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Jüdische Rundschau · 1937-01-22 · Heft 6 (22.1.1937) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 6 (22.1.1937)
Date
1937-01-22
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 6, 72.1.1937_JODISCHE R H M n S C H A II „THEATER UND KINO* Ein Tel-Awiwer „Prozeß"- Beridit Tel-Awiw, Mitte Januar Die „öffentlichen Prozesse" in Tel-Awiw, in denen kulturelle Fragen vor breitester Oeffcntlichkcit behandelt werden, gehören zu den interessantesten Veranstaltungen des Landes überhaupt. Schon das Publikum — das auch diesmal wieder in so großer Zahl in den Ühel Shem-Saal strömte, daß die Sitzplätze nicht ausreichten — bietet ein charakteristisches Bild. Hier findet man das hebräisch-sprechende Tel- Awiw. Schriftsteller, Schauspieler, Regisseure, Journalisten und — neben gewöhnlichen „Bürgern" — viel arbeitende Jugend bilden eine hervorragende Resonanz für die Plaidoycrs und Aussagen, die bei aller Vorbereitung doch mehr oder weniger improvisiert sind, ja durch Kreuzverhöre mitunter leidenschaftlichen und dramatischen Glanz erhalten. Hier ist keine Zeit für allzu vorsichtige Formulierungen, und es wird daher mitunter scharfer und schonungsloser kritisiert, als auch der unabhängigste Journalist es sich erlauben dürfte. wenn der Präsident dieses „Gerichts", Harkavi (im Hauptberuf wirklicher Richter in Tel-Awiw), die Zeugen mit einem Lachein darauf hinweist, daß sie „die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" sagen müssen, so weil! man, daß sich die Betreffenden so daran halten werden, als stünden sie wirklich unter Eid. Harkavi führte die Verhandlungen wieder mit überaus viel Geschick und Takt, seine gelegentlich eingestreuten geistreichen und schlagfertigen Bemerkungen wurden vom Publikum mit Beifall quittiert. Ueberhaupt war der Abend alles andere als humorlos, und obwohl das Urteil erst lange nach Mitternacht gesprochen wurde, war der Saal bis zuletzt gleichstark gefüllt. Am Richtertisch bemerkte man die Herren F i c h m a n n (Schriftsteller-Verband), F r i e d m a n n (Kulturab'e hing der Histadruth Haowdim), Dr. A. Rosenfeld (Hebräischer Welt-Bund), Arnon (Lehrer-Vereinigung), Jedidja und Iuris. Die Anklage wurde vertreten von dem Schriftsteller Nathan Grünblatt und Herrn Heftmann (Herausgeber der Tageszeitung „Haboker''), die Verteidigung von Gedalja Zuchovitski. Die Anklag« Nach einer kurzen Eröffnung wurde die Anklage verlesen: 1. Das Kino entfernt das Publikum vom wahren Kunsterlebnis und es zeichnet sich durch Scnsations-H.ischerei aus. Seine Beziehung zum wirklichen Leben ist überaus flach und unernst. 2. Das Kino gefährdet die Moral durch erotische und pornographische Filme. 3. Das Kino schädigt die künstlerische sprachliche Ausdrucksform. 4. Das Kino schädigt das künstlerische Theater, welches sich um Erziehung zu Idealen der Nation und zur hebräischen Sprache bemüht und das um seine Existenz und Regeneration zu kämpfen hat. 5. Das Kino absorbiert die Massen, hemmt dadurch die Entwicklung des Theaters und die Erfüllung dessen verantwortungsvoller Aufgabe der Volkserziehung. Bei einer kritischen Betrachtung dieser Anklageschrift muß festgestellt werden, daß sie Klarheit darüber verschafft, daß nur das Kino angeklagt war — nicht wie aus dem angekündigten