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Jüdische Rundschau · 1937-05-14 · Heft 38-39 (14.5.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 38-39 (14.5.1937)
Date
1937-05-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 38/39, 14. V. 1937 Jüdische Rundschau ffeffö 8 Und dennoch: Judenstaat! Von Dr. Kurt Ball, Berlin Mil diesem Beitrag wird die in der vorangegangenen Nummer der ״Jüdischen Rundschau" begonnene Diskussion über die angeblichen Teilungsvorschläge der Peel-Kommission weitergeführt. (Red.) Die Thronbesteigung Bestieg der König die erste Stufe, (des Thrones), um nlederzuslfien da trat ein Rufer hervor und sprach: »Er soll *Ich nichf Rosse mehren' (5. B, M. 17, 16); bestieg er die zweite Stufe, um niederzuslfzen, da trat ein Rufe! I. Wir Juden sind sonst nicht arm an Projekten; desto merkwürdiger muß es auf den ersten Blick erscheinen, daß von jüdischer Seite niemals ein ernsthafter Plan zur Veränderurg der Situation in Palästina vorgeschlagen worden ist. ״Konstruktive Vorschläge“ wurden zwar ab und zu aus unseren Kreisen verlangt, als man die Entwicklung der Araberfrage allmählich als schwierig empfand, aber geboten wurden solche konstruktiven Vorschläge niemals. In Wirklichkeit ist dies gar nicht merkwürdig, sondern die Erklärung liegt nahe. Vom jüdischen Standpunkt aus war nämlich für das gegenwärtige Stadium des Kolonisationswerkes die vorhandene Konstruktion durchaus die richtige und w ü n s c h e n s w e r t e.; Die ganze jüdische öffentliche Arbeit konnte sich aut das Kolonisationswerk konzentrieren, keine Last der unmittelbaren Staatsverwaltung mit ihren vielfältigen und schweren Aufgaben zersplitterte die jüdischen Kräfte. Gewiß wurde das Kolonisationswerk nicht durch die Regierung gefordert; gewiß engte die Regierung die Einwanderung durch das Zertifikstswesen zahlenmäßig mehr ein als erwünscht war; gewiß war Transjordanien versperrt; aber das alles führte nur zu dem Wunsch, daß die Regierung Ländereien und mehr Geld für das jüdische Aufbauwerk zur Verfügung stellte, daß Transjordanien geöffnet würde, daß eine größere Schcdule bewilligt würde (gegen das System der Einwanderungsbeschränkung aut produktive Kräfte war durchaus nichts einzuwenden), und es führte niemals zu dem Wunsch, das System als solches zu ,ändern; es entsprach in der Tat durchaus den jüdischen Bedürfnissen der Gegenwart, und es ist kaum ein Zweifel, daß wir Juden, wenn Fortda 11 er des gegenwärtigen Zustandes mit euer- Bischer Bekämpfung des arabischen Terrors durch die Eng-!ander politisch erreichbar wäre, dies für den gegenwärtigen Zeitpunkt allen anderen Lösungen v o r z i c h c n würden. Aber es besteht wohl Einigkeit darüber, daß diese unveränderte Fortdauer des gegenwärtigen politischen Zu- Standes bei der Spannung, die die Arabertrage im letzten Jahre erhalten hat, nicht mehr möglich ist, und die Schicksalsfrage der jüdischen Politik heißt daher nicht: ״Aendcrung oder keine Aenderung?“, sondern heißt; ״Weiche Aenderung?