Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 19 (9.3.1937)
- Date
- 1937-03-09
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 8 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 19, 9. III. 1937 Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Lehrstätte Ch. N. Bialik. „Grundfragen zur Wirlschalt5gc»chichle der Juden"; 1. Alvml: <j. Marz, 20,30 1/Iir, KanUtr. 54, Hr. I'.ml Kpp^ttin: »»l'i« wiri.-chaiisge^ h» i.ili-!,.• Ccili-uiuni; der hibli-chcn Quellen". — „Zionistische Köpfe": 3. A!«ii.]: Am 9. Mär«, 20.30 Uhr, I.andsbetgrt Sü.ißc Ö7. I >i. C-.ifjj JoM'plitl.ai: „Jo.rf Trurnpolikir". — „Jüdische Emigration als Weltproblem"; 2, Abcml: Am 10. M.irz, 20.30 Ihr. I ,i.;v, Kli UMMÖr. Dr. Mi.-iui-l Traub: „Die jüdi»clie Au>w;i!!i!. Hiiij»;m> I tau!m-!11 ainI— TerminverIcgungen! Der zweite Abend de. Km ii, .,Kt.ti>tii.;iti.Miskumk I',ii.i-timi»", Dr. Man« Fricdcnthal, ..'I i! Ami.c 1'I.iniü,^ ,-iiiit jiidi ... in-» Si.idt", findet cr»t am 17. Mar/. Mvutelvr.T. 10, >:.\H. — „Aus. der jüdMicn Folklore"; 2. AK-».!: Iii. S. k.ML-ko: ..l'r-ie und lüierta^e" nicht am 8. Mar*, Miadrin am 13. Min, 20.30 l'iir. Fktiohurgcr Str. 19. — „Grundlagen der englischen Weltmacht"; 4. Abend: Nicht am 11. Maiz, f'ii'S.!» .:>n lt. Mai', 20.30 l!■,:. K..„ ,,tl,.,|,-r Sir. 44. Dr. David N!ibo.O,. i-: ..Crund/'^'ide' bnü-elien lv.i,.m.il]>..!itik". Auskunft: Seknumit, Mv:m-k< -tri 10 (J 1 9031. ApfMr.it 79). Arbeitskreise der BZV. Olnr-pire: Am 11. Marz, 20.30 l'hr, ( Hin -< 1, 'iiriir i. le, Wjil,. linii»',!,- .(-ir.i6e 1: Aitn-it Jw-|>rs.vliunß. —• Willi..-!..!,.;.': Am 11. Mai/. 2;.30 l'lir. lSa!lei>»UtJn-r Str. 2, Dr. Hans (.V.jx'l: „Zur Kiit.k pnlii i rlirn Zionismus". — Stadtpnrk: Die I«r 8. M;a?.;üi;iMl;,lr Ai b. it -krel-dl/mit; wird auf den 10, Mar/, 20.30 ("b.r, Ui»Itz»ir. 21. vcil'-j't, 'ilii-ma: „Die geistige Position des Niehl*; ui-tea"; lv. f.: Dr. WaOar ( OoU, Neue hebräische Allfängerkurse der I5ZV. ileiiinarh-t im |s/\ .-Heim, K t'.l DK I /\ I b in 1. 11/ ti. 21, l.citi I I i| 1 I 11 Ii, ru i hl mi,14 der 1\, 1 1 1 1 , K 1! > ru , Di Hu nvicr.. .\ . 1 1 , M ,, A: V ... I" raucn-ArbeitMienieinscbaft für Palästina. \ \\ \ t V „Rcuhcu 10 1 9031, Si.kr \1hdiI M .17. 10.30 l'hr. \ i 1 Ku.b.If 13 Mar/, \ 1 1" i,k. Juclie b.,,lr.) 1' v.n ('.'.rhanl 1 , \ (riiit;cbihrt I ,u i' 'in g in ( D '. t '1 1 Kurt " 1 . I , h r. r der 1 \ . t,ede<-k 1 1 Voranzeigen Jüdisches Leli rhaus. I ).;,:< 1 ..' K 0.. „Au! 1 . K : o , - . 0 . ■ ,.1 2. \ :; „1.0.: 0... 1 , :•• , k.,.,,0 IO.J.3.1 i .... MO.O..,..-. , 10 13 L Ol 1 1>. . is Ramhain-Lchrhaus. \,ao ". S,.]il,,ßvortia^ Max ... 0.0!" . ü 11. M ir.-.. 20 30 L'hr, ' ''•;:.;; ,,1 .. ,...'ü na , lr- Wia-aliO', " I k.a.,0 I.i-'.i :il!,..!! .1:11 9- Marz, III. .Vi»ku:.!<-, .im-li uIhi S[)iaclikui'be. ib. 1'.!.'.«riolial: „Kram Rosen-?.«. . y, *!;:,_. r.u! : elf. ■ ." am 9. Mal.'