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Jüdische Rundschau · 1937-04-20 · Heft 31 (20.4.1937) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 31 (20.4.1937)
Date
1937-04-20
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU RUNE »RUNDSCHAU Nr. 31, 20. APRIL 1937 Zur Frage der Kaschruth In einer Sitzuni; der Repräsentantin-Versammlung wurde die Frage der Versorgung mit Koschcrfleisch zur Sprache gebracht. Anlaß hierzu waren Anfragen der Religiös-Liberalen Fraktion und der Zionistischen Arbeitsgemeinschaft wegen der Koscherfleischversorgung in den Anstalten und Heimen der Gemeinde. Im Verlaufe der Sitzung gab der Vorsitzende des Ciemeindevorstandes, Direktor H. Stahl, von den Beratungen desCjemeindcvorstandes iu dieser Angelegenheit Kenntnis. Es sei dabei immer wieder der Wunsch geäußert worden, eine Regelung m finden, die allen berechtigten Erwartungen entspreche. Von konservativer Seite sei immer wieder eine befriedigende Versorgung mit Koscherfleisch in Aussicht gestellt worden. Die Bemühungen, die angestellt worden sind, seien mit größtem Ernst betrieben worden, haben aber bis heute kein Ergebnis gehabt. Es sei richtig, was bei der Begründung des Antrages der Religiös-Liberalen Fraktion ausgeführt worden sei: daß wir uns in einem Notstand befinden, der die Rabbiner, und zwar die aller Richtungen, veranlassen müßte, einzugreifen, damit eine regelmäßige Fleischversorgung für die Bewohner der Anstalten gesichert werden könne. Es sei gegenwärtig nicht möglich, die alten Leute in den Heimen und die jugendlichen in den Anstalten und Waisenhäusern, sowie die Insassen des Krankenhauses in der ärztlich gebotenen Weise zu verpflegen. l>er Uemeindevorsfaud würdige die schweren Bedenken, die gegen ein selbständiges Vorgehen der Jüdischen Gemeinde in Berlin sprechen, aber der Verwaltung der Gemeinde erwachse eine große Verantwortung. Der Vorstand könne auf die Dauer nicht zusehen, wenn die Versorgung alter und kranker Menschen, aber auch der besonders empfindlichen Jugendlichen, gefährdet werde. Direktor Stahl teilte späterhin weiter mit, daß der Vorstand beschlossen habe, die Angelegenheit zu Beginn des Monats Mai endgültig zu entscheiden. Der Vorsitzende der Kaschruth-Komniissiou, das Mitglied des Gemeindevorstandes Adolf Schoyer, gab ein Bild von der Entwicklung der Koscherfleischversorgung iu den letzten Jahren. Er sagte, man komme um die Prüfung der Frage nicht herum, welche Bedeutung die Mtualgeset/e, insbesondere die Schechita, für das gesamte Judentum haben. Man könne nicht sagen, das Gebot sei heute überholt, denn dann müßte mau ebenso die ganze Bibel für überholt erklären. Der Redner legte sodann im einzelnen dar, wieweit und in welchem Umfange Versuche mit elektrischer Betäubung vorgenommen worden seien und wie die Fleischversorgung aus dem Auslande geregell ist. Es bestehe große Hoffnung, dali ein gegenwärtig ausprobiertes Verfahren zu einem befriedigenden Ergebnis führe. Den Heimen werde gegenwärtig pro Person und Woche s(J Pfund Fleisch, dem Krankenhaus 1 Pfund Fleisch zugewiesen. Entsprechend dem Vorschlage des Vorsitzenden des Gemeindevorstandes wurde von den Fraktionen eine Kommission eingesetzt, die gemeinsam mit dein Gcmeindcvorstand die Angelegenheit überprüfen soll. Bar