Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 52 (2.7.1937)
- Date
- 1937-07-02
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 52, 2. VII. 1937 jüdische rundschad Seite 3 Ein Fanatiker des Humanismus Zum 60. Geburtstag von Dr.JudaL. Magnes Dr. 3. L. Magnes, der dieser Tage seinen 60. Geburtstag feiert, ist im jüdischen Lebert Palästinas eine umkämpfte Persönlichkeit. Dieser Mann, der immer nur seiner Ueberzeugung und seinem Gewissen folgt, ist für das eigentliche Parteileben wenig geeignet, aber es wäre traurig um das jüdische Volk bestellt, wenn wir bei dem Ringen um eine neue Phpsiognomie des Judentums nur auf die Schablone und Mechanik des Parteiwesens angewiesen wären. Eine Figur wie Dr. Magnes ist allein durch ihre Anwesenheit in Palästina und durch ihren Einfluß in Gesellschaft und Leben ein gewaltiges Aktivum für die jüdische Sache. Magnes ist sich der Tragweite der politischen Probleme wohl bewußt, aber das Zentram seiner eigentlichen Tätigkeit lag in dar Sorge um den geistigen Aufbau. Der Gedanke der Universität, der schon zur Zeit des V. Kongresses 1901 die Gemüter beschäftigte {Weltmann — Buber =־ Feiwel in der ״Fraktion“) und später auf dem XI. Kongreß 1013 im Mittelpunkt des Interesses stand, war auch ein Lieblingsgcdanke von Magnes, dem er sich 1912 bei einem Besuch in Palästina erschloß. Nach dem Krieg half Magnes die materiellen und organisatorisehen Voraussetzungen schaffen. 1925—1935 war er ״Kanzler" der Universität und ist jetzt ihr ״Präsident“. Wenn es zuweilen zwischen ihm und anderen führenden Persönlichkeiten zu Differenzen über verschiedene sachliche Universitätsfragen kam, so ist dies nichts Unnatürliches dort, wo in einem Werk Männer von ganz verschiedener geistiger Herkunft zusammen zu wirken haben. Die Opposition, der Magnes begegnete, kam aus zwei Quellen; einerseits aus Meinungs- Verschiedenheiten über die Verwaltung der Universität und andererseits aus dm Diskussionen über seine politische Maltung, insbesondere nach den Unruhen von 1929. Dr. Magnes hat also während seines Wirkens in Palästina neben maneher Befriedigung auch manche bittere Enttäuschung erleben müssen. Er selbst weiß wohl am besten, daß die Arbeit und die Stellung, die er innchat, nicht leicht, ja in gewissem Sinne undankbar ist, zugleich aber soll er wissen, daß der Respekt vor seiner unangreifbaren Persönlichkeit bis weit in die Kreise seiner politischen Gegner vorhanden ist, und die Welle von Sympathie, die ihm anläßlich seines 60. Geburtstages enlgegenschlägt, möge ihm sagen, daß ein großer Kreis von Freunden mit dankbarer Verehrung an ihm hängt. R. W, Foto: Uuiveriitat Jerusale Dr. Magnes hat in seinem kurzen Aufsatz zu Martin Bubers 50. Geburtstag■, der vor nunmehr 9 Jahren in der Festschrift der Zeitschrift ״Der Jude“ erschienen ist, ein Musterbeispiel dafür gegeben, wie ein Jubiläumsartikel aussehen darf, soll er jenes Gran Salzes enthalten, ohne das die Alten keinem Lobe trauten. Er hat damals in ganz persönlicher Weise die Geschichte seiner eigeneu Stellung 211 Buber rn all ihrem Auf und Ab erzählt, und er durfte das tun, weil hinter und zwischen Hotrnung und Enttäuschung die starke Bejahung des Menschen und Denkers stand. Es sei mir deshalb gestattet, in die Fülle der sachlichen Wiirdigungen, die das große und keineswegs schon abgeschlossene Lebenswerk Dr. Magnes' in diesen Tagen erfahren wird, ein ganz persönliches Wort hineinzusprechen. Dies ge- Schicht in der Gewißheit, daß