Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 36 (7.5.1937)
- Date
- 1937-05-07
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 36,7. V. 193? JODISCHE RUNDSCHAU Seife 5 Jüdische Musiker in London London, Ende April Von den zahlreichen Konzerten, die hier in letzter Zeit von jüdischen Künstlern gegeben wurden, erwähnen wir einen besonders schönen Abend des Geigers Max Rostal. iiier ist ein Musiker, bei dem sich Ernst und tiefgehendes Eindringen in das Geistige der Musik mit einer stupenden, doch niemals als Selbstzweck behandelten Technik glücklich vereinen. Kostais starke Persönlichkeit neigt wohl zur Dramatisierung von Werken, die stilistisch vielleicht eine gleichmäßigere Linie verlangen wie das A-Dur-Konzert von Mozart. Andererseits war es gerade dieses dramatische Empfinden, das das Nigun aus Blochs „Baal Schein" mit einer fast ekstatischen Inbrunst erfüllte. — Ein junges Talent, dem allerdings noch die geistige Reife für Beethoven und Bach fehlt, ist die 15jährige Shulamith S a f i r. Technisch verfügt sie 1837 100 1937 Ernst Lochner * Morkhelmer Frankfurt a. M , Liebfrauenberg 39 . 1. Stock . Tel. 29 288 HERRENSTOFFE In den altbekannt ersten Qualitäten jedoch schon jetzt über ein erstaunliches Können. — Ein Programm, das musikalisch wie technisch höchste Anforderungen an den Ausführenden stellt, hörte man von Kurt Appelbaum (Schubeitsonate op. 78, Chopins sämtliche Preludes und Beethoven op. III). Dieser Künstler scheint sich allmählich zu einem ausgezeichneten Schubertinterpreten zu entwickeln. Er versteht es vor allem, einen „singenden" Ton zu produzieren, eines der wichtigsten Erfordernisse in der Wiedergabe Schubertscher Instrumentalmusik. Seinem Chopin fehlte jedoch die Intensität und ein gewisser wilder, dämonischer Zug, der für viele der Preludes so charakteristisch jst. _ Einen sehr genußreichen und in c*r Programmwahl interessanten Abend bot der Cellist Nikolai Graud a n. Den künstlerischen Höhepunkt bildete unzweifelhaft Hegers D-Moll-Suite für Cello-Solo und die Sonate von Debussy, worin sich Graudan nicht nur als Techniker von hervorragenden Qualitäten — das cantabile seines pastosen Tones ist von seltener Ausgeglichenheit —, sondern auch als Musiker von überzeugender Gestaltungskraft zeigte. In Hansi Freudberg hatte er eine höchst verständnisvolle, wenn auch zeitweise etwas zu diskrete Begleiterin. — Franz ü sbom und Max R o s t a I vereinten sich in einem erfolgreichen Abend mit Klavier-Violinsonaten von Brahms (D- Moll), Mozart (B-Dur, Nr. 15) und Beethoven („Kreutzer"). Engster äußerer und innerer Kontakt zwischen diesen beiden ausgezeichneten Musikern und ein von lebendigem Musizieren erfülltes Gestalten kennzeichneten ihre Wiedergabe der Beethovensonate. Von interessanten Werken jüdischer Komponisten nennen wir Berthold üoldschmidts Klavierquartett, das in der britischen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik kürzlich zur hiesigen Erstaufführung gelangte. Diese in ihrer Grundhaltung sehr ernste und fast, möchte man sagen, „bekenntnishafte" Musik, deren spröder Charakter einer unmittelbaren Wirkung wohl im Wege zu stehen scheint, verlangt eine orchestrale Behandlung, um sich selbst gerecht werden zu können. Die starke Begabung des Komponisten für" plastische Architektonik und seine Sicherheit im Satztechnischen — allerdings führte eine gewisse Ueberladenheit des Klaviersatzes zeitweise ni einer Störung des klanglichen Gleichgewichts im Ensemble — waren schon bei einmaligem Hören evident. Das Werk erfuhr durch Adolf Halbs (Klavier) und das Lawrance Turner String Quartett eine überzeugende Wiedergabe. — Mit einem Abend eigener Werke stellte sich die estnisch-jüdische Komponistin Vera V i n o - g r a d o w a dem hiesigen Publikum vor. Das Programm umfaßte Kammermusik, Klavierstücke und Lieder, in ihrem Schaffen scheint der rhythmische Impuls das Primäre zu sein, wobei sich Einflüsse von Strawinsky und Prokofieff bemerkbar machen. Allerdings kann der rhythmische Einfall allein nicht den Mangel eines melodisch-thematischen ersetzen, der die Bausteine für einen grölleren architektonischen Aufbau liefern sollte. Die sich daraus ergebende konstruktive „Kurzatmigkeit" machte sich in dem formal größere Ansprüche Um eine Israels-Anekdote Von Rahel Wischnitzer-Bern stein Josef Israels bekanntes Werk „Ein Sohn des alten Volkes" gibt dem nach Ausdruck ringenden jüdischen Empfinden des Künstlers die für seine Zeit gültige Form. Man kannte jenes Gefühl der Verlorenheit, der Einsamkeit aus Israels holländischen Bildern. Die Trauer hatte dort immer einen sehr augenfälligen Grund: der Tod der Mutter wurde beklagt, die Sorge um einen Kranken lastete auf den Angehörigen. Hier, in dem „Sohn des alten Volkes", spricht der Künstler unmittelbar zu uns Juden, die wir den Zustand der Apathie, der Gefühlsmüdigkeit und dessen tiefere Ursachen kennen. Niemand ist uns gestorben und niemand ist krank. Um uns selber geht es. Und doch ist dieses Biid auch wieder sehr holländisch, mit der Dcifter Fayenceschüssel, den Mesdem mit neinlicher Jcscf Israels: Der Trödler (Rijksmuseum Amsterdam), 1888 singleuchfern, dem Deckelkrug, mit all Sorgfalt behandelten Gerumpel auf der Straße vor dem Trödlerladen im Amsterdamer Judenviertel. Die Juden in Amsterdam haben an dieses Bild eine reizende Anekdote geknüpft. Es gibt nämlich eine Variante des Oelbildes in Aquarell. Dieses befindet sich im Rijksmuseum in Amsterdam, in einem Saal der J. C. J. Drucker-Frazer- Stiftung, die 30 Werke von Israels aufweist. Man erzählt sich — ich verdanke die Geschichte dem Judaica - Sammler Sigmund Seeligmann in Amsterdam —, daß die Variante des bekannten Bildes unter dem Eindruck des Z i o n i - stenkongresses im Haag von 1907 entstanden sei. Um die hoffnungsvolle Stimmung zu dokumentieren, die die Tagung ausgelöst hatte, soll Israels dem alten Trödler, der müde vor Josef Israels: Elcazar lierschel (Sttdelijk Museum Amsterdam), 1847. Foto»: Archiv rtahelVViecbtiiUer. Berlin seinem Laden sitzend ins Leere starrt, ein blühendes Kind gegenübergestellt haben, das sich an seine Knie schmiegt. Das Aquarell von ziemlich grollen Dimensionen ist locker gemalt, alles Licht und alle Helligkeit geht von der anmutigen Kindergestalt aus, ._ Jedoch stellt die Anekdote die Dinge auf den Kopt. Das Aquarell ist, wie aus Max Eis- 1 c r s Monographie über Israels zu ersehen, 1SS8 entstanden, ein Jahr früher als das üelgcmälde. Beide Bilder waren noch vor dem ersten Kongreß, der 1897 stattfand, gemalt. Gerade in der zweiten Fassung ließ Israels die Kinderfigur fort, und diese war es, die, durch die Radierung von Hermann Struck vervielfältigt, Volk-tumlielikeit