. 20.30 l'hr. Synagoge Mm.. 1 Mu:.. .. iv,..,i I ,,,!,.« ,k,: „Judiv Ii«-. ' ier icht swesen" am 13. .M.11/:, 2v '<•> 1 s> 1.. 1 ■ >i;r l'a-.nR-r Str. 2. — Arbeits- ^■eim-i- .-. i:.,i:c-1: ,, 1 Vii.u Ii im iuOi-. hra HauO', Dr. Altmann, am 10. Mu/,!,!!• an.. X.i h-u-r Ab.aid aai 17. Marz, Svn. Miinehener Str.,;-..-. - Dr. L. v. : Am 11. Muz, 20.30 l'hr, Svn. Kvkv'.^ral'ic. Dr. Ii. ,k,v,o,: Am 11. M,,/. 20.30 ihr. Sylt. iVl.,!oz/.i»tra6c. ]»r. J,.k..b,.ui-.: A.3i 13. Marz. 20.30 l'hr. Syn. Kotllmwr Ufer. Hebräische Lehranstalt der Jüd. Gemeinde, Klr.pstock.str, 58 und tlr.aLV I f ,i:r,bi Ii r'cr <:r. 27. N.ar Aula nji-rt!a ->en werden zu Beginn de, Seam an., < i., 111,. r. F.jr die heOrhonden Klassen werden NeuannH'l.lm,;.;,'!, e!.o.v,.:.r.;'cri"m:rrm Kundgcbunri für die ihoratreue Schule. Der Bei Huer Misrachi, der u!».■ r h. ,< ■ |u Iriouai-, und der Verein 1.. m.-rnmra v. i.iaOailrn aal 10. Marz, ■:. r..-- Iciab Our;; zur Schulpolitik der .;, 0',. u.a. 1 10. , laii'uucr Dr. Carlebach, ■ .. •1 : ''ai;.:. K.r-rr Lmim 78. veranstaltet 0; 0 r!,.,:, ,,,,0, ,?,., Xrr;;;mi;i am .' .- mm-r : am 13. Marz von 19 bis la 14 1 br mal v,-i 1<',..- 10 l'hr. im: „!, mm,.; am 13. Mar/., 15.30 (."hr; .,/, 2') I :„-, io emme i v mal,., Schonhaiiser Allee 28. Karten für I lilfsbcdtirftige unentgeltlich im Winterhilfsliezirk Norden. Tankow, Miihlenstr. 77. Karlen am 10. März in der Zeit von 17 bi, 18 Uhr, Weiliensee. Ilrrliner Allee 234, Karten am 15 März ab 17 Uhr. — Kindernachniitlag am 17. Marz, 15.30 Uhr; Hunter Abend am 17, März 20 Uhr, Cafe Leon. Ktirfürstendamin 155-150. Karten für 1 lilfsl/edürftifie unentejeltüch im Wintcrbilfdiezirk Clurlottctihurg, likilitreu-.tr. 3. Kü^triner Str. 7, Tile-WanlenliciR-Str. 26 a (Laden). Neben der Eintrittskarte ist das Bewilligungtwilreiben auf Verlangen vorzuzeigen. Jugendliche unter 18 Jahren hafxrn zum Hunten Abend keinen Zutritt. Einlaß zum Hunten Alwnil nkht vor 19.30 Uhr. Die jüdische Jugendbahne spielt im März im Logenhaus Kleiststtaße. Nächste Vor.tellungen am 16., 17. und 18. März. 15.30 Uhr und 10.30 Uhr. licrlincr Erstaufführung von „Rcubeni, .Fürst der luden", nach dem Roman Mas Hrods. dramatisiert von Gerhard Walter-Kusenbaum. Rcubeni: Fritz Melchior (Hamburg). Aufführung de» „Elias". Die Kiinstlerhilfe veranstaltet mit der Jüd. Chor- und Orchestc,Vereinigung am 9. März in der Neuen Synagoge, 20 Uhr, eine einmalige Aufführung des „Elias". Solisten: Julius l'eissachowitsch, Susanne Locwcnstein, Emuiy Lullheimer, Alice Hannes, Max Mimsfeld, Werner Barr (Orgel). Musikalische Leitung: Leo Kopf. Näheres durch die Kiinstlerhilfe, Cliarl. 