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Jüdische Rundschau · 1937-07-06 · Heft 53 (6.7.1937) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 53 (6.7.1937)
Date
1937-07-06
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 56 ,3־. VII. 1937 Briefe an die Redaktion Der ״blauen Büibse“ Geburtsstunde! ״Was sind Jeckes?“ (Vgl. auch Nr. 51) Kyn.rth b. Haihi, 27. 6. Sehr ״vihrte Re>lakL״n! Anlä hlu 11 <!er Yin jahrfrier fk‘7 ־׳Vil>. n׳K־h eine kleine Kcmini-zrn/: 1L v.1;־r im Jahr 1900 oder 1901. W iv üblich v:tbcn wir am ,,Zinnihli••! 1־ u׳n Stamm! i -־׳h“ im 5,(’a!e in der Srbil- (lor^a-M* זn Köln. I'avid Woiff .«;olm, 1k . Hi r lei!hei nu*r. f ’>u-t. Wollt'. Hdil.lümvi!^ Max (;״hlreich, S(hnii>er!!in׳■' u.A. Wir unterhielten um uher die Mnj»- lichkeit bc-^eier Sauunehm' tel Berlin, den 2. Juli 1937 Sohr £cohrtr RHaktit »n! Mein Mann, de! vor einiger Zeit nach, .\! w Y״:k mi-grwandelt 5-u. 1cilt nur 1! Lmit: 1!! I 'SA, g dt m! h! dm inte! la'imal. Lu;,t» 1״' ,0־, m: Clou ־ca, uU•! 5. - KM. in, z.dde!1 cm <!,t־;r.;< n dm־ dmit ■ sehr. (k-c \ ar , am dm-m kommt cm:! cm 1׳! ׳ ׳ nmiar zum für (kn JNF., da Staniolpapier, Zi 'a׳ renahmhnittc und die kleine NI־'.•Marko nur wenig cinhrachton. Ieh machte den Vorschlag, ähnlich wie ca einige Institutionen herriu übten, eine Samnidbiu'hcc zu *־׳hatten und ihr denkbar wtMc־-'e Verbreitung zu sichern. David Wolffsohn griff den Gerlankcn sofort auf und Mrngte auch nt. W. für dessen Au>1ührung. Srhalom L e ין ס o i d Ahraham (früher Köln u. Hamburg) Au-iüllen, wird dann kurz auf allgemeine \ e ke r!.׳;!du (sehr leicht) und auf englische Kenntiü.snc (lemn und sprechen) und Augen ׳!epriiu, alle; zusammen mine!! keine zehn Minuten, und man bekommt dann seine ,.Li¬ ,׳סח׳;׳■‘ gleich mit, die für drei 1;ihre gib. Diese Mitteilung '1ui 11v für manche Ihrer Ixvser v׳m Intiuesse sein. Lotte Hamm Stuttgart* den 1. Juli 1937 Sehr geehrte Redaktion! Als die ersten Ostjuden in Amerika ankamen, sahen sie zu ih׳cm Erstaunen, daß dort Juden lebten, die sich in ihren Lebensgewohnheiten den Landeshewohnern, also den Yankee s, stark assimiliert hatten. Die Hinwandcier werden wohl erfahren haben, daß diese Juden aus Essen, den 1. Juli 1937 Sehr geehrte Redaktion! Zu der Frage, woher die Be- Zeichnung ,,Jeckes“ oder ״Jckek“ für die Juden aus Deutschland kommt, gestatte ich mir, darauf hinzuweisen, daß ich einmal in ost ui!Lehen gelehrten .Kreisen die Erklärung hörte, das Wort sei von den! Namen unseres dritten Stammvaters Jakob abgeleitet, der bekanntlich in der Heiligen Schritt als ״isch tarn“, als schlichter, oder wie man cs auch übersetzen kann, einfaltiger Mann bezeichnet wird. Ge- Ländern deutscher Zunge stammten, die also auch ״Yankees*' oder, wie sie mit ihren mangelhaften englischen Sprachkenntnissen sagten, ״Yäckes“, waren. Das Wort ״jäkc‘‘ stammt also von Yankee. Meines Wissens versteht man darunter nur assimilierte Juden aus deutschsprachigen Ländern. Hochachtungsvoll B. Kaiser * maß der Doppelheit der Auffa.xsung, die in der Erklärung dieses Namens liegen kann, muß es dem Hörenden überlassen bleiben, hcrauszufülden, ob die Be■ Zeichnung ״Jeckes“ im gegebcnen Fall im 101>enden oder im spöttischen Sinne gemeint ist. Im Wort selbst sind gemäß diescr Ableitung beide Möglichkciten gelegen. Die Entscheidung, in welcher Nuancierung das Wort gemeint ist, kann nur aus dein Zusammenhang, in dem es steht, erschlossen werden. Hochachtungsvoll Rabbiner Dr. Hahn Führerstbein in USA Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, den 6. Juli: R,• l:i• >n; 11, 20.20 l'ht: MondcLssohiWiche 1-1׳ T-!, -- k;:;.!. 21,15: 111:: t. 1 י : r;111-, ,T,!:n-c׳n und i )alila". — Mittwoch, den 7, Juli: R:;c1, 17 15: 10:17. Kici-lcr uml Ephraim Ziuil! >;,1.71 :: 10:1, (s: 11.!i'o 1.:ז t:׳!::. — r:1׳i-,, 21.45: ״Dii■ Tochter <10:, '17m:!.,.:1:זי■;,.!!