Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 8 (29.1.1937)
- Date
- 1937-01-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 8, 29.1.1937 Kommissionsbericht bis 31. Mai Erklärung des englischen Vertreters in Genf Von unserem Berichterstatter geizige Welt aus Elementen gefügt ist, die noch einer anderen Epoche entstammen und nicht so sehr dem jüdischen als dem deutschen und europäischen Kulturgut entnommen sind, ist diese Auseinandersetzung erforderlich, wenn das Erlebnis, das von außen herangetragen wurde, zu einem wirklichen Quell seelischer und menschlicher Kraft in ihnen werden soll. In diesen i .igt n ist nun — und darauf sei in diesem Zusammenhange hingewiesen — ein Buch erschienen, das in dieser Umsicht für viele von uns und besonders für die, die erst nach 1 *>33 den Weg zu bewußtem Judesein gefunden haben, wichtig werden kann. Vor einem Jahre feierte die zionistische Welt in Deutschland und ein großer Freundeskreis in Palästina den 60. ,Geburtstag von Moses Calvary, der in den Jahren vor dem Kriege einer damals jungen zionistischen Generation Eclinmi.hr gewesen ist. Es ist ein verdienstliches Unternehmen, daß fünf seiner wesentlichsten Aufsätze aus den Jahren 1911 bis 191 (> nunmehr durch Neupublikation einer weiteren (Öffentlichkeit zugänglich gemacht woiden sind (Moses C a I v a r y: „Das Neue Judentum". Mit einem Nachwort von Walter Groß Bücherei des Schocken Verlags Nr. 72). Wer diese Aufsätze, die einst von erheblicher Wirkung auf den Zionismus in Deutschland gewesen sind, heute liest, erstaunt über die A I-. t u a I i t ä t der dort behandelten Fragen, ja es wird j|,ni etwas unheimlich bei der beinahe seherischen Ait der n.irsUüuiig dieser Probleme. Calvary geht in einem l'Ml geschlichenen Aufsatz über: „Die Aufgabe de- Zionismus" von dem Satz, aus, daß die Bildung die Form war, in der das Deutschtum von der Judenhcit Hc-itz ergriff. Von diesem Satz, dessen Inh.i't er alhistorisches 1 aktum betrachtet, ohne daß er ihn wertet, leitet er ab, daß ein neuer Jude entstanden ist. der \on innen her keinen vc'fMvcrständlichen Halt hat und -Kit in der Außenwelt nicht mehr zurechtfindet. Denn „Büdunu" aliein i-t noch keine Verankerung in einen; Volk tum. Tiefere, organisch gewordene Kräfte machen da Wesen des Volkstums aus. Diese Ki itik eines /ioni-ten, der selbst im Bildungsmiüeu seiner Zeit zutiefst % erankert war, an den Werten, die sciiur indischen (ienerati->n als die höchsten erschienen, srine Empörung gegen die Sattheit eines „Bildung-phili-te! iimis'" zeugen \ ..n einer tiefen gefühlsmäßigen Erfassung der /citströnunteen; von hier aus führt ein direkter Weg zur Haltung' Franz Rosenzwei« s, die sich in seiner Schrift „Bildung und kein Ende" zu konkreten Vorschlägen verdichtete. — Calvary stellt dieser These den Verlust des religiösen Enthusiasmus an die Seite und verbindet damit die Hoffnung, daß solcher Enthusiasmus im Volksgefühl wieder erwachen werde. Damit berührt er bereits das Problem, das ihn immer wieder besonders heftig bewegte: Die Frage nach der religiöse n E n t w i c k 1 u n g im Judentum. Alles Farbig-Kün-tierische sieht er in den starren Formen der Orthodoxie ertötet, aber er hofft, daß ein erneuertes Volk auch wieder zu einer Verlebendigting des religiösen Erlebens gelangen werde. Zionismus als konkrete Erscheinungsform des jüdischen Nationalgefühls ist ihm eine Frage des Willen s u n d d e s M utes, eine Formulierung, die uns gerade heute wieder verständlich erscheint. So u jt. der Jud.