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Jüdische Rundschau · 1937-02-05 · Heft 10 (5.2.1937) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 10 (5.2.1937)
Date
1937-02-05
Page
– (sequence 14)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU RT-RUND SCHAU Nr. 10, 5. FEBRUAR 1937 Bezirkstagung In Oberschlesien Am 24. Januar {and in Gleiwitz die Bezirkstagung aller oberschlesischen Vereine statt. Sämtliche Vereine hatten ihre Vertreter entsandt. Die Tagung, der ein Besuch des Präsidiumsmitgliedes Siddy Gold Schmidt in sämtlichen Vereinen Oberschlesiens vorangegangen war, gestaltete sich zu einer Arbeitstagung, auf der sich an Hand des vorgetragenen Rechenschaftsberichtes herausstellte, daß die Makkabivercine in Oberschlesien eine recht gute Arbeit, insbesondere auf turnerischem Gebiete, leisten. Iis wurde beschlossen, die Basis der Arbeit zu verbreitern und einen regulären Spielbetrieb unter Einbeziehung der Spielmannschaften des Breslaucr Bar Kochba zu organisieren, tin weiterer Beschluß wurde dahingehend gefaßt, dali die Makkabivereine Obcrschlcsiens zu ihren Trainingsabenden regelmäßig mit Trainern, die die Bezirksleitung zur Verfügung stellt, beschickt werden. Dadurch ist ein systematischer und der Arbeitsweise des Makkabi entsprechender Betrieb gewährleistet. Die Pläne für eine Reihe von größeren Veranstaltungen des Bezirks und einzelner Vereine lagen der Tagung ausgearbeitet vor und wurden von'dieser akzeptiert. Siddy Goldschmidt behandelte in einem Referat die Aufgabengebiete, die in der neuen Arbeitsperiode zu bewältigen sind und beschäftigte sich insbesondere mit der Systematik der sportlichen Breiteiiarbeit und den besonderen technischen Hebungen, die dem Aufgabengebiet des Makkabi entsprechend einzuführen seien, sowie mit der Intensivierung der Erziehungsarbeit. Die neu eingesetzte Bezirksleitung steht unter dem Vorsitz, von (ii-org Neuländer, Buiitlu n, und setzt sich weiter aus Gerber, Bieslau, Meie,/ M c r z f e I d, Beuthen, und Horst B r u m I i k, Beuthen, zusammen. I 'er Tagung ging am Sonnabendabend eine Kundgebung des Makkabi in Gleiwitz voraus, deren Rahmen Aufmarsch und GesangMiarhietungcn des Mak'.abi-Hazair, der in großer Stärke erschienen war, bildeten. Der Ansprache von Siddy OoUUchmidt folgte der mit großem Beifall von der gut besuchten Versammlung aufgenommene Makkabi-Film. Makkabispiele in Offenbach Der Sudwestdeutsche Makkabikreis führte in Offenbach mehrere spannende Bußballkampfe mit kombinierten Mannschaften des J J B. H anaii und des Bar Kochba Offenbach gegen Bar Kochba Frankfurt durch. Die Hanau-Ot'fenhacher Auswahlmannschaft hatte bekanntlich in den letzten Wochen über den als spielstark bekannten Itus Nürnberg einen l.leherraschungssicg davongetragen, so daß man auf das Ergebnis der Kämpfe in Offenbach gespannt war. Die Frankfurter Makkabim konnten im Fußbali trotz, der wirklich gut und stark zusammengestellten kombinierten Einheit aus nanau-Offenbacli nut 5:1 (1:1) Toren siegen, wenn auch die erste Spielhalfte nur gleichwertige Leistungen auf beiden Seiten zeigte und der Offenhaeher Linksaußen J. Fried immer wieder durch stürmische Durehbrüche gefährlich wurde. Der Sturm der Frankfurter war stark verjüngt, so daß er sich erst in der zweiten Hälfte zusammenfinden konnte, dann aber, glänzend durch die umsichtige Taktik des Mittelläufers Walter Herrsch unterstützt, wirklich