Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 88 (4.11.1938)
- Date
- 1938-11-04
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 88, 4 XI. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 13 Englische*, Jleswtofä Palästina vor 108 Jahren It was shortly after the ■outbreak of the July revolution of 1830 that Lamartine, alreadv witli an cstablished reputation as a poet and a member of the Academie, set out for the East. He recorded his impressions in the Vovage en Orient, im vvhich he gives vivid and poetical pictures of the countries whkh he visited—thc desert, the hot winds, the povertv and habits of the people, the wild and cruel nature of their cliiefs. His visit 1coineided with the conquest of the 2Holy Land by that brilliant solcher *Ibrahim Pasha, the son of Mehemet Ali. When, after a long siege of eight months, Ibrahim Pasha finally took Acre, with ten to twclvc tliousand men and thousands of cainels buried in the ruins, he 4immediately 6set about rebuilding. Lamartine States that “ every day his followers 6dug up from the ruirft hundreds of the 1dead, halfdeeomposed, and the *putrid exhalations corrupted the air throughout the whole plain.” When Lamartine travellcd to Jerusalem there was •plague in the city, and he noter» that sixty to eighty people died from it däily and that all the 10hospices and convcnts wcre shut, Jerusalem saddened and disillusioiied him. There was no evidence of ״richcs, of movement, of life. The outward aspect was disappointing in thc extreme. The houses were worse than those of the poorest vtllagcs of the Pyrenees and the Alps, poorer than the worst 1-’slums of Paris. 13Nor was there any nobility or 11chivalry rnarked on the faces of the Arabs, 15such as 1״could be 'found occasionally among the Arabs of Syria and the Lebanon. He uses a verv significant plirase when h« writes: “ Immediately outskle "the walls of Jaffa 'one entere the great desert of Egypt.” "f laving decided to go to Cairo by this route, he sent a Courier to El Arish to hire the camcls 18with vvhich to cross the desert. The joiirney 19took some tvvelwe to fifteen days. The Coastal plain from Jaffa to Gaza, now perhaps the most flourishing 2״area in the country, was then deserted. Similarlv fite plain of Zebulun, which Stretches north-east front Haifa, was then a desert, though now it is intensively culti vated. On 1־any siilijcct wlticli he touclied, Lamartine could not 22fail to be interesting and informative. He gave a vivid account of the life of 23Ladv Muster Stanhope, discussed the rise of the 24Wahabis, and wrote of the caravans to Mecca: “The caravan to Mecca 26has bcen suspended by the war. The Pasha of Damascus is charged with the 5«duty of conducting it. The Wahabis 11 ave several times dispersed the caravan, but Ibrahim Pasha bas driven then! back to Medina. The last caravan, attacked witli cholcra at Mecca, exhausted with fatigue, and in want of water, was almost entirely destroyed. Fortv thousand pilgrims perislied in the desert. The dust of the desert vvhich icads to Mecca is the dust ef man." Anmerkungen I to oomcide ■= Zusammentreffen. * The Holv Land «= das Heilige Land. * Ibrahim Pasha =1848—1789 ־, ägptischer General, Eroberer von Serien und Palästina. 