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Jüdische Rundschau · 1938-09-09 · Heft 72 (9.9.1938) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 72 (9.9.1938)
Date
1938-09-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 72, 9. IX. 1938 appelliert, aufbringen. Sie wird in Palästina für etwas Dauerndes aufgewandt, im Gegensatz zu der! großen Summen, die für vorübergehende und im Wesen unproduktive Hilfsmaßnahmen ausgegeben worden sind. Auch Vom Standpunkt der Erleichterung der Auswanderung muß man fordern, daß die Siedlungsmöglichkeiten in Palästina vergrößert werden, und gerade die Juden ans Deutschland haben, wie Dr. Traub in Antwerpen ausführtc, das stärkste Interesse daran, daß Einwanderung und Siedlung erleichtert und dadurch die Auswanderung beschleunigt wird. Die Palästinasache erschöpft sich aber nicht im Fittanzicllcn; sie ist eine große moralische und geistige Sache. In Antwerpen ist der Zusammenhang zwischen den Palästina- Hoffnungen und den großen jüdischen Traditionen der Vergangenheit klar hervorgetreten. So war cs für europäische Teilnehmer der Konferenz interessant, daß gerade der Führer der amerikanischen Delegation, der neue Vorsitzende der Zionistischen Organisation Amerikas, Dr. Salomon Goldman, mit großer Nachdrücklichkeit und Beredsamkeit sieh gegen äußerliche Anhänglichkeit und konjunkturbedingtes Mitläufertum wandte und demgegenüber die Notwendigkeit tiefer seelischer Verbundenheit mit allem jüdischen als das einzige wirklich tragfähige Fundament des Zionismus bezeichn etc. Statt äußerlicher, auf Erfolge pochender Propaganda müsse, so horte man von dieser Seite, eine gründliche, schon in der Schule beginnende jüdische Bildung treten. Das sind Ansichten, die auch in Europa viele Zionisten haben. Palästina soll nicht nur eine jüdische Etikette haben, sondern eine Stritte jüdisch (חי Ci e i s t e s sein. Es war ein großer Moment in Antwerpen, als Dr. Weizmann von den? unverlierbaren ethischen Fundament des Zionismus sprach und sich dabei entschieden gegen jene kleine Gruppe in Palästina wandte, die unter Bruch der Disziplin sieh zu K'aetieakten linireißer! lieh oder gar eien Gedanken der Racheakte verherrlichte. ,,Der Zionismus", so sagte Wer/- mann, ,,kann nur eure Berechtigung haben und zur Gesundung des jüdischen Volkes dienen, wenn er eine ethische Bewegung ist mul seine elbischen Prinzipien auch!111 Leben bew ahrt bleiben. Das ist der Sinn der i fawlaga. Wir gelten Angriffen nicht aus dein Wege, und wir wehren uns, aber ,1.0 tirvach׳, ,Du sollst nicht morden‘, ist und bleibt ein grundlegendes Prinzip dejüdischen Lebens." Diese Grundhaltung 1-t von vu-ien Rednern der Konferenz unterstrichen tt orden. Noch eine-: Palästina appelliert wieder an die Julien. Aller an welche Juden׳־ Wir dürfen nicht blind sein dafür, daß sich auch in den Menschen, an die das Wort ergehen soll, vieles geändert hat. Pur eine Konferenz, die im wesentlichen aus Mitarbeitern des Keren HajeKod besieht, ist die Untersuchung der Frage, wie und bei wem der Versuch der Heranziehung von Juden zur Mitarbeit gemacht werden soll, eine überaus wesentliche. Kurt Blume n f e I d hat in seinem geistvollen und tiefschürfenden Referat diese Fragen eingehend behandelt. Bei solehen Gelegenheiten bestätigt sieh die alte Erkenntnis, daß der Zionismus mit zwei verschiedenen Schichten von Juden zu tun bat, die auch verschieden reagieren; Blumenleld ‘nannte sie die ״praassimilatorischen* und ״postassimtlatorisehen" Juden. Man muß mit den einen anders sprechen Der elegante Damen-, der vornehme Herren-^chuh BERLIK W 15 Kurftir.tenct.mm 33 Eing. Grolmanttr• ILat Florida RUF! 313X31 INHABER: G.HORENCZYK Erelawerte Angebote für Auswanderer als mit den andern, aber beide sind 111 r den Zionismus nicht zu entbehren, Blumerifeld konzentrierte sich in Antwerpen auf das bisher nur von wenigen völlig