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Jüdische Rundschau · 1937-05-21 · Heft 40 (21.5.1937) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 40 (21.5.1937)
Date
1937-05-21
Page
– (sequence 13)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 40, 21. MAI 1937 BERLINER ״Religion und Kultur“ Semesterbeginn Im Letirhaus Mit einer kurrett Ansprache über die jüdische Situation und die Notwendigkeit der Lehrhausarbeit erötfncte Dr. Eppstein das Sommersemester des Jüdischen Lehrhauses. Nach dieser Einführung sprach Rabbiner Dr. M. Warschauer Aber ״Religion und Kultur“. Er ging vom Schawuoth-Fest aus, dem Fest der Sinai-Offenbarung, die unsere Religion als Kultur-Religion ein für alle Male gegründet hat. Wenn Kultur anderweitig anders definiert werde, wenn vielfach auch Juden Kulturtaten jüdischer Großer auf mancherlei Gebieten der Wissenschaft und Künste besonders in apologetischem Sinne — und Apologetik habe ohnehin des Mißlichen gemig — geltend machten, so sei doch das entscheidende Moment in der jüdischen Sittlichkeit zu erkennen. Die Religion der Sinai-Offenbarung schuf die Sittlichkeit, die zur Volkseigenschaft, ja zur eigentlichen Volkskultur wurde, und die Sittlichkeit wiederum schuf aufs neue Religiositat. Die Wechselwirkung von Religion und Sittlichkeit kennzeichne am ehesten und schönsten das Judentum überhaupt. Für den Juden gelte ganz besonders, was Wellhausen von der Religion der Alten überhaupt gesagt hat: sie war keine besondere Sonntags-Angelegenheit, und wenn christliche Theologen zwischen der Sinai-Offenbarung und dem spiiteren Judentum als einer Gesetzesreligion einen Bruch sehen zu müssen glaubten, so sei im Gegenteil festzustellen, daß eben das spätere Judentum durch die Anwendung und Ausbreitung des sinaitischen Gesetzes bis ins allerletzte Alltägliche die Wahrung und Kontinuität der Tradition bekündet. Eben diese Alltag gewordene Religion und ihr wertvollster Ausdruck, die Sittlichkeit — sie geht nach einem talmudischen Wort voran, sie wird auch von den Propheten in die vorderste Reihe gestellt, sie stehe also an Wesentlichkeit auch dem Kultus voran — sei Kultur. Religion und Sittlichkeit, Religion als Sittlichkeit und Sittlichkeit als Religion seien die bewegenden Faktoren, das jüdische Famibetrieben, jüdischer Brttdersinn, jüdische Wohltätigkeit die eigentlichen Kulfurprodukte. Was das Judentum in seiner großen kulturschöpferischcn Epoche im Mittelalter literarisch geschaffen hat, sei, von wenigen Ausnahmen abgesehen, religiös bestimmt. Thora und Talmud sind das Zentrum dieses gesamten Kulturschaffens. Und überall erscheint die sittliche Forderung als das religiös Grundsätzliche, die Ethik war ja von Anfang an, vom Sinai her, nicht der Religion erst hinzugefügt, sondern wesentlich i n ihr. Ohne sie hätte es hier auch keinen Glauben an die Bedeutung des Lebens, keine Bejahung des Lebens — die die jüdische von anderen Religionen und Anschauungen unterscheidet — gegeben. Die sittliche