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Jüdische Rundschau · 1937-01-29 · Heft 8 (29.1.1937) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 8 (29.1.1937)
Date
1937-01-29
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 8, 29. I. 1937 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 13 Emek Jesreel, das Paradies der Säuglinge Von Dr. A. R u p p i n Es ist seit langem bekannt, daß die jüdischen landwirtschaftlichen Arbeitersiedlungen in Palästina auf die Pflege der Kinder und insbesondere der Säuglinge großen Wert legen. Die Siedler selbst sind bereit, sich in ihrer Lebensführung die größten Entbehrungen aufzuerlegen, aber sie bestehen darauf, daß ihren Kindern nichts fehlt, was zu ihrer gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung notwendig ist. Die Art der Pflege ist in den Kwuzoth anders als in den Moschwe Owdim. In den Kwuzoth (Gruppensicdlur,gen) wird fast überall das Prinzip verfolgt, daß der Säugling alsbald in dem in der Siedlung bestehenden Säuglingsheim untergebracht wird, wo die Mutter ihn zur Verabreichung der Mahlzeiten besucht, wo aber seine Pflege in den Händen von erfahrenen Säuglingspflegerinnen liegt. Im Alter von 1—2 Jahren wird der Säugling in die Kinderabteilung überführt, wo seine Entwicklung und Ernährung von erfahrenen Kindernficgerinnen beaufsichtigt wird. In den Moschawim (Einzelsiecilungcii) bleibt das neugeborene Kind im I lause der Eltern, bis es im Alter von 2—3 Jahren in den Kindergarten kommt, aber auch hier steht es während der ganzen Zeit unter medizinischer Aufsicht. Zu diesen sanitären und pädagogischen Maßnahmen kommt hinzu das außerordentliche Interesse, das die Eltern in den landwirtschaftlichen Siedlungen an den Kindern nehmen. Die Freude an der Entwicklung der KinJer ersetzt ihnen fast alle sonstigen Zerstreuungen des täglichen Lebens. Die Resultate dieser außergewöhnlichen Fürsorge für die Kinder äußern sich in einer besonders geringen Säuglings- und Kindersterblichkeit. Man kann ohne große Uebertreibung sagen, daß ein Kind, das in diesen Siedlungen geboren wird, fast eine Garantie mit auf die Welt bringt, daß es die sonst so gefährliche Kindheitsperiode überleben wird. Eine R undfr a g e, die ich bei den Siedlungen im Emek Jesreel und im Jordantal, die schon vor dem Jahre 1026 gegründet sind, veranstaltet habe, hat gemäß Tabelle 1 ergeben, daß die Säuglingssterblichkeit in den einzelnen Siedlungen von 0 "n bis 7,3 o'o schwankt; aber die absoluten Ziffern sind so klein, daß die Unterschiede zwischen den einzelnen Siedlungen keine statistische Auswertung erlauben. Insgesamt wurden in allen 12 Siedlungen in den Jahren 1Q26 bis Dezember 1036 753 Kinder geboren, von denen 17, d. h. 2,2") "o vor Erreichung des 1. Lebensjahres gestorben sinu. Diese niedrige Säuglingssterblichkeit steht einzig in der Welt (h. Selbst in Neuseeland, das bisher die niedrigste Säuglingssterblichkeit in der ganzen Welt aufwies und auf seine hervorragende Säuglingsfürsorge mit Recht stolz war, betrug die Säuglingssterblichkeit in der Mitte der von uns in der Tabelle erwähnten Epoche, d. h. im Jahre 1030 3,4 <>„ und im Jahre 1031 3,2 »o. In anderen Ländern ist die Säuglingssterblichkeit viel höher und steigt, wie aus Tabelle 2 ersichtlich, bis zu 15,9 o'o in Aegypten im Jahre 1020. In Palästina betrug die Säuglingssterblichkeit auf 100 Geborene bei Juden 6,9 8, 8,6 8,0 7.S 6,4 1930 1931 19^2 1033 1031 1935 bei Nichtjuden 16,6 18,2 16,2 15,4 14,4 Die landwirtschaftlichen Siedlungen im Emek Jesreel und im Jordantal zeigen also gegenüber der jüdischen