4 immediatclv — sofort. Das Umstandswort (Adverb) der unbestimmten Zeit steht in einfachen Zeiten vor dem Verb (Zeitwort). 6 so set about ־־» anfangen, to set, set, set. * to dig, dug, dug ־־ graben. י the dead =־ die Toten. Das Eigenschaftswort (Adjek״ tiv) steht in der Mehrzahl als Hauptwort mit dem Artikel, wenn es die Allgemeinheit bezeichnet. Aber in der Einzahl heißt z. B. der Tote the dead man. Die Mehrzahl Tote wird im übrigen, wenn nicht die Allgemeinheit, sondern Einzelne gemeint sind, durch die Ergänzung ones bezeichnet, also the dead ones. * putrid — faul, übelriechend. 9 plague =־ Pest. 10 nospice *־ Hospiz. II riches — Reichtum, kommt nur in der Mehrzahl vor. 18 slum? <= (Mehrzahl) verrufene Gegend. 18 nor was there auch war kein. Das Bindewort nor verneint nachdrücklich, es steht an der Spitze des Satzes und erfordert Umstellung von Subjekt und Prädikat; also direkte Abweichung von der gewöhnlichen Satzstellung. 14 chivalry ־ ritterliche Tapferkeit. 15 such as could be found ־= so wie man sie finden konnte. 16 could be found das deutsche Fürwort man wird wiedergegeben durch anderen Satzbau. Den Satz: es konnte gefunden werden, oder, man konnte finden, drückt das Englische durch die Anwendung des Passivs aus, z. B. man erwartete ihn he was expected. ״ having decided — als er sich entschlossen hatte. Zeitliehe Nebensätze werden häufig ohne einleitendes Bindewort mit Hilfe des Partizips verkürzt. 18 with vvhich to cross the desert =־ mit denen er die Wüste durchqueren wollte. Durch Infinitiv verkürzter Nebensatz. which bezieht sich auf die Tiere, who ist hauptsächlieh nur dann auf Tiere zu beziehen, wenn sie, z. B. in Fabeln, als Personen auftreten. 19 to take, took, taken beanspruchen, dauern. 20 area Bezirk, Gebiet. 51 any jeder. 22 he could not fail to be interesting — konnte er nicht verfehlen, war er stets. 25 Lady Hester Stanhope, 1776—1830, schrieb sehr interessante Memoiren; Nichte von William Pitt, der zur Zeit der französischen Revolution englischer Premierminister war. Die letzten drei Jahrzehnte verlebte die exzentrische Lady auf dem Libanon und betätigte sich lebhaft in der Politik des Orients. 24 Wahabis die Anhänger des arabischen Reformators Abd-el-Wahab, der absoluten Gehorsam gegen den Koran verlangte. Heute ist ihr Haupt Ibn-Saud. 25 has beeti suspended ־־־ das englische Perfekt (vollendete Gegenwart) wird gebraucht, wenn die Tätigkeit der Vergangenheit angehört, das Ergebnis der Handlung aber noch in der Gegenwart fortdauert. 2* duty of oonductiflg — die Pflicht, sie zu leiten. Nach einem Hauptwort wird das zweite Hauptwort mit of angeknüpft; das zweite Hauptwort ist aus einem Verb mit der Endung mg, also einem Gerundium, gebildet. Berichtigung, ln unserer Ausgabe vom 14. Oktober brachten wir einen Bericht unseres palästinensischen Korrespondenten ״Beginn der neuen Zitrussaison“. Darin wurde erwähnt, daß eine Dreierkommission in Zusammenhang mit der Umorganisation des Orangenabsatz.es gebildet wurde. Wie uns hierzu von der Palestine Cooperation Ltd. in Jerusalem nütgeteilt wird, ist Herr Jaffee nicht Vertreter einer amerikanischen Finanzgruppe, wie es in dem Artikel hieß, sondern es handelt sich bei der genannten Gesellschaft um eine englische Finanzierimgsgesellschaft. Briefe an die Redaktion Palästina und die Judenheit Gera, im Oktober 1938 Sehr geehrte Redaktion! Aufs äußerste beunruhigt, vergen wir die Vorgänge in Eng- ׳!