Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 26 (1.4.1937)
- Date
- 1937-04-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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fi- \ Nr. 26. 1. IV. 1937 JÜDISCHE RIIMDSrHAfT Seife 3 - i '* Bfll k * i Nationale Minderheiten Vor kurzem erschien das erste Heft einer neuen Viertelahrsschrift „Auslandsdeutsche Volksforschun g", terrtsgegeben von Dr. Hans Joachim Beyer, die der Erforschung des Auslandsdeutschtums dienen soll. In der ersten Nummer ist ein längerer Aufsatz des Herausgebers zur Einiührung enthalten, der die Probleme, die von der Zeitschrift zu behandeln sind, darstellt. Im Rahmen dieses Aufsatzes geht der Verfasser auf den Begriff der „Minderheit" ein, wie er in den Pariser Friedensverträgen festgelegt wurde. Beyer meint, daß durch die Minderheitenscluitzveitrage den deutschen Volksgruppen „eine jüdische Existenzform aufgedrängt" wurde. Dies führt er auf die Entstehung der Minderheitenschutzverträge zurück, bei der der Einfluß der amerikanischen und westeuropäischen Juden sehr stark gewesen sei. Die Wünsche des zionistischen Judentums seien durch den Begriff der Minderheit damals nicht erfüllt worden, sondern die des westeuropäischen Assimilationsjudentums, das keine Anerkennung als nationale Gruppe, sondern Achtung gewisser individueller Besonderheiten wünschte. „Jetzt ging es nicht mehr um ein jüdisches Volk, sondern um einzelne, die bezüglich race, religion oder langue von den einzelnen des Mehrheitsvolks abwichen." Beyer meint, daß diese Minorität der race, religion oder langue nirgends als Gruppe vorhanden ist und nur im Einzelnen existiert. Zwischen diesen Einzelnen seien lediglich vereinsmäßige Beziehungen möglich. Dies sei die Situation des Juden, zumindest des Nicntzionisten. Seine Existenzform sei nicht das Volk, sondern die Zerstreuung. Die Auferlegung dieser Art der Minderheitsexistenz auf die deutschen Volksgruppen sei ein „Werkzeug zur Vernichtung des deutschen Volkes" gewesen. Aus diesem Grunde sei der Begriff der Minderheit für die Volksforschung unbrauchbar. Diese Darstellung interessiert uns insoweit, als es sich um die Frage der Rechtsstellung der Juden in den Ländern der Golah handelt. Es ist gewili zutreffend, dal! für die Länder des Westens einschließlich Deutschland der Begriff der nationalen Minorität seitens der Juden selbst damals abgelehnt wurde und in den Friedensverträgen bzw. Minderheitenschutzverträgen keinen Niederschlag fand. Für die neu geschaffenen Staaten des Ostens dagegen, in denen Juden in Massen siedeln, sollten die Minderheitenbcstimmungcn gerade dazu dienen, ihnen nicht allein eine „bürgerliche Emanzipation" zu sichern, d. Ii. die staatsbürgerlichen Rechte des Einzelnen zu garantieren, sondern es sollte der Versuch gemacht werden, ihnen Ciruppcnrechtc zu gewährleisten, d, h. ihre kollektive Gleichstellung als Minderheit. Es gab über diese Frage, soweit es sich um die Länder des Ostens handelte, im innerjüdischen Bereich keinen Zwiespalt, und es ist offensichtlich, daß den Autoren der entsprechenden Bestimmungen dieser Gedanke damals vorschwebte. Das Wort „national" in Verbindung mit Minorität wurde wohl in erster Linie deshalb vermieden, weil es im Französischen und Englischen so viel wie Staatsbürgertum bedeutet, also einen ganz anderen Sinn hat' als den, den w i r damit zu verbinden pflegen und der sich im wesentlichen mit „Volk" deckt. Gewiß ist im weiteren Verlaufe die Auswirkung dieser