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Jüdische Rundschau · 1937-03-12 · Heft 20 (12.3.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 20 (12.3.1937)
Date
1937-03-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 20, 12. III 1937 JODISCHE RUNDSCHAU 5effe9 Jugend - wohin? Zur Jugendtagung in Berlin Anläßlich der mit dem Ostertermin herankommenden Schulentlassung (und auch aus anderen Anlässen) wurden die Probleme der jüdischen Jugend hier mehrfach erörtert. Nun veranstaltet der Reich sausschuß der jüdischen Jugendverbände, in dem sämtliche jüdischen Jugendorganisationen Deutschlands einschließlich der Sportverbände zusammengeschlossen sind, am kommenden Sonnabendabend und Sonntag eine Mitarbeitertagung in Berlin, in deren Rahmen insbesondere die Fragen der Kulturarbeit des Reichsausschusses und die Probleme der Berufsausbildung erörtert werden sollen. Es drängt sich ein Vergleich mit früheren jüdischen Jugendtagungen auf. Der Unterschied ist außerordentlich groß. Gewiß war die Zahl der jungen Atenschen, die früher an Jugendtagen beteiligt waren, verhältnismäßig klein, da die jüdischen Jugendbünde trotz allen Anstrengungen nur einen kleinen Bruchteil der jüdischen Jugend Deutschlands umfaßten. Aber auf ihnen wehte ein Ocist der Unbedingtheit, und was manchmal in unbeholfenen Worten um Ausdruck rang, das war ein Laut aus dem stürmisch bewegten Herzen der Besten einer jungen Generation, die der Zeitströmung zum Trotz sich als Juden einen Weg in der Welt erkämpfen wollten. Wohl ist nicht alles von jenen Träumen gereift, die in den Jahren nach dem Kriege in der jüdischen Jugend lebendig waren, wohl haben nicht alle als Männer und Frauen das bewährt, wovon sie in der Jugend schwärmten, dennoch aber bedeutet die Leistung dieser wenigen eine große Kraft für die Entwicklung der Judcnhcit. Die jüdische Jugend von heute ist in vieler Hinsicht amders geartet. Der Gegensatz zwischen den Generationen drückt sich in der Arbeit der Jugendverbände nicht mehr so stark aus wie früher, und diese haben mehr und mehr einen jugendpflegerischen Charakter angenommen. Ja es ist gelegentlich dazugekommen, daß die Organisierung in einem bestimmten Bund aus wirtschaftlichen Erwägungen erfolgt, weil man glaubt, dadurch besser im Leben und besonders bei der beruflichen Vorbereitung vorwärtszukommen. Darin zeigt sich ein allzu großer „Realismus" mancher Jugend- UtMmahH MofätnQHti Herten- und Damen-Aasstattangen Berlin SW, Friedrithstraßc 50-51 kreise. Die Tagung des Reichsausschusses, die jetzt bevorsteht, mag aus all diesen Gründen vielleicht mehr den Charakter einer Versammlung von Funktionären und Beamten haben, die als Vertreter der Zentrale und der ihr angeschlossenen jüdischen Jugendorganisationen zusammenkommen, um öber die praktischen Probleme der Arbeit zu beraten. Man soll allerdings die Bedeutung dieser Arbeit nicht unterschätzen. Der Bericht des Rcichsausschusses über seine Tätigkeit von 1033 bis 1936, der der Tagung vorliegen wird, gibt ein gutes Bild von der Vielfalt der Aufgaben, die in diesen Jahren zu lösen waren. Dabei konnte es nicht ausbleiben — wie im Bericht selbst angeführt wird —, daß der Charakter des freiwilligen Zusammenschlusses allmählich immer mehr verloren ging, so daß die Spitzenorganisationen den Bünden gegenüber als „Dienststelle" auftrat. So sehr diese sachliche Arbeitsleistung, die