2, Kant-tr. 159. Gollanin-Konzert Verlegt. Wegen Erkrankung des Künstlers mußte der jüdische \'olkslieclcr-Abend auf den 12. April (firüdcrvcreiiwhaus) verlegt werden. Bereits gelöste Karten behalten ihre Gültigkeit. Konzert des jüdischen Kammerorchcsteri am 22. März, 20.15 Uhr, im gro&cti Saal des Iirüdcrvereins, Solistin: Kmmy Lußtieimcr-Joscph (Sopran). Musik-Nachmittag. \'or etwa hundert Jahren spielten die Musik- Nachntitlage Fanny Henscls, der Schwester von Felix Mendelssohn- Bart holdy. eine wichtige Rolle im hiesigen Musikleben. Die (icsellw hatt für j ü d i s c h e F a m i 1 i c n f o r s e h u n g gemeinschaftlich mit dem Verein für jüdische Geschichte und Literatur widmen mm im An-chluß an die erfolgreiche Familicnhikler-Aufstellung „Unsere Ahnen" eine Veranstaltung am Sonntag, dem 14. März, 16.30 l'hr, im Logenhaus, Kleisistr. 10, dem Thema „W e r k t a g u n d F e i e r - stunde im Hause unserer A h n e n", über das Frau Dr. Hertha Badt-.Strauß nach einer einleitenden Ansprache von JiHtizrat Dr. h. c. Julius Magnus referieren wird. Hierbei sollen bisher unbekannte Kom|H»itioncn von Fanny Dense] durch die Altistin Agnes I.eimdoifer-Lenbach und den Pianisten Stefan Jeiiicls zum Vor!lag gebracht werden. Bekanntlich hat Felix Mendelssohn-Barfholdy seinerzeit einige Lieder' .seiner Schwester unter seinem Namen veröffentlicht. Der Reinertrag ist für bedürftige Schriftsteller und Künstler bestimmt. Eintrittskarten (Preis: 2 RM., kein Verzehrzwang) bei der Jüdischen Buchvereinigung, Pariser Str. 7 (Tel.: 92 0686), dem Philn-Verlag. Pariser Str. 44 (Tel.: 92 1375), der Buchhandlung Kedem, Dahlmannslr. 8 (Tel.: 961141) und an der Saalkasse. Die dramatische Altistin Sabine Kalter, früher Hamburg, zuletzt ständiger Ga^t der „Covent. Garden Opera" in London und der „Grand Opera" in Paris, singt vor ihren im April in Kairo und Palä-tina stattfindenden Konzerten am 20. März, 20.15 Uhr, in einer Veranstaltung der Kiinstlerhilfe und der Winterhilfe. Das Programm enthält Arien und Idealer von Mendelssohn, Schubert, Franz, Schumann, Meyerbeer, Verdi usw. Am Flüge! Leo Taubinann. \ gra./yi.m: lamm „:, jli.li ■ 0. :, Cm,.,;.. :.. I\ Ii..!,iL :.;.:, K,0 . So. A. Theodor- Her; I-Sctiule, t «0- . ' .'.-.: 0 . , - V: S, 0-0 ■-..!', \ , . 0 Familien - Nachrichten Herr Morilz Brutzktts und Frau Jenny, geb. Aronsohn, Bln.- Tempelhof, Borussiasir. 19, bei Dr. May, begehen am 21. März die diamantene Hochzeit. Frau ll.-e I. c ■<■ r. geb. 11irsclifckl, Köpenick, Altersheim, begeht am 27. März den 70. Geburtstag. Frl. Pauline M o 1 t k e, Israel. Heimathaus, N 54, Gormannstr. 3, begeht am 20. März den 76. Geburtstag. Frau Friederike Rothenberg, geb. von Geldern, Kurfürstendamm 28. begeht am 15. Miirz den 90. Geburtstag. Herr Selig Stech ler und Ftau Bertha, geb. Hofstetter, SO 16, Rungestr. 15, begehen am 13. März die silberne Hochzeit. Seelische Winttrhilfe. K: La..