•suche. das Wachstum dieser Entscheidung dem Mutterbaden der Balfour-Deklaration und des e der iiewahrung wacl! , die nun. ideell oder w 4punkt suchen. Gerade <, 1ie jüdische Einsatzbereitschait im Wachsen, wiewohl sie allzu zaghaft bleibt in Vielen, die sich hinter der Türe des eigenen Hauses auch dann noch wartend verhalten, wenn das Gebälk des nachbarlichen schon zusammcnslürzt. Doch diese Einsatzbercitschaft, bisher durch vielfältige Bindungen ,-!!)gelenkt, im Bewußtsein der Gefahr endauf . gemr Ziel gerichtet, entspringt nicht mehr allein dem Willen zu leben, neinin ihr ist der klagende Ton verstum-mt, um dem helleren, lockenden der Sclbsteriösung zu weichen. Soll die Sehnsucht nach Wiedergeburt, die diesen Willen erweckt hat, abermals ersticken in der Armut unseres gegenwärtigen Lebens, wie Moses Sehnsucht nach innerer Erneuerung seines Volkes ausgeioscht wurde von der Stille seines Sterbens? Kann je ein berufener Mund sich öffnen, mit dem Anspruch, als die Stimme des jüdischen Volkes in England und der Welt gehört *u werden, solange nicht die seelische Kraft der ganzen Judenheit in dem Willen dem Jiscliuw um die Anerkennung des jüdischen Rechtes in den gleichen Kampf der Gewalt. lung um ein Ideal: Palästina über den Tag hinaus als den Hafen aller Entwurzelten, als das Ziel aller neuen Beginnen als die Hoffnung unserer Kinder auf ein wirkliches Vaterland erglänzen mig, um in ihrer Hilfsbedürftigkeit endlich gewürdigt zu werden. Was a!>er dieser Erkenntnis ren eigenen Reinen — die Bekiimpfung der Selbstaufgaize und Teilnahmslosigkeit, Gefahren, die beide aus dem Bewußtsein der verlorenen oder überscliii taten Sicherheit jüdischen Lebens S Vollzieht sich dieser Zusammenschluß des Willens, unsern rechtlichen Anspruch aut die weitcre Entfaltung der j1n!:-<־hen unsere Ber nmg auch als moralischen Ansprach der Mandatarmacht unjtschuw mit Einsatz ’des Lebens täglich geschieht), dann, aller eben erst dann scheint mir auf unserem Wege zur Selbst■ behauptung der Anfang geleistet. Erst mit dieser Bekundung der Untrennbarkeit jüdischen Schick■ sals in allen Ländern der Ga• luth, sinnfällig geworden im gemeinsainen Einsatz für die Wirklichkeit: Palästina, wären Kraft und Anspruch gewönne״, als ein Ganzes zu gelten und zu einem Besseren zu überstchn! Mit Zionsgruß Ankündigungen aus dem Reich Breslau. Hebräische Sprachschule, Wallstr. 14. Zimmer 4: Neuer Anfängerkursus; für Kinder (Besprechung: 7. November. 18 Uhr), für Erwachsene (Besprechung; 8. November. 