Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 9 (2.2.1937)
- Date
- 1937-02-02
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU FALÄS ti nab iatt Nr. 9, 2. FEBRUAR 1937 Die ICA in Hule ' Das jüdische Kolonisationswerk in Ercz Israel steht vor einem bedeutsamen Ereignis. Binnen kurzem werden Verhandlungen ihren formellen Abschluß finden, die dazu geführt tiaben, daß die I c a, die reichste jüdische Kolonisationsgesellschaft, ihre Bereitwilligkeit erklärt hat, sich zum ersten .Male seit ihrem Bestehen in Erez Israel in großem Maße kolonisatorisch zu betätigen. Und zwar wird sie, wie bereits mehrfach berichtet, gemeinsam mit dem Kcren Kajemeth die Hule-Konzession übernehmen, die damit in die Hände zweier Partner gerät, deren finanzielle Mittel und kolonisatorische Erfahrung ihre reibungslose Durchführung sicherstellen. Gleichzeitig bedeutet es den lange geforderten und erhofften Eintritt der Baron Hirsch-Stiftung in die Palästina-Arbeit, nachdem ihre Millionen in den entlegensten Gegenden der Welt jüdische Kolonien aufgebaut haben, die nicht zur Lösung der jüdischen Frage beitrugen und die selbst als reine Siedlungserfolge äußerst problematisch waren. Wenn jetzt die Ica nach Palästina geht, so wird sie zwar spät — aber doch nicht zu spät! — damit beginnen, ihrem Stifter ein ähnliches unsterbliches Denkmal zu setzen, wie es die Pica für den unvergeßlichen Baron Edmond de Rothschild geworden ist. Und so freudig man die Nachricht von der künftigen Zusammenarbeit zwischen Keren Kajcmcth und Ica begrüßt, so kann man doch den Gedanken nicht unterdrücken, um wieviel weiter wir wären, wenn die Ica sich schon vor Jahrzehnten zu diesem Schritt entschlossen hätte. Mit dem Abschluß der Verhandlungen, an deren Ergebnis nicht mehr gezweifelt werden kann, gelangt gleichzeitig das 11 ule-Projekt in ein endgültiges Stadium. Als sich die Möglichkeit des Erwerbs der Hule-Konzession aus arabischer Hand und mit Einwilligung der Palästina-Regierung im Jahre 1934 ergab, stand es von vornherein fest, daß dieses neue Siedlungsgebiet in erster Linie dem Kercn Kajcmcth überantwortet werden und unter seiner Leitung kolonisiert werden müsse. In Anbetracht der ungewöhnlichen Größe des Objektes und der schweren Bedingungen, die die Regierung an die Uebernahme der Konzession knüpfte, wurde diese zunächst von der Palcstine Land Development Cy. (PLDC.) übernommen, die ihrerseits einige private Gruppen — so eine von S m i - lansky geführte und die Agro-Bank — beteiligte. Inzwischen hielt der Keren Kajcmcth nach einem ihm adäquaten Partner Ausschau, mit dem gemeinsam er das Hulc-Werk durchführen wollte. Wenn man bedenkt, daß zu dem Kaufpreis von 200000 pal. Pfund noch ein Vielfaches dieser Summe für Drainage und Irrigation hinzukommt, so wird man verstehen, daß der Nationalfonds in der Wahl seines Partners einigermaßen beschränkt war. Nun hatte bereits vor einiger Zeit der Generalsekretär der Ica, Herr Oungre, Palästina bereist und in dem Hule- Gebiet ein großes zukünftiges Kolonisationsgelände erkannt. Nach einleitenden Verhandlungen mit dem Keren Kajcmcth sandte die Ica eine Gruppe englischer Experten in das Land, die vor kurzem einen befriedigenden Bericht erstattet haben. Weitere Verhandlungen zwischen der Ica —• deren Vertreter in Palästina das Mitglied der Exekutive Dr. Höxter ist, — dem Keren Kaiemcth und der PLDC. haben nunmehr zu einem prinzipiellen Uebereinkommen geführt. Dr. Hexter