Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 16 (26.2.1937)
- Date
- 1937-02-26
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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S-V 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 16, 26. II. 1937 Warnung vor Auswanderung nach Südafrika Der Hilfsverein der Juden In Deutschland gibt folgendes bekannt: Aus (km Text des südafrikanischen Elnwandcrungsgesetzes, der nunmehr vorliegt, ergibt sich eine außerordentliche Strenge der Etimanderunjjsbastimrnungen. Trotzdem wird aus Südafrika gemeldet, daß immer noch eine abnorm hohe Zahl von Einwanderern ankommt. Diese Einwanderer werden zu zeitweiligem Aufenthalt an Land gelassen, aber es ist so gut wie sicher, daß fast alle von ihnen das Land wieder werden verlassen müssen. Unter diesen Umständen warnen die südafrikanischen wie die zuständigen Londoner jüdischen Stellen jeden vor der Einwanderung nach Südafrika, der nicht schon vor der Abreise die Genehmigung zu ständigem Aufenthalt erlangt hat. Der Hilfsvcrein kann sich dieser Warnung nur mit äußerstem Nachdruck anschließen. Kurt Havelland gestorben Breslau. Das jüdische Musikleben hat durch den Tod des 32jälu Kapellmeisters dt» Orchesters des Breslauer Jüdischen Musikvereiiis, Kurt Havelland, einen schweren Verlust erlitt den ' sein iall! <oscMstock alla'te, libi'rnah einte iL- < )i 'iin/ieu Klan,' Kurt 1 Kultur ü. N iclidem er u. a. in Berlin unter msak'.lu ektoren Elineiulort'f, Sc'icrchcn und -- Kapellmeister und Korrepetitor fjenrheitet;n er' Mitte 10U den Bresla;:er Posten. Fr cih-ter /u einem durch Blasinstrumente erkorper aus und gewann mit gm gcwählU-n int! [niHHna!/n Leistungen als 1 drigent und olie, jüdische Koi'./ertgeuieinde für sich. Diese Kan < :rc!ie-,ti r und den Kultui institutionell um . nv:h ein uchsich Fcmiihcn neuem jüdischen galt. F. ü, N. Zionistische Vereinigung für Deutschland Gru.ipenverl'.imti-:!\ a sse1*-1-rank f urt u. Hallen, Württemberg, Pfalz Zionistentag für Süd Westdeutschland in Mannheim am 6. und 7. März 1337 Hüiitr-.nn's Cnislsnilten, C 4, "2 (Lameytogo) Samstag, '>. .Nk r.-, v,-rmitt.xs' <joiu-s<licnsf. 10 ' Uhr: Onejr Sfiabbal, l.tc : Dr. 5. Kaleko, Ikrlm 2t'1.. Uhr: Kundsebung der ZOJ„ Mannii.am. Area radic: Dr. I Inns Frledcntfial, Berlin l-'.i l'boicr Dr. Hcinriili LcmlC, Liankfur! a. M-: „Der Zionismus als Gestalter dci jüdischen Lobens" Sonntag, 7. Mär:: Arbeitstagung. 10 Uhr: Dr. Hans Pomcranz, Fr.mLurt a. ,,Die politische Lage unserer Bewegung" Dr. Michael Traub, Berlin: „Palästina« Wirtsihaftsbilanz 1937" 13;.llhr: Dr. Itnns Friedenthal, Berlin: „Zionismus in Deutschland — Zionismus in der tüdisdien Welt" Allgemeine Aussprache AnmeMu-iy-rn an <ia] tiüro aer 20(-, I icnslap, den MantiSicim N 7. 