Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 73 (13.9.1938)
- Date
- 1938-09-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 73, 13. SEPTEMBER 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Zwischenfälle und Gefechte Jerusalem, 7. September. (Palcor.) Einer der hei dem Ueberfall auf ein jüdisches Geschäft in Tiberias verwundeten luden, Mattitjahu Weinberg (23 Jahre alt), ist seinen Verletzungen erlegen. Jerusalem, S. September. (I'a'cor.) Heute morgen wurden Juden auf dem arabischen Marktplatz in Tiberias beschossen, wobei mehrere leicht verwundet wurden. Ein in der Nähe stehender Araber wurde getötet und ein zweiter verwundet. Die Poli/eistation in En ab an der Landstraße Jcrusalern—Jaffa wurde gestern nacht von Terroristen überTa Ten, die jedoch zurtickgeschlagcn wurden, wobei zwei Araber getötet wurden. Meldungen zufo'ge war die Gruppe ungefähr 2 00 M a n n stark. Eine Autopatrouille mit Po’risten, die in einem Dorf bei Jaffa aus dem Hinterhalt beschossen wurde, erwiderte das Feuer und tötete vier Terroristen. Heute morgen explodierte eine Land-nine unter einem jüdischen Lastwagen, der auf der Landstraße Tu kerem—N’athania fuhr. Der Chauffeur Abraham Auervigh aus Tel Awiw wurde leicht verwundet. Maßnahmen der Behörden Die Behörden beschlossen, PressetelcRramme wieder einer Zensur zu unterstellen. Es wurde amtlich mitgeteiit, daß der Eiscnhah nver■ kehr auf der Linie Jaffa—Jerusalem infolge der häufigen Zwischenfälle in letzter Zeit eingestellt w;rd. Heute abend wurde über fast ganz Palästina der Ausnahmezustand verhängt. Tel Awiw und die Innen- Stadt von Jerusalem sind die einzigen Plätze im Land ohne Ausgehverbot. Die ״Palestine Gazette“ veröffentlicht einen Zusatz zu den Ausnahmegesetzen, dem High Commissioncr Vollmacht erteilt, Boden und Besitzungen für Verteidigungsmaßnahmen und zur Unterdrückung der Unruhen zu requirieren und jedes Gebäude, falls notwendig, zu verändern oder zu vernichten. J er u s a 1 e m, 9. September. (Palcor.) 288 weitere jüdische Ghaffirim wurden in Tel Awiw zur Verteidigung gegen tcrroristische Ueberfälle, besonders für die Grenzbezirke, rekrutiert. Ueberfälle in Beer Scheba Ein britischer Polizist wurde bei einem Ueberfall auf die Polizeistation von Beer Scheba getötet. Das Gebäude wurde von den Terroristen angezündet, nachdem die Waffen geraubt worden waren. Ferner wurde das Gehäude des Distrikts kommissars in Beer Scheba vollständig zerstört. In Haifa starb ein britischer Leutnant, der durch eine Mineiiexpiosion verwundet worden war. Drei Araber, die in der Gegend von Nablus eine militärische Postenkette bei einem arabischen Dort durchbrechen wollten, wurden getötet. Eine Anzahl von Arabern wurde in der Nähe der Nordgrenze am Tegartwall infolge einer Minenexpiosion getötet. Arabische Terroristen drangen in ein Dorf in der Nähe von Nazareth ein, verwundeten den Muchtar und seinen Sohn und töteten seine Tochter. Die Dorfbewohner setzten sich zur Wehr und töteten zwei Terroristen. Bei einem Gefecht in der Nähe von Petach Tikwa wurden vier Araber getötet und eine Reihe von Gefangenen gemacht. Jerusalem, 10. September. An der Straße von Jjeru- Salem nach Nablus wurden drei arabische Arbeiter entführt, unter ihnen der Sohn des Scheichs Arif ei