Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1937-02-12 · Heft 12 (12.2.1937) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 12 (12.2.1937)
Date
1937-02-12
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2651273-2653625-2653637--30291-2684832
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

12 entity mentions

j~ BERLINER RUND SCHAU ™— 20 Jahre Jüdisches Museum In der Geschichte des Jüdischen Museums in Berlin, das am 17. Februar 1017 eröffnet wurde, bringt die Sieben zwei wichtige Daten in Erinnerung. 1007 übernahm die Berliner Gemeinde das Vermächtnis des Dresdner Kunstmalers Albert Wolf. 1917 wurde die Wolfsche Sammlung der Ocffeutlichkeit ühergeben. Das Museum wird im Februar zwanzig J a h«r e alt, oder, wenn man will, dreißig. In den dreißig Jahren seit dem Tode Albert Wolfs hat sich seine Schöpfung in mancher Richtung entwickeln können. Sie hat ihr Oesicht trotzdem gewahrt, und das nicht etwa, weil der Stifter sein Erbe unverändert erhalten zu wissen wünschte, sondern weil es ■— als Museum angelegt. — außerordentlich ausbaufähig war. Als Museuni mit einer Doppelbestimmung: für die Kunst des Judentums, für die auf das Judentum bezogene Kunst. Was eine so formulierte Aufgabe bedeutet, wird aus der Parallele etwa zur Kunst des Islam besser einleuchten. Eine Kunst des Islam: sehr wohl, aber eine auf den Islam bezogene Kunst, gibt es das? Das gibt es nicht, weil die Mohammedaner nicht unter den Völkern leben. Israel allein lebt unter den Völkern. Die Welt, in der sich Juden bewegen, spiegelt ihr Bild, teschen nicht nur mit eigenem, sondern auch mit fremdem ünstlerauge. F'nd so wird ein Jüdisches Museum, wie es Wolf konzipierte, ohne Unterschied sowohl von Römern für Judaa geprägte Miinzen, als auch Schöpfungen des jüdischen Medaillrurs Abrains« >n inkr ein Bildnis Mendelssohns von Chodowicrki als dazugehörig zusammentragen. Wolfs Starke war das judische Portrait, und niemals fühlten wir uns seinem Denken, seiner ganzen Saminlerpersönliehkeit so vi'iblinden, wie neulich, als die so stnt'liche Reihe judischer Bildni-e-e im \'u>eiim zur Ahuenga'erie zusammengestellt wurde. Und eines anderen noch wollen wir bei dem Anlaß, den die Jahreszahl bietet, dankbar gedenken: des seit einigen Jahren im Ruhestand lebenden, sich seiner wissenschaftlichen Arbeit nun voll widmenden Obcrbibüothek.irs Dr. Meilitz Stern, der d.is von Wolf hinterlassenc Kunstg;it als erster in die Hanu> nahm, es orjn-ete und zum Ausstellungsobjekt formte. Stern beherzigte das Vermächtnis Wolfs, er „führte" die Sammlung fort. Bereits bei der ersten Aufstellung konnte die Stiftung durch Leihgaben, Schenkungen und Erwerbungen bereichert auftreten. Stern war es, der dem Museum den berühmten Jagdteppich von 1500 sicherte, jenes Geschenk Friedrich Wilhelm I. an die alte Synagoge, das wir auch heute bewundern. Stern verschaffte dem Museum die Tassacrtbuste Mendelssohns, die schon ihres beachtlichen Gewichts wegen unverrückbar dasteht, alles überdauernd, was der so waiidlungslahige Eingangsraum zu bieten vermag. Stern verdanken wir, gewiß nicht zuletzt, die wissenschaftlichen Untersuchungen über die Estherrollen, die Medaillen, die Miniaturen und andere