Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 43 (1.6.1937)
- Date
- 1937-06-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 43, 1. VI. 1937 J ö D IS CHf- RUNDSCHAU Seife 7 Wie gestalte Ich den §ehabb«t? Für Schabbat, 5. Juni Wochenabsehnitt: ״Schlach l’cha" (IV. B. M. Kap. 13-16) Zum Wochenabsehnitt: Die Sidra mit ihrer Erzählung von den Kundschaftern und der Verheißung, daß das Geschlecht der Wüstenwanderer nicht ins Heilige Land kommen wird, sollte auf dem Oneg Schabhat gemeinsam gelesen und auf ihre auch heute noch aktuelle Bedeutung hin besprochen werden. Zu IV. B. M. Kap. 15,1 — 16 verweisen wir auf die Bemerkung von Martin Buber in seinem Aufsatz: ״Die Sprache der Botschaft". (Die Schrift und ihre Verdeutschung, S. 71—75, Schocken-Verlag.) Der Schluß unseres Wochenabschnittes erzählt von dem Gebot der ״Zizit“. Man lese dazu aus: ״Ein Jüdisches Lesebuch“ (Sendung und Schicksal; Schocken-Verlag) die Ab• Handlung: Zizit. Erklärung des Gebotes. Midrasch Tanehuma (S. 169); Ueber das Verbot des Herumtragens der BOsrede. der Rache und des Nachtragens II Was heißt Bösrede? — Wer von der Schande seines Nächsten erzählt, selbst wenn er die Wahrheit spricht. Sagt er jedoch etwas Unwahres, so wird er genannt: ״Ausbringer eines bösen Namens“. Ein Mann der Bösrede ist der, der sitzt und sagt: ״Dieses hat jener getan; so und so waren seine Vorfahren; dies und das habe ich über jenen sagen hören“. Dabei sagt er dann Dinge, die jemandem zur Schande gereichen. Wer Bösrede anhört, ist schlimmer als der, der sie ausspricht. Der Beschluß über unsere Väter in der Wüste ist nur besiegelt worden, weil sie Bösrede angehört haben. (Siehe unsern Wochenabschnitt!) Was heißt noch Bösrede? — Fragt man seinen Nächsten; ״Wo werde ich wohl Feuer finden?“ — Und jener antwortet ihm: ״Wo findet man schon Feuer? — 1111 Hause von N. N,, der hat ja viel Fleisch und Fisch. Bei dem kocht man ja dauernd!“ (Nach dem ״Kizzur Schulclian Arucli“.) I. E. Die Entwicklung der Aggadah (XVI) Volksdichtung und Sammlungen (3) Anschließend an die von uns erwähnten ״Ssefer 11a- Jaschar“ und ״Jossipon" hat die legendäre Gcsdiichtsumdichtung 11. a. noch ein weiteres Werk, nämlich die in hebräischer Sprache abgefaßte Chronik des Jerach meel ben Salomo, aufzuweisen. Dieser Chronist, der wahrscheinlich im 12. Jahrhundert in Süditalien gelebt hat, ließ sich bei seiner ״Geschichtsschreibung“ von derselben Idee leiten, wie seine Vorgänger. Man will hier nicht Geschichte im eigentliehen Sinne, d. h. geschehene Tatsachen, mitteilen, sondern man versucht die wirkliche Geschichte zu verschönern, sie durch legendäre Züge zu bereichern und dem Ganzen den Schein des Wunderbaren und Uebernatiirlichen zu verleihen. An Hand dieser Berichte wollte man den Beweis liefern, daß Gottes Hand schirmend über Israel von den ältesten Zeiten bis jetzt stellt, und daß