vollendete fußballerische Leistungen demonstrierte. Die Torschützen waren: W. Grünebaum (2), Erbesfeld, Silber und May bei Bar Kochba Frankfurt und bei Offenbach-Hanau: Hellmann. Die 2:14-(0:6)-Niederlage der Bar Kochba Frankfurt- Jugend gegen eine Hanau-Offcnbacher Jugendelf war eine böse l'eberrasclumg, aber auch dieses Ergebnis war wohlverdient. Die Frankfurter Scluilermamisehaft gewann mit 2:0 Toren gegen I lanau-Offenbach. Im Handball trennten sieh die beiden Dameneinheiten von Frankfurt und Hanau < )ffeiibaeh unentschieden beim Stande von 1:1. Makkabi Düsseldorf weiht neue Turnhalle ein. Der Tum- und Sportverein Makkabi e. V. Dusseldorf weihte am 16. Januar seine mit Unterstützung der Jüdischen Gemeinde und privater Forderer neuerrichtete Turnhalle ein. In der festlich geschmückten und mit eindrucksvollen Wandspriiehcn ausgestatteten Halle waren die Vertreter fast aller jüdischen In.-titiitiouen und Organisationen der Judischen Gemeinde erschienen, l'ntcr den auswärtigen Gasten sah man u. a. den Vertrete.- des Westdeutschen Makkabikreises und die Vorstandsmitglieder der benachbarten Makkabivereiue. Ein außerordentlich großer Teil der Gemeinde nahm an der Feier teil. Die Halle war überfüllt. Mit den aktiven Sportlern dürften etwa 600 Menschen anwesend gewesen sein. Nach kurzen Begrüßungsworten des I lerrn E 11 z b a eher richtete der Vorsitzende der Synagogen-Gemeinde, Erich Felsenthal, im Namen der Gemeinde und aller Organisationen Worte des Dankes an den veranstaltenden Verein. Fr verband hiermit die Wunsche der Gemeinde fnr eine glückliche Arbeit des Makkabi in den neuen Räumen. Nach ihm ergriff der Vorsitzende des Makkahi, Assessor Georg üuthniann, das Wort zu einer Ansprache, in der er in Anknüpfung an die Makkabäerzcit über die Pflichten und Aufgaben sprach, che sich aus dem Tragen dieses Namens ergeben. Am Schlüsse seiner Ansprache nahm er die Ehrung von sechs Vereinsmitgliedern vor, von denen zwei die goldene (Dr. Adolf Sindler und Josef E 11 z b a e h e r) und vier die silberne Ehrennadel erhielten. Nunmehr folgten die sportlichen und turnerischen Vorführungen, die insgesamt auf einem außerordentlich hohen Niveau standen. Besonderen Beifall fanden die Vorführungen der Jugend und der Senioren. Von den Schaukämpfen gefiel die Boxabteihmg besonders gut. Zwischen den einzelnen Vorführungen sang der Makkabi-Hazair Lieder und tanzte Horrah. Im Anschluß daran wurde der Makkabi-Film gezeigt. _ Der JTSC. Bar Kochba-Hakoah verlegt seine Süd-Abteilung in die neue Turnhalle der Jüdischen Gemeinde in der Oranienstr. 180. Neben der bereits bestehenden Abteilung sind Kurse für Kinder und Jungmädchen vorgesehen. Geübt wird an jedem Donnerstag in folgenden Abschnitten: Kinder- Abteilung von 16—18 Uhr; Jungmädchen-Abteilung von 18 bis 20 Uhr; Erwachsene von 20—22 Uhr. * Für den Jüdischen B o x - C I u b „M a c c a b i", der bereits vor einigen Jahren in einer Turnhalle Neuköllns trainierte, bestand seit langem der Wunsch, wieder in dieser Gegend den Boxbetrieb aufzunehmen. Die jüdische Bevölkerung des Südens soll durch Inanspruchnahme des Boxtrainings, das ab 2. März an jedem Dienstag von 18—20 Uhr vom „Maccabi" durchgeführt wird, beweisen, daß das Jugendpflegedezernat von der richtigen Voraussetzung ausging, hier einem dringenden Bedürfnis Rechnung getragen zu haben. Anmeldungen erbittet das Sekretariat des jüdischen Box-Club „Maccabi" E.V., NW87, Jagowstr. 