Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 42 (1937)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1937)
- Date
- 1937-01-08
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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JODISCHE RUNDSCHAU ORT-1UNDSCH Nr. 2, 8 JANUAR 1937 sport in EreZ Israel ||| Makkabiah beschlossen! Leichtathletik. In einem Kluhknmnfe /wischen dem Mak- ■ W ■ mm mW^mMW ■ W«B ■ IVWWWl ■ ■ mmr^m* '*MT ■ Leichtathletik. In einem Klubkampfe zwischen dem Mak kabi Tel-Awiw und dem North Staftord Regiment, der am 19. Dezember stattfand, wurden bei gutem Sport und anregenden Kämpfen nur recht mäßige Resultate erzielt. Der Kampf endete mit <M:<W Punkten unentschieden, wobei zu bemerken wäre, daß Makkabi Tel-Awiw ohne den verletzten Attermann und ohne Passi antreten mußte. — In einem Jugendkampf zeigte der neue Verein „Makkabi Hazafon" seine Ucberlegenhcit in den Lauten gegen den Makkabi Hazair Tel-Awiw. Der erst 15j:ihrige Gad Ben Schalom lief die 100 tu auf der weichen Bahn in 12,7 Sek. und die 14jährige Ada Yehudaith liel die 60 tn in Sfi Sek., wahrend die noch immer zur Jugend zählende bekannte Athlet in Jaffa Cohen über 100 m in 14,7 Sek. siegte. Hockey. Die Spiele der letzten Woche zeigten folgende Resultate: Makkabi-Tel-Awiw gegen North Stafford Rgt. 0:2; Athid gegen North Stafford Rgt. 0:1; Makkabi Hazafon gegen North Stafford 1:1; Makkabi Hazafon gegen Makkabi Nathaniah 3:0 (l'ropagaudaspiel). Fußball. Hei strömendem Regen trafen sich Makkabi Tel-Awiw und die rumänische Ligamannschaft C. F. R., die von dem bekannte» Fußballer Kaiman Konrad trainiert wird. Die Ci.i-.te sicgien 1 : 0, doch mullte das Spiel weircn schlechter Witterung vwzeitig abgebrochen werden. — l ie Rumänen werden noch zwei ins diei Spiele im Lande austragen, darunter auch gegen Hapoel, der seinerseits eifrig für die Arbeiter-« >lympi:ide in Antw •: pen rüstet. — Admira Wien wird zu einigen Oa>t-f>•■•!.m Frez Knie! eintreffen. linde Januar wird am h die W.e.ier Hakoah die fast zehn Jahre nicht mehr in Lac/. Israel »picke auf einige Wochen ins Land kommen. Wintersport. Die Sehntrheiachte aus dem Libanon sind äußerst gim-gig. I )ie Behörden machen die größten Anstrengungen, um die Vi mter-portge!e;;enheiten auszubauen, und so erwartet man ein großes Kontingent palästinensischer Wintersportler m Syrien und Libanon. PinjJ-Pong. In der kürzlich aiisgettagenen Landeseinzelmeistcr-chaft Mcgie 1 in/ißerg (Makkabi Tel-Awiw), der Sieger der II. Makkabiah, vor seinem Kluhkollegen Schalom Kossover. Fechten, lauer der Leitung von lug. Brammer und O. Wirtschafter trainiert im Makkabi Hazafon eine zahlenmäßig starke Jugciidgriippe vtm Mädchen und Jungen in allen Waffengattungen für die III. Makkabiah. Es ist nicht ausgeschlossen, (faß es den Lehrern gelingen könnte, aus dem guten Material der 50 Jugciidfechter dieses Vereins die Finalisten der Makkabiah zu .stellen. Wie erinnerlich, siegte auch aut der I. Makkabiah Frl. Meuscharah Scherer (Makkabi Tel-Awiw) im Florettfechten vor den favorisierten Aegyptcrinnen und europäischen Makkubioth. Walter Frankl Im Frühjahr 1938 In Tel-Awiw Makkabi Tel-Awiw Fußball-Meister der Palästinensischen Liga Nach der Rückkehr von seiner