Husseini. Britisciie Truppen begannen heute mit der Zerstörung von 31 jüdischen Baracken im Brenner-Viertel an der Grenze zwischen Te! Awiw und Jaffa. Bei den Sprengungen wurde Dynamit verwendet, und die Explosionen wurden in der ganzen Stadt gehört. Während die Truppen an der Arbeit waren, wurden sie mehrfach von Jaffa aus beschossen, worauf sie das Feuer erwiderten, im Laufe des Nachmittags gab es einige Schießereien in verschiedenen Teilen des Grenzbezirks, und zwei Araber wurden verwundet, als jüdische Ghaffirim das Feuer erwiderten. David Cohen (17 Jahre alt), wurde heute nachmittag im Grenzbezirk von Jaffa und Tel Awiw auf der Straße angeschossen und schwer verwundet. Zwei Araber wurden von Truppen verwundet. fn der Altstadt von Jerusalem kam es heute nachmittag zu Unruhen infolge einer Demonstration von Arahern, die gegen die strengen militärischen Haussuchungen protestierten. Es kam zu einem Zusammenstoß mit Polizei, die versuchte, die Demonstranten zu zerstreuen; eine Anzahl Araber wurden verwundet ins Krankenhaus geschafft. Viele arabische Geschäfte wurden geschlossen. ln Haifa wurde heute als Protest gegen die Sperrung einer Reihe kleiner Seitenstraßen teilweise gestreikt. Jerusalem, 11. September. Die Bahnstation Artuf an der Strecke Jerusalem—Ludd wurde in Brand gesteckt. ln der Nähe der Omar-Moschee in Jerusalem kam es zu arabischen Demonstrationen. Es wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen von Militär und Polizei getroffen. Gestern wurde eine Militärpatrouille in der Nähe von Hebron aus dem Hinterhalt beschossen. Die Truppe erwiderte das Feuer und tötete einen Terroristen. Ein zweiter wurde verwundet und gefangen genommen. Drei gegen Araber ausgesprochene Todesurteile sowie fünf Urteile zu lebenslänglichem Gefängnis wurden vom Oberbefehlshaber bestätigt. Gefecht bei Beer Tuwia Acht Ghaffirim gefallen Ein Lastwagen mit jüdischen Ghaffirim, der ge. .,־n abend Elektrizitätsarbeiter von Reparaturarbeiten zurückeskortierte, wurde zwischen Beer Tuwia und Kfar Menachem in der Nähe von Rechowoth von bewaffneten Arabern aus dem Hinterhalt beschossen. Die Ghaffirim kämpften tapfer, und obwohl die Terroristen ihnen zehnfach an Zahl überlegen waren, wichen sie nicht, bis acht von ihnen das Leben verloren hatten, während einer verwundet wurde. In dem Kampf wurden mehrere Terroristen getötet. Später traf Po’izei aus Gaza ein. Die jüdischen Opfer sind Dov Klein (28 Jahre alt), N'aft,•di Reich (28 Jahre alt), Arieli Hecht (22 Jahre alt), die alle aus Polen stammen und Mitglieder der Jugendgruppc der Allgemeinen Zionisten waren. Der Verwundete ist Zvi Diamand (28 Jahre). Ferner fielen bei dem Kampf David Ben Elia hu (34 Jahre alt), der im Jahre 1913 aus dem Kaukasus nach Palästina kam, Pinchas W a 1 f i s c h (26 Jahre), der 1928 aus Polen nach Palästina kam, Dov Mintzer (24 Jahre alt) und Roman Czep (35 Jahre alt). In einer arabischen Oelmühle Vor zehn Jahren hatten wir die Oliven gepflanzt, in dem luftigen, aber vernachlässigten und verunkrautete״ Bergfand des oberen Gabis, zwischen Posch-Pina und Saftd. Alle freien Stunden hatten wir damit verbracht, die Unkräuter, insbesondere Disteln, zu sammeln, und hei Sonnen- Untergang entschädigte ein großes Feuer für die vielen Stiche. Aber Jahr