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Jüdische Rundschau · 1937-01-12 · Heft 3 (12.1.1937) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 3 (12.1.1937)
Date
1937-01-12
Page
– (sequence 8)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 3, 12. JANUAR 1937 Künstlerisches und geistiges Leben Hamburg. Hermann Scliey gab einen Liederabend, in dem er Gesänge von Schubert, Brahms und Mahlcr innig und eindrucksvoll gestaltete. Hs steht ihm für seine erlesene Ocsangskunst eine große, warme, überaus biegsame Stimme yur Verfügung, die ihn da/u befälligt, alle Ausdrucksmöglichkeiten eines Kunstwerkes bis ins kleinste auszuschöpfen, darum vermochte er auch den groß angelegten 22. Psalm von Ernest Bloch in gerade/u vollendeter Weise zu singen. ~ Der Kulturbund veranstaltete eine Chanukkah-Feier, die mit einer Ansprache von Rabbiner Dr. Nußbaum, Berlin, eröffnet wurde. i:rika Miclielson hatte mit ihren Schülern eine chorische Tanzfeier „Der Sieg der Makkabacr" nach einer Idee von Mei'r (iertner einstudiert. Szenen aus der Makkab;ier-(ieschichte tan/chorisch dargestellt, hübsch kostümiert, anmutig bewegt, plastisch gebildet, erfreuten Auge und Herz des Beschauers. Kapellmeister Oswald Behrens hatte dazu eine hübsche, charakteristische Musik geschrieben, die er selbst dirigierte. Das kleine Orchester spielte ausgezeichnet, O. de H. Herlord. Im Kulturbund Ostwestfalen und angrenzende Gebiete (Herford, Bielefeld, .Winden, Münster, Detmold, Paderborn, Osnabrück, Oldenburg, Rheda, Hamm) gastierte Alfons F i n k in einem heiseren Abend. Fink ist nicht nur der „charmante" Plauderer und Cnufcrenc'er, er ist vielmehr der geistvolle V'ortiag^kunstler, (irr immer über den Dingen und menschlichen Schwachen steht, die er uns in so humorvoller und künstlerisch vollendeter An Ivingt, sei es in Märchen oder lietlichten. in Anekdoten oder in den meisterlich beobaeh- 1 wicdiTgei'ebeneii I ypen des Das Publikum dankte dem teteti um Commis. mischen Beifall. Köln. Der Judi unter der Leitung v< und Dezember mit starke lirfoige erziel Pagnols ,,/.um g< ' ' Stralienhändlers und Künstler durch stürbe Ii e Kultur b ti u d Rhein- R u h r n I )r. 1. e v i n g e r hat im November .einer viel-eil igen Programmgestaltung . Zur I heateraiilfuhrung war Marcel en Anker" gewählt. Das dramatisch wirkungsvolle Stuck mit seiner Marseüler I lafen-Atmosphäre rundete sieh in einer vorzüglich disziplinierten Vorstellung, aus der künstlerischer lernst und küustlei ische Haltung sprachen, zu einem eindringlichen F.rlebnis. Dr. Moritz Seelcr hat sich als Regisseur liebevoll in die Details versenkt, ohne die große Linie und das harmonische Ganze, •zu vergessen. Von den Damen seien die blonde Ruth i estersen und die liier bisher unbekannte Marie Füllenb a u in (I orescu) ais I lonorine - besonders anerkennend genannt; von den Herren: Heinz Friedeberg (Marius), ferner F" e I d h e i in, Link, i r ä ti k c I - [ r o o n und Kolli n s k i. In einem Rezi' ations abend brachte Otto Bernstein Szenen aus dein Roman „Der junge Joseph" von Thomas Mann in einer vorbildlich gestuften und im Geistigen verwurzelten (icdächtnU- und Vortragskunst. Der Kulturbund Rhein-Ruhr bereitet eine Uraufführung des „Pojaz" von F r a n z o s, dramatisiert von Georg H i r s c Ii - feld. vor. Im Laufe des Januar soll die Uraufführung in Köln stattfinden. Als zweite Uraufführung wird von Willy Busch hoff ein Zeitstück mit dem Problem der Hachscliarah zur Diskussion gestellt. J. Zionistisches und Gemeindeleben Altona. AI- Narhinl^er von Oberrabbincr I)r. Joseph Carlebnrh, der :«K Ol ■<■[ i .