Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 30 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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- Tunis 2× ep/1048155
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Seite 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 30, 16. IV. 1937 Private Teilung-Vorschläge Eine Kartenskizze zu Mr. Custs „Kantonisierung" und Arabern ungemein verschärft, und das Auftreten neuer weltpolitischer Tendenzen der Großmächte mit dem hierdurch entstandenen Moment der Unsicherheit trägt dazu bei, den .Widerstand der Araber zu versteifen. Alles dies wird das Aktions-Comite zu berücksichtigen haben. Bei gewissenhafter Prüfung ergeben sicli viele Bedenken, aber keine politische Entscheidung ist bedenkenlos, und verwerflich ist nur die Flucht vor der Verantwortung. Kein Platz für Kompromisse? Sollte das Aktions-Comite zu der Erkenntnis gelangen, daß der Weg des Oondominiums über das ganze Land ungangbar ist — und die Erörterungen der letzten fünfzehn Jahre und besonders auch des letzten Jahres lassen das erwarten, denn das Personal des Aktioiis-Comites ist ja unverändert —, dann muß u.E. die Möglichkeit ins Auge gefaßt werden, daß trotz allen Protesten die Teilungsvorschläge doch wieder auftauchen werden. Die l'ecl-Kommission ist nach genauem Studium der Materie an Ort und Stelle zu der Meinung gelangt, dal!, um eine Aeulkrung Lord Peels zu zitieren, Palästina ein Land ist, wo kein Platz für Kompromisse ist. Das Kompromiß aber hält der Lugländer für die einzige Möglichkeit einer realistischen Politik bei entgegenstehenden Interessen. Wo es kein Kompromiß gibt, da bleibt als ultima ratio nur ein Durchhauen des gordischen Knotens. Maßgebende englische Stimmen haben in der letzten Zeit immer wieder betont, angesichts der Gegnerschaft von Juden und Arabern müsse England aus eigenen Stücken seine Entscheidung treffen und dann auch unbedingt daran festhalten. Der Ausweg, ein Land zu teilen, ist in den* letzten fünfzehn Jahren öfter beschritten worden. Die bekanntesten Beispiele sind Irland uml O h e r s c Ii I e s i e n. Wenn auch die Ergebnisse nicht gerade ideale waren, so wurde doch für den Augenblick durch diese Akte eine N e u o r d n u u g, zumindest für einen längeren Zeitabschnitt, herbeigeführt. Dasselbe erhofft man sich anscheinend für Palästina. Welche Mindernisse einer Teilung entgegenstehen, haben wir schon in Nr. 2S der „Jüdischen Rundschau" nachdrücklich hervorgehoben. Dem Betrachter scheinen sie u n ü b e r s t e i glich! Sogar wenn wir von ideellen Gesichtspunkten absehen: Wie soll in dem (fcographisch und wirtschaftlich so eng zusammengehörigen kleinen Land eine Trennung von Verwaltung und Finanzen, .Münz-, Zoll- und Paß-System bewerkstellig'! werden, wie soll die Be/ichung /u der für alle Gruppen unentbehrlichen „internationalisierten" I launtstadt Jerusalem sein, welche Garantien gibt es für die Minoritäten? Viele Fragen, keine Antwort. Und doch muß man damit rechnen. England ist jetzt zu dem Svstem, Verfassungen aufzuoktroyieren, übergegangen. Es steht gerade mitten in dem gigantischen Experiment der indischen Verfassung, die von oben auferlegt und durchgeführt wird. Wo die Diskussionen mit dem Partner zu keinem Ergebnis führen, bleibt für die verantwortliche .Macht kein anderer Weg, Wenn aber unter diesem Gesichtspunkt, einfach infolge Wegfalles aller anderen Möglichkeiten, der