erfolgreichen Aruerikareise hat Makkabi Tel-Awiw wieder in die Kundenspiele eingegriffen und in di ii entscheidenden Kämpfen die notwendigen Punkte zur Fmiigung der Meisterschaft geholt. Im letzten Spiel der Saison gelang .Makkabi Tel-Awiw nur ein knapper 1 :«-Sjcg über dt n erheblich \ er besserten Makkabi Abschalom Petaeli hkwbe An /nei'er Melle der 1 :ga rangiert llakoall lil-Auiu, i ine /um größten Teii aus Spielern aus Deutschland bestehende Maiiiischait, der u. a. 1 a iseruwitseh (früher Hei Im). I-alik (fruher Dt etilen) und Attermann (früher Duisburg» angehoi eil. | lakoah 'I el-Awiw gelang es, durch einen 1 : 0-I,'rlolg aber Hapoel H ol ' den /weilen Platz zu belegen. Der Yorspning \ou mir einem Punkt zeigt deutlich, zu welchen 1 ioMnuiije a die noch junge! Dkoali-Mannschaft bemhiigt. Die fiulier liomiiiiereiiden Mannschaften von Hapoel 'lel-Auiw und Haifa haben an Spielstärke eingebüßt. Makkabi Abschalom Petaeli Tikwah und Makkabi Ness Zion.i sind den 'enannten Mannschaften noch an ausgereiftem Können unterlegen. Im ßasketthall herrscht ein reger Spielverkehr im Lande. Wie die Berichte /eigen, wird diese Sportart auch in den KoR.n.en gepfhg't. Atirh mit ausländischen Klubs gibt es nun in Haskeühail i egeba.ißige W . ttkampie. Kr(<el»ni%sc! M :. -.i I , ' A» » :>;. Md.». Kr.iv! 34:10; Ifith- .du,ad. IA.\.,.„ j,^.^ \I .....i„!liZ,er 17:13: The American * : >!• Il.ut.i gei'en II;iji..i.'l II.äta 18:7; The ltalian Club gegen Makkabi ll.,,:.,a Iba;,, 23:1a. Fritz Lewin söhn Was bringt der Sonntag? Barlin. Der Berliner Rundenspieihetrieb fällt auch am nächsten Sonntag noch aus. Die neuen Termine werden nach ihrer Ansetzung bekanntgegeben. Frankfurt a. M. Freundschaftsspiele, Sportplatz am Bornheimcr Hang: Fußball. 11 Uhr: Philanthrop!» Frankfurt Schuler III gegen Mar Kochba Frankfurt Schüler III. Handball. 15 Uhr: Phiianthropin Frankfurt Jugend gegen Bat Kochba Frankfurt Jugend. Hanau. Bczirksrundenspicle des Südwestdeutschen Makkabikrcises. Handball. II Uhr: JJH. Hanau Herren I gegen Bar Kochba Darmstadt Herren I; 15 Uhr: JJH. Hanau Damen gegen Bar Kochba Darmstadt Damen. Karlsruhe. Bezirksrundenspiele des Südwestdeutschen Makkabikrcises. Fußball. 11 Uhr: Hakoah Karlsruhe I! gegen Bar Kochba Mannheim II; 12.30 Uhr: Hakoah Karlsruhe Jugend gegen Bar Kochba Mannheim Jugend; 11.10 Uhr: Hakoah Karlsruhe I gegen Bar Kochba Mannheim i. Handball. 13.15 Uhr: Hakoah Karlsruhe Damen gegen Bar Kochba Mannheim Damen. Oberstein-Idar. Freundschaftsspiel. Fußball: Bar Kochba Obersfein-Idar I gegen Bar Kochba Frankfurt II. Unter dem Vorsitz des Präsidenten des Makkabi-Wcltverbandes, Prof. S. Brodetsky, tagte das Aktions-Komitee des Makkabi-Weltverbandcs in Warschau. im Mittelpunkt der Verhandlungen stand die Durchführung der III. Makkabiah und ilie Weiterfiihrung der Kolonisation von K f a r Hamakkabi. Nach vorbereitenden Referaten von N e t a n e 1 (Jerusalem) über das Makkabi-Stadion in Tel-Awiw und Flesch (Haifa) über die Organisation der III. Makkabiah beschloß das Aktions- Komitee, die III. Makkabiah wie festgesetzt im Frühjahr 1938 in Tel-Awiw abzuhalten. Es wurde festgestellt, daß der alieinige Veranstalter der Makkabiah der Makkabi-Weltverband sei. Ferner wurde