Thema zu schließen: Kino und Theater —, daß sie aber von der allgemein gefaßten Anschuldigung abbog auf das speziell Palästinensische — woraufhin später clor Vertreter der Beklagten teilweise die Aussage verweigerte, da eine solche Spezialisierung nicht auf der Tagesordnung gestanden hätte — und daß hier offene Türen gestürmt werden sollten, denn seit vielen Jahren und in eingehenden fachmännischen Untersuchungen ist die Frage bereits geklärt, daß der Film seine eigenen Wege geht ebenso wie das Theater, daß der Film Kunst höchster Stufe zeigen oder dem Kitsch billiger Unterhaltungsware Vorschub leisten kann — ebenso wie das Theater. Im Publikum machte sich dann auch sofort die Enttäuschung über die Mängel der Formulierung bemerkbar, und die Vertreter der Anklage hatten von Anfang an einen schweren Stand. Zeugen und Sachverständige Herr Grünblatt führte in seinem Plaidoyer aus: Das mechanische Kino bringe die menschliche Seele mit ihrem Hang zum Höheren — zur Einfachheit und Romantik — in Gefahr. Die Zerstörungserscheinungen, die heute in der Welt sichtbar würden, seien zum großen Teil auf das Konto der Beklagten zu setzen. Er verglich das tiefe Erlebnis des Theaters, wo „der Schauspieler seine Seele hergäbe" zu Ungunsten der „schnell vergessenen Augenblicks-Eindrücke, die die tote Leinwand vermittle". Wenn das für die ganze Welt gelte, so käme für Palästina hinzu, daß die Menge der eingeführten ausländischen Tonfilm-Produktion die Sprach-Vielheit unterstütze und so dem für das Hebräische kämpfenden Theater entgegenarbeite. Die Qualität der hebräischen Text-Uebersetzungen, die auf einem an der Seite angebrachten Leinwandstreifen neben dem Bild laufen, wurde stark gerügt. Mit dem Zitat eines Bialik-Ausspruches: „Wenn die Propheten sich theatralischer Momente bedient hätten, so müßte im Theater der Prophetie Boden bereitet werden'' schlössen diese Ausführungen. Der Zeuge Davidson — ein älterer Herr, mehr als 40 Jahre im Lande — findet, „die schlechteste Theateraufführung sei besser, als der beste Film, einschließlich der zur Zeit in Tel-Awiw sichtbaren: „Meverling", „Romeo und Julia", „Golem von Prag" Chaplins „Moderne Zeiten" u. a. Trotzdem muß er auf Fragen der Richter bekennen, daß er nur etwa einmal im Monat das Theater besucht, jedoch viermal das Kino, weil „seine Frau das so haben wolle" (Heiterkeit im Zuhörerraum). Es folgt die Aussage des Architekten Uriel Kahane. Der Ankläger richtet an den Zeugen zunächst Fragen, die der Vorsitzende — da „Suggestiv-Fragcn" — nicht zuläßt. Dann: „Wenn er an einem Abend vor der Wahl stünde, den Film „Romeo und Julia" zu sehen oder „Schwer zu sein ein Jud'" bei Habimah, was er vorziehen würde?" Antwort: Er läse seinen Shakespeare und ginge zur Habimah, weil „ihm die Schilderung des Lebens der Juden zur Zeit des Zaren viel Vergnügen bereite". Nach dem in Palästina von Lcrski gedrehten Film „Awoda" befragt, erklärt diesen der Zeuge tür „wunderbare Photographie" aber nicht für „filmisch". Kulturfilmen mißt er nicht viel Erziehungswert bei. Die Frage, ob „das Kino nicht in einem Maße, das vom Theater niemals erreicht werden könne, den Gesichtskreis erweitere, Kenntnis fremder Länder und Gebräuche usw. vermittle", scheint dem Zeugen nicht zur Debatte zu stehen. Schließlich gibt er an, zwei- bis