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Jüdische Rundschau · 1937-02-26 · Heft 16 (26.2.1937) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 16 (26.2.1937)
Date
1937-02-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 16, 26. II. 1937 JODISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Tage des Gedenkens In diesen Tagen haben die jüdischen Frontsoldaten des Weltkrieges in Feiern ihrer Toten gedacht und damit die Erinnerung heraufbeschworen an jene vier Kriegsjahre, die nicht nur für das Schicksal der Völker Europas, sondern vor allem auch für uns Juden Jahre der Wende geworden sind. Die besondere Stellung des jüdischen Soldaten hüben und drüben während des groben Krieges hat ihren Niederschlag gefunden in eigenen Frontkämpfer-Organisationen, die sich bald nach Kriegsende in fast allen Ländern der kriegsteilnehmenden Nationen gebildet haben. Es ist interessant festzustellen, daß sogar in einem Lande wie England die jüdischen Frontkämpfer ihre eigene Organisation geschaffen haben, obwohl ein äußerer Anlaß hierfür gewiß niclit vorlag. Die Juden haben in allen Armeen ihre Pflicht getan, und die gewaltige Zahl der jüdischen Toten legt Zeugnis ab für ihren Einsatz. In diesen Gedenkfeiern ist uns die tragische Situation des zerstreuten jüdischen Volkes wieder deutlich geworden. An den verschiedenen Fronten haben sich Juden in den feindlichen Armeen gegenübergestanden. Dieselben Juden sind vielleicht licute auf gegenseitige Hilfe angewiesen in den Fragen der Auswanderung oder der Flüchtlingsfürsorge. Dieselben Menschen leben vielleicht heute gemeinsam in irgendeinem Kibbuz. Palästinas und bauen ihre Wirtschaft auf. Die tragische Situation unseres Volkes zeigt sieh am besten in solchen Wendepunkten der Geschichte, und die ganze Anornalität unseres Daseins als Volk tritt uns dann ins Bewußtsein. Das neue Deutschland beging den vierten Gedenktag seit der Machtübernahme. Für die J u d e n in Deutschland bedeutet dieser Erinneruiigstag auch einen Wendepunkt ihrer Geschichte. Wir haben alle Ursache, uns immer wieder zu fragen, ob wir den Aufgaben, die uns zugewiesen wurden, gerecht geworden sind. Die Frage der Bewährung der in uns liegenden Kräfte ist so aktuell wie je. Wir sind vier Jahre lang an die Juden in Deutschland immer wieder mit Forderungen herangetreten, ihr Schicksal zu gestalten, indem sie sich die Rückkehr zu den Quellen jüdischen Wesens und die Erneuerung des jüdische n M c n - sehen zum Ziel setzen. Zu diesem Waiidlungsprozeß gehört ein langer Atem. Es scheint, daß es den Juden in Deutschland an solchem und an Ausdauer fehlt. Die jüdischen Organisationen erfassen nur einen Teil der Juden in Deutschland. Ein anderer Teil lebt auch heute noch außerhalb des organisatorisch erfaßbaren jüdischen Lebens. Es sieht so aus, als ob die jüdischen Kreise, die noch materiell gesichert sind, auch heute noch nicht aufgeschlossen sind für die Forderung der Umkehr. Eine flache Geselligkeit und Oberflächlichkeit des Zeitvertreibs hat jene Kreise ergriffen; die Sucht nach Zerstreuung mag menschlich erklärbar sein, — jüdisch bleibt sie unentschuldbar. Viele wollen die Wirklichkeit, die sie erkennen, nicht immer wieder bestätigt haben — man lebt in den Tag hinein. Die wohlhabenden Familien schicken ihre Kinder zum Studium nach England