beschlossen, daß auf der Makkabiah nur dem Makkabi-Weltverband angeschlossene Vereine und Verbände startberechtigt sind. In Palästina jedoch sollen sämtliche jüdische Sportverbände aufgefordert werden, mit Mannschaften an den sportlichen W e 11 k ä tn p f c n teilzunehmen. Diese Beschlüsse entsprechen bekanntlich dem Standpunkt, den der Makkabi in Deutschland auf seiner letzten Kreistagung angenommen hat. In bezug auf K f a rk H a in a k k a h i nahm das Aktions- Komitee mit Befriedigung von der Pionierarbeit Kenntnis, die auf dem dem Makkabi-Weltverband gehörigen Boden von den nach Kfar Hamakkabi entsandten Menschen geleistet wurde. In Anbetracht der Tafsache, daß die bisherige Kolonisatiousarbeit während der Unruhen durchgeführt wurde, und angesichts des schnellen Fortgangs, den das Siedlungswerk durch die Arbeit der Makkabi-Chaluzim genommen hat, kann die Makkabi-Bewegung auf ihren ersten selbständigen Siedlungsversuch besonders stolz sein. Iis soll allea getan werden, um vor allem durch Bereitstellung finanzieller Mittel den weiteren Fortgang der Siedlungsarbeiten zu gewährleisten. Besondere Plane wurden hierfür entworfen. Eine engere Verbindung zwischen dem Makkabi-Weltverband und der siedelnden Kwuzah soll hergestellt werden. Auf der Tagung, der eine Sitzung der H a n h a I a h T e c h n i t OI a m i t, bei der die sporttechnischen Fragen der III. Makkabiah besprochen wurden, vorangegangen war, waren fast alle Mitglieder des Aktions-Komitecs anwesend, so daß die Makkabikreise Erez Israel, England, Polen, Deutschland, Tschechoslowakei, Bulgarien, Rumänien, Litauen, Frankreich vertreten waren. Neben den erfreulichen Mitteilungen über die Fortschritte der Makkabi-Siedlung ist besonders die Entscheidung des Makkabi-Wcltvcrbandes über die Voraussetzung für eine Beteiligung an der III. Makkabiah bemerkenswert. Bekanntlich sind die Verhandlungen über die Teilnahme des „Poel" an der I. und II. Makkabiah negativ verlaufen. Ueber die Beteiligung an der III. Makkabiah hatte sichj wie wir in Nr. 41 der „Jüdischen Rundschau" vom 22. Mai 1936 berichtet haben, eine Tagung des Hapoel ausführlich beschäftigt und eine Reihe von Bedingungen für seine Teilnahme gestellt. Wir bemerkten schon damals, daß die Forderungen, die der „Poel" für seine Teilnahme an den Makkabi stellte, zu weitgehend erschienen. Diese Voraussage hat sich erfüllt. Durch die Beschlüsse des Makkabi-Weltverbandes sind die beiden Flauptfordcrungcn des Hapoel — maßgebliche Beteiligung an der Durchführung der Makkabiah und Teilnahme nicht nur an den sportliehen Wettkämpfern, sondern auch an den übrigen Veranstaltungen in gleicher Weise wie der Makkabi Erez. Israel — abgelehnt worden. Makkabi - Boxmannschaft in Polen erfolgreich Wie bereits in der letzten „Sport-Rundschau" gemeldet, absolvierte die Boxniatinschaft des Deutschen Makkabikrcises während der Weihnachtstage zwei Starts in Polen. Fehlurteile ließen das Resultat in Warschau für Berlin 5:11 lauten, während in Lublin — gegen eine repräsentative Städtemannschaft — ein 10:6-Sieg der deutschen Makkabim herausgeholt wurde. Gewaltig waren die Anstrengungen, die die Kämpfer zu bewältigen hatten und deprimierend die Resultate, die an beiden Kampfstätten gefällt