Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 21 (16.3.1937)
- Date
- 1937-03-16
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2651273-2653625-2653646--30439-2684989- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 21. 16. III. 193? JODISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Jüdische Kulturforderungen in der Tschechoslowakei Anerkennung durch dl« Regierung Von unserem Prager Korrespondenten h. I. Prag, 14. März 1937 Im Gefolge der Regelung des Verhältnisses der nationalen Minderheiten in der Tschechoslowakei sind nun auch die wesentlichsten Forderungen der jüdischen Minorität auf kulturellem Gebiete erfüllt worden. Heute wurde durch das amtliche tschechoslowakische Pressebüro das folgende Communique' veröffentlicht: „Der Vorsitzende der Regierung, Dr. Milan H o d z a, empfing gestern die Vertreter der jüdischen nationalen Minderheiten, Abg. Dr. Angclo G o I d s t e i n und den Obmann-Stellvertreter der Jüdischen Partei, Ing. Zucker. Die Delegation überreichte dem Vorsitzenden der Regierung eine Denkschrift und trug ihm kulturelle, wirtschaftliche und soziale Forderungen der jüdischen Minderheit vor. Der Vorsitzende der Regierung konstatierte in seiner Antwort, daß die Erklärung der Regierung vom 18. Februar d. J., betreffend die Regelung der Nationalitätenpolitik sich natürlich auch auf die jüdische Minderheit bezog. Die vorgebrachten Forderungen, die sich innerhalb der Richtlinien der Regierungspolitik bewegen, anerkenne die Regierung als berechtigt und gerecht und werde deshalb die Verstaatlichung des hebräischen Volksschulwesens durchführen. Es handelt sich um sieben hebräische Volksschulen in Karpathorußland. (Das hebräische Gymnasium in Munkatsch wird also vorläufig noch nicht verstaatlicht. Anm. des Berichterstatters.) Sie werde in dem Entwürfe des in Vorbereitung befindlichen Gesetzes über die Einführung der Sonntagsruhe auf dem ganzen Gebiete der Republik aut das religiöse Gefühl der orthodoxen jüdischen Bevölkerung Rücksicht nehmen und die produktive soziale Fürsorge für die jüdische Jugend namentlich im Osten der Republik durch, die jüdischen Selbsthilfe-Institutionen in gleichem Maße unterstützen, wie bei den übrigen DU fawU SduUtzt Du reitende Kinderbach RM 2.25 Minderheitengruppen. Auch bezüglich der übrigen vorgebrachten Wünsche versprach der Vorsitzende der Regierung, daß sie auf administrativem Wege günstig und zufriedenstellend erledigt werden." Diese Erklärung der Regierung wird von der jüdischen Oeffentlichkeit mit großer Genugtuung aufgenommen. Sie wird als ein großer Erfolg der jüdisch-nationalen Minderheitenrepublik in der Tschechoslowakei angesehen. Prag, 10. März. (JTA.) Der Abgeordnete der Slowakischen Volkspartei S i do r hielt im au ßenpolitischen Ausschuß des Parlaments bei der Debatte über das Expose des Außenministers eine Rede, in der er erklärte, von 1922 bis 1934 hätten 102 000 Slowaken das Land verlassen, während die Zahl der Juden in der Slowakei und in Karpatho-Rußland immer mehr zunehme. Die Ansiedlung von Juden in der heutigen Slowakei sei seinerzeit von der ungarischen Regierung gefördert worden. Damals seien die Juden kleine Händler gewesen, heute aber werde das ganze Wirtschaftsleben von ihnen beherrscht. Sidor forderte den Außenminister und die Regierung auf, eine