Museumsstücke, sowie die überaus wichtigen ldentif zierungen auf dem Gebiete des Mendelssohn-Portrats, die leider nicht genügend genutzt wurden und die das Museum noch aufzuarbeiten haben wird. Gerade bei der Ausstellung „Unsere Ahnen", als eine Replique des Erischsehen Mendelssohn-Bildnisses aus Privatbesitz auftauchte, zeigte es sich, wie verdienstvoll es gewesen, dem Ursprung dieses Porträts nachzuspüren. Stern hatte übrigens auch das Mendelssohn-Bildnis von Anton Graff festgestellt. Es befand sich in der Leipziger Universitätsbibliothek. Daß die Museumsleitung auch heute bestrebt ist, die M e n d e 1 s s o h n - T r a d i t i o n zu wahren, zeigt der neuerliche Ankauf eines farblich bestr ickenden Mendelssohn-Porträts aus den Bestanden des aufgelösten Lessingmuseurns. Ein Mendelssolinkabinctt, wie es früher im Hause Oranienburger Straße 20 bestanden hatte, besitzt das Museum heute leider nicht mehr. Schon sind ihm die Räume im neuen Hause wieder zu eng geworden. Mancher Berliner, der das Museum aus früherer Zeit kennt, wird sich an die alten Räume neben der Bibliothek erinnern. Da war der dämmerige Vorraum, dicht behangen mit dunkel schimmernden brokatnen Thoravorhängen und bäuerlich bunten Thorawintpeln, die eine anheimelnde Luft ausströmten. Da war der lange llauptsaal, der quer- und längsgefeilt durch die mit Kultgeriit, Münzen, Frühdrucken angefüllten, noch jetzt bestehenden Vitrinen an den Wänden Werke neuerer Kunst vorführte, Am anderen Ende lag das Porträtkabinett. 1026 präsentierte sich die Sammlung der Ocffentlichkeit mit zahlreichen Neuerwerbungen aus den Mitteln der kunstfreundlichen Gemeinde. Die Ausstellung vom Sommer 1927 verfügt bereits über vier Räume. Die moderne Kunst marschiert in breiterer Reihe an, vertreten durch Struck, Lesscr Ury, Eugen Spiro, Harald Isenstein, aber auch die neueren, Meidner, Palukst, Eeigl, Herstein, Elans Michaelson, Julius Rosenbaum, Steinhardt, Budko, Rahcl Szalit. Von Max Licbcrmann ist eine Graphik vorhanden. Es geht vorwärts. Oktober 1027 tritt Karl Schwarz als Kustos in die Leitung der Kunstsammlung ein. Im März 1930 übergab ihm Stern bei seinem 25. Amtsjubilaiini die gesamte Leitung, Wenn heute schon eine Würdigung der beiden Museumsleiter gestattet ist, möchte man meinen, daß Stern besonders die wissenschaftliche Erschließung der Museuinsbcstände förderte, während Schwarz hauptsächlich auf die werbende Wirkung des Museums bedacht war. So begründete Schwarz, im November 1020 den M ti s e u m s v e r e i n, dessen Ehrenvorsitz Max Liebermann übernahm. Von der Berliner Presse wurden Max Osborn und Adolph Donath herangezogen. Schwarz versuchte das Interesse für das Museum in weitere Kreise zu tragen, hielt z. B. einen Lichtbildervortrag im großen Hörsaal des Kunstgewerbemuseums. In der Berliner Ausstellung „Kult und Form-', die neue evangelische, katholische und jüdische (iebrauchskttnst zeigte, war das jüdische Museum mit modernem Kultgerät vertreten, das Schwarz zu sammeln angefangen hatte. Seine bedeutendste Leistung war die Ueberführung der Sammlung in die eigens für das Museum von Baumeister Baer hergerichteteu Räume im frei gewordenen Gemeindehaus Oranienburger Straße 31. liier wurde eine durchgreifende