ו v,־n nrmi'i.iali. — H!i1,׳.ei. 20: I';1. Milhatui. •— Donnerstag, den 8, Juli: I.u\rml!;1r;.;, 2.1.00: Suifonickonzert. unter M;7»׳,D!!i״ -I:., i..,7-.au• 1 .cvv.' — Radio 1‘arK, 20.15: Vor- (tan von 1.7,״ ,-11111:1;״her I )0,0.1! te-. Festschrift zu Ehren Dr. A. Kaminkas. Anläßlich des 70. Geburtstages des Rabbniers Dr. Armand Kaminka ist eine Fc st s citri ft mit Bcitr;igen bedeutender jüdischer Gelehrter aus allen Weltteilen erschienen. Eingeleitet wird sie mit einer Bibliographie der von dem Jubilar während der fünfzig Jahre seiner literarischen Tätigkeit verfaßten Werke, Dichtungen und Aufsätze in deutschen, französischen, englischen, italienischen und hebräischen Zeitschriften. Wissenschaftliehe Abhandlungen haben u. a. Dr. Michael Gutmann, Budapest, Prof. Dr. Ismar Elbogen, Berlin, Dr. Martin Buber, Horodet/kv, Prof. Klausner, Oberrabbiner Prof. I. Zolli und Prof. Salvatore Sabhadiui, Prof. Umberto Cassuto, Prof. Isr. Davidsohn und Do/ent Dr. S. Rawidowitsch betgesteuert. Stiftung des Hilfsvereins für die Lämel-Schule. In den nächsten Tagen wird eine vollständige Tumhallen-Einrichtung, die der Hilfsverein der Juden in Deutschland, wie bercits vor längerer Zeit gemeldet, der Lämel-Schule, Jerti- Salem, stiftet, nach Palästina abgelten. Der Hilfsverein hatte Vertreter der jüdischen Presse zu einer Besichtigung der Turngeräte, welche durch die Firma Bernhard Fuchs bezogen worden sind, eingeladen, und es kann gesagt werden, daß cs sich durchweg um ausgezeichnetes Material handelt. Die Stiftung des i lilfsvereins ist um so mehr z.u begrüßen, als gehofft werden kann, daß der gesamte palästinensische Sport an den gestifteten Geräten Teil haben wird. Musikstudenten für des Konservatorium in Jerusalem. Auch in diesem Jahr ist es der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde in Berlin in Verbindung mit dem Konservatorium in Jerusalem und in Zusammenarbeit mit der Reichsvertretung und dem Palästina-Amt möglich, etwa 20 Musikern im Alter von 14 bis zu 25 Jahren Studienmöglichkeiten am Konservatorium in Jerusalem (״The Palestine Conservatoire of Music and Dramatic Art“) unter vorteilhaften Bedingungen zu ermöglichen. Die Ausbildung ist für alle Streich- und Blasinstrumente, Klavier, Komposition und Gesang, für die Orchester- und Dirigentenklasse und im Sehulmusiklehrerseminar bei hochqualifizierten Lehrkräften möglich. Die Aufnahmeprüfung findet Anfang Juli in Berlin durch die Musikkommission der Künstlerhilfe in Anwesenheit des Leiters des Konservatoriums Jerusalem, Prof. Hauser, statt. Reisekosten werden nicht «־stattet. Interessenten wollen sich schriftlich unter Beifügung eines Lebenslaufes, einer ausführlichen Darstellung des bisherigen Studienganges und fachmännischen Referenzen bei der Künsflerbilfc der Jüdisehen Gemeinde, Berlrn-Charlottenburg, Kantstr. 159 (Orth. 1), melden, die dann über Ort und Zeit der Prüfung Mitteilungen ergehen lassen wird. ״Sara“ in Saloniki. Itn Juli trifft das erste jüdische Schulschiff der Marineschule in Civitavecchia, ״Sara 1“ in Saloniki ein. Es wurde ein Empfangskomitee unter dem Vorsitz des Oberrabbiners Dr. Zwi Koretz gebildet. Dem Komitee gehören auch zahlreiche Nichtjuden, unter ihnen der Hafenkommandant Kliris und der stellvertretende Kommandant, Kapitän Pyliaros, an. Die ״Sara I“. ein Geschenk von Herrn und Frau Kirschner in Paris, ist Eigentum der ״Jüdischen Meeresiiga", Sie ist ein Viermaster von 1000 Tonnen und fährt unter französischer Flagge. Fünfzig jüdische Jugendliehe werden auf ihr unter dem Kommando von Kapitän Haloern ausgebildet. (Wir brachten in Nr. 94/1936 der ״J. R,“ Bilder der ״Sara I“ anläßlich ihres Besuches in Genua. — A. d. R.) Postschlüsse nach Uebersee Berlin! Postamt C 2; Frankfurt am Main! Bahnpostamt 19 oder Flughafen! Münchens Bahnpostamt 1 oder 2 (Flughafen); Hamburg! Postamt 1; Käln! Uahiipostarnt 10 und Flughafen. Die Sendungen müssen so eingeworfen werden, daß sic zu den angegebenen Zetten beim Postschlußamt vorliegen oder das Schilf mindestens im letzten europäischen Hafen erreichen können. Palästina 6. Berlin 19.30 ( 7. München 9-30) 8. 