für Jahr dieselbe Muhe. Der Wind bringt immer wieder Unkrautsamcn von dem unbearbeiteten Lande herüber. Nur daß die Bäume jetzt schon groß genug sind, um •in Schattenpiiitzchcn nach der Arbeit in der g'iihendci! ln der Muhlmühle Sonne zu bieten. Nach Sukkoth ist die Zeit, in der die Oliven geerntet werden. Grüne und schwarze haben wir, und unter den grünen solche, die so groß sind wie kleine \V':dmisse. Diese werden auch besonders gesammelt und zum Essen eingelegt. Das Pflücken ist eine mühevolle Arbeit. Gerade an dem Tage, an dem der Mufti seiner Acmter enthoben wurde und die Führer der extremen Nationalisten von der Regierung verhaftet wurden, fuhren wir zur Oliverlernte von Tel Awiw in das üali.. Die Straßen waren schärfer bewacht als es sonst üblich war, und unser Auto wurde öfters, wenn auch nicht sehr gründlich, kontrolliert. Die Tatsache, daß wir aus Tel Awiw kamen, ließ uns genügend unverdächtig erscheinen. .Aber eine auf all ende Ruhe war auf den Straße״. Dagegen waren überall die Menschen erregt, denen wir die Nachrichten als Neuigkeiten brachten. Spät abends erst kamen wir in Rosch-Pina an und gingen in ein kleines Dorfhotcl in der ältesten Straße, die in unmittelbarer Nachbarschaft des arabischen Dorfes I)ja1m*e liegt. Um das einzige Radio des Dorfes versammelten sich nochmals abends um 9 Uhr alle Interessierten, um die letzten Neuigkeiten zu hören. Mit einem von Schnabel gespielten Beethoven-Konzert beschlossen wir den Tag, und bald ging es in das kleine saubere Quartier, in dem wir luftig und ohne Ungeziefer, nur von einigen Sandfliegen gestört, schliefen. Am nächsten Tage wurden die geernteten Oliven in Säcken von einem Eselchen in die O c 1 in ü I! 1 e gebracht, die sich in dem erwähnten arabischen Dorf befindet. Wir beschlossen, unserem arabischen Wächter dorthin zu begleiten, um 1ms den Vorgang der Verarbeitung in Ruhe anztischen. Trotz der bestellenden Spannung zwischen dem jüdischen und dem arabischen Dorf hatten wir das Gefühl, daß unsgr Besuch nicht unfreundlich aufgenommeii werden würde. Wir zogen also mit dem Eselchen zusammen die Berg hinauf, und als wir ins Dorf kamen, wurden wir mit den üblichen Grüßen aufgenommeii, die wir wie üblich erwiderten. Ein hebräisch sprechender Araber trat in der Muhle an mich heran und fragte: ״Wie kmiunt es denn, daß du um diese Zeit zu uns ins Dorf kommst?“ Ich antwortete: ״Sind wir nicht wie Brüder, die zusammen leben mul zusammelt arbeiten!missen?" Er erwiderte darauf: .,Ja, so war es einmal, aber die Zeiten haben sich docli geändert.“ feil entgegnete: ״Wenn es auch heute anders scheint, so glaube ich doch, «.laß wir daran werden arbeiten miis• seit, einen solchen /Instand zu beseitigen. Und unter seiner Zustimmung gingen wir daran, die Oliven zum Mahlen ausziischiittcn. I) e Mahlmühle ist e ne verhalt - nismäßig primi ive Einrichtu!1g- Innerhalb ei,.er grollen flachen Zementwanne, in deren Mitte ein aus schwärzem Basa! estein behauener Stein elnge'assen ist, wird ein anderer ebensolcher Stein auf d'escm senkrecht stehend durch eine Pferdekr.