20 Uhr). In den neuen Intensrvkursus werden noch Teilnehmer aufgenommen. An■ meldungen zu allen Kursen in der Sprachschule Di., Mi., Do. 19 bis 19.15 Ühr oder tcl. (85 496) zwischen 13.30 bis 14,30 Uhr. — Frankfurt a. M. Das Wintersemester an der Rabbitii-chen Lehransialt ״Iioffmamnche Jescluwa“ beginnt am 15. November. Neuanmeldungen für alle Abteilungen werden noch entgegengenoinmen. Aufnahmegesuche mit genauen Aitersdaten und Angabe dar jüdischen Vorbildung bis spätestens 8. Nov. an das Kuratorium, Frankfurt a. M-, Theobald Christatr. 6, — Chug Ivm: 5. November, 16 Uhr, Eschenheimer Landstr. 65, S»icha. FamiHennachricht. Frau Theodore Me ver, Eisenach, Hospital• Straße 1, begeht am 7. November den 75, Geburtstag. Barmlzwa-Terntlne. Am 12. November (18. Marchesvhwan): Siegfried Pappenheimer, Aalen (Württbg.). — Am 19. November (25. Marcheschwan): Robert Defries, Solm von Martin Deine־, Duisburg-Meiderich, Fricdrichstr. 36. Juden und Jüdisches im Rundfunk. X Freitag, 4. November: War schau II (217), 20: Sinfoniekonzert Dir. Isay Dobroven. — Mo״■ tag, 7. November! Sottens (443), 20.30: Ücbertragung aus Lausänne Sinfoniekonzert, Solist: Rudolf Serkin (ICiavier). Offene Auslandsstellen (genehmigt durch das Landesarbeitsamt Brandenburg). Für Australien wird ein jüdischer zuverlässiger und vielseitiger Fachmann für Reparaturen von Piano-Accordcons gesucht. Betreffender muß sein Fach vollständig beherrschen und alle Teile, ob Holz oder Celluloid, behandeln können. — Für Shanghai wird eirt jüdischer Fachmann für die Leimfabrikation mit guten praktischen Erfahrungen und mit guter technischer Vorbildung gesucht. — Für Griechenland wird ein jüdischer Fachmann gesucht, der mit der Herstellung von Schwefelsäure vertraut ist. Einreise- und Arbeitsbewilligung werden beschafft. — Für einen rituellen Haushalt in Schweden wird eine erfahrene Säuglingspflegerin gesucht, die auch Hausarbeit übernimmt. — Für Britisch-Betschuanaland wird ein perfekter jüdischer Fel! Zurichter und Färber gesucht. — Ausführliche Bewerbungen nur auf Luftpostdünnpapier, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Paßphoto werden ausschließlich durch die Jüdische Gemeinde, Berlin SW 68, Lindenstr. 48—50, weitergeleitet. Bewerbungen auf gewöhnlichem Papier werden nicht mit Luftpost befördert. Die Staatsangehörigkeit ist wegen der Verschiedenartigkeit der Einreisebestitnmungen in jedem Fall anzugeben. Die Bewerbungen bitten wir nur schriftlich an uns einzurcichen und adressierte und für das Inland frankierte Couverts für Rücksendung beizufügen. Gameindemitgliederl Demi an die hm-und Moo.b.eto xumPr.iMv. DM 10. , 12.-, 15.-, BO.-״ RM 25.-, grüne Beete RM7.M,Wmter>chmuekaufIcigen v. RMB.50 bis IO.-für d, Hügel Tannandeckan aua Rottanna! Im Erbbegräbnis! Großer Hügel RM «.-, Doppelhügel RM 1(.. Im Grabfelde! Großer Hügel RM Doppelhijgel RM 7.50 Tannandaekan für •rtbar mit Sttlnumrandiing: Im Erbbegräbnis! Großer Hügel RM 2.