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Jüdische Rundschau · 1937-04-30 · Heft 34 (30.4.1937) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 34 (30.4.1937)
Date
1937-04-30
Page
– (sequence 2)
Language
German
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f v \m i, m; i M 4, ä | #? s t f l' ^, I >/' ,*, h* { < i •. .1 r- - I. jl^r.r y\ f *!* I V 1!y 5 rjt y /! ' ' * ■ ' >,' ■•V ■ L t >* ,*<H' f * ^' f r » f^.i f r s < f*%< h|r j '""** H r >;p ,i - Seife 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 34 30. IV. 1937 aciie Italienische Autoren behandeln mit Vorliebe diese Themen. Roberto C a n t u! u p o, Ufr Verfasser det Buches „L'ltalia Miisutmana" (Das islamische Italien), ist alt Botschafter Italiens bei der spanischen Nationalregierung gewiß auch Interessiert an den oben angedeuteten Aspekten der Beziehungen zwischen dem nationalen Spanien und den nordafrikanischen Mauren Prof. <) rann, der mit Bezug auf das Jüdische N;>tionalheim in Palästina um einem „neuen Gibraltar" gesprochen hat, wollte durch diese Formulierung eine Parallele zwischen dem westlichsten und dem östlichsten Punkt des Mittelmecres herstellen, wobei die Anspielung auf die englische Dcbcnsäiung der Mittelmeerstraße unverkennbar ist. Für Oratio trauen die Juden Palästinas das Odium, eine Stütze Fnglands 711 sein; es kann als grausame Ironie empfunden werdui, dal! nach der Meinung der Juden Palästinas England diese Zusammenhange keineswegs anerkennt und den Juden keine Vorzugsstellung einräumt, nicht einmal die Stellung, auf die sie nach dem Wortlaut des Mandats Ati-pruch haben, f.s bestellt die (iefahr, daß sich hier ein Vorgangwiederholt, der in der Geschichte der Juden nicht selten i>t •-- denken wir einmal, um ein kleineres Beispiel zu erwähnen, an die Nntlomditiitcnkämpfe im Vorkricgs-Ocsterrvkh, die Theodor Ilerzl In »einem klassischen Aufsatz „Die Ja-d in Böhmen" (BOT) analysiert hat, Die Juden werden wegen ihrer Parteinahme für eine Seite angegriffen, ohne aber von ,1er Seite, für die sie verantwortlich gemacht «cnlen, wirklich als ihr zugehörig anerkannt und ent.-precln ud behandelt zu werden. Die Auseinandersetzung der üiol'aii (/cht weiter, sie wird im gegebenen Zeitpunkt Ihren Abschluß finden, aber muß sie auf'Kosten der Klein e tl g. heil? Es ist nicht ersichtlich, ob die erwähnten Gegner der eine arabische Losung in Palitob der Hinweis auf Palästina nur liictccht darstellt. Wir als Juden schroffer Gegensatz zwischen Juden- Wir Juden können nach unserer ans nicht die Welt in feind- 1 e n. Es entspricht nicht dorn jüdischen Empfinden, große Entwicklungen dieser Art, wie sie etwa durch das epochale Erwachen der Mittelmeerwelt und Ihre Instinkthafte oder bewußte Anknüpfung an die zweitausend Jahre zurückliegende Glanzzeit gekennzeichnet werden, auf die Formel eines „Fretind-Felnd-Verhältnisses" zu reduzieren. Wie Immer di tunii in einer mag, das heutige-, durch die Schule der Gallith und des modernen Europa gegangene, durch leidensvolle Erfahrungen und siiiie Gläubigkeit geläuterte Judentum muii es ablehnen, das Gegen zum Prinzip zu machen; sogar gegenüber den Gegnern des Judentums, die als geschichtliche Kräfte itt die jüdische Geschichte hinemu irken, haben wir Juden keine „feindliche" Einstellung, denn die jüdische GeschichtsautfaMtmg sieht auvh diese Kräfte' unter dem Gesichtspunkt einer sinnvollen Ideologie, wahrscheinlich notwendig zur