-ft 110' um-־fe ' eht und br: seinen Die'ningen zermahlt er die zwischen ihm liegenden Oliven. Voi'cr S'olz erzählt uns der Besitze^, daß dieser Ste'n am Orte seihst aus dem vulkanischen Hügel unten im Tal an der Straße nach Metul’a gehauen worden se'. E'nei ganzen Monat hätte der Ste'nhauer an einem solchen Stein geirbeitet, und 25 Pfund hauen beide Steine gekostet. Dieses Mal hatte der Ste in ho uer Ghick gehabt, die Arbeit wäre g’ati gegangen. Aber bei einem anderen Steine wäre es ihm passiert, daß er ihn ganz feriiggcsicilt hatte, und als er zum Schluß das Loch für die Achse hauen wollte, wäre ihm der ganze Steil geplatzt. Auf meine Frage, wie hoch er das Gewicht des Steines schätze, meinte er: etwa SO Zentner. Und auf meine Frage, wie sie den Stein den steilen Weg ins Dorf hinaufgebracht hätten, sagte er, daß sie durch die Achse einen Stamm gelegt und den Stein hinaiifgeroilt hätten. Als ich mich nun danach erkundigte, wieviele Mensehen dazu nötig gewesen waren, sagte er mir: das ganze Dorf und mehr. Bei solchen Gesprächen ging das Pferdchen Runde um Runde, und manche Zigarette von dein selbstgebauten und selbstgeschnittenen Tabak wurde dabei verbraucht. Ich rauche ja selber nicht, aber es war doch seiir nett, als der Araber meinem Begleiter, der sich auf das Zigarctteiidrelu■״ noch nicht gilt verstand, selber eine Zigarette drehte, sie zuldt hte und ihm au bot; es ging nicht gut, einen solchen Beweis der Gastfreundschaft almilchuen. Hast .anderthalb Stunden dauerte der Mahlvorgang. Inzwischen kamen immer wieder neue Dorfbewohner, brachten ihre Säcke mit Oliven an, um den Platz gleich wieder aus/unut/.eii, wenn ein Mahlgang heendet ist. Eigentlich soll zu jedem Mahlgang ein neues Pferd gebracht werden, aber dieses Mal war das Ersatzpferd nicht zur Stelle. Und dasselbe Pferd mußte nochmals eine allerdings kleinere Menge mahlen. Die gemahlenen Oliven, die am Ende des Mahlgangs einen fettigen Brei darstelien, werden mm in fluche, aus Ziegenhaaren gearbeitete, durchlässige Sacke gefüllt und unter eine große Presse geschichtet, die der Araber, wie er mir erzählte, für 25 Pfund aus einer Oelmühle gekauft hatte, die noch mehr modernisiert werden ״;!,!ל;, ihn־ ihn reiche diese Presse aus. Es Ware ganz gut, git iehmäßig zwei Monate hindurch Tag und Nacht 1;׳׳ in :1 in c’m r Zeit, in der es kl 11 dwirts.liattlich mmst 111/110■ zu tun gaoe. Ein besonderer l־'ac!!a: heiter schichtete diese S.u kc iiiitt r die Presse, und nachdem sie einer ieiehu! m ['11-1111:.: unic rworfen waren, wurde die Presse nochmal' gi ■u'inet, d e Sacke 11er.au nsnuuen und sie nun von maieni < 0' ■•preciu u f ihrer jetzt erkennbaren (jroße und 101111: 1g ge-.•!!!rhu t. Nun wurde die Presse richtig aiigt/agmi und a : ] g ■;! Gill i (i m : 1 n l ieb(!arm mußten vier Mann fe-t d ni, ki ה 11i!1; 11 u ן!׳ da י letzte in dem Brei enthaltene < >e! /!; L1, c\v!1!r : n, 1);! 111״: haben die Arbeiter selber ein lnteresm ־, dünn ׳dm 1 ׳ükdnH he kummeii sie den zwölfte■! T; 1 der סוח t־L ■ i;U n t )r!־!'K u wahrend ־.!er Besitzer die Rückstand׳. ■ (Kr י >dv 1 ״ .