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Jüdische Rundschau · 1937-05-28 · Heft 42 (28.5.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 42 (28.5.1937)
Date
1937-05-28
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 42, 28. V. 1937 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Englische Zionistenkonferenz SEIN Rabbi Elieser aus Bartuta sagt: Ben Gurion und Brodetsky gegen Schedule Die Zionist Federation of Great Britain and Ireland hat unter dem Vorsitz von Rev. J. K. Goldbloom in London ihre 37. Jahreskonferenz abgehalten. An den Beratungen nahmen über 400 Delegierte teil. Dr. Chaim Weizmann hatte an die Konferenz ein Schreiben gerichtet, in dem er sein Bedauern darüber ausspricht, der Konferenz nicht beiwohnen zu können, da er aut ärztliche An- Ordnung sich im Ausland aufhalten muß. Die Konferenz trete in einer Zeit schweren Drucks und großer Schwierigkeiten zusammen. Von der Zukunft lasse sich nur wenig voraussehen, und Prophezeiungen zu machen, wäre eine undankbare Aufgäbe. Er wisse aber, daß seine Freunde in England standhaft in der Abwehr sein würden. Wenn wir einig sind, hätten wir wenig zu befürchten. Denn letzten Endes hänge die Zukunft von uns selbst ab. Glückwunsch- und Begrüßungsschreiben waren ferner von Viscount Herbert Samuel, von dem Vorsitzenden des Waad Leumi, Ben Z w i, und von zionistisehen Organisationen zahlreicher Länder eingetroffen. Rev. Goldbloom ging in seiner Eröffnungsansprache von der Huldigung der Juden des Britischen Reiches für den König anläßlich der Krönung aus. Die Zionisten wünschen, daß die Regierungszeit des Königs mit Frieden und Gedeihen gesegnet und das Jüdische Nationallleim sich unter seinem Schutz entwickeln möge. Gegenüber den Presseäußerungen aber, in denen Pläne einer Einschränkung der jüdischen Arbeit in Palästina, ja sogar des Gebietes des Nationalheims angedeutet werden, erklären die englischen Zionisten, daß sie zu den Beschlüssen des Aktions-Comites stehen und daß das jüdische Volk solchen Plänen mit aller Kraft Widerstand leisten würde Prof. Brodetsky erklärte, das jüdische Volk wisse besser, als man es glaube, zu würdigen, was Großbritannien für die Juden getan hat. In Palästina aber sei von Anfang an eine Politik geführt worden, die das Jüdische Nationalheim nicht ermutigt, sondern es entmutigt hat. Statt das Mandat durchzuführen, habe man es immer wieder interpretiert, und jetzt solle dies abermals geschehen. Die Palästina- Politik sei nicht danach angetan gewesen, einen gemeinsamen Patriotismus von Juden und Arabern zu fördern und die natürlichen Hilfsquellen des Landes in der besten Weise zu verwerten. Was die Schedule betreife, so habe eine Schedule dieser Art nichts mit Aufnahmefähigkeit zu tun. Es wäre würdevoller für die Regierung und für die Judenheit geweseit, wenn gar keine Schedule gegeben worden wäre. Sie bilde eine sehr schlechte Einleitung zu der Periode, deren Kennzeichen der Bericht der Kgl. Kommission sein soll. Zum Schluß sprach Prof. Brodetsky über die Wiederher- Stellung der Einheit der zionistischen Bewegung. Nichts würde von der Exekutive mit größerer Freude begrüßt werden. Sie könne aber nicht die Verantwortung für Verhandlungen übernehmen, die auf der Grundlage einer Vernichtung der bestehenden Organisation geführt werden. Der Vorsitzende der Exekutive, David Ben Gurion, sprach über die Ablehnung der Zertifikate durch die Exekutive.und betonte, daß