wurden. Nur so war es möglich, daß Makkabi Warschau „auf dem Papier" gewann; denn gerecht hätte das Urteil ein 10:6-Sieg für den Deutschen Makkabikrcis werden müssen. Die Resultate in Warschau waren wie folgt: Fliegengewicht: Rundstem (Warschau) schlägt in großer Form den sich tapfer wehrenden Schindler (Köln) nach Punkten. Bantamgewicht A: Bartercr (Köln) ist in vorzüglicher Fahrt und distanziert während der drei Runden Jakubowitz (Warschau), einen neuen Boxstern. Härterer ist in allen drei Runden überlegen und erhält den Sieg. Bantamgewicht B: Ruhen (Berlin) ist Spiegelmann (Warschau) bis auf die letzte Minute der dritten Runde klar überlegen, erhält aber nur ein „Unentschieden"! Federgewicht: Oabler (Chemnitz) dominiert durch seine Routine über Lefkowitz (Warschau). Besonders in der dritten Runde ist Gabler völlig tonangebend. Das Urteil: „Unentschieden" bedeutet eine unmögliche Entscheidung! Leichtgewicht: Neumarm (Berlin) und Rosciiblum (Warschau) liefern ein herrliches Gefecht, vom riesigen Beifall der übervollen Veranstaltungsstätte umjubelt. Dieser Kampf war der schönste beider Kampftage. Die Gegner trennen sich mit einem „Unentschieden". Technisch war Neumann jedoch zweifellos besser. Weltergewicht: Hochhäuser (Breslau) schickt Szlaz (Warschau) in der dritten Runde zweimal schwer zu Boden und ist auch sonst sehr überlegen. Trotzdem gibt das Punktgericht auch diesem Kampfe „Unentschieden". Mittelgewicht: Kronfeld (Berlin) und Pilnik (Warschau) sind beide nicht gut in Form. Es war Gefühlssache, den Sieg an Pilnik zu geben. H a 1 b s c Ii w c r g c w i c h t: Neuding (Warschau), ein ungeheures Halbschwergewicht, schickt Mielzynski (Berlin), der ohne Nerv boxte, in der zweiten Runde für die Zeit zu Boden. In Lublin, gegen eine Städtemannschaft, gab es folgende Resultate: Fliegengewicht: Schindler (Köln) schlägt Bestelan (Lublin) völlig einwandfrei, erhält aber nur „Uueu ehieden". Bantamgewicht A: Härterer (Köln) schlägt Ohoine (Lublin) in der zweiten Runde durch technischen k. o., woran es glücklicherweise nichts zu rütteln gibt. Bantamgewicht B: Rüben (Berlin) verlor in einem harten Fight gegen Lublins besten Mann Woislawski einwandfrei nach Punkten. Woislawski kämpfte vor einiger Zeit gegen Rotholz (Polen) unentschieden. Federgewicht: Gabler (Chemnitz) verlor gegen Ponczossek (Lublin) nach Ansicht des Kampfgerichtes nach Punkten. — Wie dieses Urteil zustande kam, wird ewiges Geheimnis bleiben. Leichtgewicht: Neumann (Berlin) schlägt den bärenstarken Ackermann (Lublin) glatt nach Punkten. Technisch war hier Neumann um eine Klasse besser. Weltergewicht: Hochhäuser (Breslau) hatte einen großen Tag und schlug Szafrauek (Lublin) in drei Runden nach allen Regeln der Kunst. Mittelgewicht: Kronfeld (Berlin) war nicht wiederzuerkennen. Immer wieder mußte Woicick (Lublin) auf schwere Rechte, zu Boden. Zuletzt blieb er fast 30 Sekunden am Boden. Das hinderte den Ringrichter nicht, den Sieg an Woicick zu geben. Jedoch müssen diese Punkte dem Deutschen Makkabikrcis gutgeschrieben werden, da ein Protest des Makkabi Polen das Urteil für uns revidieren wird. Halbschwergewicht: Mielzynski (Berlin) erlitt gegen Urban (Lublin) einen k. o., da er auf einen leichten Schlag nicht