allmähliche Ucbersiedlung der jüdischen Bevölkerung der Slowakei in das autonome jüdische Gebiet in B i r o - B i d s c h a n (in Sowjet- Rußland) zu veranlassen. Dieses Gebiet sei neunmal so groß wie die Slowakei und habe weniger Einwohner als sie. — Die Ausführungen des Abgeordneten fanden im Hause wenig Beachtung. _ Der Kampf der Juden Rumäniens Bukarest, 12. März. (JTA.) In dem Telegramm, das der Zentralrat der Juden Rumäniens anläßlich der geplanten Einführung eines Proporz-Systems in der Wirtschaft an König Carol II. gerichtet hat, wird darauf hingewiesen, daß so einschneidende Maßnahmen für die Juden, wie die jetzt geplanten, nicht einmal in der Zeit vor dem Kriege getroffen wurden, in der den rumänischen Juden die vollen Staatsbürgerrechte noch nicht zuerkannt waren. Der rumänische Minister für Handel und Industrie, Valcr Pop, hat Vertretern der Presse erklärt, daß die Veröffentlichungen in den Zeitungen über das geplante Gesetz „Zur Ermutigung der nationalen Arbeit", in denen mitgeteilt worden war, daß 75 <y0 aller Stellen in Handels- und Industrieunternehmungen mit Personen „rein rumänischer" Abstammung besetzt werden sollen, ungenau seien. Im Senat beantragte der Führer der Nationalchristlichen Partei Prof. A. C. C u z a, in das neue Gesetz zur Schaffung eines Arbeiter-Kreditfonds eine Bestimmung einzuführen, wonach nur Arbeiter rein rumänischen Blutes Darlehen aus diesem Fonds erhalten sollen. Der Antrag wurde mit 67 gegen 31 Stimmen abgelehnt. Kurt Blumenfeld in Holland Von unserem Berichterstatter RL. Den Haag, 13. März Der holländische Keren Hajessod, der im Jahre 1936 rund 2000 Zeichner zählte und dessen Zeichnerzahl seit dem Jahre 1933 um 42 •>/„ gestiegen ist, führt im Monat März eine Werbeaktion durch. Auch bei der diesjährigen Aktion arbeitet der Keren Hajessod mit dem Niederländischen Zionistenbund, mit der Wizo und mit dem Jüdischen Frauenrat eng zusammen. Ein wirksam ausgestattetes Werbeblatt, .das ein vielseitiges Bild des modernen Palästina gibt, wurde für diese Aktion hergestellt. Die besondere Bedeutung der Aktion wurde dadurch unterstrichen, daß der Direktor des Keren Hajessod, Kurt Blume n f c 1 d, aus Jerusalem nach Holland kam. Außer in zwei Aibeitssitzungcn sprach Blumcnfeld in öffentlichen Versammlungen in Amsterdam (zusammen mit Mr. Abel Herzberg, dem Vorsitzenden des Niederländischen Zionistenbundes), im Haag (zusammen mit dem Amsterdamer Stadtrat Bock man) und in Rotterdam. Blumenfeld verstand es mit alter Meisterschaft, den Hörern die Problematik der jüdischen Situation in den Ländern der Emanzipation in eindringlicher Weise vor Augen zu führen und die Bedeutung Palästinas für den jüdischen Menschen aufzuzeigen. Blumenfelds Anwesenheit in Holland hat der zionistischen Arbeit im allgemeinen und der des Keren Hajessod int besonderen einen starken Impuls gegeben. Führernachwuchs in USA. ron unserem Korrespondenten George Backer von ferngehalten. Er allmählich in eine bei den Nicht- New York, Ende Februar Aeltere amerikanische luden pflegen beim Lesen der Nachrufe aut Menschen, die fange Zeit in vorderster Linie des jüdischen Lebens standen, zweifelnd den Kopf zu schütteln und zu fragen, wer wohl einmal nach ihnen kommen würde. Aber die Antwort gibt dns Leben selbst; neue leitende Menschen tauchen auf, deren Namen einstweilen noch außerhalb der engeren Zirkel New Yorks unbekannt sind, die jedoch in kommenden Jahren ebenso bekannt zu werden versprechen wie Felix Warburg, Stephen Wise, Cyrus Adler, Louis Brandeis und andere, die heute als die Führer des amerikanischen Judentums gelten. Die neue Leitung der New-Yorker Aktionen des Joint Distribution Committee und des United Palestine Appeal ist ein Beispiel dafür, wie die Dinge liegen. Der Leiter der J. D.C.