das Volk die Hoffnung aut Hilfe und Erlösung nicht aufgeben darf. — Jerachmecl hat für seine Chronik verschiedene Quellen benutzt, u. a. den rötnischeu Geschichtschreiber Strabo, den zur Zeit Herodes des Großen lebenden jüdischen Historiker Nikolaus von Damaskus, Josephus Flavins, verschiedene historisierende Midraschim und die Apokryphen. M. Gastcr hat im Jahre 1899 eine englisclie Uebersetzuiig dieser Chronik mit einer ausführlichen Einleitung unter dem Titel ״The Clironicles of Yerahmcel“ herausgegeben. Volkstümliche Sammlungen von Legenden- und Märchenstoffen hat es schon von jeher gegeben. Die meisten dieser alten Sammlungen sind uns im Laufe der Jahrhunderte verlorengegangen, manche haben sich mir .als Fragmente in diesen oder jenen Werken erhalten. Wir wissen, daß eine ganze Reihe derartiger, heute nicht mehr vorhandener Sammlungen noch einem Raschi (11. Jahrh.), R. Natan b. Jechiel, dem berühmten Verfasser des lexikographischen Werkes ״Arucli“ (12. Jahrh.), sowie der Tosaphisteii-Scluile sehr gut bekannt waren, und die sie auch verschiedentlich benutzt und zitiert haben. Manche Reste dieser ältesten Sammlungen finden wir in jüngeren, oft erst zu Beginn der Neuzeit kompilierten Werken. Eine derart alte Gescliichtensainmlnng vermutet M. Gaster in den von ihm 1924 edierten ״The Excmpla of the Rabbis“ (״Ssefcr ha-Massiioth“). Neben dem hebräischen Text gibt hier Gaster in englischer Sprache eine Einleitung vom Wesen der jüdischen Erzählung und der Geschichte derartiger Sammlungen bei Juden. Gaster nimmt auch an, daß aller Wahrsclicinlichkcit die Heimat dieser Sammlungen einst Palästina war und die später über die verschiedenen Diaspora-Zentren große Verbreitung gefunden haben. — Eine Sammlung alten volkstümlichen Gutes weist noch der bereits von uns erwähnte ״Midrasch der zehn Gebote“ (Midrasch Asscrcth ha-Dibroth) auf. Dieser Midrasch, der vor dem Jahre 1000, wahrscheinlieh schon im 7. oder 8. Jahrhundert, kompiliert und uns in zwei Rezensionen überliefert worden ist, enthält viel Material aus alten und ältesten Aggadah-Sammlungcn. J. M. Jubiläum einer jüdischen Zeitung. Die Wochenzeitung ״The Jewish Exponent“ in Philadelphia, USA., beging zu Schawuoth mit einer umfangreichen Fcstnummer das 50jährige Jubiläum ihres Bestehens. Sie ist eine der größten in englischer Sprache geschriebenen jüdischen Zeitungen Amerikas und nimmt im jüdischen Pressewesen der Voreinigten Staaten eine führende Stellung ein. Die aus Anlaß des Jubiläums veröffentlichten Artikel sind von erheblichem Interesse für die Geschichte der Juden Amerikas. Eine ganze Reihe von Persönlichkeiten veröffentlichen Erinnerungen an die Zeit der Gründung der Zeitschrift vor 50 Jahren und schildern die damaligen Verhältnisse, als die jüdische Gemeinde Philadelphia noch sehr klein war und das jüdische Leben nur einen beschränkten Bezirk umfaßte. Damals