- in Deutschland seinerzeit (und noch lange daiuber hinaus) durch das, was man Bildung nannte, charakterisiert wurde, so notwendig entstand ans die-er Sphäre auch die Entscheidung zum nationalen Judentum. Im Rmgen um das Wesen des Deutschtum«, in der Aliseinandersetzung mit mythischen Kräften, die tiefer liegen als bloße Kulturinhnlte, entstand für < ie'c Juden in Deut-chland gerade ihr jüdisches National,", tu'il. Und (lalvarv illustriert diesen Satz treffend durch den Hinweis mit die junge jüdische Wanderbcucgim.g du damals im „Blau-Weiß" ihren ersten Au-dimk End und durch das Erleben der deutschen Natur innerhalb einer jüdischen Gemeinschaft starke jiidisch-n.itionnle Antriebe bezog. Für uns Heutige ist die Situation gewiß etwas anders als für ic in Generation vor 20 und 23 Jahren, deren p e r so n 11 c h e Judenfrage Caivary entschleierte. Schon gibt Co eine -lolSe nationale Bewegung im jüdi-ciieu Volk, es existiert in Palästina ein jüdisches Leben mn allen seinen Verzweigungen. Dennoch müssen wir uns hüten, den Wert dieser Tatsachen für uns selbst zu überschätzen. Trotz allem, was bisher geschaffen wurde, ist die Kraft der nationalen Bewegung im judischen Volke noch gering im Vergleich zu den Elementen zentrifugaler Natur, die vom "Judentum fortführen, und auch Palästina ist als geistiger Faktor noch weit hinter seiner quantitativen Entwicklung zurück, weil im Drange des Aufbaus und der im Lande selbst ihren Ausdruck findenden Judennot der Golah das eigentliche zionistische Ideal nicht immer zu rechtem Ausdruck gelangt. Auch wir sind dem Judentum als einem kulturellen Inhalt noch fremd genug, selbst wenn wir etwas über jüdisches l eben und Wesen wissen und tastende Versuche machen, uns mit der nationalen Sprache des Volkes wieder zu verbinden. Darum brauchen wir auch heute noch jene Auseinandersetzung, die in einer früheren Generation (wenigstens bei einer Reihe von besonders qualiti/icrten und der Masse voranschrcitenden Persönlichkeiten) so scharfe und tiefe Konturen angenommen hat. Wir haben den Zugang zu jüdischem Bewußtsein bereits gefunden, weil die Welt uns täglich darauf stößt, aber wir müssen, wenn wir unser seihst wieder sicher werden wollen, es auch innerlich begründen. Verkennen wir doch nicht, daß die Bildungsgrundlagen, die wir in diese Zeit mithineingenommen haben, nicht viel anders sind als jene, von denen Calvary in seinen Aufsätzen gesprochen hat, und daß es daher notwendig ist, K-y, Genf, den 25. Januar In seiner Abendsitzung vom 25. Januar hat der Völkerbund r a t u. a. auch den Bericht des rumänischen Außenministers V. Antonescu über die Arbeiten der letzten, im November v. J. abgehaltenen Tagung der Ständigen Mandatskommission entgegengenommen. In bezug auf Palästina führte der Berichterstatter den von uns bereits zitierten Beschluß der Mandatskommission an, eine außerordentliche Tagung für die Prüfung der Palästinaereignisse „nicht später als in der ersten Woche des Monats Aprii 1937" einzuberufen. Der Vertreter Großbritanniens teilte jedoch dein Berichterstatter und dem Völkerbundrat mit, daß es der britischen Regierung wahrscheinlich nicht möglich sein wird, schon zu dem von der Kommission angeregten Datum ihren Bericht vorlegen zu können. Die Königliche Kommission habe, wegen