Säuglingssterblichkeit in ganz Palästina einen außerordentlichen Fortschritt. Sie können für sieh das Verdienst in Anspruch nehmen, nicht nur für Palästina, sondern für die ganze Welt einen Rekord für die Säuglingssterblichkeit aufgestellt zu haben. Sie haben gezeigt, was eine systematische Säuglingspflege zu erreichen vermag; ihre Erfolge werden dazu beitragen, die Bemühungen zur Herabdrückung der in vielen Ländern noch sehr hohen Kindersterblichkeit zu verstärken. Tabelle I Säuglingssterblichkeit im Emel Jesreel und im Emek Hajarrfen Zahl Her im Jßhra Ort 1. MiseTimat Hnrmclc 2. Midia 3. C.vnl 4. Ginc^i'tr 5. Ein Clinrod 6. Cirva 7. Te! Jofcfief 8. Chffa-B«^ 9. Kwti7.;äh Kinrrcth 10. Dnjjania A 11. Dasjania B 12. Hasciiomor Hniriir Zahl rW Geborenen ersten I-ebensjahr Gestorbenen 1W, 35 1926 35 1926 35 1026/35 1926 15 1926 36 19:6 36 1926 35 1926 35 1926/35 1926 36 1926 % Hl 37 41 33 16" 45 135 3S 69 39 46 62 Gestorbene auf 100 Geboren» 0,0 0,0 ~,,3 0.0 '',5 i\0 2.2 ' ,0 1,5 5,1 2,2 1,6 Zusammen 755 17 2,2S Tabelle II Säuglingssterblichkeit in verschiedenen Ländern Land Jahr Prozent 1. Aecrypten 1929 15,9 2. Litauen 1930 15,4 1931 14,5 3. Kanada 1930 8,9 4. Schottland 1930 8,3 1931 8,2- 5. U.S.A. 1929 6,8 6. Irland 1930 6,7 1931 6,8 7. England und Wales 1930 6,0 1931 6,6 8. Schweden 1929 5,9 9. Holland 1930 5,1 1931 5,0 10. Norwegen 1928 4,9 11. Australien 1929 5,1 1930 4,7 12. Neu Seeland 1930 3,4 1931 3,2 „Mllon haßafali ha-iwrith". Jehuda Orasowski, verdiente hebräische Sprachforscher, dem wir eines Uversten populären hebräischen Handwörterbücher vor 30 Jahren verdanken, hat nun ein großes wissenschaftliches hebräisches Wörterbuch in drei Bänden herausgegeben (Verlag Dwir, Tel-Awiw). Mit dem soeben erschienenen dritten Band liegt das Werk vollständig vor. Das Wörterbuch gibt die Wortstämmc der hebräischen Sprache mit Umschreibung ihrer Bedeutung wieder, zeigt die Verwendungsfähigkeit der Worte und die möglichen" Variationen und gibt so ein umfassendes Bild der Sprache. Es ist zu noffen, daß dieses Wörterbuch sich bei allen hebräisch Sprechenden einbürgern und zur Hebung der hebräischen Sprachkultur und des hebräischen Ausdrucks beitragen wird, gerade zu einer Zeit, wo für die hebräische Sprache mit überstürzter Eile eine Verwendung zum profanen Gebrauch eingetreten ist der der Verlassene Kinder Oefffentliche Aufgaben In Tel-Awiw hat die Leitung des Kinderfonds der Stadtverwaltung eine Versammlung einberufen, an der sich Sozialarbeiter und Persönlichkeiten des öffentlichen Lehens!:c i igten. Der Leiter der Sozialabteilung der Stadtverwaltung berichtete über die dreijährigen Bemühungen der Behörden, dem Uebel der ohne Erziehung aufwachsenden Kinder zu steuern. Leider konnte man trotz aller Anstrengungen die Frage nicht liquidieren, denn das schnelle Anwa hsen der Zahl der betroffenen Kinder machten Arbeit und Autwand unzulänglich. Die öffentlichen Mittel und der Anparat der St : 0verwaltung genügen gegenüber diesem Problem nicht. Die Summen, die bisher von der Stadtverwaltung und der Gemeinde zur Verfügung standen, sind durchaus nicht ausreichend. Es bestand ein Plan, für den Kinderfonds der Stadtverwaltung .C 40 000 zu sammeln und von diesem Geld die nötigen Institutionen zu errichten, aber es kamen im vorigen |ahr nur £ 4000 zusammen, und im laufenden noch weniger. Um die bestellenden Einrichtungen ci halten zu können, müßten die jährlichen Einnahmen um mindestens At 2000 steigen. Dabei wäre es jetzt nötig, die Tätigkeit der Kinderfürsorge zu erweitern. Es müßte gegen den Hausierhandel der Kinder eingeschritten