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Jüdische Rundschau · 1938-10-07 · Heft 80-81 (7.10.1938) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 80-81 (7.10.1938)
Date
1938-10-07
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JQDISCHE RUNDSCHAU SUKKOTII-BEI LAGE Nr. 80/81, 7. OKTOBER 1938 Zum Sukkothfeste Von Arnold Wiener, Beuthen (O.-S.) Das Wort Sukkoth kommt als Ortsbezeichnung im Ostjordanlande des öfteren vor und wird auch im Tnach wiederholt genannt. Bei dieser Verwendung ist das Wort nicht abgeleitet vom Verbum ״ssachach“ überdecken, son- 'dem ״ssachah“ überschauen. Sukkoth ist demnach ein geographischer Punkt, von den aus man weit eine Landschaft überschauen kann. Solch« Stellen hat mail zu allen Zeiten gern bei Städtegründungen gewählt, weil sie die Straßen und das Flachland beherrschten. Was im Hehrä sehen Mupah, ist im Aramäischen Sukkoth. Wenn man hierfür einen bündigen Beweis beansprucht, so findet man ihn im Targum zu dem Bibelverse Numeri 23, 14. Darin ist d e Rede von Sieh Zolim ״das Feld der Schauenden;• v Aramäisch wi d es ausgedrückt ״chakal sskutali“ an de־ Spitze des Pisgah. In diesem Sinne vergleicht, der Prophet Jcsaia 1, 8 das zerstörte Zion mit der ״ssuckah ,yikcrem“, das ist die'׳ achthütte aut dem höchsten Pun! te des Weinberges. Sie entspricht dem Wachtturm in de, .iculigcii jüdischen S'cdlung. In der Hütte im Weinberg sind die vier Wände von der Decke bis zur Brusthöhe des Mannes ausgespart, damit der Schomer in der Runde Umschau halten kann. Er greift ein, wenn die Ordnung gestört ist. Wenn ein Traubend:eb mit dem Gottessegen seine Kiepe füllt. Wenn eine Zogenherde mit Zahn und Huf die Anpflanzungen zu beschädigen im Begriffe ist. Sonst ist der Schomer ganz, für sich allein, und seine stille Hütte mit ihren brc.icn Lrhlöffnungen vergleicht der Prophet mit der Tempeiruine, die von der Höhe des Moria aus ihren ausgebrannten Fenstern und Torbögen auf die einsam gewordene Landschaft hinausstarrt. Diese Vorübung wird uns dazu verhelfen, einen Bibelvers besser zu verstehen, der für unser Fest eine seiner Begründüngen abgibt. Es heißt in Lev. XXIII, 43: ״Damit erkennen sollen eure Geschlechter, daß in Sukkoth ich habe wohnen lassen die Kinder Israel, als ich sie hinausführte aus dein Lande Mizraim." Haben die Kinder Israel in der Wüste eigentlich in Hütten gewohnt? Nein, sie haben in Zeiten gewohnt. Viele Male ist das in der Schrift bezeugt. Als der Akt der Gesetzgebung am Sinai sich vor ihnen abgerollt hatte, da spricht Mosche zu den Kindern Israet: ״Kehret zurück nach euren Zelten." Als Jitroh zum Besuch Mosches in die Wüste kommt, da empfangt ihn der Schwiegersohn und führt ihn in das Zelt. Wenn Mosche früh zum Dienste ging, da schaute ihm jeder Israelit nach vom Eingang seines Zeltes. Als das Geschenk des Manna dem Volke gegeben wurde, da wurden die Kinder Israel rationiert nach der Kopfzahl der Insassen ihres Z e 1t e s. Als dem Volke das Gelüst nach Fleisch kam, da weinten sie am Eingang ihres Zeites. Als Dathan und Abiram meutern, stellen sie sich mit Weib und Kind an den Eingang ihrer Zelte. Als Bileam, von Balak