Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 71 (6.9.1938)
- Date
- 1938-09-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 71, 6. IX. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Eine Palästina-Oper Die Aufführung von Jacob Weinbergs Oper ״Die Chaluzim“ Wer den Gedanken, das neue Palästina, das Leben und die Arbeit der Chaluzim in Form der Oper auf die Bühne zu bringen, mit einiger Skepsis beurteilte, hat nach der konzertanten Aufführung der Weinberg’schen Oper ״Die Cha• luzim“, die vom Jüdischen Kulturbund Berlin in Zusammenarbeit mit dem Reiclisverband der Juden in Deutschland iri der Synagoge Prinzregentenstralse unter Leitung von Chemjo Wina vcr veranstattet wurde, diese Skepsis verloren. Es war nicht nur ein musik,tlisches, sondern ein groll ״ es und gesellschaftliches Ereignis. Viele Hunderte muhten mangels Platz urnkehren, während die Synagoge selbst bis unter das Dach überfüllt war. Das Publikum ging so stark mit, dali die im allgemeinen bei Autführungeii in der Synagoge sonst nicht übliehen Beifallsäulierundurchbrachen und sich am Schluß der Aufführung zu s t ü r m 1 - sehen Kundgebungt n steigerten. Sie galten in erster Linie dem Manne, der sich für dieses Werk mit seiner ganzen Kraft und seinem musikalischen Temperament eingesetzt hatte, dem Dirigenten Chemjo Winawer, der aus Orchester, Chor und Solisten ein Werkzeug von feinster Abstimmung und dramatischer Steigerungskraft geschaffen hatte. Der Beifall galt aber auch dem Werk, dessen musikalische Würdigung wir gesondert bringen. Gewiß mag auch diese Oper insofern problematisch sein, als wir nicht wissen, ob sie als Kunstwerk dauernden Bestand haben wird. Gewiß ist es zweifelhaft, ob sie wirklich ein Ausdruck jüdischer Musik, jüdischer Kunst ihrem Wesen nach ist. Aber all das bleibt unwesentlich hinter der Tatsache, daß hier ein Musiker jüdischen Blutes mit starkem Temperament und einer tiefen Erlebniskraft für die künstlerische Aiisdrucksform unseres heutigen jüdischen Lebens in Europa und Palästina ein Gemälde geschaffen hat, das getragen ist von den Tönen und Liedern, die den jüdischen Alltag im Städtchen des Ostens und das Leben des jüdischen Arbeiters in Palästina durchziehen. Auch hier — wie bei ma*chen anderen künstlerischen Versuchen dieser Art — ist dabei dasjenige stärker wirksam und vielleicht auch jüdisch charakteristischer, was aus dem Osten Europas gekommen ist, die Melodie des Städtels, der chassidische Nigun, die Begrüßung des Schabbath, während das Lied Erez Jisraels uns gewiß durch seinen Rhythmus, durch seine innere, gebändigte Kraft anspricht, dennoch aber nicht — oder noch nicht ־— jene Gemütswerte besitzt, die nun einmal nottun. Und es bleibt die Frage, inwieweit das' palästinensische Element auch in dieser Oper mehr allgemein-orientalisch bzw. arabisch ist, anstatt etwas wirklich jüdisches zu offenbaren, das bereits die Synthese von West und Ost in sich birgt. Aber das sind Fragen, die den Fachmann angehen und die der Hörer, der gefühlsmäßig reagiert, nicht beantworten kann. Die Antwort des Berliner Publikums jedenfalls war eine positiv«, und sie war deshalb wohl so stark, weil in diesem musikalischen Werk der Glaubean eine neue Zukunft zu elementarem Ausdruck gelangt. Der letzte Akt mit seinen musikalischen und inhaltlichen Steigerungen, der in einen Hvmnus an die Lebenskraft des jüdischen Volkes und seiner Jugend auf dem Boden der alten Heimat ausklingt, spricht zu uns als ein