Mizwah-Termine Am 24. April (13. Ijar):, Frank 11 i r i c Ii I e i d i. Sohn von A«1»U llir.M -Meldt, liadensrhe Sir. 14. -- Arn 1. .Mai (20. f/'ari: Fritz Ii a I k o w :» k y, Sohn von Bernhard Itarkowaky, Ii,nl.tr. G4. — M.iitili T buu. Solm von Mas "I'h.m, ,\U 10, I.anddx-'rm'r Sir. 14. HATIKWAH DOKUMENTE EINER HOFFNUNG Ein Tatsachen-Film vom Wadxsen und Werden des Palästina- Au jhaut Gestaltung: Georg Enget / Renleitmixsik.: Martin Keil Herstellungsleitunsr: Manfred Epstein Im Reich Dortmund Gemalndehana, Saarbrilck. Str. 3 Mittwoch, 11. April. 20.30 Uhr, Donnerstas,22.April, 20.30 Uhr Berlin (Westen) BrUtl er verein« hau«, Karftirstenslrafio 116 Montau, 26. April, 20 30 Uhr, Gültig Karten vorn April Dian»t.,27.Apr.,17.30 u.2O.30Uhr Gültig Karlen vom?t. April Karten su RM -,Hü, l,-t 1,30. 1,50 be<: JikJ. Rundschau, Meinekestr. 10 Zijjarrrn-F.pstt'in, Jeru&nlemer Str. 9 Cnf<* I^-on, Kurfürstendamm 155 Buchh. Kuhin Mas», Pestalozzistr.l 5 Konditorei Schneider, Kleiitstr. 13 Berlin (Zentrum) Mu*lk«r,ä!o, Kai*..Wilh.-Str. 31 Donnerstag ,22.April, 20.30 Uhr Mannheim Ltadarkransaaa!, QZ,!6 Sonnabd., 24. April, 20.1 S Uhr, Sonntag, SS. April, 20.15 Uhr Offenburg Sonntag, 25. April Eintritt nur für Mitglieder der Jüdisdien Gemeinschaft PALÄSTINA-FILMSTELLE DER ZVfD. Konzerte und Vorträge Konzert zeitgenössischer Komponisten. Es ist der Kimstlerliilfe zu danken, dal! sie am 15. April einen Liederabend den Werken zeitgenössischer Komponisten gewidmet hat. Der rege Besuch der Veranstaltung bewies, wie groß das Interesse des Publikums gerade an moderner Kunst ist. Im Mittelpunkt des Abends standen vier Lieder von Jacob Sehönberg, davon zwei mit obligater Flöle, alle vier nach chinesischen Vorbildern von Klabund. Sehönberg ist uns kein Unbekannter mehr. Diese neuen Lieder beweisen aber, mit welchem Erfolg und welcher Instinktsicherheit er auf dem ihm gemäßen Wege fortgeschritten ist. Die Lieder zeigen durchaus eigenes, selbständiges Gepräge, frei in der Harmonie, kühn im Kontrapunkt, sie sind melodisch und rhythmisch leicht eingangig und haben — unter Verzicht auf billige Mittel — Volkskolorit. Vorn Komponisten am leider unzulänglichen Flügel temperamentvoll begleitet, sang Paula Guttmann die schwierigen Tonfolgen mit hoher üesaugsktiltur, einwandfreier Intonation und sicherem musikalischen Verständnis. Die Lieder von Karl Wiener und Walter Hirsch berg haben demgegenüber mehr landläufigen Charakter. Während Wiener wenigstens gelegentlich Ansätze zu moderner Harmonik macht — am besten gefiel das dritte Lied „Ein Gedicht'' —, verzichtet Herschberg bewußt auf jeden „Neuton" und begnügt sich mit kleinen einfachen und ansprechenden Stimmungsbildern. — Dazwischen spielten Walter Schleyer (Flöte) und Walter Hirsch - berg, der auch im übrigen am Flügel sicher begleitete, mit Geschmack eine Sonate von Fritz Lissauer. Das Publikum kargte nicht mit Beifall und erzwang Wiederholungen und Zugaben. W i 1 h e 1 m (j r a f f Zu dem Liederabend von Leo Gollanin (Goldberg) ist, wie uns aus Leserkreisen geschrieben wird, noch etwas Ergänzendes zu sagen. Unter dem Publikum waren nicht nur solche Zuhörer, die sich, wie die „J. R." in Nr. '!0 .schrieb, an die ersten jüdischen Kon/erte Gollanins vor 25 oder 28 Jahren erinuerlen, sondern auch