überhaupt erst die Weiterexistenz der jüdischen Jugendorganisationen unter den veränderten Umständen ermöglichte, anerkannt werden muß. und so großer Dank den Menschen gebührt, die die Arbeit in der Stille geleistet haben, so klar muß es doch sein, daß sich die Jugend und alle, die sich mit ihr verbunden fühlen, damit nicht begnügen kann. Es ist schon allein eine eindringliche Mahnung, wenn wir aus dem Bericht hören, daß nur 45 bis 50 o/o der vorhandenen Jugendlichen von den jüdischen Bünden erfaßt worden sind, während der Rest abseits steht. Besonders in den großen Städten ist dies weitgehend der Fall. Das zeigt, daß selbst unter dem Druck unserer Zeit und bei dem Sichtbarwerden eines kollektiven Schicksals die Kraft nicht ausreichte, mit der die Jugendbünde die Ideen von jüdischer Erneuerung vertreten haben, um die Gesamtheit der Jugend zu erfassen. I Heute leben wir in einer besonders kritischen Situation. Ohne Zweifel gab es im Jahre 1033 und auch noch später in der jungen Generation eine starke seelische Erschütterung, als man nämlich die Bedeutung der beruflichen Umschichtung erkannte und damit ein neues soziales Ethos proklamierte. Der Gedanke des Pioniertums für Palästina, der bis dahin nur das Vorrecht einer verhältnismäßig kleinen Gruppe der zionistischen Jugend gewesen war, wurde zur leuchtenden Fackel für breite Schichten der Jugend. Heute droht dieser Bewegung eine gewisse Vertlachung. Die schweren Sorgen, die Palästina bedrohen, und die damit in Zusammenhang stehende Verlangsamung im Tempo der Einwanderung haben dazu geführt, daß man sich nicht nur bei den Eltern, sondern auch allzu oft bei den Kindern selbst auf die „alten Ideale" besann und wieder Werte in ihre Rechte einsetzte, die eine Zeitlang überwunden schienen. Das Studium im Ausland als beruflicher Weg nimmt wieder einen breiteren Raum ein und hat auch Kreise der Jugend ergriffen, die die Erkenntnis von der wirtschaftlichen und sozial-ethischen Notwendigkeit der Berufsumschichtung und des Pioniertums schon besaßen. Gewiß ist es noch nicht so, wie es vor 1033 war, daß in der überwiegenden Zahl von Fällen nur die ärmeren Schichten der Jugend diese Ideen, die eine Neuformung des Lebens bedeuten, vertreten, aber eine solche Möglichkeit zeichnet sich doch am Horizont der Entwicklung ab und müßte zu schwerwiegenden Folgen für die junge Generation führen. Die Fragen, die vor den jüdischen Jugendorganisationen stehen, sind daher nicht leicht. Das Problem der Auswanderung muß nicht nur nach der praktischen Seite hin diskutiert werden, sondern auch in seiner Bedeutung als pädagogischer Faktor. Dabei geht es gewiß nicht an, moralische Wertmaßstäbe anzulegen, die etwa den diffamieren, der aus persönlichen Gründen einen Weg nach Ucbcrsce, der nicht nach Palästina führt, einschlagen muß. Aber es erscheint doch notwendig, in der Jugend erneut die Idee zu befestigen, daß Palästina allein die volle Verwirklichung ihrer jüdischen und menschlichen Ideale bringen kann, und daß die besten Kräfte der jungen Generation diesem Werke gehören müssen, selbst wenn damit Verzichte verbunden sind! Das wirkliche Glück, die volle Befriedigung kann sich der Jugend als Chance nur dort bieten, wo eine Einheit zwischen den jüdischen Vorstellungen und den menschlichen Idealen hergestellt werden kann. Eine weitere Frage, die in diesem Zusammenhange von größter Bedeutung