es nicht nur für den Sprecher sei- -ber gilt. Es ist eine der schwersten Erfahrungen des heute lebenden Juden, daß das Judentum als geistige Macht keine Stimme in dieser furchtbaren und entscheidungsschweren Weltstunde besitzt. Ls gibt zahlreiche jüdische Wortführer aller möglichen nichtjüdischen und jüdischen Gruppen, aber es gibt keine Antwort des Judentums als solchem aut die Nöte der Zeit. Haben wir, als Juden, von unserm Glaubensgrund und unserer geistigen Ueberlieferung her, nichts Einliebliches, nichts Jüdisches mehr zu sagen? Sind wir endgültig stumm geworden? Oder gibt cs doch noch jüdische Personen, jüdische Menschen, durch die die Stimme tönt? Nicht immer, aber immer wieder, nämlich in den großen, den kritischen Augenblicken seines Lebens, hat Magnes zu jenen sehr wenigen Menschen gehört, an denen sich der Glaube an ein neues jüdisches Wort in die Zeit aufrichten konnte. Zum ersten Mal wohl, als der in San Franzisko geborene, durchaus amerikanisch erzogene junge Reformrabbiner des fashionablcn New-Yorkcr Tempels Ernanuel plötzlich begann, Jiddisch zu lernen und sich den Massen der New-Yorker Armenviertel in ihrer eigenen Sprache zuwandte. Das zweite Mal im Krieg, als er, in Konflikt mit wesentlichen Repräsentanten seiner Gemeinde und seiner nichtjüdischen Umwelt, eine immer ausgeprägtere Haltung für Völkerfrieden einnahm. Was aber Magnes von anderen jüdisehen Friedenskämpfern unterschied, war die Tatsache, daß seine Tätigkeit in der allgemeinen Politik nicht auf Kosten seiner jüdischen Bindungen erfolgte und auch nicht nur seiner jüdischen Arbeit parallel lief, sondern daß derselbe Mann, der in jahrelanger Mühsal die zersplitterten Synagogenvereine New Yorks zu einer Art Gemeinde zusammengefaßt hatte, derselbe, der die jüdische Erziehung durch die Gründung des ״Bureau for Jewish Education“ auf neue organisatorische Grundlagen gestellt hatte, derselbe, der der Palästinasache und dem jüdischen Volk im alten Heimatland und in den Ländern seiner Zerstreuung unausgesetzt zu dienen suchte — daß gerade er es war, der von den Tiefen seines Judentums her zu einem Kämpfer für Frieden und Völker- Versöhnung wurde. Dies kann nicht bedeuten, daß das Judentum als solches eindeutig friedensfreundlich sei, und wenn Magnes es geiegentlich so dargesteilt hat, dann haftete seinen Darlegungen in Stil und Ton leicht etwas Predigthaftes an, das zum Ernst seiner Taten nicht immer paßte. Die objektiven geistigen Tatbestände des Judentums, dessen quellenmäßige Erforschung seit Beendigung der Berliner. Lehranstalt für aie Wissenschaft des Judentums und der Heidelberger Universität mit ihren judaistischen und arabistischen Maimonides-Studien nicht eigentlich mehr das Anliegen Dr. Magnes’ geblieben ist, sind allzu vielfältig und verwickelt, als daß sie sich auf eine einfache Weltanschauungsformel bringen ließen. Es handelt sich nicht um theoretische Abstraktion, sondern um lebensmäßige Entscheidung zwischen den im Judentum wie auch in anderen Glaubenssystemen gleichsam zur Wahl vorliegenden, wenn auch schon irgendwie zueinander geordneten Eiementen. Diese Wahl hat Magnes als eine jüdische vollzogen und darin — nicht in seinen theoretischen Deutungen — jenen Teil des jüdischen Traditionsgutes zum Sprechen gebracht, der ihm adäquat ist. Dabei sei nicht verkannt, daß in diesen Akt der Auswahl, und damit in die für Magnes’ Persönlichkeit entscheidend gewordenen Kräfte, auch mancherlei spezifisch Amerikanisches, ja: Puritanisches cingegangen ist, das sich sogar in der Noblesse seines äußeren Habitus ausdrückt. Die nächste große Probe für Magnes’ Charakter und Anschauungen war Palästina, wohin er im Jahre 1923 übersiedelte. Die Araberfrage fand ihn — mutatis mutandis — ebenso bereit und aktiv wie einst der Weltkrieg, da er nicht die Fähigkeit besitzt, etwas als richtig Erkanntes dann zu verwerfen, wenn es sich um das eigene Volk handelt. Dabei werden auch heute seine Gegner von damals vielleicht zuzugeben bereit sein, daß die Vorschläge seiner politischen Broschüre von 1929 ״W i e alle Völker?“ keineswegs schlechthin ״defaitistisch“ waren, sondern den Versuch machten, den Lebensnotwendigkeiten der beiden Völker und der drei großen Weltreligionen gerecht zu werden, die in Paiästina miteinander leben müssen. Daß dies wiederum aus einer eigenartigen Auffassung des jüdischen Nationalismus heraus geschah und also nicht nur tagesbedingt war, zeigt schon die bang rhetorische Frage des Titels. Wer Dr. Magnes in den Anfeindungen jener Tage einmal hat standhalten sehen, bleichen Angesichts, aber in völliger Beherrschtheit inmitten einer tobenden Versammlung, wird davon für sein ganzes Leben eine Lehre erhalten haben über das, was das Gewissen eines Einzelnen selbst in dieser Massenzeit vermag. Die Jahre 1929 und 1930 waren für Magnes zugleich Zeiten außerordentlicher jüdisch-politischer Aktivität und einer schweren Krise in seinem Verhältnis zur jüdischen öffentlichen Die Verteilung des Bodens Und der Ewige redete zu Mosdie und sprach: ״An diese soll das Land als Erbbesitz verteilt werden nach Anzahl der Namen. Dem Zahlreichen sollst du gröhern, und dem Geringen geringeren Erbbesitz geben: jedem nach seinen Gemusterten werde sein Erbbesitz gegeben. Jedoch durch das Los soll das Land verteilt werden, nach den Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie den Erbbesitz erhalten. Aut Grund des Loses soll der Erbbesitz verteilt werden zwischen Zahlreichem und Geringem." Aus dem Wochenabschnitt für Schabbai, den 3.Jut 4. Buch Mose 26, S2-S6. Uebers. v. Harry Torczyner Meinung Palästinas und der Welt sowie zu seinem eigent• liehen Lebenswerk, der Hebräischen Universität Jerusalem, die ohne die moralische und materielle Unterstützung jener jüdisehen Weit nicht hätte weiter ausgebaut und vielleicht nicht einmal aulrechterhalten werden können. So war er vor die vielleicht schwierigste Entscheidung seines Lebens gestellt: zu verzichten entweder auf politische Arbeit (keineswegs: auf politische Gesinnung und deren eindeutige Acußcrung von Fall zu Fall) oder auf die Weiterarbeit für die Universität. Wenn er diese gewählt trat, trotz der damit verbunderien und sich stetig steigernden sachlichen und persönlichcn Schwierigkeiten teilweise ganz anderer Herkunft, so geschah das wohl nicht zuletzt auch aus einem überpersönlichen Grunde. Er hat ihn seihst in dem_ erwähnten Geburtstagsartikel für Buber ausgesprochen. Er definiert dort die eigentliche Aufgabe der Universität Jerusalem als eine ״Neuentdeckung und Herauifülmiiig der teilweise tief verschütteten Quellen des Judentums“. ״Decke sie auf, und die lebendigen Wasser bieten _ s i c h dar zum Trunk.