Erreichung der neuen Geschichtsgestalt des jüdischen Volkes. Nicht das (legen scheint uns das maßgebende Prinzip In dem Rinken der Gegenwart, sondern das Mit. Demgemäß glauben wir nicht an die Unabänderlichkeit eines jüdisch-arabischen Antagonismus, der in einer Katastrophe enden müßte, sondern an ein Zusammenwirken der beiden zu eigener Individualität und kulturellem Selbstbewußtsein reitenden Mächte. Demgemäß »üid wir auch weit cutlernt von der Vorstellung etwa eines „semitischen" (jüdischen -r arabischen) Blocks gegen Europa oder von ähnliehen Antithesen, sondern der Raum des Mittelmeers, das drei Kontinente bespult, bat Platz fiir verschiedene (in manchen Grundtendenzen verwandte) Kulturen, wie tu der Zeit, als diese Buntheit du Basis der modernen Kultur schuf. Inueihalb der grollen Neugestaltung der Mittehuecrwcli ist Palästina nur eine E i n?. e I f r a g e, Die verantwortlichen M ulite müssen se h aber hüten, in ähnliche Fehler \erfallen, wie sie bei der Neugestaltung Europa« In Vcrjüdischen Pakts Stiila heflliwoi! ein politisches wünschen ntum und |s ünuiiitiustel liehe L a i ta-t-ia III eil, oder s \ < 'rposle: ilt, diß cm im entsteht mg von uns e r e i n t e i seelische Haltung eitles kämpfenden Judenweit zunu khegendeil Pet .wie gewesen sein durch zu S.Ii mc zit ics gemauit werden suu 'hanische Losungen zu I;cu, feindselige Staate! Es kommt nicht darauf uiden, unmögliche Grenzen ekle zu schaffen, sondern den Geist der Kooperation und des gegenseitigen Verständnisses aktiv zu filrdem und mit Geduld und gutem Willen einer Entwicklung Hilfe zu leisten. In der nicht das Prinzip des Gegen, sondern das Prinzip des Mit, nicht der Geist der Zerstörung, sondern der Geist des schöpferischen Aufbaus steh auswirkt. Fs bedarf u!n r einer b e v, diesem Zit 1,;ti>!>v-UHlere lebenden Juden im Mitte Vom jüdischen Standp an, zu u ß t e ii 1 ü h r u n g der Juden zu der mit den Arabern zusammenmeergebiet. mht ist das ein Ziel, für das das jüdische Volk seine in Palästina konzentrierten Kräfte mit vollem Merzen einsetzen mag. Je größer wir die geschichtlichen und räumlichen Zusammenhänge sehen, in die sieh die gegenwärtige Wanderimg des jüdischen Volkes einreiht, um so deutlicher können wir uns der Rolle bewußt werden, die das jüdische Volk zu spielen hat, Vergangenheit kommt nicht wieder, aber das Erlebnis einer uns nahegerückten, in ihren tiefen Wurzeln neu verstandenen Geschichte kann uns befähigen, unseren Weg /ü finden. Hauptx-hiiftiH'e«: Dr. R..brrt W" c 11 s c h, Tlcr'In ChtrloUeiAurg 8 (»«eh verB!i!«-o:iki..Si mr die Auft.ahme wnn Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewet.st ein, Merlin W 15. Anzcißenlcitcr und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin \V 18, Gültig Anti-igcit PreiilUtc 6 vuin 1. April 1930. Verlag Und An- »eljsenvcrwa'tui.|{: Jüdische RuiuUdiau, Berlin W 15, Meinckcstr. 10. D.A. 1/1937 33 BIO. — Diu k; SUgfritd Schülern, lU-iiin-SehöncUirg. Schluß der A.-C-Sitzung Kongreß am 3. August in BmiI In der .Montaff-Vormittagsaltiung det A.