-Aktion in New York ist George B a c k e r, ein schlanker, dunkler, gut aussehender Mann von etwa 40 Jahren. Er ist der angeheiratete Neffe von Felix Warburg und seine Frau ist eine Enkelin des großen Philanthropen Jacob Schiff. Bäcker kam mit jüdischen Dingen zuerst vor einigen Jahren in Berührung, als er Direktor der Jüdischen Telegraphen- Agentur wurde. Er ist ein Mann von großer Liebenswürdigkeit und versteht es, die Freundschaft auch derjenigen zu gewinnen, die in ihren Meinungen erheblich von ihm abweichen. Backer kommt aus §anz assimilatorischem Milieu, ein Vater hat ihn von allem Jüdischen wird jetzt . Führerrolle ziomsten gedrängt; kürzlich wurde er wegen einer Rede auf einer Versammlung, in der er scharf antizionistische und assimilatorische Aeußerungen getan hat, heftig angegriffen. Aber der Vorfall ist schnell wieder vergessen worden. Backers allgemein-politische Ansichten sind liberal und er unterstützt die fortschrittlichen Oesctzesmaßnahmen Roosevelts in Wort und Tat. Er ist kein Doktrinär, sondern würdigt die Ansichten anderer. Er wäre vielleicht eine geeignete Persönlichkeit, um die Meinungsverschiedenheiten im jüdischen Leben auszugleichen. Er ist auch einer der Befürworter einer Vereinigung des Joint und des Palestine Appeal, die — ob man das nun gut oder schlecht findet — tatsächlich zur Verkörperung der Spaltung im amerikanisch-jüdischen Leben geworden sind. Der Vorsitzende des United Palestine Appeal für 1937 in New York ist Harold Jacob i, der Besitzer einer der größten amerikanischen Likör- Fabriken. Er ist bereits Amerikaner in der dritten Generation und ist im Süden geboren, eine große, blonde, gewinnende Erscheinung. Er ist ungefähr 50 Jahre alt. Er war in Palästina und hat mehrfach Europa besucht; eine Geschäftsreise führte ihn 1936 auch nach Deutschland. Auf seiner letzten Reise lernte er Dr. Weizmann kennen, der ihn tief beeindruckte und seine Bindungen an Palästina vertiefte. In die zionistische Werbetätigkeit hat Jacobi das persönliche Moment hineingebracht. Seine Bekanntschaft mit vielen Handels- und Wirtschaftsführern nutzt er dazu aus, diese zu Beiträgen für die Palästinasammlungen zu veranlassen. In den letzten drei Jahren veranstaltete er jährlich eine „Nacht der Stars", deren Einnahmen ständig stiegen und bei der letzten Veranstaltung im Oktober 1936 55 000 Dollars einbrachten. In seiner Großzügigkeit gleicht Jacobi Mr. Backer, obwohl er sonst ein ganz anderer Typ ist. Diese beiden Männer sind unbeteiligt an den Zwistigkeiten, die so lange die ältere jüdische Führergeneration gespalten haben. Sic glauben an eine gemeinsame Sache der Jude n, die über kleinliche Differenzen erhaben ist. In ihnen sehen viele eine Hoffnung für eine Harmonisierung des künftigen jüdischen Lebens in Amerika. Ein neuer Name am amerikanisch-jüdischen Horizont ist devon Maurice