Forderung war das Neue, das der Glaube unseres Volkes der Welt zu bringen hatte, und der Motor, der unser Volk als Gesamtheit wie als Einzelne am Leben hielt. Das Messianische sei von hier aus zu erfassen. Unser kiinftiges, religiöses Leben, das der Erneuerung fähig sei und bedürfe, werde diese Erneuerung vornehmlich in dem Lande erfahren können, von dem es einst ausgegangen ist, in Erez Israel. — Das ungemein aufmerksam folgende Publikum spendete den Ausführungen Dr. Warschauers reichen Beifall. h. Polnische Maler. Der Muscums-Verein hatte zum Abschluß der Vorträge seiner Wintersaison einen auswärtigen Qast: Dr. Lydia A s c h h e i m aus Breslau, die Gattin des Malers Aschncim, die über zeitgenössische polnisch-jüdische Maler sprach. Frau Dr. Aschheim beschränkte sich hauptsächlich aut die im heutigen Polen lebenden Maler — unter ihnen einige in Berlin wohlbekannte und auf einige der aus Polen stammenden, heute in Paris lebenden Maler, die aus jüdischem Gefühlsleben heraus schaffen. Künstler wie Menkes, Kisling, Kanelba, Kramstyk bezog sie in ihre Be- Pachtungen ein, von der älteren Generation Eugen Zee, Leopold Gottlieb, Rybek und vor allem Scoutin. Scoutin, bekannt durch seine expressionistisch erregenden Bilder, ist durch sein Jugenderlebnis, Flucht aus dem Vaterhaus, in seinem Leben typisch für das Schicksal vieler jüdischer Maler aus dem Osten. Kanelba, Ascher, die Landschafter Beermann und Appelbaum lind nicht zuletzt der temperamentvolle Menkes sind aber Zeugen für die Lebensfreude nach oft schwerer Jugend. Das reiche Bildmaterial begann mit Gcmälden von Moritz Gottlieb und Hirzenberg. Moritz Gottlieb mit den typischen Merkmalen der polnischen Schule. Der jilngere Bruder Leopold Gottlieb, der vor einigen Jahren in Paris starb, ist der zeitnlhere Künstler. Barczinski, den wir mit seinen bekannten Gestalten der Wasserträger in Erinnerung haben und mit malerischen Städtebildern, hat sich ln Lodz einer expressionistisch anmutenden Maltechnik zugewandt. Jankci Adler, bisher monumental in seinem bekannten Reliefstil, ist ganz abstrakt geworden. Dankenswert sind die neuen Namen Lina Muther, Porträtistin, sehr .gut Beermann, klassische Landschaften, Ascher, Landschaften Im Rausch südlicher Ueppigkeit, der Maler Posner aus Kiew, der Landschafter Appelbaum und die. Brüder Seidenbeutel, deren gemeinsam gemalte Bilder stark interessieren. R. M. Ankündigungen Die beiden Kunelemel. Die KIeInLnn-11!ii 11 ne de-; Bcziiks Zen!rum- Nord der BZV. (Regie: M. Wiltelsolm, tcchn. Leitung! F. Finder) hat als iiärhstes Stück ״Die beiden Kunelemel“ von A. Ooklladen zur Aufführung vorbereitet. Fr i-t in den letzten Jalm-n kein Stück von Abraham OoMfailen .׳mfgefiihrt worden. 50 dal, nein dieser Veranstaltung mit Interesse enl gegensehen kann. Die Aufführung findet am 26. Mai im Musiker-Vcrcins-hatta, Kaiscr-Wiilicltn-Su31 .׳, statt. Kulturbund-Spielplan der Woche! Im Theater! ״Don Pa-quäle“ am 2530 ״29 ..27 ,.26 ״. Mai. -.