schon waren die Anfänge kultureller Bestrebungen deutlich erkennbar, und cs waren vielfach aus Deutschland eingevvanderte Gelehrte und Rabbiner, die die geistige Führung in den Gemeinden übernahmen. Aus dem reichen Inhalt der Festnummer erwähnen wir einen Aufsatz von Mortimer Cohen über die Persönlichkeit von Mordechai Kaplan, den amerikanischen jüdischen Gelehrten, der jetzt nach Jerusalem berufen worden ist. Die Person von Kaplan, so schreibt der Verfasser, ist für die moderne Generation ein Symbol für den Kampf um die Anpassung der alten Religion und des alten Volkstums an die moderne Welt des zwanzigsten Jahrhunderts. Dr. Julian Morgenstern vom Hebrew Union College in Cincinnati steuert einen Beitrag über das Verhältnis vom konservativen zum Reform-Judentum bei. Andere Beiträge beziehen sich auf verschiedene Zweige jüdischer Tätigkeit in Amerika und in Palästina während der abgelaufenen fünfzig Jahre. Wir sprechen dem Blatt auch unsererseits unsere Gratulation aus. Symbol des Willens Mit banger Sorge sehen alle am Schicksal Palästinas interessierten Kreise der nächsten Zukunft entgegen. Unwillkiirlich gleitet unser Blick angesichts dieser Schwierigkeiten zurück. In uns steigt die Erinnerung an frühere Perioden der Depression auf. Wenn wir unsere allgemeine Situation etwa mit der des Jahres 1929 vergleichen, so können wir feststellcn, daß wir ungleich besser dasteheu als damals. 1929 verglichen arabische Zeugen Palästina mit einem überfüllten Eisenbahnwagen, und die Britische Administration setzte ein monatelang dauerndes Verfahren in Gang, um die Zahl der durch die jüdische Einwanderung ״landlos״ gewordenen Araber zu ermitteln. Heute ist es nicht mehr möglich, diese ״wirtschaftlichen“ Argumente zu gebrauchen, denn die Erfahrungen der letzten vier Jahre sprechen eine zu deutliche Sprache. Der Konflikt zwischen Juden und Arabern ist in voller Deutlichkeit als politischer enthüllt worden. 1920 waren wir ISO 009 Juden in Erez Israel, noch kein Fünftel der Bevölkerung. Heute zählen wir über 000 109׳. Das Gewicht unserer Zahl spricht bei den künftigen Entscheidungen für sieh selbst. Diese Klärung unseres eigenen Standortes ist nicht nur für uns selbst nötig, sondern für alle Juden Deutschlands. Viele, die neu in unserer Bewegung sind■ oder die uns als bloße Sympathisierende gegenüberstehen, haben die Krisen und Depressionen der früheren Jahre nicht miterlebt. Für sie sind unsere jetzigen Schwierigkeiten die ersten Rückschläge, und sie wirken auf sie, so wie auf viele von uns früher die ersten Depressionen gewirkt haben. Mutlosigkeit tritt bei manchem an die Stelle seines Vertrauens. Die Auseinandersetzung mit diesen Menschen ist eine vordringliche Aufgabe der heutigen Zeit. Es kommt darauf an, fürfher ßergbräu überall beliebt ihnen über alle zeitweiligen Rückschläge hinweg die Kontinuität unseres Strehens zu