Levin, eines der Vorsitzenden des United Palestine Appeal. Er begann in Boston als armer Zeitungsjunge und hat sich im Laufe der Jahre zum Besitzer eines der größten Warenhäuser New Yorks heraufgearbeitet. Kürzlich war von ihm viel die Rede, als er die großen Summen für die Aufführung von Werfeis „W e g d e r Verheißung" aufzubringen vermochte, die noch jetzt, zwei Monate nach der Uraufführung, große Massen in die Manhattan Opera lockt. Harold Jacobi Maurice Levin Foto Levin hat große Beiträge für den Keren Kajemcth, die New-Yorker Jüdische Hochschule, die Jüdische Erziehungsvereinigung, die Hadassah und zahlreiche andere jüdische Institutionen gegeben. Man glaubt, daß er jährlich wenigstens 100 000 Dollars für jüdische Zwecke stiftet. Levin glaubt, daß der Antisemitismus wachsen wird und daß es eine Blindheit der amerikanischen Juden sein würde, dies nicht zu erkennen und der Tatsache durch die Errichtung gesunder jüdischer Er/iehungsdmichtungen zu begegnen. Vielleicht ist es nicht bedeutungslos, daß auch Levin zu jener Gruppe jüdischer Führer gehört, die eine Einigung w "■ \ h aj^H der Juden für wichtiger hal- ' ■ ^B^wBHB ten als das ständige Gekränkt- \\ « V^BHHIIbH sdn Einzelner, deren Lösungs- 5,; <V i.-sSHHMI vorschlage für die jüdische Frage nicht durchgedrungen sind. Ein anderer Mann, von dem man viel hört und noch erwartet, ist W i 11 i a m Rose n w a 1 d, der jüngste Sohn des verstorbenen Millionärs und Philanthropen Julius Ro- T~' senwald. Er ist etwa 35 Jahre alt, sehr groß von Wuchs und in seiner Art und Rede noch fast jungenhaft. Natürlich hat das Ansehen seiner Familie viel mit da/u beigetragen, ihn in die Leitung des J. I). C. hineinzubringen. Fr ist ein unermüdlicher Arbeiter und widmet sich auch den Einzclheiten. Er ist ausgesprochen antizionistiscli. Seine beste Eigenschaft ist die Bereitschaft, jede Verantwortung auf sich zu nehmen; auch hält er sich nicht für zu gering fiir einfachere Arbeiten, obwohl er große Summen Geldes hergibt. Eine interessante Gestalt unter den Nichtzionisten ist Dr. Maurice J. Karpf, Mitglied in der Exekutive der Jewish Agency. Er ist heute der inoffizielle Sprecher der amerikanischen Nichtzionisten und ein Vertrauter von Felix Warburg. Karpf, ein prominenter Sozialarbeiter, ist Direktor der Hochschule für jüdische Sozial- ..........—~ arbeit. Er hat eine intimere Kenntnis und steht dem jüdischen Leben näher als die vorher Genannten. Er ist Ende 40, etwas rundlich, sehr ernst in allen Unterhaltungen. Bei öffentlichen Ansprachen entwickelt er einen Humor, der seine Zuhörer begeistert. Eingehender als die meisten amerikanischen Nichtzionisten studiert er alle Veröffentlichungen der Jewish Agency und ist stets über die palästinensische Entwicklung genau informiert. Wenn er manche seiner Ideen nicht durchsetzen kann, so deshalb, weil es ihm an den finanziellen Voraussetzungen fehlt und er die Wohlhabenden nicht immer zu gewinnen vermag. Es gibt noch manche anderen Persönlichkeiten, von denen man sicher in der Zukunft noch hören wird. Zu nennen wäre noch Harry D. t. tt r i e, der Direktor des National Council ot jewish Federations and Weifare Funds (einer Art amerikanischer Zcntralwohlfahrtsstclle). Er gilt als ein Sozialarbeiter mit assimilatorischen Ideen. Er ist ungefähr 40 Jahre alt. Diese kurze