ihr dieser Schritt nicht leicht gefallen sei. Da aber Einwanderung die Seele des Zionismus ist, mußte, so scharf wie möglich gegen diese Farce protestiert werden. Zur Frage der etwaigen Teilung Palästinas bemerkte Ben Gurion, daß eine Diskussion hierüber unzeitgemäß und gefährlich wäre, da es andere gefährliche Dinge gibt, die aufmerksam verfolgt werden müssen. In erster Reihe müsse die Gefahr der Einschränkung der Ein wänderung bekämpft werden. Der Redner erörterte sodann die Be- Ziehungen zwischen Juden und Arabern und die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Prinzips jüdischer Eigenarbeit. Die Resolutionen In den politischen Resolutionen, die die Jahreskonferenz gefaßt hat, stellt sie sich rückhaltlos hinter die vom Aktions-Comite in Jerusalem beschlossene Erklärung, daß das jüdische Volk jedem Versuch einer Kürzung seiner Rechte, einer Einschränkung der Möglichkeiten und des Ausmaßes des Jüdischen Nationalheims und der Verletzung der Mandatsverpflichtungen, jedem Abweichen von dem Orundsatz der wirtschaftlichen Aufnahmefähigkeit, jeder Ein- Schränkung des Bodenerwerbs und jeder Politik, die darauf abzielt, das Jüdische Nationalheim in seinem jetzigen Umfang festzulegen, jeder Einengung seines Territoriums durch Teilung, Kantonisierung oder auf eine andere Weise, die das Tempo des Aufbaus beschränkt, heftigsten Widerstand entgegensetzen wird. Die Konferenz hat sich ferner mit der von der Exekutive der Jewish Agency der Kgl. Kommission unterbreiteten Politik identifiziert und aii den Kolonienminister den Appell gerichtet, für die volle Wiederher- Stellung der Sicherheit in Palästina zu sorgen. In der Resolution über die jüdische Einwanderung wird der tiefen Besorgnis über die Beschränkung der Einwanderung durch die neue Schedule Ausdruck gegeben und die Ablehnung der Schedule durch die Exekutive gebilligt. Die Jugend auf der Konferenz London, 24. Mai Wer die diesjährige Jahreskonferenz der englischen ״Zionist Federation“ mit derjenigen verglich, die vor einem Jahr stattfand, der mußte ausgesprochene Parallelen, aber ebenso ausgesprochene Unterschiede sehen. Die Parallelen waren der allgemeine Aufbau der Berichte und Diskussionen, dann auch wieder die alten Gesichter im Präsidium, und vor allen Dingen Ben Gurions Rede: wie letztes Jahr war sie auf jiddisch; hinweisend auf kommende Kämpfe, auf dem Mandat bestehend, und im ganzen von mitreißendem Optimismus, der stets verhalten durchklang. Die Unterschiede gegen letztes Jahr waren deutlich. Es waren die erheblich stärkere Teilnahme der Provinz und der Jugend. Was noch erfreulicher war, nämlich der Charakter der Resolutionen, die eine Jugendgruppe beantragte, ist ebenfalls bezeichnend. Man kann sich, wenn man längere Zeit in England war, bei allem Respekt für die Zionist Federation, des Eindrucks nicht erwehren, daß sie eine wirklich populäre, für die anglo-jüdische Mentalität bestimmte Kultur- und Propaganda-Arbeit hinter die wichtigeren Aufgaben der ״außenpolitischen“ Arbeit und des Geldsammelms (der KKL ist straff und gut organisiert) zurückstellt. Und dies gerade wollte die Jugend berichtigen: ihre Resolutionen bezogen sich auf Vorlesungen und Literatur der Zionistischen Organisation, die sie als ungenügend er- *chtete, auf die Verstärkung und Popularisierung des zionistischen Gedankens unter allen englisch-sprechenden Juden und auf einen Kurs für zionistische Propaganda, der, seit einem Jahr