erklären. Diese Aufgabe ist heute in der Schckclaktion gestellt. Der Schekel ist in unseren Tagen zum Symbol unserer Hoffnung geworden. Der, der den Schekel zahlt, trägt die Hoffnung auf Erlösung des Volkes in sich. Die Zahlung des Schekels und die Werbung neuer Menschen für die Zahlung des Schekels bedeutet heute eine wichtige positive Leistung., Die Schekelzahler werden gezählt als diejenigen Juden, die auch weiterhin die Hoffnung auf unser Werk in Palästina in sich tragen. Er ist aber zugleich auch die Demonstration unseres Willens. Die Zionistischc Organisation wird um so kraftvoller das Palästinastreben des jüdischen Volkes vertreten können, je mehr Juden sich hinter sie stellen. Die Zahlung wird heute zur Zählung des Volkes, das bereit ist, um seine Zukunft zu kämpfen. Erwin P o 11 a k Postschlüsse nach Uebersee Berlin: Po staml P 2; Frankfurt am Main: Baimposiamt 19 oder Flughafen; München! üahupcot.init 1 oder 2 (Fiuqhateii); Hamburg: Postamt 1; Köln: Iiahnposiamt 10. Die Sendungen müssen so cingeworfen werden, daß sie zu den angeführten Zeiten beim Foslschlußamt vor liegen oder da. Schiff puischen Ifaien erreichen können. P a 18 s t i n a 1. Berlin 19.30 (2. IMiineheu 9.30) 3. 2. Berlin 19.30 (3. -München 9.00) 4. Benin 19.30 (5. -München 9.00) 6. Berlin 18.00 (7. -Müliehen 9.00) 8. Berlin 19.30 (9. -München 9.30) L u f t p c s t mindestens im letzten euro- 3. 0. Brindisi Balm Balm Bahn 10. ü. Brindisi 2. Berlin 3.00 2. Berlin 9.30 4. Berlin 6.00 5. Berlin 3.0Q 5. Bulin 9.30 7. Berlin 6.00 (München 18.00) (.München 18.00) via Alben via Brindisi via Aihen via Athen via Brindisi via .Alben Vereinigte Staaten von Amerika 1. Hamburg 19.00 2. liuincii (.,Bremen") 2. Berlin 8.00 3. Chcrbuuig (..Bremen‘•) 3. Berlin 8.00 4. (llierboaig (,.!lano׳) 8. Berlin 8.00 9. Le Havre (..Normandie“) Luftpost 2. Berlin 18.00 (3. Köln 9.30) Flug zur ״Bremen' Südamerika 6. Berlin 18.30 8. Berlin 18.30 Luftpost 2. Beilin 21.00 5. Berlin 13.30 Südafrika 2. Köln 21.00; 4. Southampton (״Athlone C. Luftpost 2. Berlin 6.00 via Atlicn 4. Berlin 9.30 (München 18.00) via Brindisi (7. Frankfurt 8.00) (9. München 9.30) (Fianlifurl 24.00) (Frankfurt 15.00) 9. Bordeaux 10. Genua 7. G. Haifa 8. 6. Ifaiia 9. G. Iiaifa 11. G. 11aia 14. G. Ilaita ca. 20 Tage ca. 3 Tage ca. 2t 2 d'age ea. 29 2 Tage ca. 3 Tage ca. 21Tage 8. 6. New York 8. G. New \ o! 1. 11. 6. New Y, a k 14. 6. New York 8. c. -N. Y. 24. 6. B. A. 23. 6. li. A. via Paris 5. Berlin 6.00 8. Berlin 9.30 (München 18.00) via Athen via Brindisi 5. Rio; G. li, Aires 8. Rio; 9. li. Aires . 