- Am 24. Mai Von rag von Dr. Anneliese Landau im Theater: am 31. Mai in der Synagoge der Reformgemeinde, J011anni-=t1׳. IG. — In der Kleinkunstbühne (Hriidervereinrhntis): ״lütte einsleigeu‘1 am 29. und 30. Mai. Der JQdlachc Kullurbund Berlin teilt mit: Vorlragsvcrlegung. Der!weite Vortrag von Dr. Anneliese Landau (gelbe Maikcn) am 31. Mai findet nicht, wie angt kündigt, im Kulturbund•'! beater. sonde! :1 in der Svnagnge der Re fonngemeimle, Johannisstr. 16, am gleichen Tage statt. Kulturbund-Konzerte Im Juni! Der 0[tcrnrbor de* Kuhmbmido; unter Teilung von lferthold Sander bringt: in seinen Juni-Konzerten: Madrigale alt-engtischer und -italienischer •Meister; aus dem mu.-ikalisch™ Preisausschreiben des Reielisvcrbandcs der Jiidi«rl,en Kultur- Bünde als Uraufführung das lobend erwähnte Werk: 142, Psalm von Vl,lfach«n Wiln.eh.n un««r-.r• Mil.rb.itir •nt»pr#ehend, wird dar Termin für di« Ablieferung der Schekelblocks auf Sonnfag, 6. Juni verschoben 1 Bl• tu dletem Termin milssin jedoch ■11• Schakeibfock• Im B*s!tzo das Büro• ••In, da hiervon dl• ordnungsgemäße *alter• Durchführung dar Sohakel-Aktlon abhMngt. Dar Hauptvorstand erwartet von allan Mitarbeitern, daß 81• di• Zeit bi* •um Ab• lltlefungdermin zur Intensivsten Sohekeiwerbung in ihrem per* •Mohen Wirkungskreise auenutaen. Wer den Aufbau eines jüdischen Palästina, dl• Weiterentwicklung dar hoffnungsvollen jüdischen •ladlung will und die waltara Einwanderung von Judan für notwendig halt, toll dam Auadruek gaban durch Erwarb das Schakals. C• ist Aufgabe jede• Zionisten, unverzüglich aile •eine Freunde und Bekannten zum Kauf des Schekel• zu veranlassen. BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNfl DER HAUPTVORSTAND. Chajcs fiir gemischten Chor, Streichquintett und Harmonium; ferner neue jüdisrhe uml jiddisch-paliistiuciiüsche Gedinge. In der Kleinkunstbühne im Briidervcreindiaus, Kurfürstcnstr. 115-116, tritt am 22., 23.. 29. und 30. Mai die Tänzerin I.ill; Sandberg zum letzten Male vor ihrer Amerika-Tournee aut. Karten beim l’bilo- Vertag, C.1H- Leon, Känditorei Schneider, Kulturbund und Abendkasse. In der nächsten Kullurbundpremiere ״Jean“, Lustspiel von Bus- Fckeie, wirken in den Hauptrollen mit: Jenny Bernstein geh. S'haffer, Elfriede Borodkin, Gina Friedman, Alfted Berliner, Martin Brandt, Ben Spanier, ßcrthold Scgall. Regie: Fritz Wistcn, Bühnenbild: Heinz Comlell. JUdiichei Lehrhaus (Freie Jüdische Volkshochschule F- V'.). Arbeitsgemeir,schäften (20.30—22 Uhr): Montags: Nr. 6: Pollak, Weltwirtsrhafllirhe Arbeitsgemeinschaft; August str. 17 (Beginn 24. Mai). Dienstags: Nr. 2: Sternberg, Biblische Soziahrthik; Fa.xaiieiis'.r. 80, Nr. 5: Freyhan, Disracli: Auseinandersetzung mit dem Judentum in «einem Roman ״Tancred“; Marburger Str, 5. Nr. 10: Fisenlrerg, Vom Sprechen! Hebungen in freier Rede; Fasanenstr. 80; Beginn verlegt auf 1. Juni. Mittwochs! Nr. 3: Margolins. Hermann Cohen: Religion und Sittlichkeit; Fasanenstr. 