des in elfter Stunde gefaßten Beschlusses des Obersten Arabischen Komitees, an ihren Arbeiten teilzunehmen, ihre Untersuchungen noch nicht beenden können. Nach ihrer Rückkehr nach England wird sie noch eine gewisse Zeit brauchen, um ihren Bericht zu redigieren, und die Mandatannacht wird auch eine gewisse Zeit brauchen, um diesen Bericht zu prüfen. Unter diesen Umstanden, und „um die Aufgabe der Mandatskommission zu erleichtern", schlug der britische Vertreter vor, daß die außerordentliche Tagung der Mandatskommission nicht für Anfang April, sondern für den 31. Mai einberufen werde. Bis zu diesem Datum wird die britische Regierung, wenn nicht unerwartete Hindernisse eintreten, der Mandatskommission das ganze erforderliche Informationsmaterial vorlegen können. Der Vertreter der Mandatskommission sowie der Völkerhundrat nahmen diesen Vorschlag ohne Debatte an. Es wurde dabei vom Berichterstatter bemerkt, daß die am 3E Mai beginnende außerordentliche Tagung der Mandats- Madagaskar Aus London wird berichtet: Die Gesellschaft „Emcol" ruft die Judenhcit der Weit auf, den französischen Kolonisationsplänen volles Interesse entgegenzubringen. Es wird die Ansicht geäußert, daß es int den angsbotenen Territorien weite Landstrecken gibt, die besiedelt werden könnten, wenn die nötigen Mittal zur Verfügung stehen. Es gibt kaum eine Meldung, die die Tragikomödie der heutigen jüdischen Lage und die Hilflosigkeit der im Zusammenhang mit der Judenfrage entstandenen öffentlichen Diskussion deutlicher illustrieren könnte als eine solche Notiz. Die Gesellschaft „Emcol" ist eine der vielen Gesellschaften, die sich die Ansiedlung von jüdischen Emigranten zum Ziele gesetzt hat. Diese Gesellschaften, in denen meist Emigranten selbst tätig sind, die hoffentlich auf diese Weise wenigstens einen bescheidenen Lebensunterhalt finden, haben ein sehr lobenswertes abstraktes Programm, aber leider so gut wie gar keinen konkreten Inhalt ihrer Tätigkeit. Die Idee ist, auswandernde Juden in Einwnnderungsländern zu kolonisieren. Die Wirklichkeit ist, daß es wohl auswandernde Juden gibt, aber keine Gebiete, auf denen sie angesiedelt werden können. Unter diesen Umständen stürzt man sich mit Eifer auf jede kleinste Aeußerung, die eine Aussicht für Kolonisation zu eröffnen scheint. Der französische Koionialministcr wird wahrscheinlich sehr erstaunt sein über den Staub, den seine Erklärungen aufgewirbelt haben. Wahrscheinlich wollte er nicht mehr tun als eine gutmütige Geste der Sympathie und verließ sich darauf, daß die Inhaltlosigkeit der Versprechungen vom Publikum erkannt werden würde. Er hat sich getäuscht; denn in einer Atmosphäre, in der die Not bis zu den grotesken Verzerrungen des Wahnsinns oder der Narrheit gediehen ist, braucht man, wenn schon kein Stoff zur Arbeit da ist, Stoff zum Reden. Sofort hieß es, die französische Regierung habe den Juden „Kolonisationsmöglichkeiten" angelx>ten. Nun wurde der Minister deutlicher. In einer Unterredung, die er dem Vertreter der „Jüdischen Rundschau" gewährt hat und die wir in der vorigen Nummer abgedruckt haben, hat er klarzumachen versucht, worum es sich handelt. Die französische Regierung hat den jüdischen Anspruch, den wir als zwingend empfinden, mit der eigentlichen Welt in uns zu konfrontieren! Nicht deshalb, um diese Welt in uns zu verleugnen oder zu vernichten, die wir oft durch Jahrzehnte in uns