(l p1 -\<><r nach! LiinUn g Ivemion wonlcp. O. Li Rultbmfr ])r. ThosMior V\ < i i', zum K.iV i.;ri ii: Alton.i <n'\v,ili!t wonlcn. Chcmnitr. Am 12. 1 h'zra.ber veranstaltete die Talnm'i-Thora- Religiinissi-Imle in den Räumen ilcr /.(XL vor zahlreich ersrhienenein Publikum eine (*jhiit>ikk.ili!firrt bei der die S. Iiülfrsc halt in allen Alter—«uten;.!.»,•. h-i-!n<l hfHr.u-. Im» und dcul -ch-praehige Szenen!ukler und Ke/c.r i .:a :i nu' gunj-ai I'cielg zur Amiuhniivs i)raehte un<i .kalken ha 'Sei \.K\ .."en A :>u e-c n len au-.!''"!''. Kmlei;enl '-praeli der S imll.-m i. k..bb. Ahr. (D.MI,,-t ■;. über den >mn de- < 'li.mukLihfcie.. L.ei):-.:»- I.e 7n.....::. ' . iibiiz»i-eli,«i Lehrern und Sc I>ij. lern, de- .ch .-.-^ bn:u l nie 's: id e'^aU neb' /.uiclzt die /:\\'an/ig Mtmitr» du» is.!<•!»•!.: n- },<■ Aii.pi >• Ineine, der gr-ißcrcn S< l-ailci legen /cu^nieeui ab, d.ib dir Ar'nen diu' S. huUehune krunc^«eg> Düsseldorf. "J i-ci KKL i\ K I e.d nie- V, i.tn.ndeing unter flcin m^ang . « e, I Ii . \ e u ii e r g e r und erzieh'-!: ■< be Bedeutung de> den nrnr-irn Lielnbild-treden des j~N fi clisl e ii Freitag: | liiiiilei'-lfiiiml^eliaii i V ahmen be.-nre ie; s gul geliel. l'in- Mu akv:air.i.'< :i de» | ii. Makkabif-'rcicnwalde an der Oder. Am 27.!)cn><ud"r \ rab-eliiedeten sich ■'<■; »ig d: :,;. \ ■■ e; ,i i!et 'Ii : ■ n. La i i.k.ir R ehr w ,k i. und der lahrei id KaM-r <s; i, ,, eier vem d-n .Mitgliedern der tiefieindf. ii*;: K.t i/i a. L n di'i iii drn ine/ten Jahren die Gemeiivle allein unicthaken h.ete. wm.lc mir, Khrenv>r atzen len ernannt. Gemünden (Hunsrück). Zum ersten Vir-Uzenden der Synagogengemeinde wurde iieunann Will Ii gewählt. Güttingen. In e iner c«n be-u. bleu Wr.m.<.diiiii(; der ZOG. sprach Walter 1! a c h e r (K,i.-d) "her Thema: „Pale-tina in ichwerer Zeil". Hamborn. Am 4. Januar ,-pra'h in der ZOC. Herr J. Rosenmann über die Hedem im» der Baum -Akt ion. Carola Meyer und Friede hon All in j im trugen die K'e«ie auf den Tod der Baume und ein Zw i, ja amich au» einem Kuvlerjjaricn in Krcr. Israel voi. Hannov.-Münden. Im Rahmen einer ( hanukkah - Vet ai^taltunrr .spraeh Waher B irhn iK.i-ri) über seine Palastina-RcisC. An- Mhlieiiend wuidr der neue-lc liild.trcilen des KKL gezcigi. Hildesheim. Am 25. IWitiber fand die Einführung des neuen Lamlrabbiners Schwarz (bi-het Licenitz) siatt. Vorsteher Rehfeld begrüßte ihn; im Anuhluß daran wies Vorsteher Dr. Berg auf die Jahrhunderte alte < h'-chichte der Hildesheimer Gemeinde und insbesondere des Lanilrabbinats hin, Lan Irabbiner Schwarz brachte in seiner Predigt den Dank für das entgegengebrachte Vorim trauen zum Au-druik. — I l'c i ks a'd i e Dr. X e u f e 1 d, Talmud''. Mannheim. Die neu gewah geschä Itsiuhi enden Vorhand a! die Herren Dr. Otto Simon und Hans \\" e i 1 I. einer beim indeversanimlung sprach Klbing, übet: ..Die Sittenlehre des ■ Gemeindevci iretung wählte in den Yeiireter