ist, liegt im S c h u 1 p r o b 1 e m. Die Anteilnahme der Jugend selbst an dieser Frage ist höchst unzureichend. Es geht z. B. darum, inwieweit die jüdische Schule humanistische Bildimgsideale besitzen und zugleich zur manuellen Arbeit erziehen kann. In einem der Aufsätze, die in dem Arbeitsbericht des Rcichsausschusses enthalten sind, wird ein solches Bildungsideal abgelehnt. Uns scheint das Problem schwerwiegend genug, um auch von seiten der Jugend selbst mit aller Leidenschaft erörtert zu werden, da sie gewiß den Versuch machen wird, gerade in ihren ruif Verwirklichung in Palästina eingestellten Teilen den Weg zu j ü dischen Kulturgütern zu gehen, die zug'eich einen hohen menschlichen, humanen Wert besitzen, der vom schaffenden Leben nicht abgesondert ist, sondern gerade in diesem Leben und in der Arbeit sich manifestieren soll. In diesem Sinne muß auch das Kuliurproblcm der Jugend selbst erörtert werden. Die jüdische Jugendbewegung Deutschlands ist in eine Reihe von Gruppen zerspalten. Das wird von vielen bedauert, die meinen, daß in dieser Zeit Einigkeit und Einheit not täten. Dennoch darf man den stark persönlichen Charakter nicht verkennen, der diesen Differenzierungen den Stempel aufprägt und sie doch zu etwas mehr werden läßt als zu „jungen Erwachsenenorganisationen'', wie in dem Arbeitsbericht gelegentlich kritisch bemerkt ist. Parteiische Politisierung tut der Jugend nicht gut, aber in einer Welt, in der es hart auf hart geht, kann die junge Generation nicht an den Realitäten des Lebens vorbeisehen. Sie muß zu den Fragen, die sie selbst im Leben erwarten, Stellung nehmen und sich auf eine bestimmte Lebenshaltung hin selbst zu erziehen suchen. Vielleicht geschieht auf diesem Gebiete manches zuviel, und es gibt Feinheiten der ideologischen Differenzierung, die die pädagogische Atmosphäre gelegentlich trüben. Dennoch brauchen wir einen; im höchsten Sinne „politische ri" M e n s c h e n, der den Aufgaben der Volksgemeinschaft gewachsen ist und die Bereitschaft hat, sich für sie einzusetzen, wenn ihm das Leben Gelegenheit dazu gibt. Ja noch mehr: Der den Willen hat, diese Gelegenheit sich zu verschaffen, indem er sein Leben unter das Gesetz des Judeseins stellt! » Man bemängelt oft und mit Recht, daß der Einfluß der jungen Generation auf die Gestaltung der jüdischen Dinge in Deutschland selbst nur gering ist. Vielleicht hat es in diesen Jahren Augenblicke gegeben, in denen tatenfrohe junge Menschen die Zügel ergreifen und frische Luft in unsere jüdischen Organisationen hinein- Nachahmung Gottes ..... In oll seinen Wegen iu gehn* (5. B. M. 11. 22): damit sind die Wege des Helligen, gesegnet sei er, gemein», wie gesagt ist: .ER ER / Gottheit / erbarmend gönnend / iangnifllijr / reldi an Huld und Treue / bewahrend Huld in* tausendste / tragend Fehl Abtrünnigkeif Versündigung / und befreiend' (2. B. M. 34. 6 f.). Und es Ist gesagt: „Ailwer gerufen wird mit SEINEM Namen / wird geretiet werden" (Joel 3, 5). Doch wie ist es iür einen Menschen möglich, mit dem Namen des Heiligen, gesegnet sei er, gerufen zu werden? Vielmehr: Wie Göll erbarmend und gönnend gerufen wird, so sei auch du erbarmend und gönnend und Obe Wohltätigkeit gegen jedermann; wie der Hellige. gesegnet sei er, ein Gerechter gerufen wird, so sei auch du ein Gerechter; wie der Heilige, gesegnet sei er. ein Huldreicher gerufen wird, so sei auch du ein Huldreicherl Sifie Dcuteronomium zu 11,22 lieber», v. N. N. Glatzer bringen konnten. Wenn es nicht der Fall war, so sollte man die Schuld daran nicht allein den Aelteren geben, die den Jungen nicht Platz gemavht haben, sondern die Ursache im Wesen dieser Jungen selbst suchen. Die Besten und Aktivsten unter ihnen führten und fuhren ein „Leben auf dem Sprunge" und sehen ihre Aufgaben außerhalb dieses engeren Bezirkes. Dazu mag kommen, d.di »Iiijunge Generation der Jahre nach l'Mi arm au „t.