6. Kapstadt ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage ca. 8 Tage Todesfall. Die zionistische Bewegung in Deutschland hat einen treuen Mitkämpfer verloren. Am 14. Mai verschied Rechtsanwalt Heinrich Aron 11c im. Sein Wirken für 1181 Zionismus vollzog sich in kleinem Kreise, still, oft nnbemerkt, und nur die, die ihm unmittelbar zur Seite standen, wissen, daß er mit ungewöhnlicher Hingabe die Arbeit tat und wie er sie mit ethischen Werten füllte. Jahrzehntelang führte er die Ortsgruppe Frankfurt a. O., bis er den jungen Kräften, die aus ihr erwuchsen, Platz, machte. Selbst zuweilen unverstanden von der vorwärtsstürmenden Jugend, hat er im Grunde ein tiefes Verstandnis für sie gehabt. Seine drei Söhne erzog er im alten zionistischen Geist. Der Bestich des ältesten Sohnes in Mikweh Israel war sein freudigstes und stärkstes Erlebnis der letzten Zeit, schon umschattet jedoch von den Vorboten der Krankheit. Auch in diesem Frühling wollte er wieder längere Zeit im Lande weilen. Es war ihm nicht mehr vergönnt. Mit den Gesinnungsfreunden trauert der Kreis der Gemeinde Frankfurt a. O., für deren Wohl er als langjähriger Vorsitzender selbstlos gearbeitet hat. Vielen starb ein kluger Berater, ein zum letzten Einsatz bereiter Freund. Alle, die ihn näher kannten, schätzten die klare Offenheit seines Wesens und die seltene Güte seines Herzens. Wir sprechen seiner Gattin, die ih!n Jahr um Jahr aktiv in der zionistischen Arbeit unterstützte, und seinen Kindern unsere Teilnahme aus. Briefe an die Redaktion ״WTiste und Gelobtes Land“ Iiaifa, 24. Mai 1937 Sehr geuhi'D ReddaDm! Zu dum AuK'itz von Dr. KrnT lamm, ,,Warnung vor uinmn gutun llu< i 1“: Kin Autor .-.,11 sein Ündi mall* vt‘1 tfi'ligun; wi nn e> gut Dt, wird cs Dir nd! mdot .-pi'ci־licn. Aber am׳!!: vor uinmn .,guun RuclO mdl man niuU w.irnvn: dum Ke-rr uinoun- -tun und nicht IvDhtun ID;» - mui'i man schm! Zutrauen, dah er .-i׳h mh den Problemen mdlmt au--( i;.indemazt. Zu dun Kiiiwnnduit Dr. Ineoim IkiDc ich nur zu sagen. da!׳> ur die (inindgedanken, auf dem.11 ׳ da״. B1!rh ,.Wune und Oulobtes j nn d“ autgibaut Dt, mibve!>!an* den bat. teil wollte eine Dusrh 101)1 vjgi Atidiung geben — ur wainsdit eine eihauiirKc Ibeligt, und deren habuu wir gunug. Wo 1 i vpothu.'Cri grionnt. bind, habe ieh sic uD mdehe uu-rmebene! gekennzei« hm!. Rinus aber imili klar vei-Ln. Du werden: Die lheDbn• der Pibel .-sind für <k׳n ]Ibtorikur r.id.L aD Gc- Mdiielit ■'־I >nr-:u!lu::g. .sondern. als ( b'-Hbeht- - O u e 1 1<:1 \ 011 15cdmituiig, .•in 1 al •>!:; in eh zu •um Die ]>•!<.< D Kn eg die>ur k! k hrhen Deo.!. Dm״־ immer whdur ab ovo zu 1a׳v,!iwn, kann : 1 di! von je kau 1n-u־.n Fmdl i ,ms-, r v. jeder \a 11.1 agt \v< rdm, Md 1׳ ln!10■ r!11 <׳ die r.ini.uitliuh^ Ui: uu 1!no-ui.-i kt: i D1׳ knall (.103 g U a m t u 11 Ja a: oten dm bt> ,tut, kann ne De- Kruchten:* 1111־ 1־ w b-vn-chejdich ernst ge! ׳־־׳ uni! 11 weid! n. Am IT./Ghu‘ ,׳!)!!׳!! (jenen Dr, ].wo!. Kuidiwt'1.׳ i!;o (׳::■.zugehen, i-! 11 i; - r rTo' brr Ort. Die Di - Di- 1׳ üU•־־ (!״ ihü-f ich lllUIW:n i :1 uäel'l.l.C-en. Mum Wnikk'h 1 daß .׳ 111־!; ״ן■'! 1׳ <iu.\ die t ■י D-t n, ibi.-n WidervOHüdi u:! ido ...b!!'