gerufen, das jüdische Lager überschaut, da spricht er: ״Wie schön sind deine Zelte, Jakob!" Wenn es mit dem Israeliten zu Ende geht, danrr wird es von *der Tora so ausgedrückt: ״Ein Mensch, ■ wenn er stirbt im Zelte." Ist vielleicht von der Tora irgendwo gesagt, daß die Kinder Israel auch einmal in Sukkoth gewohnt haben? Einmal ist es gesagt, aber wir werden uns nicht darauf berufen können., Sukkoth war nämlich die erste Station auf ihrem Wüstenzuge, nachdem sie von Ramses aufgebrochen waren, Hier ist es wörtlich geschehen, was wir oben aus der Sidra Emor zitiert haben. In dem Moment, wo sie Gott aus Mizraim hinausfiihrte, haben sie auf diese Art und Weise in Sukkoth gewohnt. Die Stelle ist jedoch im Hinblick auf das Fest gar nicht beziehungsreich, sie steht mit ihm nicht im Zu-' sammenhang, und so hat sich noch kein Kommentar außer Ihn Esra auf diesen Vers berufen. Damit kehrt die ganze Frage an ihren Ursprung zurück. Wie ist es zu verstehen, daß die Kinder Israel in, der Wüste in Sukkoth gewohnt haben sollen? Auch der Getnara hat diese Frage schon Peiii verursacht. Dazu sagt Rabbi Elieser (Traktat Sucka 11b): ״Von welcher Total-Aus verkauf wogen vollständiger Geschäilsauigabe Alle Preise bedeutend herabgesetzt Luvwra Herren- und Knaben-Kleidung Frankfurt a. M., g.g.nübor d«m Hauptbahnho! Art Sukkoth spricht eigentlich die Tora? Es waren dies die beiden Wolken, entsandt von der Majestät des Himmels." Somit handelt es sich uni die Feuersäule, die dem Wüstenzuge bei Nacht, und um die Wolkensäule, die ihm am Tage voranzog. Welche Aehn'ichkeit hat diese Säule oder jene Säule mit einer Sukka? Eigentlich gar keine. Immer ist es nur e i n e Wand, und eine Sukka, die nicht mindestens drei Wände hat, ist verboten. Nehmen wir es ganz wörtlich, dann bleibt das Wort von R. Elieser rätselhaft, (leben wir ihm aber eine symbolische Bedeutung, so bekommt das Wort einen schönen Sinn. Die Fcuersäule und die Wolkensäule schützen je zu ihre־׳ Tageszeit das jüdische Lager nach außen. Nach innen bezeugen sie die ständige Gegenwart Gottes bei seinem Volke. Es war das Auge des Allmächtigen, das niemals von dem wandernden Volke wich, R. Elieser übersetzt offenbar die Stelle in der Sidra Emor: ״Unter meiner Schau habe ich die Kinder Israel wohnen lassen, als ich sie aus dem Lande Mizraim hinausführtc.“■ Die Tora macht hier einmal ein Wortspiel. Das Wort “ssachah" (schauen) ist nahe verwandt mit ״ssachach" (decken), sowie das Wort ״zafoh“ einmal schauen und das andere Mal bedecken bedeutet. Die Tora hat es für angemessen gehalten, das wunderbare Walten der einen Erscheinung symbolisieren zu lassen durch das reale Funktionieren der anderen Erscheinung. Weil Gott durch Schau (Sukka) den Wnstenzug überwölbte, so soll jetzt das Laubdach der Sukka auf den Israeliten herabschauen. Das ist jedenfalls ein frei'fenderer Gedanke, als das wirkliche Erricht#« von 600 000 Sukkoth in der Wüste, wofür dort weder Baumaterial für die Wände noch Pflanzenwuehs für das Laubdach vorhanden gewesen ist. Juden bauen Hütten Juden bauen Hütten, — das war ihre Bestimmung von Anfang an! In ihrer Urheimat bauten sie sie zur Erinnerung, zum