gewürdigte Problem der Gewinnung der p 0 s t assimila:onschen Juden, die meist Individualisten -11111 und zu denen man daher nicht ais zu einer ״Masse", sondern zu Einzelnen sprechen muß. Wir beobachten häufig, daß dieses Problem von Leuten, die meist nur mit Juden von einen; noch ungebrochenen jiidisehen <' icfirhl zu tun haben, nicht voll gewürdigt wird. Emil doch liegt hier die wichtigste Frage der Zukunft, ja der Existenz dejüdischen Volkes. Es ist bedauerlich, daß die Anneerpener Konferenz zu einer• ernsthaften Diskussion darüber nicht mehr kam. vielleicht in der Kurze der Zeit und bei;isrer־ Zusammensetzung auch nicht kommen konnte. Die neue Generation der jtulcn denkt und fühlt anders als diejenigen, deren jtrgi nd in da.- erste Jahrzehnt unseres Jahrhunderts fallt. Generationen w cchseln, und bei uns Jtieleri wird das (.ienerationsproblem noch durch den assimilierenden I aktor kompliziert. Man kann mit diesen Mensehen mebt so reden, wie man \or dreißig Jahren geredet hat. Das Problem der postassimil,!torischen Juden wird immer mehr in.- Zentrum rucken. Es ist ein Thema, über das noch viel gesprochen werden muß, und es ist ein unbestreitbares Verdienst Kurt Biumentelds, daß er es immer wieder aufrollt. Neue Jüdische Gemeinde in Rio de Janeiro. In Rio de Janeiro bildet sich eine neue Jüdische Gemeinde auf gesetzestreuer Basis. Auf Veranlassung der Religiösen Auswanderer- Betreuung Agudas Jisroel, Berlin, hat die Synagogcn-Gcmeinde Wetzlar beschlossen, der neuen Jüdischen Gemeinde in Rio de Janeiro ein Sefer Tora zum Geschenk zu machen. ״Sefer Sikaron“ Ein Gedenkbuch der Juden in Deutschland — Schaffung der Siedlung des Gedenkens in Palästina In jedem Volk ist die Erinnerung an die gemeinsdhaftlidt erlebte Vergangenheit, an die geschichtliche Erfahrung im Guten wie im Leidvollen und die Sorge tun die Ungesförtheit seiner Weiterentwicklung ein Tatbestand, der eien Nährboden für den Willen bildet, als Volk weiterzuleben. Die Geschichte wohl■ keines anderen Volkes ist in einer nachdrücklicheren Form von jenen zwei Faktoren so aüsgeprägt worden wie die der Juden. Ihre Galuthgeschichte fiat sie besonders empfänglich für die Rolle gemacht, die die Erinnerung in! Leben der Völker spielt — und vollends in ihrem eigenen Volksleben. So ist im jüdischen Schrifttum die Pflege der Erinnerung geradezu zu einer religiösen B. N E UM AN M P IAH O S I KÜHLSCHRÄNKE: BOSCH RADIO! FRI0IDA1RE ... .. ■ •rllnWIS, KurtUr«t*ndamm COS / Rufi •ICH• Pflicht erhoben worden. Unsere großen Lehrer hatten einen feinen Sinn dafür, daß ein starkes Gesehichtsbewußtsein die fast einzige Kraft sei, die alle Teile des jüdischen Volkes zusammenzuhalten vermochte. Die großen Kommentatoren des jüdischen Gesetzes verlangen zum Beispiel von uns, so zu leben, als oh wir bei der Verlarding der Tora selbst am Sinai ges'anden hüt en, und am Seder-Abend wird an unser geschichtliches Gedächtnis die Forderung gestellt, so nahe an die Quelle unseres Volksanfangs hcraimtgehen, daß jeder von uns noch einmal selbst Zeu״e des Auszuges aus Mizrajim wird. Es liegt auch in der Linie der vom jüdischen Volk der Erinnerung /!!gewiesenen Bedeutung, wenn der erste der beiden höchsten jüdischen Feiertage, Roseh Hascliana, die Bezeichnung ״Tag der Erinnerung“ — Jom Hasikaron — erhalten hat. Diese fast mythische Beziehung der Juden zu dem Phäriomen der, geschichtlichen Erinnerung hat im Laufe der zweitnusendjährigeit Diaspora eine von Jahrhundert zu Jahrhundert fortschreitende Vertiefung erfahren und geht auf zwei Ursachen zurück: ein Volk, das seine staatliche und nationa'e Selbs ä׳!d׳gkeit verloren hat, kam nur fortleben, wenn es das Gedächtnis an seine Vergangenheit wachhält. Denn hieraus wächst die Sehnsucht nach Erneuerung. Die andere Ursache: mindestens seit dem Untergang des jüdischen Staates gab es kaum einen auch nur ein Menschcnalter überdauernden