“ Von dieser Konzeption der Universität her durfte Magnes sie der aktuellen Wirksamkeit vorziehcn und glauben, durch die Arbeit an ihr jenen Lebensgrund des Judentums wieder mit aufrichten zu helfen, auf dem es erneut Stimme gewinnen wird. Wir haben keinen anderen Geburtstagswunsch für Dr. Magnes als den, daß diese Hoffnung siel: ihm und uns noch, und sei es teilweise, erfülle. Dann wurde dieses Leben, das in seinen Erfolgen oft bedeutend und in manchen Augenblicken der Niederlage groß war, eine Krönung erfahren, wie sie redlichem Streben selten, doch manchmal zuteil wird. Ernst Simon (Jerusalem) Ehrung für Dr. Magnes. Zu Magnes’ 60. Geburtstag werden ihm die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität, darunter eine Reihe Gelehrter, die seit dem Jahre 1933 aus Deutschland ausgewandert sind, ein Sanimelwerk überreichen, das in Aufsätzen und Wissenschaftliehen Abhandlungen die von der Universität auf dem Gebiete der Förderung der hebräischen Kultur sowie auf den Gebieten der Medizin — speziell der Krebsforschung —, der Naturwissenschaften, der Landwirtschaft usw. bisher geleistete Arbeit und noch zu bewältigende Probleme widerspiegelt. Die feierliche Uebergabe des Werkes erfolgt in Paris, wo sich Magnes jetzt auf einer Urlaubsreise befindet. Neuaufteilung Arabiens? Von Heinrich Margulies, Tel Aviv*) I. Das beherrschende Gesetz der momentanen Situation liegt in der völligen Achsendrehung Englands hinsichtlich seiner Stellung zum polaren Problem: Türken — Arab e r. Die historische Bedeutung dieser Drehung wird von den Juden nicht genügend erfaßt, ja ihr tatsächliches Ausmaß verkannt, bestritten und unterschätzt. Der Verfasser hat es stets für irreführend gehalten, wenn Autoren wie Hans Kolm die Entwicklung im Nahen Orient so darstellten, als ob ein antiarabischer Imperialismus Englands oder Frankreichs schrittweise vor dem Aufsteigen des arabischen Nationalismus das Feld räumen würde. Einen Antagonismus zu konstruieren zwischen einem (reaktionären) Kolonialimperialisnnis einerseits und einem aufsteigenden Pan- Arabismus andererseits, war ein Grundfehler in der Konzeption. Das Gegenteil war richtig: England hat den Arabismus erfunden und großgepäppelt, weil es ihn im Dienste des Imperialismus benötigte. Der Verfasser muß leider an dieser Stelle darauf verzichten, diese These, die viel Widerspruch provozieren muß, mit historischen Nachweisen zu be-!egen, er hofft, cs in breiterem Rahmen nachholen zu können. Er nimmt es in den Kauf, daß dieser Widerspruch unwidersprochen bleiben muß und begnügt sich hier, an solche Leser zu appellieren, die gutgläubig annehmen, daß hinter dieser und den anderen hier folgenden Thesen eine ausreichend fundierte Auffassung und Kenntnis der Materie stehen. England erfand den Pan-Arabismus als antitürkische Maßnahme. Lawrence entdeckte Feisal, Philby entdeckte Ibn Saud. Beide waren damals, um ein Lawrencesches Wort zu gebrauchen, nichts als unbekannte ״obskure Wüstenherrscher“. Sie wurden von ihren Entdeckern ans Licht gezogen, und zwar gleich an das grelle Rampenlicht der großen Weltbühne. Lawrence schleppte nach kläglichem Mißlingen des Versuches, einen ernstzunehmenden großarabischen Aufstand zu inszenieren, Feisal im Flugzeug nach Damaskus, das er, Lawrence selber, in seinem Auto unter Ucberholung des langsamer vorrückenden englischen Generals 24 Stunden vor diesem friedlichst erreicht hatte, um diesem General dann eine arabische Flagge nebst Feisal präsentieren zu können, lediglich um dann in Versailles mit Feisal die französischen Ansprüche auf Syrien bekämpfen und Syrien (mit Alexandrette!) unter englischen Einfluß bringen zu können. Als auch dieses mißlang und als Feisal unter der Drohung französischer Kanonen rühmlos