Gliederung der Muscttmsbestände und eine anschauliche Darstellung des Gebotenen ermöglicht. Hier konnte das von Saliy Kirschstein gestiftete Synagogenmobiliar aufgebaut werden. Das von den Bne Brüh Logen und der Schulkommission der Gemeinde übernommene Diapositivmateria! wurde zu einem einige tausend Stück zählenden Archiv ausgebaut. Neben dem aus Wolfs Besitz überkommenen Photoanbiv stellte es ein wichtiges Lehrmittel dar. Mit den plötzlich veränderten Verhältnissen, unter denen Schwarz einem Ruf nach Tel-Awiw folgte, begann für das Museum eine neue Existenzphase. Es wurde von der früheren Assistentin des Dr. Schwarz, Erna Stein, geleiiet. Die Gemeinde sah sich nicht mehr imstande, den Etat für Erwerbungen im früheren Umfange zu sichern. Andererseits erwuchs dem Museum eine neue Aufgabe: sich in viel stärkerem Maße als früher für die lebenden Künstler einzusetzen, intensiver den künstlerischen Interessen unserer Gemeinschaft zu dienen. Den künstlerischen und den kunstwissenschaftlichen. Eine Gesellscliaftsschicht begann nämlich, sich dem Museum zuzuwenden, die, für die Volkstraditionen und religiöses Brauchtum weniger empfänglich, nicht so sehr emotionelle, als vielmehr geistige Werte aufzunehmen bereit war. Vergleicht man die geistige Situation zur Zeit des Muscumsdezernats von Dr. Aron Sandler mit der heutigen seit 1034, als Dr. Alfred Klee das Dezernat übernahm (Dr. Sandler übersiedelte nach Palästina), so ist die Wandlung augenfällig. Es existierte damals eine Kunstkommission, Die Mitglieder dieses Gremiums werden sich gewiß noch der Szene erinnern, wie der verstorbene Dr. K a s t a n in seiner eigenwilligen, temperamentvollen Art erklärte, die Frau habe sich nicht um die Synagoge zu kümmern, sie gehöre ja von jeher nicht in die Synagoge, ihr Platz sei höchstens auf der Empore. Es handelte sich um Syuagogenführungen, die eine Frau anzuregen gewagt hatte. Das war im Oktober 1928. Am 20. Februar 1035 fand im Muscuinsvercin ein Vortrag von Dr. Helen Rosenau statt über den Synagogenbau und seinen Einfluß im abendländischen Kulturkrels. Die Einladung war vom üeineindevorsitzenden Heinrich Stahl unterzeichnet. Der Museunisdezernent Dr. Klee hielt eine Ansprache. Die Zeiten hatten sich inzwischen geändert. Nach der Auffassung von Alfred Klee soll der Muscumsvercin nicht allein die Stifter und Gönner zusammenfassen, sondern eine Arbeitsgemeinschaft darstellen. Neben dem Amt des Museumsleiters, das Prof. Franz Landsberger übernahm (Erna Stein war nach Palästina gegangen), wurde von der Gemeinde das Amt des wissenschaftlichen Beirats geschaffen, das der Verfasserin überfragen wurde. Manches von dem, was auf der Mainzer Tagung jüdischer Kunsthistoriker und Museumsleiter im Januar 1031 erwogen wurde, fand in jüngster Zeit seine Verwirklichung, sowohl in der Arbeit des Museums, als in der Tätigkeit des Sekretariats für Bildende Kunst im Reichsverband der Jüdischen Kulturbünde, der die Künstler organisatorisch zusammenfaßte. Aber das Organisatorische allein kann es nicht sein, was die Wandlung in unserem Kuustleben herbeigeführt hat, es ist die lebhaftere Teilnahme an dem geistigen Schaffen innerhalb unserer Gemeinschaft. Ich denke an die