-C. referierte 1. G r ii n b a um über die Tätigkeit des Arbeits d e p a r t e - ments der Jewish Ageucy. Er erinnerte daran, daß die Kommission zur Regelung der Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Schaffung von Arbeitsämtern in den Siedlungen vorgeschlagen hatte, die aus Vertretern beider Parteien bestellen sollten; auf diese Weise habe man gehofft, den ersten Schritt zur Schaffung einer Arbeifskonstitution getan m haben. Cmlnbatim empfahl die versuchsweise Schaffungvon Arbeitsämtern in Petach Tikwah, Chcderah und Rechowoth. Ferner beschäftigte sich Orünbnttm mit der schweren Finanzlage zionistischer Veteranen in Palästina und regte die Gründung eines Pensions-Fonds für bejahrte Zionisten, die sich um die Bewegung besonders verdient gemacht haben, an. Nach der Abstimmung über die politische Resolution (S. 1) sprach Üssischkln seine Genugtuung über die einstimmige Annahme der Resolution* aus. Ussischkin nahm namens des A.-C. Abschied von Ben Gurion, der nach London abreist. Fr bat ihn, den Kollegen und Freunden In London die soeben angenommenen Resolutionen zu übermitteln und ihnen zu versichern, daß der Jischuw seinen festen Glauben an die Gerechtigkeit und a.i den endgültigen Sieg der jüdischen Sache in Palästina nach wie vor Bewahrt. In seiner Antwort sagte Ben- Gurion, er hege die tiefe l Jeherzeugung, daß das nationale Schicksal des jüdischen Volkes nur Von ihm selber und von der Kraft seines Willens abhängt. Nachdem ilie Debatte über Organisation und Atbcitsbeziehnngen abgeschlossen war, an der sich zahlreiche Redner beteiligten, wurde über die Kesnhitionsanträge abgestimmt. Der Antrag auf Einberufung des XX. Kongresses für den 3. August nach der Schweiz, wurde angenommen. Es wurde beschlossen, das Kleine A k t i o n s - C o m i t 6 in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung bis zum Kongreß im Amts ru Belassen. Ferner wurde beschlossen, ein Kleines Administrative C o m in 111 e e der Jewish Ageucy zu schaffen, das aus 8—9 Zioiiisten und einer entsprechenden Zahl von Niclitzionisten bestellen wird. Die Untersuchung der Beschwerden über Einwanderungsfragen wurde einer Kommission übertragen. Außerdem wurde eine aus Vertretern sämtlicher Parteien zusammengesetzte Sonderkommlssion gewählt, mit der Aufgabe, Anträge bezüglich Organisafion unter besonderer Berücksichtigung der Frage der Terrltorlalv erb.In de, auszuarbeiten und dem Kongreß zu unterbreiten. In einem separaten Beschluß wird die Bewegung aufgefordert, die S c h < k e 1 a k t i on , die am 3. Juni abgeschlossen wird, zu fordern. Das A.-C. nahm einen Beschluß an, in dem Genugtuung über die A u s d e h n u n g des Siedl u n g s w e r k e s auf das Beisan- und Jordantal-Gebiet zum Ausdruck gebracht wird. Ferner wird in einem Beschluß die Forderung nach Konsolidierung des Galil und der Schaffung neuer Siedlungspiinkte gemeinsam mit der PICA geäußert. I)ie Exekutive ward aufgefordert, dem Kleinen A.-C Vorschläge betreffend die Schaffung eines wi r t sch a f t s r a t es zu unterbreiten. In weiteren Beschlüssen werden führende Zioiiisten zur aktiven Beteiligung an der Aktion des Keren K a j e in e 1 h aufgerufen, während das Eindringen von Tausenden von jüdischen Arbeitern in die Kolonien begrüßt wird. Nach Annahme der Resolutionen über Kolonisation und Finanzfrageii kam es zu einer längeren Diskuision über den Vorschlag der Schaffung gemeinsamer Arbeitsämter in den Siedlungen. Vertreter des Misrachi und der Gruppe B. führten aus, daß die Annahme des Vorschlages das Bestellen von Arbeitergruppen auller der Histadruth unmöglich machen würde. Remez schlug vor, daß der Antrag dem Kongreß zur Beschlußfassung vorgelegt werde; dies wurde angenommen. Die Schlußrede hielt U s s i s c h k i ii. An Dr. Wcizminti wurde ein Telegramm gerichtet. Nach Absingen