Vergnügen, später wurde die Hütte zum tragischen Symbol ihres Schicksals. Die alte Romantik wich und geblieben ist eine traurige Erinnerung. Sie sehnten sich nachher nach der Hinte, um ihr müdes Haupt niederzulegen. Ehemals baute man sie für sieben Tage, später für längere, aber unbestimmte Zeit, — immer unsicher, den Launen der Geschrhte ausgesetzt, immer in Sorge, sie vielleicht schon morgen abbreeben zu müssen. Sie waren keine Wanderer aus innerem Triebe, sie selin'cn sich glühend nach Ruhe, um schöpferisch sein zu können. Sit* wanderten, weil sie keine sichere Heimat fanden. Von ihrer alten Heimat vertrieben, wurden sie zum Wandervolk. Manchmal fanden sie für kurze Zeit wirkliehe Ruhe, manchmal war es nur ein phantastisches Gebilde, — man wollte die Wahrheit nicht erkennen, um vom erlräumten Paradies nicht verjagt zu werden. Wandern, immer wandern, vom Nil zum Jordan, von Afrika nach Asien, von Asien nach Europa, und nun gar nach Amerika und Australien. Man umsegelt die Welt nicht zum fröhlichen Sport, man sucht eine bescheidene Existenz. Und leichter findet man Gold und Edelsteine im tiefen Boden, als der Jude eine dauernde Heimat. Die erste große Wanderschaft durch die Wüste war schwer, aber voller Hoffnung und unter der Leitung des Größten in der jüdischen Geschichte. Später ging man oft durch Wüsten, ohne Führer. Wandern, immer Wandern, ohne lange Rast, — das wurde zum jüdisehen Verhängnis. Wie sagt doch die Bibel: ״Den Gürtel uin die Lenden, den Wanderstab in der Hand!" Immer unterwegs, immer gefaßt, die Zelte bald abbreehen zu müssen. Manche verachteten den jüdischen Wanderstah, warfen ihn leichtfertig hin und gingen auf fremden Krücken und Stelzen IlllllllllllllllllllllllllllllllllllUllllllllilllllllllllllllllllllllllllllillllllllllllllllllllliy Das Lied vom Brot M. M. War schawski Nachstehende’! Gedicht verfaßte der beliebte jiddische Dichter Warschatrski (1848—1907). van dessen tief eus der jiidisehen Volksseele gesungenen Gedichten manche zu Volksliedern geworden sind /Ojj dem pripetschik, Di mesinke ojsgegcben u. a.J, in den letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts unter dem Eindruck der ersten jüdischen Kolonien in Erez Jisrael und ivid—cte es ,,den jüdischen Kolonisten, im Felde nach der Arbeit zu singen“. Das lied fun dem brojt Grojsser gott! mir singen lieder. " Unser "hilf bist du allejn! Nehmt zunojf di sn-opes, brieder. Bis di suii wet untergejn. Los di sun uns brihen, broten, Si hot uns geschajnt zum glick: Seht, dos brojt is uns geraten — Kinder, kejntnol nit zurick! Grojsser gott! du heifst dem menschen, As er ruft zu dir in nojt! Solist uns takke wajter benschen Mit hazloche un mit brojt! Nehmt zunojf ajeh all in ejnem, ■ Naches hoben mir schojn viel, Un dem goldnen kranz dem schejnem Fun di sangen trogt in schil! Losen unsre Kinder wissen Fun a leben ojf der weit, As dos brojt un jeder bissen Is fun unser eijgen feld! Grojsser gott! mir singen lieder, Unser hilf bist du allejn! Nehmt zunojf di snopes, brieder, Bis di sun wet untergejn! Das Lied vom Brot Großer Gott, wir singen Lieder; Hilf uns ernten, früh und spät. Nehmt