Zeitraum, in dem sieh nicht ftir die Juden einschneidende historische Zwischenfälle ereignet hätten, die sie immer wieder an ähnliche Ereignisse ihrer jeweiligen jüngsten Vergangenheit erinnerten; diese Zwischenfälle kannten sie mir dann überstellen? wenn sie sich ihrer Geschichte erinnerten. So fiat zwangsläufig — oder wenn man will zwangsios — die Historie das jüdische Volk dazu gebracht, auch aus einem schweren Schicksalsschlag den Willen zur Uebenvindung der Krise und die Sehnsucht nach einer, wenn auch noch so fernen Wiedergeburt und nationalen Befreiung neu zu schöpfen. Diese eigentümliche Wechselbeziehung zwischen gescliiehtiicher Erinnerung und Zukunftswillen ist in der modernen Judeirheit nicht weniger wirksam als bei den früheren Generationen. Aus bester Ueberlieierung schöpfend, suchen die Juden eine ihrer jeweiligen Entwicklungsstufe entsprechende Ausdruck s'form hierfür. Wenn an der gleichen Stelle, an der bei KirjatK Ana wim fünf Arbeiter den Unruhen in Erez Jisraef zum Opfer fielen, der Jischttw eine Siedlung begründet hat, die den Namen Maale Hachamisch j — Hügel der Fünf — trägt, oder wenn zum Beispiel iin Scharon Juden aus Deutschland Siedlungen gründen, die an die Namen von Schrnarjahu Lewin und Otto Warburg erinnern soffen — Kfar Schrnarjahu und Sde Warburg —־ oder wenn Chaluzim aus Amerika zur Ehrung von Louis Brand eis, den Richter am Obersten Bundesgericht der Vereinigten Staaten, eine Siedlung Ejn Haschofet begründen, die Emek und Schomron mit der Küstenebene verbindet, dürfen wir das als Beispiel dafür nehmen, daß die moderne Judenheit sich die ' Erinnerung an besonders schwerwiegende Ereignisse durch eine nach innen gerichtete aufbauende Tat wachhalten will, die der Vergangenheit und der Zukunft zugleich dienen soll. So ist der Gedanke entstanden, auch für die Juden in Deutschland und für die jüdischen Gemeinden und ihre Einrichtungen, für die jüdischen Organisationen, Verbände und Stiftungen, welche Namen sie immer tragen, ein Erinnerungswerk zu schaffen, das in der Gegenwart wurzelt und in die Zukunft weisen soll. Der Keren K a j e m e t h L e j i s r a e 1 hat zu Roseh Haschana 5609 das ״Sefer Sikaron“, Gedenkbuch der Juden in Deutschland, begründet. In ihm sollen sich alle jüdischen Männer und Frauen, die Roseh Haschana noch in Deutschland leben, und ihre Kinder und alle jüdischen Gemeinden und Institutionen cintragen. Für jede jüdische Gemeinde ist ein Gedenkbuch angelegt worden, das auf den ersten Seiten eine kurzgefaßte Geschichte der betreffenden Gemeinde, die Namen der Vorstandsmitglieder, die Roseh Haschana 1038 im Amte sind, die Bilder der Synagoge der jüdischen Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Altersheime und des Friedhofs, ferner alle jüdischen Einrichtungen des Ortes mit ihren Vorständen aufnehmen soll. Der übrige Teil des Buches ist für die Eintragung der Mitglieder der jüdischen Gemeinden und ihrer Familien bestimmt. Diese einzelnen Ortsgedenkbücher werden zum großen Sefer Sikaron vereinigt, das auf dem Skopusberg in Jerusalem unter der Obhut des KKL für alle Zeiten aufbewahrt werden soll. So soll dieses Gedenkbuch der Juden in Deutschland eine Chronik all derer werden, die zum Wanderstabe greifen und deren spätere Geschlechter einmal wissen sollen, daß eine Kette sie verbindet mit jener Generation, deren Erinnerung in Erez Jisrael wachgcnaltcn wird. Und dieses große Gedenkbuch wird zugleich Zeugnis ablegen von jenen Mannern, die in schicksalsvollen Jahren unserer jüdischen Ent- Wicklung hier die Last der Sorgen für die Judenheit Deutschland auf ihre Schultern genommen haben. Mit der Einschreibung in das Sefer Sikaron soll aber nicht nur einer Chronistenpflicht genügt werden. Die Ein- Zeichnung soll mit einer Spende an den KKL verbunden werden, deren Gesamterlös zun! Erwerb des Bodens für Tel Sikaron, die Siedlung des Gedenkens