T e i I u n g s p 1 a n in den Vordergrund tritt und von der Reprienmg als ihre künftige Palästina- Politik proklamiert wird, dann ständen wir vor einer Tatsache, gegen die anzurennen sinnlos wäre. In diesem Fall kommt alles auf die E i n z, e I h e i t e n a n, und darum muß die Exekutive, die diese Verhandlungen zu führen hat, gewappnet sein, um <!ie* jüdischen Interessen vertreten zu können. Es wäre denkbar, daß infolge der unübersehbaren Schwierigkeiten statt einer vollständigen Teilung später doch die Idee der Kantonisierung auftaucht, die jetzt, wenn die Zeitungsiiicldtingen zutreffen, von der Kommission als eine Halbheit abgelehnt wird. Manches wäre leichter zu regeln, wenn es sich nur um separat verwaltete Kantone eines einheitlichen „Bmidesstaates" handelte. Die jüdischen Postulat© Die wesentlichen jüdischen Postulate im Falle einer Teilung Hegen klar zutage: die Grenzziehung müßte so erfolgen, daß erstens ausreichende zusätzliche Siedlungsmöglichkeiten gegeben sind und daß zweitens die Verteidigung des jüdischen Landes strategisch möglich ist. Aus diesem letzteren Grunde darf der Vorschlag, die Juden sollten die Ebenen, die Araber aber die Gebirge besitzen, in diebCr Form nicht realisiert werden. Von größter Wichtigkeit ist innerhalb der jüdischen Zone die Erschließung des N c g e w bis zum Golf von Akaba einschließlich der Senkung des Toten Meeres, dessen Ausbeutung ja einer jüdischen UeAAmamt H&ffmoHH Herren- und Damen-Ausstattungen Berlin SM, triedridhstrafie 50-51 Gesellschaft übertragen wurde. Dieses Südgebiet ist flächenmäßig besonders groß, uml seine Besiedlung würde keine Verdrängung von Arabern bedeuten. Auch die Küstenebene nördlich von Akko, die von de» meisten Schriftstellern zum arabischen Gebiet gerechnet wird, müßte schon aus Gründen der Abrundung des Gebietes in die jüdische Zone fallen; die jüdische Siedlung hat dort bereits Fuß gefaßt (Naharia) und besitzt noch grolle Möglichkeiten. Wie immer die Grenze verläuft, eines ist klar: daß nach der heutigen Bevölkerungszahl das jüdische Gebiet eine große (möglicherweise zahlenmäßig die jüdische übertreffende) arabische Bevölkerung hätte, darunter so wichtige arabische Positionen wie einen Großteil der arabischen Orangenpflanzungcn. Die arabische Bevölkerung wird in der jüdischen Zone volle Gleichberechtigung haben, ebenso wie dies die Juden für die jüdischen Enklaven der arabischen Zone verlangen; und da zweifellos die Mandatarmacht noch für gewisse Zeit ein Aufsichtsrecht besäße, könnten Sicherungen gegen Rechtsverletzungen geschaffen werden. Es wäre dann die erste und dringendste Aidgabe der Politik des „jüdischen Dominions", friedliche und gute Bcic Illingen zu den benachbarten arabischen Staaten, vor allem Syrien und Irak, herzustellen. Mit Syrien ergäbe sich eine natürliche Interessengemeinschaft schon durch die Schwierigkeiten an der syrischen Nordgrenze. Die Notwendigkeit für das jüdische Dominion, mit den Nachbarn auf gutem Fuße zu stehen, wäre zugleich eine zusätzliche Garantie für die arabische Bei den bisher in die Öffentlichkeit gelangten Mitteilungen über die angeblichen von der Peel-Kommission vorbereiteten Pläne einer Teilung Palästinas in ein judisches Dominion und einen arabischen Staat sind die Grenzen, die von der Kommission vorgeschlagen werden, nicht genau angegeben. So z. B. heißt es, das jüdische Gebiet solle nördlich „bis zum Tiberias-See" reichen, was