versprochen, aber niemals ernsthaft von der Zionist Federation erwogen worden war. Es entwickelte sich eine Diskussion über Für und Wider; es fehlte auch nicht der Witzbold, der geistreich auf Jiddisch den Standpunkt vertrat, man solle die Jugend niemals ableimen und sich an die Routine halten; und wenn er auch zur Ordnung gerufen wurde und das Präsidium deutlich Lust hatte, die Resolutionen der Jugend ahzuschwächen oder gar abzulehnen (weil es zuviel koste, keinen dauernden Sinn hätte usw.), so brachte die Vertreterin der Jugend doch unter dem Beifall des Publikums und der Delegierten ihre Re- Solutionen durch. Doch nicht diese Tatsache allein führt zu dem Glauben, daß in England ein energischer und tatkräftiger Nachwuchs in der zionistischen Bewegung existiert: da waren kräftige braungebrannte Chawerim des Hechaluz. und vom Habonim in ihrer blauweißen Tracht; Und wenn sie sicli als Nicht- Delegierte auch nicht an der Diskussion beteiligten, so sah man ihnen doch an, daß sie wußten, worum es ging. G. Ellern Keine ״politische“ Schedule Erklärungen Ormsby-Gores London, 26. Mai. In der Unterhaussitzung vom 26. Mai gab Minister Ormsby-Gore eine Erklärung in Beantwortung einer Anfrage des Abgeordneten Geoffrev Mander ab. Dieser hatte gefragt, ob der Kolonienminister bereit sei, die Gründe dafür anzugeben, daß auf Grund der neuen Arbeitcrschedulc für Palästina nur 770 Ein- Wanderer in den Monaten April bis Juli zugclasscn werden sollen, etwa ein Fünfzehntel der angeforderten Zahl und weit weniger als im vergangenen Jahr. Er fragte weiter, inwieweit die G r ii n d e für diese Einschränkung mehr politischer als wirtschaftlicher Art seien. Minister Ormsby-Gore antwortete, der High Commissioner habe für die Monate April bis einschließlich Juli die Zulassung von 770 Einwanderern auf Grund der Arbeiterschedule bewilligt; bei der Festsetzung der Schedule in diesem Umfang sei keine Aenderung der Politik oder der Anweisungen eingetreten. Zweifellos habe sich der High Commissioner ausschließlich von den üblichen Kriterien leiten lassen, denen zufolge er die wirtschaftliche Aufnahmefähigkeit Palästinas in Rechnung zu ziehen habe. Abg. Mander: Kann der Minister sagen, ob die Jewish Agency diese Schedule angenommen hat, und, kann er, falls dies nicht geschehen ist, einen Grund hierfür angeben? Minister Ormsby-Gore: lei; habe bloß einen Zcitungshericht gesehen, demzufolge sic sie nicht angenommen hat; ich weiß aber nicht, ob dies richtig ist. Ahg. Wedgwood: Bedeutet diese Einschränkung der Einwanderung nur das Festhalten an einer Politik, die, wie der Minister zugibt, gescheitert ist? Minister Ormsby-Gore: Nein. Fs handelt sich um die strenge Durchführung der Bestimmungen des M a c D o n a 1 d - B r i e f e s von 1931 und der damals von der Labour-Regierung festgelegten Politik. Auch in Beantwortung einer zweiten Anfrage, die der Abgeordnete David Adams an den Kolonicnminister gerichtet hatte, betont dieser, daß die Richtlinien der englischen Palästina-Politik unverändert gehlieben seien. Der von dem Interpellanten ausgesprochenen Ansicht, daß die wesentliche Herabsetzung der Zertifikatezahl gegenüber den von der Jewish Agency angeforderten 11 250 Zertifikaten einen poiitischen Kurswechsel andeute, hielt der Minister entgegen, es sei im MacDonald-Bricf klar festgelegt worden, dal) der High Commissioner die Verantwortung für die halbjährliche Festsetzung der Einwandererzahl zu