7. Brindisi 12. 7. Haifa 7. Berlin 19.30 ( 8. München 9.00) B.ihn 13. 7. Haifa 9. Berlin 19.30 (10. München 9.00) Bahn 14. 7. Haifa 10. Berlin 18.00 (11. München 9.00) 13. 7. Piräus 16. 7. Haifa 11. Berlin 18.00 (12. München 9.00) Bahn 16. 7. Haifa 13. Berlin 19.30 (14. München 9.30) 15. 7. Brindisi 19. 7. Haifa u f t p 0 s t 7. Berlin 3.00 vif 1 Athen ca. 21/j Tage 7. Berlin 9.30 (München 18.00) vis! . Brindisi ca. 3 Tage 9. Berlin 6.00 vif 1 Athen ca. 21/j Tage 10. Berlin 3.00 vi«1; Athen ca. 2>i 'Jage 10. Berlin 9.30 (München 18.00) via Brindisi ca. 3 Tage 12. Berlin 6.00 VUl 1 Al heil ca. 20. 'Lage Vereinigte Staaten von Amerika 8. Hamburg 19,00 9. Bremen (״Bremen‘■) 15. 7. New York 9. Berlin 8.00 10. ('hcrlxiurg (״Bienien“) 15. 7. New York 13. Berlin 8.00 14. Cherbourg (״Hcrcngaria“) 20. 7. Ncwäork. Luftpost 9. Berlin 18.00 (10. Köln 9.30) Flug z. ״Bremen“ 15. 7. N.Y. Südamerika 8. Berlin 20.00 (9. Frankfurt 8.00); 10. Cherbourg 23. Kio; 27. B. A. Luftpost 7. Berlin 21.00 (Frankfurt 24.00) 10. Berlin 13.30 (Frankfurt 15.00) Südafrika 7. Köln 21.00 Luftpost 8. Berlin 9.30 9. Berlin 6.00 9. Berlin 9.30 10. Berlin 6.00 12. Berlin 9.30 13. Berlin 6.00 9. Southampton (Mir neben 18.00) (München 18.00) (München 18.00) via Paris (״Stirling C.“) via Brindisi via Alben via Brindisi via Alben via Brindisi via Athen 10. Kio; 11. B. A. 13. Rio; 14. B. A. 23. 7. Kapstadt ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage Im Jüdischen Kulturbund für Ostwestfalen u. angr, Geb. (Sitz Herford) gab in den zehn angcsehlossenen Ortsgrtippen Prof. Joseph Schwarz zusammen mit dem Cellisten Godfried Zeelander sein letztes Gastspiel. Das Spiel zeugte auch dieses Mal wieder von höchster musikalischer Reife, technischer Vollkommenheit und viel Tenperament. Beide Künstler ernteten begeisterten Beifall. ■— Ein außergewöhnlicher Erfolg war der Oesangsabend mit Wilhelm O litt mann und Edith Eisen heimer. Erna Klein bewies als Begleiterin wieder ihr überragendes Können. Im Kulturbund für Ostwestfalen und angrenzende Gebiete (Sitz Herford) gastierte in den angeschlossenen 10 Städten vor ihrer Amerika-Reise Marion Koegel. Das Programm brachte Volkslieder und Chansons aller Länder und zeigte die ungewöhnliche Vielseitigkeit und Tiefe dieser Künstlerin- Werner Seelig-Baß bot als Begleiter wie auch als Solist ganz hervorragende Leistlingen. W. H. Eine zionistische Organisations-Ausstellung. Der Vorsitzende des Zionistischen Landeskomitees in der Tschccho- Slowakei, Dr. Walter Kohner, Karlsbad, bereitet im Auftrage des Zionistischen Zentralverbandcs der Tschechoslowakei eine Organisations-Ausstellung vor, die iin Herbst d. J. eröffnet werden soll. Sämtliche Ortsgruppen und Kreisleitungen in der Tschechoslowakei sowie die Landesverbände anderer Länder sind zur Mitarbeit aufgefordert worden. Die künstlerische Gestaltung der Ausstellung hat Leo Meller übernommen. M/'-Ri•'•''■'*:. vji'r 1־* i'i■ % Altpapier Buchdruckerei 1B Adolf Naftaniel 05 א, Am Nordhaten 5 / 46 26 05 kauft mit Etnstampf- Garantie Buchdruckerei Max Brodek führt seit fahren Ihren Auftrag schnell, sauber umd preiswert au*, her?ו Sprecher• 66 68 56 Hi 1 Aspbalfierungen Berlin SW 61, BlUcherfttraBe 22 II || Juweliere 1111 ■fj Pt Lästerung C I! 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