der zionistischen Fraktion Helfe* Sm (ytl dei Vedne'dkutify dm Jüdischen ftwutsekau' s s Ankündigungen Düsseldorf: ZOG. Am 14. — Geilenkirchen: ZOG. Ra 12. Januar in der Am« - Li Judentum'" Am 14. [anuai . (; lanutir i; bbiner D ge. 20.30 Uhr. über predil Hans Damidt meindehaus Intendvkreis. el Kliersi'eld spricht am ..Zeitenwende im im Gemeindehaus, Neustiaßc, über: „Nationale Hodcii|>olitik". Familien - Nachrichten Herr Max B e r m a n n. Breslau, Reusehesi ralic 55, begeht. am 21. Januat den 80. Geburt-tag. Die Eheleute I'iurhas und Lea G o 1 d m a n n. geb. Schmirer, Brandenburg an der Havel, W'ollen« eher-.tr. 39, begehen am 16. Januar die silberne 1 lializalit. Herr Max Gottgetreu und Frau Met.i. geb. Rosenheiiii, Hamburg, Grindelberg 40, begehen am 16. Januar die goldene Hochzeit. Frau Natalie Kuben, Danzig-Langiuhr, Uphagenweg 14, begeht am 12. Januar den 70. Geburlstag. Herr Robert S c h r a g e n h e i m, Stettin, begeht am 14. Januar den 70. Gebaut-tag. Krau Bertha Sieh e 1, geb. Wolf, Darmstadt. Luilwigspialz 3, begeht am 21. Januar den 70. lieburutag. Bar Mizwah-Termine Am 16. Januar (4. Sehwat): Rolf S e Ii k o 1 n i k o w. Sohn von S. Schkolnikow, Gütersloh in \Vestf. — Am 23. Januar (11. Sehwat): Isbert Feuerstein. Sohn \on Jakob [•"eueistcin, Keeklinghaiiscn in \\ est)., Hemer Str. 7 b. uns (UvtSSeH^die Ji6fe-7Lwme4tt.\ te*£eMdeH,k6iiHe* und (ibi6en$le\ nette £e$&i fut die [ JODISCHE RUNDSCHAU [ ■ \. m m---—■ Persi»n!iches. Frau Gertrud Frankel, Liegnitz, feiert am 11. Januar ihren 50. Geburtstag. Im Jahre 1905 schloß sie sieh mit ihrem Mann der zionistischen Bewegung an und gründete gemeinsam mit ihr 1015 die Liegnitzer Ortsgruppe. Ihre seit jeher unermüdliche und hingebungsvolle Mitarbeit hat die Zionistische Ortsgruppe in Liegnitz zu einem der wichtigsten Stützpunkte in Schlesien gemacht. Vor allen Dingen aber hat sich Frau Frankel der Arbeit für den Kercn Kajemcth Lejisracl gewidmet und hat mit ihrer beispielhaften, kaum einmal einen Tag unterbrochenen Arbeit für den KKL große Erfolge erzielt. Tagung der Haushaltungsschulen des Jüdischen Frauenbundes. Vom 7. bis 9. Januar fand im Erholungsheim Lehnitz eine Tagung des Jüdischen Frauenbundes für die Leiter und Lehrkräfte der jüdischen Haushaltungsschulen und der Heime mit hauswirtschaftlicher Ausbildung statt. Die Tagung brachte nach Eröffnung durch die Vorsitzende, Ottilie S c Ii ö ti w a 1 d, ein Referat von Lucic Laqucr (1 faushaltungsschule Frankfurt a. M.) über „Probleme hauswirtschaftlicher Erziehung", das sich mit den Schwierigkeiten des Schülcrmaterials und den begrenzten sozialen Aufstiegsmöglichkeiten der Hausangestellten auseinandersetzte. In der Diskussion sprachen Prof. Dr. Cora Berliner über eine teilweise Besserung in der Hausangestellten-Frage durch Hinzulernen der jüdischen Hausfrauen, Hannah K a r m i n s k i über die Notwendigkeit der Verbesserung der heute oft abgekürzten Schulbildung in Haushaltungsschulen und -Heimen und Jetta Main lock als Vertreterin des Hechaluz über die wirtschaftlichen und erzieherischen Schwierigkeiten in der Haushaltung des Bet-Hechaluz. Minna M ü h s a m, Vorsitzende des Ahawah-Hcims, referierte über rituelle Verpflegung in Heimen, über die Schwierigkeiten einer nahezu