80. Nr. 4: Beiliner/Karminski, Erziehung«- und Ausbildtingsfrngen der weibliehen jüdischen Jugend; Fasanenstr. 80. Nr. 8: l’ulvermarher, Geschichte der Stile in der bildenden Kunst; Marburger Str. 5 (Beginn 26. Mai). Donnerstags׳. Nr. 1: Jonas, Lektüre und Besprechung der ״Sprüche der Väter“; Fasanenstr. 80. Nr. 7: Kuhn, Psychologie der Persönlichkeit I; Mar- Bürger Str. 5. — Arbeitskreis für Synagogale Musik; 20. Mai, Marburger Str. 5III; 20 Uhr. Thema: Einführung und Besprechung tlcs neuen Werkes für Chor, Soio und Orchester ״Beresrhit“, ein SehGpfungshymnus von Oskar Guttmann. Referenten; Oskar Guttmann, Hanns John Jacobsohn. — Plioto-Arbcitsgemcinsclmft: Der Termin für die Vorbesprechung ist verschoben; das neue Datum wird noch bekannt gegeben. IV. •er die laufenden Sprachkurse erteilt das Sekretariat Auskunft. Rambam-Lehrhiui. Vertrüge! Berkovits: ,.Holachah und Agga'dah in ihren inneren Beziehungen“, am 22. Mai. 20 Uhr, Syn. Passauer Straße. — Kand. Klappholz: ״Das religiöse Problem beim Autbau Palästinas“, am 25. Mai, 20.30 Uhr, Münchener Str. 37. Notstands-Kabarett, letztes Programm dieser Spielzeit: Hotel ״König von Portugal“. Hurgstr. 16, am 22. Mai, 20.45 Uhr, und am 23. Mai, 20.30 Uhr. Küastlerische Leitung: Willy Maschke. Claire Arnstein verabschiedet sich mit eigenen Chansons zur Harmonika. Weitere .Mitwirkende: Thea Stu!■kenschmidt, Willy Maschke, Fritz Tachauer, Herbert Zernik, Arnold Friedhmd, Sigbert Steinfeld, Dr. Richard llirscli. Einlaß für Angehöiige der Jüdischen Gemeinschaft ohne Kulturbund- oder R-Karte. Das Sekretariat für Bildende Kunst veranstaltet im Klubheim ’de« Jüdi-ehen Frauenbundes, Marburger Str. 5. eine Ausstellung von Arbeiten folgender Künstler: Emst DrcyftiU, Frankfurt a. M., Kurt Luvcngrtnl, Hamburg, Max Stein, Düsseldorf. Die Ausstellung wird am 23. .Mai eröffnet. Besichtigung täglich von 11 bis 14 Uhr. Ausweis erforderlich. Susanne Ltiwenstein und Wilhelm Guttmann singen, von Leo Taut״ mann begleitet, am 5. Juni in einem Hau.xkonzcrt bei Weil, Fa■׳ sancustr. 5, Lieder von James Simon, I'aui Frankfurter, Wilhelirt Giulli uml Max Kowei-ki. Die Tanzgruppe Ilse Vordemberge tritt am 31. Mai, 20.15 Uhr, fn| Ginßen Saal de- Firiidcrvercin-hauses auf. Tänze nach Kompositionen von Ga-clla, Mcndtd—ohti, Moszkowski. Weinberger usw. Choreos graphic: Ilse Vordem!-(■;ge und Hilde Brutnof. Am Flügel: Wem« 11.1er. Schlagzeug: llildcgatd Lewin. Kostüme: Heinz CondclL Familien-Nachrichten Der Bildhauer Arnold •Monat, Berlin, begeht am 24. Mai dell 70. Gclmit-tag. Herr David P i n e 0 f f - und Frau Jeanette, geh. Srhekicmann, W( Landshutcr Str. 10, begehen am 6. Juni die goldene Hochzeit Bar-Mlzwah. Am 22, Mai (12, Siwan): Theo Rothstein, Chat« lütten!.rüg, Nie!!ultisir. 0. Gottesdienst - Nachrichten Schabhut 1 נשא Sdiabbat-Aiiijfanjf 20.SB Abkürzungen! Fr» FrritnjjabrnH.!,rSp ־־:ל Fmil;-.?