bedeuten würde, daß ganz Obergaliläa aus dem jüdischen Bereich ausscheidet. Dies beruht aber zweifellos nur auf einer unpräzisen Ausdrucksweise der Zeitung, da ja die Einzelheiten dieser Pläne überhaupt noch völlig unbekannt sind. Um unseren Lesern einen Eindruck zu geben, wie sich die in der letzten Zeit öffentlich diskutierten Gedanken, falls sie Wirklichkeit werden sollten, in der Praxis darstellen könnten, veröffentlichen wir eine Kartenskizze, die sich auf die privaten Vorschläge eines ehemaligen palästinensischen Beamten, Mr. Archer Cust, stützt. Cust, der ebenso wie der ehemalige palästinensische Polizeibeamte Dutf in zahlreichen Aufsätzen in englischen Zeitschriften den Plan einer Teilung Palästinas erörtert hat, ging freilich nicht so weit, wie "es nach den Veröffentlichungen der „Morning Post" die Peel-Kommission tat, er schlägt nicht eine Teilung, sondern eine K a n t o n i s i e r ü n g, d. h. Teilung in geschlossene und teilweise autonome Verwaltungsbezirke vor. Zuletzt ist Cust in der Zeitschrift „Great Britain and the Last" für seine Ideen eingetreten. Nach seinen Vorschlägen würde der „jüdische Kanton" die Küstenebene umfassen, wobei Jaffa durch einen Korridor mit dem arabischen Gebiet vei hunden wäre. Weiter würde das Emek Jesreel und das ganze Eiule-üebiet bis nach Metulah zum jüdischen Kanton gehören, wobei er ausdrücklich hervorbebt, dal) auch die Städte Tiberias und Safed „als historische Stätten jüdischer Gelehrsamkeit" in diesen jüdischen Kanton fallen würden. Daß vom jüdischen Standpunkt diese Grenzziehung unbefriedigend ist, braucht nicht betont zu werden. Wir veröffentlichen die Skizze nicht etwa zum Zeichen der Zustimmung, sondern um unseren Lesern ein anschauliches Bild zu gehen, wie sich ungefähr solche englischen Pläne nach dem jetzigen Stande auswirken würden. Die Städte Jerusalem, Bethlehem, Nazareth und das Hafengebiet von Haifa sollen — die ersten drei aus religiösen, die letzte aus strategischen Gründen — der direkten Verwaltung Englands unterstehen. Eine besondere Behandlung soll nach den Vorschlägen von Cust und auch nach einigen anderen in der Presse aufgetauchten Vorschlägen das Süd gebiet (Negew) erfahren, also das ganze Gebiet südlich der Linie Gaza—Beer Schewa. Es handelt sicli hier um ein großes, noch völlig unerschlossenes Gebiet, auf dem es keine seßhafte Bevölkerung, sondern nur Nomadenstämme gibt. In letzter Zeit haben Juden dort Boden gekauft, doch ist die Hauptfrage die, ob mau Wasser finden wird. In den englischen Kreisen, die einer Kantonisierung das Wort reden, scheint die Neigung zu bestehen, dieses Gebiet ganz oder teilweise den Juden zur Erschließung zu überlassen (wobei für die bisherigen Bewohner selbstverständlich gesorgt werden muß). In diesem Zusammenhang könnte man noch auf die Rede Ben Gurions beim Luzerner Kongreß 1035 verweisen, der der Meinung war, daß dieser Ntgcw mit seiner weiteren Ausdehnung und Fortsetzung bis an den Golf von Akaba eine große Zukunft als Siedlungsgebiet hat. Ben Gurion sprach unter Bezugnahme auf dieses Gebiet von Palästina als „Land zweier Meere". Angesichts der Diskussion über die Teilungspläne wendet sich dieser Frage wieder ein erhöhtes Intersse zu, denn dieses südliche Gebiet, das flächenmäßig größer ist als das nördliche Palästina, ist fast menschenleer, allerdings auch kaum nutzbar, solange nicht Wasser gefunden ist. (In der Karte ist der „jüdische Kanton" grau, der Süddistrikt, von dem nur der nördliche Teil auf dem Bild ist, schraffiert.) Bevölkerung des Dominions, die hier wahrscheinlich teilweise bessere . Lebensbedingungen hätte als in manchen rein arabischen Gebieten. Das A.