fleischlosen Ernährung im Entwieklungsaitcr und Käthe Meier (Haushaltungsschule Wolfrathshausen) gab den Lchnitzer Schülerinnen eine Lchrstunde über Ernährung. Irene Eger (Zentralwohlfahrtsstcllc) sprach über Berufswahl und Berufsaussichten von jüdischen Mädchen mit der Zweiteilung: Beruf in Palästina oder im Ausland und propagierte für jeden Beruf eine einjährige hauswirtschaftliche Vorbildung. Es folgten Vortrage von Rudolf Cohn über „Vorschläge für Anstaltsbuchführutig", von Anna Minden über „Menschliche Beziehungen in Heimen", von Dr. Lina Wolff über „Probleme der Freizeitgestaltung" und üeschichtsstttiiden mit den Lehnitzer Mädchen von Dr. Margarete Frankel und Erwin Z i tu e t. Den Abschluß bildete ein Referat von Dr. Gertrud Hall o h von der vor einem Jahr in Frankfurt gegründeten Mädchen-Grundlchre über „Die ersten Praxisstellen". F. M. Tagung des Südwestdeutschen Rabbiner-Verbandes. Am 5. Januar trat in Mainz unter Vorsitz, von Rabbiner Dr. Lazaru s, Wiesbaden, der Südwestdeutsche Rabbiner-Verband zu einer Tagung zusammen. Dr. Horowitz, Frankfurt a. Main, hielt ein Referat über: „Streifzüge durch die Mischne Thora des Maimonidcs, und die dazugehörige neuere Literatur". Dr. Dienein ann, Offenbach, erstattete einen Bericht über die Tätigkeit des Aligemeinen Rabbiner-Verbandes in Deutschland in der letzten Zeit. — Es folgte das Referat von Dr. R o s e n b e r g, Worms, über: „Praktische Fragen des rabbinisch.cn Amtes", insbesondere über die heutige Situation der Predigt und des Religionsunterrichts. Bei der allgemeinen „Flucht" in die Synagoge, wo rnan Hilfe erhofft und dabei oft nicht einmal den religiösen Gedanken einer Erlösung kennt, kommt der Predigt die Aufgabe der seelischen Erschließung der Gemeinde zu. Der Redner wies den Weg von der deduktiven Methode der intellektuellen Predigt der Anfänge des Liberalismus bis zur induktiven Darstellungsweise der Jetztzeit auf, in der alle Kunst auf die plastische Gestaltungskraft zu legen sei. Den Abschluß bildete ein Referat von Dr. L e v i, Mainz, über: „Palästina-Aufbau". Der Referent machte u. a. darauf aufmerksam, daß auch eine religiöse Vorbereitung unserer Jugend notwendig sei, mit dem Ziel, den Aufbau Palästinas in wahrhaft religiösem Sinne zu gestalten. — Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Rabbiner Dr. Salz berger, Frankfurt a. M., zum Vorsitzenden gewählt. Der Landrabbiner in Meiningen, Leo Frankel, vollendete am 1. Januar das 70. Lebensjahr. Abschluß eines Sportlehrganges. Die Presseabteilung der Reichsvertretung teilt mit: In der Zeit vom 9. bis 11. Dezember 1936 bestanden in Stuttgart neun Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Sportpädagogischen Lehrganges (Kurs A) die Abschlußprüfung. Der Kursus war von der Reichsvertretung und dem Reichsausschuß jüdischer Sportverbände gemeinsam veranstaltet worden, und zwar im Anschluß an das Orthopädisch-Gymnastische Institut von Frau Alice Bloch. Um das Zustandekommen und die Durchführung des Kursus hat sich der Israelitische Oberrat Württembergs in hervorragendem Maße verdient gemacht. Die Abhaltung eines neuen Lehrganges ist in Aussicht genommen. Aufnahme in die Jüdische Lehrerbildungsanstalt Berlin. Der Preußische Landesverband teilt mit, daß bei den