7 '. Mari 1937 bis sp.iti xleiis DR. GEORG JOSEPHTHAL-BERLIN spricht in BAMBERG Sonnabend 27. Februar, 20.00 Uhr, Seal der Weißen Tauba Jüdischer Nationalismus und Palästina in dieser Zeit REGENSBURG Sonntag, 28. Februar, 19.30 Uhr, Gemeindasaal Judenschicksal und Zionismus in der Welt AUGSBURG Dienstag, den 2. März, 20.15 Uhr, Judenschicksal und Zionismus in der Welt ZIONISTISCHE VEREINIGUNG FÜR DEUTSCHLAND Dr. Michael Traub, Berlin Palästina vor der Unter suchung skommission München Sonnabend, 27. Februar, 20.15 Uhr in der Hauptsynagoge, Hcrzog-Max- Siraße 7 Stuttgart Mittwoch, 3. März, 20AS Uhr im Gustav ■ Siegle ■ Haus, Leonhardsplatz 28 Frankfurt Sonnabend, 6. März, 20.30 Uhr in den Sälen des Uereinshauses Esdiersheimcr Landstr. 27 KASSEL Montag, den 1. M8 rr, 20.30 Uhr Hauptsynagoge, Untere Königstraue Dr. Joachim Prinz Schicksaistunde des Jüdischen Volkes Zionistische Ortsgruppe Kassel Briefe an die Redaktion Juden aus Deutsdiland in Sao Paulo Si^iedade Fsmeiitica I'aiillstu Sao Paulo, den 10. Februar 1937 Sehr geehrte KVdaktion! Unter dem Titel ,. lirief au« Ib.. ilien" brachu» Sie vor einiger Zeit einen Artikel Ihres Ka I o-p- -idealen t Ii. I lal I \ Ik i g, Sari Paulo, 'ler sich u. a. auch mit dem kulturellen Leben der hiesigen Judenhcit bctalJte. Ihr Koriespondcnt nieint, daß die ,.Si« iedade Isracbta f'nulista" ihre Mitglieder vorwiegend gesi Ilsehaltlich erfasse, daß die Themen der von ihr verunstalteten Voin.ige nur pcripbcti-n Inhalts seien, da Ii dagegen die neu geschatlcne (">iaippt; deutschspreehender Zinnistcn eine we- M-ntliehc Hen icherung des killturrlien Lebens in Sao Faulo darstelle. Ii Um zu nniehte ich folgendes bemerken: Unsere seit drei Jahren bestehende, 2üOMitg'i, der zd>'e;i.le Vcicinigung veraiis'alter Woche liii W oche, ohne Ausnahme, einen Vortrag mit. an -i hin!h ii-'vr I >i-'ai - i< m. Die ..per inhraon" Theuern der letzie11 /eil w.ui'ii ii. a. ,A >.<■ fad; n al> R,n-.seuad Kulturvolk" (ein Zyklus von vier Vuitriigen), ,.Frk-l>it'»s.e in l'alü.-'ina", „d'us l'ahi-, hen", „Mea! und Praxis in der II. niFcm-e-'lUTitunj^*", „Jüdische Probleme, die Uli;, be- »r;.;i:i", „Sind die Juden ein Volk, eine Glauben.-,- oder Schicks.i'-gcnn in ehjll 1 >nz.u kamen ,.Ki zkiukni-aX-ude" (bidik. Feie« u. u.). ein allmoiiailich er- -iT.tiücmlv-s Mini iane:-blau, das itde. - im n ' - n Ii: d lMii-aadtn Mane denkt, au,. :-cii!k k'i'ich judiM-be Utlauge bchaudclnde Al>li.iiulluiigi-n aus allen < iehii •>■» brini.;! und in seinen Leitartikeln und soiwli;;cu lk Uralten nur ein Ziel kennt: Die Siiiikttti;» iiiili-chen üewuljt- H-'m-i, die K/iiillung der I.c.