-iik.-n Persönlichkeiten und beladen mit den Sorgm um die eig.me Zukunft war. Der Schwung einer großen Stunde ist daher ausgeblieben. Dennoch aber wissen wir, daß auch in du<er Jugend eine Fülle von T a I e n t e n u n d v im C Ii a i a k t c r e inhalten ist, die nach Betätigung drangen, Fs ist daher die Aufnähe der kommenden Tagung wie ubiriiaunt der gesamten Jugendarbeit, diese Kräfte statker noch als bisher auszulosen, innen Einfluß auf die absegsstehemkn Kieise der Jugend zu verschaffen und den Weg einer vertiefteren Erkenntnis, einer umfassenderen Erziehung zu ebnen. jüde r Unter dem Titel „< i e m e i n s c h a f t s a r h e i < d e r dischen J u g c it <I" hat der R e i c h s a usst Ii u ß j ü d i s c h e n J u g e n d v c r b a n d e seinen Arbeitsbericht herausgegeben (Verlag Zcntrnhvoliliahrtsstellc der Juden in Deutschland :.....- Herausgeher Dr. Friedrich Brodnitz — Redaktion Dr. Bruno Sommerfeld), der über die Arbeit des Rcichsausschusses in den Jahren l>).ki bis l'CJö umfassend orientiert. Der erste Teil bringt eure Reihe von Aufsätzen über die judische Jugendbewegung. Friedrich Brodnitz schreibt iilier (icniciuschafisai laut der jüdischen Jugend, Bruno S o m m e r f e 1 d über die Soiidersituation der jüdischen Jugendbewegung, Paul Fppstein über die Bildungsarbeit der jüdischen Jugendbimde, Heinz Kell er mann und Abraham Wolf über religiöse Fragen, Georg Josephtal über die Berufsfrage der jüdischen Jugend, Walter Groß über Palästina und die jüdische Jugend in Deutschland und Hans Friedenthal über Sportpflege in der jüdischen Jugend. Hieran schließen sieh kurze Selbstdarstelltmgen der im Reichsausschuß vereinigten Jugendbimde. Der zweite Teil gibt sodann einen Bericht über die Tätigkeit des R ei c h s a u s s c h u s s e s. Hier schreibt Georg' L u b i n s k i über die Zeit von der Ciründting bis zum Jahre V) ii (diesen Aufsatz haben wir seiner zeit in Nr. 4 der „J. R.'' mit einigen Kurzungen veröffentlicht). Es folgen Berichte über die organisatorische Arbeit des Rcichsausschusses, seine kulturelle Tätigkeit und die Arbeit der Landcsaiisschusse. Der Schluß des Buches ist einem Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben des Reichsausschusses gewidmet. Der mit einer Re.be'schöner Photos und Photomontagen illusfiierte Bericht gibt einen guten Einblick in die Tätigkeit dieser von Ludwig fietz und seinem Freundeskreis geschaffenen judi-eilen Spiizenoi gatiisation. KL Judendebatten im polnischen Senat Antisemitismus and Schächtfrage In der Budget-Debatte des polnischen Senats wandte sich der frühere Rektor der Warschauer Universität, Prof. Michalowicz, scharf gegen die judenfeindlichen Ausschreitungen an den Hochschulen. Der Redner zitierte Aufrufe der national-radikalen Studenten als Beweis dafür, daß dieser Jugend jedes Gefühl für Gerechtigkeit und oft auch das Gefühl ftir Würde fehle. Im weiteren