tragen hat. Gib Colt von dem Seinen — denn du und das Deine ist Sein. Und also ist von Dawid gesagt: ,Denn von dir kommt alles / und aus deiner Hand haben wir dirs gegeben1) ״. Chr. 29,14) Abo/ III. 7 Lieber3. v. N. N. (ila/zct ll^täHad^Aickte*l aus USA Der Verband der jüdischen Kriegsteilnehmer Amerikas veranstaltete einen Gedächtnisgottesdienst füe die Kriegsgefallenen, dem eine Parade von 4000 jüdischen Kriegsteilnehmern voranging. Anläßlich der Gedenkfeier rieh» tete Präsident Franklin D. Rooscvelt an den Verband eine Botschaft, in der er die ״stolzen Leistungen der Juden im Dienste des Vaterlandes“ hervorhob. Das Administrative Committee der Zionistischen Organi• sation Amerikas hat, letzten Nachrichten aus New York zufolge, erneut die Abhaltung des nächsten Zionisten* kongresscs in den Vereinigten Staaten gefordert. Gleichzeitig hat die Leitung der ZOA. Protest dagegen erhöhen und es als wertlos bezeichnet, daß der Kongreß erst stattfindcu soll, wenn England die Richtlinien seiner neuen Palästinapolitik veröffentlicht hat. Zu Ehren von l«rd Melchett veranstaltete der United Palestine Appeal in New York ein Bankett, an dem tausend Gäste teilnahmen. Staatsgouverneur Herbert H. 1. chm an hatte ein Schreiben gesandt, in dem er hekanutgibt, daß e* 4000 Dollar für den United Palestine Appeal zeichnet. Der Ehrenpräsident des American jewish Joint I)istr> hution Committee, Felix M. W;1 r b u r g, kündigte auf einem Bankett jüdischer Vt'olilfahrtsvereinigungeii von New York und Brooklyn eine gemeinsame Sanum laktion jüdischer Wohlfahrtseinrichtungcii au, durch die ()230 1KM) Dollar auf« gebracht werden sollen. Damit wird die in der Geschichte der jüdischen 11 ilfs- und Wohlfahrtseiiirichtungen größt# Sammelaktion eingeleitet. Die letzten Entscheidungen des Obersten Gerichtshöfe* der Vereinigten Staaten, durch die die Arbeitslosen- Versicherung mit fünf zu vier Stimmen und die Alterspcnsion mit 7:2 als legal anerkannt wurde, werden allgemein als ein großer Sieg Rooscvelts betrachtet. Wie die Zeitungen berichten, ist die Majoritätsentscheidung in beiden 1 allen von Justice Benjamin Cardozo, einem der beiden jüdi» sehen Mitglieder des Obersten Bundesgericlits, abgefaßt In einem Ncw-Yorker jüdischen Krankenhaus starb ein früher nicht unbekannter Chemiker David Jan ko wer, der aus Deutschland stammte, 18% nach Amerika kam, Goldmitten im Westen entdeckte, sehr reich wurde und spätec völlig verarmte, so daß er nun, 82 Jahre alt und ohne( Angehörige, auf Kosten einer Wohltätigkeitsorganisation bcz erdigt werden mußte. New York, 25. Mai. (JTA.) Der Synagogenwart de! Schaarej Tcfilla-Synagoge in New׳ York, Alexander Kinder man, der den Brand gelegt hat, durch den diese reidj ausgestattete Synagoge des Ncw-Yorker Westens am 27, Maq zerstört wurde, ist zu einer mehrjährigen Gefängnis• strafe verurteilt worden._ Der Vizepräsident des Gerichts von Rotterdam, De, S. G. Canes, ist in den Amsterdamer Obersten Gerichts» hof berufen worden. Dr. Canes ist Absolvent des Atnste®־ damer Rabbinerseminars. Südamerikanische Agency ־ Sektion Der Besuch Lord Melchetts Von unserem Korrespondenten Das untenstehende Bild zeigt die Gründungsversammlimg der Argentinischen Sektion der Jewish Agency, die in Buenos- Aires unter Teilnahme von Lord Melchett stattfand. Dieser war, wie bereits kurz, berichtet, einer Einladung gefolgt, an der Keren Hajessod-Aktion aktiv mitzuwirken. Ueberafl in Südamerika