>er mit iiidi-ehem D-.nkcai und jiidiscliem Wi-.ni. Wenn diem: Alt der Tätigkeit keine rein kulturel 1 '(■ i s t (die ennc'l-chaltlicbe Erfas-ung spielt dabei eine untergeordnete Koke, sie fällt ge\vi>sermatcn duich die erste Tätigkeit uns Rani von selbst zu), dann uibchii a wir ta-leint werden, was beit, kl. tureile Ardie Ikanerkumjcn <Te-, Ii iilene jüdi- Aueh geyen über du: neu s he (dcnn-itelL iiiuü ich mich wenden. Wenn ein solche? Gebilde nach l'eberwiieiurig ungeheurer Schwierigkeiten entstanden ist, dann sollte man .seiner anleuernd gedenken und nich' mit „Unkenruien". In dem Vorstand der Gemeinde siueu erfreulicherweise Herren, deren WerdeL'un^', I.eben-iühruiit: und Känstekun^ zu ju Ii,eben Dingen jede Gewähr dafür bieten, dab die Führung der Gemeinde in einer Weise erfolgen wird, die jeden bewuüten Jad< n m.it Freude erfüllen wird. Ks besieht also kein Grund für „eine ungünstige Ihognosc"', die Ihr Kone-oondent stellen zu müs>en glaubt. Wir haben bi-ber verndedi u, Ihnen von der Tätigkeit miim-Tit V'eieinigung zu U-rirliten. weil wir der An-h'ht waicn, dals Ihr blait, daheute ohne Febcr- Itiabui);.; als das bc--tredij.;i-rle und meistgelesenste jüdi..che Organ bczeii hnet werden darf, willeigere Aufgaben zu erfüllen hat, uL sich mit bloß lokalen Dingen zu beijs,,ui. Angcsitails, der erwähnten Km re-pondenz aber mü--,en wir auch untren blundpunkt wählen. iiochachtuugsvuU! J u k o b M e s s i n g e r, ids Voi-i'zcndcr der „Soi iedade Fraelita l'aulista". * . * Wir glauben, dali die Art und Wel -e, wie au, 1 »elllbland ausgewanderte Juden in ver». Iiiedeneu Fän-Icin ihr jüdisidies Leben organisieicn. für die Leser in andern Landem von giolb in Inten e i»t. und au-' die-ciu Giuiale haben wir auch den mehr lokal gefärbten Heriehten Kaum -.'eiieben. Red. Alles schon dagewesen Jerusalem, im Februar Sehr geehrte Redaktion! In Nr. 7 der „Jüd. Rundschau" wurde die Frklming des Präsidenten der Tester Kidtu.sgeiiuände, Herrn llufrat Samuel Stein, der verum Ute, seine Vereiiisgiür-duiiti zu rechi fei (igen, einer Kritik unterzogen. Wie sehr diese den Nagel auf den Kupf trifft, zeigt wsihl meine Ei inner ung au jenen vor 30 Jahren erlebten Fall, welcher dem heutigen genau gleicht — den Familiennamen des Initiators inbegiiffcn. Dr. Alfred Stern, der alltnni -Itige Wiener Kubtispräsident, stand mit den Ziomsten auf Kricgifuli, und im Herbst 1906 stand ein neuer M'ahlkaiupf bevor. Wir Zionisten hatten an die Spitze unseres Kullu-ge!iuLr«icprogiain>nes <!as Verlangen narb „Heseiiigung der privi'egiirti-t) Kmie der llbhcrbc-teurrten und die l'infühning des ailge meinen gleichen Waiilreebts" gestellt. Da führte Dr. S'ein einen Gegensdilag, indem er sieh pkutlieh in cfie Toga eines Paliiotinafreundehüllte und den „Jüdischen ICotonisationsverian" bcgründele. Sogar im zionl! isehen Zeiitialorjem „Die Weif (Nr. 41 ex l'JOO) stand sein Ikmimender Aufruf