Familienbilder-Ausstellung im Jüdischen Museum in Breslau, die, allein durch das Berliner Beispiel angeregt, ohne irgendwelche Beeinflussung seitens unseres Museums, spontan und selbständig ins Leben gerufen wurde. Was uns fehlt, ist immer noch die Kunstzeitschrift, die die Mainzer Tagung geplant hat. Allerdings hat die jüdische Presse in den letzten Jahren außerordentlich viel getan, um eine Kunstzeitschrift zu ersetzen, die wohl kaum noch eine tragende Leserschicht gefunden hätte. Mit anerkennenswerter Bereitwilligkeit nimmt sie in ihre Spalten nicht nur den Kunstbericht und das Bildmaterial auf, das die Ausstellungen im Laufe des Jahres darbieten, sondern auch tiefer schürfende Untersuchungen. So kann denn die Rückschau auf die Arbeit des Museums mit dem Dank an die Ocffentlichkeit schließen, die durch rege Anteilnahme ihre Kunststätte zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Rahcl W i s c h n i t z e r - B e r n s f c i n Von der Jüdischen Winterhilfe Die nächste Eintopfsammlung findet am Sonntag, dem 14. Februar, statt. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe findet am 14. Februar, 20.30 Uhr, Kleiststraße, ein Liederabend (Kompositionen von I. Zellermayer) statt. Karten: Kedem, Dahlmannstraße 8. I. Dobrin, Hackeschcr Markt und Jerusalemer Str. 16, Hauswart Kleiststr. 10 und Abendkasse. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 934 46. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV Zontmm-NOrd Sni:nnl>end,!t. Mrunr, 70.10 Uhr n/.V-Hrtm, Rc.enthaler Straße 14 TW-Abend. Aruprnrbe: Dr. Alfred Rabau. Mit. wirkende David Feit, M. WitU-laohn, M. Keil. Knrlr,, em.rhi, Ter-Gerlrck 7u 65 Rj)f. bei Salles, Or-nnflierq ftrflß-,. 30; Arllrrstrin, Alte Schönhauser Str. 58, und en der AVn.ik.M» Zentrum*Nord Sr::nabi'nd, H Fehruar, 20.10 Uhr h/V-Hcim, Rosenthüier Straße 44 Cbug Iwri Barbarotsapl. Montup, 1>. h-briiar, 20.30 Uhr ''■'ZV-Hrim, (KilTtMraße 21 Dr. flani Capell: Wirtschaftskrise Wirtschaf tsauf itieg. Paläütina-Monatsschau Wilmersdorf Montag, /•>. fehruar, 20.10 Uhr Temur-Cluh. Kn'nerallec 48-50 (Siehe Anretjre) Stadtpark Dienstag. /*. Mruar, 20.30 Uhr BZV-Heim, (Mw.tr. 21 Dr. Paul Kppstein . Wanderung und Unland der Juden in Deutschland Nordring Dienstag, 16. I rbrunr, 20.30 Uhr Rerolinn-Festsa/e, Schönhauser Allee 28 Dr. David SchloBberiti Jüdische Not — tüdlache Wanderung Palästina-Monaist,thau Friedrichshain Dleutlag, 16. Mruar, 20.30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Str. 87 Kurt Loewensteint A. D. Gordon Hermsnnplctz r>irstag, 16. tebruar, 20.30 Uhr BZV-Heim, Neukölln, ßgerstr. 6 Palastina-Monatsschau BarbHroanapl. Stadtpark und Wlttenbargpl. Südost Sonnabend, 20. Fehruar 21.30 Uhr HZV-Htim, Ooltzstr. 21 Kleinkunstabend „Jüdischer Humor" Mitwirkende : Herbert Gränbaura (vom Jfld. Kulturbund) Jüdische Geschichten. Josef Glowlnakl: Jüdische Rezitation. Alexander Modlit Judische Lieder Karten iu 50 Rpf. im Vorverkauf ir, der Jüdischen Rund- «chau, Melnekentr. 10 j Konditorei Schneider, Kleiststr. 131 Kaufhau, Kada, Goitistr. 28 Sonnabend, 20. Mruar, 20.30 Uhr BZV-Heim, llrückrnstmße 9 Jüdischer Kleinhunstabend An»prarhe: Leo Hirsch. Mitwirkende: Mascha Benjakonalcy t Jüdische Lieder, Hilde Sallnger: Klavier, Siejrm, Lippmann: Geige HarmannplaU Sonnabend, 20. Mruar, 20.30 Uhr BZV-Heim, Neukölln, Jägersir. 