ist dieser Tage nach Europa abgereist, wo die Ratifizierung des Abkommens stattfinden soll. Das einzige verzögernde Moment liegt noch in Verhandlungen zwischen der lea und der Palästina-Regierung hinsichtlich einer gleichzeitig von der Regierung durchzuführenden Drainage des gesam'en Hu!c-Beckens im Tempo der fortschreitenden Arbeiten auf dem Gebiete der Konzession. Ein sehr wesentlicher Anteil an der glücklichen Entwicklung dieser Angelegenheit ist der Haltung der PLDC. zuzuschreiben. Sie hat nicht nur etwa 100 000 pal. Pfund in Zahlungen an die arabischen Inhaber und Verwaltungskosteri investiert und die erheblichen Uebcrnahmespesen getragen, sondern auch, da die Verhandlungen mit der Ica sich heraus- 70gen, längere Zeit ein sehr erhebliches Risiko getragen, von dem sie erst jetzt befreit ist. Sic hat darüber hinaus ihre eigenen privaten Partner zum Rücktritt veranlaßt, sobald die llebernahme durch KKL und Ica sicher schien, so daß — bis auf einen minimalen Bruchteil — die gesamte Konzession an die beiden großen Institutionen übergehen kann. Ihre vorbildliche Haltung gegenüber dieser Frage von nationaler Bedeutung hat viel zum Gelingen des Abkommens zwischen Kercn Kajcmcth und Baron Hirsch-Stiftung beigetragen, die eine neue Phase der jüdischen Kolonisation in Erez Israel einleitet. C. Z. K. Für „schöpferisches Kompromiß ii Zum Tode verurteilte Araber Im Unterhaus fragte der Abgeordnete ü. N. Pritt den Kolonienminister, ob es ihm bekannt sei, daß auf Grund der in Palästina geltenden Notverordnungen sechs junge Araber aus den Gebieten von Nablus und Tulkerem zum Tode verurteilt worden sind; ob der Oberste Gerichtshof von den Verurteilten jemanden zur Begnadigung vorgeschlagen habe; was der High Commissioner in dieser Sache unternommen habe und ob der Minister im Interesse der allgemeinen Befriedung Palästinas dem High Commissioner empfehlen wolle, diese Todesstrafen in andere Strafen umzuwandeln. Minister Ormsby-Gore: Ich bin nicht sicher, auf welche besonderen Fälle der Abgeordnete Bezug nimmt; ich weiß aber, daß es eine Anzahl von Verurteilungen wegen Kapitalverbrechen im Zusammenhang mit den vorjährigen Unruhen in Palästina gegeben hat. In zwei Fällen wurde das Urteil von der besonderen Erlaubnis begleitet, an die Rechtskommission des Geheimen Staatsrats zu appellieren. Uebcr den zweiten Teil der Frage besitze ich keine Mitteilungen. Was den dritten und vierten Teil betrifft, so habe ich keinen Zweifel, daß der High Commissioner, dem das Begnadigungsrecht zusteht, bei der Entscheidung darüber, ob in jedem einzelnen dieser Fälle Milde geübt werden soll oder nicht, alle wesentlichen Umstände in vollem Umfang berücksichtigen wird. Das Oberste Berufungsgericht in Jerusalem hat das von dem Strafgerichtshof in Haifa gefällte Todesurteil gegen Ibrahim el Nuri, der bei dem Zusammenstoß zwischen Truppen und arabischen Terroristen mit der Waffe in der Hand gefangen genommen war, bestätigt. Neue arabische Delegation? Es verlautet, daß das Oberste Arabische Komitee die Entsendung einer neuen Abordnung nach London plant die aus dem Mufti, dem Bischof Hajjar, Dschemal Husseini, Auni Abd el Hadi und einer Anzahl anderer Araberführer bestehen soll, um gegen den Zionismus zu kämpfen, wobei besonderer Nachdruck auf die angebliche Gefährdung der heiligen Stätten gelegt werden wird. Im „Bustenai" wertet M. S m i 1 a n s k i das arabische Zeugnis vor der Kgl. Kommission und kommt