zuhauf die Garben, Brüder, Bis die Sonne untergeht. Sonne mag uns brühen, braten — Seht, sie schien uns ja zum Glück — Seht, das Brot ist uns geraten — Vorwärts, Brüder, nie zu-ück! Großer Oot*, du hüfs de n Armen, Ruft er dich in ■eGe־׳!. — Schenk uns weder de * Erbarmen, Segne uns ur d unser Brot. Hierher, Brüder, kommt geschwinde, Richtet euch in Reihen aus, R e Aehrcn Goldgewinde Traget hin ins Gotteshaus 1 Mögen u'־s c Kinder wissen: Das heißt 'eben auf der Welt, Wenn das Brot, darein \v;ir bissen, Wuchs auf unserin eig’nen Feld, Großer Gott, wir singen Lieder; ,-Hilf uns ernteg früh und spät, dklehmt zuhauf die Garben, Brüder, ‘ Bis die Sonne untergeht. Transkription und Vebertragung von Dr. Rabinowilz, Leipzig einher, — ein schlechter Tausch. Sie machten aus der Tragödie eine Tragikomödie. Die Alten retteten aus ihrer alten Heimat manches: ihre Art. Und ihre Enke! ließen auch dieses Erbe unterwegs. Sie erleichterten sich von der alten Bürde und sie watiderfen nicht inehr bedächtigen Schrittes. Die echten Juden hatten ein Ziel, sie suchten ihre alte Heimat, die Stätte ihrer ehemaligen Größe, — anfangs mit dem Herzen, später mit Schweiß und Blut, nvt Kraft und Arbeit. Sic strebten zu ihrem Ursprung zurtic״, sic sehnten sich nach stillem Glück auf eigenein Boden. Die anderen? Die hatten bereits vergessen, wo sie zu Hause seid, sie vertauschten Sein für Schein, den alten Boden für moderne Luftschlösser. Die Hütte war ihnen zu eng, sie wollten feste Gebäude haben, fein Sturm kam und sie erwachten, rieben sich die Augen und wußten nicht, wo sie sind. In ihrer Verwirrung begriffe■׳! sie nicht, was vor sich ging. Umkehren? Ja, zu was und zu wem? Und die Wegweiser des geschichtlichen f'mpfim . fehlten. Das Gebäude schwankte, aber man machte die Schwankungen mit und glaubte, es wäre ein lustiger Tanz. Die Einsichtigen schauten tiefer, sie waren weniger überrascht, sie konnten die Zelte leichter abbrechen, sie konnten retten, was ihnen niemand nehmen kann: die innere Heimat. Eine Hütte ist bescheiden, sie verträgt keinen fremden Luxus, keinen Prunk und keine hohlen Airappen. Einfach v.le die Lrriatur des Volkes soll die jüdische Hütte ge-t!her;ein, eine schlichte Zuflucht für die Stunde, nicht für die Dimer. Eine Heimat suchen die Kinder Israel. In allen Landen und allen Zonen suchen sie sie, und sie finden sie nicht. Die Welt ist groß, aber nicht für sie. Zwei neue Weltteile sind seit dem Altertum entdeckt worden, sie naben nicht allzuviel Raum für uns. Und wenn man keine äußere Heimat liu.lct, muß man wenigstens innerlich zu Hau-e sein, das begriffen viele nicht. Unsere Väter in ihrer naiven Frömmigkeit kannten dieses Geheimnis. Wir suchen voller Sehnsucht seit Jahrhunderten Heimat und Frieden, und finden sie nicht, — nicht einmal in unserem Herzen. Wir rufen, und man antwortet nicht, wir pochen und man macht nicht auf. Wir sind e i n - s a m e Kinder eines einsamen Volkes, wir haben nicht viele Freunde in der Welt. Hier und da. will man uns aufnehmen, tropfenweise, ohne Verpflichtung, ohne Beharrlichkeit. Atome nur duldet man, Massen sind untragbar, und Ä B. MEMMANN PIANOS|R AD