- Spatsjottcsdicnst. SchFea Sch8bba% Frühj0׳Ur»(i1f«nnt- SchH 5 -־לVhabbat-Hnünt׳״utt«־‘-dien»t. M Srhabbatmiridha. J =3sJu* rendfi’oHe'sdipnut. V! ~~ Predigt. Schi 73 ־־d1riftcrklj1nm£. f- Lehrvortfng, OSch =3■ Arnchlipßrnd Onr־? Schnbhnt. Wo =- Wovhcntasj־Ahrnd. Wm Wochentag-Morgen Gemeinde-Synagogen nach neuem Ritus F».«nen.tn1ß.: Fr 19 Pr Graf / SchH 10 / M 20.30 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Neue Syn.eo.et Fr 19 Pr v.-,n der Zvl / SchH 10 Lfitzow.tr.fi.: Fr 19 Pr Wiener / SchH 10 / M 20.30 / Wa 19.!» / Wm 7.30 Lindenitraß.! Fr 19 Pr Adler / SchH 10 / M 20.10 / Wa 19.:«) / Wm 7.30 L.v.tzow.tr.fie: Fr )9 Pr Mavl.zum / SchH 10 / M 20 30 / Wa 19.30 / Wra 7.30 Fri.denat.mp.!: Fr 19 Pr Han.hunrrr /SchH 10/M 20.30 / Wa 19.30 / Wm 7.30 Prinr.rrv.ntenatraße r Fr 19.15 Pr Brasch / SchH 10 / M 20.30 J Wa 19.15 / Wm 7.30 Schmargendorf! Fr 19 / SchH 9.30 / J 10.45 Gemeinde-Synagogen nach altem Ritus Alt« Synagoge: Fr 19.30 / SchH 8.30 / M 20.15 / Wa 19.30 / Wm 6.30 Kataeratraße: Fr 19.30 / SchH 9 2 M 20.15 / Wa 19.30 / Wm 6.30 Rykeatraßr: Fr 19.30 / Schl- 6.45 / SchH 9 / M 20.15 / Wa 19.30 / Wm 6J$ Münchener Straße. Fr 19.30 / SchH 9 / M 20.15 / Wa 19.30 / Wm 7?..talozziatrafie! Fr 19.30 / SchH 9 / M 20,15 / Wa 19.30 / Wm 7 Kottbuaaer Ufer! Fr 19.30 / SchH 9 / I 16.30 / M 20.15 / Wa 19.30 / Wm 1 Grunewald: Fr 19.30 / SchH 9 / M 20-15 / Wa 19.30 / Wm 7 V er eins-Synagogen Ahaw.th Zion, Schünhauaer Allee 4! Fr 19.30 / SchF 7 i SchH 9 / M 19.30 £ I Wa 19.30 £ / Wm 7 Beth Scholar.וזז (Minjan Mem!et*״hp.), Markgraf-Aibrecht-StraS« 11 -121 Fr 19.30 / SchF 7 / SchH 9 B.th Zlon,Brunnenatr. 33: Fr 19.10 / SchH 8,30 Pr Lamlau / J 17.30 t L Landau / M 19.30 / Wa 19.30 / Wm 6.45 Lfppm.nn -Tauaa, Gollnowatr. 121 Fr 19,30 / SchH 8.30 Sehr Singermann / J 15.45 / M 20.15!. / Wa 19.30 / Wm 6.30 Syn, G.aundbrunnen, Prinxenalle. 87: Fr 1930 / SchH 9 / J 16 / M 20,13 L Alexander / Wa 19.30 t Wm 7 ReHgionagem. Chbg., Schuiatr. 7! Fr 18.30 / SchH 9.30 R.liglonaver.in Friedenau-Steglitz, Stierstr. 21: Fr 19210 / SchH 9 / M 20 A Winter / Sonntag 8 Synagog.nr.rein Weifienae., Lothringenstr. 221 Fr 19 SchH 10 Sehr Mrycr OSfh Das Elternhilfswerk für die jüdische Jugend hat seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 1936 37 erstattet. Atts diesem gebt die umfangreiche und bedeutsame Arbeit dieses Llilfs« Werkes hervor, das Schüler und Schülerin neu der jtidi• sehen Schulen aller Richtungen durch Schulgeldbeihilfen unterstützt. Daneben erfolgt eine Beratung der Eltern und Schüler in Schul-, Bildungslind Erzichttngsfragen. Das Elternhilfswerk Berliii-Charlottenburg 2, Kantdr, 103, benötigt zur Fortsetzung und Ausdehnung seiner Arbeit einä Erweiterung seines Atitgliedskreises, der diesem wichtigen Werk aufrichtig zu wünschen ist. Persönliches. Am 27. Mai begeht der Maler Jakob Kn 01« ler in Berlin den 30. Geburtstag. Seine Schule fiir Kunst und Kunstgewerbe ist sehr bekannt geworden. Besonders in der letzten Zeit nach dem Umschwung absolvierten viele Jugendliehe und Erwachsene 7ur Berufsausbildung und Umschichtung die Kurse als Vorbedingung für die Auswanderung ins Aus* land. Kurze Fahrt nach Palästina. Für 1,>׳,1!! .