oder Italien, ohne sich heute schon darüber den Kopf zu zerbrechen, wo diese Menschen ihren Platz finden werden. Standesdünkel und mißverstandener „sozialer Aufstieg" spukt auch heute noch in den Köpfen des jüdischen Bürgertums. An „später" denkt man niclit. Auch für den Auswanderer nach Südamerika oder in irgendeinen anderen Teil der Welt findet die Judenfrage mit seiner wirtschaftlichen oder scheinbaren wirtschaftlichen Einordnung ihre „Lösung". Der Zionismus muß und wird seine Stimme immer wieder warnend erheben müssen, um den Juden in Deutschland und darüber hinaus den Juden in der Welt zu sagen, daß man der Jtidenfrage nicht durch die Flucht ins Privatleben entgehen kann. Wir wissen nicht, wie die Welt von morgen aussehen wird. Daß sie aber so oder so die Lösung der Judenfrage immer wieder wird fordern müssen, erscheint uns sicher. Vor 40 Jahren (1897) fand, von Theodor Herzl geschaffen, der erste Zion/stenkongreß statt, und nun haben die Vorbereitungen zum XX. begonnen. Dieses 40jährige Jubiläum der stolzesten Institution, die sich das jüdische Volk geschaffen hat, wird nicht viel Raum für Festlichkeiten bieten. Die Verantwortung, die auf den Abgeordneten des jüdischen Volkes lastet, ist eine sehr große, und die zionistische Bewegung spürt, daß sie vor Aufgaben gestellt ist, eiie von ihr staatsmännische Klugheit, weise Zurückhaltung und unzerstörbaren Glauben an die Sache des Jüdischen Nationalheims erfordern. Als Theodor Herzl das Wort prägte: „Wir sind ein Volk, ein Volk", da ahnte er vielleicht noch nicht, wie schwer es sein würde, diese Erkenntnis den Juden begreiflich zu machen. Auch heute noch kämpft der Zionismus wie ehedem um die Durchsetzung dieser Voraussetzung jeder zionistischen Tat: des Volksbewußtseins des Juden. Land, Volk und Sprache sind die Merkmale einer gesunden Nation. Das Schicksal hat es uns nicht leicht gemacht, da wir um jedes dieser drei Fundamente einen schweren Kampf kämpfen müssen. Das Land — uns eiiist in der Zeit unseres klassischen Altertums verheißen —- muß Dunam um Dunam von uns erworben und in zäher Arbeit und Abwehr bebaut und erhalten werden. Ständig sind wir in Gefahr, daß die friedliche Eroberung des Landes durch Gesetze ersehwert wird. — Die Sprache, den Massen unseres Volkes entfremdet, muß mühsam wieder Eingang in die Hirne und Herzen der jüdischen Menschen finden, und in mühevollem Unterricht und Lernen versuchen wir, in das verlorene Paradies, in dem die Schätze jüdischen Geistes blühen, wieder einzudringen. Das Volk aber führt in den Ländern der Welt einen verzweifelten und schweren Kampf um seine Existenz. Erst jn den letzten Wochen sehen wir die Zuspitzung der ökonomischen Lage der Juden in Polen, die das Schlimmste befürchten läßt. Die Juden in Polen können nicht bleiben und können nicht auswandern. Ihre letzte Hoffnung ist Palästina. Der XX. Zionisten-Kongreß wird zu den Juden der Welt sprechen müssen. Auch heute noch könnte das jüdische Volk, wenn es seine Kräfte zusammenfaßte, einen maximalen Zionismus verwirklichen. Auch heute noch, verarmt und in vielen Ländern in schwieriger Lage, könnte das jüdische Volk die Atiftel bereitstellen, die notwendig sind, um Palästina zu erschließen. Die Menschen sind da, die bereit wären, als Kolonisatoren in das Land zu gehen. Noch niemals tat uns