viermal im Monat das Kino zu besuchen, jedoch alle Aufführungen der palästinensischen Theater. Auf die Frage des Verteidigers ob er nicht Chaplins „Modern Times" mehr Wert zuerkenne als einigen Habimah-Aufführungcn, antwortet der Zeuge mit „nein", wenngleich ihm der Film sehr gefallen habe. In einigen Filmen jüdischen Sujets sieht er nur „Sensationsmache" und nicht „Uebermittlung traditioneller Werte". Vergleiche mit der Entwicklung des englischen Theaters, die gerade durch den Film sehr angeregt wurde, hält der Zeuge für unzutreffend, da es sich in England meist nicht um „Import-Ware" handle. Der Leiter und Regisseur des Theaters „Sadan", Jizchak Daniel, äußert sich als Sachverständiger: Das Kino habe die Technik nicht gepachtet, die Bühne mache gleichfalls davon Gebrauch. In welchem Ausmali, sei eine Geldfrage. Er würde es nur begrüßen, wenn auch das palästinensische Theater zur Förderung seiner Technik größere Mittel zur Verfügung hätte. Dali Chaplin, dessen Prinzip der „Stummheit" bis heute ungebrochen sei, auf der Bühne reüssieren würde, glaubt er ebenso wenig, wie daß die schauspielerische lntensivität im Film eine geringere sei. Im Gegenteil sei der Künstler viel häufiger auf der Bühne Zufällen ausgeliefert oder ermüdet und lasse es an Spannkraft fehlen. Bezüglich des „Sprachlichen" seien beide gleichwertig. Im Reinhardtsehen Film „Sommernachtstraum" wäre nicht ein Satz mehr oder weniger gestrichen als in der Bühnenfassung. Daß hier Shakespearischer Geist ebenso wie in „Romeo und Julia" herrsche, könne keinem Zweifel unterliegen. Bezüglich der hebräischen Sprache sei zu bemerken, daß die hebräische Diktion auf unseren Buhnen — trotz aller Verbessertingsversuche — viel zu wünschen übriglasse. Er halte den Vergleich beider Institute für ebenso unhaltbar wie zwischen Malerei und Photographie. Man könne künstlerische Photographic weder zugunsten guter oder gar schlechter Malerei verbieten. Vielmehr sei die letzte ebenso zu bekämpfen wie die schlechte Photographie. Als „beklagte Partei" kommt nun der Besitzer eines Lichtspieltheaters, Herr Wardenion, zu Wort. Präsident Harkavi legt besonderen Wert auf sein „Vorleben". Wir erfahren, daß der „Angeklagte" früher Lehrer und Ingenieur, ferner Maler und Dirigent eines Jcrusalemer Chores war. Wardcmon verteidigt die künstlerischen Werte des Films und ist der Ansicht, daß die „Gefahren" des Theaters nicht geringer seien. Von einer Schließung der Lichtspielhäuser würde das Theater keinesfalls profitieren. Er zählt eine Reihe von Filmen auf, die jetzt nach Jahren wieder gezeigt wurden und bewiesen hätten, daß sie — durch ihren Kunstwert — die Zeit überdauern. In zehn Jahren würden wir das gleiche von einem großen Teil der heutigen Produktion feststellen. In Palästina hätten wir eine Fiiiiizcrisur, deren Sache es wäre, über die Moral zu wachen. Oft wäre es sogar — z. B. bei amerikanischer Produktion, die über Frankreich zu uns kommt -- die dritte Zeusurstelle, die ein Film passiert. Allerdings würde diese Kontrolle von Regierungsstellen ausgeübt und speziell jüdische Gesichtspunkte fänden keine Berücksichtigung. Er selbst bedauere das tief und ginge mit dem Ankläger konform, falls dieser sich hierüber beschwere. Hier begänne eben die Aufgabe des Publikums. Ebenso müßte der Schutz der