Trost, sehen wir doch in diesen Elementen auch die Zukunft der Kinder aus unserem eigenen Kreise. Ein besonderes Wort gebührt in diesem Zusammenhänge dem Text, der der Oper unterliegt. Sie ist ursprünglich hebräisch bzw. englisch geschrieben, und die hebräischen (bzw. ein arabischer) Texte der Lieder sind auch in der Berliner Aufführung teilweise im Original geblieben. Das andere ist aus dem Englischen übersetzt; es ist der Bearbeiterin Mascha Winawer gelungen, der zum Teil sehr schwierigen Musik eine sprachliche Unterlage zu geben, die iri allen Teilen ganz und gar mit dem Ton harmoniert und dadurch die Einheit von Musik und Sprache gewährleistet. Eine besonders Wirkung־- volle Steigerung brachte das Lied der Chaluzim am Ende des ersten Aktes, dessen Text von Mascha Winawer geschrieben wurde. (Wir haben es mit den dazugehörigen Noten in Nr. 70 zum Abdruck gebracht. Red,) Für den Hörer blieb bedauerlich, daß diese Aufführung nur in konzertmäßiger Form mit den dabei notwendien starken Kürzungen erfolgte. Die Musik und der Inhalt schreien geradezu nach der Bühne, und ohne allen Zweifel ist dieses Werk, auf die Bretter gestellt, außerordentlich publi- Lumswirksam. Es ist zu bedauern, daß sich der Kulturbund diese Gelegenheit nicht zunutze machte, um ein Werk herauszubringen, das zumindest als Ansatzpunkt für eine jüdische Opernniusik Geltung beanspruchen darf, das die jüdischen Hörer innerlich bereichert und aufrichtet und aus allen diesen Gründen aut das stärkste Interesse des Publikums stößt, oe. Musik und Darstellung Der Name des amerikanischen Komponisten Jacob Weinberg ist für uns an den Chemjo Winawers als seinen Interpreten und Fürsprecher geknüpft. Ein sicherer musikalischer Instinkt hat Winawer nach dem ״Kabbalat Schabbat“ greifen lassen, uns jenes großartige, in sich gcschlosccne Werk eines reifen, über seinen Weg schlüssigen Musikers geschenkt. Der Gleichklang in diesen beiden Menscheu hat sie wieder zusammengeführt in einem Werk, das ganz anderes als das ״Kabbalat Schabbat“ einem beinahe eruptiven Ausbruch Weinbergscher Schaffenslust seine Entstehung verdankt, der Oper ״Die Chaluzim“. Ein fünfjähriger Aufenthalt in Palästina vermittelte Weinberg das Erlebnis des Landes. Dr. Max Grünewald schilderte in einleitenden Worten die ersten Etappen des Aufbaus, in die uns das Werk führt. Das Land in seinen Farben, die Landschaft des Vorderen Orient, der Pulsschlag, der in den Liedern der Araber pocht, in der Arbeit der Chaluzim, diese Eindrücke ballt Weinberg zum Musikstrom, der maßlos überfließt. Die toten Notenköpfe des Klavierauszugs zeigen ein Epigonenwerk; erweckt, gesungen, reihen sie sich zu wcchselvollcm, kräftig durchblutetem Spiel. Bedenken räumen das Feld, man schüttelt nicht mehr den Kopf bei diesem Ausbund an Spieifreude trotz aller unbewußten Reminiszenzen, dein Auf und Ab von Orient und Europa. Die vollkommene Unbeschwertheit im Entwurf — Weinberg hat auch das Libretto geschrieben —, keine umständlichc Diskussion, ob sich eine jemenitische Tonskala mit europäischer Harmonik verträgt, vielleicht gerade diese Leichtigkeit, Unbekümmertheit und Jugendfrische macht uns dieses Werk lieb und wert. Dabei gilt es, die Chorarbeit zu bewundern, die Aufteilung des Klangs, die abgewogne Staffelung und Stärkung der Klänge in d e große Steigerung. So i.