Einigkeit so not wie heute, aber nicht eine Einigkeit des „sowohl als auch". Große Ideen wie der Zionismus sind totale Ideen. Die Dreiheit von Land, Sprache und Volk zu einer Einheit zu gestalten, heißt Zionismus. Der XX. Zionisten-Kongreß wird das Andenken Theodor 1 lerzls ehren, indem er das jüdische Volk zu dieser Einigkeit aufruft. * In diesem Sommer wird auch die Zionistische Vereinigung für Deutschland ihr 40 j ä h r i g e s Bestehen feiern. Die „Nationaljüdischc Vereinigung fur Deutschland", die iS'il in Bingen gegründet wurde, ist zu dem geworden, was wir heute als Zionistische Organisation in Deutschland sehen. Jene Männer, die damals den Grundstein für die zionistische Bewegung in Deutschland gelegt haben, waren Männer, die ihrer Zeit voraus eilten. Ihr Werk hat Hunderten und Tausenden von jüdischen Menschen die Rückkehr zu ihrem Volke ermöglicht. Aus den assimiliertesten und entjudetsfen Kreisen kamen unsere besten Zionisten, weil in ihnen tlas Erlebnis der Rückkehr besonders stark und mächtig war. Viele von ihnen sind nicht mehr am Lehen, und wenn wir <d?. £fysüfhJ$i im. ANKAUF A.G.B. IIZ51 GOLD SILBER BERLIN W 8, Unter don Linden 65, im Hotel Bristol j in diesen Tagen der toten jüdischen Soldat e n d e s Weltkrieges gedachten, so waren auch Namen unter ihnen, die einst in der Vorkriegszeit zu den besten und edelsten Vertretern der zionistischen Ertieucruiigsidee in Deutschland gehörten. In diesen Tagen der Erinnerung gedenken wir auch der Männer, die einst aus den jüdischen Volksmasscn des Ostens zu uns kommend, uns Zionisten in Deutschland Kunde und Kenntnis von ungebrochenem jüdischen Volksleben brachten. Unter diesen leuchtet vor allem ein Name: Shmarya L e \ i n. Die Geschichte des deutschen Zionismus verdankt diesem Manne Farbe und Rhythmus. Männer wie er waren für uns die Bestätigung, daß unser Volk lebt, und daß in ihm die Kräfte schlummern, die notwendig waren, daß aus der politischen Bewegung des Zionismus eine echte Renaissance wurde. Und noch des Wirkens eines anderen Ostjuden, der aus den Reihen des deutschen Zionismus hervorging, gedenken wir in diesem Jahre: Chajim A r 1 o s o r o f f. Er war der Typ des jungen intellektuellen Juden, dem es nicht so leicht war wie Shmarya Lcvin, aus Tradition und echter Verbundenheit zu schöpfen. Er mußte sich das Wissen um das Judentum erarbeiten. Daß es ihm gelungen ist, und wie DIE ERSCHEINUNG Aus dem Wodicnabsdinitt für Schabbat, den 27. Februar Mosrfie sprach zu IHM: Sieh, du spridist zu mir: Bring dieses Volk hinauf! aber du Sahst mir nldii zu erkennen, den du mit mir senden willst! und du sprachest doch: Ich habe dich erkannt mit Namen, so auch has! du Gunst in meinen Augen gefunden! Nun — habe ich denn Gunst in deinen Augen Befunden, so gib mir denn zu erkennen deinen Weg, erkennen will ich dich, damit ich eine Gunst in deinen Augen finde: sieh, dein Volk ja ist dieser Stamm. Da sprach er: Ginge mein Antlitz mit, ruhige ich didi dann? Er sprach zu ihm: Geh! dein Antlitz nicht mit. bring uns von hier nicht hinauf 1 Woran, um alles, würde erkannt, dar» ich Gunst In deinen Augen gefunden habe, ich und dein Volk? Nicht allein, wenn du mit uns gehst? Daft wir ausgesondert sind, ich und dein Volk, von allem Volk, das auf dem Anilitz des Bodens ist. ER spradi zu Mosdie: Idi will audi diese