Auswahl von Namen ist keineswegs vollständig. Aber sie zeigt, daß in der amerikanischen Judenheit eine neue Führergeneration vorhanden ist, die ebenso fähig unu kenntnisreich ist wie die noch „herrschende". Man darf annehmen, daß nach dem Abgang der alten Führer die scharfen Konflikte früherer Generationen versinken werden und sich eine Einigung der Juden anbahnen wird, gefördert durch Männer, die stark genug sind, Meinungsverschiedenheiten zu überbrücken und andere Ansichten zu dulden. Tatsächlich war der Ausblick des innerjüdischen Lebens in Amerika, niemals so hell wie heute. William Rosenwald Dr. Maurice J. Karpf Um das Heimatrecht in Wien Seit November 1935 ist die Erwerbung der österreichischen Staatsangehörigkeit von der Bewilligung des Bundeskanzleramtes abhängig. Als dieses Gesetz erlassen wurde, waren 72 Juden, die jahrelang in Wien ansässig sind, im Besitze einer Zusicherung, daß ihnen die Heimatbercchtigiing in Wien gewährt werden würde. Trotz dieser Zusicherungen hat ihnen der Wiener Magistrat später die endgültige Aufnahme in den Wiener Heimatverband verweigert. Der Bundesgerichtshof hob auf die Beschwerde der Betroffenen die Verfügung des Magistrats auf und erklärte, es sei gegen Treu und Glauben, die Zusicherung der Heimatberechtigung zu geben und dann nicht zu halten. Trotz diesem Bescheid lehnte der Magistrat unter Berufung auf das neue Gesetz die Gewährung des Heimatrechtes neuerlich ab. Eine zweite Beschwerde, die unter Hinweis darauf, daß das Gesetz keine rückwirkende Kraft habe, erhoben worden war, hatte keinen Erfolg. Der Bundesgerichtshof sagte in seiner Entscheidung, diese Handlungsweise verstoße zwar gegen Treu und Glauben, aber das neue Gesetz zwinge den Magistrat nicht, Wort zu halten. Durch diese Verfügung werden 72 Juden in Oesterreich staatenlos. Es droht ihnen damit die Gefahr, von jeder Gewerbeberechtigung ausgeschlossen zu werden. Kleine Nachrichten Das „N a t i o n a 1 h I a 11" in Koblenz kündigt an, daß die Koblenzer Zeitungen in der Wochenendausgabe eine kleine Auslese der Namen von Volksgenossen bringen, die ihre Beziehungen zu jüdischen Aerzten nicht abgebrochen haben. Die Seite wird Namen jeden Standes und Gewerbes enthalten. In Dortmund wurde ein 51 jähriger jüdischer Ange» klagter wegen Rassenschande zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt. — In Nürnberg erhielt ein jüdischer Angeklagter 2 Jahre 3 Monate Zuchthaus. — In Breslau wurde ein 41jähriger jüdischer Angeklagter zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. — In Karlsruhe wurde eine 36jährige Jüdin wegen Begünstigung eines Vergehens gegen das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. — In Düsseldorf vmrde ein jüdischer Arzt zu 2 Jahren Zuchthaus und 3 Jahren "Ehrverlust verurteilt. Wie die „Untertiirkheimer Zeitung" mitteilt, fehlen auf dem Pferdemarkt in L u d w i g s b u r g dieses Jahr zum erstenmal die jüdischen Händler. In Giengen (Württemberg) wurden Juden vom Viehmarkt ausgeschlossen; der gleiche Beschluß wurde in Bern« loch gefaßt. L B. COHN: Die Jüdisdtc Geschichte 1 95 I i Dtt groit Budierfolg.......... RM I " ACOB PICARD« NovtHea tm ttnem J«hrhund«rt. Der Gezeichnete »Ein groiwU*. BmA* . . . RM fl III I Heroische Gestalten Jüdischen Stammes 1 Qfl "ffaW | Ein hochlnUren.nte» Buch......... . RM nUU