־t auch die groß angelegte Schlußapo;heo־e zu begleiten in ihrem orientalischen Charakter. Erstaunlich ist die geschickte ihofilieruttg der Milieugegensätze. Hier das kleine Städte! mit den Menschen, die ihre Enge mit dem Glanz der Fröhlichkeit ihres Gemüts füllen oder von Palästina träumen, dort Menschen, auf denen vor kurzem noch die Enge lastete und die jetzt fanatisch an die Verwirklichung ihrer Träume gehen. In der Musik gibt cs zu Anfang beinahe Goldfadenschc Munterkeit, wenn nicht die Opernsprache zu beredt wäre, die Staccati jüdischer Wortwitze auf den Piz.zicati der Streicher, ein vom Schadchen Chajim angestimmtes Mizwetänzel, eine treffende Figur Wilhelm ü u 11 111 a 11 n s. In diese Fröhlichkeit schwingt die Seele Leas, ein Ghettomotiv voll Wehmut sucht den Weg ins Freie. Aus dieser Melodie quillt in einer Arie ״Ani Im Kulturbund: Der Dichter dieser Tragödie hat einmal gesagt, es sei für eine gutgebaute Wahrheit sehr viel, wenn sie ein Alter von zwanzig Jahren erreiche ... Was er damit meinte, war fraglos dies: es gibt geoffenbarte, ewige Wahrheiten, deren Kriterium eben ihre Unvergänglichkeit ist; und es gibt konstruierte, das heißt gebaute oder sogar gut gebaute Wahrheiten, vom Zeitbedingten stigmatisierte Erkenntnisse, die, gleich allem andern irdischen Sein, dem Gesetz des Werdens und Vergehens unterworfen sind. Von diesen dem Zeitlichen anheinigegebenen Wahrheiten, die eben nicht die Wahrheit schlechthin sind, sondern eben nur Anschauungen, aus welchen die Maximen entstellen, mit deren Hilfe der Mensch versucht, das Lehen zu bewältigen, von diesen schon als groß hczcichneten Wahrheiten hat man einmal gesagt, es sei ihr Schicksal, als Paradoxe auf die Welt zu kommen und sie als Trivialitäten wieder zu verlassen. Alles, was in diesem Thesenstück ״geredet“ wird, klingt, fünfzig Jahre nach seiner Gehurt, so unsagbar altmodisch und verstaubt, daß, trotz allen guten inneren Zuredens, die Langeweile nicht zu verscheuchen ist. Vielleicht liegt es zum allergrößten Teil daran, daß der Erbe, der also, dem die matericllen und geistigen Lebensgüter kantpf- und mühelos in den Schoß zu fallen pflegen, das undankbarste Geschöpf ist, das sich nur denken läßt. Wir wollen das hier nicht näher untersuchen. Wenn das aber so ist, dann handelt cs sich um ein starres und unveränderbares Lehensgesetz. Und deshalb hört da auch niemand mehr hin, wenn diese .Menschen da Worte wie ״Wahrheit“ und ״Ideale“ wie spit/gcschliffenc Dolche henutzen, mit welchen sie einander verwunden. Und unsere Anteilnahme bleibt stumpf lind unerregt, wenn flammende Thesen von der Makellosigkeit der Libertinage und der sittlichen Vcrworfenheit der Bourgeoisie wie Brandfackeln durch die Luft sausen. Zwei Erscheinungen aber gibt es in diesem Stück, bei welchen der ״Gründling im Parkett״ aufhorcht, eine figürliche und eine geistige, die sein Gefühl und sein Gehirn erregen. Denn was und wie immer er über die Konflikte denken mag, er wird, ausschließlich mit seinem Gefühl, die große Gestalt der Helene Alving in sieh aufndimen, die, läßt man das Zeitkämpferische, das der Dichter ihr in den Mund gelegt hat, heiseife, eine Erscheinung von antikischcr Größe bleibt. Das andere, das seine geistige Anteilnahme bis zur Bewunderung steigert, ist die Mcisterlichkeit, mit der dieses Stuck gehnut ist. Wie Blatt um Blatt sich löst, und der Kern immer sichtbarer wird; wie mitten in einer Auseinandersetzung irgend etwas geschieht und die Spannungen so steigert, daß sie sich in den Aktschlüssen gewaltig entladen —: das ist hevvundertmgswürdig wie bei den raffiniertesten Franzosen. Aber obwohl