.n. Dr, Au e r b a c B ל, Ludwig Geiger und Albert Kat/ liciliii-l’aiikow, d Kn 0. Md 1937 ׳ ״ c■;:.־v '1 ־: .. ״ ■ d ■. a 1ha* Sdu־ £t׳dir!e R; d.ikh ■n! o .::uh X י; i. i v:1 i!::U 7u dein i;1 X f. 34 Vcbiü'r;,!■ '. - 1 dd ־!! : m ז> ■י . K "■ vor•« lk-1'ton AWkul ,, Allo (,ן!! me dmi id < n 7׳t re- ז im״ <Rs ] 1 י iuuh mim (■:KiiiKe u׳h ״Ob י ',44;•. id d 4 i d mndi mir' oU ‘Tod!k r dm hmna /:־“ t'' ' ׳, H! : i nc ■ ׳ n! י, י!d;! ׳! ׳.׳!:.׳ lVftAUMUS dir p ¬ז dne 1'o;.,a W _hr.o:n ׳n i ■■'־׳ •־׳■ ■ kdii.u 'n׳׳mc1k:!D: o ladvi;; du!¬ de!U R '•d■' i; d,.r um ׳׳r-.m;te % u r und AiKrt K a f 7. Ka;־t-n i ׳ In;1 ei ׳• v. ־ ■: <-! I׳. ' . K;!a> v. 4 htt1!11 •׳ :Kur o;< m--d-;nK"11 u-- f-.oe■. d; ׳' ui,«ur•-׳; Kim. DD m .־־•*: d,! k G-eo n y'11! 01 ו dd! 1!;m (];•r )..!׳*! ׳ id K• ׳ i ■e u , 0*.;! m! I tHe umui!!un /.u״Ail., inm.[ <.!״.׳■ jud׳ n- ( d ׳־ ■'! d• - /;uns- AK turi) ־', jiini K;:z wie: da* o, ■ i Do , vt m; o , r> u r!■ mn 1 s Red.idvur d<־-■ nd.M ׳;! o-i)\u ' De 3 0 ,uu i: d t Dm Of Rt KotUll“. U i 11׳Im i:d,lMudl i ..A3- I I!.'■■ i ( K; 0 n KTU■ י: , . ׳■in : Zi1> .״. Jr) 1 ־ hmv ׳/!,״-׳1:0! pr'mid -! n {in d; jo■!׳ Uh. i-m Me; n!!!•^'■vui - ,:do dmd־dk׳n Kt r,. uh o; o 4 K , '! i u-u ahrtt; drr lDHu-tnmmo a. Wadrrn-i (hi- •ddo i» i׳u־u. Inj [׳ur dio Zt'itun«[ i n am \7\ mi -1 ׳-;Dum! T ^־1 ic יחס! i:'D i n ■׳mo udiun S;r:ne?u!< inm t:a 'Kn '<*, ndt der ad ■. n Mt D. ׳ sä tdes Totd trat Katz warm für den 7i׳m״ >־od׳i1v "י, dm׳?i mrnD!. •n 1W ^(oKmkun (־in. Im April l‘.22׳ w (.•;:tim1 ׳m 1 ihn r ״ ן i-(1{־r׳n Rr-' luote AlKuii Ka'/׳, der naddX;- [oiop.■!);. wkmt n.׳:d d.e 0[uur«it' [[ins J ode (diu iiutlakum‘ wmi, vedam ' hd: in dmc an <-!en Be« fiuiwiüio; cjfdne Küt!;jTdi nieder, .'-li 1 ';ir.oell. I'a’.DtiiM d ■> Heim«« weil er nicht ־[L.-onuun war. caidne v.un; D'nn ihr c!m.u ge« wie <KunaD vm 1 ihm vc1l.m;4t 1;ni'cn 1 un:-evv1־ \.u dvAi)0;Cft wurde-, .־-eine zu .mimnche Gu.sni* und vciiid;. Ah, Veil cdm־ Weit: nunt; zu uiftuHh iiukcH. Im letzvon ^riiH; -mm!"Duden um.׳d t-:n Ltiiatlikul d er Zuilun};, ,./um 1;1!״;c!1 CDa .ul wüe׳( ii.1 ■..:■.eil, wieder Alijihii J" betitelt, sagt Albert K;112 k׳e-4ü1'bu!1 10. 12. 1923) unter anderem fylgcndtw: ,,N;i11׳Ät Gu-t.iv Kaipcles mit dem mich gleiche f!edniunip imd jahrzelmiekmpe innige ireund.־׳ halt verbanüen, kiiuplte feil unbedingt au das i'iiiiippwmsehe i’iogratnni an und war — ich dau us mit gutem Ge* au!/ad m1 hm, ab; euc herrliche,; ,v׳zkd1e!1g!u.::e ],Dicht ciae.9 jeden denkenden Judui Leznehuet: Sinne des gidbtcn g!. handelt : k /tlUlüg ]11 lemurnD .\1. ü Jahrg.Bö, .4.1922.) 1 b . hach! ung n all Hkinca Kats habt Teile-. üi!-.c:er I zu ha: ca,“ (.,Ah Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 1. Juni: P1c::bnn; (2991. 15: Mwibl ״׳hm 2. ei::, ׳nie. —4 Bari■ (4311. 21.30־: Mrldn In11 ,״!״. a. k:a v: .!ab; ■bv urbl Manuel Ko.