getragen und uns erworben haben; im Gegenteil, wir brauchen uns dessen nicht zu schämen, was wir geistig unser Eigen nennen, da es zu uns gehört und ein Wert bleibt, wie immer die äußeren Umstände unseres Lebens sein mögen, nicht zuletzt auch in Palästina. Wenn wir dennoch das in Frage stellen, was wir besitzen — so wie frühere zionistische Generationen es viel stärker getan haben — so nicht, um es fortztidiskutieren oder von uns weg zu „beschwören", weil es uns stören könnte, sondern es gilt, eine Rangordnung der Werte in uns herzustellen und zu erreichen, daß auch das, was aus nichtjUdischen Sphären in uns lebendig ist, ein Baustein auf dem Wege zu reicherem Judentum und damit zu vollem Menschentum wird. Wie das im einzelnen getan werden kann? Es gibt dafür gewiß keine fertigen Rezepte. Der Vorgang, der von Calvary in seinen Aufsätzen mit großer Klarheit und Plastik beschrieben worden ist, hat sich in den Her/.en und Seelen vieler Einzelner abgespielt, in jedem •Falle dem anderen unvergleichlich. Heute kommt es kommission sich nicht nur mit der Prüfung des Berichtes der Königlichen Kommission und den hierzu gehörigen Schlußfolgerungen der britischen Regierung befassen wird, sondern auch mit dem Jahresbericht der Mandatarmacht für 1936, der eine genaue Darstellung der Unruhen enthalten wird. Die Kommission wird überdies die Prüfung jener Teile des Berichtes der Mandatartnacht für 1935 vornehmen, die, wegen der besonderen Umstände, im vorigen Jahr zurückgestellt werden mußte. In Erwartung des Berichtes In einer Versammlung des Jüdischen Jugendverbandes in Ost-London, bei der das Unterhausmitglied des Bezirkes präsidierte, erklärte Mrs. D u g d a 1 e, die Nichte Lord Balfours, sie sei überzeugt, der Bericht der Kommission werde anständig sein. Bei dem heutigen Zustand der arabischen Stimmung könne der Bericht keine einverständliche Lösung vorschlagen. Es sei daher wahrscheinlich, daß die Politik, die die britische Regierung nach Abschluß des Berichtes verkünden wird, manches enthalten wird, was den Arabern nicht gefällt, und auch manches, was den Juden nicht gefüllt. Diese Tatsache werden dann britische Staatsmänner als Beweis einer guten, d. h. unparteiischen Politik betrachten. * Im englischen Unterhaus hat am 27. d. M. der Abgeordnete Oberstleutnant Sir Arnold Wilson an den Kolonienminister die Erage gerichtet, ob und wann man die bisher vor der Kgl. Kommission abgelegten Zeugenaussagen zu veröffentlichen gedenke. Die schriftliche Antwort des Ministers lautete: Es ist wahrscheinlich, daß die vor der Kgl. Kommission in öffentlicher Sitzung gemachten Aussagen gleichzeitig mit dem Bericht der Kommission werden veröffentlicht werden; es ist jedoch nicht möglich, eine endgültige Mitteilung zu machen, bevor nicht der Kommissionsbericht und die Aussagen in den Händen der Regierung sind. weder konkrete Kolonisations plane noch überhaupt konkrete Vorstellungen; sie will lediglich die Berichte der Gencralgouverneure in einigen tropischen Kolonien, die sich bisher für Weiße als völlig ungeeignet erwiesen haben, einholen. Dann will man zehn (!) jüdische Familien von bereits in Frankreich lebenden Refugies für eine Versuchskolonisation auswählen. Diese zehn Leute müssen natürlich zur Landwirtschaft geeignet sein, und überdies für eine landwirtschaftliche Siedlung im Tropengebiet, was sicherlich für den Typ von Menschen, der