dies so ist und von niemand, der in diesen Dingen ein Urteil hat, bezweifelt wird, ist zu sagen — denn wir sind Freunde und wollen aufrichtig miteinander sein —,daß die Wahl gerade dieses Stückes, jetzt und hier, ein Fehlgriff war. Denn in utiserm Herzen und in unserm Sinn ist fiir all das kein Raum. Unser primäres, äußeres, nüchtern reales Leben, schrieb ich in der vorigen Nummer hier, ist bis zum Rande mit einer Dramatik angefüllt, gegen die alles Bühnenspiel verblassen muß. Dennoch, fügte ich hinzu, möchten wir auf jene Erlebnisse der Empfindungen und Gefühle nicht vcr-?richten, sei es auch nur in der unwirklichen Form des Spiels. Denn wir brauchen Tröstungen u n d wir brauchen Entspannungen. ln dieser Phase unseres Lebens kann das Theater keine andere Funktion haben, als eben diese. Man kann das bedauern und tut es gewiß in den geheimsten Kammern seines Herzens, — aber man kann davon nicht abschen. Tröstungen und Entspannungen — beides blich uns an diesem Abend versagt. Von links nach rechts: Oswald (Walther Herz), Frau Alving (Jenny Bernstein-Schafferj, Manders (Martin Brandt) Fotos: J. Abraham chawazelet hascharon“, die Mascha B e 11 j a k o n s k i mit innerer Glut singt, die Pracht einer Kantilene, die wir als jüdisch empfinden. Der Marsch der Chalu/im bringt den Aufbruch ins Land, sein Pathos tritt in die Landschaft, die Steppe singt, ihre Weite klingt wider in Arabesken der Flöte, in dumpfen Rhythmen der Schlaginstrumente. Der arabische Gesang, von Hanns John Jacobsohn mit Eiinfuhlen in seine Tonfarbe gegeben, das Zusanimenstromen von svd!- sehen Empfindungen des liebenden Paaies mit den Stimnnmgen und Stimmen der palästinensischen Nacht, der Frauentanz, die Instrumentalcpisode in der rhythmisch gelungenen Horra sind Bilder von fantastischem Reiz. Mit dem durch da־ Kulturbundorc bester delikat gespielten EraiHiitai!/ kommen wir aut" die Arbeit W’jnawers zu sprechen, auf die immense Anstrengung, die sich mit dem N.iherrucken der Aufführung häufte, und wir müssen ihm unsere Bewunderung ausdrückcn. Der Chor hatte Steilen von geschlossenem stimmliehen! Format, Die Führung im ״Echad ini jodea“ mit der ökonomisch angelegten Steigerung war ausgezeichnet. Es ist zu begreifen, daß der Chor ihm vertrauter als das Orchester ist, daß eine längere Fühlungnahme mit ihm nötig erschien, aber wir konnten bereits mit Beginn des zweiten Aktes ein innigeres Zusammengehen mit (iem Dirigenten beobachten. Diese Aufführung, mit der Winawer sein eminent fruchtbares Wirken hier beschließt, ein Wirken voll Kampf, aber auch voll Erfolg, als Pionier jüdischer Kunst, als Chorerzieher von besonderen Graden, wird ihm auch weiter, was wir herzlich wünschen, den Weg bereiten. Die Solisten Mascha Benj a k o n s k i, Wilhelm G 111 t in a!1!1, John Jacobsoli n, Kurt Rah 111 c r, Hermann S a I o 111 o!1 s k i, Arnold K i r s c h ־ b e r g, die Tcxtbcarbeiterin .Mascha Winawer, der Winawerchor und das Kulturbuiidorchesler bestimmten den großen Erfolg dieser Aufführung. J a k 0 b S c!1 ö n b e r g Wir wollen die Muhen und die Arbeit, die da sichtlich geleistet wurden, gewiß nicht verkleinern, — aber wir waren auch von der Aufführung niclu erschüttert. Man gehe sich da keiner Täuschung hin: das Schweigen nach dein Fallen des Vorhangs am Schluß war eine Aeiißvrung de־ Takt־ und nicht des Ergrifienseins. Die Inszenierung (Fritz Wiste n) war so angelegt, daß die äulte reu Akzente gegenüber den iiineren ein zu großes Weltergewicht hatten, und gerade da־, was uns gar nichts angeht, nämlich der Tlie-eakaaipi, absorbierte last alle Kräfte. Für die viel größere Trag!