-C. hat das Wort Noch sind keine endgültigen Beschlüsse bekannt. Ob der Jerusalemer Sitzung genauere Informationen vorliegen, wissen wir nicht, denn bisher wahrt die Kommission ihr Geheimnis, und alle Veröffentlichungen beruhen auf unautorisierten Gerüchten. Die Teilung Palästinas wurde als „Verzweifhmgsvorschlag" bezeichnet, eine Auffassung, gegen die sich in unserer vorigen Nummer eine sehr beachtliche Zuschrift wendet; sicher ist dies der radikalste Vorschlag, der bisher auftauchte, und würde gleichbedeutend sein mit dem Bekenntnis eines Scheiterns der bisherigen Politik, die auf der Ueberzeugimg beruhte, die beiden in Palästina übernommenen Verpflichtungen des Mandates seien nicht miteinander unvereinbar. Unseres Erachtens müssen alle Gegner einer Teilung Palästinas ihre ganze Kraft darauf konzentrieren, den Nachweis zu führen, daß auch heute noch, trotz der hinzugetretenen erschwerenden Umstände, diese Unvereinbarkeit nicht beste b t. Mit anderen Worten: daß die Mandatarmacht Ihre Verpflichtungen gegenüber den Juden ebenso wie gegenüber den Arabern erfüllen kann, wenn beide Völker gleichzeitig aktiv an diesem unteilbaren Ziel mitarbeiten. Dies betrachten wir als die einzige reale A 11 e r n a t i v e, während wir uns von Ermahnungen und Vorwürfen au die Adresse der Mandatarmacht nur wenig versprechen. Die jüdische Oeffentlichkeit blickt nun erwartungsvoll nach Jerusalem, ob das Aktions-Comite imstande sein wird, in einer einzigartigen Situation ein mutiges, kühnes und zukunftweisendes Wort zu sprechen, ein Wort, das eine Brücke zu schlagen versucht, Wunden der Vergangenheit zu heilen trachtet, neue Perspektiven eröffnet. Dies ist gleichbedeutend mit der Frage, ob die Zentralinstanz der jüdischen Palästinabewegung die Führung in der eigenen Sache ergreift oder sich schleppen läßt, ob sie gestaltend eingreift oder ein passives Objekt der Entscheidungen anderer werden soll. Schweiz und Flüchtlinge Zürich, 13. April. (JTA.) Der Leiter der Eidgenössischen Fremdenpolizei, Dr. Rothmund, hielt in der Neuen Helvetischen Gesellschaft einen Vortrag über die Richtlinien für die Abwehr der durch den Andrang von Fremden entstehenden Gefahren. Der Vortragende befaßte sich auch mit dem jüdischen Problem und stellte es in Abrede, daß die fast ausnahmslose Verweigerung von längeren Aufenthaltserlaubnissen an Juden auf judenfeindliche Motive zurückzuführen sei; vielmehr geschehe dies nur, weil der Arbeilsmarkt durch Fremde nicht belastet werden dürfe. Demgegenüber wandte Nafionalrat Meier h ans ein, daß es sich nur um etwa 150 Personen handele; man sollte sich diesen gegenüber menschlicher erweisen und ihnen die Arbeitserlaubnis gewähren; es gebe ohnehin 3(X)000 arbeitende Aus- , länder in der Schweiz, die durch Verträge geschützt sind. Man sollte beim Völkerbund auf eine weitere Regelung dieser Frage hinwirken. Dr. Rothmund erwiderte, die Schweiz, die stets ihren unterschriebenen Verpflichtungen nachkam, sei durch das'Verhalten ariderer Lander' geschädigt worden. Die Entwicklungen in Nordafrika | Um die Stellung der Eingeborenen Das Interesse der Oeffentlichkeit hat sich in den letzten Monaten auf die Entwicklungen im europäischen