erlangte. Wenn das Aquarell ri; t Ii den unbetonten Titel „D e r T r 5 d 1 e r* trug, so erhielt das Oelbild den vielsagenden Titel „Ein Sohn des alten Volkes". Eine spätere Zeit verzichtete gern auf die ergänzende literarische Wirkung der Bildtitcl. Dieses Bild hatte jedoch nicht gut auf seinen'Titel verzichten können, denn seine breite und starke Wirkung, sein Ethos lag im Gegensatz zwischen Bild und Wnrt. Gemalt war nichts, wie ein müder alter Mann. Im Titel aber war Bitterkeit, Anklage. Israels hat noch eine andere Variante oder Vorstudie zu dem Bilde gemalt. Sie befindet sich seit kurzein im Museum in T e 1 - A w i w. Die Beziehung zum jüdischen Darstellungsstoff bleibt bei Israels auch in spätere« Jahren auf den patriarchalischen Erlebniskreis beschränkt. Elcazar lierschel wurde IS 17 gemalt (Stedelijk Museum, Amsterdam). Der etwas nach vorn geneigte Kopf mit der weichen Haarsträhne in der Stirn, mit dem traumverlorene.'! Blick wirkt stark idealisiert, die Auffassung ist vom Romantismus bestimmt. Israels ist erst 23 Jahre alt, als er das Bild malt. Allerdings begann er sein Akademiestudium in Amsterdam bereits mit 16 Jahren. Um 1849 malte Israels den Amersfoorter Oberrabbiner L. B. Schaap. Das Bild befindet sich in Privatbesitz und ist zum erstenmal von Dr. Jacob Zwarts in seiner Schrift über die Amersfoorter Synagoge veröffentlicht worden. Das Porträt kündigt bereits den Realismus der späteren Schaffensperiode an. Und doch ordnet es sich auch noch in das ausklingende Biedermeier ein. Josef Israels: Oberrabbiner L. B, Schaap (Privatbesitz). Um 1S49. stellenden Klaviertrio op. 27 besonders fühlbar. Die Begabung von Frau Vinogradowa weist offensichtlich auf kleinere Formen hin, zu denen vielleicht ihr bestes Werk, zehn charakteristisch und konzis konzipierte Kinderstücke für Klavier, das Andante im Trio und die russischen Lieder gehören. Die Komponistin, die sich als beachtenswerte Klavierspielerin erwies, wurde von Henry Tetnianka (Geige), Nikolai Graudan (Cello) und Maria Marowa (Gesang) sehr gut assistiert. Dr. M. Carner Neue Musik zum Soinmernadilslrauin Im Hessischen Landestheater wurde Shakespeares ,,S o m - mernachtstratim" aufgeführt mit Musik von Robert Tants, über die das „Darmstädter Tagbiatt" schreibt: „Ohne romantischen Stimmungsgehalten nachzugehen, ordnete sie sich der Dichtung unter und gibt sachliche Vorbereitungen, Uebergänge und Ausfüllungen." D,cs ist schon die fünfte oder sechste Vertonung, die an Stelle der früher üblichen Mendelssohnschen Musik erprobt wird. Nachdruck verboten Alle (auch Uebersetzungs.) Recht« vorbehalten Sill^ Ho*K<xn±cilaqU W CHA3I« SCHWARZ 2&TSttttt: KlBBUZ 19. f'orUtetzurijj Ben Ezew hat mich auch gleich gefragt, ob ich klagen könne, ob man sich nicht bemüht habe um mich. Ich habe nicht für midi geschrieben, antwortete ich. Der Aufsatz fand starke Beachtung. Es traten plötzlich Leute an mich heran, zu denen ich nie eine Beziehung gehabt hatte und die irgendein paar freundliche Worte sagton. Ikwi erklärte, ich hätte schön gesehrieben, aber nicht richtig, es gebe ja solche Fälle, er würde mir später einmal genauer auseinandersetzen, was er meinte. Diese Auseinandersetzung fand niemals statt. Im Pardess (Orangengarten) verhielt man sich kühl. Bahlew sagte, er hätte sich gewundert, der „Zibur" war ja die Monatszeitschrift der kibbuz.ischen Bewegung. Bon Ez.ew bemerkte gelegentlich, ohne in diese Bemerkung \iel Kraft zu investieren, er persönlich sei Maurer, er liebe einen klaren Aufbau, Stein für Stein, wenn er schreibe, stehe die Sache da wie ein Gebäude. Bar Koach schließlich erklärte mir, den Bauch vorschiebend und die Goldz.