werden, der die Kinder an das Leben auf der Straße gewöhnt. Man versuchte die Tageszeitungen zu verpflichten, den Straßenverkaut nicht mehr durch Kinder tätigen zu lassen. Auch das Pub'ikum könnte hier Abhilfe schaffen, wenn es sich weigerte, Zeitungen von Kindern zu kaufen. — Für obdachlose Kinder ist ein Nachtasyl geplant, das mit einer Bera ungssteüe verbunden werden soll. Etwas Geld für diesen Zweck ist schon autgebracht, und es würde sich lohnen, die Sache seihst im kleinen Maßstab zu beginnen. Man hat Versuche gemacht, die Kinder bei Handwerkern unterzubringen, aber sie scheiterten mangels geeigneter Lehrstelleu. Es wäre notig, 2 -3 besondere Lehrwerkstätten in Tel-Awiw zu errichten und die Kinder dort 6—S Monate an regelmäßige Arbeit zu gewöhnen. Um den Kindern das hebräische kulturelle Lehen nahezubringen, ist man jetzt auf folgenden Plan verlallen: Man stellt in Schulsälen in allen Stadtvierteln Radios und Laut« Sprecher auf, und die Kinder können dort die musikalischen und literarischen Darbietungen der Jugendstunde hören. Kinder auf der Straße Immer wieder fällt uns in den Straßen das Bild handelnder und verkaufender Kinder auf. Im Sommer barfuß, in zerflickter Hose und zerrissenem Hemd, Tee und Eiswasscr feilhaltend; im Winter als Zeitungsausträger, Shawlverkäufcr, Schuhputzer, oft nur notdürftig gegen die Kälte geschlitzt. Sie sind flink, erspähen oft schneller den „Kunden" als der Erwachsene, dolmetschen in den Brocken aller Sprachen und sind in früher Jugend Miternährer einer zahlreichen (sefardischen, orientalischen oder jemenitischen) Familie. Die klei. ncren Geschwister bringen dem Schuhputzer, der an einer Ecke sitzt, das Essen und oft sieht man sie, die ILinde über ein Kohlenbecken haltend, neben dem großen Bruder hocken. An den Omnibushaltestel'cn herrscht stets ein schrilles Geschrei der Zeitungsjungen. Dawar, Maate/., Chadasclioi! Noch nie ist mir ein Streit der verkaufenden Kinder untereinander aufgefallen. Selbst in der Heize des raschen Verkaufs in den Omnibus hinein findet der Verkäufer des „Dawar" Zeit, dem Jungen des „Haare/" zuzurufen, er werde gebraucht. Oft sieht mau einen müde auf dem Asphalt vor einem Geschäft sitzen und gegen Abend die noch unverkauften Blätter zählen. Als ich mir einmal von einem Jungen beim Teppichklopfern helfen ließ, versammelte sich bald eine ganze Gruppe von Kindern. Sie kamen um einen Trunk Wasser bitten und erzählten ganz nebenbei, welch große Kraft sie ,.gerade für Teppiche" hatten. Diese Kinder, eieren Alter ungefähr zwischen 6 und 12 Jahren liegt, kö.inen keme>f.ills as berechnend oder geldgierig bezeichnet werden. Wer einmal die Stuben gesehen hat, aus denen sie kommen, begreift, daß sie als Stützen der Familie, elcs kranken Vaters «der dei auswärts arbeitenden Mutter, zum Unterhalt beitragen. Allewas mc lernen, erlernen sie auf der Straße. Grell \V e r t h e i m e r, Jerusalem Tel-Aw.wer Notizbuch Sorgen der Kleinen Von der Mittagszeit, nach Schulschluß, stehen bis zum späten Nachmittag an den Autobus-Haltestellen der Allenby- und der ßen-Jehudastraßc Gruppen von Kindern. Sie stehen in Reih und Glied, wie es die Ordnung an den Haltestellert gebietet, aber sie lassen freundlich die Großen vorbei, wenn der Bus kommt, und das Einsteigen beginnt. Ein Seufzer entringt sich ihren kleinen Kehlen, ihre Geduld wird auf die Folter gespannt, denn mit diesem Bus will kein Kind fahren. Sie stehen und warten und halten Ausschau nach dem neuen ,,fahrendci Ungeheuer1', das diese Straßen Tei-Awiws befährt. Als das erste der Kinder das neue Verkehrsmittel erspäht