“ II. Das Ideal des Zionismus, der Judenstaat — es scheint fast, als ob er uns Juden jetzt in absehbarer Zeit in den Schob fällt: Mindestens ist aus einem erträumten Bild einer fernen Zukunft plötzlich ein reales politisches Projekt gcworden. Und siehe da: der Traum aller Träume, das Ideal des letzten Wunsches, in den grellen Schein der Gegenwart gerückt, scheint an Reiz zu verlieren! Die Judenheit — darüber lassen die Pressestimmen keinen Zweifel — steht dem Projekt, mindestens in der Form, in der es ihm wahrscheinlich getreten werden wird, ablehnend gegenüber. Ist diese Reaktion berechtigt? Und ist sie politisch klug? ־— Die Reaktion ist verständlich. Der Staatsgedanke ist in Wirklichkeit neu. Zwar begann Theodor Uerz.l mit dem ״Judenstaat“, aber der Hcrzlsche ״Judenstaat“ war in den wirtschaftlich ausreichenden und volkslceren Raum konsfruiert; er kannte also die inneren Schwierigkeiten des lebenden Staates nicht. Und Herz! nahm ferner die Gesamt- Übersiedlung der großen Masse der Juden aus aller Welt in den neuen Staat in verhältnismäßig kurzer Zeit an: er kannte also die entstehenden Schwierigkeiten in der bestehenbleibenden Diaspora nicht. So sind im Herzischen ,,Juden- Staat“ alle die Probleme, denen der wirkliche Staat und das lebende Judentum gegenüberstehen werden, nicht behandelt. Im Baseler Programm wurde dann aus dem Judenstaat die ״öffentlich-rechtlich gesicherte Heimstätte“, nicht oder nicht nur aus taktischen Gründen, sondern weil der Aufbau unbelastet durch Staatsprob!eine sich leichter vollziehen läßt; aber das ändert nichts daran, daß der Grundgedanke des Zion'smus, die Normalisierung der Lage des jüdischen Volkes in seinen Beziehungen zu arideren Völkern und die Fruchtbarmachung der schöpferischen Kräfte des jüdischen Volkes durch die Beendigung seiner Diaspora, erst im Juden- Staat ihren letzten Erfolg haben können. Die ablehnende Reaktion ist verständlich; sie wird verstärkt durch die Art, wie das Projekt auffaucht. Teilung Palästinas, enge Begrenzung des zukünftigen Raumes, drohende Wirkungslosigkeit der Arbeit wegen zu enger Wirktingsgrenzen: man legt dem Aufbauwerk vorzeitig einen Panzer um, der bei seinem Wachstum hindert; man belastet cs mit den Schwierigkeiten der Staatspolitik in einem Augenblick, in dem alle Kräfte noch dem kolonisatorischen Aufbau gehören sollten. Gewiß schwere Einwändc! Aber sehen diese Einwände das — noch unbekannte — Projekt nicht zu sehr als etwas fest Gegebenes an, statt als etwas, an dessen Ausgestaltung unsere Mitarbeit Wesentliches leisten kann? Und sollte nicht unsere Einstellung sein, das Beste daraus zu machen, statt in unfruchtbarer negativer Kritik abseits zu stehen und die Ereignisse an uns vorbeirollen zu lassen? III. Es gab eine Zeit, die lehnte es ab, mit der Kolonisation zu beginnen, bevor man die Charter hatte. Später erkannte man, daß dies falsch war, W'ir sind in Gefahr, jetzt den Staat I JP ■ ,f ■ ״ kimmmm ' V Das Algemeen Handelsblad, Amsterdam, veröffentlicht dieses Bild von der Herstellung des Palästina-Pavillons auf der Weltausstellung in Paris. Die Arbeiter sind damit beschäftigt, die Aufschrift ״Erez Israel“ in großen hebräischen Buchstaben zu befestigen. abzukhnen, weil seine Wirkungsmogliclikeit nicht groß genug ist: Als ob nicht ein lebenskräftiger Staat sich seine Wirkungsmöglichkeiten im Laufe seines Lebens sähst schai.'e:! könnte! Dem jüdischen Volke wird jetzt die Staatsinöglichkeit geboten, vielleicht einmalig