ähne entblößend, er habe nicht ein Wort von der ganzen Sache verstanden, wisse gar nicht, was ich wolle. Nach und nach stellte sich heraus, daß Bar Urjan nicht so ganz sicher im Deutschen war, wie er geglaubt hatte. Aber er hatte nicht nur inhaltliche Fehler gemacht, Feinheiten zerstört, sondern auch wie alle Redakteure gekürzt, und das in einer Weise, die "zwischen den Sätzen den logischen Zusammenhang und den Rest starr und zusammenhanglos stehen ließ. Ich erinnere mich, daß einige Abende hintereinander das halbe Chadar Ochel zu mir herübersah, weil Bar Urjan sich »n meinen Tisch setzte, meine Vorwürfe hinnahm und sich verteidigte. Ich sagte ihm, er hätte mir viel Unannehmlichkeiten gemacht mit seinen redaktionellen Eingriffen. Bar Urjan versuchte, mich zu beruhigen, indem er mir erzählte, daß ein berühmter Führer der Iiistadruth in einer Rede kürzlich Sätze aus diesem Aulsatz zitiert hätte und daß viele Leute den Aufsatz für eine -wichtige Aeußerung halten. Sehr neugierig war ich auf Sarah Kinskis Urteil. Sie besteilte mich zu sich, ging mit mir den ersten Teil des Aufsatzes durch, zerstückelte die schon von Bar Urjan zerstückelten Abschnitte, suchte die Phrasen heraus. Sie wurde immer nervöser, klatschte auf das Papier, lachte zynisch. Das alles ist gelogen und unecht, schrie sie. Aber hier im «weiten Teil bist du doch aus Versehen ehrlich geworden, du konntost deine Zunge nicht mehr beherrschen, die Zunge ist dir durchgegangen. Hier, wo du beginnst von Trumpeldor und den Heldendenkmälern, da spricht mit einenunal aus dir der wahre Dajan, das ist erlebt. Ich versuche, ihr zu sagen, daß gerade dieser Abschnitt nicht mein Erlebnis ist, sondern eine Parodie ihres Erlebnisses. Aber sie ist so aufgeregt, daß sie mich nicht zu Worte kommen läßt und immer weiterschreit. Schließlich gelangt sie zu dem Schluß des Aufsatzes und triumphiert: Und dieser dünne Strohhalm, an den du dich klammerst, das ist ja wirklich zum Lachen, ein verzweifelt dünner Strohhalm: Liebe. Ach du meine Güte, wo willst du denn diese Liebe hernehmen und nicht stehlen, hat dir schon einer Liebeserklärungen gemacht, glaubst du, sie werden jetzt die Arme öffnen und dich an ihr Herz drücken? Nein, mein Lieber, wenn dir nichts anderes einfällt, um deine Situation zu retten, das ist ja verdammt wenig, da wirst du es wohl hier in Palästina auf die Dauer nicht aushalten, das ist hier ein rauhes Land, von Liebe kann da keine Rede sein. Ich hatte nicht genug Kraft, nicht genug Ucberblick über mich selbst, um die Dinge richtigstellen zu können. Gerade für uns Intellektuelle war der „Strohhalm Liebe" der Rettungsring. Es kam nur darauf an, was man unter „Liebe" verstand. Mittle ich anstatt „Liebe" geschrieben: Mehr als kalte Erlaubnis, positive Stellung zur Individualität, dann wäre mein Gedanke Gelleicht klarer geworden. Das, was Sarah Kinski und andere Intellektuelle an Palästina binden konnte, war die Befreiung von dem geistigen Korsett des Golah-Zionismus. Sarah hatte bereits