5 (C9 1268). Die Zukunftsaufgaben des Sports in Palästina Ein Gespräch unseres f.l. - Berichterstatters mit dem Generalsekretär des Olympischen Komitees von Palästina, Josef Jekutieli Die Sportführer in Erez Israel stehen vor großen Aufgaben. Ereignisse wie die III. Makkabiah, die Westasiatischen Spiele, zwei Veranstaltungen des Jahres 1938 und schließlich die XII. Olympischen Spiele 1Q40 werfen ihre Schatten voraus. Ihr Mitarbeiter nahm Gelegenheit, einen der bekanntesten Sportführer Erez Israels, der gleichzeitig Generalsekretär des dortigen Olympischen Komitees ist, Josef Jekutieli, über die zukünftige Arbeit zu befragen. t. Worin besichert die Zukunftsaufgaben des Sports tn Palästina? Die für das Frühjahr 1938 beschlossene III. Makkabiah fordert von den Vereinen des Landes umfangreiche Vorbereitungen. Bereits in den nächsten Wochen werden die talentiertesten Sportler in Trainingsgeincitischaften zusammengefaßt werden, für die eine Reihe ausgezeichneter Lehrkräfte zur Verfügung stehen. X Wie Ist die Unterstützung der Staats- und Kommunalbehörden für die spattlldtc Arbeit? Die Landesvereine sind in ihrer Arbeit bisher auf sich selbst angewiesen. Von staatlicher oder städtischer Seite ist nichts geschehen, um den Stand der Körperkultur zu heben. Der größte Mangel ist das Fehlen geeigneter Sportstätten, besonders in TeT-Awiw, Jerusalem und den Kolonien des Landes. Die Beschaffung der erforderlichen Mittel dürfte auch in nächster Zeit die Sorge aller Sportanhänger inner- und außerhalb des Landes sein. 3. Worin besteht die Arbeit des Olymptsdien Komitees in Palästina? Das Olympische Komitee von Palästina ist vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt. In Kürze muß mit den Vorbereitungen zur XII. Olympiade begonnen werden. Die Hauptsorge besteht in der Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten, um überhaupt eine Teilnahme in Tokio zu ermöglichen. Um die Vorarbeiten planvoll und intensiv durchführen zu können, wird ein Fonds auf den Namen von Meir Diz.cngoff geschaffen, der stets ein besonderer Förderer des Sports gewesen ist. Bis zu seinem ersten Todestage hofft man, eine bedeutende Summe aufzubringen. Die weitere Tätigkeit des Olympischen Komitees besteht in der Ausführung der Beschlüsse der Obersten Internationalen Sportbehörde. Dem Olympischen Komitee von Palästina sind Kommissionen in allen Sparten angegliedert, die für die Durchführung dieser Beschlüsse sorgen. 4. Wie Ist die gegenwärtige sportliche Lage? Infolge der Unruhen war die sportliehe Tätigkeit längere Zeit nahezu unterbunden; jetzt ist eine aufsteigende Entwicklung festzustellen. In den letzten Monaten sind wiederum neue Kräfte ins Land gekommen, die zu einer weiteren Belebung beitragen werden. Auch der Nachwuchs ist bereits so weit geschult, daß er nennenswerte Leistungen vollbringen kann. Mit den englischen Sportlern hat eine rege Wettkampftätigkeit eingesetzt, die den Ehrgeiz der jüdischen Sportler gesteigert und die Kampfkraft gehoben hat. 3. Wird sldt die III. Makkabiah ihrem Charakter nadt von den früheren untersdieiden? Die III. Makkabiah muß in erster Linie auf die Erzielung guter sportlicher Leistungen gerichtet sein, um der Weit den Stand der Körperkultur der jüdischen Jugend zu zeigen. In jedem Sportzweig werden Mindestleistungen vorgeschrieben, die nur größeren Ansprüchen genügen, so daß nur die sportliche Elite des jüdischen Volkes an den Wettkämpfen teilnehmen kann. 6. Wie wird die Beteiligung Erex Israels an den Westaslailsdten Spielen sein? Voraussichtlich wird Erez Israel in Afghanistan an allen Disziplinen teilnehmen. Das Sportprogramm der Spiele umfaßt Leichtathletik, Schwimmen, Wasserball, Fußball, Hockey, Volleyball und Tennis. 