6 Oneg Schabbat < Dr. Oskar Adler Mitwirkende: Mascha Benjahonaky, Nicolai Eljaschoff, Hilde Sallnjrer, Chore Karten zu SO Rpf. bei Leibholz. Kaiser-Friedrich-Str. 59; Nuft. bäum, Bergrttr. 28; Schwalb, Herauinnstr.46, «, a. d. Abendkasse Jüdischer Kulturbund Berlin E.V. Sonder - Veranstaltung: Donnerstag, den 25. Februar, 20.19 Uhr Im Kulturbundtheater, Kommandantenstr. 57 Einziger Liederu. Arienabend Hermann Schey unterMItwirkung vonGodfrled Zee.ander (Violoncello) Am Flügel Leo Taubmann Arien u. Liedftrvon Händel, Schubert, Mehler u. a. Karten ZU FM 1.- bli 3.—, Philovcrlaj?, Pariser Straße 44; Zahlstelle A schiffen burger Str. 18; Hirsd.fcld, Jagowttr. 44; Poppelauer, Neue Fried rieh str, 59; Kfdem, Dahlmnnnstr. 8; Mitglied erb uro, Kommandantenstr. 57, u. Abendkasse. Eintritt auch f. Ntchtmltylieder d. Kulturbunde* mit Rcichsverbandskarte (ohne jeglichen Ausweis kein Einlaß) KUNDGEBUNG der Berliner Misrachi-Gruppe anläßlich des Delegierten-Tages des Deutschen Misrachi Sonnabend, den 13. Februar 2080 Uhr in der Synagoge Münchener Straße 37 Idee und Wirklichkeit des Misrachi Dr. S. Grünberg Dr.P.Sulzberger Dr. A. Altmann Dr. Harry Levy P^KajJIIOM piii n'ii^nnmnonn-ii Dr. Joachim Prinz Golattizentren ■ Schicksal and Gesicht Letzter Abend: Wilna (Mit Lichtbildern) Mittwoch, 17.F86T.. 20.30 Uhr, Logentiau«. Klaiststr.io HÖrarkartert................RM -.75 .JL^Ju^sIoMe Ck.tl. BLcdlk det- Bcriuwt '^'d^AiscJi^:'P'e^eJ.nj<^n^: Konzart-Direktion L. TAUBE / Ruf B6 1775 singt Sonntag, 14. Februar, 20.15 Uhr BrUdervereln Lieder u. Arien Am FIU gel: Rudolf Schwant KARTEN im Vorverkauf 1.85 bis 4.40 bei Philo, Kedem. Lach mann, Poppelauer. Verein fOr Jüdische Geschichte und Literatur E.V. Farnepr. D 1 3915 C 2, Spandauer Straß« 41 Einladung zum Vortrag am Donnerstag, dem 18. Fobruar 1837, pünktlich 20.30 Uhr im Logenhaus Berlin W, KlelatstraBe 10 Professor Dr. 1. Hbogen „Von Isaak Abravanei" (Zur 500. Wiederkehr saln»s Geburtstages) Eintritt gegen Mltg II od s ka rla das Vereins, des Jüdischen Kulturbundes, des Jüdischen Lehrhauses oder der R-Karte WIZO-NACHMITTAG im Heim, Berlin W, Wittenbersplatz 3a11 Gäste zu allen Veranstaltungen willkommen Dienstag, 16. Februar, 16.30 Uhr: Dr. WERA MAKLER (Soeben aus Palüstln« zurückgekehrt) Eine Wizo-Aüjah geht nach Palistina FRAUEN- ARBEITSGEMEINSCHAFT FOR PALÄSTINA (WIZO) Barlin W15, Meinekest ra De tO / Ruf 9190 31 Klavierstimmer PEREZ, 62 Steglitz 1920 TEBBiSB POl WISCHER .11' l> K S e.V. Berlin W35, KurfOnrtenntr. 42, Tel. B 2 5524 C» esellscliaftsabencl Sonnabend, den 20. Februar 1937, 20.30 Uhr Brüdervereinshaus, KurfürHtenstraße 115-116 Kleinkunst Tanz Tombola KlntrlttHkortcn Im Vorverk. in Hill Im VerbandAGro; Iwria-Bank, Dirdtsrnitr. 26-27; Iwria-Bank, Fasnnenstr. 18) Kond. Hansa, Kleinbürger Str. 19; Rest. Rubinstein, Joadiimsthalor Str. 41; Rest Kimelfeid, Rosenthaler Str.32; Buctih.Ronenberij.Grenodierstr.38.39; Kolunialwaren-Kornrctrii, Metser Str. 42; Anzeigenannahme Jüdische Runtlsekao, MeinekestraBe 10 Abendkasse RM 14,60

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.