der Hatikwah wurde die Tagung in Feierlich ernster Stimmung geschlossen. Zur Judendebatte in Ungarn Von unserem Berichterstatter Budapest, 26. April Die vorwöchigen Erklärungen des Ministerpräsidenten über die Judenfrage (s. „Jüd. Rundschau" Nr. 32) beschäftigen -noch immer die öffentliche Meinung. Die am Wochenende erscheinenden jüdischen Zeitungen äußern sich naturgemäß ziemlich reserviert: sie fühlen Genugtuung über die LONDONMwa 11 A d a m o n Road M r s. L. B. BENDHEIM Vornehme deutÄch-englljühe F*mllienpflnsion Ankündigung eine« strengeren Kurses gegen die extremen Richtungen, nedauern aber die Angriffe gegen Sein und Handeln des Judentums. Der rechtsstehende Publizist Stefan Milotay betont die Absonderung der reellen Elemente der Judcnhelt von den unreellen, wozu sie schon vor Jahrzehnten aufgefordert worden sei. Bei dieser Gelegenheit wird die Erinnerung an die sog. „Chasarcn-Aktion" aufgefrischt, die die ruthenische Bevölkerung des heutigen Karpatho-Rußland von den Chasnren-Juden befreien wollte. Im „Pcsti Napiij" veröffentlicht der Präsident der Israelitischen Landeskanzlel und der Pester Israelitischen Gemeinde, Hofrat Samuel Stern, unter dem Titel „Die Judenfrage" einen Artikel. Major I. R. Franz SziUasv, Führer der „Partei des nationalen Willens', der vorige Woche in Haft genommen, vom Untersuchungsrichter aber freigesprochen wurde, ist vom Anklagesenat wieder in Haft gesetzt worden. Gleichzeitig verurteilte ihn der Gerichtshof wegen Aufreizung g'-"cn eine Konfession und gegen die staatliche und gesellschaftliche Ordnung zu drei Monaten Arrest. Inzwischen scheint sich der Schwerpunkt der Judenfrage auf die Studentenfrage zu verlegen. In Szeged hielt die Universitätsjugend unter Vorsitz des Rektors Dr. Ladislaus E r d e 1 z i eine von den Pfeilkreuzlern mehrfach gestörte Versammlung ab, In der sie in 12 Punkten ihre Wünsche vortrug. iJic beiden ersten lauten: 1. Der numerus clausus ist nach Fakultäten und Fächern streng einzuhalten, d. h. jüdische und als Juden geborene Flörer dürfen so lange nicht aufgenommen werden, als ihre Anzahl das Landesmittel überschreitet. 2. Die Nostrifikation ausländischer Diplome soll so lange sistiert werden, bis das Schicksal der einheimischen stellenlosen Diplomierten geregelt ist. Gleichzeitig hielten in Budapest die im gemäßigteren MEFHOS-Verhand vereinigten Studenten Ihren Jahreskongreß ab. Sie hatten sich zu ihrem Redner den Vorsitzenden der Kleinwirtepartei, Tibor Eckhardt, verschrieben, der über die Mangel des Unterrichtes und der Erziehung der ungarischen Jugend sprach. Wäre kein numerus clausus, meinte er, dann wäre die Lage an den Universitäten noch mißlicher; das Interesse der Judenheit sei es, daß sie nicht nach größerer Ausbreitung ihrer Einflulispbiire strebe, als ihr nach ihrer Verhäitniszahl zukomme. In der Hauptstadt sei das Gleichgewicht durch die halbe Million aus den Nachbarländern geflüchteter Ungarn und die 500 000 Juden, die zum großen Teil Intellektuelle sind, gestört. Dr. A. F. Für politische Entrechtung der Juden in Polen. Warschau, 26. April. (JTA.) Die Exekutive der Nation a I d c m o k r a t i s c h e n Partei hat in einer Entschließung die vollständige politische Entrechtung der polnischen Juden gefordert, da diese einer Konsolidierung des polnischen Volkes im Wege stünden. Ferner wird die Beseitigung der Juden aus dem Wirtschaftsleben verlangt. In Warschau wurde eine Konferenz des