in der Geschichte. Es wäre uns lieber gewesen, wenn das Angebot 20 Jahre' später gekommen wäre und die Kolonisation zunächst in der bisherigen Weise hätte fortgesetzt werden können. Aber der bisherige Zustand kam: nicht andauern, und etwas Neues muß geschaffen werden. Was ist da unsere Aufgabe? Nicht abseits zu stellen und immer mir zu verneinen, sondern die große Gelegenheit zu ergreifen und im vollen Bewußtsein der außerordentlich schwic rigen Aufgabe einer Staatsgründung und Ausgestaltung im gegenwärtigen Augenblick den Gedanken des Juden- Staates zu bejahen. Diese Ausgestaltung ist zunächst in einer Richtung erforderlich (wobei vorläufig immer von dem bisher mir vermuteten Plan der Peel-Ko!nmisr.ion ansgegangcii wird): ein Judenstaat mit völliger Ausschaltung Jerusalems ist kein Judcnstaa* und unannehmbar. Völlige Zuteilung lerusalems an den Judenstaat ist aus vielen "Gründen wahrscheinlich nicht zu erreichen. Mindestforderung des Judentums muß die Beteiligung des Judenstaates an der Herrschaft über Jerusalern in der Form eines Kondominiums sein. IV. Die Schwierigkeiten, die sich aus einer Staatsgründung für den Staat und für die Lage des Judentums außenpolitisch und innenpolitisch ergeben, sind für den, der nachdenkt, klar, una sie sind keineswegs gering. Sie sind vor einigen Wochen an dieser Stelle im Aufsatz von ZION'l angcdcutct worden. ץ" ol°. 3cse/vJ$v AUCH wsen Jtfvu. Gold- und Silbersdtmiede BERLIN WB, Unter den Linden 65 (Hotel Bristol) G.fl. 1129 242 ANKAUF Wir haben keinen Grund, sie uns selbst gegenüber zu verschweigen oder zu verkleinern. Die Schwierigkeiten können aber nu! dazu führen, zu durchdenken, wie man sie beseitigt, welche Mindestforderungen man stellt, sie können nicht zur Ablehnung der Staatsidee als solche fuhren. Die Staafsgründung führt auch mindestens in einem [hinkte zu einem großen Vorteil. Wir haben uns immer beschwert, daß die großen Steuereinnahmen, die aus den jüdischen Teilen des Landes kamen, überwiegend nicht jüdischen Zwecken zuhervor und sprach: »Er soll sich nichlWeiber mehren'(Vers17)1 bestieg er die drifte Stufe, um niederzusitzen, da traf ein Ruferhervor und sprach: »Und Silber und Gold mehre er sich nicht' (ebd.)j bestieg er die vierte Stufe, um niederzusitzen, da trat ein Rufer hervor und sprach: »Du sollst einen Rechisgang nicht beugen* (5. B. M. 16, 19); bestieg er die fQnlfe 5tufe, um niederzusitzen, da trat ein Rufer hervor und sprach; »Du sollst Ansehn nicht betrachten" (ebd,); bestieg er die sechste Stufe, um niederzusitzen, da trat ein Rufer hervor und sprach: »Du sollst Beschenkung nicht annehmen" (ebd.); war er daran, auf der siebenten Stufe niederzusitzen, da sprach er zu ihm: »Wisse, vor wem du sitzest." Pesikta de R. Kahana 7 b Uebers. v. V. .V. Glaizcr gefüllt■[ werden. Welche Beträge könnten im jüdischen Staate zur Unterstützung des Aufbauwerkes für Straßenbauten, für Kulturzwecke usw, frvigcmacht werden1. V. Der Judensfaat bietet gerade• auch in cier Richtung, die uns bisher die größten Selmicrigkt iicn geimulit hat, aut weitere Zukunft gute Aii-Mcliten, ii.mßieh in der Aral-,erfrage. Eine wirkliche Aniberpoiitik, 11m dem Ziel der V erst ii 11 (i i« g 11 n g, läßt sieh praktisch, wie die (le-ehiehte der letzten Jahre beweist, beim besten Willi 11 auf tm-1 rer Seite mit dem gegenwärtigen Sy-tem überhaupt nie fit durchfuhren. Wenn es überhaupt eine Vei «tamiiguiig mit den Ar ihern gibt — und im Rahmen der eugii־.dien Weiipohtik i-t d.c-c auf weitere Sicht wohl zu erwaitni - , so kamt miIi da> Judentum an ihr mir durch klare Ab:.:1c!!