-,- \0,-0 .c la, : Der Kibbuz Hagschamah, Grüsen, über Frankenberp;/ Eder, braucht dringend einen Kochherd mit mindestens vier Flammen, einen Badeofen für Holz- oder Kohlenfeuerung sowie Tische und Stühle. Spender dieser Gegenstände werden gebeten, dies dem Kibbuz mitzuteilen. tto» SUafehjuHpen zu*n PAdattiUwfitH In der amerikanischen Tageszeitung „New York Herald Tribüne" finden wir einen interessanten Nachruf, der uns so recht zeigt, wie bunt das jüdische Leben ist oder früher war, und wie romantisch sich das Schicksal des „unbekannten Emigranten" gestalten kann. Max Dick war in Polen geboren und kam in früher Jugend nach New York; schon als Kind war er völlig auf sich selbst angewiesen und arbeitete in den Schwitzhöllcn des Cihetfos auf der Eastside bei einem Schneider für zwei Dollar die Woche. Nebenher betätigte er sich als Straßenfeger und als Zeitungsvcrkäufer, und wenn er kein Geld hatte, so schlief er in einem Torbogen in Rivington Street (einer elenden Ghettostraße). Dort machte Dick die Bekanntschaft eines anderen Jungen, der eine ähnliche Existenz führte, aber schon etwas weiter arriviert war. Dieser half ihm, etwas vorwärtszukommen. Allmählich arbeiteten sich die beiden immer höher. Im Jahre 1913 war Dick bereits ein reicher Geschäftsmann, der ein einzigartiges philanthropisches System erfand. Er war nun Eigentümer eines Miethatises in Rivington Street geworden, das 52 Familien beherbergte. Das Haus stand an der Stelle, wo Dick als armer Straßenjunge oft im Freien geschlafen hatte. Dick vergaß es nicht. Er trieb niemals von einem Mieter die Miete zwangsweise ein, niemals hat er einen Mieter, der nicht zahlen konnte, auf die Straße gesetzt. Jedem Kinde, das in dem Hause geboren wurde, zahlte er einen Bonus von 150 Dollar. Für Zwillinge hatte er eine ständige Taxe von 500 Dollar, die auch mehrmals fällig wurde. Als das Haus später bei der Regulierung der Eastside abgerissen wurde, wohnte noch eine ganze Reihe von Leuten in dem Hause, deren Geburt ihren Eltern 150 Dollar eingetragen hatte. Dick, so berichtet die Zeitung, pflegte m sagen: „Ich war einmal ein sehr armer, kleiner Junge in New York. Mir fehlte es an Nahrung, an Kleidung und Unterkunft. Ich war viele tausend Meilen von meiner Heimat, meiner Familie und meinen Freunden entfernt. Jetzt bin ich etwas besser daran und bin nicht in Not, und daher betrachte ich es als mein Privileg, andere davor zu schützen, daß sie zu Tode geplagt werden und daß ihre Kinder hungern und frieren müssen". Max Dick hat auch verschiedene jüdische philanthropische Anstalten, wie Krankenhäuser, Waisenhäuser usw., unterstützt. Die Arbeit des „Joint" in Polen. Unser Pariser K -Berichterstatter schreibt uns: Von einer Studienreise aus Polen zurückgekehrt, empfing der europäische Direktor des Joint, Dr. Bernhard K a h n, die Presse, um sie über die Ergebnisse seiner Reise zu informieren. Dr. Kahn schilderte die Lage der polnischen Juden, die von Tag zu Tag bedrückender wird. „Die polnische Regierung wendet