an die Juden in Deutschland, verwendet werden soll. Tel Sikaron soll für und von Juden aus Deutschland gegründet werden. Die Siedlung wird der lebendige Ausdruck dafür sein, daß wir den Willen hatten, aus einer versinkenden Golah Bausteine für eine neue jüdische Welt nach Erez Jisrael zu tragen, die auf eigenem und daher festerem Boden erbaut sein wird als die, die wir uns anschicken zu verlassen. Dr. Josef Weiß Fest^ottesdlenst in Holland Anläßlich des vierzigjährigen Jubiläums der Thronbesteignng der Königin Wühelmina fand am 5. September in der Synagoge der L i h e r;1 a 1 j oo 11 sc 11 e öemeentc in Amsterdam und im Haag —- ebenso wie in den Gotteshäusern aller anderen Religionen — ein Gedenkgottesdienst statt. Dir dichtgefüilte Synagoge Tolstraat war zu diesem Zweck festlich mit Blumen und Bändern in der Farbe des Hauses Oranien geschmückt, Rabbiner L. J. Mehlei wies in seiner Predigt auf die Segnungen hin, die das Land und die Juden dem Haus Oranien zu danken haben. Danach wurde vor der geöffneten heiligen Lade ein besonderes Gebet für Land und Königshaus in hebräischer und holländischer Sprache gesprochen. Zum Schluß wurde der 150. Psalm gesungen. Jüdische Genossenschaftsbank in Paris. Der Credit Cooperativ du Commerce et de l’Artisanat in Paris, 29 Ruc de Trevisc, arbeitet, wie uns mitgeteiit wird, nach der Art einer Genossenschaftsbank in sehr befriedigender Weise. Die Batik zählt gegenwärtig 258 Genossen, vornehmlich aus den Kreisen der Einwanderer aus Deutschland, und hat sich als ein wirksames Instrument jüdischer wirtschaftlicher Selbsthilfe erwiesen. Dem Ehrenrat gehören auch führende Persönlichkeiten des französischen Judentums an. Der Bank ist ein Reisebüro angegliedert. Kleine Nachrichten In letzter Zeit wurden an den Schaufenstern bisher jüdischer Einzelhandelsgeschäfte Plakate angebracht mit dem Vermerk: ״G e sc h ä f t s v e r k a u f an arische Hand, vorbehaltlich der Genehmigung durch die z uständige Behörde.“ Auch in Rundschreiben an die Kundschaft ist ähnlich verfahren worden. Da hierdurch der Eindruck erweckt werden kann, daß der Geschäftsbetrieb bereits arisch ist, während tatsächlich die gesetzlichen Voraus- Setzungen noch nicht erfüllt sind, hat der Werberat der deutschen Wirtschaft angeordnet, daß derartige Kennzeichnungen zu unterbleiben haben. In Posen wurde vor einem jüdischen Geschäft eine iJombe geworfen, worauf es zu antijüdischen Ausschreitungen kam. Die Polizei verhaftete zahlreiche Personen. ln London fand eine Tagung zionistischer Jugendführer statt, bei der S. W. Rovvson und H. F. Schild Ansprachen hielten. Verantwortlicher Redakteur: Pr. Rnixrt \V c 11 s c h. Berlin-Charl. 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt I, o e «■ r n 5 I r i n. Berlin \V 15. Anzeigenleiter und verantwortlieh ihr den ,Inhalt der Anzeigen: Erich L i e p m a n 11, Berlin W 15. Gültig Anzeigen-Trcidi-te 5 vom 1. •April 1936. Verlag und Anrcigenvcrwaltimg: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr. 10. D.A. 11/1938: 26045. — Druck: Max I. i c h t \v i t z (vormals Druckereibetriebe Mac l.iclitwitz und Siegfried Scho'iem), Berlin SW 68. Wolljersey dos modische Gewebe für das fesche Herbstkleid, in Forben, A __ ......... Ö.55 neuen Meter Jersey Romain der Modestoff für das e!egante, einfarbige Kleid, neue Farben, ca. A 92cmbrait, Meter v>9w Praktischer Mantel ganz auf Kunstseidenfutter, halbgesteppt, marine oder braun meliert, AA __ Grösse 42 - 46 £w.75 Sportkostüm Jacke ganz auf kunstseidenem Marocain, flotte Verarbeitung, CO nn Grösse 40-44 tJv.UU Damenhandschuhe Glacöleder, mit weiss umsteppten Ziernähten, schwarz-weiss od. A __ marine-weiss.v.9U Sportlicher Filzhut mit neuem, hohem Kopf, zweifarbiger Ripsbandgarnitur, schöne 1 __ Modefarben .... ■§■90 I D •CKUNC3 SPANOAUCt ST*. KONIGSTL GEGI. 1I1J

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