/11!1ge11 beteiligen. I s!m ja in der Gifdiieiitc gerade der letzten Zeit Kcgu .-ebener Lall, daß Volker, die im Rahmen enuo eitibcilbichui Maatsgebildcs feindlich gegeiiiiberstamien, sielt nach der Tchung wieder gut zusammengettiiHlen haben! Ls gibt ferner zwischen einem jüdischen Staat, der nur für eine geringe Zahl von Juden um 11 aufnahmefähig ist und einem .solchen, der sämtliche Juden der V; lt aufnehmen körnte, noch genug Zwischen-dulen der Größe, und eine solche geeignete Zwischenstufe positiv herbei/ufiihren, sollte das Ziel der gegenwärtigen jüdischen Politik sein. Die Krönung Georgs VI. Die Anteilnahme der englischen Juden — Feier in Palästina London, 12. Mai. (JTA.) Die Judenheit Londons und des ganzen britischen Reiches nahm au der Feier der Königs- Krönung in tiefer innerer Bewegung Anteil. Schon am Vorabend der Krönung waren die Hauptstraßen der jüdischen Stadtviertel von einer erwartungsvollen Menge erfüllt, die Gebäude sämtlicher indischen Institutionen, die Synagogen und Privatiiäuscr trugen reichen Flaggen- und Guirlandetischmuck. Nach dem großen repräsentativen Festgottesdienst, der am Sonntag in London abgehalten worden war, fanden auch in den übrigen Synagogen des ganzen britischen Reiches Gottesdienste nach der vom Obcrrabbiner J. H. Hertz einheitlich aufgestellten Gebetsorduung statt. Eia ״Krönungsfonds“ Lionei de Rothschild, Lord Bcarstead und Sir Robert Walev Cohen rufen in der ״Times“ zur Schaffung eitles zentralen Krönungsfonds fiir die Förderung der j ü d i s c 11 c n Jugendbewegung auf. In dem Aufruf wird darauf hingewiesen, daß der Herzog von Gloucester in einer vor kurzem gehaltenen denkwürdigen Rede die Arbeit der Juden in der nationalen Jugendbewegung Englands begrüßt hat. Der jüdische Teil dieser Jugendbewegung, der in den Jungentutd Mädchenklubs der Jugendbrigade (Jüdische Pfadfinderabteilung) lind ähnlichen Einrichtungen seinen Ausdruck findet, solle nunmehr durch einen Fonds gefördert werden, der zum Gedenken an die Krönung von allen jüdischen Untertanen des Königs geschaffen werden soll. Se. Majestät, die stets tiefes Interesse für die Jugendbewegung bekundete, habe seiner Freude über diesen neuen Plan Ausdruck gegeben. Hie jüdischen Jugendorganisationen, so heißt es in dem Aufruf weiter, leisten dem Vaterland einen besonderen Dienst, indem sie die heranwachsendcn jüdischen Bürgor mit jenem Geist der Gemeinschaft und Zusammenarbeit er- Füllen, der für das englische Volk kennzeichnend ist, und in dem britischen System der Freiheit und Toleranz eine wichtige Rolle spielt. Für den Fonds sollen mindestens 100000 Pfund aufgebracht werden. Fast 50 000 Pfund sind von einer kleinen Zahl Spender bereits gezeichnet worden, Viscount Herbert Samuel Auszeichnungen anläßlich der Krönung Anläßlich der Krönung des englischen Königspaares sind u. a. auch mehrere führende jüdische P e r s ö n 1 i c 11 - keifen in den Adelsstand erhoben, b/w. a u s g e - zeichnet worden. Sir Herbert Samuel erhält den Rang eines Viscount, der Generaldirektor der ״Odhanis Press“, Julius Walter Elias, ist in den Adelsstand mit dem Titel eines Barons erhoben worden. Der frühere (ieneralgouverneur von Australien, Sir Isaac Alfred Isaacs, wurde zum Ritter des Großkreuzes des Batli-Ordcns ernannt. — Unter den neuernannten Offizieren des Ordens des British Empire befinden sich Emil Hauser (in Anerkennung seiner Verdienste um den musikalischen Unterricht iri Palästina) und Chaim Solomon (in Anerkennung von Leistungen in! öffentlichen Dienst Palästinas); ferner wurde Michael Aleinikoff in Würdigung seiner Leistungen im öffentlichen Dienst Palästinas zum Mitglied des Ordens des British Empire ernannt. — Unter den ausgezeichneten Nicht juden befindet sich der Kommandant vier palästinensischen Streitkräfte Ge* neralleutnaiit Dill, der den Jiath-Ordeii im Rang eines Kommandeurs erhielt. — Außerdem wurde eine ganze Anzahl Baron J. S. Elias A u& der ,,Tune»‘* 1 IS(. '01 ml Herbert Samuel von Offizieren und Soldaten des PaläMina-EvpecIifionskorps, das im Herbst l'Ho nach Pai.otma entsandt worden ist, mit verschiedenen Orden ausgezeichnet. Sir Herbert Samuel, der sich einige Zelt dem poli« tischen Leben forngcbalten har, wird demnächst wieder mit einem großen politi-clicu Vortrag vor die Oeffentlichkeit treten. Als Thema für diesen \ ortrag, der am 27. Mai statt• finden soll, hat Sir Herbert ״\V1rtwhaitlid1e Gesundung dei Veit durch freieren Handel" gewählt. Bitte der Judenheit Polens Eine Abordnung des Warschauer Rabbinafs legte dem" Leiter des politischem Departements im polnischen Außenm i n i s t e r i u in eine auf kostbares Pergament geschriebene, künstlerisch atisgcstattete II 11 I d i g 11 n g s a d r e s s e au das englische Kötiigspnar mit der B.tte v״r, sie anläßlich der Krönung dem König zu übermitteln. Die Adresse beginnt mit dem 72. Psalm, in dem von den königlichen Auigaben die Rede ist, daran schließen sich Steilen aus Jesaja und Maleachi. Zum Schluß wiul darauf hiiigvwicscn, daß der Tag der Krönung für das gesamte englische Volk, aber auch für die j ü tl i s c 11 e 11 M;1 s s e n i 11 i' o i e 11, ein Tag der I! ende ist. Ukieb/eitig gebe es aber in Polen hunderte jüdische Trauen, die bei Lebzeiten ihrer Männer zum Witwentum verurteilt sind, Trauen, die mit .ihren Kindern in Polen zurückgeblieben sind, wahrend ihre Männer am Aufbau Palästinas arbeiten. Das Elend dieser E raue n und Kinder sei unbesehreiblieh. Darum wird an das Königspaar die Bitte gerichtet, ihnen dureii Zuteil 1! 11 g v o 11 Z e r t i f i k a t e 11 die I inwamkrimg nach Palästina zu ermöglichen. An den hebräischen Wortlauf der Adresse schließt sich eine polnische und englische Uebersetzung an. Sämtliche Rabbiner Warschaus haben die Adresse unterzeichnet. Der Leiter des politischen Dcparto LANDSCHULHEIM Kristinehov, Ltg. Dr. L. Posener, Västraby per LöberOd SUDSCHWEDEN Schulunterricht, Sprachen, Berufsvorbildung, Gartenbau, Tischlerei, Schneiderei, Sport Voller Pensionspreis (einschließlich Nebenausgaben) ab RM 80.— monatlich - Reisekosten ab Berlin RM 27.- I

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