Rede, die du redefest, fun, denn Gunst in meinen Auijen hast du gefunden, mit Namen habe idi dich erkannt. Da spradi er: O lafi mich deine Erscheinung schauen! Er aber sprach: Ich selber will vorüberführen all meine Güte an deinem Anilitz, idi will ausrufen den NAMEN vor deinem Anilitz: dah ich gönne, wem idi gfinnc, dah ich erbarme, wes idi erbarme. Und spradi: Mein Antlitz kannst du nicht schauen, denn nicht schaut midi der Mensch und lebt. Vrrdnitsrlit von Nitttin Buber II. hurfi Mose Kt,p. 33, 12—20 es ihm gelungen ist, die S\nthe-e Insten Enropäertums und glühenden jüdischen National!>nnis zu Huden, wurde Vorbild lur eine ganze Generation junger Zernr-ien. In diesen Wochen weiden wiederum Hunderte von j ü il i s c 1: e n j ü n g e u u n d M ä de! d : c S c h ti 1 e verlassen, um sieh einem Beruf zuzuwenden. Der I lechaluz und die Jugeiul-AliJ.ih haben di.-e Ju.:, «dUltcn aufgefordert, sieh für ein Leben der körpeihellen Am-it und der I iachscluirali für l.iez Isiael zu eni-<!u lU-n. I )R »er Jugend wird kein leichtes und bcuueniet leben vei »proeheii. Die ausgcfi eteiien Pfade der vi rgangeu' n < leiicraüou sind verlassen. Das Schema: (ivniuasium, Universität, Praus güt nicht mehr. Das „freie Spiel der Kr.die" im Wü t - ciia! 'l-.lehen ist für uns Jüdin ausgespielt. Auf den Eltern dieser Jugendlichen lastet eine schwere- Vcraniwi.i tinsg, uml in vielen Merzen von Vätern und Muttern, die wollen, da Ii es ihren Kindern besser gehen soll als ihnen, spielt sie h ein schwerer Konflikt ab, was sie ihren Kindern raten sollen. Wenn unsere Gedenktage nicht nur Versenkung in die jüdische tiesehichte und Vergangenheit bleiben sollen, sondern wenn wir aus ihnen Kraft und Lehre für die Zukunft ziehen wollen, so heißt das, daß wir unseren Kindern keinen leichten und bequemen Weg weisen können, wie ihn diese Generation einmal gegangen ist. Am Ziel dieses Weges steht wahrscheinlich nicht Wohlhabenheit, und gesättigtes Bingert um, aber, wie wir leidenschaftlich hoffen, die Harmonie des jüdischen Menschen, die aus der Sicherheit und Ruhe dessen entspringt, der seinen sinnvollen Platz inmitten seines Volkes und dessen Leben gefunden hat. Die Maßstäbe, nach denen war das Glück des Einzelnen messen, sind andere geworden. Wir k ö n n cn n i c Ii t m ehr r u h i g ti n d z u fr i e d c n sei tt, s o 1 a n g e u n s e r Volk / e r r i s s e n u tt d u n g 1 ü c k - lieh ist. In dieser Erkenntnis werden wir des Wegabschnittes der zionistischen Bewegung in Deutschland gedenken. Hans Friedenthat Faschismus und Judentum Von unserem Berichterstatter Kr. Rom, 23. Februar In Florenz hielt der Abgeordnete Prof. Niccolo C, astellino im Rahmen des faschistischen KuHuriiistitufs eine vielbeachtete Rede, in der er auch auf die Rassenfrage und den Antisemitismus zu sprechen kam. .du Italien'', sagte Prof. Castellino wörtlich, „gibt es und kann es auch in Zukunft kein jüdisches Problem geben. Unsere Nation ist zu stark und unser Volk ist zu kompakt dazu. Andererseits bilden auch die italienischen Juden innerhalb ihrer Kreise selbst eine viel zu eigenwüchsige, homogene Gruppe. Der Faschismus hat von jeher treu seiner Doktrin und eingedenk seiner Generosität das ganze Volk als eine einzige brüderliche Rasse betrachten wollen, ohne Unterschied der Herkunft oder Religion," Die