Jugend von den Lehrern und insbesondere von den Eltern ausgehen. Auch der Autoverkehr auf den Straßen „bedrohe" Kinder, ohne daß man ihn deswegen beseitigen könne. „Zulassungen für Jugendliche" würden übrigens in letzter Zeit von der Zensur strenger gehandhabt. (Andererseits darf man sich der Tatsache nicht verschließen, daß gerade in Palästina Kinder viel zu häufig und wahllos Kino- Nachmittagsvorstellungen besuchen, da die Eitern meist arbeiten und teueres Personal für die Kinder nicht bezahlen können. Anm. d. Verf.) Jugendfilme würden nicht fabriziert, da diesbezügliche Versuche sich als unrentabel erwiesen hätten. Bezüglich palästinensischer Produktion äußert sich Wardcmon, daß jeder im Land gedrehte Meter hier auf die Leinwand gebracht würde, wenn die Qualität auch nur einigermaßen diskutabel sei. Schließlich sei es gerade für das palästinensische Theater von ungeheurem Vorteil, daß Schauspielern, Regisseuren und Zuschauern hier das Schaffen hervorragender ausländischer Kräfte gezeigt würde. Die Entwicklung palästinensischer Künstler, die jahrelang das Land nicht verlassen hätten, müßte automatisch zum Stillstand kommen, wenn sie nicht vom Film Anregung und Schulung empfangen. Der Zeuge S a m rn e t zählt die Namen hervorragender Autoren auf, die heute — in Anerkennung seines künstlerischen Wertes — für den Film tätig seien. U. a. G. B. Shaw, H. O. Wells, O'Neill. Die Liebe zur Natur würde gerade durch den Film gefördert, während auch das beste Bühnenbild nur Notbehelf bliebe. Als Musiksachversfändiger sagt Menascheh R a b i n o - witz aus. Sowohl im Sprechtheater wie im Film handele es sich um „Zweckmusik", nicht um „absolute" Musik. Während man jedoch im Theater — und gerade in Erez Israel — die Möglichkeiten — durch mangelnde Besetzung der Orchester- Ensembles usw. — vernachlässige, bemühe sich der Film um vollendetste Wiedergabe, der die fortgeschrittene Technik sehr Wie schon kurz gemeldet, fand am 3. Januar in Ramoth-Haschawim die Weihe des „Gan Toscanini" statt. Toscanini und seine Frau, Huberman, M. Chelouche und einige Freunde des Palästina-Orchesters waren erschienen. Der Gemeindevorsteher der Siedlung, Dr. Rosenow, übergab dem berühmten Dirigenten die Urkunde, laut der ihm der Jischuw zweieinhalb Dunam Pardess in Ramoth-Haschawim zum Geschenk macht. In seiner Ansprache brachte Dr. Rosenow die Freude der Siedlung zum Ausdruck, Treuhänder dieses Besitzes zu sein. Das Ehepaar Toscanini, Huberman und ihre Reisebegleiter pflanzten hierauf einige junge Bäume. Nach der Feier verweilten die Gäste noch einige Zeit in einem Siedlerhause (dem Hause des Vor- Toscanini und Frau bei der Lektüre der. Schenkungsurkunde Seite 13 Schneetreiben in Tel-Awiw Am 13. Januar war in Tel-Awiw heftiges Schneetreiben, das den Straßen ein ungewohnt winterliches Bild gab. Foto: Dr. Gidai, Jernuleia zu Hilfe käme. Das Publikum würde durch den Tonfilm der „lebenden" Musik eher nahegebracht als ferngehalten. Der Theaterkritiker Kissary findet, daß viele Schau« Spieler stärkere Wirkung auf der Leinwand als von den Brettern her erzielten. Immer hänge es von der Disposition des Zuschauers ab, ob er „sielisch erschüttert" werde, (iegen die Behandlung erotischer Stolle s.ihe er weder für das Theater noch für den Mim die Notwendigkeit des Protestes, solange