־ur - avh behalt. Di■ esc werden als Breun inaler i ׳'i 1 -w: v. ׳. ::dit; wie u f mir sagte, verkauft er niese Ruckst .tmk idi'H׳;!!I׳K'ii der Pressung für an de rl halb Piaster pro (ui.iß, venu er sie :!her einlagert, bekommt er später auch zweieinhalb 1'0'kr. — Zuerst kommen einzelne Tropus! aus den Sacken, daun werden es immer mehr, und -chheßiich •öid es dünne Rinnsale von Oe!, die aus den S.uken hrrausfhrbcii, um sich unten in einer Rinne zu sammeln und i!1 eine Tonne weitergeleitet zu werden, die in den Fußboden eingelassen ist. Als das ()01 floß, erinnerte es mich an das schöne und befriedigende Gef 11111, das ich h.!tie, als hi-itn Ll<mig<c!11cu- (lern der Honig ,1.11 s der Seiileiuiennasehiiie In rausfloß, und wie man dabei geicgentiieii den Eiliger himiiisteckt, um zu kosten; so oknnte ich es mir auch hier nicht versagen, gelegentlich ׳den Geschmack des Oeles zu prüfen. Wunderschön winzig war es, es kratzte gar nicht im Halse. Es stimmte, was der Araber mir voralisgesagt halte: ״llu wirst sehr schönes, hellgrünes Oed haben.״ I)ic Pressung war zu Ende. Nun ging es ans Verteilen. Elf Rottel Ocl teilte :kmiMnS Die (.)(‘!presse, kochend der!Besitzer und der l erjuss^ r Totos- ])י ׳ ו!. - i ון v־׳. W,׳rt er Krrt s. 1, 1mg, iw Awisy er inir zu, das situ! 33 Kilo, das zwölite Rottel, besser gemessen als meine, bekamen die Arlu der, noch eine halbe Rottel Oel schöpfte er mir ah von dem Um unter Zurückbleiben den Wasser, dann wurde das 1 tel 111 die ivrwfstehenden Blechgefalu: getan, und schon eilte einer in das Dorf, um einen Klempner zu holen, der sie 1111׳ den drausport verschließen sollte. Walrend dieser nun daran arheitete, saßen die bis he ri gen Arbeiter und salieii ihnen zu. Drinnen drehte ila.s Pferd den Mühlstein, bah! ist der zweite Mahlgang beendet, wieder beginnt das Pressen, wieder k׳mmen neue Oliven, und so geht es zur Zeit der ()livenerute zwei Monate, Tag und Nacht. Daun verabschieden wir uns von den Arabern, mit denen wir einige Stunden gemeinsam verbracht nahen, wie es in früheren Zeiten selbstverständlich gewesen ist. Zeiten, die — wie ich glaube und hoffe - wieJerkomnien werden, wenn man die gegenseitigen Beziehungen nicht künstlich verschärft, sondern die Gemeinsamkeiten sucht und pflegt. Dr. E. I. Jiruslawsky, Tel Awiw Von der Woche Gelegentlich ries Abschiedsempfanges zu Ehren von Dr. S. Goldman, Vorsitzenden der Zionistischen Orga 11 Ration in Amerika, wurde in Haifa ein Klub a m e r i k;1 11 1 s e!1 e r Staatsbürger in Palästina gegründet, der unter Führung bekannter amerikanischer Zionisten stellt. Die N'eugiüiuhiug soll Touristen und Olim aus USA. in Palästina zur Sgjt'c stehen und der Verbindung der amerikanischen Bürger mit dem Lehen des Jischuw dienen. Aegypten wird auf der am 7. Oktober in Kairo stattfindenden panarabischen Konferenz, die sieh mit der Palästinafrage beschäftigen soll, offiziell nicht vertreten sein. Neue Siedlung Dreißig jüdische Arbeiter, Mitglieder des Hapoel Hann/- raclii, besetzten heute ein Stück Land in der Nahe \on Mizpalt in Untergaliläa, das der PICA (Palcstiiie |ewish ■'olnnisation Association) gehört. Die neuen Siedler werden die ■ *meine Sicherheit in diesem Bezirk bedeutend verstärken. Vereiniquni der Zitruspfianzer In Tel Awiw fand eine Sitzung des Verbandes der Judilen Farmer unter dem Vorsitz von S. I i o o i i e 11 statt, m der die Vereinigung der J ü d i s eben Z i t r u s - Kooperativen prinzipiell beschlossen wurde. Dieses Ucbercinkommcn, welches das Resultat langer Verhandlungen ist, wird von großer Bedeutung für die jüdische Zitms-industrie sein und soll in der nächsten Saison in Kraft treten. Der Besitzer