hat, beginnt unter ihnen eine Nervosität wie in einem Bienenhaus, wenn sich die Königin zum Ausfliegen anschickt. „Er kommt, er kommt!" Es stürmt und regnet, und sicher warten bereits viele Eltern ungeduldig auf die Heimkehr ihrer Kinder. Es hilft nichts. Jedes Kind will und muß mit dem neuen z w e i s t ö c k i g e n A tt t o b u s fahren, und der zweite Stock gehört den Kindern. Die Welt sieht so neu und so anders von dort oben aus. Ein Gluck ist es, daß dieser Bus 58 Plätze hat. Immer wieder steigen Kinder aus, und immer wieder können neue einsteigen. Und die Großen — die Großen fahren gar nicht gern damit. Sie haben es großstädtisch eilig und haben bereits festgestellt, daß dieser vornehme Londoner Autobus viel langsamer fährt als der brave alte Tel-Awiwer. Und kommt dann noch gar gerade der Kameramann der „Kariucl-Wochenschau", dann werden Kinder zu „Chaplins", und ihre Freude kennt keine Grenzen. Die Großen sehen ungeduldig nach der Uhr.... Sorgen der Stadtväter In der Iriah scheint der Geist der Arbeit Einzug gehalten zu haben. Es ist still geworden um den Rokach-Streit. Felix Rosen hl üt Ii ist in das Ausland gefahren, und das Stimmenverhältnis bei Kampfabstimimmgen in der Stadtverordneten-Versammlung wäre jetzt immer 7:7. So schließt man die offenen Türen, und in geschlossenen Sitzungen scheint man nun zu wichtiger, produktiver Arbeit zu kommen. Als erstes Ergebnis wurde in einem Communique die E teilung der Gaskonzession der Stadt Tel-Awiw an eine englische Firma mitgeteilt. Es handelt sich um die Errichtung eines Gaswerkes, das eine Kapital-Investition von ca. 500 000 Pfund erfordert und bei dessen Aufbringung mit Hilfe der Palestine Trust Company jüdische Gelder zu einem erheblich.cn Teile ' herangezogen werden sollen. Man rechnet mit der Beschäftigung von 1000 Arbeitern für die Dauer eines Jahres und der Installation eines Röhrennet/es in der Stadt von mehr als 100 km. — Dann wird dort über die „G r ü n b 1 a 11 - K o n z e s s i o n" verhandelt. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein großes Projekt, durch Aufschüttung von Boden am Strande von Tel-Awiw in das Meer hinein neues Gelände zu gewinnen, um nach einem wohldurchdachten Bebauungsplane ein schönes, neues Das erste Steinberg - Konzert Im ersten Kontert des Hubtrman- Orthesters unter der Leitung von Hans Wilhelm Steinberg spielte der Geiger Adolf Busch Foto: K. Wfi«nenilein, Tel-Awie» Wohnviertel und großzügige Slraiidael Mehr dart man davon noch gar nie Sitzungen sind ja geheim. igen zu schaffen. —■ it wissen, denn die Sorgen der Hausfrauen Ein bitterkalter Winter gehalten. Nur zu wenigen hat in Stunden innert die Wanne des Sonnen^ hcins lästina lebt. Wie kann man nur mit elie Wohnung wann mit sich he: Hintragen Kinderzimmer ins W Ist sie allein, so gel Kinder nach Hause, halten! Die Von der Kne hn/inuncr, v t das noch. Palästina seinen Einzug um die Mittagszeit er- ■ dai.in, daß man in Pai e1 m Pctrolcumofeii lati-iiau muß ihn immer ic ins Kinderzimmer, vom n Wohnzimmer ins Bad. Polinnen aber Mann und so nimmt die Sorge um das Disponieren des Ofens kein Ende. Alles sitzt in einem Zimmer, und die Hausfrau muß für Fricelcn und Ruhe sorgen, damit der Mann lesen, die Kinder Schularbeiten machen und die Hausfrau selbst auf dem Ofen koehen kann. — Welcher Bekannte hat nur ein Privatauto, damit er mich zum Markt fährt! Besser wäre noch ein Lastauto. Wie kann ich die. seltene Gelegenheit ausnutzen, auf dem „Schule" für einen Piaster 200 Orangen zu kaufen! Wenn elie Hausfrau trotz, aller Beziehungen kein „Spezial-Autö" auftreiben