Kolonialbesitz in Nordafrika gerichtet. Der östliche Eckpfeiler dieses Gebietes, Aegypten, erlangt gerade in diesen Tagen im Rahmen der in Montreux geführten Verhandlungen seine volle Selbständigkeit. Der westliche Eckpfeiler, Marokko, ist durch die Ereignisse in Spanien in Mitleidenschaft gezogen worden. Dazwischen liegen die französischen und italienischen Kolonialgebiete, die einerseits durch die Reformversuche d-er französischen Regierung, andererseits durch Mussolinis 'Libyenreise und dessen politische Erklärungen berührt wurden. Wie jetzt aus Rom mitgeteilt wird, soll für das italienische Gebiet aus dem Besuch Mussolinis in Libyen eine weitgehende Konsequenz gezogen werden. Libyen ist seit dem 10. April nicht mehr Kolonialgebiet, sondern es gehört gleichsam als Verlängerung Italiens nach Süden hin zum Mutterland selbst und wird verwaltungsmäßig wie Sizilien organisiert. Dabei ist besonders bemerkenswert, daß eine neue Gemeinde Verfassung erlassen wurde, die den mohammedanischen Eingeborenen die Möglichkeit gibt, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Es wird ihnen erlaubt, Gemeinden unter italienischer Oberaufsicht selbst zu verwalten. Eine solche politische Aktivierung der Eingeborenen stellt eine Konsequenz der von Mussolini in seinen Reden in Libyen proklamierten muselmanischen Politik Italiens dar. Zu gleicher Zeit wird über einen Empfang berichtet, bei dem der Unterstaatssekretär im französischen Innenministerium, Aubaudt dem französischen Präsidenten Lebrun über seine Reise nach Algerien Bericht erstattete. Diese Reise steht mit verschiedenen Untersuchungen der Verhältnisse in den französischen Kolonien im Zusammenhang, über die wir mehrfach berichtet haben. Der Unterstaatssekretär hat der Presse nach seiner Rückkehr über seine Reiseeindrücke Auskunft gegeben und darauf hingewiesen, daß zur Aufrechterhaltung cler französischen Souveränität in Algerien es notwendig sei, die Autorität auf allen Stufen der Verwaltung ohne Schwäche aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grunde müsse man sich vor jeder nicht sorgfältig überlegten Sprache und Handlung hüten. Damit spielt Aubaud auf die Ereignisse an, die in den letzten Monaten in Algerien und Tunis stattgefunden haben und in zahlreichen politischen Zusammenstößen, Streiks usw. gefährliche Formen annahmen, wobei bekanntlich z. T. auch antisemitische Motive eine Rolle spielten. Es ist jedenfalls interessant, zu bemerken, daß die Entwicklungen in benachbarten Kolonialgebieten in verschiedene Richtungen weisen. Während auf der einen Seite Verwaltungsreformen eingeführt werden, die eine starke Anteilnahme der eingeborenen Bevölkerung am öffentlichen Leben zum Ziele haben, wird anderswo die Notwendigkeit der Stärkung der Autorität betont, nachdem sich die Schwierigkeiten im Kolonialgebiet selbst aus den verschiedensten Gründen vermehrt haben; zugleich sind auch dort starke Tendenzen am Werke, die Rechte der eingeborenen Bevölkerung zu erweitern. HaupUchriftleiter: Dr. Robert Weltsch, Berlin - Charlottcnburg 8 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt L ö e w e n s t e i n, Berlin W 15. Anzeigenleiter und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin YV 15. Güllig Anzeigen - Preisliste 5 vom 1. April 1936. Verlag und Anzeigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr. 10. ' D.Ä.' Marz 33162." Druck: Siegfried Scholen-,, Bln.-SchönebeiR,