zu dem Resultat, daß die absolute und starre Ablehnung jedes Entgegenkommens zeige, daß man es mit einem nur demonstrativen Verhalten zu tun habe, dessen Ziel es sei, das spätere Einverständnis möglichst teuer zu verkaufen. Smilanski weist nach, daß die Darstellung, die die Araber von der durch die Juden für sie geschaffenen Lage gegeben haben, in den verschiedensten Punkten in das Reich des Fabel gehört, Nur eine starke Einwanderung kann das Problem lösen, das die Verschuldung des Fellachen aufgibt. So wird in Wirklichkeit niemand der Aufhebung der Einwanderung und dem Verbot des Bodenverkaufs zustimmen wollen. Selbst die arabischen Führer, die diese Forderungen vertreten haben, nicht. Wäre es ihnen ernst darum, so würden sie nicht so extremistisch aufgetreten sein. So müssen wir auch wegen der Ablehnung einer Round-Table-Konferenz nicht verzweifeln. Vielmehr sollen die Juden nicht aufhören, mit allen Kräften für die Verwirklichung eines solchen Planes zu wirken. Denn wir können nicht von Kampf und Streit, von Lanzen und Schwertern allein sicher in diesem Lande leben. Das unglückliche Land würde zerstört und wüst werden. Und auch die Regierung soll diese Hoffnung nicht aufgeben, wenn sie wirklich den festen Willen hat, Frieden und Ruhe in dem Lande herzustellen, das ihrer Aufsicht anvertraut ist. Wenn sie wirklich beide Parteien an den runden Tisch bringen will, so wird sie es vermögen. Sie wird finden, daß weite Kreise der Einwohnerschaft in dieser Sache zu ihr halten. Denn auch die Araber wollen, wie wir, in diesem Lande leben, nicht aber getötet werden. Es ist Pflicht der Regierung, den Weg zu diesen Kreisen zu finden, und das ist nicht schwer und nicht unmöglich. Einige Dinge aber sind von vornherein über jeden Zweifel erhaben: 1. Ohne England als Patron kann das Land nicht auskommen. 2. Ebenso klar ist: die Juden können auf ihre Rechte in diesem Lande, die ihnen feierlich versprochen sind, nicht verzichten, und auch den Arabern ist nach ihrer Aussage ja klar, daß der jüdische Einfluß nicht ohne weiteres beiseite zu schieben ist. Und ein Drittes, das nicht unwichtiger ist als das Vorausgehende: Die Million Araber in Palastina sind ein historisches Faktum, das kein vernünftiger und verantwortlicher Mensch auch nur für einen Augenblick in seiner ganzen Gewichtigkeit vergessen kann, und auch die Nachbarschaft von Arabern in den angrenzenden. Landern ist ein solches Faktum. Innerhalb dieser drei Grundfakten ist ein Weg des Ausgleichs zu suchen. Kein erstickendes, tötendes Kompromiß, sondern ein a u f b a uendes, schöpferisches! Neue Beschränkungen der Einwanderung und des Bodenkaufs? J e r u s a 1 e in, Januar. (JTA.) Die palästinensische Arbeiterpartei hat vor ihrer allgemeinen Konferenz in Haifa eine der politischen Lage in der zionistischen Bewegung gewidmete Beratung in Jerusalem abgehalten. Ein Redner wies darauf hin, daß die Araber neue Angriffe auf den Jischuw vorbereiten unc daß die Extremisten die Führung in der Politik der arabischen Bevölkerung an sich gerissen hätten. Die Palästinaregierung habe durch ihre Haltung die Araber zu ihren jüngsten Angriffen auf die Juden ermutigt. Die Mitglieder der Kgl. Kommission hätten für die jüdischen Beschwerden keine Sympathie gezeigt und es sei zu befürchten, daß neue Einschränkungen auf dem Gebiete der Einwanderung und des Bodenverkaufs vorgenommen werden würden. Das frühere Mitglied der Zionistischen Exekutive, Berl