-, Doppeihüget RM 4— Im Grobfelde! Großer Hügel RM1.50, Doppelhügel RM B.BO Wenden Sie sich bitte an die FriedhofsgMrtnerei der Jüdischen Gemeinde Berlln-WeiBensee, Lottiringcnitratte 22 Tel.: 5640 34 u% <Uk Weil Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Da die Zahl der täglich eingehenden Anfragen außerordentlich groß ist, muß sich die Veröffentlichung etwas verzögern. Der Abdruck der Anfragen erfolgt in der Reihe des Einganges, und wir bitten, von Mahnungen ahzusehen. Die Einsender werden gebeten, Nomen deutlich (falls nicht mit Schreibmaschine, dann in Blockschrift) zu schreiben, damit Irrlümer vermieden werden. Leser, die über die Gesuchten Auskunft geben können, werden ersucht, sich zu melden. (Red.) Nr. 1219. Emil Abraham, ca. 1890 nach New York ausgewandert oder dessen Tochter Erna Abraham, gesucht von den Nachkommen der Emilie Hevnemann, geh. Abraham aus Oschersleben Bode; Antwort an Ernst Heynemann, Berlin NW 87, Klopstockstr. 24. Nr. 1220. Mitglieder der Familien Gelfand und Tollkatschow aus Rußland, gesucht von M. Gelfand, Erfurt (Thür.), Anger 9. Nr. 1221. Adolf Metzler, 209 Canton St. Dallas (Texas, USA.), ca. 1860—1865 nach USA. ausgewandert, und Söhne, gesucht von seiner Nichte Frau Emy Frankfurter, geb. Metzler, Ulm/Donatt, Parkstr. 2. Nr. 1222. Kinder von Hersz-Leib Fischer, Lodz (Polen), Widzewska 39, namens Jankel-Wolf, Henoch, Chamel und Machel Fischer, die Töchter hießen Jefftsche und Henne Fischer, sämtlich vor ca. 30 Jahren nach Brooklyn, New York, ausgewandert: eine der beiden Töchter hatte dort eine Lcdcrhatidschuhfabrik, gesucht von ihrer Cousine Natalka Adler, geb. Adler, Wuppertal-Elberfeld, Hembüchel 15a. Nr. 1223, Nachkommen von!sack Sturmthal, mit Familie (Frau geb. Ephraim), vor 60—70 Jahren aus Lüdge bei Pyrmont nach Bogota (Columbien) ausgewandert, dort gestorben und begraben; die Söhne Isidor und Harry sind vor langer Zeit in Pyrmont zu Besuch gewesen, vermutlich noch in Bogota, gesucht von Pauline Berens, geh. Stürmthal fNichte bzw. Cousine der Gesuchten), Dortmund-Hörde, Hermannstr. 73. Nr. 1224. Kinder oder Nachkommen von Süßk:nd Edel aus Deutsch-Krone, vor zirka 60 Jahren nach USA. ausgewandert, gesucht von Sallv Salonton, l f i n d en bürg O.-S., Krott priuzenstr. 270. Nr.!225. Samuel Adam aus Lissa (Posen), um 1870 nach New York ausgewandert, bzw. seine Tochter Etel, gesucht von Max Adam, Breslau 13, Ciocthestr. 31 31. Nr. 1226. Emil Scheyer geb, zirka 1864 in Kreuzburg (O.-S.), um 1882—84 nach Denver-Colorado (Amerika) ausgewandert, gesucht von Frau Helene Durra, BresiaU 13, Goethestr. 33, bei Max Adam. Nr. 1227. Jacob Seelig und Joseph Seeiig, zirka 1S90 aus Soldat! (Ostpr.) nach Buffalo ausgewandert; ferner Moritz Rosenbaum, zirka 1888 nach New York ausgewandert, aus Soldat! (Ostpr.) stammend, oder deren Kinder, gesucht von Elly Meyer, geb. Schmul, Berlin NO., Storkowcr Str. 2. Nr. 1228. Salomon Grünberg und Frau Cliaje, geb. Urmann, oder deren Kinder, genannt Aidel, Tülle und Leike, aus Stanislau (Polen), ausgewandert nach New York 1907, gesucht von Familie Meilech Schloß, Berlin \V 15, Lictzcnburger Str. 2. Nr. 1229. Simon Hirsch, Bäcker, aus Wronke (Posen), ausgewandert 1S89 nach New York, oder Nachkommen, gesucht von dessen Schwester Cäcilie Pcrgamenter, geb, Hirsch, Tochter von Abraham Hirsch aus Obersitzko (Posen), Berlin-Lichtenberg, Dcutschmeisterstr. 