I O die Atome verlieren sich, die kleinen Teile zersplittern und der Organismus wird immer schwächer, immer arriKr an Energie und Spannkraft. Unsere Väter haben die Hütte verherrlicht, sie rfrWftfen sie Friedens hüttc. Vielleicht wohnt wirklich in der bescheidenen Hütte der Friede sicherer. Die Armut ist der ein Schmuck ziert, sättigt aber nicht. Die Armut ist unser Elenicnin der Armut" waren wir starb,!11 kewhtinu und Uepp'gkcit sind wir erschlafft. Das ist eine geschickt; che Wahrheit, aber zur Armut zuruckkehren? ~ ein schwerer Weg Ehe Erinnerung schmerzt wie ein ampufartes Glied, Wir sind bescheidener geworden, Mir verlangen tvciit Aber die Decke ist mehr romantisch als luit licht,!ml es is: Herbst, und Regen und Sturm riiVicn. Wir v, erdea die djesc" ewige Frage/ 1‘V''L n K iu1‘ gewandert. Wir suchen einen Boden zur Entfaltung unserer Lebenskraft als jüdische Menschen, wir suchen eene statte für das Leben jüdischer Art. für die Entfaltung moderner Kultur im jüdischen (reist. In unserem Glauben an unserem Lebensziel festhalten, 'sind wir nicht rerloien. F a h i u s Sc 11 a c h Centralerein für ״Sefer Sikaron“ Wie wir hören, hat der Jüdische Central-Verein beschlossen, sich in das Gedenkhuch der Juden;11 Deutschland ״Sefer Sikaron” einzutragen, und hat dem Keren Kajemctn Lejisrael für die Erlösung des Bodens von Tel Sikaron eine namhafte Spende überwiesen. Aktion in München Am Sonntag, dem 2. Oktober, versammelte der Keren Kajemetb Lejisrael seine engeren Freunde und Mitarbe.ter, das Ortskomitee für die Aktion ״Stier Sikaron” und \ ertreter der Israelitischen Kultusgemeinde München zu «.11 cm Teeaberid, der ausgezeichnet besucht war. Nach der Begrüßung durch Dr. A. Perlmutter nahm der Vorsitzende der KuTtiisgemeinde, Oberstlandcsgerichtsrat i. R. Dr. Alfred Neumeyer das Wort zu einer einleitenden .Ansprache. Der Redner erinnerte an das Mcmor-Buch, das der Landes! erband der bayerischen israelitischen Gemeinden vor mehreren Jahren aus rein wissenschaftlichen Gründen anlegcn ließ. Heute hat der Keren Kajemcth Lejisrael zu einem AK erk aufgerüten, gemeinsam mit der Reichsvcrtrctung der Ber- 1 in er Jüdischen Gemeinde und der ZVID. ein ״Scfer Sikaron" der Gemeinden und der Juden in Deutschland anzulegen. Darüber hinaus aber soll aus dem Erlös dieser Eintragungen eine Siedlung ״Tel Sikaron" errichtet werden. Der Redner schlaf) seine Ausführungen mit einem Appell an die Anwesenden, sich nach Kräften für dieses Werk einzusetzen, durch das die Geschichte unserer engeren Gemeinschaft mit der Entwicklung einer neuen jüdischen Zukunft in Palästina verknüpft wird. In seinem attschlie Beuden Referat behandelte Dr. jo-ef Weiß (Berlin) die zentralen Probleme jüdischer Palnstinn- Politik der nächsten Zukunft. In seinem Referat gab er einen umfassenden Ueberblick über die Vorbereitungen und Pläne, mit denen in der Palästina-Arbeit ein neuer Abschnitt größerer Kolonisation «ingeleitet und durchgeführt werden kann, sofern die Grundfragen der Palästina-Politik geklärt worden sind. Beiden Rednern dankten die Anwesendem mit großem Bei faß.

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