rechtzeitig hochkam. Auch hier trifft die Schuld den Ringrichter. Die Makkabimannschaft kämpfte mit dem Einsatz ihrer gaijzen Kraft und bot den zahlreich erschienenen Zuschauern großartige Kämpfe. Als beste Kämpfer kann man abschließend Härterer (Köln), Neumann (Berlin) und Hochhäuser (Breslau) hervorheben; aber auch Schindler, Ruhen, Kronfeld und Gabler gaben ihr Bestes, um den Deutschen Makkabikrcis würdig zu vertreten. Rundbück auf die Sportplätze Fußball in Hanau Der JIB Hanau hatte sich zwei Mannschaften des Jtus N ü r n b er g verpflichtet, also eine als sehr spielstark geltende Fußballmannschaft. Die Ueberraschung war groß, als es zum Schlüsse einen sehr beachtlichen 5 :4-Sieg des Hanauer Vereins gab. In der Nürnberger Elf standen die beiden Kleinmann, Dingfelder, Sal/bauer usw., kurz die ganze Besetzung der I. Mannschaft, die seinerzeit an den Makkabiausschcidungsspiclen so erfolgreich teilgenommen hatte. Hanau hatte seine Mannschaft durch Fried und Ackermann vom Bar Kochba Offenbach verstärkt. Beim Spiel der Reserven kam es zu einem 7:0-Sieg der Nürnberger. Würzburger In Mannhelm Zwei Fußballmannschaften des Jtus Würzburg gastierten beim Bar Kochba Mannheim. Unter der Leitung von E. L ö w e n s < e i n (Langendiebach) wickelten sich auf dem schwierigen Sandplatz sehr flotte, faire Kämpfe ab. Das Spiel der I. Mannschaften gewannen die Mannheimer Makkabim mit 1:1 (1:1) Toren. Auch das Spiel der Reserven wurde mit 4:2 (2:1) eine Beute des Bar Kochba Mannheim. W. Hakoah Karlsruhe In München Gladbach Am 26. und 27. 12. weilte der Sportklub Hakoah Karlsruhe bei dem Sportklub Makkabi M.-' i'a Ibach zu Gast. Am Abend des ersten Tages kam es zu einem «ehr interessanten Tischtennis kämpf, zu dem zahlreiche Zuschauer erschienen waren. Nach weehselvollem Verlauf endete das Turnier unentschieden mit 5 :5 Punkten. Besonderen Heifall erntete der Karlsruher Spitzenspieler Fritz Wolf, der den sich * ehrenvoll wehrenden Gegner E. Rose in einem sehr schönen Dreisatzkampf bezwang. Auch am Sonntag wurde dem Fußballspiel der beiden Vereine größtes Interesse entgegengebracht. Es kam zu einem sehr spannenden Kampf, der leider durch starken Nebel etwas beeinträchtigt wurde. Schon kurz nach Beginn ging M.-Gladbach durch den Halblinken in Führung und konnte diesen Vorsprung, trotz zeitweiliger Uebcrlegenheit der Gäste, behaupten. Das Stadion in Tel-Awiw durch Brand schwer beschädigt. Durch die Unvorsichtigkeit einiger Soldaten, die brennende Zigaretten wegwarfen, fing die Haupttribüne des Makkabiahstadions in Tel-Awiw Feuer und brannte in einer Nacht vollkommen ab. Das Feuer vernichtete auch die Ankleidekabinen, die Gerätekammer, sämtliche Sportgeräte, einige Ausstellungspavillons, zwei Boote des Hafens, sowie viele andere wertvolle Gegenstände. Das Stadion war zwar gegen Brandschaden versichert, doch dürfte die Summe zum Neuaufbau kaum reichen. Man beziffert den Brandschaden auf ungefähr ,CP 5000. Am 21. Januar trifft in Haifa mit dem Schiff „Marco Polo" die Marquise of Reading (Lady Erleigh) ein, die bekanntlich zum Ehrenpräsidium des Makkabi-Weltverbandes zählt. Ihr zu Ehren wird Ende Januar in Tel-Awiw ein großer Makkabi-Ball und das erste Haliensportfest abgehalten werden. i