künstlerischer Maßstab anwendbar sei. Er selbst besuchte mindestens so gern, vielleicht sogar lieber das Kino als das Theater. Der Film sei eben meistens „zeitnäher". Bezüglich des Sprachlichen hält er eine Autarkie für unmöglich und nickständig und erinnert daiau, daß bei Erscheinen des ersten Tonlilines von der damaligen Stadtverordneten Frau Persitz der Versuch unternommen winde, die Vorführung von Tonfilmen in Tel-Awiw zu verbieten. Der Leiter und Regisseur des (Miel-Theaters Moshe Haie vi wirbt für eine hebräische 1 Istproduktion. Die Hauptbetoniiiig müßte für uns eben auf der Schaffung speziell jüdisch-hebräisch er Kunstwerke liegen. Es folgt das Schhiß-Plaidoycr der Anklage durch Herrn llcftman n, das keine wesentlichen neuen Momente bringt. Das Publikum reagiert jedoch stark auf humoristische Pointen. Der Verteidiger Zuchovitski kommt im Schlußwort zu dem Ergebnis, daß fast die gesamte Beweisaufnahme und die Sachverständigen-Gutachten weit mehr zugunsten der Beklagten und zu Ungunsten der Kläger gesprochen habe. Der Film fördere Theater und Musik, er schaffe unentbehrliche Vergleichs- und Kritikmöglichkeiten. Es gälte eben die Qualität des Theaters zu verbessern. Erez Israel brauche nur eine Bühne statt der jetzt bestehenden fünf. Diese aber müßte von vorzüglicher Qualität sein. Um das zu erreichen sei notwendig: den Nachwuchs zu suchen und ihm Platz zu machen bzw. diejenigen Schauspieler in anderen Berufen unterzubringen, die durch Unvermögen die Entwicklung des palästinensischen Theaters hemmen. Sei das erreicht, werde das Theater es nicht mehr nötig haben, sich über den Film zu beklagen. Das Urteil Nach einer Berafitngspause verlas Herr Harkavi das Lirteil: Theater und Film täten einander keinen Abbruch. Jedes habe eigenartige -- vom anderen nicht erreichbare — Möglichkeiten. Das Publikum habe die Aufgabe, auf die Wahl der Filme kritisch einzuwirken. Die Pflege des hebräischen Theaters sei eine unserer wichtigsten Kulturaufgaben und müsse mit allen Mitteln gefordert werden. Manfred Geis „Das Wasser". Rafael P a t a i, der erste Doktor des geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jerusalem, hat seine Dissertationsarbeit über das Wasser in der jüdischen und palästinensischen Folklore nunmehr als Buch in hebräischer Sprache im Verlage Dwir veröffentlicht. Die Arbeit umfaßt einen Band von 273 Seiten und behandelt die Rolle des Wassers in Brauch und Gesetz, Volksvorstelhing und Religion, in Mythos, Sage und Geschichte und nicht zuletzt in der Sprache. Ferner werden alle Ortsnamen Palästinas, die mittelbar oder unmittelbar vom Wasser ihren Namen haben, angeführt. Da* Werk zeigt, welche ernste wissenschaftliche Arbeits bereits an der Universität Jerusalem geleistet wird. sitzenden der Kooperative EI-AI, Kt'cwe). Toscanini war sichtlic.'i erfreut und bewegt von der in einfacher ländlicher Form gehaltenen Ehrung und erklärte wiederholt, welch tiefen Eindruck das jüdische Aufbauwerk auf ihn gemacht habe. Auf dem Gelände des „Gan Toscanini" wird das lange geplante Beth Am — Gemeindehaus, Synagoge, Vortrags- und Konzertsaal — stehen. Ein Raum wird Toscanini besonders gewidmet sein, S. S. Toscanini pflanzt einen Baum Fntoi: Suhler, RiaaftBH „GAN TOSCANINI"

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