eine Menge von Menschen, die inzwischen herangewachsen sind und auch solche der älteren Generation, die sielt damals um jüdische Dinge wenig kümmerten und denen die Welt des jüdischen Volksliedes jetzt zum ersten Male erschlossen wird. Gollanin, der Volkslied-Piorier von einst, ist nun bei dieser anderen Schicht des Publikums wieder /tun erfolgreichen Pionier seiner Sache geworden. Gollanin ist ein Sänger von Format, und sein grober und schöner Tenor mit seinem metalh-nen Glanz bringt jede Nuance des farbenreichen Ciewebes dieser Volkskunst zu gebührender Geltung. Wer diesen Sänger bisher nur vom Betnult kennt — ist er doch einer der grollen Kantoren unserer Zeit .— ist überrasch!, ihn mit so viel Charme, Fröhlichkeit und Liebe in den Bereichen des weltlichen Liedes wiederzutreffen. Sein Programm umfallt lustige und trauiige Lieder, die menschliche Komödie der jüdischen Kleinstadt vor fünfzig Jahren ist hier Poesie und Melodie geworden, und für die vielen Tausende von Juden in Deutschland, die bisher von dieser liebenswerten und gemütsvollen Welt nichts wußten, ist es ein großes Erlebnis, dieses ganze Register menschlichen Fuhlens, Leidens und Freuens in der so einprägsamen Interpretation Gollanins empfangen zu können. Piiantasiedichtungen. Erna Leonhard (Feld) las auf Veranlassung der Künstierhüfe im Hause von Rechtsanwalt Schwarz, Wiitelsbacherstr. 12, mit werbender Einfühlung dreiunddreißig Gedichte von Moriz S e e I e r, dem in Literaturkrei.sen bekannten Entdecker und Förderer musischer, besonders die Bühne umwerhender Begabungen. F>ie Uehcrfülle bilder- und farbenreicher Verse ermöglichte den Hörern Traumflucht aus Europa und aus der Gegenwart zur Romantik fremder Zonen, in denen Urwälder noch Erinnerungen an Urmenschen und Urtiere bewahren und ein zeitloses Glück Insclgütur umschmeichelt. Man hätte dieses ivrische Opium in wesentlich kleineren Dosierungen darreichen sollen; denn es vermag wohl unsere Sinne süß zu betäuben, uns aber keine seelische Arznei zu schenken. Seeler ist ein Maler oft berückender Bilder, aber als Lyriker ohne jede Hinneigung zu Liedhaftem trotz aller Sprachmusik und ohne zwingende Gemüistöne, überdies ohne dichterische Anteilnahme am jüdischen Schicksal, durch Trnumnähe zu lebensfern und in seinen Erlebnissen zu begrenzt. Erna J a c o b y erfreute durch Lieder von Jakob Schönberg, Gerhard Ciokischlag, Fritz Lissauer und Hugo Wolf. —t. Die Jüdische Toynbee-Halle für Volksbildung und Unterhaltung, Gipsstr. 12 a, hat am 24. März ihre Winterarheit geschlossen. Es darf festgestellt werden, daß mit diesen Veranstaltungen, die an 30 Abenden von mehr als 12 000 Gästen besucht worden sind, seelische Hilfe im wahren Sinne des Wortes geleistet worden ist, ganz abgesehen davon, daß in dieser Zeit wirtschaftlicher Not auch die materielle Bewirtung gern entgegengenommen wurde. An jedem Abend wurde ein populärwissenschaftlicher Vortrag gehalten. Diese Vorträge waren in der Hauptsache auf das jüdische Milieu der Besucher eingestellt, sie waren jüdisch-historischen oder kulturhistorischen Inhalts, daneben kamen auch medizinische oder sonst allgemein interessierende Themen zu ihrem Recht. Der unterhaltende Teil wies in seinen Programmen reiche Abwechslung auf, 56 Künstler haben dabei mitgewirkt. Dieser