Minoritätcnbcstimmiingcn nur in wenigen Fällen wirklich fruchtbar geworden, da die innere Entwicklung in den in Frage kommenden Staaten und die Entwicklung des Völkerbundes als Garanten der Minderheitenschutzverträge so war, daß eine wirkliche Sanktion der Bestimmungen nicht möglich wurde. Dennoch muß betont werden, daß, soweit es die Juden betraf, damals der Versuch gemacht wurde, ihnen einen Status zu geben, der nicht nur die Rechte des Einzelnen sicherte, sondern den Juden als Volksgruppe, als Kollektivgemcinschaft einen Rechtsstatus in den Staaten erwirkte, in denen sie in Massen leben. Das Wirken der jüdischen Minderheitenvertreter unter Führung Leo Motzk i n s im Interesse aller Minderheiten wurde weit über den jüdischen Kreis hinaus vielfach anerkannt. Die „Zeitschrift für öffentliches Recht", Heft 1, 1937, veröffentlicht eine Abhandlung von Prof. Dr. E. Tartarin- Tarnhcydcii, Rostock, über „Grundgedanken des neuen detitschen Staatsrechts". Im Rahmen dieses Aufsatzes behandelt der Verfasser u. a. die Regelung der Juden frage im neuen deutschen Recht und streift hierbei auch das Problem der Minderheiten. Er sagt hierzu folgendes: ,.T»t einmal eine organische Scheidung zwischen Deutschem und un<l Nichtileu! -ehern erfolgt, so w ird auch das deut>ehc Volk dem Judentum, »oiern es sich nur zu sich Ix-kennt. prrn den Schutz seiner spi :ichiichrn, kull urellen und religio,en Belange im Sinne eines M i n d e r h e i t c n •, oder r i c h t i g e r Volkstums s c Ii u t z e s den die vielen Narli-Yersailicr Stj.ncn ■>on, trotz, der übe i nommenen Vertrags. Ucn. Diese Feststellungen sind aus «km .ige im Auslände stets eine Ixo-ardcns Deutschland geboten hat. Ein uirkdksdenken, wie es das dcut.<he V^lk l'ien si hwedi>chen St jatslchier Kud >!t Kjellen geleint hat, kann. kun>c>|iU'nterwrise gar rieht anders hande ln.'' Diese Darlegungen des berühmten Staatsrechtlehrers würden, falls sie zur geltenden Anschauung würden, gewiß auch vom j ü d i s c h e n Standpunkt neue konstruktive Perspektiven eröffnen. gewahren, d. h. eines Schutze mit deutschen Minderheiten e pflichten, sysieiii.itiseh vorcntl Grunde wichtig, weil diese Fr. Angritlsflache gegen das neue lieh otgaiii-ch-snli,tanzhaiie.i Vi vor allem auch von dem gr< Jüdische Deputation bei Georg VI. Ueberreichung einer Adresse Die Juden Englands haben am Donnerstag, dem 25. März, Seiner Majestät König G c o r g VI. anlaßlich der Thronbesteigung eine Ergebenheitsadresse überreicht. Die Ueberreichung erfolgte durch Vertreter des Board of Deputies of British Jewish und der A n g 1 o - Jewish Association. Die Abordnung bestand aus dem Oberrabhincr des Britischen Reiches, Dr. J. H. Hertz, dem Präsidenten des Board ot Deputies, Neville J. Laski, dem Präsidenten der Anglo- Jcwish Association, Leonard G. Montcfiore, dem Präsidenten der United Synagogue, . Lionel de Rothschild, dem früheren Präsidenten des Board of Eieputies, Sir Osmond d'Avigdor Goldsmid, Lionel Cohen, dem Schatzmeister der Anglo-Jewish Association, Gerald L). Beddington, dem Schatzmeister des Board of Deputies, Gordon L i v e r m a n, Lady S p i e 1 m a n, dem Vorsitzenden der Exekutive der Anglo-Jewish Association, Leonard Stein, dem früheren Vizepräsidenten des Board of Deputies, Abg. Sir Isadore S a 1 m o n, dem Vorsitzenden des Rechts- und Parlamentsausschusses des Board of Deputies, A. S. Diamonde und dem Sekretär des Board of Deputies, A. G. Brot man. Das Zeremoniell des Empfangs nahm folgenden