««*gegeben werden. Das Präsidium meint, daß die nächste SEfentliche Sitzung aiq Montag stattfinden wird. Ehrengäste bei der Eröffnungssitzung des Kongresses; in der zweiten Reihe das Konsularkorps F010: ״»יש Dünner f > ■ T«, l ■; ־ , »Xr t 's»».'. . N