kann, so schließt sie sich mit mehreren anderen Hausfrauen zu einer „Einkaufs-Kooperative" zusammen, und die älteren Kinder (und die Männer, wenn sie gutmütig genug sind) werden als „Sabalim" engagiert, denn eler Transport darf doch um Gottes willen nicht elie Einkaufskosten der Orangen übersteigen. Mit Netzen, voll mit Apfe'sinen, sieht man elie Frauen in Autos, Autobussen und l'ferdcwagcn. Ein Teil der im Lande verbliebenen Orangen wandert in ehe Haushalte. Ein anderer Teil wird wohl in die Kon-ervcnfahrikeu kommen. Die Marmelade muß billiger werden. Doch das wären schon Sorgen — eler Industrie. W e r n e r Bio c h, Tel-Awiw Gedenkfeier für gefallene Studenten. In lieh eingeweihten Studentenheim auf dem fand eine Gedenkfeier für die fünf \\ i'ue ermoreleteii Studenten sowie eleu erschossenen Uni\eusit.it-dehrer! e-\i sitzende der palästinensischen Simlcu tor und Kanzler eler Universität gä Worten der jungen I eben, die so j geräumige I lalle war nur mit eleu Opfer geschmückt. Den Hühcpunl Aufruf eler Studentenschaft, in . Ausdruck gibt, einen Wald neben der Gedächtnis der gefallenen Kameraden deutenorganisation hat auf jeden Stm schaftlicheii Notlage vieler, eine betra gek'gf, und ist eler Ueher/euguiig, dal erfolgemle Aufruf an elas jüdische V<> an eler Errichtung dieses Ehrenina Studenten mitzuhelfen, von Erf dem erst kiir/- l 'mversii;dsplat/. ■ml eler Unruhen nein Ai bcitsf isch statt. Der Vornteiiscliaft wie auch Rckv.Lichten in eTgrchYndcii j.di zer-t-'irt wurden. Die leben-großen Bildern eler t den' I eier bildete' oiII i in diese ihrem W illen •r I 'nivei -it.it /um ewigen eil zu pflanzen. Die Stuiudenien, trotz eler wirttracLtli', iie Beitt agssiinline; i eler in einigen Tagen!k, nach seinen Kräften!:s für den jüdischen -Ig gekrönt sein wird. I )r.' Em s f Ii 1 ii m e n t Ii a 1 Ueber die Lage in der Iriath Tel-Awiw wurde, wie uns aus Tel-Awiw berichtet wird, von einer Gruppe „bürgerlicher Wähler" aus den Kreisen eler Olim aus Deutschland eine Versammlung einberufen, in eler Dr. Hans Bloch, Dr. Max K o Ilenschcr und Bürgermeister Rokach snracl eu. Die Versammlung hatte den Zweck, sich von der Haltung der Hitachduth Olej Germania und von deren Vertreter in eler Stadtverwaltung, Felix Rose n b 1 ii t h, zu distanzieren. Nach Meinung der Redner wäre es die Aufgabe von Herrn Rosenblüth gewesen, zur Wahl von Herrn Rokach zu verhelfen. In einer Resolution, die, wie es in dem Berichte heißt, mit großer Mehrheit angenommen wurde, wurde elie Haltung von Herrn Rosenblüth mißbilligt und Rokach das Vertrauen ausgesprochen. — Eine Erklärung von Felix Rosenblüth ulnr seine Haltung in der Bürgermeisterfrage haben wir in Nr. So (I').56) der „Jüdischen Rundschau" veröffentlicht. Abgesehen von prinzipiellen Gesichtspunkten werden dort auch persönliche Einwände gegen die Vcrwaltnngstätigkeit von Rokach erhoben, Beth Zeirotli M'srachi in Jerusalem. Die von der amerikanischen Misrachi-Frauengruppe gegründete 1 iaie haltimgsschule nimmt zum Frühjahr wieeler eine Mädchcugruope aus Deutschland auf. Meldungen orthodoxer" Mädchen im Alter von 14'j -15' 3 Jahren sind sofort an den Ausschuß für reüg. Jugeiid-Älijah bei der Jüdischen Jugendhiife e. V., Charlottenbtirg, Kantstr. 15S, zu richten. Bar Mii».irt-Tcrmine. Am 30. J.uaiai Ii I u Hl, Sohn von Mn-is üinin, Newc Am 20. Februar (9. Adai): Klüt It.u stock, Beth Jal.idim ..Ahava", Haha,;IR. S, leva'): Max (Mcnaehnn) N. h.m.m. II,lila, TOB. 103. — i ii s i im k. Sülm von S. Rd-ciiknjat ßiaiik. fSchluß des Palästina-Teils)

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