Verlauf: Um 10.30 Uhr vormittags betrat die Abordnung nach Anmeldung durch den Staatssekretär den Thronsaal. Die Mitglieder der Abordnung verneigten sich vor dem König. Sie traten hierauf bis zu der vorgeschriebenen Entfernung näher und verneigten sich abermals. Lionel de Rothschild trat drei Schritte aus der Reihe vor und verlas die Adresse: „An des Königs erhabendste Majestät, den allergnädigsten Herrscher! Wir, das Londoner Komitee des Board of Deputies of British Jews, die erwählte Vertretungskörperschaft der Juden des Britischen Reichs, und wir, die Anglo-Jewish Association, wenden uns an Eure Majestät untertänig im eigenen Namen und im Namen aller unserer Zweigverhändc im ganzen Britischen Reich, um Euer Majestät anläßlich der Thronbesteigung unsere aufrichtigsten und ehrerbietigen Grüße zu entbieten. Wir wollen Euer Majestät ehrfurchtsvoll die Versicherung abgeben, daß Euer Majestät Untertanen jüdischen Glaubens in der Aufrichtigkeit und Tiefe ihrer Empfindungen hinter keiner der Kundgebungen der Hingabe und Treue für Euren Thron und Eure Person zurückstehen, die Euer Majestät von treuen Untertanen jeden Glaubens und jeder Rasse in allen Teilen der Welt überbracht worden sind. Es ist unser glühendes Gebet und unsere Hoffnung, daß Eure Majestät mit der geliebten Königin-Gemahlin lange leben mögen, um in Frieden und Glück zu regieren und sich der Liebe eines einigen und gedeihenden Volkes zu erfreuen." Nach der Verlesung überreichte Lionel de Rothschild dem König mit einer Verncigung die Adresse. König Georg VI. antwortete: „Es gereicht mir zur hohen Genugtuung, diese herrliche Adresse zu bekommen, die mich der Treue und Hingabe meiner jüdischen Untertanen in der ganzen Welt versichert. Im Namen der Königin und im eigenen Namen danke ich ihnen iür Ihre Glückwünsche." Lionel de R o t h s c h i I d stellte dem König sodann den Oberrabbiner Dr. Hertz, den Präsidenten des Board of Deputies, Neville Laski, und den Präsidenten der Anglo- Jewish Association, Leonard Montcfiore, vor. Nach nochmaliger Verncigung verließ die Abordnung den Thronsaal. Für die Universität Jerusalem Zu Ehren des Rektors der Hebräischen Universität Jerusalem, Prof. Hugo Bergmann, veranstalteten die amerikanischen Freunde der Universität im Waldorf-Astoria-Hotel in New York ein Bankett, an dem hervorragende amerikanische Gelehrte und Wirtschaftsführer teilnahmen. Ansprachen hielten u.a. der Kanzler der Universität New York, Chase, Roger Straus und Edward Warburg. — Die „New York Times" veröffentlicht anläßlich der Anwesenheit Rektor Bergmanns in New York einen Artikel, in dem unterstrichen wird, daß die Hebräische Universität den Arabern ebenso sehr wie den Juden zugute komme. Sie sei die Stätte, an der in erster Reihe der Friede gesucht werden sollte, nach dem die ganze Welt sich sehnt. — Bei dem Bankett zeichnete Roger W. Straus 10 000 Dollar für die Hebräische Universität. Die Freunde der Hebräischen Universität haben eine Aktion zur Werbung von 10000 neuen Mitgliedern in England eingeleitet. Dieser Beschluß wurde von Prof. Norman Bcntwich anläßlich eines Vortrages bekanntgegeben, den er in London über das Thema „Zwölf Jahre Hebräische Universität" hielt Ein Brandeis-Wald Die Leitung der Zionistischen Frauenorganisation Amerikas, Hadassah, hat dem Hauptbüro des Jüdischen Natinnaltonds in Jerusalem einen Betrag von 20 000 Pfund für die Errichtung eines Waldes auf den Namen des amerikanischen Richters und Zionistcnführers Louis D. B