von Damaskus fürchtete, inthronisierte Miß Gertrud Bell, unterstützt von Lawrence, ihn im Irak, nicht ohne daß Feisal vorher einen Vertrag unterschrieben hätte, worin er sich verpflichtete, ein englisches Mandat zu verlangen, und worin sich England verpflichtete, in diesem Falle für die Einbeziehung des Kurdistan mit Mossul in den Irak einzutreten, Um Lawrence ist ein Mvthos errichtet worden, der auf die Rolle abgefärbt hat, die die Araber während des Krieges gespielt haben sollen. Dieser Mythos kann keiner Geschichtskritik standhaiten. Ja, eine bloße Zusammenstellung von Zitateil aus den Büchern der namhaften Pro-Arabisten: Lawrence, Philby, Gertrud Bell, Arnold Wilson, also der eigentlichen arabischen Königsinacher, genügt, um zu zeigen, wie oft sie selber an der Schwierigkeit der Aufgabe verzweifelten, ihrer Behauptung, hier existiere ein arabischer Machtfaktor, eine größere Realität zu verleihen als diejenige einer Fiktion oder einer Fassadenpolitik. England, das seine Position in der Welt ja nirgends durch eigene Militännasseii behauptet oder behaupten kann, brauchte als Bollwerk gegen die (des Petrolcums beraubte) Türkei eine neue, England ergebene Macht, oder zumindest Schein-Macht, und die Aufgabe seiner obenerwähnten Königsinacher bestand darin, eine solche Schein- Macht ä tont prix auf die Beine zu stellen. Die Umwandlung des Irak-Mandates in einen Bündnis-Vertrag war nicht, wie Autoren wie Hans Koiin usw. glauben, ein Rückzug Englands, sondern eine von diesen Königsmachern planmäßig betriebene Verstärkung der militärischen Position im irak: Im Mandatsgebiet war England die Aushebung von Truppen vorboten und im Falle eines türkischen (oder persischen) Angriffes hätte die Mandatarniacht nur eigene Truppen einsetzen dürfen, aber bei einem Bündnisvertrag hat irak eine eigene Armee zu schaffen und im Notfall zur Verfügung zu steilen (auch für rein englische Zwecke). Solange England antitürkisch orientiert war, — und diese Orientierung dauerte vom Weltkrieg über die von England protegierte, in Smvrna blutig liquidierte Festsetzung der Griedien und über die berechtigte Furcht vor einem türkischrussischen Bündnisse bis in die letzten Jahre hinein — mußte England eine pan arabische Bewegung haben und h o c 11 z ü c 111 e 11. Angst vor ihr hat England nie gehabt, dazu besaß es zu genaue Erfahrungen über die militärische Unfähigkeit dieser Bewegung. (Zitate alleitj aus Sir Arnold Wilsons sachverständigem Buch über seine Tätigkeit als Mitcroberer des Irak würden ausreichen, das zu belegen und gleichzeitig ein neues Licht auf das Auftreten dieses angebliehen Pan-Arabcrs im Parlament zu werfen.) Und solange diese antitürkische Orientierung anhielf, mußte auch stets die Gefahr für die Juden bestehen, daß England, wenn die Araber oder die Juden es zu einer Option zwischen der panarabischen und zionistischen Bewegung zwingen würden, letzten Endes zugunsten der ersteren optieren würde, obwohl England aus den gleichen Gründen wie bei der arabischen Entwicklung auch an einer jüdischen intercssiert war. Aus diesem Grunde gab es für die Juden in dieser ganzen Periode keine richtigere Politik als die Wcizmanns: *) S. auch den Artikel ״Türken und Araber“, S. 2. Prlnuntlnfle 46 Eckt Sebastianstrafie M.d.ZG Fabrik Frankfurt Alle« 304 an der Gabelsbergerstr. Wilmertdorfar ItM 38 an derBiemarckstrafie ßettfedem-Betten-Jnlette-^ttwäscf1c-Stcppa.Pa11nend^n feftstcllen * Matratzen;,PRAKL APP" Patent'ScHiafntöM I