Teil brachte Ernstes und Heiteres, klassische Musik und humoristische Darbietungen. Ankündigungen Achtung! Teilnehmer der hebräischen Kurse! Die Kiikurabtirilung de» BZV. (Tel. öl U3 31, Apparat 71) teilt ndl. «lall all. Kur c bis auf weitere auffallen. ir,v .Mimiauig in der leuieu Au-.gabc der „Jud. Rundschau" i-t damit hiiiwiiij. Terminverleguni! Berliner HatiltwOh-r-ilm-AuHörirunrf. Karten vom Montag, den, 19. Agni, ge'i'ai Mir M ...uj;, den 2->. Agni. Kr.ticn vom Miltwm-li, dem 21. April, gelten tür Ktensta", den 27. April. (Siehe Anz, ige.) Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde iu Berlin. Der I'm.trieht Ut in allen Kla-wi wiider;.u:;i-:f.!tiin. » woid-n. Neue Aiii.i:,gefkla5sen: 1. Gr. Ilanil'Hirevt Str. 27: .Wom.ir»* und Mitt- «ofli-. 2».30 l.i.» 22 H.r. 2. 'K\ [•-'•■ :,,o. äii: I)ie:eMig, und Doiu.cist.ii;» übend».— Wir nun hau -tut die K'iuir für Mi'tlirc und rnriee-ehgitene aulbm-rk-ee, i:: .1 >e-'e.dere auf ebbende Klagen für U mv ji^oji.h] hu ne: 1. Cr. i Ian>Li:r_;er Str. 27, Mar.tai.TS und Mittwochs-: a) 17 U, Ib.30 t'hr: Samuel, A-iem; L« Itter:" Xeicr. ig 20.30 bi.» 22 Vir: Mchi'iiw am) .Mi,ehlc. Ags.'wi und Palüstinen-ie-laa; 1.ihrer: Mehr, e; 20.30 bi, 22 Idar": Minima. Ijialite und Stilulmng. e; Lehrer: lloinaeia. 2. Kloj>-'->ek-tr. 58. Picn-faRS und Domier-ae;-: a, 13.IS |.i . 2;'.13 l er:' Itnnela, lkidiczewiki; Lt-'hier: Hingt" an.!>} 20.30 bi» 22 Uhr: M"'achim und Jirnteja, lkik'.*iu; )..!.■« r: Wid... >. b e-Mä Lh>: IWtHuiie Slüvku vun der Hüiel, .NVue-tc Literatur: Lelm r: >!-.lir. — In allen Klagen I,:h: :!v \\'.-. . er e : tir. 11 .ealairgcr Sttatle 27: .Meetag u..d >P-a i k 17.30 bis 1;.3:> Uhr: Keipstoekatral'e 58: I^ut-t..- utid iL. :. •. r-„ 17 , i i, lü.vj . n.r. Die Auswandercrsprachkur-e und Intensivkurse des Hilhvcrclns der I Juden in Deutschland C, \'. t\\;,,. teilen [tu', da;', ^.eedi.!a s.,r_ pt,e.! . |, .. Im Notstancis-KabarcH der Ktlnstlerhüle a int Tan*!.dt 1 -t A'' U t-.: . Irl ■ ■■ v.. g Zeinik, \\ tdy M.i,. l.ke. Ib.-Ii l I... e. ia! -b täte.I Lei-(,r i»u"'. . A'■ ■ 'b " Sie a/ki, |'r«i'i > :• •,: •. t - :'' , I - «•«•hm r Li >i t i '-. . g . K.. ..!.• und die Kapt :•• M :. a . :. Das Orchester der Kiin>t!erliilfe ' i v.ik ii (dperet '•:.:'■:.•': i". Ot , ,; KeaerAVabebe :g, l iiu iieieaid baied.tt r.e' n 'v'.b. g,, veraiegeefl ^, bb.„ta r: b ■ b.r K ' .-!»•!' (l.n.Jtg '| :i: b Mi'.- : r, A . ILbanrai ,!,., N. a, ,ta: ,..L-Kauee. tn, f-j Alexander Kipnls" Arienabend .. . : Hauskon2ert der Küristlerhille. A;u Sinee,^ Wbitia Le, Li ...a: '..-'•. 3, gleitet vm Dr. Wv.y Am:;. Lieder, Llate Vlata /yk, K'.eg. ..;■! ■:.<■-. i :< über: „Poedr, Mttt k t::..l Riaiii: Ahi-tia LLe W a , b - in .■ na .sehe Str. 16, am 2. Mab 2'b.lS t hr, a Livdi..r vai btitLU' 1 iir.-itbei g. An: i b^,;. wirken mit! Irina Cruner (Fba.ea Li'.i '.. A 5. '1b b 24 8a), . an : .Heu. e-rb. 20.15 Tbbr, . .,i. I : Ii i:.« rr. ff.tr .-.), Lerdi- : ..eitle Ibeil de r ^.'b'ie.h. : . : I : .■• \V..:l1 el Iabaf . ja ibar, itu H.iu.-a I : .ab b l\' -rn, Le- •:• r k. I". ji'cuct von ■ t: b K Li .-nri.'ht Tt aanant". - Die :. : .;. 1b .e.dfnburgi- ..'i.,eaK- Arien ötiwie; i^e;.ga..nn-l. lAiae-r >r (KLebr). Familien-Nachrichten Frau Selm» Mo., ei, geb. PeNeh, W 15, Srliageia-Lr. 20, begeht am 27. April den 80. (belmi t.