־.::!־ nur 15 Taye Urlauf haben, biete׳■!! die Rci-ui de- All,!!ui־• Kx|1n׳-< mit (lern Dampf«( ״Polonia“ der Po!::. IV.Jinie י•i: i..;c!ml lym׳ Beitgcnhei!, vol Sonntag bi- Di!n-tag l’.ila-iiia za be-ih.heu. Am dem Rückweg( je einen Tag Anirnie.ib r! I lauiaii mal Abu׳!!, Der Circolo Librario In Mailand {Jni.0!'kt (j'nhnrd Sriilecinger) t>* steht ntn 20. 3iai drei Jahre. Fr hat sich aus bescheidensten An« fangen heraus cntui.kelr und umfalli heute eine große Bibi iothek ifl vier Sprachen und eine Ilm hh.mdlung. JQdlscher Kulturbund Berlin E. V. Kleinkunstbühne / KUnstl. Leitung: Max Ehrlich wpmm im BRUDERVEREINS »HAUS |ul4ui KurfUr(t«nstr. 115(SMin.vomWltttnbcrgpl.) Hui1 noch 4 Vorstellungen ln dlstu1 Spielzeit MAI MAI MAI MAI 1a. sa. ae. SO. SONNABEND 80NNTAQ SONNABEND SONNTAS .Bille einsteigen" Die neue Revue ln 83 Blld.rn von Willy Rosen und Max Ehrlich Muelk: Willy Roeen Regie! Mai Ehrlloh mit Max ■hrllch In dar Orlglnal-Inizanltruni u. Pramlaren-Bantiung Vorverkauf du Kiri« v•« RMI.- bla S.M im Philo-Verl.» (921375): beim ZeitungxsUnd im Cali Leon (97 42 29); Konditor«! Sdhn#!derf Kleliditr« 13 (25 36 48); Kulturbundtheeter (17 77 35): und ■11־ d«r Abendku... Eintritt nur mit gflltiy.r Kulturbund- oder R.teh>vtrb.ndzk.rl. Uueh!.(.« U(iUm.t!on .0 dar Ab.11dk.1z.). Ohne jtllUf«■ Auiw.lz kein Elnl.fi. Aufführung das arsisn historischen PalKstinafllms für Neukölln HATIKWAH Dokumente einer Hoff nung Donnerstag, den 27. Mal, 20.30 Uhr BZV.-Hcim, Neukölln, JBgerstr. 6 Ansprache! Dr• David Schlossberg Karlen im yorverkauf *u RM 0,60 und 0,80 be! L«!bho!2, Kaiser-Friedridi-Slr. 59; Jordan, KaUtr-Friednth-Str. 149; Schwalb, Hermannitr.46: und an der Abendkasse Berliner Zionistische Vereinigung / Gruppe Hermennplatx Mittwoch, 10. Mal, 20.30 Uhr, Musiker- Vareinshaus, Kaiser-Wilhelm-StraBe 31 Thttaler-Abond dar Klalnkunstgruppa das Baxirks DIE BEIDEN KUNELEMEL KamHdlt In dral Akten nach A. Goldfaden Regie 1 M. WIHaleohn Musiki W. Welntraub Techn.Ug.«F.Finder KarUMi ■a RM 0.75« 1!1,25 .0 *־ beit Adierst«m, Alt« SdhdnhauMir Straße 58• Kond. Dobrin, An der Spendauer Brück« 7; Buchhdlg. Salles, Grenadierstrafia 30; WiMnrCeft« Alte Sehßaheusar Straße 11 \ ReaUurant Kimelfeid, RoaentkaUr Str. 32; Budidrudteret Ladbar, Lothringer Streß• 34*35 IMIINIR ZIONISTISCHE VEREINIBUNO / BEZIRK ZENTRUM-NORD RAMBAM-LEHRHAUS BERLIN SekraUrlat: Berlin W 00, Pasieuer Straße 2 * Telefon; 24 52 88 vertrag: Rabbiner Dr. L. Berkovits ״Halacha u. Aggada ln Ihren Inneren Beziehungen“ Sonnabend, 82. Mai 1937, 80 Uhr (zwischen Mincha u. Maariw), Synagoge Passauer Str. 8 Vorankündigung Donnerstag, 3. Juni, 20.30 Uhr Brüdervoreinshau», Kurfürsten sfr. 115 Auf vielseitigen W u וו s c h 1 Nochmalige Vorführung dos ersten historischen Palästina-Films HATIKWAH einer Hoffnung Ansprache: Joachim Prinz Der Vorverkauf hat begonnen PALÄSTINA-FILMSTELLE DER ZVfD.

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