Verbandes der Stadtgemein den Polens eröffnet. Ein von den nationaldcmokratiscben Delegierten gestellter Anfrag, eine neue Bestimmung einzuführen, wonach Juden in die Exekutive und die Organe des Städtebundes nicht wahlbar sein tollen, wurde vom Voi'silzenden als verfassungswidrig nicht zur Abstimmung gebracht, Die Erklärung des Vorsitzenden wurde von den nationaldcmokratiscben Städtevertretern mit großem Lärm aufgenommen. Den jüdischen Organisationen für gegenseitige Hilfe an den p o In ischen Hochschulen ist die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit gestattet worden. Arbeitsrecht der Minderheiten in Rumänien Erklärung des Kultusministers Bukarest, 26. April. (JTA.) In der vorwiegend Wirtsthattifragen gewidmeten Tageszeitung „Argus" ist der Wortlaut des angeblich von der Regierung geplanten Dekrets zum „Schutz, der nationalen Arbeit" veröffentlicht Worden. Nach den Bestimmungen dieses Dekrets hätte der Minister für Handel und Industrie das Recht, ohne jede weitere Begründung in die Betriebe einzugreifen, falls die Zusammensetzung der Angestellten- oder Belegschaft dem im Dekret vorgesehenen zahlenmäßigen Verhältnis zwischen Staatsbürgern rumänischer und nictitrumänischer Nationalität nicht entsprechen sollte; der Minister hätte das Recht, „fremdes" Personal von Privatbetrieben zu entlassen und denjenigen Unternehmen, die die Anordnung der Regierung nicht befolgen oder entsprechende Informationen verweigern, Strafen aufzuerlegen. Als Verfasser (ics Entwurfs wurde der als Judenfeind bekannte Minister für Handel und Industrie Valerius Pop bc/e'chnet, der früher cnzistischcr Abgeordneter war. Die Zeitungen teilten mit, daß der Entwurf von Handelsminister Pop dem Kabinett bereits zur Annahme vorgelegt worden sei. Fast sämtliche Zeitungen, auch rechtsstehende Organe, sprachen sich gegen den Entwurf aus, weil er verfassungswidrig sei. Den Meldungen über den angeblichen Inhalt des Dekrets ist nunmehr Kultusminister lamandi in einer Erklärung vor Vertretern der Presse entgegengetreten. Er Sagte: „Ich habe an der Sitzung des Ministerrats teilgenommen, in der das Dekretgesetz zum Schutz der nationalen Arbeit erörtert wurde. Ich weiß daher genau, was dieser Entwurf enthält. Das Dekretgesetz enthält nur einige Ergänzungen zum Gesetze vom Jahre 1«34. Diese Ergänzungen beziehen sieh bloß auf jene Unternehmen, in denen ausländische Staatsbürger in größerer Zahl, als es nach den Bestimmungen des Gesetzes zulässig Ist, beschäftigt werden. Durch diesen Entwurf wird kein Unternehmen geschädigt und werden die Rechte der Bürger dieses Landes nicht geschmälert." Die Blätter kommentieren die Erklärungen Iamandls dahin, daß die Absicht, dem Handelsminister Pop das Recht des Eingreifens in die Verwaltung von Privatunternehmen zuzugestehen, jetzt fallen gelassen worden sei. Das könne daraus entnommen werdeff, dal) lamandi lediglich von ausländischen Arbeitnehmern, nicht aber von Rumänen fremder Nationalität gesprochen hat. Offenbar hätten die scharfen Proteste, die die Veröffentlichung des Popschen Entwurfs sofort ausgelöst hat, ihre Wirkung getan. •*>., ( ilt. II- DAS SPEZIALHAVS fir Stoffe Wäsche Kleidung Teppiche Gardinen Möbel Ausrüstung für Palästina und Übersee tdirtfilldu Anfragen an die Übersee-Abteilung / Telefonische Verabredungen unter Ea 0011 ItHUN t 2 SPANOAUIR KONIGilR. öriPssspfc v^ugy ^//jföijf-

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