7. Weldte Vorbereitungen werden für die XII. Olympladein Tokio getroffen? Von dem Verständnis und der Opferbereitschaft der Juden für die große Bedeutung, die einer Teilnahme an der nächsten Olympiade zukommt, wird die Beteiligung Erez Israels abhängen. Nur diejenigen Sportler, die sich auf der III. Makkabiah in sportlicher und erzieherischer Hinsicht bewährt haben, werden in der Lage sein, das jüdische Volk bei den Olympischen Spielen würdig zu vertreten. Makkabi-Reise nach Erez Israel Fußball-Tournee des Bar Kochba-Hakoah Die Fußball-Abteilung des Bar Kochba-Hakoah Berlin wird Ende Februar eine Tournee durch Erez Israel durchführen. Die Verhandlungen sind soweit bereits abgeschlossen, daß Spiele in Haifa, T c I - A w i w, Jerusalem, P e t a c h T i k w a h, Rechoboth und noch einigen Kolonien vorgesehen sind. Die Mannschaft wird am 26. Februar mit der „Marietta Pacha" von Marseille abfahren und am 26. März mit der „Sphinx" das Land wieder verlassen. Auf der Rückreise ist je ein Spiel in Paris und Brüssel gegen die dortigen Makkabivereine geplant. Es dürfte das erstemal sein, daß eine Amateur-Fußball- Mannschaft als Expedition nach Erez Israel fährt. Man wird bei der Beurteilung der Spielstärke selbstverständlich nicht den Maßstab anlegen können, den man bei Mannschaften wie Admira Wien, Hakoah Wien angelegt hat, sondern, da es sich um eine reine Amateur-Mannschaft handelt, die noch dazu bereits einen großen Teil ihrer besten Spieler nach Erez Israel abgegeben hat, wird man damit rechnen müssen, sportlich nicht solche Resultate zu hören, wie die genannten Berufsspieler-Mannschaften sie erzielt haben. Trotzdem dürfte die Mannschaft stark genug sein, um den Vereinsmannschaften in Erez Israel ein beachtlicher Gegner zu sein. Die Mannschaft des Bar Kochba-Flakoah wird in der stärksten Aufstellung fahren. In der Verteidigung stehen die altbewährten Kräfte Sperber, Isenheim, die hinter sich im Tor den zuverlässigen Korn haben. Die Läuferreihe sieht in Boguer, Holländer und Scharf drei Spieler vor, die besonders in der Abwehr Hervorragendes leisten. Der Sturm, welcher in der ersten Besetzung Ende, Rathaus, Czunper, Rohrstock und Riegel heißt, wird sich auch ehrenvoll behaupten. Neben den genannten Spielern stehen in Meyer, Vierziger, N e u m a n n, Goldwasser und P h i 1 i p s o h n genügend spielstarke Reservespieler zur Verfügung. Voraussichtlich wird die Berliner Expedition noch durch Herrsch und Grünebaum vom Bar Kochba Frankfurt, Grünfeld von der Hakoah Stuttgart und Rosenbusch aus Würzburg verstärkt werden. Es ist außerordentlich zu begrüßen, daß der Makkabi von sich aus die Initiative zur Durchführung dieser Spiele ergriffen hat, und insbesondere in Hinsicht auf die bevorstehende III. Makkabiah gewinnen diese Bemühungen ihre besondere Bedeutung, Diese Fußballspiele werden sowohl für die Palästinenser, die an sich eine gute Mannschaft sind, ein wichtiges Training sein als auch für die Makkabim aus Deutschland, die vor die Aufgabe gestellt sind, unter gänzlich neuen und ungewohnten Bedingungen