Rede Prof. Castellinos. die auch durch Rundfunk übertragen wurde, fand in der gesamten italienischen Presse eine außergewöhnliche Publizität. Prof. Castellino ist ein bedeutender Gelehrter auf sozialwissciischaftlichem Gebiet und derzeitig Präsident des Verbandes der italienischen Zeitungsverleger. Seinem Vortrag wohnten zahlreiche hohe Staatsbeamte bei. Der neue Oberrabbiner von Rom, Prof. David Prato (über dessen feierliche Amtseinführung bereits kurz in Nr. 15 der „J. R." berichtet wurde), bekannte sich in seiner Antrittspredigt in entschiedenen Worten zur italienischen Heimat und dem heutigen faschistischen Regime in Italien; zugleich gedachte er des jüdischen Aufbauwerkes in Erez Israel, vor dem jedermann Respekt bezeugen müsse. Bei dieser Feier sali man zahlreiche Uniformen und Parteiabzeichen. Die Begrüßung im Tempel erfolgte allgemein mit dem Aufheben des rechten Armes, dem faschistischen Gruß. Die römische Presse berichtete ausführlieh und in sehr würdiger, anerkennender Form über diesen feierlichen Akt in der Svnagoge. Nach Meldungen italienischer Blätter ist in Tel-Awiw die erste Biographie Mussolinis in hebräischer Sprache von Zeeikoiitz erschienen. Der „I avoro Fascista" schreibt, sie gäbe „eine sympathische I chciislieschrcibuiig des italienischen l'egieruugsi hefs" und enthält'- außerdem einige seiner wichtigsten Reden, in denen er die politische und soziale Uokuaii des Faschismus behandelt. Viterbo bei den Falaschas Durch das italienische Presse- und I 'i <>pa:. a m in tu in ist crium wurde folgciidts Comnuiumne her.iu-gi-gebci:: „Der Advokat Viterbo, der von dein Verband der jüdischen Gemeinden Italiens und der Rcgiciung beattltra.:! winde, mit den Falaschas in Abi-ssluieu Kontakt auf/um-hmen, hat in diesen Tagen die (iehii te von hechelt, Dembea uml I >cK <\ besucht. Die Falaschas sind dem neuen Regime dankbar, daß sie von den früheren Bedrückungen laiieit und ihnen „he Freiheit des Kultus und die Möglichkeit einer Bewrung ihrer wirtschaftlichen läge gibt. Die I al.iMh.is ila e:--„g-, s;ml bereit, ihr Bestes zu tun fur die IntciiMV h-rsm « di-r l.mdwii tschaftlichen Arbeiten uml der handvt et kih heu Bil.oigiiug. der sie sich widmen. Sie erwarten mit vollem Veitratten und mit Treue, daß ihnen geholfen wird, ihr kultm'. lies \i\ eau und ihre berufliche Ausbildung zu heben. Die h'cidciung von Amhara (d. h. die dortige italienische Koloniali ee icrung) hat bereits ein T e r r a i n zur V e r t u g ti n g ig i s t c 1 11 zur Errichtung einer Landwirtschafts- und I landwerkcrschule für die Falaschas der dortigen liegend." (1'cber die Tätigkeit Viterbos, der vom Vizc-könig zum' Regierimgskonuiüssar der neu errichteten jüdischen Gemeinde Addis Abeba ernannt wurde, berichteten wir in Nr. 0 der „Juel. Rundschau".) In die türkische Verfassung sind neue abändernde Bestimmungen eingeführt wurden, durch die festgestellt wird, daß alle türkischen Staatsbürger ohne Unterschied Religionsfreiheit genießen. Juden, Griechen, Armenier und Angehörige anderer Bekenntnisse werden in Zukunft in allen staatlichen Angelegenheiten den Türken gleichgestellt sein. Besichtigen Sie unsere sehenswerte GARDINEN-SCHAU Neue Dekorationen und Stoffe in grosser Auswahl Eröffnung t. März i m //. SiocH Bf RD N C 3

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