Locker, gab eine Analyse der Tätigkeit der Kgl. Kommission. Die Kommission, so führte er aus, sei zwar nicht berechtigt, sich mit dem Mandat als solchem zu befassen, sie sei aber befugt, das Mandat zu interpretieren und grundlegende Aenderungen vorzunehmen. Jedes historische Dokument, so fuhr Locker fort, enthalte Teile, die verschieden interpretiert werden können. Auch in dem Mandat gebe es gewisse Bestimmungen, die auf die verschiedenste Art ausgelegt werden können. So sei das Jüdische Nationalheim von Ben Gurion als ein Begriff definiert worden, der umfassender sei als der eines Judenstaates. Es habe aber nicht den Anschein, daß die Britische Regierung einer solchen Definition zustimmen werde. Von den Arabern werde behauptet, daß die Formulierung des Mandats von allem Anfang an die Bedeutung des Nationalheims durch die Verpflichtung, die bürgerlichen und religiösen Rechte aller Einwohner Palästinas zu schützen, eingeschränkt habe. Diese Klausel werde von den Arabern dahin interpretiert, daß der Status der Araber als Bcvölkcrungsmchrhcit nicht angetastet werden soll. Sie verlangen, daß England die Entstehung einer jüdischen Mehrheit in Palästina nicht zulasse. Würde es den Arabern gelingen, ihren Standpunkt bei der englischen Regierung durchzusetzen, dann würde die ganze Zukunft der zionistischen Arbeit in Palastina gefährdet sein. In britischen amtlichen Kreisen habe man schon vor langer Zeit Pläne ausgearbeitet, die die Begrenzung der jüdischen Bevölkerung Palästinas auf 40 Prozent der Gesamtbevölkerung vorsehen. Berl Locker erklärte weiter, es sei notwendig, alle Vorbereitungen zu einem ernsten politischen Kampf zu treffen. Dies sei besonders geboten im Hinblick auf die große Macht der Araber in Palästina und die Unterstützung, die sie bei allen Mohammedanern auch außerhalb des Landes finden. Es dürfe aber nicht vergessen weirden, daß auch die Juden in der Diaspora eine erhebliche Kraft darstellen. Die letzte Entscheidung aber werde davon abhängen, wie stark der Jischuw selbst sei. Man müsse auch die jüdische öffentliche Meinung in England und in Amerika mobilisieren. Als letzter Redner erklärte der Vorsitzende der Exekutive der Jewish Agcncy, David Ben Gurion, daß man zwar sowohl in Palästina als auch in London großen Gefahren gegenüberstehe, keineswegs aber deshalb zu verzweifeln brauche. Wir erleben, so führte der Redner aus, den großen und tragischen Konflikt zwischen zwei Kräften: der dynamischen Kraft der Juden und der statischen Kraft der Araber. Wir müssen uns bemühen, unsere potentielle Stärke in aktive Kraft zu verwandeln, die imstande ist, den Angriff der Opposition abzuweisen. Tozeret Haarez - Bewegung und Boykott Jerusalem, 27. Januar. (JTA.) Die Palästinapolizei ist beauftragt worden, Erhebungen über die Tätigkeit arabischer und jüdischer Boykottorganisationen durchzuführen. Auf Grund dieser neuen Weisungen sind zahlreiche jüdische Geschäfte in Tel-Awiw, die sich verpflichtet haben, ausschließlich palästinensische Waren* zu führen, von Detektiven besucht worden. An die Geschäftseigentümer wurde die Frage gerichtet, ob sie sich der Vereinigung zur Förderung des Absatzes palästinensischer Erzeugnisse (Tozeret Haarez) freiwillig oder unter Zwang angeschlossen haben. Auch jüdische Straßcnhändlcr, die palästinensische Erzeugnisse verkaufen, werden immer wieder von Polizisten gefragt, warum sie ausschließlich mit palästinensischen Waren handeln. Mieten