Wurzeln geschlagen in Palästina, ohne es zu wissen. Die intellektuellen Russen, Bar Urjan, Schwanitz, gaben durch ihre brüderliche und aufnehmende Haltung den Intellektuellen aus Deutschland, Sarah Kinski, mir und vielen anderen, Lebensraum, Schon daß Sarah Kinski schreien konnte und auf das Papier klatschen und mit Heftigkeit meine Paläslinatheoric der entgegengebrachten Liebe verwerfen, das war bereits die Praktizicrung dieser Palästinatheorie, Lebcnsraum für den Intellekt, Erlaubnis und positive Stellung zur Individualität. Auf die Individualität kam es an. Man mußte uns erlauben, wieder Intellektuelle zu sein, neben der Arbeit. Denn Selbstmord, das ist ja keine Wandlung. Die Wandlung kommt aus der Synthese, aus einer Bereicherung des Alten. Und so müssen sie uns entgegenkommen, mit dein freundlichen Wort: Morde dich nicht, sei ein bißchen der Alte. * Die Ernte ist gut. Die Pyramiden der gepreßten Stroh- und Grünfutterballen ragen golden, wachsen über die Kuhställe hinaus, neben denen man sie aufgeschichtet hat. Die Speicher sind überladen mit gepreßtem Heu. Für das Getreide ist schon kein Platz mehr in den Magazinen der Mühle: Ganze Berge von W eizen, in Sät l;e gebunden, türmen sich zwischen Mühle und Hühnerställen. Keim 1 lamaselihir (Konsumgenossenschaft) konzentrieren sieh fast 12 DHU Tonnen Weizen, die es nicht, möglich ist abzupelzen, sogar zu dein Preis von acht Pfund pro Tonne. Der Grund liegt darin, daß es den jüdischen Getreidegroßhämllern Palästinas mehr einbringt, den Weizen vom Ausland zu beziehen als vom Inland. Man wendet sieh an die englische Regierung, die die Einfuhr von Weizen sperrt. So gelingt es nach und nach, die Ernte im Inlund abzusetzen. Auch andere Zweige der Landwirtschaft weisen eine gute Ernte auf. Die Chamsine (Wüstenwinde) haben eigentlich nur dem Pardess geschadet. Täglich kommen Araber und bringen Esel, die leere Kisten tragen: Der Gemüsegarten hat Unmengen von Tomaten zu verkaufen. Dafür kauft man später allerdings, da die jüdischen Tomaten erschöpft sind, arabische Tomaten, die man in mangansaurem Kali wäscht, bevor mau sie für die Küche verarbeitet. In diesen Tagen endlieh beginnt der Baz.ir, die Weinernte, aber nur in kleinem Maße, als Einleitung sozusagen. Es handelt sieh um die Madelaine, eine frühe Sorte, die fast ein Pfund pro Kiste bringt und vierzehn Tage lang ununterbrochen gepflückt wird. Bei 750 Dunani Kercm (Weinberg) ist diese Sorte auf etwa sechs Dunum vorbanden, man hat das Anpllanzungsquantum zwischen den Kibbuz.im geregelt, um den Preis zu halten. Außer den paar Pflückern und Packern, es arbeitet nur die normale Belegschaft des Kercm, bekommt kaum jemand im Me.sehrk (\\ irtsebaft) Madelaine zu schmecken: Jede Traube ist Geld. Trotzdem kostet es Anstrengung, um Sehabbatausflüge nach der Madelaine zu verhindern, ganz zu schweigen von den Arabern, deren Eernhaltung von sechs Dunum den Einsatz der beiden besten Schomrim (Wächter) erfordert. Im vorigen Jahr ist viel fesehossen worden. Es sind auf jüdischer Seite verschiedene ehler gemacht worden, die 75t) Dunum sind ungezäunt geblieben, man hat erst mit der Sehmirah (Wacht) begonnen, als die Araber sieh schon gewöhnt hatten zu stehlen. In diesem Jahr liegen die Verhältnisse anders. In Schatta ist ein jüdischer Polizeihauptmann eingezogen. Man beginnt rechtzeitig