sich zwar gegen die Anwendung von Gewalt gegenüber der jüdischen Bevölkerungsgruppe, sieht aber gleichzeitig die Juden als einen überflüssigen Bevölkerungsteil an, die man mit legalen Mitteln aus ihren wirtschaftlichen Positionen verdrängen kann. Es bleibt außerdem die Frage offen, ob die Bevölkerung sich nicht über die „gewaltlose Lösung der Judenfrage" hinwegsetzen wird. Ueberfälle auf Juden sind heute in Polen an der Tagesordnung. Die Evakuierung von 3i.:» Millionen Juden oder zumindest eines großen Teiles von ihnen stellt eine Unmöglichkeit dar. Aufgabe des Judentunis in den anderen Ländern ist es, die polnischen Juden moralisch und wirtschaftlich zu stützen. Der Joint hat daher ein Sofortprogramm für die polnischen Juden entworfen und wird einen großen Teil der in diesem Jahre gesammelterr Beträge für dieses große Hilfswerk verwenden. Es handelt sich vor allem auch darum, die von dem Joint in jahrelanger Arbeit aufgebaute Hilfsorganisation in Polen aufrechtzuerhalten und auszubauen. Die Jointleitting hat über die Verteilung eines Betrages von 275—290 000 Dollar in Polen in den nächsten Monaten entschieden. Von den Zuteilungen des Joint sind folgende Verwendungen hervorzuheben: 15 000 Dollar für Kinderspeisungeii in den jüdischen Schulen; 15000 Dollar für Ferienkolonien, 15000 Dollar für hygienisch-sanitäre Anlagen für Kinder, 10000 Dollar für den Ausbau der Lehrwerkstätten, 5000 Dollar für die Opfer des Schechita-Gesetz.es 10 000 Dollar für die besonders geschädigten Gebiete, 25 000 Dollar für die bedrohten jüdischen Wirtschaften, 5000 Dollar für die Jeschiwoth, 10 000 Dollar für den Hechaluz. Durch diese Hilfsaktion, die nur als erste Etappe eines kontinuierlichen Hilfswerks anzusehen ist, hofft der Joint, dem Niedergang des polnischen Judentums entgegenarbeiten zu können. Es ist außerdem zu hoffen, daß die Selbsthilfe der polnischen Juden zur Erleichterung des Elends der jüdischen Massen beitragen wird. Mittwoch, den 10. Man, 1937, 20.30 Uhr Losjenrtaus, Kleiststraße 10 Jiidiscli«' lösiii^ration als Weltproblem Dr. JliHiacl Traub Iii«' (iidisHH» Auswanderung aus IleuHsefiland Karten zu 4(1 Rpf. im Vorverkauf Laden der Jüdischen Rundschau, Meinekestr. 10; f Fortuna-Drogerie, Trautenaustr. 9; BZV- Heim, Kantstraße 54; Buchhandlg. Salles, (in-tindierstr. 30, und an der Abendkasse L IC II It S I Ä T T 1. ( II. >. It 1 A 1.1 K DER ' niciti.iMCH /1o\ i HTist m:n vi:iticiM,;r.\<i KONZERT-DIREKTION WILHELM ORAFF / JB 2560 Sonntag, den 14. Min, 20.15 Uhr, im BrBderverelnahaue, KurtsrttamtraS« 115/118 Nach Reriaationcllen Erfolgen im Ausland einziger TANZ-ABEND ELSA CARO (JUAMA MANORSKA) Am Fluyel: Leo Taubmann / Am Schinken]?: HMdegart tawtn Aus dem Programm: Bach, Dabusty, de Falfa. Ravel, Strawintky u.a. Eintrittskarten von RM 1.