in Tel-Awiw Die letzten zwei Sitzungen des Tel-Awiwer Stadtrats nahmen einen stürmischen Verlauf, da keine Einigung in der Frage der Beschränkung der Mietzinse erzielt werden konnte. Der Vorschlag der Hausbesitzer, die Gültigkeitsdauer der betreffenden Bestimmungen nicht zu verlängern, wurde von sieben Mitgliedern des Bürgerlichen Blocks unterstützt, während der linke Flügel sich energisch dagegen wandte. Da Chelouche abwesend war, ergab sich eine Stimmengleichheit (7 gegen 7). Neue jüdische Steinbrüche Englischer Arbeiterführer für unbegrenzte Immigration J. McGovcrn, Mitglied des englischen Parlaments, der als Abgeordneter der Unabhängigen Arbeiterpartei in Palästina weilte, hätte vor der Abreise der Delegation im Rundfunk sprechen sollen, wurde jedoch von den Behörden aufgefordert, den von ihm beabsichtigten Appell um eine unbegrenzte jüdische Einwanderung zu unterlassen, woraufhin er sich weigerte, die Rede zu halten. In einer Versammlung gab dann McGrovern folgende Erklärung ab: ,,Die Juden haben .Genie und Aufbaufähigkeit; sie brauchen ein Land, das sie ihr eigen nennen und in dem sie und ihre Kinder in Sicherheit leben können. Palästina braucht solche Menschen; anstatt sie jedoch unbehindert ms Land kommen zu lassen, vertreibt man sie oder verweigert ihnen den Eintritt. Ich aber sage: Lasset unbegrenzte Massen von Juden nach Palästina kommen, um den Arabern Kultur zu bringen. Wenn es hochgestellte Persönlichkeiten gibt, die den Kriegszustand zwischen Juden und Arabern fördern, so muß das Gesetz gegen sie in Anwendung gebracht werden. Palastina hat Raum genug für beide Volke r, die in Freundschaft und Zusammenarbeit nebeneinander leben können." Arbeitskonflikte in Tel-Awiw 300 Streikposten, die an einem Bau in Tel-Awiw aufgestellt waren, wo vor kurzem Mitglieder der Histadruth entlassen und revisionistischc Arbeiter eingestellt wurden, sind von der Polizei auseinandergetrieben worden. U Mitglieder der Histadruth wurden verhaftet, darunter vier, die verletzt waren. 17 revisionistische Arbeiter, deren Forderung suf Anstellung von der Leitung der Tel-Awiwcr Anlegestelle verweigert worden war, versuchten das zum Hafengelände führende Tor zu stürmen. Sie wurden von der Polizei in Haft genommen. KKL-Kundgebung südafrikanischer Zionisten Der Vorsitzende der südafrikanischen Zionistischen Organisation, Herr K i r s c h n e r, sowie der ehemalige Vorsitzende, Herr Braue, und der ehemalige Vorsitzende des Keren Kajemeth in Südafrika, Herr Jannwer, die sich gegenwärtig in Palästina aufhalten, richteten namens der südafrikanischen Zionisten eine Adresse an M. M. U s s i s c h k i n, in der sie ihre höchste Anerkennung der Dienste, die er Palästina erwiesen hat, aussprechen und eine Versicherung ihrer Treue zum Kcren Kajemeth geben; ferner wird mitgeteilt, daß von den südafrikanischen Juden £ 4000 für Kfar Ussischkin aufgebracht worden sind. In seiner Antwort sprach Ussischkin in anerkennenden Worten über die Leistungen der südafrikanischen Judenheit. (Palcor.) In der Nähe von Jerusalem wurde eine Reihe indischer Steinbrüche angelegt, um für die Bauten in Jerusalem Material zu liefern. Das Bild zeigt einen Steinbruch bei Kirjath Anawim auf liKL-Boden, Felo; Im* bjtatta Die Kgl. Kommission hat der Neuzionistischen Organisation mitgeteilt, daß sie bereit sei, die Aussage des Präsidenten dieser Organisation, Wladimir Jabotinsky, nach ihrer Rückkehr nach London entgegenzunehmen.