-emluil. — Lm.doa (3421. 22.23: l..,u ib,״׳׳: u:; 1 sei:;« Kapri!!-. Donnerstag, 3. Juni: (34״10.3 .(״: RI hat ihre Freitag, 4. Juni: Ibnia (013), 12.15: i-r״C. i׳k! b:1.״, — mntrat 1:117 .5391) ־: Ml':, i,; . I.■ 1. -N! Einen SeehzIgjäUrigen dürfen wir am 5. jt;;u in dem vormaligen Mannheimer Schauspieler Wilhelm K 0 1 a r (jetzt in Bailen-Lidtlcn) begrüßen und ln glncku an״, km.!<״׳!.nar, in Mahren geboren und in Wien aut'gew.ichsc:!, ha; 11-4 ein ganzes Menschennltvr dem Mannln ii.n r N:!;: 3r als' Charakterdarsteller angehört und sich!!iCn״״;״!״.-״ auch durch die Formung jüdischer Figuren auf der Bub!:׳.■ v״:'c!1 N »men gemacht. F.r war sowohl SlivUiek wie au. :1 NCunm, ־•:!wohl Rabbi Sichel wie auch der Kote 11/!.:׳, g״!:>,• •-;:';v/Cgeti V'011 den vielen anderen jüdischen Buhn, m., st.dfui, in die er sein echtes jüdisches Gefühl gib imd d; :!׳.;! er durch seine form- und iustinktvullc kittisilei >, he Kt .111 ein wahrhaftiges jüdisches Gesicht verlieh. I ).׳litekn war er in allen Sätteln (der Klassik und der Moderne) gerecht und weit über sein Fach wie auch über seine örtliche Wirkungsstätte hinaus ais ein gestaltungsfrohcr und gesiaimiigs.-ichuer Schauspieler geschätzt. Itn Januar 1633 verheil er die Bühne, hs. Der Hilfsverein der Juden in Deutschland gibt folgendes bekannt: Es liegt Veranlassung vor, erneut darauf hinzuweisen, daß die Hilfskomitees in den europäisd'.en Ländern nicht in der Lage sind, Einwanderern, die ohne genaue Erkundigungen der Hilfs- und Auibaiimügliclikeileii und ohne Beratung durch den Hilfsverein sich dorthin begeben, irgendwelche Hilfe /u/usicherti, Es ist unerläßlich, daß all« Auswanderer zuvor hei den B e r a 11t!1 g s s i e 11 e 11 des H i 1 f s v e r e i 11 s vorsprcciien und sich über die Einwande• rungsmöglichkeiten genau unterrichten. Diese stellen in foigentkn Orten jederzeit zur Beratung und Hilfe bei Aus- Wanderungen zur Verfügung; Berlin: l.udemlorffslr. 20; Bielefeld: Viktonastr. 21; Bremen: übernstr. 14; Breslau: Wallstr, 0; Frankfurt a. M.: Quinekcstr. 20; Hamburg: ßeneekestr. 6: Hannover: Sophienstr. 1 a; Karlsruhe: Kriegs- Straße 154; Köln: Rubcnsstr. 33; Königsberg i. Pr.: Trag- Iteinter Pulverstr. 5a; Leipzig: Goethestr. I: Mannheim: M 6, 12; München: Hcrzog-Mnxstr. 5; Nürnberg: Neue Gasse 12; Stettin: Rosengarten 0-12; Stuttgart: Gartenstr. 15, Sommerferien in Lehnitz. In der reizvollen märkischen Landschaft die Kinder zu wissen, ist ein beniliigeiider Gedanke für alle Eltern, die nicht mit ihren Kindern reisen können. Hier werden die Kinder unter fachlicher Leitung betreut, haben Gelegenheit zu Sport und zu Liegekuren im Waldpark. Den Höhepunkt bilden die Freitagabende, die eindrucksvoll und festlich gestaltet werden, Anmeldungen: Verband Berlin des Jüdischen Frauenbundes, Berlin-Grünewakl, Königsallee 11a (Tel. 97 37 46), Dienstag 1(1—13 Uhr, Freitag 11—13 Uhr.