-taa. Frau Teie-e Nathan, geh. Ern.d, früher Uamburj», Berlin-Halen- .-ve, beseht .im 13. April'den 70. Cebuü big. Herr Max Schwarzer und Frau Johanna, geb. Hopp, O 27, lüunienbr. 11, begehen aai 5. M.e da- -ilbiiia- ]L,ebz(:s. Herr Max Z e r n i k, Bin.-Wilnu-r.-dort, Dui-burger Sit. 10, begeht am 23. April den 60. Geburt-t n'. Todesfall. Studienrat a.D. Dr. Hermann Cohn, Religionslehrer der Berliner Jüdischen Ocnuinde, ist verschieden. Um den zu früh Heimgegangenen trauert die große Zahl seiner Schiller, denen er begeisterter und begeisternder Kunder des Judentums gewesen ist. Kuch bevor Hermann (John sich der Zionistischen Organisation angeschlossen hatte, war er mit seinem Herzen unserer Sache nigetüii. Vor vielen Jahren schon ist er für die Idee einer jüdischen Schule aufrecht und wannherzig eingetreten. M. IL Eine Pariser Palästlnapredl||t. Unser Pariser K.-Berichterstatter schreibt: In der grollten Pariser Svn.'tgoge. dem Tempel der nie de la Victoire, hat der Pariser Rabbiner Kaplan eine Predigt über den Zioni-tmis tau! du' Stellung der französischen Juden zum Palästina-Aufbau gehalten. Die Tatsache, dab es mAglich geworden ist, in der größfett Pariser Synagoge von der Kan/el her und in positivem Sinne zum Zionismus Stellung ni nehmen, ist ein deutliches Zeichen der inneren Wandlung, che sich allmählich auch im französischen Judentum 'Vollzieht. Bedeutsam ist auch, daß der Wortlaut dieser Predigt als Leitartikel in der fran/ösischjüdischeu Zeitschrift ,,lJnivers Israelite", die dem Pariser Consistoire nahesteht, veröffentlicht wird. Rabbiner Kitplan forderte zur Unterstützung; aller Palästina-Aktionen durch die französischen Juden auf, wobei er betonte, daß seine Sympathie sich naturgeutäli vor allem den religiösen Werken zuwende. LAG B'OMER Mittwoch, den 28. April 1937, 20.30 Uhr, Musiker-Vereinshaus, Kalser-Wilhelm-Str. 31 Theater-Abend der Klainkunstgruppe des Bezirks DIE BEIDEN KUNELEM EL Komödie n«sh A. Qoldtadan P"»b- M. \rVI«»l»ohn Musik: W. Wolnteaub Tcrhn.Uj.t F.Find«r Karten xti RM 0,90,!,25 und 1,50 bitii Adler»tfin. Alt« Schönhru.nor Straße SS| Kond. Dobrin, An der Spandau« Briidcp7i BudirHUv. Sali««, Gr«nodi«r»tra6e 30; Wiener Cafe, Altr Schönhnu»rr Str. 11; Restaurant Kimelleld, Rowntholcr Str. 32; Huchdi nckeroi i.achi'r, Lothringsr Strafic 34-35 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG / BEZIRK ZENTRUM-NORD Anzeigen-Annahme-SchloO $r %mäten.- )%uJwuJihn, /^n7-\ i 1* / i1fofafog-rPb*A£üfa§ 13UAr ] für die VveKskic}-Clusg<de f^Ji) | moivi*$loWir l W-y^l {urdIe3rw'{a2-UuSQQ&& \f\ i' mthixtknwy Sonnt.., 25. April: ItBU-ErOffRIlim Mittag- und Abandtlsch, A!>«(<• Wiener Küche. Blindowiky, TjIJf Boi»(lth»l«r«tr»lr»J8,I. 12-22 Uhr. '«J1« (^f^^.K Tegel V J Lief. d. Krnnkenk, Mitgl. d.j.Hd*.-V. '»'iitr Str. SB 28 (Olivaer Pliti) Ruf KS)IT Klavierstimmer Perez Fernruf: 7219 20 "Amelgen mllisen nach dir, Beitlmmutigsn Ut Oautschan Werbeg«»otm «inheltüch ntch Millimuturn und nicht nach DruekieUM bornchnetwiröen 1 Druckzeile 6rt)8e 1 (Nonp.) ist 2,25 mm hoch 1 Oruckzeile GrttOo 2 (Petit) Ist 3 mm hoch Varlingen Sla bltto Antalgantirlf Zclltnmiittr und Schrlttarabt JÜDISCHE RUNDSCHAU AnMigm-VarnttMi

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