wurde ihm von den dortigen Juden ein herzlicher Empfang bereitet. In Buenos-Aircs nahm Lord Melchett an der Er- Öffnung der zionistischen Landeskonferenz teil, die gleichzeitig als Proklamierungsakt des Mifal Habizzaron diente. Die Veranstaltung, an der sich alle Kreise der jüdischen *Bevölkerung Buenos-Aires’ und viele Delegationen aus der Provinz beteiligten, wurde vom abgehenden Präsidenten der zionistisehen Federation Argentiniens,!sage Kaplan, eröffnet. Sodann sprach Nathan G e s a n g, der Ehrenpräsident der hiesigen Zionistischen Organisation. Dr. M i b a s h a n begrüßte, in Hebräisch und Spanisch, die zionistische Landeskonferenz und den Gast im Namen der Jewish Agency und des Keren Hajessod und legte die Ziele des Mifal Habizzaron dar. Zum Schluß sprach Lord Melchett über die Lage der Juden und des Zionismus und über die bevorstehenden Entscheidim» gen, die in der Palästinafrage getroffen werden sollen. Dia Rede gipfelte in dem Satz: ״Ich fühle mich stolz, Jude zu sein, und als solcher bei der Vorbereitung der Zukunft des jüdischen Volkes in seiner historischen Heimstätte mit« wirken z.u können“. Die Ansprache löste Sturme des! Beifalls aus. Die Gründungs-Versammlung der südamerikanischen Sektion d er :J c w i s 11 Agent y fand im Hotel Alvear Palace statt und wurde von Na* than G c s a n g präsidiert. Es spräche» Herr Gesang, 1 ortl Melchett׳, I >r. Mir baslian und einige der Anwesenden^ worauf die G r u n d u n g s a k t e der hiesigen Sektion der Jewish Agencjj verlesen wurde. Die neue Agency-Gnippe veranstaltete einen Empfang zu Ehren von Lord und Lady Melchett im Hause des Pltilan» thropen Ezra T e u b a 1, bei dem die ersten Zeichnungen für den diesjährigen ZKH. erfolgten. In einer halben Stunde wurden über 20U0 Pfund gezeichnet! Ein Bankett, das die Zionistische OH ganisation und die Jewish Agency•» Gruppe Lord und Lady Melchett gäbe» schloß die Feierlichkeiten offiziell ab] ■doch nahm Lord Melchett in seiner Eigenschaft als Ehrenpräsident des Makkabi die Gelegenheit wahr, auch dem hiesigen Makkabi in seinem Heim einen Besuch abzu« statten und einigen Darbietungen beizuwohnen. Die 15. zionistische Landeskonferenz, die zugleich eine Periode von 25 Jahren zionistischer Tätigkeit der! hiesigen ״Federation Sionista Argentina“ abschließt und ist deren Rahmen auch eine spezielle Keren Hajessod-Lamies» konferenz stattfand, verdient besondere Erwähnung. Na ca dreitägigen Verhandlungen wurde eine neue Leitung gewählt* die Nathan Gesang zum Ehrenpräsidenten, Dr. N i j c n •ך sohn zum Präsidenten und die Herren Rabinowitch (Vizepräsident), Jose Lutzky (Leiter des Organisation*» departements und Generalsekretär), M. Rosovsky, Dr,' S1 i n i n (Kulturdepartement), I. Kaplan, R i 1 o w und Bronftnan zu Mitgliedern hat. Herr S. Rabinowitch wurdq erneut zum Direktor des KH. für Argentinien gewählt. A-NJ Gründungssitzung der Jewish Agency — Sektion für Südamerika in Buenos Aires, ln der vorderen Reihe ron links nach rechts: Ahg. Dr. Dickmann, Dr. Mibashan, N. Gesang, Lord Melchett, Lady Melchett, S. Rabinovitch, Teubal Amiaadi-Fot• LANDSCHULHEIM Kristinehov, Ltg. Dr. L. Posener, Västraby per Löberöd SUDSCHWEDEN Schulunterricht, Sprachen, Berufsvorbildung, Gartenbau, Tischlerei, Schneiderei, Sport Voller Pensionspreis (einschlleBlich Nebenausgaben) ab RM 80.— monatlich - Reisekosten ab Berlin RM 27.— I

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