r a n d e i s übergeben. Außerdem soll bei Kirjath Anawim ein eigener Hadassah-Wald mit 20 000 Bäumen gepflanzt werden. Ein dritter Wald auf den Namen von Miß Henrictta Szold soll in der Nähe des medizinischen Zentrums auf dem Skopus-Berg angelegt werden. Die Organisation Hadassah hat sich ferner verpflichtet, 32 000 Ditnam Boden in der Nähe der Haifa-Bay zu erwerben. Die Mitglieder der Hadassah haben für diesen Zweck 65 000 Pfund gesammelt. Der umworbene Islam Ueber die Aufnahme der an die Adresse des Islam gerichteten Reden Mussolinis in Libyen berichtet der Kairoer Korrespondent der „Frankf. Ztg.", diese Ereignisse hätten — wie die ägyptische und auch die Presse Arabiens einmütig feststellt — unter den maßgebenden Persönlichkeiten des Islams keinen allzu begeisterten Widerhall gefunden. Die Erklärung dafür ergebe sich, wie geschrieben wird, aus den politischen Erfahrungen, welche der Islam bei seinen vielfachen Versuchen, in den Kriegs- und Nachkriegsjahren unter dem Schutz abendländischer Mächte wieder zu politischer Geltung zu gelangen, gemacht habe. Die gegenwärtig unter den Arabern vorherrschende Ansicht drücken am klarsten die wenigen Worte aus, die in diesen Tagen der Rektor der geistlichen AI A z h a r - S c h u 1 e in Kairo als Antwort auf die in Tripolis und Libyen gehaltenen Reden gesprochen hat. Der Islam, so erklärte Scheich El Maghrary, suche keine Schutzherrschaft und keine Anlehnung. Nie wieder könne ein Nicht-Mohammedaner Schutzherr des Islams sein. Nie wieder werde der Islam seine Macht, sein Schwert und seinen Glauben einer anderen Macht als wieder nur dem Islam leihen. Diese Feststellung ist durch die gesamte arabische Presse gegangen Und war so ziemlich der einzige Kommentar, 3er' von islamischer Seite zu den ins Arabische übersetzten Berichten über die Feierlichkeiten, die italienischen Korrespondenzen entnommen waren, gegeben wurde. Aus der Haftarah für den 8.Tag Pcßach Sprechen wirst du an Jenem Tagl Idi danke dir, DU, daft du mir gezürnt hast: dein Zorn kehrt um: und du tröstest midi. Da: der Gott meiner Freiheit! ich verlasse mich, Ich verzaße nicht, denn mein Sieg und Saitensplel ist oh Er, ER! und ward mir zur Freiheit. Schöpfen sollt ihr Wasser mii Lust aus den Quellen der Freiheit! Sprechen werdet ihr an Jenem Tag: Dankel IHM. rutt seinen Namen aus, macht bekannt unter den Völkern sein Wirken, sagt an, dab sein Name emporragt! Sailenspielet: F.RI DaB er Hohes Int, bekannt sei dies auf aller Erdel Schreie, juble auf. Sassensdialt Zions, denn «rofe Isl bei dir drinnen der Heilifte Jissraels. Jesdiaiahu 12, 1 — 6 Verdeutscht von Nariln Buber das Heueste U% {CiUze Wie verlautet, wird 3. August voraussichtlich in Die Exekutive der |ewis der am 25. März: seinen 70 wünscht cleg ramm gern, htet, Reise gedacht wird. In l'.::l.arest winde eine Kcreit Kajemeth organisierte s t i n a p r o d u k t e n eroltu stelluugskomitees steht Altrum.inien, der fruht er XX. ZionWen-Kongrcß am i B a s e l eröffnet werden, dt Agenev hat an T o s c a n i n i, I. Geburtstag (eierte, ein (ilückin dem auch seiner Palasttnavou der I.aiidessammelstellc lies A n s s teil u n g v o n P a I ä - .