zu kämpfen. Was bringt der Sonntag? Jüdischer Sport aus aller Welt Berlin. Wie uns mitgeteilt wird, fällt das Handball- und Fußballspiel der Bezirke Westdeutschland und Berlin- Brandenburg am kommenden Sonntag wegen schlechter Bodenbeschaffenheit aus. Weitere Fußballspiele: Sportplatz am Schäfersee, Platz 1: 9 Uhr: JSK. III gegen Hakoah VI; 10.40 Uhr: JSG. IV gegen Hakoah A. IL; 12.20 Uhr: Hagibor III gegen Hakoah III; 14 Uhr: JSG. III gegen Hagibor II; 15.40 Uhr: JSG. I. Sehl, gegen Hagibor I. Schi. — Platz 2: 9 Uhr: Hakoah IV. Jgd. gegen Hagibor III. Jgd.; 10.30 Uhr: Hakoah III. Jgd. gegen JSK. Jgd.; 12 Uhr: Hakoah I. Jgd. gegen Hakoah II. Jgd.; 13.30 Uhr: JSG. VI gegen Hagibor IV; 15.10 Uhr: JSK. f. Schi, gegen Hakoah II. Schi.; 16.20 Uhr: JSG. JSG. VI gegen Hagibor IV; 15.10 lakoah ~ ' " III. Sehl, gegen Hagibor III. Schi. Breslau. Am 6. Februar Boxen: Mannschaftskampf des Bar Kochba Breslau gegen „Maccabi" Berlin unter Teilnahme bekannter Makkabimeisfer, u. a.: Joel (Berlin) gegen Hochhäuser (Breslau); Kronfeld ^Berlin) gegen Reich (Breslau); Neumann (Berlin) gegen Mark (Breslau); 2Ü.15 Uhr, Max-Nordau-Halle, Ncudorfstr. 100. Bad Reinerz. Ski: Lang- und Abfahrtslauf, offen für alle einem jüdischen Sportverein angehörigen Läufer und Läuferinnen in Damen-, Jungmannen-, Senioren- und zwei Altersklassen unter Teilnahme des Bar Kochba Breslau. Start und Ziel: Margarethenbaude, Bad Reinerz. Jüdische Eishockeyspieler in USA. Eine Reihe jüdischer Eishockeyspieler, die erste internationale Klasse darstellen, spielen in den New-Yorker Mannschaften. Zu den besten jüdischen Vertretern dieser Sportart gehören Schriner, Kalbfleisch, Klein und Wicscmann, die für die „Americans New York" spielen. Kalbfleisch hat sich als erfolgreichster Torschütze dieser Saison erwiesen und Klein spielt nun schon das dritte Jahr repräsentativ. Miss Epstein, die bekannte jüdische USA.-Schwimmtrainerin, die dem Vorbereitungskomitee der II. Makkabiah angehört hatte, ist von dem amerikanischen Präsidenten der »A. A. U.", Jeremiah T. Mahoncy, mit der Leitung der Sparte Damenschwhnmsport beauftragt worden. Liesl Czempin behauptet sich auch im Schwimmsport In einem Wettkampf in Genua gegen starke Konkurrenz belegte sie im 33,33-m-Brustschwimmen einen guten zweiten Platz in der Zeit von 32,4 Sekunden. Hasmonai zum fünften Male Warschauer Meister. Die Tischtennismeisterschaften von Warschau sahen wieder den mehrfacher Meister Hasmonai, Warschau, in der Endrunde, die er ziemlich leicht mit 5:0 gegen den P. S. L. gewann. Damit gewann der Hasmonai nun schon zum fünften Male den Titel eines Warschauer Tischtennismcisters. Ehrlich Tischtennismeister von Frankreich. Bei den Internationalen Französischen Tischtcnnismcistcrschaften sicherte sich der polnische Makkabisportlcr Ehrlich durch seinen Sieg über den bisherigen französischen Meister Hagenauer, der ebenfalls Jude ist» den Meistertitel im Herreneinzel. Der Bar Kochba-Hakoah nimmt am 7. Februar sein Waldlauftraining wieder auf. Es wird trainiert für die Waldlaufmeisterschatten, die am 29. April in Berlin stattfinden, Ablauf vom Sportplatz Grunewald um 10.30 Uhr. Fritz Lewtmohn, früheres Mitglied des Präsidiums des Deutschen Makkabikreises und Sportwart des Makkabi-Wcltverbandes, hat die Sportberichterstattung aus Palästina für die „Jüdische Rundschau" übernommen.

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