abgi-druckt. Kr wandte sieh, „auf das Hinmordtn der jüdiwl.eu ala-^.ai in Kullland" vtrwei.si nd, ,,an alle l'.ilelge.slniiteu". Dck'U wenn es dort weiter heilSt: „Wir wollen den Verfolgten eine dauernde Zukunft giüuden", so wände gleich, um von den unreifen nationalen Utopien der Zionisten abzurücken, hinzugefügt: „Hier handelt es sieh nicht um Zukunltsidesen, nicht um Parteifragen. Hier gilt es rasch und dauernd Hilfe zu oiganisiercn." Zu diesem philanthropischen Hilfswerk hielten sich die Fertiger des Ausrufes als Vertreter des Geldadels allein berufen. Freilich, kaum war der Kultuswahlkampf vorbei und der Angriff der Zionisten, mühsam genug, abgeschlagen, sehten der junge Verein in einen tiefen, fast vier Jahn: dauernden Schlaf versanken. Dir von Dr. Stern »UJer-s-hene VercinsprUsiilent liaurat SliasMiy sann inzwischen darüber narh, wie die angesammelten Gelder zweekmühig zu verwenden, und edierte schließlich im Frühling 1910 eine vertrauliche Üroseiiüre, welche versa I du g. in Palästina eine jiidi- ■..-he Gaiten-tadt zu .schaffen Die Vollversammlung stimmte dem Plan und der Aussendung einer Sludicnkommis ion «i, doch wurde aus beiden» nichts. liaurat Stia*.siiy starb und der Verein schlummerte wieder vier Jahre, bis der Weltkrieg ausbrach. Nun hatte Dr. Stern audcie Soijn-n und war (ruh, auf meinen Rat den Kussa.saldo au die Land« irtscludtsschule in IV; ai b l ikwuh zu über weisen. Mit Ziotiigruß! Dr. E. M. Zweig BRESLAU Mon,a9' 1-März 1937, 20.30 Uhr Großer Lessing'Saal, Agnesstr. 5 KUNDGEBUNG Das Breslauer jüdische Schulproblem Dr. WALTER LUX - Dr. URBACH - THEO PINCZ0WER Freie Aussprache BRESLAUER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Ankündigungen aus dem Reich Dortmund: ZOG. Am 1. Mari; N'oiiiag Iloii-: Fi en-t.i!!: ,,l a i uisfi agi n indisebcr In:>,-nd". — Düsseldorf: .Mi-'achi. Am 27. kebr. Vorira« Dr. I'iitz lkcnb'.a-;.;: „Juden, Fnglauder, Araber-. — Emden: Am 27. Febr.. Gr-meiudelu im. Helinonlmveii^lraCe, Pui im-! baiuabeiid. Der Makkabi liazair und der Iiiith Haimar weiden liueu Au-ihuitl aus ihrer Arbeit gtln-n. — Frankfurt am Main: Ghug lwri, Isscbrisln. in» r I. .mil-tr, 65. Am 27. Februar, 10 Uhr: „S-ichu". .....- Hannover; Judi-chcr Kulturbund. Alte Synagoge. Am 27. und 21). Februar, 20.15 Uhr. Paula Saloiuon-Find'.erg (All). Gii -lav S.i!kT (Kl ivier); \\'eike ju lisola r Kniiiiiom Ci-n. Am 2it. f'\ l tuar. 20.30 Ghr, bei de \hi.-,, SeliiHer-.tr. 10, Ghug iwri, Xeselni d'ruiiipcldnr. — Am 2. Mar«, Jugendheim, Jlerg-.tr. 8, 20.30 Fhr, Vortrag Dr. Walter Gisi!',. liciiin: „Die Funkt intt des Zionismus in der jüdis.beii Web". — Am 16. Mai, licrgsir. 