Bewerbungen um Aufnahme dort, wo die Reifeprüfung erst nach dem 31. Januar 1937 abgelegt wird, der Bewerbung Abschrift des letzten Zeugnisses beigelegt werden kann. Thoraspenden zugunsten des KKL. Wir veröffentlichten kürzlich einen Beschluß des israelitischen Oberrates in Baden, alle ihm angeschlossenen Synagogengemeinden aufzufordern, wegen der Bedeutung des Aufbaus Palästinas, Thoraspen den für den KKL. zuzulassen. Nunmehr hat sich auch der Oberrat der Synagogengemeinden in Württemberg diesem Vorgehen angeschlossen und ebenfalls einen Aufruf an die württembergischen Synagogetigcmeinden gerichtet, Thoraspcnden für den KKL. zuzulassen. Diese Beschlüsse werden sicherlich ungeteilten Beifall finden. Nachdem der Aufbau Erez Israels heute und damit auch die Tätigkeit des KKL außerhalb des Parteienstreites steht, war« zu wünschen, daß dem Beispiel der südwestdeutsenen Ver« bände auch die übrigen Gemeindeverbände folgen würden, Prof. Brodetsky in Jugoslawien. Das Mitglied der Zio« nistischen Exekutive in London Prof. Selig Brodetsky weilte auf seiner Durchreise nach Warschau zwei Tage in Jugoslawien, wo er in Zagreb und Beograd in öffentlichen Versammlungen Vorträge über die aktuellen zionistischen Probleme hielt. In Beograd sprach Prof. Brodetsky außerdem auch vor einem kleinen Kreis der Leiter der verschiedenen Beograder jüdischen Vereine und Institutionen. In allen seinen Vorträgen erörterte Prof. Brodetsky die Lage in Palästina und im Zionismus. Berichtigung. In dem Artikel „Der Dichter des Waldjuden" in Nr. 2 vom 8. 1. 37 ist ein Druckfehler am Anfang des 2. Absatzes entstanden. Es muß dort richtig heißen: „Bei Opatoschu kommt jene Tendenz zum Konkreten, Diesseitigen, die Abneigung zur Weltflucht und Verdammung des Fleisches, das was etwa Max Brod einmal als das ,Diesseitswunder" bezeichnet hat, kräftig zum Durchbruch." ANTWORTEN DER REDAKTION Willi M., Hildesheim. Die Notiz der „Berliner Börsen» Zeitung", die Sie uns einsandten, beruht auf einem Irrtum. Es handelt sich nicht um ein „italienisches" Orchester, sondern um das jüdische Orchester, das unter der Leitung von Toscanini in Palästina konzertiert. Auf der Fahrt nach Haifa wurde tatsächlich ein Autobus mit Steinen beworfen, wobei einige Fensterscheiben zertrümmert wurden. Es ist aber unrichtig, daß Toscanini die Reise nach Haifa aufgeschoben hat; vielmehr fand das Konzert, wie Sic aus dem Bericht unserer heutigen Nummer entnehmen können, programmgemäß in Haifa statt. y®$ß Spezialhaus lür gediegen« Wohnungs - Einrichtungen Königsberg Vorstädtiscbe Langgasse 60 Telefon 40735 RADIO ■ehrenfeld Frankfurt a. M., Zeil 104 Wir beraten Sie richtig! Anzeigen-Annahme FRANKFURT am Main OroOe Bockerthelrner Str, 29 i, Ru) 23 977 Es l*t Z*it ... die Vorbfrcitunjf für Ihre Frahllngsfakrt nach Palästina iu treffen. Buchung für «IIa ttnlatv Bord^cM Z Reisekreditbriefe u«w. Palotine fi- Orient Lloyd Vortretung Frankfurt a. M. Alfred Adler nur Steinweg S I Telefon 24 961 Hecht ' « David Seidenstoffe Wollstoffe Brillau Verlangen Sie den neuen Erachelnungskalender 1937 Bustav Einnberg, HtizuRgs-!ng. Nn- und Umbauten / Raparat. / Beratung Leipzig C1, Pfaffandorftr Strafl» 21 Fernsprecher: 1C444 i Uhren. 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