•rölim-t. An der Spitze des Ausder Präsident des Keien Kajemeth in e Abgeordnete Dr. Samuel Singer. Die bedeutendsten I \portfirmen haben sich an der Ausstellung beteiligt. Die rinn,mische b'egieiung hat mit Rucksicht auf die Bedeutung des palaxiiiuiM-chcii Absatzmarktes wesentliche Erleichterungen für die Ausstellung durch Erteilung zollfreier l .snHihrcrlaubnis gewählt. Der Chef des französischen Hauses Rothschild, Baron Robert de Rothschild, hat am 21. März vor Beginn des Seder-Abentls über den Sender Paris eine Ansprache an die Juden Amerikas gerichtet, die in den Vereinigten Staaten im Rahmen der Seiler- Abend-Sendung des Joint Distribution Committee verbreitet wurde. Die Deutsche Hochschule für Politik hat einen Preis von 3000 Mark für die beste Arbeit über das Thema „Der Rassegedanke in der weltanschaulichen Auseinandersetzung unserer Zeit" ausgesetzt. Jeder Deutsche und auch jeder Ausländer mit A u s n a h m e v o n J u d e n und jüdisch Versippt e n kann am Wettbewerb teilnehmen. Die Tarbuth-Organisation in London veranstaltete im Hause von I. M. Sieff einen Empfangsabend iür den der anglikanischen Kirche angehörenden Kanonikus Danby, der kürzlich als Professor für Hebräisch an die Universität Oxford berufen worden ist. Bei dem Empfang waren die Elite der Londoner Jitdenheit, hohe englisch-christliche Würdenträger, angesehene Parlamentarier, Vertreter englischer Universitäten und führender Tageszeitungen anwesend. Auf Initiative des jiddischen Schulverbandes und des jiddischen Schriftsteller- und Journalistcuvereins in Warschau wird auf der Pariser Weltausstellung ein jiddischer K ti i t u r p a v i I l o n aufgebaut, in welchem die jiddische Kuluirln-wcgung in den verschiedenen Ländern dargestellt werden wird. Bei dem vom Mclantrich-Verlag veranstalteten Preisausschreiben für Romane' und Novellen hat Ivan O l b r a C h t, einer der bedeutendsten zeitgenössischen tschechischen Schriftsteller, den ersten Preis (Kc. 2'I'khi) für sein Werk "Gnlut v ndoli", eine Sammlung von l r/ählungeii aus dem Leben der Juden im ( >steii der ' Tsihccho.duwakci, erhalten. Die Warschauer Ortsgruppe des allgemeinen polnische n l. e h r e r v c r b a n d e s hat eine außerordentliche (jcneralversamnilung abgehalten. Stürmischen Widerspruch erregte es, als ein Mitglied den Antrag" auf Einführung des Arierparagraplien stellte. Der Vorsitzende erklärte, er werde die Abstimmung über diesen Antrag vornehmen, obwohl er satztingsgeniäli nicht zulassig sei. Bei der Abstimmung wurden nur 4 Stimmen für den Antrag abgegeben. Prinz Pelms von Griechenland ist von einer Palästinareise in Athen eingetroffen. Wie die jüdischen Zeitungen in Saloniki berichten, hat der Prinz auch Tel-Awiw und eine Reihe judischer Siedlungen besucht, und seinem Erstaunen über die Fortschritte des jüdischen Aufbauwerkes Auselruck gegeben. Ein Jude aus Sochnczew namens Lustmann hat vom polnischen Staatspräsidenten den polnischen Unabhängigkeitsorden verlieben erhalten. Lustmann hat sich bei den Revolutionskämpfen für die polnische Unabhängigkeit und Befreiung verdient gemacht und ist im Jahre 1007 wegen seiner Teilnahme an den polnischen Unabhängigkeitsbestrebungen nach Sibirien verschickt worden. Die jetzt in Amerika weilende Histadmth-Iuihreriti Golda Myerson erklärte, die Histadruth habe eine Gesellschaft zur Förderung dei jüdischen Seefahrt gegründet. 20 000 Pfund seien bereits in Palästina für die Gesellschaft gesichert. In Amerika sollen durch Ausgabe von Aktien 30 000 Pfund aufgebracht werden. In Wien starb im 71. Lebensjahre Frau Helene Eisner, geborene Nase hau er, die Schwester von Julie Herz!, der Gattin Theodor Herzls. O CHENEND - S CHA U LinereiMalügeSdiauaeiurGarttau. Balkonmöbel, Carttntdürmt.Küttn, Mukisenstoffc, GaiUnleuJitcn, Garttngerätd I 1 I k