11. M.,x Weiner: „Die aiah-ischen Parteien In Palästina". — Kassel: Voitiag Dr. Joachim Prinz am 1. Mar*, 20.30 Uhr, in der Haupt --einig- >gc: ,,Sohiel,-s,alsttinde des jüdi-chen \ olkeg1. — K«lni ZOG. Am 27. Februar «'•--« S. |,:i:.!..it (l.iinni-;: Dr. Girh. l',int-,w): „Jiidi . Iie Volksmusik" (SelMÜpIatten). Am 3. Marz \'o;tiag U„,U Ki-Vn-tarlt. berhii: ..Die Peiutsfrage dtir iudi--.''k-u fm;-'nd". Am 4. Marz Pmim.Nachfeier für Kinder, voian-laitet von der Wizo, 18 Uhr. Am 4. Marz Arbeitskici.,. Saai'li-he Vor.ne-iali iiiigen um 20.45 Uhr, Gamben ir, 13-22; die Pudm-F, i r um Iß Flu. — Lcip'i|<: Am 1- Mnü, 20 Flir, M'-.-e-Suiider ii?ung der ) eip.ug -1 a j 40 Iht'.llli. aniai'-üeb der I'iiihlahi-siiie ,-e. Ia i; /.ig-1."ge, Fi iozig S 3. Arndt ,tr. 1. Vorlrag Ju-ti/rat Dr. Julius Manini l, lk-rlin, über die lk> hsrhulen Pal.i-.tin,is und die I h.-bräisehe l'nivcr-ihii zu lenn ..h-ni. ISrüdi r. die 'zur Messtin Leipzig ttclhn, sowie deu-u Angehörige und eiiigeiiih; tc jüdi-ohe fbisO .siu/1 v. illkuuinicn. .....- München: Am 1. M-uz, 20.30 Ida, Sitzungssaal der Gcimindc, A:b.-i'skrei, der ZOG., Hef. real: Dr. Georg joschthal, II. -ihn. Am 4, M-uz, 20.30 Chr. Siiznng.1.1! dnr < icnn-imh-, \h„-irag Ado'f iN.'kil;, Jeitl -rlen: „Die jüli--he Frau in Frei Israel" (Wim). -- M.-Oladhacil: Alb. Am 2. Moz Vornan l!..ris Fneiisi a b: ..Henif-fiag.-n jüdiwJi.-r Jugend". — Remscheid: ZOG. Am 2. M.irz, 20.30 Fhr, Gemcindcln inn liank-nralSe. Voitrag Dr. I'ntz Ikeula-rg, Düs-r-hkirf: „Juden »,.!h:i? (Fmigiation als Weltnroblem — Illu- -i"iini, Traun ms! WnUi-hhejt eiimr Ilclma!.)" —- Stettins Am 27. Febiuar, 20 l h . Gc-c!kbal; ,-Abend iie., Ji Bar Koehba bei Karehowiki-l'Ischl r, Fiicdi it h-Karl-Slr. 3. Familien-Nachrichten Hen Paul Ilm limayct und Fraii -Mn.na, g>b. Riesel, Fssen, oelunnstr. lü. begehen am 8. Mars die silbeine Htudiicit. Der Ulner i. K. Siegfried Hell u, k, liad Ems, JX.imerstr. 89, begeht am 7. Marz den 75. G, lau tstag. Herr Kail 1) r c i I u-;, Pirma-,en,, und Frau Julie, geb. Frank, begehen am 27. Februar die goldene Huchieit. Frau Ro»a Müller, llcideibcig, begeht am 7. März der. 70. Geburt 3lag. Fiau Made S c h a I 1 in a n 0 f h, liieslan. Trinit.is-.tr. 4 (Fiaenckelsrhe Stiftung), begebt am 14. Mar» den 80. Geburtstag. Herr Meier Walter, Klein .leiuach (Uutetdianken), begeht atn tj. März den 70. Gtburtstag, Bar Mizwah -Termine Am 27. Februar (10. A-dar): Sigmund Keiler, Sohn von Ignatz Keiler, Wiiizbutg, Sartonusstr. 10. — Am <>. M-uz (23. Adar): Kurt I. e iv i n, Sohn von Julian I.mvin, Hamburg. Hader,Ir. 23. — Frnst Schmitz, Sohn von Hermann Si-hmitz, Heiiibcini, K-migstraße 04. — Am 13, März: (1. \i -san): .Manfred L i w ,s e Ii i t 1, Sohn von Ahrabam Fiwschiu, Stralsund. .......