Verlauf der Debatte wandle sich der jüdische Senator Trockenheim gegen die Behauptung, die Juden hätten sich des Handels bemächtigt. Er wies nach, daß die Zahl der Juden im Handel um 10 «b abnehmen würde, wenn man sie in entsprechendem Maße zum öffentlichen Dienst und zur Schwerindustrie zuließe. Der Redner zog einen Vergleich zwischen der jüngsten Erklärung des Obersten Koc und der Erklärung des früheren /Ministerpräsidenten B a r t e I, in der politischer und wirtschaftlicher Antisemitismus ausdrücklich verurteilt worden war. Senator Prof. Schnorr erklärte, zum Protest gegen die antijüdische Regierungspolitik stimme er gegen das Budget. Tn der Sitzung des polnischen Senats vom 0. März wurde von mehreren Rednern ein vollständiges Schacht verbot an Stelle der bisherigen Kontingentierung des zur rituellen Schlachtung zugelassenen Schlachtviehs gefordert. Landwirtschaftsminester P o n i a t o w s k i erwiderte, man müsse die Auswirkungen des neuen Gesetzes abwarten. Da das Gesetz erst seit zwei Monaten in Kraft ist, könnten sich die gewünschten Ergebnisse noch nicht restlos zeigen. Der Minister versicherte, dal; aber schon jetzt 50 «o des F 1 e i s c h h a n d c I s aus jüdischen in n i c h t j ii d i - sehe FI ä n d e ü b c r g e g a n g e n seien. Er sei davon überzeugt, daß in kürzester Zeit das Fleischergewerbe und der Fleischhandel zum größten Teil in nichtjüdischen Händen sein würden. Für die Universität Jerusalem Hugo Bergmann in Polen Zu Ihren, des Rektors der Hebr.iiselieu Universität Jerusalem, Prof. Hugo Bergmacn, fand in Warschau eine Festsitzung der dortigen .,(ies»'il<chaft der Freunde der Universität Jerusalem" statt. Prot. Bcrgmami hielt ferner vor der jüdisch-akademischen Jugend in W arschau einen Vortrag über die palästinensischen kudurpiaibleme. Aukiiiliel) seines Besuches wurde in diu S.deii der Jiidaistisehen Bibliothek eine Ausstellung der Jerusalcmer I :niver<il.it veranstaltet. Von Warschau fuhr Bergmann in Begleitung des Propagamlaieiters der Universität, Alfred B ».* r g e r, naili Lodz und wird am Sonntag in Krakau eintreffen. In beiden Stallten finden Veranstaltungen zugunsten der Universität statt. Von Polen begibt sich Dr. Bergmann auf der „Queen Mary" nach A m e r i k a, wo er am 22. Marz eintrifft. Bergmann ist am 0. März, nachdem er dem englischen Botschafter in Warschau einen Besuch abgestattet hatte, vom Kultus- und Untcrriehtsminister Szwicntoslawski empfangen worden. Später stattete Bergmann auch dem Rektor der Warschauer Universität, Prof. Antoniewicz, einen Besuch ab. Der Präsident der Reichs Vertretung Rabbiner Dr. Leo B a e c k, wurde durch das Ableben seiner Gattin in schwere Trauer versetzt. Mit der Verstorbenen ist eine vornehme und edelgesinnte jüdische Fr.au dahingegangen, die ein echtjüdisches Haus führte und von allen, die sie kannten, verehrt wurde. Die ganze Judenheit Deutschlands ist vereinigt in ihrem Mitgifühl und ihrer Sympathie für Dr. Baeck und seine Familie und hofft, daß er in der Arbeit für die jüdische Gesamtheit, die ihn keinen Tag entbehren kann, Trost und Aufrichtung finden wird. BERLIN NW 7 STRUMPFHAITS METZGER CHARLOTTEN BURG 4 Friedrichstraße 91 ß NUR QUALITAETSWAREN Wilmersdorfer Straße 60/7 »pexlallnten für Strümpfe, Trtk»t»>ea, Herrenwäsche, Warn enwäwch e, Ntrlrk waren, Handttrhnhe <

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