2. Nr. 1230. Nachkommen von Wolf Pcrgamenter, aus Neustadt b. Pinne, ausgewandert 1879 nach New York, gesucht von dessen Sohn Adolf Pcrgamenter, Berlin-Lichtenberg, Deutschrneisterstr. 2. Nr. 1231. Die fünf Söhne und eine Tochter des verstorbenen Alter Länger, der vor ca. 55 Jahren von Ulanovv (Galizien) nach USA., vermutlich Brooklyn, ausgewandert ist, gesucht von einem Sohn seiner verstorbenen Schwester Riza Beile, verehelichte Silber: Jacob Silber, Berlin O 17, Brauner Weg 76. Nr. 1232. Gertrud Lederer, 1926 Schülerin des Kaiserin- Auguste-V'ictoria-Lyzeums in Bad Homburg v. d. I I-, gesucht von Frieda Scharatzick; Mitteilungen an Frau Dvvora Bergel, Rist'lton le Zion, Palästina. Nr. 1233. Nachkommen der Familie Urgiss, 1831 in Schloppe (Westpr.); Joel Urgiss wirkte als Lehrer und Vorbeter von 1836—1868 in Tilsit (Ostpr.); Nachkommen der Geschwister des Schriftstellers Moritz Gottlieb Saphir aus Lovas-Bereng (Ungarn); einige Geschwister heirateten nach Ostpreußen; Nachkommen der Geschwister des Zigarrenfabrikanten Julius (Juda) Fleck, geboren 27. 1 1, 1828 in Zeinpelbttrg, Kr. Flatow (Wcstpr.), gestorben 16. 5. 1896 zu Berlin, gesucht von Frau Martha Fleck, geh. Berg, Berlin N 65, Miillerstr. 52. Nr. 1234. Ein Bruder des 1934 verstorbenen Jakob Bäck, geb. 1857 in Brczova, Bezirk Miava, Komitat Nyitra (Ungarn, heute C. S. R.), ca. 1865 nach USA. ausgewandert, Vorname leider nicht bekannt, gesucht von Isidor Bäck, Nr. 1235. Nachkommen von Abraham, Samuel und Daxvid Haas aus Rahden (West!.), eingewandert nach U. S. A. (San Franzisko) etwa 1860, gesucht von Bertha geb. Haas, bei Julius Braun, Daher, Kreis Naugard (Pom.). Nr. 1236. David Lindenstrauß (oder seine Nachkommen), aus Marienwerder (Westpr.), ausgewandert vor 1900 nach U. S. A., gesucht von Fritz Lindenstrauß (Sohn von Joseph Lindenstrauß aus Marienwerder), Berlin N 20, Heidebrinker Str. 17. Nr. 1X17. Bendix Bendix, ausgewandert in den 50er Jahren nach Australien (Melbourne oder Sydney) oder Nachkommen, gesucht von Martha Cohn, Mülheim/Ruhr, Georgstraße 15. Nr. 1238. Markowicz (Markus), aus Rußland, oder dessen Nachkommen, 2 Söhne und 1 Tochter, bis 1885 Ln Essen bei der Firma S. Nassau, nach New York ausgewandert, in der Herren-Konfektions-Branche. Letztes Lebenszeichen 1902, gesucht von Fritz Nassau, Sohn von Eduard Nassau, Essen, Postschließfach 743. Nr. 1239. Jiczcok Isruel, Isaak Imerglik (Immerglück), vor zirka 30 Jahren von Olcucz (Kr. Kielce, Russisch-Polen) nach Buenos Aires ausgewandert, letzte Adresse Calle Auaseo 1657; ferner Alfred Immerglück, vor 10 Jahren ausgewandert nach Brooklyn, letzte Adresse c'o Rcininger 281 (287?) Division Av. Brooklyn N. Y, (U. S. A) gesucht von Anny Renfeld, geb. Immerglück, Berlin C 2, Elisabefhstr. 34. Nr. 1210. Chemiker Dr. Hugo Lieber in New York verstarb vor einigen Jahren. Die Adresse seiner Witwe wird gesucht von Frau Grete ülogaucr, Berlin W 15, Kaiserallee 21. Nr. 1241. Josef Weißburd, letzte Adresse; 90, Schenook Av. Brooklyn, N. Y-, Harry N. We'ßboord, frühere Adresse: Firma Charles Stores Co., Inc. 154 East 59th Street, New York City, gesucht von der Schwester, Frau Rebekka Lieberson, Praha XII., Fochova 123. 114114451