- Siegfried Selig, Sohn von David Selig, Frankfurt a. M.. Seinem 1 str. 22. Am 13. März (1. Nissan): Herbert Wassermann, New York, Grant Oven, Sohn von Arnold Wassermann, Reeklinghauicn. Schach Bearbeitet von J. Mieses Die nachstehende Partie winde im .Mai einigen Jahre, im Turnier um die Meisterschaft der Veicinigten Staaten tu New York gespielt. Als Sieger aus diesem Turnier gm^ Ki iln-v.ky hervor. Schottische P n r-J i e Kashdan Wclß 1. e2—e4 2. S gl-.....t3 3. d2— d4 4. S (3>:;<I4 5. I.el-e3 G. (3--c3 7, 1) dl- -d2 Reshevsky Schwarz t'l eä S 08 -i0 e5Xd4 F Iö-r5 D dii - 16 S g8e7 F e5Xrl4 12. S l,5Vr7 ..... Nach 12. Fe3 - g5, I) f8—hß 13. I..;. ■■!. TFi cR, 14. d5 d6!, " ('7XdB. 15. Dd2;<d6, Sv5 —d3t würde Sebwarz die Figur mit guiem S;üele ityurückerotiern. DieTbe-aieeinpfieblt, Imr d7—d5. U. o3Xc!4 d7.......■ 15 9. S hl - c3 d5Xc4 isine stdir rikante Spielwcise. stau deren Lcö—«0 in lictracht kommt. 10. il4 —-J&l S 1 6—c5 Auf 10...... ScO —ha folgt 11. dS--d«! DfBxdO, 12. Dd2 Xd6. c7Xd«. 13. S e3- 05, und Willi geuiimt den Hauern mit ü!-er'cgencr Stellung »u.iick. 11. S t:3—b5 0—0 Stellung nach dem 11. Zuge von Sch\\ arz: 13. Fe3Xa7 14. I. a7Xh8 Weiß hctiiKlet mateiiellen l" -1)8 -g4 T an Feti T 10X1.8 sieli trotz seinem ehergeuachtes in einer sehr sctoMniigcn l.aße. Nach 15. F fl—> 2. I.g4X(2, 10. Dd2Xc2. S eS -03t. 17. K el — fl i-t der Till eingesperrt, und 15. Dil—b-5 scheitert au 1) 1(5 -!>6. 15. S i;7..... b5 ..... Weil! sollte lieber den Springer zuniiehsa ruhig auf c7 stehen la.s.,cn, wo er dem feindlichen Turm das Feld e8 nimmt, und »doit T al —cl z:ehen. S , 7-f/a Sge-14 Se5 (I3f e4X<!3! 1« Tal—cl 17. T cl i 3 18. F HXd3 19. 0- 0 ..... S' hwaiz hat seine ( h.mccn sehr gut ausgcnu'zt. Fine U-Iiiedigende l-"oitsel.auig für Weiß ist nicht mehr vorhanden. Der Texlzug wiid vom Gegner in drastische* \Vtiiwi leilegt. 10...... Df6-g5! Mit der Doppi-Idrohung S (4—h3f (und Daint-ngcwlnni und 1. g4 -t3 nebst (faiis g2-g3) S i'4—h3 matt. 20. h2—1>4 S f4—h3f 21. g2Xh3 Dg5Xd2 22. h3Xg4 Dd2—e2 23. Te3c4 (13- (12 24. 1' e4 (14 Dc2Xb5 W cid gibt a u t. a b t d e f ir h Der Verlust des c-lianern und der Qua'ität war ohne anderen, cr.tsebcideie'en Naelitcü nicht zu vei meiden. Schwarz macht nun aus, der N'ot <dnc 'l ugend, indem er im „va-baiujue-Stil" weiterspielt. Jüditsdier SdiadikonRreß zu 1 rnnkfurt a. M. Zum Turnier um die jüdisch« Meisterschaft in Deutschland, das vom 8. bis 11. Marx suttlindet, liegen folgende Meldungen vor: Haar, Piiiger, aus Frankfurt am Main; Fexandruwilsch, IJpszye, Kreinberg, Wii.itiki, aus Berlin; Fajarowitsch, .Mie,c. Mundszuk, aus Feip'-ig; I.ebiiiami, Schainowski, aus lfamfmrg; llollein (Hamberg); Dr. Stern (Würzkiurg); Strauu (Wiesbaden); Kieiiwiilh (Ivoi); H.unik (Breslau). Eine Ergänzung. Bei unserem Derieht in Nr. 15 „Von der Genossenschaftsbank Iwria" handelt es sich um die „Iwria" in Stettin,