— bis!i,— bei Kedtim, Laefimann, Philo, Poppel«uer und an der AHcndka**«, Eintritt nur mit Kulturbundodrr Reichsverbandskarte. Montag, IS. März, 20.30 Logenhaus, Klelststr.10 Erstaufführung In Berlin REUBENI Der Roman von M«K Bl*Od dramatisiert von Gerhard Walter - Rotenbaum Gastspiel der Jüdischen Toum*5i». u. Jugendbühfie Reglet Krnst Rosenbaum Karten t.m RM —.80, 1,—, 1,50 und 2,— im Vorverkauf: Anieifren-Annahme der Jüdisch. Rundschau, Mcinekestr. 10; Fortuna-Drojjerie,Trautenaustr.9j Konditorei Schneider, Kleiststraße 13; BZV-Heim, Kantstraße 54, und an der Abendkasse BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG WOHLTÄTIGKEITS-VEREIN ACHIM-RACHMONIM Mittwoch, den 10. Mftrz, 20.30 Uhr In den Mualkor-FeeteHlen, Kaieer-Wllhelm-Str. 31 Theater - Abend JANKEL DER FUHRMANN Lebeneblld In 4 Akten mit Geeang von M. Richter Regte: M. Wittelsohn Wir bitten unser* Mitglieder um lahlrelchen Beaueh WIZO-NACH MITTAG im Heim, Berlin W, Wittenbergplatz 3a « Gaste zu allen Veranstaltungen willkommen Dienstag, 9. Marz, 16.30 Uhr: RUDOLF HERZ Religiöse Jugenderziehung Vorankündigung: Sonnabend, 13. Man, 20.30 Uhr: ADOLF POLLAKOerusalem SUdische Frauenarbeit in Palästina FRAUEN - ARBEITSGEMEINSCHAFT F0R PALÄSTINA (WIZO) Berlin W 15, MelnekaetraB» 10 ,' Ruf 91 90 31 Sonnabend, den 20. Mftrz, 20.30 Uhr Ruidinr- F titiii», Land• b• rg• r 8tr. 31 Uraufführung Der verzauberte Schneider Ein Spitt In 11 Bildim von Schol»m *l»|ch»m Dramatisiert von D»»ld Fnit / Ragia: Nicolai EljuchcH Mitw-rkandt: Studio da» Bazlrkt Friadrlchahaln (Leitung J. Haubenstock) Vorverkaul: Drogerl« Salinger, Neu» KOnigetr. 74: Feig, Strausberger Straft« 24 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG / Bezirk Friedrichshain Anzeigen - Annahme - Stellen wastan: M 6 1 n e ke tt r 1 6« 10 In uniirim Varlagshaua« Halanaaa: Joachlm-Frledrlch-Str. «8 hol B. D. Magnus, Ruf ST 12 SO Zentrum: Neue FrledrlchstraBe SB Buchhandlung M. Poppelauer Neukölln: Naulc&lln, Sanderstr. 24 am Kottb. Damm bei M. Batfasch Sonder - Schnelldienst für FamllltnnBchrlchten und Gelaganhaitsanzalgan. Auf Anruf 919031, Apparat 89, warden Sie besucht und fachkundig beraten JÜDISCHE RUNDSCHAU VERBAND POLX1MCHER .11!>K* E.V. 1 HKKI. I» Was, KurtllrHtcnNtrallP 4* / Kut 55 Ü4 BJ Mittwoch, den 10. Marx, «O^ Uhr, Bj Aula der Mldchenechule, Kiiaerstrat« 29/30 Rechtsstellung des Ausländers im deutschen Recht 1 Vortrag dea Verbandssyndikua BJ Dr. jur. WERNER SALINGER BJ mit anschließender Beantwortung BJ schriftlicher Anfragen BJ Zutritt auch für Nichtmltglleder 1 ' Notiz: In der An/rt?p Marga St raus« In tW letzten Ausgabe rnuB es heiUt-n: t' Nachmittag» und abends Bridge und Skat «erlangen Sie Überall die Jüdische Rundschau Klavierstimmer Klavierstimmer Konzsrtstlmmer seit 19t» tCIg. Keparalurwerkalail P £ 1* £ Z Mitjlifftf d*r (in). Gemeinde. Kaule atSndig gebrauchte Planoe _ ... b 4 0225 / Ansbach«! Str. 36 6 2 Steglitz 1920