׳die der .Mutier, für das ewige Svinbol ihrer tiefsten Beziehung zu ihrem Sohn, blieb infolgedessen ein viel zu kleiner Raunt. Daß die Bernstein eine große Schauspielerin von 11011er künstlerischer Phantasie und Vcrwamlhmgskraft ist, bedurfte keines Beweises mehr. Dazu hat sie uns schon zu oft (und nie oft genug) zu großer Bewunderung hingerissen. Fis mag an der ganzen Anlage der Aufführung gelegen haben, daß das Helene-Alving-Drama viel stärker in die Erscheinung trat, als das Drama der .Mutter. Ihre Aktivität drängte die stumme Seelenquai der Dolorosa viel zu sehr in den Hintergrund. Als sie, durch ein paar Wortfetzen und ein Geräusch aus dem Nebenziinmer die Beziehung Oswalds zu Regine entdeckt, wird sie davon wie von einem Schuß getroffen. Nicht daß ein entsetzliches Wissen langsam ihr Herz umklammert und es zurdrückt, sondern so, als träfe ein furchtbarer Gedanke wie eine Kugel ihren immer wachen Verstand, So wehte um diese Engstrand (.Alfred Berliner) \liegine (Gma Fricdmanu)!®Bis U- AT.'! . . , . ... 1 MK Mutter eine Kühle wie um etwas unerreichbar iioheiisvolles, wie etwas, das man hinter blankem Glas erblickt. Vor fünfzig, aber auch noch vor dreißig Jahren wäre man sich sündhaft vorgekommen, hatte man Pastor .Mauders und sein Gegenstück, den Tischler Fugstraiul, als ku1!r־ehc Figuten angesehen. Aber das sind sie in ihrer ganzen bange und Breite. Der eine ist naiv, verlogen und von einer eutuniinenden Tölpelhaftigkeit, die sich pathetisch und ernst nimmt, der andere ein durchtriebener, d!1mm־eh!atKT ThciU-rteinVl von erpropter Durchschlagskraft. Martin Brandt siuelte den einen ölig, aufrecht und fad, mul Alfred Berliner eien andern, den Engstrand, als das, was er im Grunde ist: als einen Hanswurst von säuerlicher Ruppigkeif. Da,־ PuhhMeii, selig, daß das Bleikammerdach sich für einen Anger,blick öffnete, quittierte seinen großen Auftritt mit lachender Dankbarkeit. Regine: Gina Friedman. Jung, frech und mit dein gesunden Atem unverkrüppelter Lebensgier. Der Osu a!d war endlich eine Rolle für Walther Herz, seine ־ehauspieki :־ehe Phantasie drängte in gleicher Weise nach innen wie mich außen, und so fand das Lyrische wie das W»!geladene seine angemessene Form. Micha M i c 11 a 1 o w i t z. Preisausschreiben. Unter Bezugnahme auf da.־ \on uns veröffentlichte Preisausschreiben der Reichsvertretuuv der Juden in Deutschland Abt. Zentralwohlfahrtsstelle für ׳die Judische Winterhilfe 193S 39 erinnern wir daran, daß der h׳lzte Termin für die Einsendung der 13. September ll)3> ist. Verlnn :1 werden graphische, zeichnerische, photographische oder in s1!״- stiger Technik ausgeführte Bildentwürfe, die in Ausführung und Ideengehalt dem Sinn der Jüdischen Winterhilfe Rechnung tragen und sich sowohl auf die allgemeine Werbung als auch auf die Werbung der verschiedenen Speiidenanen (Geldspenden, Eintopfspenden oder Pfundspenden) beziehen, und die zur Veröffentlichung in der jüdischen Presse oder für die Her- Stellung von Plakaten /.tun Anschlag in öffentlich-jüdischen Räumen geeignet sind. Das ״Palestine Singing׳ Ballett“, eine Gruppe von sechs palästinensischen Jüdinnen, tritt gegenwärtig in London auf. Die Kritik des ״Observer“ bespricht wohlwollend die ursprüngliche Kunst der folkloristischen Darbietungen. Chemjo Winawer Fotoi J. Abraham Ibsens ״Gespenster“