die große Masse der Refugies in Frankreich bildet, keine Kleinigkeit ist. Man darf gespannt sein, ob sich die zehn Leute finden werden. Weiter wird erklärt, daß die Kosten dieser Kolonisation von jüdischer Seite aufgebracht werden müssen. Die Regierung ist bereit, Regierungsböden beizustellen, die auf diese Weise urbar gemacht werden sollen. Wir wünschen sehr, daß sich die zehn Leute finden und daß es ihnen in Madagaskar gut gehen möge. Aber für diese Sache nun die „Wcltjudenhcit" aufzurufen, ist eine U e b e r t r e i b u n g, die man zurückweisen muß. Trotz unserer schweren Lage oder vielleicht gerade wegen unserer schweren Lage sind wir verpflichtet, den gesunden Menschenverstand zu behalten. Wahrscheinlich wird eine kleine Kommission von Leuten aus den verschiedenen Emigrationsbüros jetzt eine Forschungsreise nach Madagaskar oder nach Neu-Caledonien unternehmen, wodurch wieder drei oder vier Leute ein Jahr lang beschäftigt sein werden. Es bedarf aber keiner besonderen Voraussicht, um zu ahnen, daß das Resultat sehr gering sein wird. Das jüdische Volk dankt gewiß der französischen Regierung für die in diesen Vorschlägen bekundete Sympathie, aber die Energien und vor allem auch die beschränkten öffentlichen Geldmittel der Judenhcit müssen dort eingesetzt werden, wo es wirklich um große jüdische Entscheidungen und zugleich um Erschließung von nennenswerten Siedlungsmöglichkeiten geht. Das Palästina-Werk ist, wie das letzte Jahr gezeigt hat, auch nicht frei von Störungen. Aber in Palästina lohnt es sich wenigstens, einen Einsatz zu riskieren. Dieses Werk liegt in der historischen Linie des jüdischen Volkes. Hier ist eine jüdische Idee im Spiel. Wenn jüdische Stellen die finanziellen Mittel der Judenhcit für quantitativ und qualitativ so wenig versprechende Projekte wie Madagaskar aufrufen wollen, so muß man von Anfang an schärfsten Widerspruch erheben. (Vgl. auch S. 5.) darauf an, seine Bedeutung auch für unsere Zeit und für die Generation zu erkennen, der der Weg zum Judesein, die nationale Entscheidung scheinbar durch die äußere Entwicklung leicht gemacht worden ist. Wir glauben nicht an die „Leichtigkeit" dieses Weges, da keinem Oeschlechte etwas von dem erspart werden kann, was seinem inneren Wesen entspricht. Wollen wir aus einer schweren und ereignisreichen Zeit eine Erbschaft in die Zukunft übernehmen, so brauchen wir diese Auseinandersetzung in uns selbst. Sie wird nicht zuletzt dazu dienen, die Sorgen des Tages leichter erscheinen zu lassen, weil sie — und sie allein! — den äußeren Ereignissen einen Sinn zu verleihen vermag, der über den Tag hinausgreift. Von dieser Basis aus wird auch Palästina Menschen aus dem Judentum Deutschlands empfangen, die wirklich wissen, was es bedeutet, den Anschluß an eine nationale Kultur zu suchen, die die ganze Schwierigkeit dieses Unterfangens erkennen und darum die Kräfte aufwenden, die zu ihrer Ueberwindung erforderlich sind. K. L. Haaptaehrift leiten Dr. Robert Welt seh, Berlin - Chartottenburg S (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter! Kurt Lot wen stein, Berlin W 15. Anieigenleiter und verantwortlich Wr den Inhalt der Anteigcn: Hermann F i n n, Berlin W 16, Gflltig Anzeigen - Preisliste 8 vom 1. April 1939. Verlag und Anleigenveiwaltung: JQditche Rundschau, Berlin W16, Meinelcettx. 1CL D.A. Dezember 34 612. — Druck: Siegfried Scholen, Bln.-Schöneberg.